CH675222A5 - Pneumatic nail driver with encased impact ram - has cylinder head outlet ports covered, filled, fibrous gauze - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Druckluftnagelgerät mit einem in einem Gehäuse angeordneten Arbeitszylinder, in welchem ein Schlagkolben axial bewegbar gelagert ist und dessen kopfseitiger Zylinderraum beim Rückhub des Schlagkolbens mit ins Freie führenden Auslassöffnungen sowie dessen fussseitiger Zylinderraum wenigstens während des ersten Teils des Schlaghubes des Schlagkolbens mit einer ins Freie führenden Auslassbohrung mindestens eines Rückschlagventils in Strömungsverbindung steht. Ein derartiges Druckluftnagelgerät ist beispielsweise aus der DE-OS 2 422 223 bekannt. Bei diesen und anderen Geräten entsteht beim Vor- und Rückhub eine erhebliche Lärmbelästigung aufgrund der durch die Auslassöffnungen während des Rückhubes und durch die Auslassbohrungen während des Schlaghubes austretenden Luft. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Lärmbelästigung zu mindern, das heisst, ein solches Druckluftnagelgerät auf einfache Weise mit einer Schalldämpfung zu versehen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss bei einem Druckluftnagelgerät der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gelöst, dass die Auslassöffnungen und/oder Auslassbohrungen mittels eines faser-und/oder gitterförmigen Netzwerkes abgedeckt und/oder ausgefüllt sind. Das Netzwerk führt zu einer Dämpfung des Luftaustrittes aus den Auslassöffnungen und/oder den Auslassbohrungen beim Rückhub und/oder beim Schlaghub. Dadurch wird auf überraschend einfache Weise eine erhebliche Schalldämpfung erreicht. Das Netzwerk ist vorzugsweise matten- oder stopfenförmig ausgebildet, so dass es auf einfache Weise über die Auslassöffnungen und/oder Auslassbohrungen gelegt bzw. in die entsprechenden \ffnungen bzw. Bohrungen eingesetzt und auch ausgetauscht werden kann. Das Netzwerk kann bspw. aus einem filterähnlichen Geflecht oder Vlies bestehen. Die praktische Erprobung der Erfindung hat gezeigt, dass sich bspw. Stein- oder Metallwolle und/oder -drähte für das als Vlies und/oder Geflecht ausgebildete Netzwerk eignen. Bei einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auslassöffnungen und/oder Auslassbohrungen in einem das Gehäuse im Bereich der Auslassöffnungen und/oder der Auslassbohrungen angeordneten Kanalraum münden, welcher mit dem Netzwerk ganz oder teilweise ausgefüllt ist. Der Ringraum wird vorzugsweise von einem im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Kanalglied mit zu den Auslassöffnungen und/oder Auslassbohrungen offener Seite gebildet. Die Aussenwandung des Kanalgliedes kann dann von \ffnungen durchsetzt sein, durch welche die Abluft ins Freie tritt, nachdem sie durch das Netzwerk hindurchgelangt ist. Eine Nachrüstung der Erfindung an bereits vorhandenen Geräten ist dann besonders leicht möglich, wenn das Kanalglied lösbar an dem Gehäuse gehalten ist. In diesem Falle ist zweckmässigerweise das Kanalglied über Bügel an dem Kopf des Gehäuses, beispielsweise mittels Befestigungsschrauben angebracht, um bei der Handhabung des Gerätes möglichst wenig zu stören. Zum gleichen Zweck können die Schraubenköpfe der Befestigungsschrauben des Kanalgliedes in Vertiefungen oder Ausbauchungen des Gehäuses angeordnet sein. Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Es zeigt die einzige Figur in stirnseitiger Ansicht, teilweise weggebrochen und geschnitten, ein die Erfindung aufweisendes Druckluftnagelgerät. Das Drucklluftnagelgerät hat ein Gehäuse 1, in welchem ein Arbeitszylinder 15 angeordnet ist. In dem Arbeitszylinder 15 ist ein Schlagkolben 16 axial bewegbar gelagert. Der kopfseitige Zylinderraum steht beim Rückhub des Schlagkolbens 16 mit ins Freie führenden Auslassöffnungen 2 in Strömungsverbindung. Der fussseitige Zylinderraum 18 steht wenigstens während des ersten Teils des Schlaghubes des Schlagkolbens 16 mit einer ins Freie führenden Auslassbohrung 3 wenigstens eines Rückschlagventils 4 in Strömungsverbindung. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Auslassöffnungen 2 mittels eines faserförmigen Netzwerkes 5 abgedeckt und die Auslassbohrungen 3 mittels eines gitterförmigen Netzwerkes 6 ausgefüllt. Das Netzwerk 5 liegt in Form einer aufgerollten Matte vor. Das Netzwerk 6 ist stopfenförmig. Das Netzwerk 5 kann bspw. ein Vlies, das Netzwerk 6 bspw. ein Geflecht sein, wie man sie für Filterzwecke einsetzt. Das Netzwerk 5 kann bzw. aus Steinwolle bestehen, das Netzwerk 6 aus Messingdrähten. Die Auslassöffnungen 2 münden in einen Kanalraum 7, welcher das Gehäuse 1 im Bereich der Auslassöffnungen 2 überdeckt. Die Abluft gelangt daher zunächst aus den Auslassöffnungen 2 in den Kanalraum 7, welcher von dem Netzwerk 5 ausgefüllt ist. Der Kanalraum 7 ist von einem im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Kanalglied 8 gebildet, dessen offene Seite zu den Auslassöffnungen 2 weist. In der Aussenwandung 9 des Kanalgliedes 8 befinden sich \ffnungen 10, aus welchen die Abluft dann ins Freie treten kann. Das Kanalglied 8 ist mittels Bügeln 11 und Befestigungsschrauben 13 lösbar am Kopf des Gehäuses 1 gehalten. Die Schraubenköpfe 12 liegen in Vertiefungen bzw. Aussparungen 14 des Gehäuses 1, wo sie nicht stören. Die Bügel 11 sind ihrer Form nach der Kontur des Gehäuses 1 und des Kanalgliedes 8 angepasst, um eine möglichst kompakte Bauweise zu erzielen. Die Befestigungsschrauben 13 sitzen an Stellen des Gehäusekopfes, wo sie die Funktionsweise des Druckluftnagelgerätes nicht stören. Das Netzwerk 6 in den Auslassbohrungen 3 ist in einem Gehäusedeckel 19 untergebracht, welcher in eine Gewindebohrung 20 des Gehäuses 1 einschraubbar ist. Auf diese Weise lassen sich sowohl das Netzwerk 5 als auch das Netzwerk 6 einfach nachträglich einsetzen und bei Verschmutzung auch austauschen.
Claims (10)
1. Druckluftnagelgerät mit einem in einem Gehäuse (1) angeordneten Arbeitszylinder (15), in welchem ein Schlagkolben (16) axial bewegbar gelagert ist und dessen kopfseitiger Zylinderraum (17) beim Rückhub des Schlagkolbens mit ins Freie führenden Auslassöffnungen (2) sowie dessen fusssseitiger Zylinderraum (18) wenigstens während des ersten Teils des Schlaghubes des Schlagkolbens (16) mit einer ins Freie führenden Auslassbohrung (3) wenigstens eines Rückschlagventils (4) in Strömungsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnungen (2) und/oder Auslassbohrungen (3) mittels eines faser- und/oder gitterförmigen Netzwerkes (5, 6) abgedeckt und/oder ausgefüllt sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk (5, 6) matten- oder stopfenförmig ausgebildet ist.
3.
Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk (5, 6) ein filterähnliches Geflecht oder Vlies ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk (5, 6) aus Stein- oder Metallwolle und/oder -drähten besteht.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnungen (2) und/oder Auslassbohrungen (3) in einen das Gehäuse (1) im Bereich der Auslassöffnungen (2) und/oder der Auslassbohrungen (3) angeordneten Kanalraum (7) münden, welcher mit dem Netzwerk (5, 6) gefüllt ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalraum (7) von einem im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Kanalglied (8) mit zu den Auslassöffnungen (2) und/oder Auslassbohrungen (3) offener Seite gebildet ist.
7.
Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwandung (9) des Kanalgliedes (8) von \ffnungen (10) durchsetzt ist.
8. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalglied (8) lösbar an dem Gehäuse (1) gehalten ist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalglied (8) über Bügel (11) an dem Kopf des Gehäuses (1), beispielsweise mittels Befestigungsschrauben (13), angebracht ist.
10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenköpfe (12) der Befestigungsschrauben (13) des Kanalgliedes (8) in Vertiefungen oder Aussparungen (14) des Gehäuses (1) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8713184U DE8713184U1 (de) | 1987-10-01 | 1987-10-01 | Druckluftnagelgerät |
Publications (1)
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|---|---|
| CH675222A5 true CH675222A5 (en) | 1990-09-14 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH283188A CH675222A5 (en) | 1987-10-01 | 1988-07-25 | Pneumatic nail driver with encased impact ram - has cylinder head outlet ports covered, filled, fibrous gauze |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE8713184U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20250153329A1 (en) * | 2015-02-06 | 2025-05-15 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Gas spring-powered fastener driver |
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|---|---|---|---|---|
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| DE2422222A1 (de) * | 1974-05-08 | 1975-11-20 | Reich Maschf Gmbh Karl | Schalldaempferelement fuer druckluftbetriebene werkzeuge, insbesondere druckluftnagler |
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1988
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PFA | Name/firm changed |
Owner name: ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME GMBH |
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| PL | Patent ceased |