CH676051A5 - - Google Patents

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CH676051A5
CH676051A5 CH53088A CH53088A CH676051A5 CH 676051 A5 CH676051 A5 CH 676051A5 CH 53088 A CH53088 A CH 53088A CH 53088 A CH53088 A CH 53088A CH 676051 A5 CH676051 A5 CH 676051A5
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signal
detector according
magnetic field
measuring part
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CH53088A
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Dieter Alex Rufer
Walter Egger
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Egco Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01V3/101Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils by measuring the impedance of the search coil; by measuring features of a resonant circuit comprising the search coil
    • GPHYSICS
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Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Metallsuchgerät gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. 



  Derartige Metallsuchgeräte werden vornehmlich zur Lokalisierung von unter einer Oberfläche verlegten Metallteilen wie beispielsweise Armierungseisen in Stahlbeton oder Leitungen und anderen Konstruktionselementen in Gebäudeteilen angewendet. 



  Solche bekannten Metallsuchgeräte erweisen sich als nachteilig im Hinblick auf ihre Genauigkeit und Bedienungsfreundlichkeit, weil beim Abtasten der Oberfläche mit dem  Messteil die Lage des gesuchten Gegenstandes durch das Maximum des Ausschlags bestimmt ist, der einen relativ flachen Signalverlauf in Funktion des Abtastweges ergibt. Somit muss die Oberfläche mehrmals überstrichen werden, und die Bestimmung des Maximums bleibt wegen seiner Unschärfe relativ ungenau. Zudem ist es für den Benutzer ermüdend, auf den Zeiger des Instrumentes zu schauen und gleichzeitig die Lage und Bewegung des Messteils zu beurteilen. 



  Meistens ist es auch von Interesse zu wissen, wie tief beispielsweise ein Armierungsstab unter der Oberfläche liegt und welchen Durchmesser er aufweist. Diese Angaben werden mit den bekannten Metallsuchgeräten nur unvollständig geliefert, da diese Geräte nur dann die Tiefe richtig angeben, wenn der Stabdurchmesser im voraus bekannt ist. 



  Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein bedienungsfreundliches Metallsuchgerät zu schaffen, das eine höhere Genauigkeit bei der Bestimmung der Lage des gesuchten Metallteils gestattet. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Massnahmen gelöst. 



  Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen. 



  Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung beispielsweise erläutert. Dabei zeigt: 
 
   Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen Metallsuchgerätes auf einer Betonoberfläche, 
   Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Messteils eines solchen Metallsuchgerätes, 
   Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Doppelspule und einer Markiervorrichtung im Schnittbild, 
   Fig. 4 das Blockschaltbild eines erfindungsgemässen Metallsuchgerätes mit einem Messteil nach Fig. 2  und 
   Fig. 5 ein Diagramm des Signalverlaufs in Funktion des Abtastweges gemäss einer weiteren Ausführung der Erfindung. 
 



  Das Metallsuchgerät nach Fig. 1 umfasst einen Auswerteteil 1 mit einer Bildausgabevorrichtung 2 und ein mit Tasten  und/oder Schaltern versehenes Feld 3. Die Vorrichtung 2 kann eine Kathodenstrahlröhre, eine Flüssigkristall-Punkte-Matrix oder andere Anzeigemittel aufweisen. Das Auswertteil 1 ist über Kabel 4 und 5 mit einer Messwegvorrichtung 6, 7, 8 bzw. mit einer Sonde 9 verbunden. Die Vorrichtung 6, 7, 8, die zusammen mit der Sonde 9 den eigentlichen Messteil bildet, besteht aus einem Teil 6, einer drehbaren Führungsvorrichtung 7 und einem geschmeidigen Zugmittel 8, wobei der Teil 6 im Innern eine Abwicklungsvorrichtung aufweist. 



  Das Metallsuchgerät nach Fig. 1 dient beispielsweise zur Lokalisierung von Armierungseisen 10, 10 min , 10 min  min  in einer Betonmauer 11 und funktioniert folgendermassen: 



  Die Sonde 9 sendet ein magnetisches Wechselfeld von beispielsweise 1500 Hz aus und dient auch als ein Sensor, der die von den Armierungseisen 10, 10 min , 10 min  min  durch Wechselwirkungen mit dem erwähnten magnetischen Wechselfeld hervorgerufenen Rückwirkungen detektiert. 



  Mit der Sonde 9 wird nun die Betonoberfläche entlang eines angedeuteten Abtastweges 12 dicht überstrichen. Die Lage der Sonde 9 und somit auch der Abtastweg wird koordinaten mässig mittels der Vorrichtung 6, 7, 8 erfasst, indem das geschmeidige Zugmittel 8 unter Spannung abgewickelt wird. Das Zugmittel 8 kann beispielsweise ein nur wenig dehnbarer mit der Sonde 9 verbundener Kunststoffaden sein. Die Abwicklungsvorrichtung im Innern des Teils 6 ist mit einer Taktscheibe verbunden, woraus sich durch Zählung der Impulse die Distanz a zwischen dem Abwicklungsteil 6 und der Sonde 9 ergibt. Die Führungsvorrichtung 7 ist mit einem Winkelkodierer oder einer Taktscheibe verbunden, um den Winkel  alpha  zwischen einer Referenzrichtung und der Richtung des Zugmittels zu ermitteln. 



  Das Mess-Signal entlang des Abtastweges 12 wird digitalisiert und in Zusammenhang mit den aus den Werten von  alpha  und a berechneten rechtwinkligen Koordinaten gespeichert. Je nach Auswertprogramm wird auf der Anzeigevorrichtung entweder das Mess-Signal direkt in Form von Helligkeits-und/oder Farbmustern angezeigt oder es werden nur die Punkte angezeigt, die jeweils einem zugehörigen Extremalwert des Mess-Signals, das heisst der Lage eines Armierungseisens entsprechen. Die Anzeigevorrichtung 2 kann auch zur Angabe von zahlenmässigen Werten dienen, die beispielsweise dem Grad der Überdeckung an der durch die Lage der Sonde auf dem Bildschirm bezeichneten Stelle eines Armierungseisens entsprechen. Selbstverständlich könnte auch ein  Printer/Plotter angeschlossen werden, um im beliebigen Massstab das Bild zu erhalten. 



  In Fig. 2 ist ein Messteil 21 unter Weglassung eines Teils der oberen Abdeckung dargestellt, die eine Markiervorrichtung enthält. Der Messteil 21 weist zwei Räder 22, 22 min  auf, die über eine gemeinsame Achse 23 gekoppelt sind, um beim Abrollen eine Führung in gerader Richtung zu bewirken, wobei für den gleichen Zweck auch eine Schiene zur Führung entlang einer geraden Linie vorgesehen werden könnte. Die Räder haben eine griffige Oberfläche und einen gut bestimmten Radius, indem beispielsweise das Rad aus hartem Material besteht und die Abrollfäche des Rades eine Rille enthält, in welcher ein weicher und griffiger Gummiring eingelegt ist.

  Der Messteil 21 ist mit einer Wegmessvorrichtung bestehend aus einer von der Achse 23 angetriebenen Taktscheibe 24 und aus einer Doppel-Gabellichtschranke 25 sowie mit einer als Sensor dienenden Spule 26 versehen, die den eigentlichen Metalldetektor darstellt. Der über ein Verbindungskabel 27 mit einem Auswerteteil verbundene Messteil 21 dient zur Lokalisierung eines Armierungsstabes 29 in einer Betonmauer 28. Die Frontseite des Messteils 21 ist mit Schaltern und/oder Tasten 19 sowie gegebenenfalls mit Leuchtdioden 18 versehen. 



   Die Wegmessvorrichtung funktioniert in der Weise, dass bei Drehung der Achse 23 die Doppel-Gabellichtschranke 25 durch Wechselwirkung mit der Taktscheibe 24 zwei beispielsweise um 90 DEG  phasenverschobene Signale erzeugt, aus denen der durchlaufene Abtastweg ermittelt werden kann, um die Lage des Metallteils zu bestimmen. Zu diesem Zweck weist das Metallsuchgerät eine Hilfsvorrichtung auf, die auf der fortlaufenden Speicherung von Werten mindestens einer physikalischen Grösse beruht, um nachträglich die Positionen zu bestimmen, die den extremalen Werten des Mess-Signals entsprechen, wobei die physikalische Grösse ein elektrisches Analog- oder Digitalsignal oder eine mechanisch-geometrische Position sein kann. 



  Das Gerät nach Fig. 2 funktioniert nun folgendermassen: 



  Nach der Inbetriebnahme wird durch Druck auf eine Taste am umgehängten Auswerteteil und bei weiter Entfernung des Messteils von metallischen Gegenständen automatisch eine Justierung vorgenommen. Anschliessend wird der Messteil 21 auf die zu untersuchende Oberfläche aufgesetzt und mit einer der Tasten 19 der Beginn einer Messung vorbereitet. Nun wird der Messteil 21 von Hand mit leichtem Druck auf die Oberfläche in einer ersten Richtung bewegt, z.B. von  links nach rechts. Durch die starr gekoppelten Räder 22 und 22 min  ergibt sich dabei eine gerade Führung der Bewegung. Das dabei entstehende Mess-Signal wird automatisch punktweise und in Funktion des durchlaufenen Abtastweges elektronisch gespeichert.

  Wird nun die Bewegungsrichtung umgekehrt, so erkennt dies die elektronische Schaltung, und während einer kleinen Wartezeit werden aus der punktweise gespeicherten Messkurve die Lagen derjenigen Werte entlang des Abtastweges berechnet, wo sich ein Signal-Maximum oder -Minimum befindet. Bei der Rückwärtsbewegung wird anschliessend an diesen Stellen durch eine Leuchtdiode die Lage des Armierungseisens angegeben. Auf diese Weise können in einem Durchgang mehrere Stellen, unter denen sich ein Armierungsstab befindet, in kurzer Zeit und mit hoher Genauigkeit angegeben werden. Zusätzliche Angaben über den Durchmesser des Armierungsstabes und die Tiefe unter der Oberfläche werden an den entsprechenden Stellen auf der Anzeige des Auswerteteils angegeben und bei Bedarf auf einem Papierstreifen ausgedruckt. 



  Die Doppelspule  eines  Messteils  21  gemäss Fig. 3 weist einen Ferrit-Schalenkern 31 mit einer inneren Wicklung 32 und/oder einer unkonventionellen äusseren Wicklung 33 auf. Eine fakultative Markiervorrichtung umfasst eine Fas sung 34 mit einem Faserstift 35 mit einer farbstoffgetränkten Schreibspitze 36. Der Faserstift 35 wird im nicht aktivierten Zustand durch eine Schraubenfeder 37 gegen einen Anschlag der Fassung 34 gedrückt. Die Fassung 34 kann beispielsweise auf dem Messteil montiert und vorzugsweise zwecks Entfernung bei Nichtgebrauch abschraubbar sein. Ausser dem Schalenkern 31 und den Wicklungen 32, 33 sind alle anderen Elemente der Doppelspule und der Markiervorrichtung vorzugsweise aus nichtmetallischem und nichtmagnetischem Material. 



  Die Doppelspule gestattet eine Umschaltung von der inneren Wicklung 32 auf die äussere Spule 33, um aus den zwei sich im Verlauf der Feldlinien unterscheidenden Magnetfeldern eine zusätzliche Information zu gewinnen, die es erlaubt, nicht nur die Tiefe, sondern auch den Durchmesser des Armierungsstabes zu berechnen. Der Filzstift 35 wird nach unten gedrückt, wenn sich der Messteil oder die Sonde 21 (Fig. 2) genau über einem Armierungsstab befindet, um die Oberfläche der Betonplatte 28 dort bequem zu markieren, worunter sich ein Metallstück befindet. 



  Die genaue Lage des Armierungseisens 29 wird erfindungsgemäss aus den gespeicherten Messwerten berechnet und bei  der Rückwärtsbewegung des Messteils 21 beispielsweise mittels einer Leuchtdiode 18 angezeigt. Der vorzugsweise mit einer Doppelspule nach Fig. 3 versehene Messteil 21 könnte auch mit einer oder mehreren Spulen mit oder ohne Kernmaterial realisiert werden. Dabei hätte eine Lösung mit einem Ferritstab den Vorteil, dass durch eine axiale Bewegung der Sonde zusätzliche Informationen gewonnen werden könnten. 



  Selbstverständlich könnte man den Filzstift 35 oder die Schreibspitze 36 durch ein Farbspray ersetzen. Zudem könnte die Aufzeichnung auf eine auf der Betonoberfläche 39 ausgebreitete Folie oder auf ein aus dem Messteil abgerolltes Klebeband im Matrix- oder Thermodruckverfahren vorgenommen werden. Die Markierung könnte ebenfalls mit Hilfe von Klebepunkten aus einer Vorratsrolle im Messteil erfolgen. Die Markierung könnte zudem eine zusätzliche Information beispielsweise über die Tiefe und/oder den Durchmesser des Metallstücks beinhalten. 



  Das Metallsuchgerät nach Fig. 4 weist einen Messteil 41 und einen Auswerteteil 42 auf. Der Messteil 41 umfasst einen Wegaufnehmer 43, der zwei um 90 DEG  phasenverschobene Signale J1 und J2 liefert, um die Vorwärts- von der Rückwärtsbewegung zu unterscheiden, ferner zwei Spulen 44, 45, die  die innere bzw. äussere Wicklung im Ferrit-Schalenkern nach Fig. 3 sein können, eine Eingabeeinheit 47 mit einer ersten Taste zum Umschalten der Spulen und einer zweiten Taste zur Erstellung der Bereitschaft für eine Messung sowie eine Anzeigeeinheit 48 mit Leuchtdioden, Lampen oder LCDs. 



  Der Auswerteteil 42 weist einen hochohmigen Oszillator 49 auf, der mit einer Kondensatorschaltung 50 verbunden ist, die mit der gerade aktivierten Spule 44 oder 45 einen Schwingkreis bildet. Der Ausgang der Schaltung 50 ist über die Reihenschaltung einer Gleichrichterschaltung 51 und eines Tiefpassfilters 52 mit dem ersten Eingang eines Differenzverstärkers 53 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgangssignal eines zur automatischen Driftkompensation dienenden Digital-Analog-Wandlers 54 beaufschlagt wird. Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 53 wird über die Reihenschaltung eines Multiplikators 55, eines nichtlinearen Verstärkers 56 und eines Analog-DigitalWandlers 57 dem Datenbus eines Mikroprozessors 58 zugefügt.

  Im weiteren umfasst der Auswerteteil 42 einen mit den Signalen J1 und J2 beaufschlagten Vorwärts-Rückwärts-Detektor 59, dessen Impulsausgang mit dem Zählereingang eines Zählers 60 verbunden ist, der zusammen mit einem  Schreibe-Lese-Speicher (RAM) 61, einem Lese-Speicher (ROM) 62 und einer Ein- und Ausgabeschaltung 63 an den Mikroprozessor 58 angeschlossen ist, wobei sowohl der Zähler 60 als auch die Schaltung 63 mit einem vom Detektor 59 gewonnenen Vorwärts-Rückwärts-Signal beaufschlagt werden, das die Bewegungsrichtung angibt. Die Schaltung 63 liefert die digitalen Signale für den Digital-Analog-Wandler 54, für die Anzeigeeinheit 48 und für eine weitere Anzeigeeinheit 64 sowie das Eichsignal für den Multiplikator 55. Die Schaltung 63, an die eine weitere Eingabeeinheit 65 angeschlossen ist, ist über weitere Anschlüsse mit der Eingabeeinheit 47 verbunden. 



   Das Metallsuchgerät nach Fig. 4 funktioniert folgendermassen: 



  Der durch die Kondensatorschaltung 50 und die gerade angeschlossene Spule 44 oder 45 gebildete Schwingkreis wird vom Oszillator 49 angeregt, wobei die Eigenschaften des Signals am Ausgang der Schaltung 50 verändert werden, wenn Metall in der Nähe der Spule vorhanden ist. Vorzugsweise wird die Änderung der Amplitude ausgewertet. Durch die Umschaltung von einer Spule auf die andere wird die zusätzliche Information gewonnen, die es erlaubt, nicht nur die Tiefe, sondern auch den Durchmesser eines Metall stabes zu ermitteln. Die Umschaltung kann von Hand oder automatisch vom Mikroprozessor 58 über die Schaltung 63 und die Einheit 47 erfolgen. 



  Das Ausgangssignal der Schaltung 50 wird durch den beschriebenen Weg dem Signaleingang des Mikroprozessors 58 zugeführt, wobei die Elemente 53 bis 56 auch entfallen können, sofern beispielsweise ein Analog-Digital-Wandler 57 mit hohem Auflösungsvermögen von z.B. 12 Bit eingesetzt wird, der aber kostspielig und/oder langsam ist. Demgegenüber wären die Wandler 54 und 57 in Fig. 4 für 8 Bit vorgesehen. Der Mikroprozessor berechnet die Amplitude oder einen anderen gewählten Parameter des Eingangssignals, speichert den entsprechenden Wert und führt alle Operationen aus, die im Zusammenhang mit dem anhand der Fig. 2 erläuterten Verfahren beschrieben wurden. 



  Das Hauptsignal wird vom Multiplikator 55 mit einem von der Schaltung 63 gelieferten digitalen Eichsignal multipliziert, wobei der Wert des digitalen Signals eine Funktion des gewählten Stabdurchmessers ist. Der nichtlineare Verstärker 56, beispielsweise ein Logarithmierer, ist vorgesehen, um die Anforderungen an den nachgeschalteten Wandler 57 zu vermindern, die sich daraus ergeben, dass  das Eingangssignal desselben stark von der Tiefe des Armierungseisens im Beton abhängt. Der Speicher 61 (RAM) dient zum Speichern der Messwerte und als Arbeitsspeicher des Mikroprozessors. Der Speicher 62 (ROM) enthält das Auswerteprogramm und Funktionstabellen. Selbstverständlich können auch andere komfortablere Speicher eingesetzt werden. 



  Die mit LED- oder LCD-Elementen mit einschaltbarer Hintergrundbeleuchtung versehene Anzeigeeinheit 64 kann eine alphanumerische Anzeige der Werte der Stabtiefe oder der Überdeckung des eingegebenen oder berechneten Stabdurchmessers, des zu erwartenden Messfehlers, der Materialkonstanten, der seitlichen Distanz zwischen den zwei letzten Maxima oder Minima usw. ermöglichen. Die Eingabeeinheit 65 weist Tasten und Schalter zur Wahl einer gewünschten Benützungsart auf, zum Beispiel zur Bestimmung der Stabtiefe bei vorgegebenem Stabdurchmesser, zur Auslösung der automatischen Justierung der Drift, um ein Signal abzugeben, wenn kein Metall in der Nähe ist, zur gleichzeitigen Bestimmung der Stabtiefe und des Stabdurchmessers, zur Eingabe von Parametern bezüglich des Durchmessers, der Materialkonstanten oder der Metallsorte usw. 



  Die Einheit 48 kann mehrere Lampen oder Leuchtdioden aufweisen, eine zur Anzeige, dass die Verschiebungsgeschwin digkeit des Messteils oder der Sonde in die Nähe der grössten zulässigen Geschwindigkeit gekommen ist, eine weitere zur Anzeige, dass keine Betriebsstörung vorliegt, und eine dritte zur Anzeige, dass bei einer neuen Messung während der ersten Bewegungsrichtung der Sonde ein Armierungseisen überfahren wurde, und auch zur Anzeige der berechneten Lage der Armierungsstäbe, während der Bewegung in der zweiten Richtung. 



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Messteil 21 (Fig. 2) eine einzige Achse und einen dritten auf der Oberfläche gleitenden Punkt beispielsweise aus PTFE oder Saphir aufweisen. 



  Anstelle der Doppelspule kann die Hilfsvorrichtung eine einfache Spule und Mittel, beispielsweise ähnlich wie bei Foto-Objektiven, aufweisen, um die Spule in eine zweite, um einen definierten Betrag über die Betonoberfläche erhöhte Position zu versetzen. 



  Ein Abtastverfahren kann gemäss Fig. 5 durch Verschiebung des Messteils 9 ohne Elemente 6, 7, 8 (Fig. 1) in Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung erfolgen. Das Diagramm (Fig. 5) zeigt den Verlauf der Signalstärke S in Funktion des Abtastweges X,  z.B. gemäss Linie 12 in Fig. 1, wobei die gesuchten Metallteile sich unterhalb der Signalmaxima befinden. Wenn der Messteil über die Punkte A, B, C, ... fährt, wird von der Elektronik ein Maximum (oder ein Minimum) als solches nur dann erkannt, wenn der letzte gespeicherte grösste Signalwert, beispielsweise SM1 um einen bestimmten Betrag SM1 - SB1 unterschritten wurde. In dieser Lage (Punkt D) leuchtet die eine beispielsweise grüne Leuchtdiode 18 auf, die damit dem Benützer des Gerätes anzeigt, dass ein Maximum (oder Minimum) überschritten wurde. Dies ist auch das Zeichen zur Änderung der Bewegungsrichtung.

   Der Benützer bewegt nun die Sonde rückwärts über die Punkte E, D, C, B. Im relativ kleinen Bereich DC, wo das Signal S grösser als SB1 ist, leuchtet eine andere beispielsweise rote Leuchtdiode 18. In diesem Bereich liegt also ein Maximum (oder Minimum), dessen Lage durch Halbieren des Leuchtbereiches der roten Leuchtdiode beispielsweise von Auge oder durch Ausmessen genauer bestimmt werden kann. Entsprechendes gilt für die anderen Maxima. Somit leuchtet in den Bereichen GHJK, KJ, JK, QP und PQ die rote und in den Bereichen KL, JH, KLM, QR, PN und QR die grüne Leuchtdiode. 



  Die Markiervorrichtung kann an sich auch in Kombination mit irgendeinem Metallsuchgerät nach dem Stand der Technik verwendet werden. Die Erfindung umfasst auch die Kombination von Mess- und Auswerteteil in ein und derselben Einheit. 

Claims (11)

1. Metallsuchgerät mit einem Messteil und einem Auswerteteil (1), wobei der Messteil ein variables Magnetfeld erzeugt und einen Sensor (9) aufweist, um die von den gesuchten Metallteilen (10, 10 min , 10 min min ) hervorgerufenen Änderungen eines Magnetfeldsignals zu detektieren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung der Genauigkeit bei der Bestimmung der Lage des gesuchten Metallteiles eine Hilfsvorrichtung (1, 9) vorhanden ist, die eine Speicherung von mindestens einer physikalischen aus dem Magnetfeldsignal abgeleiteten Grösse bewirkt und/oder eine Doppelspule (26) aufweist, um wahlweise mindestens zwei variable Magnetfelder zu erzeugen.
2.
Metallsuchgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messteil (21) verschiebbar an die Oberfläche des zu untersuchenden Gegenstandes (28) anlegbar und mit einer Wegmessvorrichtung (6, 7, 8; 24, 25) zur Erfas sung des Verschiebungsweges auf der Oberfläche versehen ist.
3. Metallsuchgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Messteil (21) Rollmittel (22, 22 min ) aufweist.
4. Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Doppelspule mit zwei konzentrischen Wicklungen (32, 33; 44, 45) vorhanden ist und dass das Metallsuchgerät Schaltvorrichtungen (46) umfasst, um wahlweise die Wicklungen (32, 33; 44, 45) einzeln oder kombiniert an einem Auswerteteil (42) anzuschliessen.
5.
Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung Mittel aufweist, um eine Spule zur Erzeugung des Magnetfeldes in eine zweite Position zu versetzen, aus der sich eine Änderung der Magnetfeldlinien ergibt.
6. Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmessvorrichtung ein gespanntes geschmeidiges Zugmittel (8) aufweist, um mindestens teilweise eine auf Abrollung beruhende Wegmessung zu ermöglichen.
7. Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmessvorrichtung (6, 7, 8) zur zweidimensionalen Datenerfassung ausgebildet und mit einer zweidimensionalen Wiedergabevorrichtung (2) verbunden ist.
8.
Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmessvorrichtung zur mindestens teilweisen elektronischen Erfassung der Lage des Messteils auf der Oberfläche vorgesehen ist und dass eine elektronische Speicherschaltung (61, 62) zur Speicherung von Werten des Sensorsignals vorhanden ist, derart, dass den gespeicherten Signalwerten Angaben zur Lage des Messteils während der Messung zugeordnet werden.
9.
Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung einen Speicher aufweist, der jeweils einen gemessenen aus dem Magnetfeldsignal abgeleiteten Signalwert speichert, wenn er grösser oder kleiner als der letzte gemessene und gespeicherte Signalwert ist, und eine Komparatorschaltung umfasst, die den jeweiligen zuletzt gemessenen Signalwert (SB1) mit dem letzten gespeicherten grössten bzw. kleinsten Signalwert (SM1) vergleicht und ein Meldesignal abgibt, falls der Unterschied zwischen diesen zwei Signal werten (SM1-SB1) jeweils grösser bzw. kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, in dem das Meldesignal als Zeichen zur Änderung der Bewegungsrichtung dient.
10.
Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung eine Markiervorrichtung (34-37) aufweist, um die Information über die Lage eines Armierungseisens gemäss dem ausgewerteten Magnetfeldsignal durch Einprägen eines Zeichens an der Oberfläche des untersuchenden Gegenstandes (39) zu speichern.
11. Metallsuchgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung eine Markiervorrichtung mit einem beweglichen Schreibmittel (35, 36) aufweist, bei dessen Betätigung zwecks Markierung das Schreibmittel wenigstens teilweise durch das Innere einer Spule hindurch mit der zu markierenden Oberfläche in Kontakt gebracht wird.
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