CH673286A5 - - Google Patents

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CH673286A5
CH673286A5 CH71/87A CH7187A CH673286A5 CH 673286 A5 CH673286 A5 CH 673286A5 CH 71/87 A CH71/87 A CH 71/87A CH 7187 A CH7187 A CH 7187A CH 673286 A5 CH673286 A5 CH 673286A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
wax
waxes
solvent
wax according
Prior art date
Application number
CH71/87A
Other languages
English (en)
Inventor
Bo-Erik Jensen
Original Assignee
Redox Oy Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Redox Oy Ab filed Critical Redox Oy Ab
Publication of CH673286A5 publication Critical patent/CH673286A5/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G3/00Ski waxes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren und eine Anwendung eines Skiwachses auf Wachsbasis, verwendbar zur Justierung der Gleiteigenschaften von Skilauffiächen.
Für herkömmliche Skiwachse werden als Basisteil geeignete Hydrophobiermittel, wie verschiedene Wachse verwendet Je tiefer die Temperatur ist, bei der das Skiwachs verwendet werden soll, umso härter muss das Skiwachs sein. Zur Einstellung dieser Härte und beispielsweise zur Verbesserung des Haftvermögens können der Basismischung unterschiedliche Zusätze wie Öle, Fette, harzartige Stoffe oder synthetische oder natürliche Polymere zugesetzt werden. Zur Unterscheidung der bei veschiedenen Wetterverhältnissen anwendbaren Skiwachse werden für jeden Wachs typ seine eigenen Farbmittel verwendet.
Mit dem für den herkömmlichen Langlauf gedachten Skiwachs wollte man sowohl Gleit-, als auch Hafteigenschaften erreichen. Für die Disziplinen im alpinen Skisport und für das Skifliegen werden nur gleiteffektfördernde Skiwachse benötigt. Auch im Skilanglauf werden bereits seit längerer Zeit sowohl Gleit- als auch Haftwachse an verschiedenen Teilen der Skigleitfläche aufgetragen, und heute beim Langlauf im sogenannten Siitonenschritt verwendet man ausschliesslich Gleitwachse.
Als Gleitwachse werden meistens reine Wachsmischungen verwendet Als Wachse kommen aus dem Erdöl gewonnene Päraffinwachse oder synthetische Polyalkanwachse zur Anwendung.
Bei der Herstellung von Skiwachsen werden die nötigen Stoffe zu einer homogenen Masse geschmolzen und vermischt und die Mischung in geschmolzenem Zustand in Formen gegossen, in denen sie sich dann abkühlt und verfestigt.
Bekannt jedoch ist auch die Fertigung aerosolformiger Produkte, bei denen die Skiwachsmischung in einem geeigneten Aerosol suspendiert wird.
Gleitwachse werden durch Erhitzen auf die Skilauffläche auf-
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getragen. Nach dem Erkalten des Wachses wird der überschüssige Anteil abgezogen und die Lauffläche anschliessend geglättet. Das Auftragen von Gleitwachs ist ein sehr arbeits- und zeitintensiver Vorgang, weil dafür mehrere schwierige Arbeitsphasen erforder-5 lieh sind. Die Arbeit ist auch aufgrund von abtropfendem, geschmolzenem Wachs und der anfallenden Wachsrückstände beim Abziehen recht unsauber.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist vor allem die Herstellung eines auf der Grundlage von Paraffin oder synthetischen io Wachsen basierenden Gleitwachses, das leichter auf der Gleitfläche des Skis auftragbar und in der Verarbeitung sauberer als die heutigen Gleitwachse ist.
Die die vorliegende Erfindung betreffenden Wachse und Hilfsstoffe sind in apolaren oder schwach polaren, flüchtigen 15 organischen Lösungsmitteln dispergiert und teilweise gelöst. Nachdem das Wachs auf die Skilauffläche aufgetragen ist, verflüchtigt sich das Lösungsmittel und zurück bleibt eine gleichmäs-sige, harte Wachsschicht
Der Vorteil des die Erfindung betreffenden Wachses liegt vor 20 allem in seiner einfachen Auftrag- und Verteilbarkeit. Das Wachs ist einfach z. B. mit einem Pinsel oder mit einem Tuch auf die Skilauffläche auftragbar. Zum Auftragen besonders gut geeignet ist ein Stück Schaumkunststoff. Auf diese Art ist die gewünschte gjeichmässige Schicht einfach erreichbar. Nach dem Verflüchtigen 25 des Lösungsmittels sind arbeitsinteasives Abziehen und Glätten nicht mehr notwendig.
Bei der Verwendung von Skiwachsen dieser Erfindung wird auch keine spezielle Heizvorrichtung benötigt.
Zudem ist die Anwendung dieses Wachses sauber, weil das 30 auflösbare Wachs einfach mit einem Tuch abwischbar ist und beim Abziehen keine auf den Arbeitsraumboden fallenden Wachsrückstände zurückbleiben.
Die Haftfähigkeit und die Haltbarkeit eines Wachses nach dieser Erfindung wurde als sehr gut befunden. Dies ist überraschend, 35 denn früher herrschte die Meinung, dass bei Skiwachsmassen dieses Typs, ohne Aufschmelzen des Wachses, keine genügende Haftung desselben auf der Lauffläche des Skis erreicht werden könnte.
Völlig unerwartet wurde zudem festgestellt, dass Skier, mit 4o einem Skiwachs nach dieser Erfindung behandelt, bessere Gleiteigenschaften aufwiesen als solche mit einem konventionellen Skiwachs behandelte Skier.
Als Lösungsmittel für Wachse nach dieser Erfindung können beispielsweise aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe 45 oder deren Mischungen verwendet werden. Geeignete Verbindungen sind Rohöldestillate, die einen relativ niedrigen Siedepunkt besitzen, speziell Industriebenzin 80/110. In Frage können auch schwach polare Lösungsmittel kommen wie beispielsweise Äther, Ketone, Ester oder Halogenkohlenwasserstoffe. 50 Die Lösungsmittelmenge wird so gewählt, dass der feste Stoff dispergiert und sich teilweise auflöst. Eine Zusammensetzung, bei der der feste Stoff fast zur Gänze dispergiert ist, ist von Vorteil, weil dafür weniger Lösungsmittel benötigt wird und sich das auf die Skilauffläche aufgetragene Wachs schneller verfestigt. Die 55 geeignete Lösungsmittelmenge liegt beispielsweise zwischen 10 und 90% des Gewichtes der gesamten Mischung. Der beste Gehaltsbereich liegt bei 50 bis 80%, speziell zwischen 60 und 70%. Die Lösungsmittelmenge hängt natürlich auch vom verwendeten Lösungsmittel und vom aufzulösenden Stoff ab. 60 70% an Wachsen. Mehr als 80% Wachse sind üblich, typisch jedoch sind mehr als 90%. Die Feststoffe werden so gewählt, dass das im Endeffekt auf der Lauffläche verbleibende Skiwachs die gewünschte Härte und möglichst geringen Reibungswiderstand mit der Schneeunterlage aufweist. Die Verwendung zusätzlicher 65 synthetischer und Paraffinwachse verringert die Menge der anderen Gleitstoffe wie andere Wachse, Polymere, Harze oder Fette. Bei Bedarf können auch spezielle Hilfsstoffe wie Weichmacher, Dispergiermittel oder Farben verwendet werden.
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Die Herstellung des Wachses erfolgt am besten, indem man die Wachse und die anderen Stoffe schmilzt, vermischt und das geschmolzene Gemisch mit dem Lösungsmittel vermengt. Bei der Anwendung dieses Skiwachses trägt man dieses am besten mit Hilfe eines Schaumkunststoffstückes als passende gleichmässige Schicht auf die Skilauffläche auf und lässt die aufgebrachte Schicht danach trocknen. Anschliessend kann die Lauffläche noch einmal leicht nachpoliert werden.

Claims (8)

673 286 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung eines Skigleitwachses, das als Gleitmittel hauptsächlich Paraffin- oder synthetische Wachse sowie zusätzlich andere Fett- oder Hilfsstoffe enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachse und andere Fette oder Hilfsstoffe im wesentlichen in apolaren oder schwach polaren, flüchtigen organischen Lösungsmitteln dispergiert und darin teilweise gelöst werden.
2. Skigleitwachs, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachse und andere Fette oder Hilfsstoffe im wesentlichen in apolaren oder schwach polaren, flüchtigen organischen Lösungsmitteln dispergiert und darin teilweise gelöst sind.
3. Skigleitwachs nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel im wesentlichen apolar ist.
4. Skigleitwachs nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel Kohlenwasserstoff oder ein Kohlenwasserstoffgemisch ist.
5. Skigleitwachs nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel aus einem Kohlenwasserstoffgemisch besteht, dessen Siedepunkt zwischen 80 und 110 ° C liegt.
6. Skigleitwachs nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösungsmittelmenge 10 bis 90% des Mischungsgesamtgewichtes ausmacht.
7. Skigleitwachs nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösungsmittelmenge 50 bis 80% des Mischungsgesamtgewichtes ausmacht
8. Skigleitwachs nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösungsmittelmenge 60 bis 70% des Mischungsgesamtgewichtes ausmacht
CH71/87A 1986-01-15 1987-01-12 CH673286A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI860188A FI75857C (fi) 1986-01-15 1986-01-15 Skidvalla, foerfarande foer framstaellning av den samt foerfarande foer vallning av skidbottnar.

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Publication Number Publication Date
CH673286A5 true CH673286A5 (de) 1990-02-28

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ID=8521966

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CH71/87A CH673286A5 (de) 1986-01-15 1987-01-12

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CH (1) CH673286A5 (de)
DE (1) DE3700043A1 (de)
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NO (1) NO870146L (de)

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RU2203300C1 (ru) * 2001-09-28 2003-04-27 Научно-исследовательский институт по спортивно-техническим изделиям Лыжная мазь
CH699408A2 (de) * 2008-08-18 2010-02-26 Mammut Sports Group Ag Sprühbares heisswachs.

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FI860188L (fi) 1987-07-16
DE3700043A1 (de) 1987-07-16
NO870146D0 (no) 1987-01-14
FI75857B (fi) 1988-04-29
FI75857C (fi) 1988-08-08
NO870146L (no) 1987-07-16
FI860188A0 (fi) 1986-01-15

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