CH676726A5 - - Google Patents
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- CH676726A5 CH676726A5 CH274388A CH274388A CH676726A5 CH 676726 A5 CH676726 A5 CH 676726A5 CH 274388 A CH274388 A CH 274388A CH 274388 A CH274388 A CH 274388A CH 676726 A5 CH676726 A5 CH 676726A5
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/3604—Devices to connect tools to arms, booms or the like
-
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- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
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Description
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CH 676 726 A5
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Beschreibung
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Baumaschinen und betrifft eine Vorrichtung für einen Löffelbagger gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei Löffelbaggern ist es immer wieder notwendig, den Löffel vom Ausleger wegzunehmen, sei es um ihn lediglich gegen einen mit einem anderen Volumen auszutauschen, sei es um ihn zu reparieren oder zu überholen. Bei Minibaggern, den «allroundem» unter den Baggern, die für einen wesentlich breiteren und oft wechselnden Aufgabenbereich eingesetzt werden als die grösseren Bagger, findet bspw. ein ständiger Werkzeugwechsel zwischen Kübel, Greifer, Hammer, Knacker etc. statt. Wie dem auch sei, das Montieren eines Löffels an den Ausleger ist stets recht schwierig, da der Baggerführer die Ösen zwischen Löffel und Ausleger, durch welche der Bolzen zur Befestigung hindurchgeführt werden muss, von seinem Sitzplatz aus nicht richtig anvisieren kann. Er muss also, nachdem er in grober Näherung Löffel und Ausleger zueinander in Position gebracht hat, entweder eine Hilfsperson beiziehen oder, falls eine solche nicht vorhanden ist, selber vom Bagger heruntersteigen, um den Fehlabstand beurteilen zu können. Dies kann mehrere Male notwendig werden, je nachdem, wie geschickt er diesen Vorgang durchführen konnte.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Montieren eines Baggerlöffels an den Ausleger derart erleichtert wird, dass der Löffel leicht und schnell vom Sitz des Baggers aus zum Ausleger positioniert werden kann, dabei soll die Manipuliersicherheit mit einem derart schweren Gegenstand für den Menschen so erhöht werden, dass Unfälle ausgeschlossen sind.
Die Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Erfindung gelöst.
Mit Hilfe der unten aufgeführten Figuren wird die Erfindung nachfolgend eingehend diskutiert. Es zeigen:
Figur 1 einen Baggerausleger mit angesetztem Löffel;
Figur 2 den vordersten Teil des Auslegers mit dem einen Teil der erfindungsgemässen Vorrichtung und
Figur 3 eine Teilansicht des Löffels mit dem anderen Teil der erfindungsgemässen Vorrichtung und
Figur 4 die Vorrichtung gemäss Erfindung wenn der Löffel am Ausleger montiert ist.
Figur 5 A, B, C, D zeigen in methodischer Weise abgewandelte Varianten der erfindungsgemässen Vorrichtung.
Figur 1 zeigt einen herkömmlichen Baggerausleger 5 mit dem daran schwenkbar befestigten Löffel 10, der zwei Seitenwangen 6 zum aufhängen des Löffels 10 am Ausleger 5 aufweist. Wenn dieser Löffel vom Ausleger aufgenommen werden muss, so muss er In der Regel an den beiden mit 1 und 2 bezeichneten Stellen befestigt werden, wobei die Stelle 1 diejenige ist, die den Löffel direkt am Ausleger festhält. Hier müssen also die Ösen am Löffel bzw. an der Aufhängung desselben mit der Bohrung am Ausleger so in Position gebracht werden, dass sie fluchten. Ist dies bewerkstelligt, so kann der Befestigungsbolzen durchgesteckt werden und der Löffel, der nun schwenkbar frei aber gesichert herunter hängt, leicht in diejenige Position gebracht werden, In welcher auch die Befestigung der Stelle 2 durchgeführt werden kann.
Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung kann das Aufnehmen des Löffels einfach, genau und sicher durchgeführt werden. Diese Vorrichtung wird nun im Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 erklärt.
Das Prinzip der Erfindung ist eine Aufnahme-und selbsttätige Zentriervorrichtung, die in Zusammenarbeit mit der Schwerkraft nach dem Aufnehmen des Löffels mit dem Ausleger dessen Bohrung mit den Ösen des Löffels fluchtend ausrichtet und so hält, damit der Befestigungsbolzen durchgesteckt und gesichert werden kann. Diese Vorrichtung wird im wesentlichen gebildet durch ring- oder ringteilförmige Lastteile L zum Anordnen am Baggerlöffel und ring- oder ringteilförmige Tragteile T zum Anordnen am Baggerausleger aus, wobei je ein Last- und Tragteil einen gemeinsamen Radius R zur Bildung einer gemeinsamen Berührungsfläche SL derart aufweisen, dass der eine Radius (R-konkav) ein Radius für eine konkave Krümmung und der andere Radius (R-konvex) ein Radius für eine konvexe Krümmung darstellt.
Figur 2 zeigt den Ausleger und in separater ver-grösserter Darstellung den vorderen Teil des Auslegers mit der Durchführung oder Bohrung 1 zum Durchführen des Befestigungsbolzens 3 (Fig. 4). Um die Bohrung herum ist ein scheibenförmiger Ring T als Zentrier- und Aufnehmteil, în der Folge Tragteil genannt, so aufgesetzt, dass seine innere Öffnung im wesentlichen mit der Bohrung fluchtet. Ebenso ist auf der anderen Seite des Auslegers solch ein Ring T als weiterer Tragteil angebracht.
Figur 3 zeigt die Aufhängung 6 des Baggerlöffels, das sind zwei Wangen, an denen der Kübel 10 befestigt ist. An beiden Wangen ist innen, im Bereich der Bohrungen V, durch welche der Befestigungsbolzen 3 geführt wird, ein Ringabschnitt L, in der Folge Lastteil genannt, in Form einer aufgeschnittenen Ringscheibe mit einem Ringsektor kleiner 180° derart befestigt, dass das Ringzentrum mit dem Zentrum der Bohrung V im wesentlichen fluchtet und der Ringabschnitt die Schwerelinie schneidet und mit der konkaven Öffnung gegen den Schwerpunkt zeigt. Dabei entspricht der Innenradius des Ringabschnittes am Baggerlöffel im wesentlichen dem Aussenradius des Ringes am Ausleger, so dass die Ringe ineinander passen und eine gemeinsame Berührungsfläche SL (Fig. 5) bilden.
Ein bspw. am Boden stehender Baggerlöffel kann nun mit dem Ausleger mühelos aufgenommen werden. Man fährt mit dem Tragteil T von unten zwischen die beiden ringförmigen Lastteile L an der Aufhängevorrichtung am Kübel und hebt ihn hoch. Dadurch werden die Bohrungen 1' an der Aufhängevorrichtung und die Bohrung 1 im Ausleger in eine zueinander fluchtende Position gebracht, wobei der
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Löffel wie um eine Achse sich verschwenken lässt, ohne dass sich die einmal eingenommene Position verschieben kann. Der in grober Näherung zum Löffel gebrachte Ausleger hat sich beim Aufnehmen selbst zentriert und den anfänglichen Fehlabstand auf Null gebracht, ohne eine Hilfsperson zu benötigen und ohne selber vom Bagger heruntersteigen zu müssen.
Absolut gefahrlos für den Baggerführer lässt sich nun der Befestigungsbolzen durch die Öffnungen 1, 1' einschlagen und mit einem Querstift sichern. Auch beim Lösen des Löffels, fällt dieser nicht einfach zu Boden, sondern bleibt in seiner Position hängen und kann mit dem Ausleger bequem abgelegt werden. Auf diese Weise lässt sich ein Baggerlöffel auch leicht und sicher aus einem Regal nehmen und wieder dorthin zurückstellen. Das Manipulieren mit diesen doch recht gewichtigen Maschinenteilen wird einfacher und vor allen Dingen sicherer.
Damit ist die Eingangs gestellte Aufgabe gelöst und das oben geschilderte Problem aus der Welt geschaffen.
Figur 4 zeigt die erfindungsgemässe Aufnehme-und Zentriervorrichtung mit Trag- T und Lastteil L, wie sie zusammenwirkt. Die Kübelaufhängung 6 hängt bei angehobenem Ausleger 5 in Richtung der Schwerkraft g nach unten. An ihrer Innenseite erkennt man die beiden Last-Ringteile L, die sich auf die beiden Aufnehmeringe bzw. Tragteile T beidseits am Ausleger 5 abstützen. Ein Befestigungsbolzen 3 ist durch die Bohrungen 1' in der Aufhängung und die Bohrung 1 im Ausleger 5 gesteckt und entsprechend gesichert. Hier sieht man gleich, dass der Befestigungsbolzen entfernt werden kann, ohne dass der Löffel vom Ausleger fällt, er fällt auch dann nicht, wenn man den Löffel hin und her schwenkt, um ihn bspw. in der Bohrung 2 zu befestigen (Figur 1).
Der Ringsektor des Lastteils darf keinen grösseren Winkel als 180° aufweisen, damit man mit dem Tragteil noch in den konkaven Ringteil des Ringsektors einfahren kann, vorteilhafterweise wird der Sektor etwa um 150° aufgespannt gewählt. Die Dicke des Ringes (Ringscheibe) ist mit 1 bis 2 cm ausreichend. Die Radien sind der Grösse des Baggers bzw. des Löffels angemessen, können aber ohne weiteres auf wenige Abstufungen normiert werden.
Die Umkehr des Prinzips von zwei ineinander sich drehender Ringe bzw. Ringteile kann ebenfalls angewendet werden. Der Ringsektor ist dann am Ausleger angeordnet, derart, dass die konkave Ringseite in bezug zur Schwerkraft nach oben gerichtet ist Innen an der Kübelaufhängung sind dann Ringe angeordnet, an denen der Löffel mit dem ebenfalls von unten gegen die Schwerkraft angreifenden Ausleger aufgehoben werden kann.
Als weitere Variante kann statt eines Ringes und eines Ringsektors zwei Ringsektoren (aufgeschnittene Ringscheiben) verwendet werden, deren Ringzentrum mit dem Zentrum der Bohrungen an Löffel und Ausleger im wesentlichen zusammenfallen. Am ehesten praktisch ist jedoch die Paarung eines Aufnehmeringes als Tragteii T mit einer aufgeschnittenen Ringscheibe an der Last, das heisst, am Löffel.
Die Figuren 5 A, B, C, D zeigen in methodischer Weiterentwicklung vier Varianten im Zusammenspiel von Tragring T und Lastring L in bezug zur Schwerkraft und zwar als Ring und Ringteil sowie als Ringteil für Trag- und Lastring. Speziell hervorgehoben ist die gemeinsame Berührungsfläche SL, die durch den gemeinsamen Radius R, nämlich dem Radius für die konkave Fläche des einen und dem Radius für die konvexe Fläche des anderen Teils.
Die vorgeschlagene Vorrichtung für einen Löffelbagger, die das Aufnehmen des Baggerlöffels mit Hilfe des Baggerauslegers erleichtert und die Durchführungen im Ausleger und Löffel zum Durchstecken eines Sicherungsbolzens selbsttätig zentriert, zeichnet sich durch ring- oder ringteilförmige Lastteile L zum Anordnen am Baggerlöffel und ring-oder ringteilförmige Tragteile T zum Anordnen am Baggerausleger aus, wobei je ein Last- und Tragteil einen gemeinsamen Radius R zur Bildung einer gemeinsamen Berührungsfläche SL derart aufweisen, dass der eine Radius (R-konkav) ein Radius für eine konkave Krümmung des einen Teils und der andere Radius (R-konvex) ein Radius für eine konvexe Krümmung des anderen Teils darstellt.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Vorrichtung für einen Löffelbagger zum Aufnehmen des Baggerlöffels mit Hilfe des Baggerauslegers und zum selbsttätigen Zentrieren der Durchführung für einen Sicherungsbolzen in Ausleger und Löffel, gekennzeichnet durch ring- oder ringteilförmige Lastteile (L) zum Anordnen am Baggerlöffel und ring- oder ringteilförmige Tragteile (T) zum Anordnen am Baggerausleger, wobei jeweils ein Lastteil und der zugeordnete Tragteil gleichgrosse Radien (R) zur Bildung einer gemeinsamen Berührungsfläche (SL) aufweisen, derart, dass der eine Radius ein Radius für eine konkave Krümmung des einen Teils und der andere Radius ein Radius für eine konvexe Krümmung des anderen Teils darstellt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit ringförmigen Tragteilen und ringteilförmigen Lastteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder ringförmige Tragteil eine Ringscheibe und jeder ringteilförmige Lastteil eine aufgeschnittene Ringscheibe ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit ringteilförmigen Tragteilen und ringteilförmigen Lastteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder ringteilförmige Tragteil und jeder ringteilförmige Lastteil eine aufgeschnittene Ringscheibe ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit ringteilförmigen Tragteilen und ringförmigen Lastteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder ringteilförmige Tragteil eine aufgeschnittene Ringscheibe und jeder ringförmige Lastteil eine Ringscheibe ist.5. Löffelbagger mit der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem Ausleger ring- oder ringteilförmige Tragteile (T) und an seinem Löffel ring- oder ringteilförmige Lastteile (L) befestigt sind.6. Löffelbagger nach Anspruch 5 mit der Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekenn-510152025303540455055606535CH 676 726 A5zeichnet, dass Jeder ringförmige Trag- oder Lastteil eine Ringscheibe und jeder ringteilförmige Tragoder Lastteil eine aufgeschnittene Ringscheibe ist7. Löffelbagger nach Anspruch 5 mit der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragteil und Jeder Lastteil eine Ringscheibe ist8. Baggerlöffel für einen Löffelbagger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner Aufhängung ring- oder ringteilförmige Lastteile (L) befestigt sind.9. Baggerlöffel nach Anspruch 8 mit ringförmigen Lastteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder ringförmige Lastteil eine Ringscheibe ist10. Baggerlöffel nach Anspruch 8 mit ringteilförmigen Lastteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder ringteilförmige Lastteil eine aufgeschnittene Ringscheibe Ist51015202530354045505560654
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