CH674564A5 - - Google Patents
Download PDFInfo
- Publication number
- CH674564A5 CH674564A5 CH340887A CH340887A CH674564A5 CH 674564 A5 CH674564 A5 CH 674564A5 CH 340887 A CH340887 A CH 340887A CH 340887 A CH340887 A CH 340887A CH 674564 A5 CH674564 A5 CH 674564A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- air
- room
- heating
- air inlet
- outlet
- Prior art date
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 59
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 claims description 5
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 4
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 claims description 3
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 7
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 7
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 3
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000012717 electrostatic precipitator Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D5/00—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
- F24D5/02—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating with discharge of hot air into the space or area to be heated
- F24D5/04—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating with discharge of hot air into the space or area to be heated with return of the air or the air-heater
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Direct Air Heating By Heater Or Combustion Gas (AREA)
Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Raumheizungseinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine solche Einrichtung wurde beispielsweise durch die DE- 60 OS-2027160 bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung ist ein im deckennahen Bereich einer Wand angeordneter Heizluftauslass vorgesehen, durch den die Heizluft in den Raum eintritt. Weiters ist bei dieser bekannten Lösung ein im bodennahen Bereich angeordneter Rücklufteinlass vorgesehen durch den die 65 Rückluft aus dem Raum austritt und über einen Rückluftkanal zum Lufterhitzer geführt wird. Dabei ergibt sich durch die in dem Kanal aufsteigende erwärmte Luft eine von oben nach unten gerichtete Luftströmung im zu beheizenden Raum, wobei der Raum im wesentlichen durch die erzwungenermassen nach unten strömende, erwärmte Luft erwärmt wird. Gleichzeitig wird der Raum auch durch die Abstrahlung der erwärmten Kanalwand in den Raum erwärmt.
Bei dieser Einrichtung ergeben sich dadurch Nachteile, dass eine Vermischung der kalten Raumluft mit der warmen Heizluft eintritt, die in aller Regel aufgrund der geringen Mischfähigkeit von warmer und kalter Luft nur unvollständig erfolgt und es daher zur Ausbildung von unangenehmen fühlbaren Kalt- und Warmluftseen kommt. Anderseits basiert bei dieser Einrichtung aufgrund der Strömung der warmen Luft von oben nach unten, t die allein schon durch das fortwährende Einströmen der Heizluft bedingt ist, im wesentlichen auf einem Austausch der kalten Luft durch warme Luft, ohne dass es dabei durch eine nennenswerte Erwärmung durch Strahlung kommt, wodurch für die Erzielung eines entsprechenden Behaglichkeitsgefühles bei den Benutzern eine relativ hohe Lufttemperatur eingehalten werden muss. Dies erfordert jedoch einen entsprechend hohen Energieaufwand. Ausserdem verschlechtert sich das Raumklima durch die unvermeidliche Austrocknung der Luft und den Anstieg des Kohlendioxidanteils der Raumluft.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die ein sehr gutes Raumklima gewährleistet und bei der auch bei relativ niedrigen Lufttemperaturen im Raum behagliche Verhältnisse gegeben sind.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die vorgeschlagene Einrichtung die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 umschriebenen Merkmale aufweist.
Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass sich in Deckennähe des zu beheizenden Raumes ein Warmluftpolster ausbildet, das den übrigen Raum zum überwiegenden Teil durch Strahlung erwärmt, wobei aber ein Teil des Warmluftpolsters langsam nach unten absinkt und dabei Wärme an den Raum abgibt, wobei der Rücklufteinlass durch die Klappe weitgehend verschlossen ist. Dabei herrscht zwar im deckennahen Bereich des Raumes eine erhebliche Luftströmung. Dies stört aber weiter nicht, da sich die Benutzer des Raumes in der Regel nicht im obersten Bereich des Raumes aufhalten.
Weiter ist durch Öffnen der den Rücklufteinlass steuernden Klappe eine Schnellaufheizung des Raumes möglich, wobei die Heizluft nach unten, z. B. mittels eines in die vom Rücklufteinlass zum Lufterhitzer führende Leitung eingebauten Gebläses, nach unten gesogen wird, wodurch eine rasche Erwärmung des Raumes erreicht wird.
Dabei ist es zweckmässig, wenn die Temperatur der Heizluft beim Heizluftauslass mindestens 30 °C, vorzugsweise mehr als 40 °C beträgt.
Im unteren und mittleren Bereich des Raumes kommt es aufgrund des nur sehr langsamen Absinkens eines Teiles des Warmluftpolsters nur zu einer sehr geringen Luftbevvegung, die von den Benutzern des Raumes praktisch nicht festgestellt werden kann. Da die Erwärmung des Raumes im wesentlichen durch Strahlung erfolgt, stellt sich bei den Benutzern schon bei relativ niedrigen Temperaturen ein Gefühl der Behaglichkeit ein, wodurch sich eine entsprechende Energieeinsparung ergibt. Zur Erhöhung der Behaglichkeit trägt auch sehr wesentlich die Möglichkeit der kontrollierten Zufuhr von Frischluft bei, die über den Lufterhitzer vorgewärmt werden kann.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, dass der Frischlufteinlass über einen, einen Teil des Lufterhitzers bildenden Wärmetauscher mit einem in Deckennähe des Raumes angeordneten Frischluft-Auslass verbunden ist. Dadurch wird eine Überheizung der Frischluft und damit eine zu starke Austrocknung vermieden.
Es kann ferner vorgesehen sein. dass im Bereich des in Deckennähe angeordneten, Heizluft in den Raum einbringenden
3
674 564
Auslass ein gaselektronisches Gebläse angeordnet ist. Ein sol- Der Lufterhitzer selbst weist zweckmässigerweise einen ein-
ches Gebläse ist z. B. in der EP-PS-0 029 421 beschrieben, das gebauten Wärmetauscher auf, der eine Vorwärmung der Fri-
eine Bewegung eines Gases durch einen Ionenwind erzeugt. schluft durch die abströmende Fortluft, bzw. der vom Raum 12
Damit wird die zuzuführende Luft nicht nur in eine entspre- abströmenden Heizluft ermöglicht. Weiter weist der Lufterhitzer chend geringe Bewegung versetzt, sondern auch einer Reinigung 5 1 einen Mischer auf, der die geregelte Zumischung von Frischluft unterzogen und die gegebenenfalls mit der Heizluft vermischte zur Rückluft vor dem Erhitzen dieses Gemisches zur Erzeugung
Frischluft von Staubpartikel und Aerosolen gereinigt, wodurch der Heizluft, sowie vor dem Zumischen der Frischluft die sich das Raumklima verbessert. Dazu trägt auch die Anreiche- Abzweigung eines Teiles der Rückluft ermöglicht, der über die rung der Luft mit Ionen wesentlich bei, die durch das Gebläse Leitung 5 und den Fortluftauslass 7 abströmt. Der grösste Teil bedingt ist, und wobei eine Ionenkonzentration erzielbar ist, wie io der Rückluft wird jedoch über den Lufterhitzer 1 unter einer sie z. B. im Gebirge vorhanden ist. Weiter wird durch die entsprechenden Aufheizung im Kreis geführt und als Heizluft
Anreicherung der Luft mit Ionen auch eine bessere bzw. gleich- wieder in den zu erwärmenden Raum 12 eingeblasen.
mässigere Verteilung der in den Raum eingebrachten Frischluft Dieser Raum 12 weist einen Heizlufteinlass 13 auf, der sichergestellt, wobei zu bemerken ist, dass ein gaselektronisches vorteilhafterweise an einer dem im deckennahen Bereich ange-
Gebläse mit einem entsprechenden Reflektor gleichzeitig als 15 ordneten Heizluftauslass 11 gegenüberliegenden Wand angeord-
Filter wirkt. Beispielsweise kann eine aus der AT-PS-364 423 net ist und der sich ebenfalls in Deckennähe befindet. Allerdings bekannte Einrichtung als Elektrofilter und gaselektronisches ist der Heizlufteinlass 13 zweckmässigerweise etwas tiefer als der
Gebläse verwendet werden, wobei mit einem solchen Luftge- Heizluftauslass 11 angeordnet.
schwindigkeiten bis zu ca. 1,5 m/sec erzielt werden können. Der Heizlufteinlass 13 ist über eine Rückführleitung 14 mit
Grundsätzlich kann aber jedes beliebige gaselektronische 20 der den Rücklufteinlass 10 mit dem Lufterhitzer 1 verbindenden
Gebläse eingesetzt werden. Leitung 8 verbunden, wobei der Rücklufteinlass 10 über eine
Ausserdem kann vorgesehen sein, dass die mit dem Heizluft- steuerbare Klappe 15 verschliessbar bzw. in seinem Öffnungs-
einlass verbundene, die Rückluft zum Lufterhitzer führende querschnitt veränderbar ist.
Rückluftleitung in der Wand über Hohlblockziegel, geführt ist. Zur Erzielung eines guten Raumklimas ist im Heizluftauslass
Dies ermöglicht die Ausnutzung der in der vom Raum 25 H ein Elektrofilter samt gaselektronischem Gebläse 16, d. h.
abströmenden Heizluft enthaltenen Wärme zur Erwärmung des einem einen Ionenwind erzeugenden «Gebläse» angeordnet, das
Raumes, wobei diese durch die Strahlung der erwärmten Wand die austretende Heizluft, die auch einen Frischluftanteil enthal-
erfolgt. Dabei ergibt sich bei der Führung der rückströmenden ten kann, mit Ionen anreichert und für eine entsprechende
Heizluft über die Hohlräume von Hohlblockziegel der Vorteil Strömung der Heizluft zum Heizlufteinlass 13 sorgt.
einer sehr gleichmässigen Erwärmung dieser Wand, was sich sehr30 In dem Raum 12 sind in entsprechender Höhe ein Temperagünstig für das Raumklima auswirkt. turfühler 17 und eine Sauerstoff- oder Kohlendioxidsonde 18
Um ein besonders gutes Raumklima zu erzielen, kann weiter angeordnet, die mit einem nicht dargestellten Regler verbunden vorgesehen sein, dass dem Lufterhitzer ein mit einem Steueror- sind, der den im Lufterhitzer 1 integrierten Mischer steuert und gan, z. B, einer Klappe versehener Mischer zugeordnet ist, der so die Zumischung von Frischluft in den Heizluftkreis, wie auch eingangsseitig mit dem Frischlufteinlass und der Rückführleitung35 die Energiezufuhr zum Lufterhitzer sowie die den Querschnitt und/oder der zum Rücklufteinlass führenden Leitung und aus- des Rücklufteinlasses 10 steuernde Klappe 15 regelt.
gangsseitig mit dem Frischluftauslass oder dem Heizluftauslass Aufgrund der Anordnung des Heizluftauslasses, oder der verbunden ist, wobei das Steuerorgan des Mischers mit einem Heizluftauslässe 11 und der Heizlufteinlässe 13 bildet sich im
Antrieb versehen ist, der in Abhängigkeit von einer mit im zu deckennahen Bereich des Raumes 13 ein Warmluftpolster 19
beheizenden Raum angeordneten Temperatur- und/oder Sauer- 40 aus, wobei lediglich in diesem Bereich eine merkbare Strömung stoff- oder Kohlendioxidfühlern verbundenen Steuerung alcti- herrscht.
vierbar ist. _ . _ Dabei ist zu bemerken, dass die Temperatur der in den Raum Dies ermöglicht eine dosierte Zufuhr von Frischluft, wobei einströmenden Heizluft je nach den Gegebenheiten, wie Raum-bei höchstem Komfort noch überdies eine Energieeinsparung höhe, Wärmeleitung der Wände und dergleichen, eine Temperamöglich ist. 45 tur aufweist, die mindestens 30 °C, meist aber mehr als 40 °C Für die Ausbildung des durch die Heizluft gebildeten Wärme- beträgt, in besonderen Fällen aber auch bis zu 70 °C betragen luftpolsters hat es sich als sehr zweckmässig erwiesen, wenn der kann.
Heizluftauslass und der Heizlufteinlass an verschiedenen Wän- Dieses Warmluftpolster erwärmt den Raum im wesentlichen den des Raumes angeordnet sind, wobei der Heizlufteinlass durch Strahlung, wodurch sich bei den Benutzern bereits bei vorzugsweise tiefer als der Heizluftauslass angeordnet ist. 50 relativ geringen Temperaturen der Luft im unteren Bereich des
Grundsätzlich ist aber zu bemerken, dass der Heizlufteinlass Raumes 12 von z. B. 18 oder 19 °C ein Gefühl behaglicher Wärme und der Heizluftauslass durchaus auch an der selben Wand einstellt.
angeordnet sein kann. Ein Teil dieses Luftpolsters 19 sinkt aber auch aufgrund seiner
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielsweise Abkühlung sehr langsam nach unten und trägt so direkt zur näher erläutert. Dabei zeigen: 55 Erwärmung der Luft im Raum 12 bei. Diese Luft gelangt ü: ; •
Fig. 1 schematisch eine erste Ausführungsform einer erfin- den Rücklufteinlass 10 wieder zum Lufterhitzer 1.
dungsgemässen Raumheizungseinrichtung, und Da der Anteil, der über diesen Weg im Normalbetrieb zum
Fig. 2 schematisch eine weitere Ausführungsform einer erfin- Lufterhitzer gelangt, reativ klein ist, ergeben sich im Aufent-
dungsgemässen Raumheizeinrichtung. haltsbereich des Benutzers nur sehr schwache Luftströmungen,
Beider Ausführungsform gemäss Fig. 1ist in einem Heizraum 60 die praktisch nicht fühlbar sind, was die Behaglichkeit fördert,
ein Lufterhitzer 1 angeordnet, der über ein Grobfilter 2 und eine Weiter trägt die in der Wand des Raumes geführte Rückführ-
entsprechende Leitung 3 mit einem Frischlufteinlass 4 verbunden leitung 14 zur Erwärmung des Raumes 12 bei, da sich diese durch ist. Weiter ist der Lufterhitzer 1, der von beliebiger Bauart sein die in der Leitung 14 geführte, relativ warme Luft entsprechend kannundz. B. elektrisch oder über einen Brenner beheizt sein aufheizt und durch Strahlung Wärme an den Raum 12 abgibt,
kann, über eine Leitung 5, in der ein Wärmetauscher 6 z. B. für 65 Die in der Leitung 9 geführte Heizluft gibt ebenfalls Wärme eine Brauchwasservorwärmung eingeschaltet sein kann, mit an die Decke ab, die ebenfalls Strahlungswärme an den Raum 12
einem Fortluftauslass 7 sowie über Leitungen 8 und 9 mit einem abgibt. Allerdings wird dieser Anteil durch eine entsprechende
Rücklufteinlass 10 bzw. einem Heizluftauslass 11 verbunden. Isolierung dieser Leitung 9 zweckmässigerweise klein gehalten.
674 564 4
Durch die Anordnung des Elektrofilters im den Raum Frischluft zuführenden Auslass werden Staubpartikel und Aerosole aus dem Luftstrom abgetrennt, wodurch in Verbindung mit der Anreicherung der in den Raum 12 einströmenden Luft mit Ionen in dem Raum eine Qualität der Luft erreicht wird, die jener im 5 Gebirge entspricht.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 2 unterscheidet sich von jener gemäss Fig. 1 im wesentlichen dadurch, dass ein eigener Frischluftauslass 20 in Deckennähe des Raumes 12 angeordnet ist, in dem auch ein Elektrofilter mit gaselektronischem Gebläse io 16 angeordnet ist. Dabei ist die mit dem Frischlufteinlass 4 verbundene Leitung 3 über e inen Wärmetauscher 21 mit dem Frischluftauslass 20 verbunden, wobei durch den Wärmetauscher 21 der zum Lufterhitzer 1 zurückströmenden Heizluft und der Rückluft Wärme zur Erwärmung der Frischluft entzogen wird. 15
Weiter wird die aus dem Raum 12 abströmende Heizluft in einem oberen Sammelkanal 14" gesammelt und strömt über die Durchbrüche der aus Hohlblockziegel bestehenden Wand gebildeten Rückführleitung 14 in einen unteren Sammelkanal 14', der über eine Leitung mit dem Lufterhitzer 1 verbunden ist. Dadurch 20 wird eine gleichmässige Erwärmung der Wand sichergestellt, die Wärme durch Strahlung an den Raum 12 abgibt.
Die den Querschnitt des Rücklufteinlasses 10 regelnde Klappe 15 ist bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 in einem
Klappengehäuse 22 angeordnet, durch das auch die Frischluftleitung 3 hindurchgeführt ist und in dem sich auch eine die Frischluftzufuhr regelnde Klappe 15' befindet. Die Steuerung dieser Klappen erfolgt über einen Regler, der mit dem Temperaturfühler 17 und der Sauerstoff- oder Kohlendioxidsonde 18 verbunden ist.
Auch bei dieser Ausführungsform kommt es zur Ausbildung eines Warmluftpolsters 19, von dem aus ein Teil nach unten absinkt, der überwiegende Teil aber über den Heizlufteinlass 13 den Raum 12 wieder verlässt. Weiter kommt es zu einer, wenn auch sehr schwachen Strömung der Frischluft von oben nach unten, wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist. t Dabei ergibt sich der Vorteil, dass die Frischluft vor dem Einbringen in den Raum 12 nicht überheizt wird und daher nur relativ wenig austrocknet.
Beiden Ausführungsformen gemeinsam ist die Möglichkeit einer Schnellaufheizung des Raumes 12, z. B. nach einer längeren Nichtbenutzung desselben. Dabei wird die den Rücklufteinlass 10 steuernde Klappe 15 voll geöffnet, und mittels eines nicht dargestellten Gebläses eine von oben nach unten gerichtete Luftströmung erzwungen. Die das Warmluftpolster 19 bildende Heizluft wird dabei in verstärktem Masse nach unten gesogen, wodurch der gesamte Raum 12 sehr rasch mit Warmluft erfüllt wird.
M
2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- 674 564io2530PATENTANSPRÜCHE1. Raumheizungseinrichtung mit einem im wesentlichen gekapselten, oder in einem gesonderten Raum angeordneten Lufterhitzer (1), der über Leitungen (9) mit mindestens einem in Deckennähe einer Wand des zu beheizenden Raumes (12) angeordneten Heizluftauslass (11), durch den die erwärmte Heizluft in den zu beheizenden Raum (12) eintritt, welcher Lufterhitzer ferner mit einem in Bodennähe des Raumes angeordneten Rücklufteinlass (10) über eine Rückführleitung (8)sowie mit einem Frischlufteinlass (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufterhitzer (1) über eine weitere Rückführleitung (14) mit einem in Deckennähe angeordneten Heizlufteinlass (13), durch den im oberen Bereich gesammelte Heizluft aus dem Raum aus- und in die weitere Rückführleitung (14) eintritt, verbunden ist und der Rücklufteinlass (10) mit einer 15 steuerbaren Klappe (15) verschliessbarund der Lufterhitzer (1) mit einem Fortluftauslass (7) verbunden ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der Frischlufteinlass (4) über einen einen Teil des Lufterhitzers (1) bildenden Wärmetauscher mit einem in Deckennähe des 20 Raumes angeordneten Frischluft-Auslass (20) verbunden ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des in Deckennähe angeordneten, Heizluft in den Raum einbringenden Auslass (11,20) ein gaselektronisches Gebläse (16) angeordnet ist.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Heizlufteinlass (13) verbundene, die Rückluft zum Lufterhitzer (1) führende weitere Rück-Iuftleitung (14) in der Wand über Hohlblockziegel geführt ist.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lufterhitzer (1) ein mit einem Steuerorgan, z. B. einer Klappe versehener Mischer zugeordnetist, der eingangsseitig mit dem Frischlufteinlass (4) und der weiteren Rückführleitung (14) und/oder der zum Rücklufteinlass (10) führenden erstgenannten Rückführleitung (8) und ausgangsseitig35 mit dem Frischluftauslass (20) oder dem Heizluftauslass (11) verbunden ist, wobei das Steuerorgan des Mischers mit einem Antrieb versehen ist, der in Abhängigkeit von einer mit im zu beheizenden Raum angeordneten Temperatur- und/oder Sauerstoff* oder Kohlendioxidfühler (17,18) verbundenen Steuerein- 40 richtung aktivierbar ist.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Heizluft beim Einströmen in den Raum über den Heizluftauslass (11) mindestens30 °C, vorzugsweise mehr als 40 °C beträgt. 43
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizluftauslass (11) und der Heizlufteinlass (13) an verschiedenen Wänden des Raumes angeordnet sind, wobei der Heizlufteinlass (13) vorzugsweise tiefer als der Heizluftauslass (11) angeordnet ist. 5055
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT240886A AT392345B (de) | 1986-09-08 | 1986-09-08 | Raumheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH674564A5 true CH674564A5 (de) | 1990-06-15 |
Family
ID=3533806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH340887A CH674564A5 (de) | 1986-09-08 | 1987-09-04 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT392345B (de) |
| CH (1) | CH674564A5 (de) |
| DE (1) | DE3728854A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2027160A1 (de) * | 1969-06-12 | 1970-12-17 | Ab Gustavsbergs Fabriker, Gustavsberg (Schweden) | Verfahren zur Heizung von Wohungen o.d. mit vorgewärmter Luft in Verbindung mit Belüftung |
| DE2323911A1 (de) * | 1973-05-11 | 1974-11-28 | Andrews Weatherfoil Ltd | Heizsystem fuer gebaeude |
| DE3230327A1 (de) * | 1982-08-14 | 1984-03-01 | Heinrich Drexl KG, 8913 Schondorf | Luftheizungssystem |
-
1986
- 1986-09-08 AT AT240886A patent/AT392345B/de not_active IP Right Cessation
-
1987
- 1987-08-28 DE DE19873728854 patent/DE3728854A1/de not_active Withdrawn
- 1987-09-04 CH CH340887A patent/CH674564A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3728854A1 (de) | 1988-03-17 |
| ATA240886A (de) | 1990-08-15 |
| AT392345B (de) | 1991-03-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010037449B4 (de) | Heiz- und Kühlsystem für Fahrzeugsitz | |
| DE69107950T2 (de) | Reinraum. | |
| EP2444051B1 (de) | Verfahren zum ökonomischen und ökologischen Betreiben einer Sauna, sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3817482A1 (de) | Sauna- und dampfbadofen kombiniert | |
| CH674564A5 (de) | ||
| CH499317A (de) | Saunakabine | |
| DE10320340A1 (de) | Heizsystem für ein Fahrzeug | |
| DE3802731A1 (de) | Belueftungssystem fuer einen geschlossenen raum | |
| DE7604014U1 (de) | Trocknungsgeraet fuer tiere, insbesondere fuer hunde nach dem waschen | |
| EP0167729B1 (de) | Verfahren zur Erneuerung und Konditionierung der Raumluft im Aufenthaltsbereich von Hallen | |
| DE102011052267B4 (de) | Hallendeckenheizsystem mit brennwerttechnik | |
| DE1912697A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Belueften bzw. Heizen von Gebaeuderaeumen | |
| AT404506B (de) | Heizungsanlage | |
| DE2625612C3 (de) | Elektrisches Speicherheizgerät mit regelbarer Entladung durch ein Gebläse und mit eingebautem Raumtemperaturregler | |
| DE102006011252B4 (de) | Brennofen | |
| DE10238907B4 (de) | Heizgerät | |
| DE2160571B1 (de) | Saunaofen | |
| DE2220869C2 (de) | Verfahren und Zusatzgerät für Zentralheizkörper zur Klimatisierung von Wohnräumen | |
| DE1679209C (de) | Elektrisch beheizter Wärmespeicherofen | |
| DE961568C (de) | Deckenheizungsanlage mit Waermeabgabe durch Strahlung | |
| DE3230327A1 (de) | Luftheizungssystem | |
| AT251637B (de) | Heizung für Eisenbahnwagen | |
| AT396016B (de) | Brenner | |
| DE9419506U1 (de) | Wärmespeicherofen | |
| AT387446B (de) | Luftheizanlage |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |