CH677351A5 - - Google Patents
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- CH677351A5 CH677351A5 CH388687A CH388687A CH677351A5 CH 677351 A5 CH677351 A5 CH 677351A5 CH 388687 A CH388687 A CH 388687A CH 388687 A CH388687 A CH 388687A CH 677351 A5 CH677351 A5 CH 677351A5
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Description
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CH 677 351 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vibrationsfördereinrichtung für Gegenstände, insbesondere Montageteile, mit einer Förderbahn, der ein Vibrationsantrieb zugeordnet ist und auf der Vorrichtungen zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände angeordnet sind.
Bekannte Vibrationsfördereinrichtungen - gemäß DE-PS 2 552 763 - umfassen eine Platte, deren Oberseite ein Profil mit sägezahnartigem Querschnitt, also Längsrinnen, aufweist. Durch Abfrä-sungen dieser Längsrinne in einem vorbestimmten Längsbereich wird ein Balanciersteg gebildet. Teile, die nicht Ober ihre ganze Länge auf dem stehengebliebenen Teil der Längsrinne aufliegen, fallen seitlich herab. Weiters sind auf der, mit einem Vibrationsantrieb in Schwingungen versetzten Platte, den Längsrinnen Aufsatzteile zugeordnet, die Abweiser bilden, so daß nach oben weisende Teile der Montageteile erfaßt werden und diese entweder in die richtige Lage gedrückt oder ausgeworfen werden. Derartige Vibrationsfördereinrichtungen haben sich in der Praxis bewährt, die Herstellung der Platten mit den darauf angeordneten Balancierstegen sowie den Abweisern ist jedoch sehr arbeitsaufwendig und muß äußerst exakt durchgeführt werden, und es ist schwierig, Teile, die nach unten vorragende Enden aufweisen, zuzuführen.
Bei einer weiteren bekannten Vibrationsfördereinrichtung - DE-AS 1 274 981 - weist die Vibrationsfördereinrichtung einen aus Gitterstäben gebildeten Rost auf. Der Rost wird über einen Vibrationsantrieb insgesamt in Schwingungen versetzt, so daß die Teile, die einen Kopfdurchmesser aufweisen, der größer ist als dessen Schaftdurchmesser, sich mit ihren Köpfen auf den einander benachbarten Gitterstäben aufhängen. Dazu sind die Rostspalten zwischen den einzelnen Gitterstäben größer als der Schaftdurchmesser der Montageteile, jedoch kleiner als deren Kopfdurchmesser. Diese Vibrationsfördereinrichtung ist nur für wenige, ganz spezifisch ausgebildete Teile einsetzbar, da beispielsweise bei einer Änderung des Schaftdurchmessers der zu verarbeitenden Montageteile ein völlig neuer Gitterrost erstellt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vibrationsfördereinrichtung zu schaffen, die mit einfachen Mitteln an die Verarbeitung unterschiedlicher Montageteile angepaßt werden kann und deren Herstellung, insbesondere der Aufbau der Vorrichtungen zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung wirtschaftlich durchführbar ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß auf einer Grundplatte zwei einander benachbarte Förderbahnen auf einer Tragplatte oder jeweils eine der beiden auf je einer von zwei parallel zueinander verlaufenden Tragplatten angeordnet sind und daß die Tragplatte bzw. die Tragplatten auf der Grundplatte gelagert und mit einer Verstellvor-richtung gegenüber dieser verstellbar sind und daß die Förderbahnen Führungsleisten aufweisen, die zur Verarbeitung unterschiedlicher Montageteile gegenüber der Grund- bzw. Tragplatte in unterschiedlichen Abständen der Seite und/oder der Höhe nach angeordnet sind. Diese Ausbildung der Vibrationsfördereinrichtung ermöglicht ein rasches Umstellen einer Vibrationsfördereinrichtung auf unterschiedliche Montageteile, da durch eine Verstellung der Grundplatte wahlweise eine der beiden Förderbahnen dem Auslaß einer vorgeordneten Zuführeinrichtung nachgeordnet werden kann. Die beiden Führungsbahnen können jeweils exakt auf den Montageteil abgestellt sein, so daß bei einem Wechsel der zu verarbeitenden Montageteile eine rasche Umrüstung und gleichzeitig ein ordnungsgemäßes Verarbeiten dieser Teile sichergestellt ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Ausfüh-rungsform ist es mit Vorteil auch möglich, daß die Tragplatte auf einer Grundplatte oder die Tragpiat-ten auf einer gemeinsamen Grundplatte gelagert und mit einer quer zur Fördereinrichtung der Montageteile angeordneten Verstellvorrichtung verbunden sind, so daß die benachbarten Förderbahnen einem Auslauf einer vorgeordneten Zuführvorrichtung wahlweise zugeordnet werden können. Eine derartige Ausbildung der Vibrationsfördereinrichtung ist äußerst wirtschaftlich, da mit einem Antriebssystem verschiedene Montageteile verarbeitet werden können und trotzdem ein rasches Umrüsten von einem Montageteil auf den anderen sichergestellt ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht einer Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Vibrationsfördereinrichtung mit zwei zueinander parallel verlaufenden Förderbahnen für unterschiedlich ausgebildete Montageteile auf einer gemeinsamen Tragplatte;
Fig. 2 eine andere Ausführungsform einer Vibrationsfördereinrichtung in Stimansicht, bei der dem Auslauf einer Zuführvorrichtung zwei unabhängig voneinander verstellbare Tragplatten zugeordnet sind.
In Fig. 1 ist eine mit Vorrichtungen 24 zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung von Gegenständen versehene Vibrationsfördereinrichtung 25 gezeigt, der ein Auslauf 26 einer Zuführvorrichtung 2 vorgeordnet ist. Diese Vibrationsfördereinrichtung 25 umfaßt eine gemeinsame Tragplatte 27 für zwei parallel zueinander verlaufende Förderbahnen 28, 29. Jede dieser Förderbahnen 28 bzw. 29 weist Führungsleisten 30,31 auf, die zum Orientieren bzw. Ausrichten von Montageteilen 32 bzw. 33, im vorliegenden Fall von zylindrischen Schraubenfedern, ausgebildet sind. Die Tragplatte 27 ist über Schwingmagnete 34 auf einer Grundplatte 35 abgestützt. In dieser Grundplatte 35 ist eine Verstellvorrichtung 36 für die Schwingmagnete 34 der Vibrationsfördereinrichtung 25 angeordnet. Die Verstellvorrichtung 36 ist quer zur Förderrichtung der Montageteile 32, 33 ausgerichtet, und die Schwingmagnete 34 sind in Richtung des Pfeiles 37 verstellbar. Mit dieser Verstellvorrichtung 36 können die Förderbahnen 28, 29 wahlweise dem Aus5
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lauf 26 der Züführvorrichtung 2 zugeordnet werden. Dadurch ist es in einfacher Weise möglich, die Vibrationsfördereinrichtung zum Verarbeiten unterschiedlicher Montageteile 32 bzw. 33 umzurüsten.
In Fig. 2 ist eine Vibrationsfördereinrichtung 38 gezeigt, die eine Grundplatte 39 umfaßt. Diese Grundplatte 39 ist am Gehäuse 5 einer Zuführvorrichtung 2 für Montageteile 40, 41 befestigt. Einem Auslauf 42 der Zuführvorrichtung 2 sind Förderbahnen 12 mit Führungsleisten 43, 44 zugeordnet, die auf Tragplatten 45 bzw. 46, beispielsweise der Höhe und der Seite nach verstellbar sind. Die Führungsleisten 43, 44 können durch z.B. Abweiser oder Kaliber 47 oder dgl. gebildet sein. Jede der beiden Tragplatten 45, 46 ist über Schwingmagnete 48 auf einem Tragteil 49 einer Verstellvorrichtung 50 befestigt. Diese Verstellvorrichtung 50 umfaßt quer zur Förderrichtung verlaufende Führungsbahnen 51, entlang welcher die Tragteile 49 entlang von verlaufenden Führungsbahnen 51, entlang welcher die Tragteile 49 entlang von Gleitführungen oder dgl. manuell bzw. über selbsttätige Antriebe quer zur Förderrichtung in Richtung der Pfeile 52 verstellt werden können. Durch diese Verstellung mit der Verstellvorrichtung 50 ist es möglich, wahlweise die Förderbahnen 12 dem Auslauf 42 der Zuführvorrichtung 2 nachzuordnen. Wie schematisch im Bereich des Tragteils 49 für die Förderbahn 12 angedeutet, kann dem Tragteil 49 auch eine Verstellvorrichtung 53 zum Verstellen der Tragplatte 45 der Höhe nach gegenüber der Grundplatte 39 zugeordnet sein. Dadurch kann die Lage der Tragplatte 45 oder auch 46 bzw. jeder anderen derartig ausgebildeten Tragplatte auch bei unterschiedlichen Abmessungen der Schwingmagnete bzw. Montageteile an die Auslaufhöhe der Zuführvorrichtung angepaßt werden. Derartige Verstellmöglichkeiten sind vor allem dann vorteilhaft, wenn die Montageteile 40, 41 stark unterschiedliche Massen aufweisen. Dann kann nämlich für jede der Förderbahnen 12 ein speziell für diesen Teil ausgelegter Schwingmagnet 48 vorgesehen werden, so daß im Bereich jeder Förderbahn optimale Förderbedingungen vorliegen.
Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich möglich, derartig ausgebildete Vibrationsfördereinrichtungen jeder beliebigen Zuführvorrichtung, beispielsweise Elevatoren, Schüttgutrinnen bzw. Vibrationsfördertöpfen, nachzuordnen, um bei der Verarbeitung unterschiedlicher Teile eine rasche Anpassung der Vibrationsfördereinrichtung an diese Montageteile zu erreichen.
Claims (2)
1. Vibrationsfördereinrichtung (25, 38) für Gegenstände, insbesondere Montageteile, mit einer Förderbahn, der ein Vibrationsantrieb (34, 48) zugeordnet ist und auf der Vorrichtungen (24) zur Orientierung, Sortierung und/oder Einzelförderung der Gegenstände angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Grundplatte (35, 39) zwei einander benachbarte Förderbahnen (28, 29, 12) auf einer Tragplatte (27) oder jeweils eine der beiden auf je einer von zwei parallel zueinander verlaufenden Tragplatten (45, 46) angeordnet sind und daß die Tragplatte (27) bzw. die Tragpiatten (45, 46) auf der Grundplatte (35, 39) gelagert und mit einer Verstellvorrichtung (36, 50) gegenüber dieser verstellbar sind und daß die Förderbahnen (28, 29, 12) Führungsleisten (30, 31, 43, 44) aufweisen, die zur Verarbeitung unterschiedlicher Montageteile (32,33,40,41) angeordnet sind.
2. Vibrationsfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (36, 50) quer zur Fördereinrichtung der Montageteile (32, 33; 40, 41) angeordnet ist, so daß die benachbarten Förderbahnen (28, 29,12) einem Auslauf (26, 42) einer vorgeordneten Zuführvorrichtung (2) wahlweise zugeordnet werden können.
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