CH676222A5 - - Google Patents

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CH676222A5
CH676222A5 CH4852/87A CH485287A CH676222A5 CH 676222 A5 CH676222 A5 CH 676222A5 CH 4852/87 A CH4852/87 A CH 4852/87A CH 485287 A CH485287 A CH 485287A CH 676222 A5 CH676222 A5 CH 676222A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
outlet
shaft
dosing
housing
metering
Prior art date
Application number
CH4852/87A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Gruendler
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Filing date
Publication date
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Priority to DE3835530A priority patent/DE3835530A1/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/10Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders
    • B65B1/12Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders of screw type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • B65B1/34Adjusting weight by trickle feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

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CH 676 222 A5
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Beschreibung
Aus der US-PS 4 662 409 ist eine Nachdosier-vorrichtung für Kristallzucker bekannt. Sie um-fasst ein Gehäuse mit einer Vorratskammer für den Zucker. Am Gehäuse ist ein rohrförmiges Auslaufstück angeschlossen. In diesem ist eine Förderschnecke um eine horizontale Achse drehbar. Die Schnecke ist über eine Antriebswelle mit einem Motor verbunden. Am Austritt des Auslaufstücks ist eine Vordosierkammer mit einem Drehschieber angeordnet.
Aus der CH-PS 627 985 ist eine weitere Nachdo-siervorrichtung für Kristallzucker bekannt, welche als Dosierglied ein um eine horizontale Achse drehbares Kammerrad hat. Die Kammern des Rades sind durch axiale Nuten am Radumfang gebildet.
Beim Verpacken von Kaffee wird manchmal auf der gleichen Verpackungsmaschine zeitweise gemahlener, zeitweise ungemahlener Bohnenkaffee verpackt. Bei diesen Verpackungsmaschinen muss-te bisher bei der Nachdosiervorrichtung, welche der Packung die letzte, aber genau dosierbare Menge bis zum gewünschten Gewicht zuführt, bei der Ausbildung des Dosiergliedes ein Kompromiss gefunden werden. Weil sich gemahlener und ungemahlener Bohnenkaffee physikalisch anders verhalten, waren die bekannten Dosiervorrichtungen für keine der beiden Kaffeeformen optimal.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nachdosiervorrichtung derart auszubilden, dass sie sich zum Dosieren von zwei Schüttgütern mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften eignet. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Nachdosiervorrichtung mit einer ersten Variante des Dosiergliedes,
Fig. 2 ein Detail der Dosiervorrichtung nach Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV—IV in Fig. 1, und
Fig. 5 einen Vertikalschnitt entsprechend Fig. 1, jedoch mit einer zweiten Variante des Dosiergliedes.
Die Dosiervorrichtung nach Fig. 1 bis 4 umfasst ein Gehäuse 1 mit einer Vorratskammer 2 für Schüttgut, im vorliegenden Fall für Kaffeebohnen. Am Gehäuse 1 ist oben ein Antriebsmotor 3 befestigt, der eine vertikale Antriebswelle 4 treibt. Das Gehäuse 1 trägt unten einen Ausflusskonus 5. Dieser ist längs einer die Achse der Welle 4 enthaltenden Ebene in zwei Teile geteilt (Fig. 4). Die beiden Teile sind durch nicht dargestellte Schrauben verschraubt. Die beiden Hälften des Ausflusskonus 5 umgreifen mit einer Umfangsnut 6 benachbart ihrem unteren Ende einen ringförmigen Ansatz 7 eines zur Welle 4 koaxialen Auslaufstücks 8. Dieses ist durch einen in eine Nut 9 eingreifenden Bolzen 10
gegen Verdrehen gesichert und dreiteilig ausgebildet. Ein oberer, rohrförmiger Abschnitt 15 umfasst den Ansatz 7 und ist unten über einen Flansch 16 mit einem mittleren, becherförmigen Abschnitt 17 verbunden. Der Abschnitt 17 hat einen scheibenförmigen Boden 18. Zwischen den Abschnitten 15, 17 ist eine Scheibe 19 eingesetzt. An den Abschnitt 17 schliesst unten der trichterförmige, dritte Abschnitt
20 an. Zwischen dem Boden 18 und der Scheibe 19 und mit geringem Spiel zur zylindrischen Innenwand
21 des Abschnitts 17 ist ein Kammerrad 25 mit durch Axialnuten längs seines Umfangs gebildeten Kammern 26 eingesetzt. Das Kammerrad 25 sitzt drehfest auf einem im Boden 18 gelagerten Wellenstück 27. Dieses ist durch eine Steckkupplung 28 mit der Antriebswelle 4 verbunden. Der Boden 18 und die Scheibe 19 haben je einen Durchtritt 32, 33 im Radienbereich der Kammern 26. Die Durchtritte 32, 33 erstrecken sich je über weniger als die Hälfte des Umfangs des Kammerrades 25 und sind gegeneinander in Umfangsrichtung so versetzt, dass die von oben durch den Durchtritt 33 in die Kammern 26 eintretenden Kaffeebohnen erst beim Drehen der Antriebswelle 4 durch den Durchtritt 32 austreten können. Der Abschnitt 20 ist unten durch einen Abschlussschieber 38 abgeschlossen.
Falls mit der Nachdosiervorrichtung nicht Kaffeebohnen, sondern gemahlener Kaffee dosiert werden soll, ist der Kammerraddosierer gemäss Fig. 1 dazu nicht optimal geeignet, in diesem Fall wird vom Auslaufkonus 5 die eine Hälfte demontiert. Nun kann das Auslaufstück 8 weggezogen werden, wobei das Wellenstück 27 aus der Steckkupplung 28 ausgezogen wird. In die Kupplung 28 wird nun ein Dosierglied in Form einer Förderschnecke 40 eingesteckt (Fig. 5). Das dem Auslaufstück 8 der Variante nach Fig. 1 entsprechende Auslaufstück 41 Ist in diesem Fall rohrförmig, hat jedoch denselben ringförmigen Ansatz 7 zum Einsetzen in der Nut 6 des Ausflusskonusses 5 und denselben Bolzen 10 als Drehsicherung. Das Auslaufstück 41 umschliesst die Förderschnecke 40. Es ist unten ebenfalls durch den Abschlussschieber 38 abgeschlossen.
Durch die beschriebene Ausbildung kann die Nachdosiervorrichtung durch Austausch nur einiger weniger Einzelteile sehr rasch auf die Dosierung eines physikalisch anderen Schüttgutes umgestellt werden, wobei für jedes Schüttgut das optimal angepasste Förderglied gewählt werden kann.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Nachdosiervorrichtung für Schüttgüter, insbesondere Kaffee, umfassend ein Gehäuse (1) mit einer Vorratskammer (2) sowie eine mit einem Motor (3) verbundene Antriebswelle (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zwei unterschiedlich geformte Auslaufstücke (8, 41) und zwei unterschiedlich geformte Dosierglieder (25, 40) umfasst, wobei eines der beiden Auslaufstücke lösbar mit dem Gehäuse (1) verbunden und eines der beiden Dosierglieder drehbar in dieses Auslaufstück eingesetzt und lösbar mit der Welle (4) verbunden ist zur Dosierung wahlweise eines von zwei Schüttgü-
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tem mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Dosierglied als Kammerrad (25) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Auslaufstück (8) drei koaxiale, durch zwei radiale Scheiben (18, 19) voneinander getrennte Kammern aufweist, dass das Kammerrad (25) zwischen den beiden Scheiben (18, 19) angeordnet ist, und dass die beiden Scheiben (18, 19) je einen Durchbruch (32, 33) haben, wobei die beiden Durchbrüche (32, 33) in Umfangsrich-tung gegeneinander versetzt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Dosierglied als Förderschnecke (40) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (1) ein Ausflusstrichter (5) befestigt ist, der längs einer die Drehachse der Welle (4) enthaltenden Ebene zweigeteilt ist, wobei die beiden Trichterteile lösbar miteinander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Auslaufstücke (8, 41) einen äusseren radialen Vorsprung (7) haben, der im Ausflusstrichter (5) in eine Ringnut (6) eingreift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (4) vertikal angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Auslaufstücks (8, 41) mit einem Schieber (38) ver-schliessbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das montierte Dosierglied (25, 40) über eine Steckkupplung (28) mit der Welle (4) verbunden ist.
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CH4852/87A 1987-12-11 1987-12-11 CH676222A5 (de)

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Also Published As

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