CH676351A5 - - Google Patents

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CH676351A5
CH676351A5 CH207187A CH207187A CH676351A5 CH 676351 A5 CH676351 A5 CH 676351A5 CH 207187 A CH207187 A CH 207187A CH 207187 A CH207187 A CH 207187A CH 676351 A5 CH676351 A5 CH 676351A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tensioning
section
band
strap
frame section
Prior art date
Application number
CH207187A
Other languages
English (en)
Inventor
S Bernard Brouse
John Wiedel
Original Assignee
U S Steel Supply Inc
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Spannbandes um einen Artikel, mit einem Organ zum länglichen Anliefern eines freien 5 Endes eines Spannbandes zum Formen einer Schlaufe um den Artikel, so dass sich Abschnitte des Spannbandes einander überlappen, Mittel zum Klemmen und Halten des Spannbandes nahe des freien Endes, mit Spannorganen zum Straffen der 10 Schlaufe, mit einer Stempeleinrichtung zum Befestigen der einander überlappenden Abschnitte des Spannbandes ohne gesonderte Klammer, wobei diese Stempeleinrichtung zwei Stempel aufweist, wobei zumindest einer davon zum Zusammenwirken mit 15 dem anderen Stempel hin und her bewegbar ist, mit einem Abscherorgan zum Abschneiden der geformten Schlaufe vom verbleibenden Spannband, wobei dieses Abscherorgan ein hin und her gehendes Abscherblatt aufweist, das eine Einheit mit dem hin und 20 her gehenden Stempel bildet.
Bei üblichen Vorrichtungen wird ein Spannband um einen Artikel herum gelegt, so dass sich einander übertappende Abschnitte am Spannband ergeben. Hierauf wird das Spannband gestrafft und die 25 einander überlappenden Abschnitte werden aneinander befestigt. Das aus der Vorrichtung laufende Trum wird dann von der um den Artikel herum verlaufenden und in sich befestigten Schlaufe abgetrennt. Die einanderüberlappenden Abschnitte des 30 Spannbandes können auf verschiedene Weise aneinander befestigt werden:
(1) durch ein Klemmen eines gesonderten Klemmorgans auf den einanderüberlappenden Abschnit- 35 ten oder
(2) ein Einkerben mittels Stanzschnitten der einanderüberlappenden Abschnitte des Spannbandes.
Diese letztere Art wird im allgemeinen als klammernfreies Verbinden bezeichnet, bei dem also keine ge- 40 sonderte Klammer (Plombe, Verschlussstück) verwendet wird.
Ein Beispiel einer solchen automatisch arbeitenden Vorrichtung ohne gesonderte Klammer ist 45 durch die US-PS 3 804 001 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist ein Schneidblatt und ein damit zusammenwirkender Amboss (Gegenhalter) vorhanden, um das Spannband zu durchtrennen, nachdem die einander überlappenden Abschnitte durch Einker- 50 bungen mittels Stempeln aneinander befestigt worden sind. Die Stempel werden nacheinander durch eine drehende Nockenwelle betätigt. Der zuletzt betätigte Stempel tragt das Schneidblatt zum Durchtrennen des Spannbandes. Durch diesen Mecha- 55 nismus wird sichergestellt, dass die einanderüberlappenden Abschnitte des Spannbandes zuerst aneinander befestigt werden, bevor der von der Vorrichtung abgegebene Strang von der Schlaufe abgetrennt wird. Der erforderliche Mechanismus 60 ist jedoch kompliziert und enthält viele Lagerstellen, Nocken und solche Bauteile, die die Arbeitsweise kompliziert machen. Ein einfacherer Mechanismus zur Betätigung der Stempel ist durch die US-PS 3 794 085 bekannt. Hierbei werden alle Stempel und 65
das Schneidblatt durch einen Hydraulikzylinder gleichzeitig betätigt. Bei einer solchen Konzeption kann das Problem auftreten, dass das Spannband zu früh durchtrennt wird, und zwar dann, wenn ein »Abstand zwischen dem aus der Vorrichtung austretenden Spannbandabschnitt und dem darunterliegenden Spannbandteil im Bereich des Schneidblattes liegt. Dieser Abstand ergibt sich aus der Lage der das Spannband aus der Vorrichtung abgebenden Rollen nahe beim ohne Klammer arbeitenden Spannkopf, so dass es notwendig wird, das Spannband durch eine Eintriftsführung hindurch unter einem Winkel bezüglich des ohne Klammer arbeitenden Spannkopfes zu führen. Ein Beispiel einer solchen Konzeption ist durch die US-PS 3 804 001 bekannt. Es ist natürlich wünschbar, dass der Zuführmechanismus für das Spannband nahe beim Kopf der Vorrichtung liegt, um ein kompaktes Gerät zu erhalten. Um eine solche unter einem Winkel gerichtet liegende Eintrittsführung zu vermeiden wäre erforderlich, dass die Zuführrollen weiter entfernt angeordnet werden, so dass beim Kopf der Vorrichtung ein horizontaler Einlauf erreicht wird. Ein weiteres Problem ist darin zu sehen, dass keine Vorkehrungen getroffen sind, um Spannbänder unterschiedlicher Dicke abscheren zu können. Bei den bekannten Vorrichtungen ist das Abscherorgan festgelegt, so dass die Spannbanddicke nur in sehr geringem Mass schwanken darf, um ein Abtrennen des Spannbandes zu erzielen. Es ist hier also keine Verstellmöglichkeit vorhanden, so dass bei einer anderen Spannbanddicke die Vorrichtung aufwendig umgebaut werden muss.
Es ist bekannt, den Kopf der Vorrichtung zu verschwenken, um die Stempel vom Spannband zu entfernen, nachdem die einanderüberlappenden Abschnitte des Spannbandes miteinander verbunden worden sind. Diese Konzeption hat den Vorteil, dass die Stempel als eine Einheit zusammengefasst am Kopf angeordnet werden können, verglichen mit einer voneinander getrennten Anordnung der Stempel, wie sie durch die US-PS 3 794 086 bekannt ist. Die Zusammenfassung der Stempel als Einheit erleichtert eine korrekte Ausrichtung der Stempel zueinander, was wichtig ist, im Hinblick auf eine sichere Befestigung der einanderüberlappenden Spannbandabschnitte. Bekannte Konstruktionen einer solchen vorteilhaften Konzeption waren aber wegen des Schwenk-Mechanismus sehr kompliziert. So ist z.B. durch die US-PS 3 545 499 eine solche Konstruktion bekannt, bei der der gesamte Spannkopf und der Mechanismus zum Betätigen der Stempel schwenkbar sind. Durch die US-PS 3 804 001 ist eine Konstruktion bekannt, bei der der Kopf und der Zuführmechanismus für das Spannband geschwenkt werden, aber nicht der zur Betätigung der Stempel vorhandene Motor. Ein weiterer Nachteil von bekannten Konstruktionen ist darin zu sehen, dass ein eigener Antrieb zum Schwenken erforderlich war.
Bei bekannten Vorrichtungen, die ohne gesonderte Klammer arbeiten, konnte der Abstand zwischen den Stempeln nur in einem geringen Mass verstellt werden. Bei einer solchen Vorrichtung können nicht Spannbänder mit grosser Dickendiffe2
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renz verarbeitet werden, wie es eigentlich wünschbar wäre. Weiterhin wurde die Verstellung durch Probieren, also empirisch, vorgenommen, so dass also nach jeder Einstellung der Abstand zwischen den Stempeln ein gesondertes, unabhängiges Abmessen dieses Abstandes erforderlich machte.
Es wird die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung bezweckt, mit der die vorerwähnten Nachteile vermieden werden können. Die erfindungsge-mässe Ausbildung ergibt sich bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 durch seinen kennzeichnenden Teil.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung und ihre Einzelteile dargestellt.
Detailbeschreibuno und Zeichnungen
Fig. 1 zeigt eine Frontalansicht einer Vorrichtung, die ohne gesonderte Klammer arbeitet, gemäss der Erfindung,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 ist eine Rückenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Unie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 zeigt eine Frontansicht eines Abscherorgans,
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht des Abscherorgans nach Fig. 6,
Fig. 8 zeigt eine vergrösserte Seitenansicht des Abscherorgans nach Fig. 7,
Fig. 9 zeigt eine Frontansicht einer Klinke zum Schwenken eines unteren Rahmenteils, zum Aussereingriffkommen der Stempel vom Spannband,
Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht der Klinke nach Fig. 9,
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf die Klinke nach Fig. 9,
Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf ein Rad, das zur Einstellung des Abstandes zwischen den Stempeln dient,
Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht des Rades nach Fig. 12,
Fig. 14 zeigt eine Frontansicht eines Verriegelungsmittels zum Verriegeln der Stellung des Rades nach Fig. 12,
Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht des Verriegelungsmittels nach Fig. 14,
Fig. 16 zeigt eine Draufsicht auf das Verriege-lungsmitteî nach Fig. 14,
Fig. 17 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 2, wobei aber der zweite Rahmenteil in einer verschwenkten Lage ist.
Vorrichtungen zum Aufbringen von von Spann-bändem um einen Artikel, wobei einanderüberlap-pendes Spannbandmaterial ohne eine gesonderte Klammer aneinander befestigt wird, sind durch die US-PS 3 545 499 und 3 804 001 bekannt, wobei im folgenden auf diese Druckschriften Bezug genommen wird. Die Verbesserungen der im folgenden erläuterten Vorrichtung betreffen hauptsächlich den Spannkopf und die Stempeleinrichtung.
Aus den Figuren 1 und 2 ist ersichtlich, dass die Stempeleinrichtung einen ersten Rahmenabschnitt hat, die eine Befestigungsplatte 10 aufweist, die mittels Innensechskantschrauben 12 und 14 an der nichtdargestellten Maschine befestigt ist. Der erste Rahmenabschnitt hat auch noch eine Seitenplatte 18, die mittels Schrauben 20, 22 und 24 und daraufsitzenden Muttern an der Befestigungsplatte 10 befestigt ist. Ein oberer Führungsblock 15, der zur Führung des Spannbandes dient, liegt an einem unteren Rand der Befestigungsplatte 10 an und ist an der Maschine mittels einer Schraube 16 befestigt. Auf einer oberen Platte 27 sitzt ein Hydraulikzylinder 26, wobei die Platte 27 zwischen der Befestigungsplatte 10 und der Seitenplatte 18 fest gehalten ist. Die Schraube 20 ragt durch zueinander ausgerichtet liegende Bohrungen in der Befestigungsplatte 10, der Seitenplatte 18 und der oberen Platte 27. Der Hydraulikzylinder 26 ist mittels Schrauben 28, 30,32 und 34 an der oberen Platte 27 befestigt.
Gemäss der Erfindung ist ein zweiter Rahmenabschnitt 36 schwenkbar zwischen der Befestigungsplatte 10 und der Seitenplatte 18 gehalten. Hierzu dient eine zylindrische Achse 38 (Fig. 5) und ein Zapfen 39, der ein flanschförmiges Ende aufweist, und mittels Schrauben 40 an der Seitenplatte 18 befestigt ist (Figuren 2 und 5). Die Schwenkachse des zweiten Rahmenteils 36 liegt etwas versetzt zur Mittellinie des im folgenden zu beschreibenden Stempels, so dass auf den Stempel ausgeübte Kräfte den Rahmen nicht unbeabsichtigt aus seiner Lage bewegen. Der zweite Rahmenabschnitt 36 weist eine durchgehende zylindrische Bohrung auf, in der sich ein verschiebbarer Kolben 42 befindet. Gemäss einem üblichen Aufbau (Fig. 5) ist die Stempelplatte 44 mittels mehrerer Schrauben, von denen eine Schraube 46 gezeigt ist, am unteren Ende an Kolben 42 befestigt. Ein Schuh 48 ist mittels zweier Schrauben, von denen eine Schraube 49 gezeigt ist, am zweiten Rahmenabschnitt 36 befestigt (Fig. 3). Eine Führung 50 für das Spannband ist mittels einer Schraube 51 am ersten Rahmenabschnitt 10,18 befestigt (Figuren 2,3 und 5). Eine Stempelplatte 52 ist mittels zweier Schrauben 53 am Schuh 48 befestigt (Fig. 5). Vom Kolben 42 aus ragen zwei Führungsstifte 54 und 56 nach unten und gelangen in Eingriff mit nicht dargestellten Bohrungen im Schuh 48 und ergeben eine Führung bei einer Bewegung des oberen Stempels bezüglich des unteren Stempels und verhindern somit eine nicht ausgerichtete Lage bezüglich des unteren Stempels. Eine Führung 55 für das Spannband ist mittels eines Stiftes 57 und einer Schraube 59 mit Mutter 61 schwenkbar an der Seitenplatte 18 angelenkt (Fig. 1). Durch eine Druckfeder 63 wird erreicht, dass die Führung 55 aus dem Bewegungsweg des oberen Stempels bei seinem Hub nach unten schwenkt, sowie es in der US-PS 4164176 erläutert ist.
Der Hydraulikzylinder 26 hat eine hin und her gehende Kolbenstange 58, die am einen Ende eine Gewindebohrung aufweist. Ein Gewindezapfen 60 ist mit seinem einen Ende in die Bohrung der Kolben-
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Stange 58 eingeschraubt und ist mit dem anderen Ende über einen Schwerspannstift (nicht dargestellt) mittels Gewindebohrung in einem Block 62 befestigt. Dieser Block 62 ist zwischen der Befestigungsplatte 10 und der Seitenplatte 18 verschiebbar gehalten. Auf der Kolbenstange 58 sitzt ein Gewindeverstellrad 64 (Figuren 1,2, 12, 13 und 17). Zwei Stellschrauben 66 und 68 sichern das Gewindeverstellrad 64 an diametral einander gegenüberliegenden ebenen Flächen an der Aussenfläche der Kolbenstange. Das Rad 64 hat eine Bohrung mit einer glatten Oberfläche, welche Bohrung einen grösseren Durchmesser hat als der Aussendurchmesser der Gewindestange 60. Eine Sperrplatte 70 ist mittels Schraube 72 am Block 62 befestigt (Figuren 1 und 2). Diese Sperrplatte 70 hat einen verjüngten Teil 74 (Fig. 16), der in den Raum zwischen den Zähnen 76 (Fig. 12) des Gewindeverstellrades 64 eingreift. Ein Stift 78 durchragt zueinander ausgerichtet liegende Bohrungen in voneinander im Abstand stehenden Armen des Blockes 62 und ragt auch noch durch eine benachbarte Bohrung am einen Ende einer Koppel 80. Dieser Stift 78 kann leicht herausgenommen werden, um den Kolben 42 mit darin vorhandenem Stempel auswechseln zu können. Durch das andere Ende der Koppel 80 erstreckt sich ein Stift 82, wobei dieser Stift auch in zueinander ausgerichtet liegenden Bohrungen in einem oberen Teil des Kolbens 42 liegt. Der Stift 82 wird in seiner dargestellten Lage durch eine Madenschraube 84 gehalten. Der Stift 78 kann herausgenommen werden, wenn zuerst die Innensechskantschrauben 73 und 75 (Fig. 2) und eine Halteplatte 77 entfernt worden sind. Dieses Merkmal ist besonders deshalb wichtig, da ein schnelles Auswechseln des Kolbens 42 und des oberen Stempels 44 für Wartungsarbeiten oder Auswechslungen wichtig ist. Der Stift 78 durchragt auch noch längliche, zueinander ausgerichtet liegende Schlitze 79 und 81 in der Befestigungsplatte 10 sowie der Seitenplatte 18 (Figuren 2 und 5). Die untere abgerundete Fläche von jedem Schlitz 79, 81 dient als Anschlagfläche zur Begrenzung einer nach unten Bewegung des Stiftes 78 und des Blockes 62, damit der untere Stempel nicht durch den oberen Stempel beschädigt werden kann. Dieses Merkmal ist besonders dann geeignet, wenn eine Verstellung des Hubes vom oberen Stempel vorgesehen wird.
Ein Stanzmesser 86 ist mittels einer Schaftschraube 88 am Kolben 42 befestigt, wobei der Schaft der Schraube im Kolben liegt und das Schaftende im Stanzmesser 86 eingeschraubt sitzt. Das Stanzmesser hat eine übliche V-förmige Schneide am unteren Ende. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, dass das Stanzmesser 86 einen vorstehenden abgerundeten Abschnitt 90 hat, wobei dieser Abschnitt 90 benachbart der Stanzschneide liegt und dazu dient, einen überlappenden Teil des Spannbandes nach unten zum darunterliegenden Spannband hin ausreichend abzulenken, um ein vorzeitiges Abstanzen des Spannbandes zu vermeiden, bevor die überlappenden Teile durch die Stempel miteinander verbunden sind. Es ist noch eine Stellstange 92 vorhanden, die mit ihrem oberen Gewindeende im Kolben 42 sitzt und mit einer Mutter 94 gesichert ist. Das obere Ende der Stellstange 92 hat einen nichtdarge-steilten Schlitz, in den man mit einem Schraubenzieher zum Drehen der Stange 92 eingreifen kann, zum Einstellen der Anhebebewegung der Schneide des Stanzmessers 86 bezüglich des Stempels, um ein Anpassen an einen weiten Bereich der Dicke des Spannbandes zu erreichen. Ein Gegenhalter 95 (Figuren 5 und 8) weist eine von seiner Oberfläche aus nach oben ragende Lippe 97 auf. Diese Lippe und der vertieft liegende Teil des Gegenhalters 95 wirkt mit dem Stanzmesser zusammen, um das abgetrennte Ende des Spannbandes aus Sicherheitsgründen nach unten abzubiegen, damit nicht eine Bedienungsperson durch die scharfe Kante des Spannbandes geschnitten wird.
Am Block 62 ist eine Klinke 96 mittels eines Stiftes 98 schwenkbar angelenkt (Figuren 2, 9—11 und 17). Die Klinke 96 hat einen C-förmigen Teil 100, der dazu bestimmt ist, in Eingriff mit einem zylindrischen Stift 102 zu gelangen, der in einem abgeschrägten Abschnitt am oberen Rand des zweiten Rahmenteils 36 durch einen Spannstift 104 befestigt ist. Eine Druckfeder 105 sitzt in einem Schlitz des Blockes 62 und liegt andererends in einem ausgerichteten Schütz am oberen Ende der Klinke 96, um diese Klinke in einer vertikalen Stellung zu halten. Bei einer Abwärtsbewegung des Blockes 62 gelangt der eiförmige Teil 100 der Klinke 96 in Eingriff mit dem Stift 102, und bei der Aufwärtsbewegung des Blockes 62 wird dann gemäss Fig. 17 der zweite Rahmenteil 36 verschwenkt. Am Kolben 42 ist ein Abstreifhaken 107 mittels eines Stiftes 109 schwenkbar angelenkt (Fig. 2). Durch diesen Abstreifhaken 107 wird das Spannband beim nach oben gehenden Hub des Kolbens 42 etwas angehoben, damit das Spannband ausser Eingriff mit dem unteren Stempel gerät. Durch die vorerwähnte Verschwenkung des zweiten Rahmenteils 36 gemäss Fig. 17 werden die Stempel vom Spannband weggeschwenkt, wobei das Spannband am Artikel verbleibt. Es erfolgt dann ein federbelastetes Zurückschwenken des zweiten Rahmenteils 36 nach unten in eine Stellung, in der dann ein anderer überlappender Teil des Spannbandes erfasst wird. Für dieses Vorgehen ist eine Feder 106 vorhanden, die sich auf einer Führungsstange 108 befindet. Diese Führungsstange 108 hat am oberen Ende eine abgerundete Kappe 110, die in eine nach unten gerichtete Ausnehmung der Platte 27 gelangt. Ein im zweiten Rahmenabschnitt 36 mit Pressitz sitzender Stift 112 hat einen vorstehenden Endabschnitt mit einer Bohrung zum Aufnehmen des unteren Endes der Führungsstange 108. Diese Führungsstange 108 sitzt mit einem Bund auf der oberen Seite des vorstehenden Abschnittes des Stiftes 112. Der vorstehende Abschnitt des Stiftes 112 dient somit zur Abstützung des unteren Endes der Führungsstange 108 und der Feder 106.
Bei der Arbeitsweise mit dem Gerät wird ein Spannband schlaufenartig um die Peripherie des Artikels gelegt, so dass ein angelieferter Abschnitt des Spannbandes das darunterliegende freie Ende des Spannbandes überlappt. Das freie Ende wird dann geklemmt und festgehalten, während mit einer Spanneinrichtung die Schlaufe festgezogen wird. Die Einrichtung, mit der diese Arbeitsweisen durch5
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geführt werden, kann von bekannter Art sein, sowie sie durch die US-PS 3 545 499 und 3 804 001 bekannt ist. Nach dem Straffen des Spannbandes wird der Stempel des Erfindungsgegenstandes betätigt, um die aneinander überlappenden Spannbandabschnitte aneinander zu befestigen. Der Zylinder 26 wird aktiviert, so dass seine Kolbenstange 58 einen Hub nach unten ausführt, wodurch der Kolben 42 und der obere Stempel in Eingriff mit dem Spannband gelangen. Die beiden Stempel sind so geformt, dass beim Abwärtshub die einander überlappenden Abschnitte des Spannbandes in bekannter Weise eingekerbt werden und ineinander greifen, wobei bei diesem Abwärtshub die Klinke 96 in Eingriff mit dem Stift 102 ist, und in dieser Lage durch die Feder 105 gehalten ist. Wenn der obere Stempel dem unteren Stempel nahekommt, liegt der abgerundete Teil 90 des Stanzmessers 86 am angelieferten Abschnitt des Spannbandes an, also dass dieser nach unten zum darunterliegenden Spannbandabschnitt abgelenkt wird. Beim weiteren Nachuntengehen gelangt der obere Stempel in Anlage mit dem Spannband, kerbt dieses ein und bringt die Spannbänderabschnitte in Eingriff miteinander, während das Stanzmesser 86 den angelieferten Spannbandteil von der festgezogenen Schlaufe des Spannbandes abtrennt. Anschlagflächen an den Schlitzen 79 und 81 verhindern ein zu weites Nachuntengehen des oberen Stempels beim Abwärtshub. Beim darauffolgenden Aufwärtshub der Kolbenstange 58 bringt der Abstreifhaken 107 das Spannband ausser Eingriff vom unteren Stempel 52, und der zweite Rahmenteil 36 wird gemäss Fig. 17 verschwenkt, so dass die Stempel vom Spannband weggeschwenkt werden und das Spannband am Artikel verbleibt. In der Nähe des oberen Totpunktes vom Zylinderhub gelangt der Haken 96 automatisch ausser Eingriff mit dem Stift 102, und die Feder 106 (Fig. 17) schwenkt den zweiten Rahmenteil 36 in seine ursprüngliche Lage, so dass dann der Arbeitszyklus beendet ist.
Die Erfindung kann bei Vorrichtungen angewandt werden, mit denen ein Spannband um die Peripherie eines Artikels, eines Bündels oder einer Verpackung ohne eine gesonderte Klammer gelegt wird. Die Erfindung ist insbesondere für solche Vorrichtungen geeignet, mit der aus Metall bestehende Spannbänder verarbeitet werden.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Aufbringen eines Spannbandes um einen Artikel, mit einem Organ zum länglichen Anliefern eines freien Endes eines Spannbandes zum Formen einer Schlaufe um den Artikel, so dass sich Abschnitte des Spannbandes einander überlappen, Mittel zum Klemmen und Halten des Spannbandes nahe des freien Endes, mit Spannorganen zum Straffen der Schlaufe, mit einer Stempeleinrichtung (44, 52) zum Befestigen der einander überlappenden Abschnitte des Spannbandes ohne gesonderte Klammer, wobei diese Stempeleinrichtung zwei Stempel aufweist, wobei zumindest einer davon zum Zusammenwirken mit dem anderen Stempel hin und her bewegbar ist, mit einem Abscherorgan (86) zum Abschneiden der geformten Schlaufe vom verbleibenden Spannband, wobei dieses Abscherorgan ein hin und her gehendes Abscherblatt aufweist, das eine Einheit mit dem hin und her gehenden Stempel bildet, mit einer Eintrittsführung für das Spannband, eine Schlaufenführung und eine Führung für einen Wiedereintritt, wobei die Eintrittsführung eine Bahn aufweist, in der das Spannband unter einem spitzen Winkel mit der Spannbandbahn der Wiedereintritts-Führung ausgerichtet ist, wobei der aus der Eintrittsführung ragende überlappende Teil des Spannbandes an der Abscherstelle in Folge der Winkellage der Eintrittsführung bezüglich der Wiedereintritts-Führung im Abstand zum darunterliegenden Abschnitt des Spannbandes liegt, gekennzeichnet durch Ablenkorgane (90) zum Ablenken des überlappenden Abschnitts vom Spannbandes im Bereich der Abscherstelle zum darunterliegenden Abschnitt des Spannbandes hin, zur Verhinderung eines vorzeitigen Abschneidens des Spannbandes, bevor die einander überlappenden Abschnitte des Spannbandes durch die Stempeleinrichtung (44, 52) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkorgane als Anschlagfläche (90) am Abscherblatt (86) vorhanden sind, und zwar benachbart einer Schneidkante, wobei diese Anschlagfläche (90) einen solchen Verlauf hat, dass sie vorher am überlappenden Abschnitt des Spannbandes anliegt, bevor die Schneide bei ihrer hin und her gehenden Bewegung an diesem Abschnitt des Spannbandes anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (90) zwischen der Schneidkante des Abscherblattes (86) und der erwähnten Eintrittsführung liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Einstelimittel (92, 94) zum Verstellen der Schneidkante des Abscherblattes (86) in einer Richtung rechtwinklig zum Spannband, zum Anpassen an verschiedene Dicken des Spannbandes, die mit dem Abscherblatt (86) zu schneiden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmitte! als Schrauborgane (92, 94) ausgebildet sind, zum Bewegen des Abscherblattes (86) vor und zurück rechtwinklig zum Spannband, und dass Verriegelungsmittel vorhanden sind zum Sperren der jeweils eingestellten Lage des Abscherblattes (86).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Rahmen, in dem die zusammenwirkenden Stempel angeordnet sind und mit einem Zylinder zum Hin- und Herbewegen des verschiebbaren Stempels, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen einen ersten Rahmenabschnitt (10) und einen zweiten Rahmenabschnitt (36) aufweist, die schwenkbar miteinander verbunden sind, dass der vorerwähnte Zylinder (58) am ersten Rahmenabschnitt (10) angeordnet ist, dass das Stempelpaar am zweiten Rahmenabschnitt (36) angeordnet ist, dass der Zylinder eine Kolbenstange aufweist, die mit dem verschiebbaren Stempel (44) verbunden ist, dass diese Kolbenstange axial hin und her beweglich ist, in einer Richtung rechtwinklig zu den einander zugewandten
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Passflächen der Stempel, dass ein Schwenkorgan mit der Kolbenstange verbunden und mit dieser hin und her beweglich ist, zum Verschwenken des zweiten Rahmenabschnittes (36) in einem Bogen tangential zu den Passflächen der Stempel bei einem Hub der Kolbenstange zum Bewegen des verschiebbaren Stempels (44) weg vom anderen Stempel (52), und dass durch diese Schwenkbewegung des zweiten Rahmenabschnittes (36) die Stempel ausser Eingriff mit dem Spannband gelangen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkorgan als Klinke (95) ausgebildet ist, die an der Kolbenstange schwenkbar angelenkt ist, dass der zweite Rahmenabschnitt (36) ein bei einem Hub der Kolbenstange zum anderen Stempel (52) hin mit der Klinke (95) in Eingriff bringbares Organ (102) aufweist, und dass dieses Organ (102) bei einem Hub der Kolbenstange weg vom anderen Stempel (52) ausser Eingriff mit dieser Klinke (95) gelangt, so dass der zweite Rahmenabschnitt (36) durch das Ineingriff-kommen und Lösen der Klinke (95) mit dem Organ (102) bei der Hin- und Herbewegung der Kolbenstange in abwechselnde Stellungen geschwenkt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Feder (106), die am ersten und zweiten Rahmenabschnitt (10,36) angeordnet ist zum Zurückschwenken des zweiten Rahmenabschnitts (36) in eine Stellung zum Ineingriffkommen mit dem Spannband, nachdem die Klinke (95) vom zweiten Rahmenabschnitt (36) gelöst worden ist.
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CH207187A 1985-09-23 1986-09-15 CH676351A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US77932385A 1985-09-23 1985-09-23

Publications (1)

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH207187A CH676351A5 (de) 1985-09-23 1986-09-15

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