CH673836A5 - - Google Patents
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- CH673836A5 CH673836A5 CH2264/87A CH226487A CH673836A5 CH 673836 A5 CH673836 A5 CH 673836A5 CH 2264/87 A CH2264/87 A CH 2264/87A CH 226487 A CH226487 A CH 226487A CH 673836 A5 CH673836 A5 CH 673836A5
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren von lichtempfindlichem Material zur Verwendung bei einem photographischen Prozessor.
Mittels einer konventionellen Transportvorrichtung dieser Art wird eine von der Printereinheit kommende Bahn aus lichtempfindlichem Material über eine Führung einer Zwischenantriebswalze in der Entwicklungseinheit zugeleitet und, während eine Schleife ausgebildet wird, auf eine vorbestimmte Länge geschnitten, wobei der hintere Endabschnitt der Bahn nach dem Abschneiden nach unten hängt.
Eine konventionelle Transportvorrichtung ist in Fig. 8 veranschaulicht. Sie weist einen Arm 81 auf, der nach Art eines Pendels eine hin- und hergehende Bewegung zwischen einer Walze 84 an der Printereinheit und einer Walze 85 an der Entwicklungseinheit ausführen kann. Am unteren Ende des
Arms 81 befindet sich eine Halteeinheit mit einer bewegbaren Walze 82 und einer Andruckwalze 83, die voneinander wegbewegt und aneinander angepresst werden können. Eine von der Printereinheit kommende Bahn aus lichtempfind-5 liehen Material 14, deren vorderer Endabschnitt 14a von der Halteeinheit gehalten ist, wird im Zuge der Schwenkbewegung des Arms 81 in Richtung auf die Entwicklungseinheit getragen, um den vorderen Endabschnitt 14a über die Zwischenantriebswalze 85 an der Entwicklungseinheit zu brin-io gen, während die bewegbare Walze 82 rotiert. Die Andruckwalze 83 wird dann zurückbewegt, um die Halteeinheit den vorderen Endabschnitt 14a freigeben zu lassen, so dass der Arm 81 zurück in Richtung auf die Printereinheit geschwenkt werden kann. Die Halteeinheit auf dem zurückge-15 schwenkten Arm 81 fasst den hinteren Endabschnitt des von der Printereinheit kommenden lichtempfindlichen Materials 14, nachdem dieses auf eine vorbestimmte Länge geschnitten ist, und hält diesen Endabschnitt, bis das Material 14 vollständig über die Entwicklungseinheit gelaufen ist. Der Arm 20 81 wird mit einer mit der Entwicklungsgeschwindigkeit synchronisierten Geschwindigkeit langsam verschwenkt. Die Andruckwalze 83 gibt den hinteren Endabschnitt frei, nachdem er bei sich drehender Walze 82 über die Zwischenantriebswalze 85 gelaufen ist, wodurch das lichtempfindliche 25 Material von der Halteeinheit freikommt. Damit ist der Transport der lichtempfindlichen Materialbahn zu der Entwicklungseinheit abgeschlossen. Weil das Entwickeln eines lichtempfindlichen Materials in den verschiedenen Behandlungstanks der Entwicklungseinheit eine längere Zeitdauer in 30 Anspruch nimmt, als das Belichten in der Printereinheit, hängt das lichtempfindliche Material in Form einer Schleife durch, während es transportiert wird, um dieser Zeitverzögerung Rechnung zu tragen.
Der oben erläuterte Transportmechanismus, bei dem ein 35 lichtempfindliches Material in einer Bereitschaftsstellung gehalten wird, während sein hinterer Endabschnitt nach dem Durchschneiden nach unten hängt, hat oft Probleme verursacht. Beispielsweise kam es zur Bildung von Kratzern auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials, wenn sein 40 hinterer Endabschnitt auf die Zwischenantriebswalze aufgewickelt wird, oder zu Fehlfunktionen des Mechanismus. Bei dem mit einem Pendelarm arbeitenden Transportmechanismus werden beide Enden der Bahn aus lichtempfindlichem Material mittels der einzigen Halteeinheit gehalten, die am 45 unteren Ende des Arms sitzt, und zu der Entwicklungseinheit geleitet. Weil eine Bahn aus lichtempfindlichem Material in jeweils zwei Hüben der hin- und hergehenden Bewegung des Schwenkarms zwischen der Printereinheit und der Entwicklungseinheit transportiert wird, und die nächste Bahn von 50 der Printereinheit aus erst zugeführt werden kann, nachdem die vorausgehende Bahn weitertransportiert ist, war der Wirkungsgrad des Transportvorgangs schlecht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung zu schaffen, welche die vorstehend erläuter-55 ten Mängel vermeidet und insbesondere einen sicheren, stabilen und wirkungsvollen Transport des lichtempfindlichen Materials gewährleistet.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Transportieren von lichtempfindlichen Material zur Verwendung 60 bei einem photographischen Prozessor erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Vorrichtung eine mit einer zylindrischen Oberfläche versehene Transporttrommel sowie auf der zylindrischen Oberfläche der Transporttrommel sitzende vordere Andruckstangen und hintere Andruckstangen zum 65 Andrücken des vorderen bzw. des hinteren Endabschnitts des lichtempfindlichen Materials an diese Oberfläche aufweist. Unter «vordere Andruckstangen» sollen dabei mit dem vorderen Endabschnitt des lichtempfindlichen Materials
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zusammenwirkende Andruckstangen und unter «hintere Andruckstangen» mit dem hinteren Endabschnitt des lichtempfindlichen Materials zusammenwirkende Andruckstangen verstanden werden.
Bei der erfindungsgemässen Transportvorrichtung wird eine Trommel benutzt, um lichtempfindliches Material unter Bildung einer Schleife vorzubewegen. Mittels der auf der Trommeloberfläche sitzenden Andruckstangen werden der vordere Endabschnitt und der hintere Endabschnitt einer Bahn aus lichtempfindlichem Material gegen die Trommeloberfläche gepresst. Auf diese Weise kann die Materialbahn auf dem Umfang der sich in einer Richtung drehenden Trommel auf kontinuierliche und verlässliche Weise unterbrechungsfrei gefördert werden, wobei der im Falle der konventionellen Vorrichtung auftretende Zeitverlust eliminiert wird.
Das lichtempfindliche Material wird auf die mässig gekrümmte Oberfläche der Transporttrommel gezogen und um diese Oberfläche herumgelegt sowie im Zuge der Drehung der Transporttrommel gleichmässig und ruckfrei mitgenommen, so dass keine Gefahr besteht, dass auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials durch Umbiegen mit kleinem Krümmungsradius oder durch Reiben Falten oder Schleifspuren entstehen. Weil das lichtempfindliche Material auf der glatten und mit relativ grossem Krümmungsradius gekrümmten Oberfläche der sich drehenden Transporttrommel getragen wird, während sein vorderer und sein hinterer Endabschnitt gegen diese Oberfläche dicht angepresst sind, ist das lichtempfindliche Material gegen Faltenbildung geschützt. Dadurch ist ein hervorragendes Finish der fertigen Kopien gewährleistet.
Mittels der vorliegend vorgesehenen, die Schleifenbildung unterstützenden Anordnung wird das kontinuierlich vorbewegte lichtempfindliche Material auf einer Schleifen-bildnerplatte zu einer mässig gekrümmten Schleife ausgebildet, wobei die Platte mit zunehmendem Gewicht der Schleife nach unten gedrückt wird. Das zu einer Schleife geformte Material gleitet dadurch von der Platte herunter, wobei eine Faltenbildung während des Transports gleichfalls ausgeschlossen ist. Die Emulsions- und Substratflächen des lichtempfindlichen Materials bleiben dadurch knitter- und runzelfrei; dies gilt insbesondere auch für den Halsabschnitt der Materialbahn während der Schleifenbildung bei der automatischen Verarbeitung des lichtempfindlichen Materials. Das entwickelte Material und die erhaltenen Kopien sind daher frei von Falten, Runzeln und dergleichen; sie haben ein gutes Finish.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Transportvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise aufgeschnittene perspektivische Ansicht eines Teils der Transporttrommel, die erkennen lässt, wie sich die vordere Andruckstange auf die Trommel zu und von dieser weg bewegt,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Transporttrommel, die erkennen lässt, wie die hintere Andruckstange verschwenkt wird,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 4,
Fign. 6a bis 6b schematische Seitenansichten, die der Reihe nach erkennen lassen, wie lichtempfindliches Material mittels der Transportvorrichtung nach der Erfindung vorbewegt wird,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Zwischenantriebswalze bei der Transportvorrichtung nach der Erfindung, 5 Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer bekannten T ransportvorrichtung,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der mit einer Schlei-fenbildneranordnung versehenen Transportvorrichtung, Fign. 10a bis lOd schematische Seitenansichten, die der 10 Reihe nach erkennen lassen, wie die Schleifenbildneranord-nung arbeitet,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht der vorliegend verwendeten Stützführung,
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht der mit einer Anis timeandereinrichtung versehenen Transportvorrichtung, Fig. 13 eine perspektivische Darstellung, die die Lagerung der Schiene der Antimeandereinrichtung erkennen lässt,
Fig. 14 im Schnitt eine lotrechte Seitenansicht der An-20 Ordnung nach Fig. 13,
Fig. 15 eine teilweise aufgebrochene Ansicht der Seitenführung der Antimeandereinrichtung, und
Fign. 16a bis 16d schematische Seitenansichten, die erkennen lassen, wie die Antimeandereinrichtung arbeitet. 25 Entsprechend den Fign. .1 bis 7 weist die Transportvorrichtung eine Transporttrommel 1 auf, die in ihrem mittleren Bereich unter Bildung einer Ausnehmung 3 und zweier zu beiden Seiten dieser Ausnehmung sitzender Trommeloberflächen ausgeschnitten ist. Die Transporttrommel 1 ist von 30 Rahmen 20 an beiden Seiten abgestützt und auf einer Welle 2 in einer Richtung drehbar gelagert; sie befindet sich dabei zwischen einer Printereinheit und einer Entwicklungseinheit, denen die Trommeloberflächen gegenüberliegen.
Auf jeder Trommeloberfläche befindet sich eine hintere 35 Andruckstange 4, deren äusseres Ende 4a von einer Trägerstange 5 abgestützt ist und die normalerweise in Richtung auf die Achse der Trommel 1 federnd vorgespannt ist. Die Andruckstange 4 kann sich auf die Trommeloberfläche zu und von dieser weg bewegen, wobei sie parallel zu der Achse 40 der Trommel gehalten wird. Die Andruckstange 4 kann ferner auf der Trägerstange 5 verschwenkt werden, um ihr anderes Ende 4b waagrecht in die Drehrichtung der Trommel 1 zu drehen. Die Andruckstange wird mittels einer Feder oder dergleichen in ihre Ausgangsstellung zurückgeschwenkt. 45 An der Spitze der Trägerstange 5 der hinteren Andruckstange 4 befindet sich ein Drucklager 6, das mit einem auf der Welle 2 sitzenden Nocken 8 in Kontakt gehalten wird. Ein Schwenklager 7 der hinteren Andruckstange 4 kann mit einer Armführung 9 in Kontakt kommen, die vorspringende 50 und zurückspringende Oberflächenabschnitte aufweist. Die hintere Andruckstange 4 wird mittels des Nockens 8 entgegen Federkraft in eine offene Stellung geschoben, wenn sie bei der Drehung der Transporttrommel 1 eine vorbestimmte Position erreicht. Die Armführung 9 verschwenkt dann die 55 Andruckstange 4 mit ihrem anderen Ende 4b waagrecht um 90 0 in die Drehrichtung der Transporttrommel, d.h. in die Transportrichtung des lichtempfindlichen Materials.
Wenn bei weiterer Drehung der Trommel 1 die hintere Andruckstange 4 von dem Nocken 8 und der Armführung 9 60 freikommt, kehrt die Andruckstange 4 in ihre zu der Achse der Trommel 1 parallele Ausgangsstellung zurück, in welcher sie gegen die Trommeloberfläche vorgespannt ist. Weil die hintere Andruckstange 4 in Richtung auf die Trommeloberfläche und von dieser weg bewegt sowie auf der Träger-65 stange 5 verschwenkt wird, kann sie über den hinteren Endabschnitt 14b des lichtempfindlichen Materials 14 springen und diesen festhalten, ohne das Material zu beschädigen. Unmittelbar hinter den hinteren Andruckstangen 4 und
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parallel zu diesen sind vordere Andruckstangen 10 vorgesehen. Jede der Andruckstangen 10 ist mittels einer Trägerstange 11 abgestützt und mittels einer Feder 12 in Richtung auf die Achse der Trommel 1 vorgespannt. Mittels eines Führungsstifts IIa ist die Andruckstange 10 so geführt, dass sie auf die Trommeloberfläche zu und von dieser weg bewegt werden kann. Ein Drucklager 13 an jedem der Rahmen 20 schiebt das äussere Ende 10a der vorderen Andruckstange 10 entgegen der Vorspannkraft der Feder 12 nach oben, wenn es während der Drehung der Transporttrommel 1 eine vorbestimmte Lage erreicht. Dadurch wird die vordere Andruckstange 10 in eine Freigabestellung gebracht. Bei weiterer Drehung der Transporttrommel 1 kommt das äussere Ende 10a von dem Drucklager 13 frei, so dass die vordere Andruckstange 10 in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt und gegen die Trommeloberfläche angepresst wird. Die parallel zu der Trommelachse sitzenden Stangen 10 erlauben es daher, Bahnen aus lichtempfindlichen Material 14, 15, die nacheinander ohne Unterbrechung von der Printereinheit kommen, auf der Transporttrommel 1 zu halten und vorzubewegen.
Wenn während der Drehung der Transporttrommel 1 eine gewünschte Position erreicht wird, werden die hinteren Andruckstangen 4 und die vorderen Andruckstangen 10 mittels zweckentsprechender Betätigungseinrichtungen, die vorliegend die Nocken 8, die Armführungen 9 und die Drucklager 13 umfassen, nach oben geschoben und geschwenkt, um den vorderen und den hinteren Endabschnitt eines auf der Trommel getragenen lichtempfindlichen Materials selbsttätig zu halten und freizugeben und auf diese Weise für eine gleichmässige Förderung mittels der Trommel 1 zu sorgen.
Der Transportvorgang sei anhand den Fign. 6a bis 6b näher erläutert. Zunächst wird gemäss Fig. 6a der vordere Endabschnitt 14a des von der Printereinheit kommenden lichtempfindlichen Materials 14 unter die von den Trommeloberflächen abgehobenen vorderen Andruckstangen 10 geschoben. Der vordere Endabschnitt 14a wird dann mittels der Andruckstangen 10 gegen die Trommeloberfläche ge-presst (Fig. 6b). Die Transporttrommel 1 dreht sich unter Durchlaufen der Stellung nach Fig. 6c in die Position gemäss Fig. 6d weiter und hält dort an. Das Material 14 wird weiter vorgeschoben und gemäss Fig. 6e auf einer Schleifenbildner-platte 16 in die Form einer Schleife 14c gebracht. Bei zunehmender Länge der Schleife 14c schwenkt die Platte 16 unter dem Gewicht der Schleife nach unten, so dass die Schleife 14c von der Platte 16 heruntergleiten kann (Fig. 6f).
In Fig. 6g ist der vordere Endabschnitt 14a zu einer Zwischenantriebswalze 17 gelangt, während er von den vorderen Andruckstangen 10 freigegeben wird, die jetzt nach oben geschoben werden. Gemäss Fig. 6h wird der unmittelbar vor dem hinteren Endabschnitt 14b des abgeschnittenen und mit der Drehung der Trommel 1 von der Printereinheit zugeführten Materials 14 von hinteren Andruckwalzen 19 gegen die Trommeloberfläche angedrückt. In der Zwischenzeit waren die auf die Seite der Printereinheit gebrachten hinteren Andruckstangen 4 nach oben geschoben und mit ihrem Ende 4b gegenüber der Unterseite des lichtempfindlichen Materials 14 um 90 ° in eine Stellung verschwenkt worden, in der sie ausserhalb des betreffenden Randes der Materialbahn und parallel zu dieser liegen. Die hintere Andruckstange 4 wird dann mit ihrem Ende 4b in die zu der Achse der Transporttrommel parallele Ausgangslage über dem hintern Endabschnitt 14b zurückgeschwenkt, der sich mit der bogenförmigen Oberfläche der Trommel 1 in Kontakt befindet. Die Andruckstangen 4 drücken den unmittelbar vor dem hinteren Ende liegenden Teil der Materialbahn gegen die Trommeloberfläche an (Fign. 4, 5), während die hinteren Andruckwalzen 19 freigegeben werden.
In der Transportphase gemäss Fig. 6i wird die hinter der hinteren Andruckstange 4 befindliche vordere Andruckstange 10 in Abhängigkeit von der Drehung der Transporttrommel 1 hochgeschoben, so dass der vordere Endabschnitt 15a 5 einer weiteren von der Printereinheit kommenden Bahn aus lichtempfindlichem Material 15 unter die Andruckstange 4 gleiten kann. Der vordere Endabschnitt 15a wird mittels der Andruckstange 10 gegen die Trommeloberfläche angedrückt, während diê Drehbewegung der Trommel I gestoppt io wird, um das lichtempfindliche Material 15 eine Schleife 15b bilden zu lassen (Fig. 6j). In der Zwischenzeit wird das Material 14 ohne Unterbrechung von der Zwischenantriebswalze 17 in die Entwicklungseinheit transportiert.
Während das Material 14 in die Entwicklungseinheit ein-15 läuft und sich die Schleife 14c verkürzt, beginnt die Trommel 1 sich wieder zu drehen (Fig. 6k) wobei die hinteren Andruckstangen 4 hochgeschoben werden, um den hinteren Endabschnitt 14b freizugeben. Mittels der Zwischenantriebswalze 17 wird das Material 14 in die Entwicklungseinheit 20 eingebracht. In der Transportphase gemäss Fig. 61 läuft der von den vorderen Andruckstangen 10 gehaltene vordere Endabschnitt 15a der nächsten Materialbahn 15 im Zuge der Drehung der Trommel 1 über die Zwischenantriebswalze 17. Die Arbeitsschritte gemäss Fig. 6f und folgende werden für 25 weitere Materialbahnen wiederholt. In den Zeichungen ist bei 18 eine Andruckwalze dargestellt, die gegen die Zwischenantriebswalze 17 angedrückt wird.
Bei der Schleifenbildnerplatte 16 handelt es sich um eine Metallplatte von gewünschter Breite und Länge, deren eines 30 Ende 16a auf einer Welle 40 drehbar gelagert ist und die mittels einer Feder 41 nach oben in eine waagrechte Lage gebracht wird (Fign. 9 bis 11). Der andere Endabschnitt 16b der Platte 16 befindet sich unter dem mittleren Teil der Transporttrommel 1, deren Welle 2 parallel zu der Welle 40 35 verläuft.
Die Fign. 10a bis lOd zeigen die Arbeitsweise der Schlei-fenbildneranordnung. Gemäss Fig. 10a wird der vordere Endabschnitt 14a des lichtempfindlichen Materials 14 mittels der vorderen Andruckstangen 10 gegen die Oberflächen der 40 Transporttrommel 1 gepresst. Die Transporttrommel 1 dreht sich, bis sie in einer vorbestimmten Position angehalten wird (Fig. 10b). Entsprechend Fig. 10c liegt der hinter dem vorderen Endabschnitt 14a des mittels der Andruckstangen 10 gehaltenen Materials 14 befindliche Halsabschnitt 14c auf dem 45 Endabschnitt 16b der Schleifenbildnerplatte 16, die in waagrechter Position gehalten wird. Das von der Printereinheit kommende Material 14 legt sich allmählich unter Bildung einer Schleife auf die waagrechte Oberfläche der Platte 16 auf. Wenn das Gewicht der Schleife des Materials 14 auf der 50 Platte 16 zunimmt, wird die Platte 16 unter dem Gewicht der Schleife und entgegen der Vorspannung der Feder 41 allmählich nach unten verschwenkt, so dass die Materialschleife von der Platte 16 heruntergleiten kann. Die Transporttrommel 1 beginnt dann, sich wieder zu drehen, während die 55 Andruckstangen 10 angehoben werden, wenn sie auf die Seite der Entwicklereinheit gebracht werden. Dadurch wird der vordere Endabschnitt 14a des Materials 14 freigegeben. Das Material 14 wird über die Zwischenantriebswalze 17 geleitet.
Der Endabschnitt 16b der Schleifenbildnerplatte 16 kann 60 (in nicht näher dagestellter Weise), unter Bildung einer glatten Oberfläche nach unten gekrümmt sein. Es kann auch eine Führungswalze 16d auf einem Schenkel 16c der Platte 16 angeordnet sein (Fig. 11). Die beschichtete Oberfläche des Materials 14 wird dadurch gegen Beschädigung geschützt, 65 wenn sie unter Bildung einer Schleife von der Platte 16 heruntergleitet. Dies ist auf die geglättete Oberfläche des Endabschnitts 16b der Platte 16 oder die Drehung der Führungswalze 16d zurückzuführen.
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Wie aus den Fign. 12 bis 16 hervorgeht, sitzt auf der der Entwicklungseinheit zugewendeten Seite eine Schiene 31, die an ihrem oberen Ende derart gelenkig gelagert ist, dass sie senkrecht zu der Achse der Trommel 1 verschwenkt werden kann. Eine Feder 32 spannt die Schiene 31 in Richtung auf die Achse der Trommel 1 vor. Am Ende eines nach aussen vorstehenden Schenkels 35 der Schiene 31 sitzt eine Führungswalze 33 zum Vermindern des Reibungswiderstandes, der auf das transportierte lichtempfindliche Material einwirkt. Die Schiene 31 trägt ferner in ihrem mittleren Bereich eine nach innen gerichtete Nockenwalze 34, die mit einem Schubarm 30 der Transportvorrichtung in Kontakt steht.
Eine Seitenführung 36 (Fig. 15) weist zwei seitliche Anschlagrahmen 37 und eine sich frei drehende Walze 38 auf. Die Walze 38 greift lose durch Öffnungen 37a hindurch, die einander auf gleicher Höhe gegenüberliegend in den an dem Rahmen 20 angebrachten Anschlagrahmen 37 ausgebildet sind.
Die Funktionsweise der Antimeandereinrichtung sei anhand der Fign. 16a bis 16d erläutert. Wie aus Fig. 16a hervorgeht, wird der vordere Endabschnitt 14a des lichtempfindlichen Materials 14, das von der Printereinheit aus zugeführt wird, mittels der vorderen Andruckstangen 10 gegen die Trommeloberfläche angedrückt. Die Transporttrommel 1 dreht sich und bleibt in einer vorbestimmten Stellung stehen, so dass das von der Printereinheit kontinuierlich zugehende Material 14 eine Schleife bildet. In diesem Zustand wird die Schiene 31 mittels des nockenförmigen Schubarms 30 entgegen der Vorspannkraft der Feder 32 nach aussen gedrückt. In Fig. 16b beginnt die Transporttrommel 1, sich wieder zu drehen, während die vorderen Andruckstangen 10 angehoben werden, um den vorderen Endabschnitt 14a des Materials 14 freizugeben. Der Endabschnitt 14a gelangt zu der Zwischenantriebswalze 17 an der Entwicklungseinheit. In diesem Zustand wird die von dem Schubarm 30 freigegebene Schiene 31 in der Ausnehmung 3 der Trommel 1 aufgenommen, so dass sie dem vortransportierten lichtempfindlichen Material nicht im Wege steht.
Die Transporttrommel 1 dreht sich dann (Fig. 16c), während das Material zu der Entwicklungseinheit transportiert und selbsttätig auf eine gewünschte Länge geschnitten wird. Der hintere Endabschnitt 14b des lichtempfindlichen Materials wird dann von den hinteren Andruckstangen 4 gehalten, um von der Trommel mitgenommen zu werden, bis die Andruckstangen 4 eine vorbestimmte Position erreichen und die Trommel 1 anhält. Während das Material 14 der Entwicklungseinheit mittels der Zwischenantriebswalze 17 zugeführt wird, wird ein durchhängender Teil des Materials 14 nahe der Zwischenantriebswalze 17 mittels der Führungs-5 walze 33 am unteren Teil der Schiene 31 nach aussen gedrückt, wobei die Schiene 31 ihrerseits mittels des nockenförmigen Schubarms 30 entgegen der Vorspannkraft der Feder
32 nach aussen geschoben wird.
Ein umgelenkter Abschnitt 14d der Schleife wird zwi-10 sehen die Anschlagrahmen 37 der Seitenführung 36 gegenüber der Führungswalze 33 geschoben.Der schleifenförmige Teil des Materials 14 wird von der Zwischenantriebswalze 17 weitertransportiert, während die Förderrichtung des Materials 14 von den Anschlagrahmen 37 auf beiden Seiten des 15 Materials gesteuert wird und während der durchhängende Abschnitt, der an den von der Führungswalze 33 nach aussen gedrückten, umgelenkten Abschnitt 14d anschliesst, auf der frei drehbaren Walze 38 hängt. Weil die Walze 38 die Öffnungen 37a der Anschlagrahmen 37 mit Spiel durchgreift 20 und auf diese Weise lose drehbar ist, kann der Reibungswiderstand zwischen der Führungswalze 33 und dem umgelenkten Abschnitt 14d des Materials 14 selbsttätig auf einem niedrigen Wert gehalten werden. Das lichtempfindliche Material lässt sich auf diese Weise in der Antimeandereinrich-25 tung gleichmässig fördern. In der Zwischenzeit halten die bei der Drehung der Transporttrommel 1 an die Printereinheit herangebrachten vorderen Andruckstangen 10 den vorderen Endabschnitt 15a des nächsten Materials 15, um aus diesem Material eine weitere Schleife zu bilden.
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Während sich die Transporttrommel 1 dreht, und die Andruckstangen 4 den hinteren Endabschnitt 14b des Materials 14 dicht an der Zwischenantriebswalze 17 halten (Fig. 16d), wird die Schiene 31 von dem nockenförmigen Schub-35 arm 30 freigegeben, um sich allmählich in die Ausnehmung 3 einzulegen. Die von der Schiene 31 getragene Führungswalze
33 bewegt sich zwischen den Anschlagrahmen 37 heraus. Gleichzeitig werden die Andruckstangen 4 angehoben, um den hinteren Endabschnitt 14b des Materials 14 von der
40 Transporttrommel 1 freizugeben und der Entwicklungseinheit über die Zwischenantriebswalze 17 zuzuleiten. Der vorstehend erläuterte Fördervorgang von der Printereinheit zu der Entwicklungseinheit wird für nachfolgende Bahnen aus lichtempfindlichen Material unter Vermeidung von Mäan-45 dern wiederholt.
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5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Transportieren von lichtempfindlichem Material zur Verwendung bei einem photographischen Prozessor, gekennzeichnet durch eine mit einer zylindrischen Oberfläche versehene Transporttrommel (1) sowie durch auf der zylindrischen Oberfläche der Transporttrommel sitzende vordere Andruckstangen (10) und hintere Andruckstangen (4) zum Andrücken des vorderen bzw. des hinteren Endabschnitts (14a, 14b) des lichtempfindlichen Materials (14) an diese Oberfläche.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Andruckstangen (10) auf der Oberfläche der Transporttrommel (1) derart montiert sind, dass sie auf die Achse der Transporttrommel zu und von dieser weg, unter Parallelhaltung zu dieser Achse, bewegbar sind, und dass die hinteren Andruckstangen (4) an ihrem einen Ende (4a) auf der Oberfläche der Transporttrommel derart abgestützt sind, dass sie auf die Achse der Transporttrommel zu und von dieser weg, unter Parallelhaltung zu dieser Achse, bewegbar sind und ihr jeweils anderes Ende (4b) gedreht werden kann, bis die hinteren Andruckstangen parallel zu der Drehrichtung der Transporttrommel stehen, wobei die senkrechten Bewegungen und die Schwenkbewegungen der vorderen und hinteren Andruckstangen mit der Drehung der Transporttrommel synchronisiert sind.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Andruckstangen (10) in Richtung auf die Achse der Transporttrommel (1) federnd vorgespannt sind, und dass die hinteren Andruckstangen (4) in Richtung auf die Achse der Transporttrommel federnd vorgespannt und ausserdem derart vorgespannt sind, dass ihre anderen Enden (4b) bestrebt sind, in ihre Ausgangsstellung parallel zu der Transporttrommelachse zurückzukehren, sowie dass mit den vorderen und hinteren Andruckstangen in Eingriff kommende Betätigungsmittel vorgesehen sind, um die Andruckstangen in Synchronismus mit der Drehung der Transporttrommel in die Arbeitsstellungen und aus diesen heraus zu bewegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Andruckstangen (4) in der Nachbarschaft von und, bezüglich der Drehrichtung der Transporttrommel (1), vor den vorderen Andruckstangen (10) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporttrommel (1) in ihrem mittleren Umfangsbereich unter Bildung einer Ausnehmung (3) und zweier Trommelabschnitte ausgeschnitten ist, sowie dass die vorderen und die hinteren Andruckstangen (10, 4) auf jedem der Trommelabschnitte angeordnet sind.
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