CH673719A5 - - Google Patents
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- CH673719A5 CH673719A5 CH336787A CH336787A CH673719A5 CH 673719 A5 CH673719 A5 CH 673719A5 CH 336787 A CH336787 A CH 336787A CH 336787 A CH336787 A CH 336787A CH 673719 A5 CH673719 A5 CH 673719A5
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zwischenkasse der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art, wie sie insbesondere bei selbstkassierenden Telephonstationen verwendet werden.
Bestimmte Münzkassierer in Dienstleistungsautomaten weisen eine Zwischenkasse auf. Die Zwischenkasse speichert vorübergehend in den Münzkassierer eingeworfene Münzen, die nach einer Prüfung auf die Echtheit und nach einer Bestimmung ihres Nominalwertes vom Münzkassierer angenommen werden. Die Zwischenkasse vermag eine Mischung aus verschiedenen Münzen zu speichern, die einen grösseren Betrag darstellen und unter Umständen eine beträchtliche Masse aufweisen kann.
Nach der Erbringung einer Dienstleistung übergibt die Zwischenkasse die gespeicherten Münzen beispielsweise einem Münzsortierer und von dort fallen sie in Vorratsbehälter mit sortierten Münzen.
Kann eine Dienstleistung aber nicher erbracht werden, müssen die eingeworfenen Münzen dem Benutzer des Dienstleistungsautomaten zurückgegeben werden.
Bekannte Systeme, wie z.B. WO-86/05907, DE-OS 35 24 474 und DE-OS 34 33 342, sind in ihrer Speicherfähigkeit beschränkt, weil eine Rückgabe einer grösseren Masse gespeicherter Münzen eine grössere Energiemenge benötigt und der Automat die Energie nicht bereitstellen kann. Reicht die Energie für eine Rückgabe der Münzen nicht aus, bleibt der Inhalt der Zwischenkasse ganz oder teilweise im Automaten blok-kiert. Dieses Problem stellt sich insbesondere bei selbstkassierenden Telephonstationen, die aus dem Amtsnetz gespeist werden. Dies ist ein grosser Nachteil, vor allem wenn eine Dienst-5 leistung mit Münzen kleiner Nennwerte bezahlbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zwischenkasse für Münzkassierer zur Verwendung in Dienstleistungsautomaten zu schaffen, die sich durch ein grosses Fassungsvermögen an Münzen, eine geringe Antriebsleistung und eine grosse io Sicherheit gegen ein Blockieren der Zwischenkasse auszeichnet.
Die Lösung der Aufgabe gelingt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
ls Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Zwischenkasse im Ruhezustand und
Fig. 2 die Zwischenkasse nach Figur 1 im Augenblick einer Entleerung.
Eine Zwischenkasse ist in einer Ausführung gemäss der Fi-20 gur 1 symmetrisch zu einer auf die Zeichnungsebene senkrechten Ebene A-A' aufgebaut, die mit einer strich-punktierten Linie dargestellt ist. Die Zwischenkasse besteht aus einem Geldkanal 1 und einem Sammelbehälter 2 für Münzen 3.
In der Figur 1 ist zum besseren Verständnis der Geldkanal 1 25 im Längsschnitt gezeigt. Der Sammelbehälter 2 besteht aus zwei Klappen 4 und 5. Die Klappen 4, 5 bilden einen V-förmigen Boden des Sammelbehälters 2 und weisen auf beiden Seiten dreieckige Seitenwände 6, 7 auf. In der Zeichnung sind zum Zeigen der Münzen 3 die einem Betrachter zugewandten Seitenwände 30 6, 7 im unteren Teil des Sammelbehälters 2 weggeschnitten. In einem Ruhezustand berühren sich die Klappen 4, 5 und deren Seitenwände 6, 7 in der Ebene A-A'. Die Klappe 4 bzw. 5 ist um eine zur Zeichnungsebene senkrechte Achse 8 bzw. 9 drehbar. Die Achsen 8, 9 bestimmen den Drehpunkt der Klappen 4, 35 5. Vorteilhaft sind die Achsen 8, 9 am oberen Rand der Seitenwände 6, 7 symmetrisch zur Ebene A-A' und von dieser nur durch die Form der Klappe 4, 5 beschränkt möglichst weit entfernt angeordnet.
Jede Klappe weist einen mit einer Kufe 10 ausgerüsteten 40 Arm auf. Der Arm ist beispielsweise auf der Achse 8, 9 befestigt und dreht sich mit der Klappe 4, 5 um die Achse 8, 9.
Die Seitenwände 6 bzw. 7 tragen aussen am oberen Rand bei ihrer gemeinsamen Berührungsstelle eine Nase 11 bzw. 12. Die Nasen 11 und 12 auf jeder Seite des Sammelbehälters 2 be-45 rühren sich ebenfalls im Ruhezustand an der Symmetrieebene A-A'.
Die Zwischenkasse weist mindestens auf einer Seite des Sammelbehälters 2 symmetrisch zur Ebene A-A' angeordnete, L-förmige Hebel 13, 14 auf. Jeder Hebel 13,14 besitzt zwei Arso me 15, 16. Die Hebel 13, 14 sind in einer Parallelebene zur Zeichnungsebene drehbar angeordnet, wobei jeweils ein durch die beiden Arme 15,16 der L-förmigen Hebel 13, 14 gebildeter Winkel von der Ebene A-A' wegzeigt. Der Hebel 13 ist um eine Drehachse 17, der Hebel 14 um eine Drehachse 18 drehbar. Die ss Drehachsen 17,18 durchstossen das Ende des langen Armes 15 der Hebel 13, 14, sie stehen senkrecht zur Zeichnungsebene und sind unterhalb des Sammelbehälters 2 symmetrisch und möglichst nahe zur Ebene A-A' angeordnet.
In einer Ausführung der Zwischenkasse weist der Abstand 60 der Drehachsen 17,18 vom unteren Rand des Sammelbehälters 2 einen Wert auf, der der Höhe des Sammelbehälters 2 entspricht.
Weisen die Hebel 13 und 14 geeignete Kröpfungen auf, ist anstelle der Drehachsen 17, 18 vorteilhaft auch eine hier nicht 65 gezeigte gemeinsame Achse in der Symmetrieebene A-A' denkbar. Diese Achse liegt auf der Verbindungsgeraden durch die beiden Drehpunkte der in der Zeichnung gezeigten Drehachsen 17, 18.
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Sind beidseits des Sammelbehälters 2 Hebel 13, 14 angeordnet, werden die beiden Hebel 13 bzw. 14, die sich auf der gleichen Seite der Symmetrieebene A-A' befinden, vorteilhaft mechanisch miteinander gekoppelt.
Das Ende des kurzen Armes 16 des Hebels 13 bzw. 14 weist einen Ausschnitt 19 bzw. 20 für die Nase 11 bzw. 12 auf.
Die Hebel 13,14 weisen ein entgegengesetztes Drehmoment auf, das durch mechanische Mittel, z.B. eine die Hebel 13,14 verbindende Zugfeder 21, erzeugt wird und die Hebel 13, 14 gegen die Nasen 11,12 drückt. Infolge einer Selbstverriegelung der Nasen 11, 12 mit den Hebeln 13, 14 bleiben im Ruhezustand die Klappen 4, 5 unabhängig von der Masse der Münzen 3 geschlossen.
Der kurze Arm 16 weist am Übergang zum langen Arm 15 des Hebels 13 bzw. 14 eine Gleitbahn 22 bzw. 23 auf. Die Kufe 10 der Klappe 4 bzw. 5 stützt sich auf der Gleitbahn 22 bzw. 23 ab, sobald der Ausschnitt 19 bzw. 20 die Nase 11 bzw. 12 freigibt.
Zum Rücksteilen in die Ruhestellung weisen die Klappen 4, 5 beispielsweise nahe beim Drehpunkt der Achsen 8, 9 angreifende Federn 24, 25 auf.
Die Zwischenkasse weist unterhalb des Sammelbehälters 2 eine ausserhalb des Schwenkbereiches der Klappen 4, 5 in der Symmetrieebene A-A' liegende Wand 26 auf. Die Wand 26 trennt die Einmündungen zweier Kanäle 27, 28, beispielsweise eines Rückgabekanals 27 und eines Kassenkanals 28. Die Kanäle 27, 28 weisen mindestens im Gebiet der Einmündungen vorteilhaft einen rechteckigen Querschnitt auf. Der Wand 26 gegenüberliegende Innenwände 29 begrenzen vorteilhaft eine Drehbewegung der Klappe 4 bzw. 5.
Die in einem hier nicht gezeigten Münzkassierer eingeworfene und von ihm geprüfte Münze 3 fällt durch den Geldkanal 1 in den Sammelbehälter 2 der Zwischenkasse. Die Münzen 3 im Sammelbehälter 2 können die Klappen 4, 5 nicht um die Achsen 8, 9 drehen und nach unten aus dem Sammelbehälter 2 herausfallen, da die Hebel 13, 14 in die Nasen 11, 12 eingerastet sind.
Auf einen Befehl einer hier nicht gezeigten Steuereinheit ist der Sammelbehälter 2 in den Rückgabekanal 27 oder auf einen anderen Befehl in den Kassenkanal 28 entleerbar. Eine mechanische oder elektronische Verriegelung an sich bekannter Art verhindert ein gleichzeitiges Drehen beider Hebel 13 und 14.
Müssen die Münzen 3 aus dem Sammelbehälter 2 beispielsweise in den Kassenkanal 28 entleert werden, drehen hier nicht 5 gezeigte elektromechanische Mittel, z.B. ein Elektromagnet, ein Elektromotor usw., den Hebel 14 entgegen der Wirkung der Zugfeder 21 im Gegenuhrzeigersinn um die Drehachse 18 von der Symmetrieebene A-A' weg (Figur 2). Die Nase 12 rutscht aus dem Ausschnitt 20. Die Klappe 5 beginnt unter der Last der io Münzen 3 und der von der Gleitbahn 23 auf die Kufe 10 der Klappe 5 ausgeübten Kraft sich um die Achse 9 zu drehen. Im Gegensatz zu Zwischenkassen gemäss dem Stand der Technik unterstützt die Masse der Münzen 3 den Entleervorgang des Sammelbehälters 2. Die Klappe 5 legt sich an die Innenwand 29 i5 des Kassenkanals 28 an. Durch die Klappen 4, 5 sicher geführt fallen die Münzen 3 in die Einmündung des Kassenkanals 28 und werden im Automat einbehalten. Nach einer kurzen Wartezeit von einem Bruchteil einer Sekunde werden die elektrome-chanischen Mittel wieder ausgeschaltet. Unter der Wirkung der 20 Zugfeder 21 und der Feder 25 kehren die Klappe 5 und der Hebel 14, dessen Drehung durch die Gleitbahn 23 und die Kufe 10 gesteuert wird, wieder in die Ruhestellung zurück. Damit ist die Zwischenkasse zur Aufnahme neuer Münzen 3 bereit.
Ein Entleeren der gespeicherten Münzen 3 in den Rückgabe-25 kanal 25 (Figur 1) ist durch ein Wegdrehen des Hebels 13 im Uhrzeigersinn mittels hier nicht gezeigter elektromechanischer Mittel, z.B. eines Elektromagneten, eines Elektromotors usw., einleitbar. Die Nase 11 rutscht aus dem Ausschnitt 19. Die Klappe 4 beginnt unter der Last der Münzen 3 und der von der 30 Gleitbahn 22 auf die Kufe 10 der Klappe 4 ausgeübten Kraft sich um die Achse 8 zu drehen. Die Klappe 4 legt sich an die Innenwand 29 des Rückgabekanals 27 an. Durch die Klappen 4, 5 sicher geführt fallen die Münzen 3 in die Einmündung des Rückgabekanals 27 und werden zu einer Rückgabeschale gelei-35 tët. Nach einer kurzen Wartezeit von einem Bruchteil einer Sekunde werden die elektromechanischen Mittel wieder ausgeschaltet. Unter der Wirkung der Zugfeder 21 und der Feder 24 kehren die Klappe 4 und der Hebel 13, dessen Drehung durch die Gleitbahn 22 und die Kufe 10 gesteuert wird, wieder in die 40 Ruhestellung zurück. Damit ist die Zwischenkasse zur Aufnahme neuer Münzen 3 bereit.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Zwischenkasse für Münzen (3), die in einer Münzkasse von Dienstleistungsautomaten verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen aus zwei Klappen (4, 5) mit Seitenwänden (6, 7) gebildeten Sammelbehälter (2) aufweist, dass die Klappen (4, 5) um Achsen (8, 9) derart drehbar sind, dass die Masse von im Sammelbehälter (2) liegenden Münzen (3) ein Öffnen der Klappen (4, 5) unterstützt, dass die Klappen (4, 5) in der Ruhestellung des Sammelbehälters (2) geschlossen und mittels Nasen (11,12) auf Hebel (13,14) abstützbar sind, dass jeder Hebel (13,14) um eine Drehachse (17,18) schwenkbar ist, dass der Sammelbehälter (2) eine Selbstverriegelung aufweist und dass jeweils nur einer der beiden Hebel (13,14) die Klappe (4, 5) freigebend aus der Ruhestellung drehbar ist und der andere in seiner Stellung verriegelt bleibt.
2. Zwischenkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine die Selbstverriegelung unterstützende, beide Hebel (13, 14) verbindende Zugfeder (21) aufweist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Zwischenkasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (2) oberhalb der Einmündungen eines Rückgabekanals (27) und eines Kassenkanals (28) angeordnet ist und dass mittels einer Schwenkung einer der beiden Klappen (4, 5) der Inhalt des Sammelbehälters (2) in den Rückgabekanal (27) oder den Kassenkanal (28) entleerbar ist.
4. Zwischenkasse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (13, 14) Gleitbahnen (22, 23) und die Klappen (4, 5) Kufen (10) aufweisen und dass eine Bewegung des Hebels (13, 14) mittels der Gleitbahnen (22, 23) und der Kufe (10) auf die Klappe (4, 5) übertragbar ist.
5. Zwischenkasse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur einer der beiden Hebel (13, 14) durch elektromagnetische Mittel wahlweise schwenkbar ist.
6. Zwischenkasse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (13, 14) und die Klappen (4, 5) für eine Rückkehr in die Ruhestellung Federn (21, 24, 25) aufweisen.
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