CH676458A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vibrationsfördereinrichtung für Gegenstände, insbesondere Montageteile, mit einer Förderbahn, der ein Vibrationsantrieb zugeordnet ist und auf der Vorrichtungen zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände angeordnet sind. Bekannte Vibrationsfördereinrichtungen - gemäss DE-PS 2 552 763 - umfassen eine Platte, deren Oberseite ein Profil mit sägezahnartigem Querschnitt, also Längsrinnen aufweist. Durch Abfräsungen dieser Längsrinne in einem vorbestimmten Längsbereich wird ein Balanciersteg gebildet. Teile, die nicht über ihre ganze Länge auf dem stehengebliebenen Teil der Längsrinne aufliegen, fallen seitlich herab. Weiters sind auf der, mit einem Vibrationsantrieb in Schwingungen versetzten Platte, den Längsrinnen Aufsatzteile zugeordnet, die Abweiser bilden, so dass nach oben weisende Teile der Montageteile erfasst werden und diese entweder in die richtige Lage gedrückt oder ausgeworfen werden. Derartige Vibrationsfördereinrichtungen haben sich in der Praxis bewährt, die Herstellung der Platten mit den darauf angeordneten Balancierstegen sowie den Abweisern ist jedoch sehr arbeitsaufwendig und muss äusserst exakt durchgeführt werden und es ist schwierig, Teile, die nach unten vorragende Enden aufweisen, zuzuführen. Bei einer weiteren bekannten Vibrationsfördereinrichtung - DE-AS 1 274 981 - weist die Vibrationsfördereinrichtung einen aus Gitterstäben gebildeten Rost auf. Der Rost wird über einen Vibrationsantrieb insgesamt in Schwingungen versetzt, so dass die Teile, die einen Kopfdurchmesser aufweisen, der grösser ist als dessen Schaftdurchmesser, sich mit ihren Köpfen auf den einander benachbarten Gitterstäben aufhängen. Dazu sind die Rostspalten zwischen den einzelnen Gitterstäben grösser als der Schaftdurchmesser der Montageteile, jedoch kleiner als deren Kopfdurchmesser. Diese Vibrationsfördereinrichtung ist nur für wenige, ganz spezifisch ausgebildete Teile einsetzbar, da beispielsweise bei einer Änderung des Schaftdurchmessers der zu verarbeitenden Montageteile ein völlig neuer Gitterrost erstellt werden muss. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vibrationsfördereinrichtung zu schaffen, die mit einfachen Mitteln an die Verarbeitung unterschiedlicher Montageteile angepasst werden kann und deren Herstellung, insbesondere der Aufbau der Vorrichtung zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung wirschaftlich durchführbar ist. Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die Förderbahn zwei unabhängig gelagerte, in Förderrichtung nebeneinander angeordnete, zueinander parallel verlaufende mit einer Verstellvorrichtung verbundene Förderbahnteilstücke umfasst, und eines der Förderbahnteilstücke mit dem Vibrationsantrieb schwingverbunden und das weitere Förderbahnteilstück feststehend angeordnet ist. Der überraschende Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass auch bei mehreren nebeneinanderliegenden Förderbahnen nunmehr relativ kleine Teile zur Bearbeitung und Herstellung der entsprechenden Führungsbahnen, Ausfräsungen, Orientier- bzw. Sortier- oder Vereinzelungsvorrichtungen vorliegen. Damit kann aber insgesamt gesehen die Herstellung derartiger Vibrationsfördereinrichtungen rascher und kostengünstiger erfolgen. Durch die Aufteilung in ein feststehendes und ein bewegliches bzw. vibrierendes Förderbahnteilstück kann auf die Aussenform der verschiedenen Gegenstände wesentlich leichter abgestellt werden, da beispielsweise nach unten hängende Teile solcher Montageteile zwischen dem feststehenden und dem vibrierenden Förderbahnteilstück geführt werden können. Gleichzeitig wird eine Vereinfachung im Aufbau der Vorrichtung erreicht, indem die verschiedenen Orientier- bzw. Sortier- oder Vereinzelungsvorrichtungen wie Schikanen, Abweiser oder dgl., je nach Art der Herstellung auf dem vibrierenden oder feststehenden Teilstück der Förderbahn angeordnet werden können. Von Vorteil ist es dabei, wenn zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke mit der Verstellvorrichtung verstellbar ist, da dadurch eine Justierung auf unterschiedliche Teile rasch möglich ist. Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass eine Vorrichtung zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände auf dem mit dem Vibrationsantrieb verbundenen Förderbahnteilstück angeordnet ist. Da erfahrungsgemäss im Bereich dieser Orientiervorrichtungen bzw. Sortier- oder Vereinzelungsvorrichtungen der Fortbewegung der zu verarbeitenden Montageteile ein grösserer Widerstand entgegengesetzt wird, können Staubildungen im Bereich dieser Orientier- und Sortiervorrichtungen durch deren Anordnung am vibrierenden Teil von vornherein ausgeschaltet werden. Trotzdem werden die Vorteile der vereinfachten Bearbeitung und kostengünstigeren Herstellung der Förderbahnteilstücke erreicht. Es ist weiters auch möglich, dass zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke in Richtung des anderen Förderbahnteilstückes geneigt ist. Vorteilhaft ist diese Ausführung insbesondere bei zylindrischen Teilen, da diese durch die schräge Fläche automatisch in einer Richtung ausgerichtet werden. Durch das Ausrichten der Teile im ersten Ordnungsgrad wird der erforderliche Weg für die Orientierung bzw. Vereinzelung verkürzt. Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass zumindest eines der Förderbahnteilstücke, insbesondere das feststehende, gegenüber dem anderen Förderbahnteilstück der Seite und/oder Höhe nach durch eine Verstellvorrichtung verstellbar ist. Dadurch kann die Förderbahn rasch an Teile mit unterschiedlichen Aussenabmessungen, z.B. bei gleichen Serien, jedoch unterschiedlichen Grössen, angepasst werden. Eine vorteilhafte weitere Ausbildung nach der Erfindung wird erreicht, wenn die feststehenden und/oder die vibrierenden Förderbahnteilstücke über lösbare Verbindungselemente, z.B. eine Schraube oder Schnapp- oder Bajonettverschlüsse mit ihren Halterungen verbunden sind, wodurch eine rasche Umrüstung und ein universeller Einsatz des Gerätes erreicht wird. Von Vorteil ist eine Ausführungsform, bei der im feststehenden Förderbahnteilstück \ffnungen für den Abtransport von unrichtigen, unorientierten oder überzähligen Montageteilen angeordnet sind. Von Vorteil ist hierbei, dass die feststehenden Förderbahnteilstücke leichter eingerichtet und justiert werden können, so dass kein besonderer Genauigkeitsgrad bei der Herstellung solcher \ffnungen erforderlich ist. Es ist aber auch möglich, dass das feststehende Förderbahnteilstück als Anschlagleiste für die Montageteile angeordnet ist. Diese Ausführung ist bevorzugt dann verwendbar, wenn das vibrierende Förderbahnteilstück in Richtung zum feststehenden Förderbahnteilstück geneigt ausgebildet ist. Damit kann neben der Führungsfunktion für die Montageteile auch eine Ausrichtung derselben erreicht werden. Es ist weiters auch vorgesehen, dass auf dem feststehenden Förderbahnteilstück Anschlag- bzw. Vereinzelungsvorrichtungen und/oder Abfrageelemente, z.B. elektromagnetische Näherungsschalter angeordnet sind. Der Aufbau derartiger Zusatzeinrichtungen wird bei dieser Ausführungsform insofern wesentlich erleichtert, da das Gewicht dieser aufzubauenden Teile die Charakteristik des Schwingantriebes nicht beeinflussen kann. Daher ist auch ein nachträglicher Einbau solcher Zusatzeinrichtungen in die Vibrationsfördereinrichtung ohne nachteilige Beeinflussung des Montageteiltransporters möglich. Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Förderbahnteilstück zumindest zwei quer zur Förderrichtung gegeneinander verstellbare Teile aufweist und ein Teil über einen Antrieb in den Querschnittsbereich, der auf der Förderbahn geführten Montageteile verstellbar ist und eine Vereinzelungsvorrichtung bildet. Durch diese Lösung wird erreicht, dass ein Teil des feststehenden Förderbahnteilstückes gleichzeitig zum Vereinzeln der Montageteile im Endbereich der Vibrationsfördereinrichtung, beispielsweise zur Weitergabe derartiger Montageteile an Handhabungsvorrichtungen bzw. Zuführeinrichtungen verwendbar ist. Schliesslich ist es aber auch möglich, dass beide Förderbahnteilstücke zur Auflage der Montageteile ausgebildet sind. Damit kann die Belastung sowie die erforderliche Leistung des Vibrationsantriebes auch bei der Bearbeitung schwerer Montageteile günstig beeinflusst werden, da durch die Übernahme eines Teiles der Führungsfunktion durch die feststehenden Förderbahnteilstücke nur die Energie zur Vorwärtsbewegung, d.h. zur Überwindung der Reibung des Teiles auf dem feststehenden Förderbahnteilstück erforderlich ist. Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert: Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vibrationsfördereinrichtung mit der dieser vorgeordneten Zuführ- bzw. Entwirrvorrichtung in Seitenansicht; Fig. 2 die Vibrationsfördereinrichtung nach Fig. 1 in grösserem Massstab und in Draufsicht; Fig. 3 die Vibrationsfördereinrichtung in Stirnansicht und im Schnitt gemäss den Linien III-III in Fig. 2; Fig. 4 eine der Vibrationsfördereinrichtung zugeordnete Vereinzelungsvorrichtung in Stirnansicht und im Schnitt gemäss den Linien IV-IV in Fig. 2; Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vibrationsfördereinrichtung mit mehreren nebeneinander verlaufenden Förderbahnen für Montageteile; Fig. 6 die Vibrationsfördereinrichtung nach Fig. 5 mit geänderter Einstellung der Förderbahnteilstücke zum Verarbeiten eines grösseren Montageteiles; Fig. 7 eine erfindungsgemässe Vibrationsfördereinrichtung mit einem verstellbaren Förderbahnteilstück. In Fig.1 ist eine Zuführ- und Entwirrvorrichtung 1 für Montageteile 2 dargestellt, mit der die Montageteile 2 aus einem Bunker entnommen werden. Mittels der Zuführ- bzw. Entwirrvorrichtung 1 werden jeweils vorbestimmte Mengen der Montageteile einer Vibrationsfördereinrichtung 3 zugeführt. Die Vibrationsfördereinrichtung 3 dient dazu, die Montageteile 2 zu orientieren, so dass am Ende der Vibrationsfördereinrichtung alle Teile eine gleichartige, vorbestimmte Lage einnehmen. Die Vibrationsfördereinrichtung 3 weist zwei Förderbahnteilstücke 4, 5 auf. Das Förderbahnteilstück 4 ist über einen Vibrationsantrieb 6, z.B. eine Schwingmagnetanordnung 7, auf einer Grundplatte 8 montiert. Das Förderbahnteilstück 5 ist über Halterungen 9 starr mit der Grundplatte 8 verbunden. Die Halterungen 9 können mit einer Einstellvorrichtung 10, die lösbare Verbindungselemente 11 umfasst, zur Einstellung des Förderbahnteilstückes 5 gegenüber der Grundplatte 8 bzw. dem Förderbahnteilstück 4 versehen sein. Auf dem Förderbahnteilstück 5 sind weiters Orientiervorrichtungen 12 sowie Vereinzelungsvorrichtungen 13, die durch Abweiser 14 bzw. \ffnungen 15 im Förderbahnteilstück 5 gebildet sind, vorgesehen. Zur Ausnützung eines Teiles der Länge, der durch die Förderbahnteilstücke 4, 5 gebildeten Förderbahn 16 in Förderrichtung - Pfeil 17 - als Pufferstrecke, sind im feststehenden Förderbahnteilstück 5 Abfrageelemente 18, z.B. elektromagnetische Näherungsschalter 19, angeordnet. In Fig. 2 ist ersichtlich, dass auch auf dem vibrierenden Förderbahnteilstück 4 Orientiervorrichtungen 12, z.B. Abweiser 20, montiert sein können. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dem Abweiser 20 im Förderbahnteilstück 5 die \ffnung 15 zugeordnet, wodurch übereinanderliegende Teile durch Abwurf der darüberliegenden Montageteile durch die \ffnung 15 vereinzelt werden können. Wie weiters ersichtlich, ist die Förderbahn 16 im Bereich zwischen den beiden Näherungsschaltern 19 noch nicht mit Montageteilen gefüllt. Erst wenn die Montageteile an der \ffnung 15 näherliegenden Näherungsschalter 19 anliegen und einen Dauer kontakt geben, kann über eine Steuervorrichtung der Vibrationsantrieb 6 bzw. der Antrieb der Zuführ- bzw. Entwirrvorrichtung 1 abgestellt werden. Die beiden letztgenannten Antriebe werden erst dann wieder eingeschaltet, wenn auch der einer Vereinzelungsvorrichtung 21 näherliegende Näherungsschalter 19 dadurch, dass kein Montageteil 2 anliegt, kein Dauersignal abgibt. Die Vereinzelungsvorrichtung 21 weist einen Teil 22 auf, der durch eine einen Antrieb 23, z.B. eine Zylinderkolben-Anordnung 24 aufweisende Verstellvorrichtung 24 gegenüber dem Teil 25 des Förderbahnteilstückes 5, der Höhe nach - Pfeil 26 - relativ zur Grundplatte 8 bzw. zum Förderbahnteilstück 4, verstellbar ist. In Fig. 3 ist der Abweiser 20 am Förderbahnteilstück 4 ersichtlich, mit dem übereinanderliegende Montageteile 2 in die \ffnung 15 des Förderbahnteilstückes 5 hineingeschoben und beispielsweise über eine Rinne 27 wieder dem Vorratsbehälter der Zuführ- bzw. Entwirrvorrichtung 1 zugeführt werden. Die Halterung 9 ist zweiteilig ausgeführt, und mit einer Schwalbenschwanzführung versehen. Damit ist es möglich, den oberen, das Förderbahnteilstück 5 lagernden Teil der Halterung 9, mit wenigen Handgriffen zu demontieren, und für die Bearbeitung eines anderen Bauteiles ein anderes Förderbahnteilstück 5 einzusetzen. Die Fixierung der beiden Teile der Halterung 9 erfolgt mittels einer Schraube 28. Durch die Anordnung der Orientiervorrichtung 12 mit den Abweisern 20 auf dem vibrierenden Förderbahnteilstück 4, wird eine gute Schwingungsübertragung auf die Montageteile 2 zur Durchführung eines gesicherten Transporters sowie zur Vermeidung von Stauungen im Bereich der \ffnung 15 erreicht. Durch die Anordnungen des vom Förderbahnteilstück 4 distanzierten Förderbahnteilstückes 5 ist es möglich, dass im Förderbahnteilstück 4 keine Ausnehmungen ausgefräst werden müssen, um die nach unten vorstehenden Teile des Montageteiles 2 aufzunehmen. Diese können sich zwischen den beiden Förderbahnteilstücken 4, 5 nach unten erstrecken. In Fig. 4 ist die Vereinzelungsvorrichtung im Endbereich des Förderbahnteilstückes 5 besser ersichtlich. Der bewegliche Teil 22 dient dazu, um einen Montageteil 2 gegenüber den auf den Förderbahnteilstücken 4, 5 geführten Montageteilen hochzuheben und zu vereinzeln, so dass dieser von einem Greifer, einem Manipulator oder durch eine Bedienungsperson rasch und sicher entnommen werden kann. Gleichzeitig wird bei dem Hochbewegen erreicht, dass der Teil 22 in den Querschnittsbereich der übrigen, auf der Förderbahn 16 geführten Montageteile 2 hineinbewegt wird, und derart, die im Bereich des Näherungsschalters 19 aufgestauten Montageteile 2, währenddem der Teil 22 hochgehoben ist, nicht in diesen Bereich austreten können. In Fig. 5 und 6 ist eine Vibrationsfördereinrichtung dargestellt, die zwei nebeneinanderliegende Förderbahnen 29, 30 aufweist. Jede Förderbahn besteht aus einem feststehenden Förderbahnteilstück 31 und einem vibrierenden Förderbahnteilstück 32. Die Förderbahnteilstücke 31 sind jeweils auf einer Grundplatte 33 und die Förderbahnteilstücke 32 jeweils auf einer Grundplatte 34 gemeinsam angeordnet, wobei die Grundplatte 34 über einen Vibrationsantrieb 35 in Schwingungen versetzbar ist. Die Förderbahnteilstücke 32 sind mit Orientier- bzw. Vereinzelungsvorrichtungen 12 bzw. 13, z.B. einem Abweiser 36, versehen, mit dem noch verhängte Montageteile 2, z.B. Federn 37, durch die \ffnung 38 im Förderbahnteilstück 31 ausgeworfen werden können. Durch Verstellantriebe einer Verstellvorrichtung 39 zur Höhenverstellung ist die Grundplatte 33, mit den darauf angeordneten Führungsbahnteilstücken 31, gegenüber den Förderbahnteilstücken 32 der Höhe nach verstellbar. Damit wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich, erreicht, dass bei Beibehaltung der Förderbahnteilstücke 31, 32 und der Abweiser 36 grössere Montageteile 2 bzw. Federn 37 in grösserem Durchmesser bearbeitet werden können. Durch die zwei Förderbahnen 29, 30 können diese also rasch an unterschiedliche Durchmesser von zu orientierenden bzw. sortierenden Federn angepasst werden, ohne dass Teile der Förderbahn ausgetauscht werden müssen. In Fig. 7 ist eine Förderbahn 40 dargestellt, mit der zylindrische Montageteile 41 zugeführt werden. Die Förderbahn 40 umfasst Förderbahnteilstücke 42, 43 wobei das Förderbahnteilstück 42 über einen Vibrationsantrieb 44 in Schwingungen versetzbar ist. Der Förderbahn 40 ist ein Abweiser 45 zugeordnet, der ein Auswandern der Montageteile 41, durch die Wirkung des Vibrationsantriebes 44, verhindert. Das Förderbahnteilstück 43 ist, wie mit strichlierten Linien angedeutet, quer zur Längsrichtung der Förderbahn 40 über Langlöcher und diesen zugeordneten Schrauben, verstellbar. Damit können Teile mit unterschiedlichen Durchmessern bzw. Grössenverhältnissen verarbeitet werden. Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung möglich, den erfindungsgemässen Vibrationsfördereinrichtungen eine beliebige Zuführeinrichtung für die Montageteile vor- oder nachzuordnen, bzw. kann die Neigung der einzelnen Förderbahnteilstücke gegeneinander auf die zu verarbeitenden Montageteile abgestellt werden. Darüber hinaus kann die Anordnung der einzelnen Orientier-, Vereinzelungs- bzw. Sortiervorrichtungen wie Abweiser, Balancierstege, Auswurföffnungen oder dgl., beliebig auf den feststehenden bzw. vibrierenden Förderbahnteilstücken angeordnet werden.
Claims (11)
1. Vibrationsfördereinrichtung für Gegenstände, insbesondere Montageteile, mit einer Förderbahn, der ein Vibrationsantrieb zugeordnet ist und auf der Vorrichtungen (12, 13, 21) zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn (16, 29, 30, 40) zwei unabhängig gelagerte, in Förderrichtung (17) nebeneinander angeordnete, zueinander parallel verlaufende mit einer Verstellvorrichtung (24, 39) verbundene Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) umfasst, und eines der Förderbahnteilstücke (4, 32, 42) mit dem Vibrationsantrieb (6, 35, 44) schwingverbunden und das weitere Förderbahnteilstück (5, 31, 43) feststehend angeordnet ist.
2.
Vibrationsfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) mit der Verstellvorrichtung (24, 39) verstellbar ist.
3. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (12, 13, 21) zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände auf dem mit dem Vibrationsantrieb (6, 35, 44) verbundenen Förderbahnteilstück (4, 32, 42) angeordnet ist.
4. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke (4, 31) in Richtung des anderen Förderbahnteilstückes (5, 32) geneigt ist.
5.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Förderbahnteilstücke (31, 43), insbesondere das feststehende, gegenüber dem anderen Förderbahnteilstück (32, 42) der Seite und/oder Höhe nach durch die Verstellvorrichtung (24, 39) verstellbar ist.
6. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden und/oder die vibrierenden Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) über lösbare Verbindungselemente, z.B. eine Schraube (28) oder Schnapp- oder Bajonettverschlüsse mit ihren Halterungen (9) verbunden sind.
7. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im feststehenden Förderbahnteilstück (5) \ffnungen (15) für den Abtransport von unrichtigen, unorientierten oder überzähligen Montageteilen (2) angeordnet sind.
8.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Förderbahnteilstück (5) als Anschlagleiste für die Montageteile (2) angeordnet ist.
9. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem feststehenden Förderbahnteilstück (5) Anschlag- bzw. Vereinzelungsvorrichtungen (21) und/oder Abfrageelemente (18), z.B. elektromagnetische Näherungsschalter (19) angeordnet sind.
10. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Förderbahnteilstück (5) zumindest zwei quer zur Förderrichtung (17) gegeneinander verstellbare Teile (22, 25) aufweist und ein Teil (22) über einen Antrieb (23) in den Querschnittsbereich, der auf der Förderbahn (16) geführten Montageteile (2) verstellbar ist und eine Vereinzelungsvorrichtung (21) bildet.
11.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass beide Förderbahnteilstücke (31, 32, 42, 43) zur Auflage der Montageteile (2) ausgebildet sind.
1. Vibrationsfördereinrichtung für Gegenstände, insbesondere Montageteile, mit einer Förderbahn, der ein Vibrationsantrieb zugeordnet ist und auf der Vorrichtungen (12, 13, 21) zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn (16, 29, 30, 40) zwei unabhängig gelagerte, in Förderrichtung (17) nebeneinander angeordnete, zueinander parallel verlaufende mit einer Verstellvorrichtung (24, 39) verbundene Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) umfasst, und eines der Förderbahnteilstücke (4, 32, 42) mit dem Vibrationsantrieb (6, 35, 44) schwingverbunden und das weitere Förderbahnteilstück (5, 31, 43) feststehend angeordnet ist.
2.
Vibrationsfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) mit der Verstellvorrichtung (24, 39) verstellbar ist.
3. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (12, 13, 21) zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände auf dem mit dem Vibrationsantrieb (6, 35, 44) verbundenen Förderbahnteilstück (4, 32, 42) angeordnet ist.
4. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Förderbahnteilstücke (4, 31) in Richtung des anderen Förderbahnteilstückes (5, 32) geneigt ist.
5.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Förderbahnteilstücke (31, 43), insbesondere das feststehende, gegenüber dem anderen Förderbahnteilstück (32, 42) der Seite und/oder Höhe nach durch die Verstellvorrichtung (24, 39) verstellbar ist.
6. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden und/oder die vibrierenden Förderbahnteilstücke (4, 5, 31, 32, 42, 43) über lösbare Verbindungselemente, z.B. eine Schraube (28) oder Schnapp- oder Bajonettverschlüsse mit ihren Halterungen (9) verbunden sind.
7. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im feststehenden Förderbahnteilstück (5) \ffnungen (15) für den Abtransport von unrichtigen, unorientierten oder überzähligen Montageteilen (2) angeordnet sind.
8.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Förderbahnteilstück (5) als Anschlagleiste für die Montageteile (2) angeordnet ist.
9. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem feststehenden Förderbahnteilstück (5) Anschlag- bzw. Vereinzelungsvorrichtungen (21) und/oder Abfrageelemente (18), z.B. elektromagnetische Näherungsschalter (19) angeordnet sind.
10. Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Förderbahnteilstück (5) zumindest zwei quer zur Förderrichtung (17) gegeneinander verstellbare Teile (22, 25) aufweist und ein Teil (22) über einen Antrieb (23) in den Querschnittsbereich, der auf der Förderbahn (16) geführten Montageteile (2) verstellbar ist und eine Vereinzelungsvorrichtung (21) bildet.
11.
Vibrationsfördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass beide Förderbahnteilstücke (31, 32, 42, 43) zur Auflage der Montageteile (2) ausgebildet sind.
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