CH676620A5 - - Google Patents
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- CH676620A5 CH676620A5 CH3034/88A CH303488A CH676620A5 CH 676620 A5 CH676620 A5 CH 676620A5 CH 3034/88 A CH3034/88 A CH 3034/88A CH 303488 A CH303488 A CH 303488A CH 676620 A5 CH676620 A5 CH 676620A5
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
- E05B9/08—Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
- E05B9/084—Fastening of lock cylinders, plugs or cores
- E05B9/086—Fastening of rotors, plugs or cores to an outer stator
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Description
1
CH676 620 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verschluss-System nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Ein solches System ist durch die CH-A 651 351 des Anmelders bekanntgeworden. Bei diesem kann das Möbel mit dem Verschluss, jedoch ohne Schliesszylinder fertiggestellt werden. Der Schliesszylinder wird am Aufstellungsort eingesetzt und kann beliebig ausgewechselt werden, wobei Schrauben meist sehr umständlich gelöst werden müssen, die durch Bohrungen in einer Mitnehmerscheibe und Bohrungen in einem Mitnehmerzapfen hindurch in Gewindebohrungen des Rotors eingreifen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelverschluss-System der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Schliesszylinder wesentlich einfacher ausgewechselt werden kann und der dennoch eine hohe Schliesssicherheit bietet. Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.
Um den Schliesszylinder zu lösen, muss lediglich der Zylinderkern in die Position gedreht werden, in welcher die beiden Durchgänge in Deckung sind. Mit einem von der Aussenseite des Schliesszylin-ders in die Durchgänge eingesetzten Dorn, beispielsweise eine aufgebogene Bureauklammer, wird das Sperrelement in eine diesen entsperrende Position gebracht und der Schliesszylinder aus der Führungshülse herausgezogen. Der neue Schliesszylinder wird dann in die Führungshülse eingesetzt, wobei das Sperrelement von selbst in die Ausnehmung der Führungshülse einschnappt. Das Auswechseln kann somit in einfacher Weise und mit wenigen Griffen vorgenommen werden und erfordert keinerlei handwerkliches Geschick. Die Erfindung macht Bureauanlagen möglich, bei denen jeder Mitarbeiter bei einem Bureauwechsel seine Schliesszylinder mitnehmen und das Auswechseln der Schliesszylinder ohne Fachpersonal vorgenommen werden kann. Wesentlich ist, dass die beiden Durchgänge nur mit Hilfe des zum Schliesszylinder gehörenden Schlüssels zur Deckung gebracht werden können.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist der Zylinderkern auf seiner Mantelfläche hinter seinem genannten Durchgang eine Ausnehmung auf, in die das Sperrelement beim Lösen des Schliesszylinders ausweichen kann, wobei diese Ausnehmung sich nur über einen Teil dés Umfangs des Zylinderkerns erstreckt. Dadurch wird verhindert, dass der Schliesszylinder an geeigneter Stelle durchgebohrt und das Sperrelement in die den Schliesszylinder entsperrende Position gebracht werden kann. Der auszuwechselnde Schliesszylinder wird nach vorne aus der Führungshülse herausgezogen und nicht nach hinten wie bisher.
Ein Sperrelement in einem Schliesszylinder ist durch die DE-A 3 603 655 bekanntgeworden. Bei diesem wird der Zylinderkern und nicht der Schliesszylinder als Ganzes ausgewechselt. Zum Lösen des Sperrelementes wird bei abgezogenem
Schlüssel ein Stift durch den Schlüsselkanal in einen Stiftkanal des Zylinderkerns eingesteckt.
Ein Auführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilängsschnitt durch einen in ein Möbel eingesetzten Schliesszylinder in Wechselposition,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch den Schliesszylinder in Offenstellung und bei abgenommener Deckhülse und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Sperrelementes.
Eine Büchse 3 ist in eine Bohrung 2 einer Wand 1 oder dgl. eines Möbelstückes eingesetzt und festgeschraubt. Ein Schliesszylinder 4 mit einem Zylindergehäuse 5, einer Deckhülse 6 und einem im Gehäuse 5 drehbar gelagerten Zylinderkern 7 ist von vorne in die Büchse 3 eingesetzt. Mit einem Sprengring 8 am hinteren Ende und einem Kragen 9 am vorderen Ende ist der Zylinderkern 7 im Zylindergehäuse 5 axial gesichert.
In eine Ausnehmung 10 des Zylindergehäuses 5 ist ein Sperrelement 11 eingesetzt, das mit zwei abgewinkelten Sperrteilen 13 in eine Nut 12 in der Innenseite der Büchse 3 eingreift und dadurch den Schliesszylinder axial fixiert. Wie die Fig. 3 zeigt, weist das Sperrelement 11 zwischen den Sperrteilen 13 einen Betätigungsteil 14 auf, der zum Zylinderkern 7 hin abgebogen ist und an dem das freie Ende des Sperrelements mit einem Stift 15 gegen die Kraft einer Blattfeder 16 zum Zylinderkern 7 hin soweit ausgelenkt werden kann, bis die beiden Sperrteile
13 nicht mehr in die Nut 12 eingreifen und der Schliesszylinder 4 nach vorne aus der Büchse 3 herausgezogen werden kann. Hierbei wird eine an sich bekannte Kupplung gelöst.
Der Betätigungsteil 14 taucht beim Lösen in eine Ausnehmung 17 in der Mantelfläche des Zylinderkerns 7 ein. Diese Ausnehmung 17 erstreckt sich nur um einen kleinen Teil des Umfangs des Zylinderkerns 7 und befindet sich nur dann im Bereich des Sperrelementes 11, wenn der Schliesszylinder 4 in der in Fig. 1 gezeigten Wechselposition ist. Ausserhalb dieser Position stösst das Sperrelement 11 nach geringer Auslenkung mit dem Betätigungsteil
14 an die Mantelfläche des Zylinderkerns 7, so dass die Sperrteile 13 nicht aus der Nut 12 heraus^ gebracht werden können.
Wie die Fig. 2 zeigt, weist der Zylinderkern 7 am Kragen 9 einen Durchgang 18 auf, der mit einer Drehung des Zylinderkerns 7 um z.B. 90° in die Wechselposition und zur Deckung mit einem Durchgang 19 im Zylindergehäuse 5 gebracht wird. In der Wechselposition wird der Stift 15 zum Auswechseln des Schliesszylinders durch die Durchgänge 18 und 19 eingeführt und am Betätigungsteil 14 angelegt. Hierbei ist der nicht gezeigte Schlüssel selbstverständlich in den Schlüsselkanal 20 eingesetzt Es besteht somit eine doppelte Sicherheit gegen ein unbefugtes Öffnen, da einerseits ausserhalb der Wechselposition der Durchgang 19 durch den Kragen 9 überdeckt ist und anderseits das Sperreiement 11 an sei5
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nem freien Ende nur in der Wechselposition gegen den Zylinderkern 7 hin ausgelenkt werden kann.
Der Austausch-Schliesszylinder wird von vorne in die Büchse 3 eingesetzt, wobei das Sperrelement 11 selbsttätig in die Ausnehmung 12 einschnappt und die Kupplung zum Antriebsorgan hergestellt wird.
Aus den obigen Angaben ergibt sich ein Verschluss-System, das ersichtlich mit verhältnismässig wenigen, einfachen und robusten Bauteilen realisierbar ist und das nicht nur den sicherheitstechnischen Anforderungen in hervorragender Weise Rechnung trägt, sondern auch das Auswechseln des Schliesszylinders in sehr einfacher Weise ermöglicht.
Claims (6)
1. Verschluss-System eines auswechselbaren Sicherheitszylinderschlosses, welches mit Antriebsorganen zur Betätigung der Sperrmittel oder zur direkten Verriegelung kuppelbar ist, wobei das Verschluss-System eine Führungsbüchse (3) aufweist, die einen Schliesszylinder (4) mit Zylindergehäuse (5) und Zylinderkern (7) aufnehmen kann und die in eine Bohrung (2) beispielsweise eines Möbels (1), einer Tür oder eines Fensters einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylindergehäuse (5) ein Sperrelement (11) angeordnet ist, das bei eingesetztem Schliesszylinder (4) in eine Ausnehmung (12) auf der Innenseite der Führungshülse (3) einschnappt, und dass das Zylindergehäuse (5) und der Zylinderkern (7) Durchgänge (18,19) aufweisen, die durch Drehen des Zylinderkerns (7) zur Deckung gebracht werden können und durch die hindurch mit einem Stift (15) das Sperrelement (11) in eine den Schliesszylinder (4) freigebende Position bringbar ist.
2. Verschluss-System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkem (7) auf seiner Mantelfläche hinter dem Durchgang (18) des Zylinderkerns (7) eine Ausnehmung (17) aufweist, in die ein Betätigungsteil (14) des Sperrelementes (11) beim Lösen des Schliesszylinders ausweichen kann, wobei diese Ausnehmung (17) sich nur über einen Teil des Umfangs des Zylinderkerns (7) erstreckt.
3. Verschluss-System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (11) an seinem vorderen Ende wenigstens einen nach aussen abgebogenen Sperrteil (13) und einen nach innen gebogenen Betätigungsteil (14) aufweist.
4. Verschluss-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Sperrelement (11) ein Federelement (16) angebracht ist, das am Zylindergehäuse (5) abgestützt ist.
5. Verschluss-System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (11) in einer Ausnehmung (10) schwenkbar gelagert ist und ein Ende mit einem Betätigungsteil (14) und wenigstens einem Sperrteil (13) nach vom ragt und durch ein Federlement in Sperrstellung gedrückt wird.
6. Armatur für ein Verschluss-System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Führungsbüchse (3), die zur Aufnahme eines Schliesszylinders ausgebildet ist.
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Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH3034/88A CH676620A5 (de) | 1988-08-11 | 1988-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH676620A5 true CH676620A5 (de) | 1991-02-15 |
Family
ID=4247142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH3034/88A CH676620A5 (de) | 1988-08-11 | 1988-08-11 |
Country Status (4)
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- 1989-08-08 EP EP89810594A patent/EP0354877B1/de not_active Expired - Lifetime
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