CH674611A5 - - Google Patents
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- CH674611A5 CH674611A5 CH3462/87A CH346287A CH674611A5 CH 674611 A5 CH674611 A5 CH 674611A5 CH 3462/87 A CH3462/87 A CH 3462/87A CH 346287 A CH346287 A CH 346287A CH 674611 A5 CH674611 A5 CH 674611A5
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- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
- A47G9/08—Sleeping bags
- A47G9/083—Sleeping bags for babies and infants
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung bezieht sich auf einen Kleinkinder-Schlafsack nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus den CH-Patentschriften Nr. 472 869, 502 089 und 618 332 sind Kleinkinderdecken bzw. -sicherheitsbettdecken insbesondere für Kleinkinder bekannt, die verhindern sollen, dass sich ein Kleinkind auf seiner Liegeunterlage freistrampeln oder in eine gefährliche Lage drehen kann. Solche Bettdecken bieten dem Kleinkind bereits viel Bewegungsfreiheit. Sie wird jedoch durch Bänder relativiert, welche die Decke an der Unterlage oder am Bettchen festhalten und sicherstellen, dass die Decke nicht weggestossen und das Kleinkind durch Wärmeverluste gefährdet werden kann.
Sicherheitsbettdecken der genannten Art bestehen im wesentlichen aus einem die Liegeunterlage überdeckenden Überwurfteil und einem Bund- oder Jackenteil. Letzterer ist am Rand einer im Überwurfteil ausgesparten Körperdurch-trittsöffnung angebracht und soll im wesentlichen den Oberkörper des Kleinkindes bedecken. Bei der Verwendung solcher Sicherheitsdecken ist es wichtig, dass die Decke entweder am Bettchen oder an der Unterlage sicher befestigt werden kann. Auch Ausführungsformen, bei welchen die Dek-kenränder in der Art von Fixleintüchern die Liegeunterlage bzw. die Matratze untergreifen, benötigen insbesondere im oberen Deckenbereich, der den Oberkörper des Kleinkindes bedeckt, weiterhin Befestigungsbänder, um das Kind vor allem am Aufstehen und ferner daran zu hindern, dass es eine extreme Seiten- oder gar Bauchlage auf seiner Unterlage einnehmen kann.
Obschon Sicherheitsdecken nach dem Stand der Technik dem Kleinkind gute Bewegungsfreiheit gewähren, weisen sie einen erheblichen Nachteil auf: Sie benötigen — neben den bereits erwähnten Sicherungsmitteln — eine Liegeunterlage mit einem auswechselbaren Feuchtigkeitsschutz, der sich über die ganze Unterlage erstrecken muss, um darauf festzuhalten. Ein Aufrichten des Kleinkindes in Sitzstellung ist nicht vorgesehen. Schlafsäcke herkömmlicher Form, die meist nicht gesichert werden, gewähren zwar volle Bewegungsfreiheit; sie können jedoch leicht abgestrampelt werden. Ausserdem ist es aus Platzgründen schwierig, moderne Hygienebedingungen zu erfüllen. Noch gravierender ist, dass sie dem Kleinkind ermöglichen, in Schlafstellungen zu gelangen, in welchen Strangulationsgefahr besteht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kleinkinder-Schlafsack vorzuschlagen, bei dem die Vorteile bekannter Schlafsäcke weitgehend ausgenützt sind, ohne deren Nachteile zu besitzen. Gleichzeitig sollen die Vorteile der bekannten Sicherheitsdecken namentlich im Hinblick auf moderne Hygienemassnahmen bei der Säuglingspflege voll ausnützbar sein, wobei die Benützung der ganzen Fläche der Liegeunterlage im Vordergrund steht und das Kleinkind in seinem Bewegungsbereich durch Halte- und Sicherungsmittel nur geringfügig eingeschränkt ist.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1 definiert. Ausführungsformen davon sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem Beispiel beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Kleinkinder-Sicherheits-sackes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Rückenansicht des Sicherheitssackes nach Fig. 1, und
Fig. 3,4 Schnitte auf der Linie III—III und IV—IV in Fig. 1.
Die Hauptbestandteile des Kleinkinder-Schlafsackes nach den Fig. 1 und 2 sind ein Sackteil 1 aus zwei Stoffbahnen 1', 1" und ein am oberen Sackteilende angebrachtes Jakkenteil 2. Der Sackteil 1 besteht im wesentlichen aus einer gesteppten (vorzugsweise obere Stoffbahn 1") oder unge-steppten (vorzugsweise untere Stoffbahn 1') Textilmaterial-hülle und kann mit einem Innenfutter aus einem Baumwollgewebe versehen sein. Am oberen Rand des Sackteils 1 sind in im wesentlichen dreieckförmigen Ausschnitten der Stoffbahnen V,l" Einsätze 3 aus einem Baumwoll-Lycra-Gestrick mit einem grossen Längs- und Querzug eingenäht. Die dreieckförmigen Einsätze 3 können wie in Fig. 1 gezeigt etwa drei gleich lange Seitenbegrenzungen aufweisen, wobei die eine davon auf dem oberen Sackende liegt. Wahlweise können die Dreieck-Einsätze auch in die Seitenbegrenzungen einbezogen werden, wie mit den unterbrochenen Linien 3' angedeutet. Der Zweck dieser Massnahme ist, dass das obere Sackende sowohl in Längs- als auch in Querrichtung elastisch dehnbar ist. An allen vier Ecken des Sackteils 1 sind Befestigungsbänder 4.1 bis 4.4 angebracht, mittels welchen der Schlafsack an einer Liegeauflage oder an deren Seiten-
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wandelementen verankert werden kann. Solche Befestigungsbänder sind beispielsweise in der CH-PS Nr. 618 532 beschrieben.
Der Jackenteil 2 ist auf die Längsachse X—X des Sackteils 1 ausgerichtet, ebenfalls von dessen oberem Rand ausgehend angebracht. Es besteht aus einem Rückenabschnitt 2.1, einem Brustabschnitt 2.2 und je einem diesen beiden Abschnitten zugeordneten vorderen und hinteren Anschlussabschnitte 2.3, 2.4 aus einem elastischen Gewebe. Seitwärts vom Rücken- und Brustabschnitt 2.1, 2.2 sind Armöffnungen 2.5 ausgespart, die wie in Fig. 1 gezeigt, durch einen Saum 2.6 aus einem elastischen Baumwoll-Lycra-Gestrick abgeschlossen sind, oder mit (nicht gezeigten) Ärmelohren beliebiger Länge, z.B. ebenfalls aus einem elastischen Baum-woll-Lycra-Gestrick, versehen sein können. Rücken- und Brustabschnitt 2.1,2.2 bestehen zweckmässig aus einem gesteppten oder ungesteppten Baumwollgewebe wie der Sackteil 1, die Anschlussabschnitte 2.3, 2.4 aus einem Baumwoll-Lycra-Gestrick mit einem grossen Längs- und Querzug.
Die Anschlussabschnitte 2.3, 2.4 erstrecken sich in der Breite praktisch zwischen den benachbarten inneren Enden der Einsätze 3, so dass das obere Sackende im wesentlichen auf seiner ganzen Länge aus elastisch nachgiebigen Gewebepartien besteht. Dies ergibt ein sehr anpassungsfähiges Sackende, wodurch dem Kind reichlich Bewegungsfreiheit geboten wird, ohne dass es aber seinen Oberkörper um mehr als 90 ' aus seiner Ausgangslage seitwärts drehen kann. Damit ist Seitwärtslagerung beim Schlafen und Sitzen auf der Liegeunterlage an sich möglich, nicht aber ein Umdrehen des Körpers.
Der Halsausschnitt 5 am Jackenteil 2 ist symmetrisch im Rücken- und Brustabschnitt 2.1,2.2 ausgespart und zweckmässig mit einem verstärkten Saum 5' aus einem Baumwoll-Lycra-Gestrick versehen. Von diesem Saum 5' geht eine Öffnungszone 6 aus, die sich durch den Brustabschnitt 2.2 abwärts in die obere Stoffbahn Y des Sackteils 1 erstreckt und die Ausbildung einer Öffnung für das Einsetzen und Herausnehmen des Kindes in bzw. aus dem Schlafsack 1 ermöglicht. Die Öffnungszone 6 kann mit einem Reissverschluss 6' oder einem anderen Verschlussmittel versehen sein. Im Falle eines Reissverschlusses 6' kann unterhalb des Halsausschnittes eine dessen oberes Ende überbrückende Patte 7 angeordnet sein, die auf der einen Seite des durch die Öffnungszone 6 bzw. den Reissverschluss 6' zweigeteilten Brustabschnittes 3.3 festgenäht und auf der anderen Seite zuknöpfbar ist. Die Patte 7 dient dazu, den Reissverschlussschieber (nicht gezeigt) im geschlossenen Zustand des Reissverschlusses abzudecken, damit dieser nicht durch das Kind betätigt werden kann.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Kleinkinder-Schlafsack mit einem über eine Liegeauflage sich erstreckenden Sackteil (1) aus einer oberen (1') und einer unteren Stoffbahn (1") von mindestens angenähert rechteckigem Grundriss, wobei in den Eckbereichen des Sackteils Befestigungsbänder (4.1 —4.4) zum Festlegen des Sackteils auf der Liegeauflage bzw. an deren Seitenwandele-menten angeordnet sind und mittig des oberen Endes des Sackteils (1) ein Jackenteil (2) angebracht ist, dessen Rük-kenabschnitt (2.1) mit der unteren (1") und dessen Brustabschnitt (2.2) mit der oberen Stoffbahn (1') verbunden ist, und der Brustabschnitt (2.2) und mindestens ein Teil der Länge der oberen Stoffbahn (1') durch eine Öffnungszone (6) in zwei symmetrische Hälften aufgeteilt ist, die durch einen Reissverschluss lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stoffbahnen (1', 1") des Sackteils (1) am oberen Sackende beidseits des Jackenteils (2) mit je einem flächigen Einsatz (3) aus einem elastischen Textilmaterial versehen sind, welche Einsätze (3) sich seitwärts über mindestens einen Teil des Abstandes zwischen den seitlichen Enden des Jackenteils (2) und den Sacklängsseiten erstrecken und längs des oberen Sackendes miteinander verbunden sind.
2. Kleinkinder-Schlafsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken- und der Brustabschnitt (2.1, 2.2) des Jackenteils (2) über einen hinteren (2.3) und einen vorderen Anschlussabschnitt (2.4) mit der unteren (1") bzw. oberen Stoffbahn (1') des Sackteils verbunden sind, und dass die beiden Anschlussabschnitte (2.4) aus einem Textilmaterial bestehen, das gegenüber dem Textilmaterial des Jackenteils stärker dehnbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kleinkinder-Schlafsack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken- und der Brustabschnitt (2.1, 2.2) des Jackenteils (2) aus einem Baumwollgewebe, und die Anschlussabschnitte (2.3,2.4) aus einem Gestrick bestehen, das 88% Baumwolle und 12% Polyurethan — Elasthan aufweist.
4. Kleinkinder-Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (3) am oberen Sackende beidseits des Jackenteils (2) dreieckförmig gestaltet sind, wobei die eine der Dreieckseiten jeweils ein Teil des oberen Sackendes bildet.
5. Kleinkinder-Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (3) aus einem Gestrick bestehen, dass 88% Baumwolle und 12% Polyurethan — Elasthan aufweist.
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