CH676859A5 - - Google Patents

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CH676859A5
CH676859A5 CH3760/88A CH376088A CH676859A5 CH 676859 A5 CH676859 A5 CH 676859A5 CH 3760/88 A CH3760/88 A CH 3760/88A CH 376088 A CH376088 A CH 376088A CH 676859 A5 CH676859 A5 CH 676859A5
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CH
Switzerland
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actuator
card
filling shaft
measuring element
shaft
Prior art date
Application number
CH3760/88A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Leifeld
Original Assignee
Truetzschler & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

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CH 676 859 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ver-gleichffiässigung des einer Karde oder Krempel oder einem Reiniger zuzuführenden Faserflockenvlieses, bei der eine Flockenspeiservorrichtung der Karde oder Krempel oder dem Reiniger zugeordnet ist, wobei die durch einen Füllschacht gebildete Fasermaterialverteilung über die Breite messbar ist und aufgrund der Messwerte die Luftströmung im Füllschacht über die Breite automatisch beeinflussbar ist
Bei einer bekannten Vorrichtung ist zwischen dem unteren Ende des Füllschachtes und der nachgeordneten Faserverarbeitungsmaschine, z.B. der Karde oder Krempel, ein räumlicher Abstand vorhanden. Das Faserflockenvlies, das aus dem Füllschacht von unten abgezogen wird, wird auf einem Überführungsblech der Speisewalze der Karde oder Krempel zugeführt. Die Erfassung (Messung) der Breitenverteilung erfolgt durch Pedalmuldenabtastung der Fasermatte vor oder nach der Krempel. Als Stellglied ist eine sich über die Breite des Füllschachtes erstreckende einstellbare Luftaustrittsöffnung vorgesehen, die in Abschnitte unterteilt ist, wobei die Luftaustrittsfläche vergrößert oder verkleinert wird. Durch den räumlichen Abstand zwischen Meßglied und Stellglied erfolgt eine unerwünschte Verzögerung der Regulierung des Faserflockenvlieses, insbesondere in bezug auf Dickenschwankungen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine kurzfristige Regulierung des der Karde, Krempel, Reiniger oder dgl. zuzuführenden Faserflockenvlieses (Speisevlies) erlaubt
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Dadurch, daß das Meßglied (z.B. Tastorgan) in der Nähe zum Stellglied (z.B. einstellbare Luftaustrittsöffnungen) angeordnet ist und beide in der Vliesbildezone oder an deren Ende im Füflschacht untergebracht sind, ist eine kurzfristige Regulierung des der Karde, Krempel oder dem Reiniger zuzuführenden Faserflockenvlieses (Speisevlies) ermöglicht. Die Totzeit zwischen Messung und Regulierung geht gegen Null.
Zweckmäßig ist das Meßglied im Bereich des unteren Endes des Füllschachtes angeordnet. Vorzugsweise ist das Stellglied im Bereich des unteren Endes des Füllschachtes angeordnet. Mit Vorteil ist das Meßglied in unmittelbarer Nähe zum Stellglied angeordnet. Der räumliche Abstand zwischen Meßglied und Stellglied ist gering. Bevorzugt sind die Luftaustrittsöffnungen in einstellbare Segmente unterteilt, wobei jedem Einzelsegment ein Meßglied zugeordnet ist Die Segmente sind unabhängig voneinander einstellbar; die einzelnen Meßglieder messen ebenfalls unabhängig voneinander. Zweckmäßig endet das Schachtende im Bereich der Speisewalze der Karde, so daß die Speisewalze das Fasermaterial aus dem Füllschacht abzieht. Vorzugsweise ist das Stellglied eine Kammplatte oder gelochte Platte. Mit Vorteil ist das Stellglied eine drehbar gelagerte Wand des Füllschachtes, die eine Mehrzahl von unabhängig voneinander veränderlichen Luftaustrittsöffriungen über die Breite aufweist. Bevorzugt sind den Stellgliedern pneumatische Elemente, z.B. Druckzylinder, zugeordnet, die die Luftaustrittsfläche verändern. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß der Druck-zyiinder mit einer Klappe, einem Schieber oder dgl. zusammenwirkt, die die Durchtrittsfläche oder den Strömungswiderstand für die durch die Luftaustrittsöffnungen austretende Luft verändern. Zweckmäßig stehen die Meßglieder über eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung mit den Stellgliedern in Verbindung.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine Karde in Seitenansicht mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Vorrichtung mit drehbar gelagerter, die Luftaustrittsöffnungen aufweisender Schachtwand,
Fig. 3 perspektivisch eine Vorrichtung wie Fig. 2 mit segmentweise unterteilten, einstellbaren Luftaustrittsöffnungen im Schnitt,
Fig. 4 perspektivisch eine verstellbare Schachtwand mit einstellbaren, die Luftaustrittsöffnungen aufweisenden Einzelsegmenten und
Fig. 5 Blockschaltbild für die elektrische Verknüpfung der Meßglieder mit den Stellgliedern.
Fig. 1 zeigt eine Karde, z.B. Trützschler-EX-ACTACARD DK 715 mit Speisewalze 1, Speisetisch 2, Vorreißer 3, Trommel 4, Abnehmer 5, Abstreichwalze 6, Quetschwalzen 7, 8, Vliesleitelement 9, Flortrichter 10, Abzugswalzen 11, 12 und Wanderdeckel 13. Der Karde ist ein Flockenfüllschacht 14 (Speiseschacht) vorgelagert, wobei das untere Schachtende 14a im Bereich der Speisewalze 1 der Karde endet, so daß die Speisewalze 1 zugleich das Faserrnaterial 14b aus dem Füllschacht von unten abzieht. Der Fülischacht 14 ist etwa senkrecht oberhalb des Mittelpunktes M des Vorreißers 3 angeordnet. Die Speisewalze 1 arbeitet mit dem Speisetisch 2 zusammen, der am unteren Ende der Schachtwand 14c angeordnet und über eine Feder 15 belastet ist. Die Schachtwand 14c ist über ein Drehgelenk 16 drehbar gelagert. Im Bereich des unteren Endes der Schachtwand 14d sind Luftaustrittsöffnungen 17, z.B. Kämme, Löcher oder dgl. vorhanden. Dem Speisetisch 2 ist ein induktiver Wegaufnehmer 18 zugeordnet, der .die Abweichungen des Faserflockenmateriats 14b im Füllschacht 14, die der federnd gelagerte Speisetisch 2 über Wegauslenkung mißt, in elektrische Impulse umsetzt. Der Wegaufnehmer 18 ist über ein Regelgerät 19 mit einem Druckzylinder 20 verbunden, an dessen Kolben 19a eine senkrecht (s. Doppelpfeil A) bewegliche Abdeckplatte 21 befestigt ist, die die Luftaustrittsöffnungen 17 mehr oder weniger freigibt bzw. verschließt. Auf diese Weise sind das Meßglied (Speisetisch 2, Wegaufnehmer 18) für die Fa5
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sermaterialverteilung und das Stellglied (Druckzylinder 20, Abdeckplatte 21) im Bereich der Flocken-vliesbildungszone im Füllschacht 14 angeordnet, wobei das Meßglied (Speisetisch 2) unmittelbar in der Nähe des Stellgliedes (Abdeckplatte 21 ) vorhanden ist.
Nach Fig. 2 ist oberhalb des Vorreißers ein Zwei-Schacht-Kardenspeiser, z.B. Trützschler-EX-ACTAFEED FBK, mit einem oberen Reserveschacht 22 und einem unteren Speiseschacht 14 angeordnet. An die Leitung 23 ist ein Ventilator 24 angeschlossen, der die Flocken 14b im Speiseschacht 14 pneumatisch verdichtet. Die Verdichtungsluft tritt durch die Luftaustrittsöffnungen 17a und 17b aus. Im Speisetisch 2 ist eine Öffnung 2a vorhanden, durch die ein Fühlelement 26 durchgreift, das über ein Drehlager 27 beweglich gelagert ist. Dem Fühlelement 26 ist der induktive Wegaufnehmer 18 zugeordnet. Die Schachtwand 14d ist in ihrem unteren Bereich 14d'i über ein Drehlager 28 drehbar gelagert. Der Bereich 14d'i ist in die Position 14d'n auslenkbar, s. Doppelpfeil B. Es Ist folgender Regelkreis vorhanden: Meßglied ist das Fühlelement 26 am Speiseschacht 14, das mit der Speisewalze 1 (die gleichzeitig Abzugswalze am unteren Ende des Speiseschachtes 14 ist) zusammenarbeitet; Stellglied ist die untere Schachtwand 14d', die durch den Druckzylinder 20 (pneumatisches Stellelement) bewegt wird. Zwischen Meß- und Stellglied ist ein Regler 19 vorhanden, dem über einen Sollwertsteller 19a die Grundstellung (Sollwert) für die Position der Schachtwand 14d' eingegeben wird.
Nach Fig. 3 sind über die Breite mehrere Fühlelemente 26a, 26b vorhanden. Die untere Schachtwand 14d' ist in mehrere unabhängige Einzelsegmente 14d', 14d" unterteilt. Sowohl das Fühlelement (Meßglied) am Speiseschacht 14, das mit der Speisewalze 1 zusammenarbeitet, als auch der untere Bereich der Schachtwand 14d sollen in Einzelsegmente unterteilt sein. Es sind also mehrere Meß-und Stellglieder vorhanden. Jedem Segment (Schachtwand 14d', 14d") ist ein Meßsegment (26a, 26b) zugeordnet. Die Tastorgane 26a, 26b sind in unmittelbarer Nähe zu den Stellgliedern 14d', 14d" angeordnet und beide sind in der Vliesbildungszone im Füllschacht 14 untergebracht. Der pneumatische Verdichtungsmechanismus im Füllschacht 14 der FBK unterstützt zusammen mit der Schwerkraft das Einzugs- und Transportverhalten im System Speisewalze 1/Speisetisch 2,
Der Doppelpfeil C zeigt die Bewegungsrichtung der Fühlelemente 26a, 26b. Der Doppelpfeil D zeigt die Richtung, in der die Stellglieder 14d', 14d" um die Drehgelenke 28a bzw. 28b von der Position I in die Position II und zurück bewegt werden. Der Doppelpfeil E zeigt die Richtung, in der der Kolben 20a und die Kolbenstange 20b beweglich sind, die mit dem Segment 14d' verbunden sind. Jedem Segment ist ein eigener Druckzylinder zugeordnet.
Nach Fig. 4 ist die Wand 14d' um das Drehgelenk 28 drehbar, wobei die Wand 14d' eine Mehrzahl von unabhängig voneinander beweglichen Segmenten 14*, 14** jeweils mit Luftaustrittsöffnungen (gezeigt sind Kämme) über die Breite aufweist. Die Segmente
14*, 14** sind um Drehgelenke 29a bzw. 29b drehbar gelagert. Es ist eine mechanisch doppelte Verstellbarkeit der Schachtwand 14d gezeigt; einmal soll der Schachtwandbereich 14d' um das Drehgelenk 28 verstellbar sein; im unteren Bereich des Schachtwandbereichs 14d' sind die Einzelsegmente 14*, 14** an Drehgelenken 29a bzw. 29b gelagert, die ebenfalls (unabhängig voneinander) verstellbar sind. Die Schacht-wand 14d' und die Segmente 14*, 14** bilden die Stellglieder. Der Doppelpfeil F zeigt die Bewegungsrichtung, in der die Einzelsegmente 14*, 14** um die Drehgelenke 29a, 29b von der Position III in die Position IV und zurück bewegt werden.
In Fig. 5 ist dargestellt, wie die doppelte Verstellbarkeit, d.h. die Verstellbarkeit des Schachtwandbereiches 14d' und der Einzelsegmente 14*,14**, re-gel- bzw. steuerelektrisch über einen Mikrocomputer 30 verknüpft sind. Auf diese Weise können Tragwand (Schachtwandbereich 14d') und Einzelsy-steme (Einzelsegmente 14*, 14**) in Regelkreise einbezogen und als Stellglieder dienen oder automatisch in Position eingebracht werden. Mit 2 ist das Meßglied, z.B. der Speisetisch 2, bezeichnet
Die gebogenen Pfeile, die in den Walzen eingezeichnet sind, geben die Drehrichtung der jeweiligen Walze wieder.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zur Vergleichmässigung des einer Karde oder Krempel oder einem Reiniger zuzuführenden Faserflockenvlieses, bei der eine Flocken-speiservorrichtung der Karde oder Krempel oder dem Reiniger zugeordnet ist, wobei die durch einen Füllschacht gebildete Fasermaterialverteilung über die Breite messbar ist und aufgrund der Messwerte die Luftströmung im Füllschacht über die Breite automatisch beeinflussbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßglied (2; 26, 26a, 26b; 18) für die Fasermaterialverteilung und ein Stellglied (14d', 14d"; 14*. 14**; 21; 20) für die Veränderung der Luftströmung im Bereich der Flockenvliesbildezone (14a) im Füllschacht (14) angeordnet sind, wobei sich das Messglied (2; 26, 26a, 26b) in der Nähe des Stellgliedes (14d', 14d"; 14*, 14**) befindet
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (2; 26, 26a, 26b) im Bereich des unteren Endes (14a) des Füllschachtes (14) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (14d', 14d"; 14*, 14**) im Bereich des unteren Endes (14a) des Füllschachtes (14) angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (2; 26, 26a, 26b) in unmittelbarer Nähe zum Stellglied (14d', 14d"; 14*, 14**) angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Luftaustrittsöffnungen (17; 17a, 17b) in als einstellbare Segmente (14d', 14d"; 14*, 14**) ausgebildete Stellglieder unterteilt sind, wobei jedem Einzelsegment ein Messglied (26a, 26b) zugeordnet ist
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende
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    (14a) des Fülischachtes (14) im Bereich der Speisewalze (1) der Karde endet, so daß die Speisewalze (1) das Fasermaterial (14b) aus dem Füllschacht (14) abzieht.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, 5 dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (14d', 14d"; 14d*,14d**) eine Kammplatte oder gelochte Platte ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied eine um 10 ein Drehlager (28) schwenkbare Wand (14d') des Füllschachtes (14) ist, die eine Mehrzahl von unabhängig voneinander beweglichen Segmenten (14d', 14d"; 14d*, 14d") mit Luftaustrittsöffnungen (17;
    17a, 17b) über die Breite aufweist. 15
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Stellgliedern (14d', 14d"; 14d* 14d**) pneumatische Elemente, z.B. Druckzylinder (20), zugeordnet sind, die die Luftstromfläche durch die Luftaustrittsöffnungen 20 (17; 17a, 17b) verändern.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9S dadurch gekennzeichnet, daß die Meßglieder (2; 26, 26a, 26b,- 18) über eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung (30) mit den Stellgliedern (14d', 14d"; 14d*, 25 14d**; 21 ; 20) in Verbindung stehen.
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CH3760/88A 1987-10-09 1988-10-07 CH676859A5 (de)

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