CH673767A5 - - Google Patents

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CH673767A5
CH673767A5 CH2329/87A CH232987A CH673767A5 CH 673767 A5 CH673767 A5 CH 673767A5 CH 2329/87 A CH2329/87 A CH 2329/87A CH 232987 A CH232987 A CH 232987A CH 673767 A5 CH673767 A5 CH 673767A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
measuring device
urine
urine measuring
rear wall
Prior art date
Application number
CH2329/87A
Other languages
English (en)
Inventor
James R Gross
Helmut W G Rosenberg
Original Assignee
Kendall & Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Kendall & Co filed Critical Kendall & Co
Publication of CH673767A5 publication Critical patent/CH673767A5/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/4404Details or parts
    • A61F5/4405Valves or valve arrangements specially adapted therefor ; Fluid inlets or outlets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/20Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons for measuring urological functions restricted to the evaluation of the urinary system
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/20Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons for measuring urological functions restricted to the evaluation of the urinary system
    • A61B5/207Sensing devices adapted to collect urine
    • A61B5/208Sensing devices adapted to collect urine adapted to determine urine quantity, e.g. flow, volume
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G9/00Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals

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Description

BESCHREIBUNG
Urinmessgeräte zum Sammeln von Urin sind bekannt. Nach Katheterisierung des Patienten wird der Urin aus der Blase durch einen Katheter und eine an den Katheter angeschlossene Entwässerungsleitung in das Urinmessgerät geleitet. Herkömmliche Urinmessgeräte besitzen einen vorderen starren Behälter und einen hinteren flexiblen Beutel. Der Urin läuft zuerst aus dem Entwässerungsschlauch in den starren Behälter und wird dort gesammelt, da im starren Behälter eine genauere Messung des gesammelten Urins als im Beutel durchgeführt werden kann. Falls der starre Behälter über eine längere Zeit nicht entleert worden ist, steigt der Urinpegel im starren Behälter so weit, bis der Urin aus dem starren Behälter in den Beutel überfliesst. Deshalb wird der Urin periodisch von Hand aus dem starren Behälter in den Beutel umgegossen, bevor der Behälter überfliesst, jedoch nachdem in diesem die Urinmessung vorgenommen worden ist.
Mit den herkömmlichen Urinmessgeräten haben sich Schwierigkeiten beim Umfüllen des Urins aus dem starren Behälter in den Beutel ergeben. Dazu war nämlich in vielen Fällen ein aufwendiges Verfahren nötig. Ausserdem erforderte der Aufbau herkömmlicher Urinmessgeräte ausserordentlich viel Zeit zur Entleerung des Urins aus dem starren Behälter in den Beutel, was für das Krankenhauspersonal sehr uneffektiv war.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese Nachteile bei einem Urinmessgerät zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Anspruches aufgeführten Merkmale gelöst.
Demnach wird der Urin in dem ersten Behälter gesammelt, wenn sich dieser in der ersten aufrechten Position befindet. Anschliessend wird der erste Behälter in die obere gekippte Position verschwenkt, so dass der Urin aus dem ersten in den zweiten Behälter gegossen wird. Dies geschieht auf einfache Weise, da die Öffnung im Oberteil des ersten Behälters dessen gesamte Breite und Länge ausmacht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen erläutert. Es zeigen:
Figur 2 eine ausschnittsweise Rückansicht des Urinmessgerätes von Figur 1 ;
Figur 3 einen Querschnitt durch das Urinmessgerät entlang der Linie 3 — 3 von Figur 1 ;
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Figur 4 die Seitenansicht des Urinmessgerätes von Figur l;
Figur 5 einen Längsschnitt durch das Urinmessgerät entlang der Linie 5—5 von Figur 4;
Figur 6 eine weitere Vorderansicht des Urinmessgerätes mit verschwenktem starrem Behälter;
Figur 7 eine Seitenansicht des Urinmessgerätes mit verschwenktem starrem Behälter;
Figur 8 die Rückansicht des Urinmessgerätes mit verschwenktem starrem Behälter;
Figur 9 die perspektivische Ansicht eines Halteteils für den starren Behälter;
Figur 10 ausschnittsweise einen Abschnitt des flexiblen Behälters;
Figur 11 in schematischer perspektivischer Darstellung den Aufbau des flexiblen Behälters;
Figur 12 die Vorderansicht eines Befestigungsabschnittes der Halterung für eine weitere Ausführungsform eines Urinmessgerätes;
Figur 13 eine ausschnittsweise Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform des Urinmessgerätes;
Figur 14 eine ausschnittsweise Seitenansicht des Urinmessgerätes von Figur 13;
Figur 15 dieselbe ausschnittsweise Seitenansicht mit verschwenktem starren Behälter;
Figuren 16 bis 20 ausschnittsweise Darstellungen verschiedener Einzelheiten des Urinmessgerätes;
Figur 21 perspektivisch eine Tülle für das Urinmessgerät gemäss Figur 19;
Figur 22 eine ausschnittsweise Vorderansicht einer dritten Ausführungsform des Urinmessgerätes;
Figur 23 eine ausschnittsweise Rückansicht des Urinmessgerätes von Figur 22;
Figur 24 eine ausschnittsweise Seitenansicht des Urinmessgerätes von Figur 22; und
Figur 25 eine ausschnittsweise Seitenansicht des Urinmessgerätes von Figur 22 mit verschwenktem starrem Behälter.
In den Figuren 1 bis 5 ist ein Urinmessgerät 20 mit einem ersten vorderen, starren Behälter 22, einem zweiten hinteren, flexiblen Behälter 24, einer Halterung 26 und einer Einlaufleitung 28 dargestellt. Der vordere starre Behälter 22 kann aus irgendeinem geeigneten, starren Kunststoff bestehen, welcher transparent ist. Die Seitenwände des hinteren, flexiblen Behälters 24 können aus irgendeinem geeigneten, flexiblem Kunststoff bestehen.
Der vordere starre Behälter 22 besitzt eine Vorderwand 30, eine Rückwand 32, zwei Seitenwände 34 und 36 an den gegenüberliegenden Seiten sowie einen Boden 38, wodurch im starren Behälter 22 ein Innenraum 40 gebildet wird.
Der starre Behälter 22 weist ebenfalls ein Oberteil 42 auf, welches eine längliche Öffnung 44 bildet, welche mit dem Innenraum 40 in Verbindung steht. Der starre Behälter 22 enthält ferner Trennwände 46, die sich von der Vorderwand 30 und dem Boden 38 erstrecken und ein erstes inneres, mittleres Abteil 48 bilden, wobei der obere Abschnitt der Trennwände 46 einen Abstand vom Oberteil 42 sowie von der Rückwand 32 des starren Behälters 22 aufweist. Der starre Behälter 22 weist ein zweites äusseres Abteil 50 in seinem Innenraum 40 auf, welches sich zu beiden Seiten des inneren Abteils 48 sowie hinter diesem und oberhalb von diesem erstreckt. Wie in Figur 1 gezeigt, verläuft der Boden 38 schräg nach unten von der einen Seitenwand 34 zur anderen Seitenwand 36. Während der Benutzung wird der Urin zuerst in das innere Abteil 48 geleitet, um mit Hilfe von Skalenanzeigen an der Vorderwand 30 eine besonders akkurate Volumenmessung durchzuführen. Dabei kann der Urin im inneren Abteil 48 über die Oberseite der Trennwände 46 in das
äussere Abteil 50 des Innenraums 40 überlaufen, wo die Vo-lumenmesung ebenfalls durch Skalenanzeigen an der Vorderwand 30 erfolgt. Der überlaufende Urin fliesst in das äussere Abteil 50 wegen des abgeschrägten Bodens 38 zur Seitenwand 36, um eine besonders akkurate Bestimmung des Volumens der anfänglich überfliessenden Urinmenge zu erhalten. Der starre Behälter 22 besitzt ein unteres Ventil 52 herkömmlicher Art, welches mit dem inneren Abteil 48 in Verbindung steht, um etwas Urin aus dem inneren Abteil 48 während der Benutzung des Urinmessgerätes 20 abzulassen und eine frische Urinprobe zu erhalten. Der starre Behälter 22 besitzt ebenfalls zwei nach unten ragende Zungen 54, mit welchen eine Bewegung des starren Behälters 22 gegenüber dem flexiblen Behälter 24 möglich ist, was noch später näher beschrieben werden soll.
Der starre Behälter 22 besitzt zwei nach unten ragende Flansche 56 und 58, welche am oberen Abschnitt der Seitenwände 34 und 36 angebracht sind, wobei die Flansche 56 und 58 entsprechende Öffnungen 60 und 62 enthalten, welche noch später näher beschrieben werden sollen. An seinem Oberteil weist der starre Behälter 22 eine entlang des Um-fangs umlaufende Nut 64 auf. Wie die Figuren 1 bis 5 und 9 zeigen, besitzt der starre Behälter 22 ein längliches Halteteil 66 mit einem nach unten ragenden, rngförmigen ersten vorstehenden Rand 68, der in die umlaufende Nut 64 passt. Das Halteteil 66 weist einen nach aussen gerichteten zweiten vorstehenden Rand 70 am oberen Ende des ersten vorstehenden Randes 68 auf, so dass der zweite vorstehende Rand 70 am Oberteil 42 des starren Behälters 22 angeordnet ist, wenn das Halteteil 66 in der umlaufenden Nut 64 befestigt ist. Wie in Figur 9 gezeigt, weist der rückwärtige Abschnitt des zweiten vorstehenden Randes 70 mehrere im Abstand zueinander angeordnete, nach oben gerichtete Vorsprünge 72 auf, welche noch später beschrieben werden sollen.
Wie in den Figuren 1 bis 5 dargestellt, besitzt der hintere flexible Behälter 24 eine flexible Vorderwand 74 und eine flexible Rückwand 76, wobei die Vorder- und Rückwand 74 und 76 an ihren Rändern miteinander verbunden sind, um zwischen ihnen einen Hohl- bzw. Innenraum 78 zu bilden. In einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich der flexible Behälter 24 unter den starren Behälter 22 hinaus, so dass sich der untere Abschnitt des flexiblen Behälters 24 während der Aufnahme des Urins aufweiten kann, ohne die Lage des starren Behälters 22 zu beeinflussen, wie in Figur 3 dargestellt.
Wie die Figuren 1 bis 5 zeigen, ist der obere Abschnitt der Vorderwand 74 in geeigneter Weise wie z.B. durch Verkleben oder Verschweissen am zweiten vorstehenden Rand 70 des zum starren-Behälter 22 gehörenden Halteteils 66 befestigt, wobei die Vorderwand 74 eine längliche Öffnung 80 enthält, die mit der länglichen Öffnung 44 im Oberteil 42 des starren Behälters 22 in Deckung gebracht wird, so dass durch die Öffnungen 44 und 80 der Innenraum 40 des starren Behälters 22 mit dem Innenraum 78 des flexiblen Behälters 24 verbunden ist.
Bei dieser Anordnung erstreckt sich ein oberer Abschnitt der Rückwand 76 über die Öffnung 44 des starren Behälters 22 und die Öffnung 80 des flexiblen Behälters 24 oberhalb des Oberteils 42 des starren Behälters 22, wobei der übrige Abschnitt des flexiblen Behälters 24 vom Oberteil 42 des starren Behälters 22 hinter und unterhalb des starren Behälters 22 herabhängt. Dabei sind der starre Behälter 22 und der flexible Behälter 24 gegenüber der Umgebung verschlossen, da der flexible Behälter 24 entlang des Umfanges der Öffnung 80 am starren Behälter 22 dichtend befestigt ist. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ragen Seitenabschnitte 82 der Vorder- und Rückwand 74 und 76 über
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die gegenüberliegenden Seiten des starren Behälters 22 hinaus, was noch näher beschrieben werden soll.
Die Rückwand 76 des flexiblen Behälters 74 enthält eine Öffnung 84, die oberhalb der Öffnung 44 des starren Behälters 22 und der Öffnung 80 des flexiblen Behälters 24 angeordnet ist, was noch näher beschrieben werden soll.
Der flexible Behälter 24 besitzt ferner ein Röhrchen 86, das am unteren Abschnitt der Vorderwand 74 mit dem Innenraum 78 in Verbindung steht, wobei das Röhrchen 86 mit einer herkömmlichen Klemme 88 verschliessbar ist und im geöffneten Zustand zum Ablassen von Urin aus dem flexiblen Behälter 24 dient. In der Ruhestellung ist das obere Ende des Röhrchens 86 in eine an der Vorderwand 74 vorgesehene Tasche 90 gesteckt.
Wie in den Figuren 1 bis 5 und 11 dargestellt, ist an der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 24 ein länglicher flexibler Streifen befestigt, welcher ich quer über die Rückwand 76 erstreckt. Der Streifen 92 kann mit seinen Seitenkanten an die Rückwand 76 angeschweisst sein. Der Streifen 92 ist etwas unterhalb des Oberteils 42 des starren Behälters 22 angeordnet und besitzt zwei in Querrichtung verlaufende, gebogene Schlitze 94 und 96, die zwischen dem Streifen 92 und der Rückwand 76 zwei Taschen 98 und 100 bilden, die zu den Schlitzen 94 und 96 hin geöffnet sind.
Die Einlaufleitung 28 weist einen länglichen, hohlen Zulaufschlauch 102 auf, der zu einer Tropfkammer 104 führt, welche sich durch die Öffnung 84 der Rückwand 76 erstreckt und mittels eines Dichtringes 106 an der Rückwand 76 dichtend befestigt ist, um den Innenraum 78 des flexiblen Behälters 24 gegenüber der Umgebung dichtend zu verschliessen. Die Tropfkammer 104 besitzt einen nach unten gebogenen Abschnitt 108, um die einlaufende Flüssigkeit von der Tropfkammer 104 in das innere Abteil 48 des starren Behälters 22 zu leiten. Somit besitzt die Einlaufleitung 28 einen unteren Abschnitt, der unterhalb des oberen Abschnittes der Rückwand 76 angeordnet ist, um ein Weiterfliessen der einlaufenden Flüssigkeit entlang der Rückwand 76 direkt in den flexiblen Behälter 24 zu verhindern. Von der Halterung 26 erstreckt sich eine Klammer 110, die benachbart zum oberen Abschnitt der Tropfkammer 104 an der Einlaufleitung 28 befestigt ist. In der dargestellten Ausführungsform ist die Einlaufleitung 28 so an der Halterung 26 befestigt, dass die Einlaufleitung 28 über den oberen Abschnitt der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 24 oberhalb des Oberteils 42 des starren Behälters 22 geführt wird, wodurch der nach unten gebogene Abschnitt 108 der Tropfkammer 104 oberhalb der Öffnung 80 des flexiblen Behälters 24 sowie der Öffnung 44 des starren Behälters 22 angeordnet ist. Wie Figur 20 zeigt, kann der innere Abschnitt der Einlaufleitung 28 ein elastisches Röhrchen 162 aufweisen, das sich durch die Öffnungen 80 und 44 zu einer Stelle oberhalb des inneren Abteils 48 erstreckt, um einen sicheren Durchfluss des Urins direkt in das innere Abteil 48 zu gewährleisten. Das untere Ende des elastischen Röhrchens 162 kann ein Ablenkelement 164 enthalten, das zu einer Öffnung 166 führt, die oberhalb des inneren Abteils 48 liegt. Bei einer anderen Ausführungsform, welche in den Figuren 19 und 21 dargestellt ist, kann die Einlaufleitung 28 an ihrem unteren Ende eine Tülle 168 besitzen, die in dem entsprechenden Bereich des Oberteils 42 des starren Behälters 22 angeordnet ist. Die Tülle 168 weist einen oberen ringförmigen Flansch 170 auf, der mit einem Hohlkörper 172 verbunden ist, welcher sich nach unten zu einer Öffnung 174 verjüngt, die oberhalb des inneren Abteils 48 liegt. Die Tülle 168 wird durch mehrere nach aussen ragende Nasen 176 gehalten, die in den unteren Abschnitt des Halteteils 66 innerhalb des starren Behälters 22 eingreifen. Somit ist der obere Abschnitt der Tülle 168 oberhalb des Oberteils 42 des starren Behälters 22 angeordnet, um einlaufenden Urin zu sammeln. Der Hohlkörper 172 ragt durch die Öffnungen 44 und 80 des starren und des flexiblen Behälters 22 und 24 oberhalb des inneren Abteils 48, um den gesammelten Urin in das innere Abteil 48 zu leiten.
Die Halterung 26 besitzt eine längliche Stange 112, die aus geeignetem Metall bestehen kann. Die Stange 112 weist einen oberen mittleren Abschnitt 114, der über dem starren und dem flexiblen Behälter 22 und 24 liegt und etwas über die gegenüberliegenden Seiten des starren Behälters 22 hinausragt, sowie zwei nach unten gerichtete Seitenabschnitte 116 und 118 auf, die sich an den oberen mittleren Abschnitt 114 anschliessen. Die Stange 112 besitzt ferner zwei untere, nach innen gerichtete Endstücke 120 und 122, die sich an die Seitenabschnitte 116 und 118 anschliessen und auf die gegenüberliegenden Seiten des starren Behälters 22 gerichtet sind, wobei diese Endstücke 120 und 122 direkt an den Enden der Stange 112 Ringnuten besitzen und in den Öffnungen 60 und 62 der Flansche 56 und 58 gelenkig gehaltert sind, worauf später noch einmal näher eingegangen'werden soll.
Die Halterung 26 weist ferner zwei gegenüberliegende und nach aussen gerichtete Zungen 128 und 130 auf, die sich von einem unteren Stab erstrecken und in die Taschen 98 und 100 gesteckt sind, um die Halterung 26 sicher an der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 24 zu befestigen. Die Halterung 26 besitzt dabei ferner einen Befestigungsabschnitt 132, welcher den unteren Stab 131 und die Zungen 128 und 130 sowie mehrere, z.B. drei, nach oben gerichtete Halteteile 134 enthält, die sich vom unteren Stab 131 nach oben erstrecken und umgebogene obere Enden 136 besitzen, in denen der mittlere Abschnitt 114 der Stange 112 gelenkig gehaltert ist. Die Halterung 26 weist zusätzlich mehrere Befestigungshaken 138 auf, die mit den Halteteilen 134 verbunden sind. Die Befestigungshaken 138 weisen einen unteren gebogenen Abschnitt 140, durch den der mittlere Abschnitt 114 der Stange 112 innerhalb von Schlitzen 142 in den umgebogenen oberen Enden 136 gelenkig gehaltert ist, sowie einen oberen gebogenen Abschnitt 144 auf, der an einer Stange wie beispielsweise an einer Bettstange B eingehängt werden kann, um das Urinmessgerät 20 zu halten. In der beschriebenen Anordnung werden sowohl der flexible als auch der starre Behälter 24 und 22 von der Halterung 26 an der Bettstange B während der Benutzung des Urinmessgerätes 20 gehalten.
Während der Benutzung wird der Patient zuerst mit einem Katheter katheterisiert, wobei das distale Ende de Katheters in der Blase des Patienten angeordnet wird. Der Urin fliesst durch den Katheter zu dessen proximalem Ende, welches an das obere Ende des Zulaufschlauches 102 angeschlossen ist, so dass der Urin durch den Zulaufschlauch 102 fliesst. Aus dem Zulaufschlauch 102 gelangt der Urin in die Tropfkammer 104, und der nach unten gebogene Abschnitt 108 der Tropfkammer 104 leitet den einlaufenden Urin in das innere Abteil 48, wobei der starre Behälter 22 in einer ersten unteren, aufrechten Position angeordnet ist. Falls der starre Behälter 22 längere Zeit nicht entleert worden ist, füllt der Urin zuerst das innere Abteil 48 und fliesst anschliessend über die Trennwände 46 in das äussere Abteil 50. Wenn auch das äussere Abteil 50 vollständig mit Urin gefüllt ist, fliesst der Urin durch die Öffnung 44 des starren Behälters 22 und durch die Öffnung 80 des flexiblen Behälters 24 in dessen Innenraum 78, so dass weiterer Urin nun im flexiblen Behälter 24 gesammelt wird.
Dennoch wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Urin vom starren Behälter 22 in den flexiblen Behälter 24 geleitet, bevor der starre Behälter 22 unterläuft. Zuerst wird der Urin im starren Behälter 22 mittels geeigneter Skalenanzeigen an der Vorderwand 30 des starren Behälters 22 gemessen. Vor und nach dem Überlaufen des Urins vom in5
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neren Abteil 48 in das äussere Abteil 50 wird der starre Behälter 22 mit Hilfe der nach unten ragenden Zungen 54 von Hand um die Stange 112 von einer ersten unteren, aufrechten Position in eine zweite obere, gekippte Position gemäss den Figuren 6 bis 8 verschwenkt, in welcher sich der starre Behälter 22 etwa in der Horizontalen befindet, so dass der Urin vom Innenraum 40 des starren Behälters 22 durch dessen Öffnung 44 und durch die Öffnung 80 des flexiblen Behälters 24 in dessen Innenraum 78 geleitet wird. Dabei kann die Stange 112 in den Halteteilen 134 der Halterung 26 gelenkig verdreht werden, um die Verschwenkung des starren Behälters 22 in die obere gekippte Position zu ermöglichen. In dieser Lage des starren Behälters 22 biegen sich die Seitenabschnitte 82 des flexiblen Behälters 24 ein wenig nach oben, wie in Figur 10 dargestellt, und die Rückwand 76 wird aufgrund der sich nach aussen erstreckenden Seitenabschnitte 82 oberhalb und unterhalb der Öffnungen 80 und 44 zusammengedrückt, um einen genügenden Abstand von der Vorderwand 74 einzuhalten, wodurch ein schnelles Ausschütten des Urins aus dem starren Behälter 22 in den flexiblen Behälter 24 möglich ist. Die Einlaufleitung 28 ist dabei an der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 24 befestigt, um ebenfalls einen ausreichenden Abstand zwischen der Vorder-und Rückwand 74 und 76 während des Ausgiessens zu erhalten.
Somit kann der starre Behälter 22 von der unteren aufrechten Position in die obere, gekippte Position verschwenkt werden, um den Inhalt des starren Behälters 22 in den flexiblen Behälter 24 auszugiessen. Dabei wird der Urin durch die relativ grossen Öffnungen 44 und 80 schnell geleitet, was bei der Bedienung des Urinmessgerätes 20 Zeit spart.
Wie bereits erwähnt, ist die Halterung 26 an der Rückwand 76 de flexiblen Behälters 24 befestigt. Wenn nun der Urin in den Innenraum 78 des flexiblen Behälters 24 geleitet wird, ist demnach das Gewicht des gesammelten Urins von dem angeschlossenen starren Behälter 22 getrennt, um ein vorzeitiges Verschwenken des starren Behälters 22 zu vermeiden, was sonst während des Sammeins des Urins eine unerwünschte, aufwärts und nach aussen gerichtete Bewegung des starren Behälters 22 verursachen würde. Ebenfalls verhindern die Vorsprünge 72 am länglichen Halteteil 66 während des normalen Sammeins von Urin mit dem starren Behälter 22 in der aufrechten Position ein Verschliessen der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 74 gegen das Halteteil 66, was sonst ein normales Überlaufen des Urins aus dem starren Behälter 22 in den flexiblen Behälter 24 verhindern würde.
In Figur 4 ist durch gestrichelte Linien eine leicht veränderte Ausführungsform des Urinmessgerätes 20 dargestellt. Hierbei besitzt der starre Behälter 22 einen nach hinten ragenden vorstehenden Rand 146, der teilweise die gegenüberhegenden Enden der Stange 112 umgreift, so dass diese am starren Behälter 22 in der Nähe von dessen Rückwand 32 gelenkig befestigt ist. Bei dieser Anordnung ist der starre Behälter 22 ebenfalls an der Halterung 26 gelenkig befestigt, um zwischen einer unteren aufrechten Position in eine obere gekippte Position verschwenkt zu werden, damit der Inhalt des starren Behälters 22 in den flexiblen Behälter 24 ausgegossen werden kann.
Der flexible Behälter 24 ist in der bisher beschriebenen Ausführungsform am Oberteil 42 des starren Behälters 22 befestigt. Er kann jedoch ebenfalls am oberen Abschnitt des Halteteils 66 befestigt werden. Falls ein derartiges Halteteil 66 fehlt, kann der flexible Behälter 64 ebenfalls am oberen Abschnitt der Wände des starren Behälters 22 befestigt werden. Hierbei sei angemerkt, dass der flexible Behälter 24 an den Seiten der Wände des starren Behälters 22 im Bereich von dessen Oberteil 42 befestigt werden kann. Wie Figur 16
zeigt, weist der flexible Behälter 24 einen vorstehenden Rand 160 auf, der am oberen Abschnitt des starren Behälters 22 an dessen Aussenfläche befestigt ist. Gemäss der in Figur 17 dargestellten Ausführungsform ist der vorstehende Rand 160 des flexiblen Behälters 24 dagegen an der Innenfläche des starren Behälters 22 in dessen oberem Abschnitt befestigt. In Figur 18 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der die Vorderwand 74 des flexiblen Behälters 24 an der unteren Fläche des zweiten vorstehenden Randes 70 des Halteteils 66 befestigt sein kann. Bei den verschiedenen Ausfüh-rungsbeipielen ist der flexible Behälter 24 am starren Behälter 22 in der Nähe zu dem Oberteil 42 des starren Behälters 22 befestigt und umschliesst letzteren.
In den Figuren 12 bis 15 ist eine weitere Ausführungsform des Urinmessgerätes 20 dargestellt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Diese Ausführungsform ähnelt sich in vielen Punkten gegenüber der in den Figuren 1 bis 11 dargestellten Ausführungsform darin, dass der obere Abschnitt des flexiblen Behälters 24 am Oberteil 42 des starren Behälters 22 angebracht und mit diesem in Fliessverbindung steht. Dennoch unterscheidet sich diese Ausführungsform im Aubau der Halterung 26 sowie in der Art, wie der starre Behälter 22 an der Halterung 26 befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform weist die Halterung 26 ebenfalls zwei nach aussen gerichtete, untere Zungen 128 und 130 auf, die in Taschen an der Rückwand 76 des flexiblen Behälters 24 gesteckt sind, damit der flexible Behälter 24 an der Halterung 26 befestigt ist.
Demgegenüber weist die Halterung 26 bei dieser Ausführungsform zwei nach vorne gerichtete Haltezungen 148 und 150 auf, die sich durch Öffnungen 152 und 154 in der Vorder- und Rückwand 74 und 76 des flexiblen Behälters 24 an einer Stelle in der Nähe der gegenüberliegenden Seiten des starren Behälters 22 ragen, wobei die Vorder- und Rückwand 74 und 76 im Bereich der Öffnungen 152 und 154 abgedichtet sind, um ein Auslaufen des Urins aus dem flexiblen Behälter 24 im Bereich der Öffnungen 152 und 154 zu verhindern. An den gegenüberliegenden Seiten des starren Behälters 22 benachbart zu dessen Rückwand 32 sind zwei nach aussen ragende Vorsprünge 156 und 158 angebracht, welche auf den entsprechenden Haltezungen 148 und 150 liegen.
In der unteren Stellung des starren Behälters 22 (siehe Figuren 13 und 14) befinden sich die Vorsprünge 156 und 158 auf dem rückwärtigen Abschnitt der Haltezungen 148 und 150. Wie jedoch in Figur 15 dargestellt ist, gleiten die Vorsprünge 156 und 158 auf den Haltezungen 148 und 150 zu ihrem vorderen Abschnitt, wenn der starre Behälter 22 in seine obere gekippte Position verschwenkt wird. Demnach ist der starre Behälter 22 an der Halterung 26 verschiebbar befestigt, um ein Verschwenken zwischen der unteren, aufrechten Position und der oberen, gekippten Position zum Ausleeren des Inhalts aus dem starren Behälter 22 in den flexiblen Behälter 24 zu ermöglichen. Im übrigen unterscheidet sich das in den Figuren 12 bis 15 dargestellte Urinmessgerät 20 nicht von dem anhand der Figuren 1 bis 11 beschriebenen Urinmessgerät 20.
In den Figuren 22 bis 25 ist eine weitere Ausführungsform des Urinmessgerätes dargestellt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Bei dieser Ausführungsform weist das Urinmessgerät ein elastisches Band 180 auf, dessen eines Ende 182 in einer Öffnung 184 der Halterung 26 befestigt ist. Das andere Ende 186 ist an einem Stift 188 befestigt, der an der Seite des starren Behälters 22 angebracht ist. Die Halterung 26 besitzt ferner einen nach aussen gerichteten vorstehenden Rand 190, der in der Nähe des Oberteils 42 des starren Behälters 22 angeordnet ist. Das elastische Band 83 läuft durch eine Öffnung 192 im vorstehen5
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den Rand 190 und durch Öffnungen 194 im flexiblen Behälter 24 zum Stift 188.
Wenn sich der starre Behälter 22 in der ersten unteren aufrechten Position befindet, wie in den Figuren 22 bis 24 dargestellt, dient das Band 180 zum Halten des starren Behälters 22, wobei es sich unter leichtem Zug befindet. Wenn der starre Behälter 22 jedoch in die zweite obere, gekippte Position verschwenkt wird, wie in Figur 25 dargestellt, wird das Band 180 gedehnt und zieht den starren Behälter 22 in die erste aufrechte Position zurück. Dabei ist natürlich die andere Seite des Urinmessgerätes genauso aufgebaut, wie es anhand der Figuren 12 bis 15 beschrieben wurde. Im übrigen unterscheidet sich das in den Figuren 22 bis 25 dargestellte Urinmessgerät 20 in keiner Weise von dem anhand der Figuren 1 bis 21 beschriebenen Urinmessgerät.
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Claims (40)

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1. Urinmessgerät, gekennzeichnet durch
— einen ersten Behälter (22) mit einen Innenraum (40) bildenden Wänden (30 bis 38) und einer zum Innenraum (40) führenden Öffnung (44) an seinem Oberteil (42);
— einen zweiten Behälter (24), der einen Innenraum (78) bildende flexible Wände (74,76) aufweist, in der Nähe des Oberteils (42) des ersten Behälters (22) befestigt ist und eine Öffnung (80) besitzt, die zusammen mit der Öffnung (44) im ersten Behälter (22) dessen Innenraum (40) mit dem Innenraum (78) des zweiten Behälters (24) verbindet;
— eine Einlaufleitung (28), die durch den zweiten Behälter (24) in den Innenraum (40) des ersten Behälters (22) geführt ist; und
— eine Halterung (26) zum Verschwenken des ersten Behälters (22) zwischen einer ersten unteren, aufrechten Position zum Auffangen des Urins im Innenraum (40) des ersten Behälters (22) und einer zweiten oberen, gekippten Position zum Ausgiessen des gesammelten Urins aus dem Innenraum (40) des ersten Behälters (22) in den Innenraum (78) des zweiten Behälters (24).
2. Urinmessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) einen Befestigungsabschnitt (132) aufweist, an dem der erste Behälter (22) gelenkig gehaltert ist.
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che Stange (112) aufweist, dessen gegenüberliegende Enden an den gegenüberliegenden Seiten des ersten Behälters (22) gelenkig gehaltert sind.
3. Urinmessgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (26) am zweiten Behälter (24) befestigt ist.
4. Urinmessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) einen Befestigungsabschnitt (132) aufweist, an dem der erste Behälter (22) verschiebbar gehaltert ist.
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5. Urinmessgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (26) am zweiten Behälter (24) befestigt ist.
6. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) am Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (26) gehaltert ist.
7. Urinmessgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) oberhalb des Innenraums (40) des ersten Behälters (22) angeordnet ist.
8. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Behälter (24) am Oberteil (42) des ersten Behälters (22) befestigt ist.
9. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
— die Wände des zweiten Behälters (24) aus einer flexiblen Vorderwand (74) und einer flexiblen Rückwand (76) bestehen, wobei die Vorderwand (74) am Oberteil (42) des ersten Behälters (22) befestigt ist und die zum Innenraum (78) des zweiten Behälters (24) führende Öffnung (80) enthält und wobei sich die Rückwand (76) über diese Öffnung (80) erstreckt; und dass
— die Einlaufleitung (28) durch eine Öffnung (84) in der Rückwand (76) zu einem Ort unterhalb der Rückwand (76) geführt und zum Innenraum (40) des ersten Behälters (22) ausgerichtet ist, um in diesen den Urin zu leiten.
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10. Urinmessgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) an der Rückwand (76) im Bereich der Öffnung (84) befestigt ist.
11. Urinmessgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) mit ihrem unteren Abschnitt oberhalb des Oberteils (42) des ersten Behälters (22) angeordnet ist.
12. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) eine oberhalb der Rückwand (76) befindliche Tropfkammer (104) enthält.
13. Urinmessgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) einen nach unten führenden Abschnitt unterhalb der Rückwand (76) aufweist.
14. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Behälter (22) zwei gegenüberhegende Seitenwände (34, 36) sowie eine Vorderwand (30) und eine Rückwand (32) aufweist.
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15. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Behälter (24) unter den unteren Abschnitt des ersten Behälters (22) hinaus erstreckt.
16. Urinmessgerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (32) des ersten Behälters (22) mehrere nach oben ragende Vorsprünge (72) aufweist, die an der Oberkante der Rückwand (32) in Abständen voneinander angeordnet sind.
17. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Behälter (22) ein äusseres Abteil (50) aufweist, innerhalb dessen Trennwände (46) angeordnet sind, die ein inneres Abteil (48) bilden und einen Abstand zum Oberteil (42) des ersten Behälters (22) aufweisen, wodurch der Urin aus dem inneren Abteil (48) in das äussere Abteil (50) überfliessen kann, wobei die Einlaufleitung (28) den Urin direkt in das innere Abteil (48) leitet.
18. Urinmessgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (46) mit einem Abschnitt im Abstand von einer Wand (32) des ersten Behälters (22) angeordnet sind, wodurch sich das äussere Abteil (50) zwischen den gegenüberliegenden Seiten des ersten Behälters (22) erstreckt.
19. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (38) des ersten Behälters (22) zur einen Seite hin abgeschrägt ist.
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20. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) in den Innenraum (40) des ersten Behälters (22) an einen Ort oberhalb des inneren Abteils (48) geführt ist.
21. Urinmessgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt der Einlaufleitung (28) ein Röhrchen (162) ist und sich durch die Öffnung (80) des zweiten Behälters (24) und die Öffnung (44) des ersten Behälters (22) zu einem Ort oberhalb des inneren Abteils (48) erstreckt.
22. Urinmessgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Röhrchens (162) ein Ablenkelement (164) besitzt, welches den einlaufenden Urin zu einer Öffnung (166) leitet, die oberhalb des inneren Abteils (48) liegt.
23. Urinmessgerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufleitung (28) eine Tülle (168) aufweist, die sich durch die Öffnung (80) des zweiten Behälters (24) und die Öffnung (44) des ersten Behälters (22) zu einem Ort oberhalb des inneren Abteils (48) erstreckt.
24. Urinmessgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Tülle (168) einen oberen ringförmigen Flansch (170), der oberhalb des Oberteils (42) des ersten Behälters (22) angeordnet ist, und einen sich nach innen und unten verjüngenden Hohlkörper (172) aufweist, der sich unterhalb des oberen ringförmigen Flansches (170) nach unten erstreckt und an seiner Unterseite eine Öffnung (174) besitzt, die oberhalb des inneren Abteils (48) liegt.
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25. Urinmessgerät nach Anspruch 23 oder 24, gekennzeichnet durch Befestigungselemente (176) zur Halterung der Tülle (168) am ersten Behälter (22).
26. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) eine längli2
27. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) eine längliche Stange (112) aufweist, deren gegenüberliegenden Enden an der Rückwand (32) des ersten Behälters (22) gelenkig gehaltert sind.
28. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass zwei nach aussen ragende Vorprünge (156,158) an den gegenüberliegenden Seiten des ersten Behälters (22) angebracht sind und dass am Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (26) zwei nach vorn gerichtete Haltezungen (148,150) vorgesehen sind, auf denen die Vorsprünge (156,158) verschiebbar gehaltert sind.
29. Urinmessgerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Haltezungen (148, 150) durch die Vorderwand (74) und durch die Rückwand (76) des zweiten Behälters (24) erstrecken.
30. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (25) an der Rückwand (76) des zweiten Behälters (24) befestigt ist, um diesen während der Urinaufnahme zu haltern.
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31. Urinmessgerät nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (132) zwei nach aussen zu den gegenüberliegenden Seiten des zweiten Behälters (24) ragende Zungen (128,130) aufweist und dass an der Rückwand (46) des zweiten Behälters (24) zwei Taschen (98, 100) angebracht sind, welche die Zungen (128,130) aufnehmen.
32. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Umfanges des Oberteils (42) des ersten Behälters (22) eine umlaufende Nut (64) vorgesehen ist und dass der erste Behälter (22) ein Halteteil (66) mit einem ersten nach unten gerichteten und in die umlaufende Nut (64) passenden vorstehenden Rand (68) und mit einem zweiten nach aussen gerichteten vorstehenden Rand (70) aufweist, der am oberen Ende des ersten vorstehenden Randes (68) ausgebildet ist, wobei die Vorderwand (74) des zweiten Behälters (24) am zweiten vorstehenden Rand (70) befestigt ist.
33. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (74) entlang ihrer Seitenränder mit der Rückwand (76) des zweiten Behälters (24) verbunden ist, so dass zwischen der Vorder- und Rückwand (74, 76) der Innenraum (78) gebildet wird.
34. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die längliche Stange (112) der Halterung (26) einen oberen mittleren Abschnitt (114), welcher oberhalb beider Behälter (22,24) verläuft, sowie auf die gegenüberliegenden Seiten des ersten Behälters (22) gerichtete gegenüberliegende Endstücke (120,122) aufweist, durch die die Stange (112) am ersten Behälter (22) gelenkig gehaltert ist.
35. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 26 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (132) der Halterung (26) nach oben gerichtete Halteteile (134) aufweist, die am oberen, mittleren Abschnitt (114) der länglichen Stange (112) angelenkt sind.
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36. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) ein elastisches Band (180) aufweist, welches zwischen dem Befestigungsabschnitt (132) und dem ersten Behälter (22) befestigt ist.
37. Urinmessgerät nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (180) mit seinem einen Ende (182) am oberen Abschnitt des Befestigungsabschnittes (132) der
Halterung (26) oberhalb des ersten Behälters (22) befestigt ist.
38. Urinmessgerät nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (186) des Bandes (180) an einem Stift (188) befestigt ist, welcher von einer Seite des ersten Behälters (22) nach aussen ragt.
39. Urinmessgerät nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (26) einen nach • aussen vorstehenden Rand (190) in der Nähe des Oberteils (42) des ersten Behälters (22) aufweist, wobei das Band (180) durch eine Öffnung (192) im vorstehenden Rand (190) geführt ist.
40. Urinmessgerät nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Behälter (24) im Bereich des Stiftes (188) eine Öffnung (194) ausgebildet ist, durch das das Band (180) geführt ist.
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