CH676933A5 - - Google Patents
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- CH676933A5 CH676933A5 CH397688A CH397688A CH676933A5 CH 676933 A5 CH676933 A5 CH 676933A5 CH 397688 A CH397688 A CH 397688A CH 397688 A CH397688 A CH 397688A CH 676933 A5 CH676933 A5 CH 676933A5
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
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CH 676 933 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Skibindung für Langlaufskis, mit einer stationär am Ski befestigten ersten Bindungseinheit und einer zweiten, lösbar am Skischuh vorgesehenen oder einen festen Bestandteil desselben bildenden Bindungseinheit, wobei eine die schwenkende Laufbewegung des Skischuhs relativ zum Ski ermöglichende flexible Verbindung zwischen beiden Bindungseinheiten über zwei jeweils aus einer Achse und einer Achsaufnahme bestehende Gelenkverbindungen und mindestens ein Federelement erfolgt, deren Achsen bei abwärts auf den Ski geschwenkter Position des Skischuhs in Skilängsrichtung einen Abstand voneinander aufweisen, mindestens eine der Gelenkverbindungen durch mindestens ein Federelement in dieser Position des Skischuhs mindestens angenähert senkrecht zum Ski belastet ist und mindestens eine der Achsen oder ein eine dieser Achsen aufweisendes bewegliches Kopplungselement in einer Führung verschiebbar ist.
Skibindungen dieser Art sind in zahlreichen Ausführungsformen durch die WO-A 87/06 486 bekannt. Ein wesentlicher Vorteil dieser Skibindungen besteht in der verbesserten Niederhaltung des Skischuhs in seine Ausgangsposition auf dem Ski mit verhätnismässig grosser Federkraft, wie es für die Skating-Lauftechnik von besonderer Bedeutung ist, und der dennoch mit relativ kleiner Federgegenkraft ausführbaren aufwärtsschwenkenden Laufbewegung. Diese technische Besonderheit ergibt sich durch die Hebelwirkung zwischen den beiden Achsen bzw. zwischen den beiden Gelenkverbindungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Federcharakteristik und damit das Laufverhalten der Skibindung weiter zu verbessern. Der Lösung dieser Aufgabe liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Läufbewegung des Skifahrers noch leichter ausführbar ist, wenn am oberen Bereich der Schwenkbewegung eine pufferartige, d.h. innerhalb eines engbegrenzten Bewegungsbereiches sprunghafte Erhöhung der Federgegenkraft auftritt und folglich der Skifahrer sich zum Einleiten der Gegenbewegung mit dieser erhöhten Federkraft abstos-sen kann.
Die Lösung der genannten Aufgabe erfolgt erfin-dungsgemäss dadurch, dass sich im Endbereich der Bahn, entlang der sich ein mit der Schwenkbewegung des Skischuhs bewegendes Element bewegt, ein federelastisches Anschlagelement befindet, so dass in einem obersten Schwenkbereich des Skischuhs sich die Federkraft des Anschlagelementes zu der des Federelementes hinzuaddiert.
In bevorzugter Ausführungform der Erfindung ist dieses Anschlagelement an der Position der Führungsbahn befestigt, die eine der Achsen oder der geführte Endteil des Kopplungselementes erreicht, wenn sich der Skischuh in seinem obersten Schwenkbereich befindet. Das Kopplungselement besteht beispielsweise aus einem Federami, an dessen einem Ende sich eine der Gelenkverbindungen, beispielsweise deren Achse befindet.
Weitere Möglichkeiten für die erfindungsgemäs-
se Ausführung einer Skibindung sind der folgenden Beschreibung von Beispielen anhand der Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Skiblndung in ihrem oberen Schwenkbereich, mit einem Teil des Skischuhs,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Skibindung nach Fig. 1, ohne Skischuh und in ihrer untersten Schwenkposition,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Skibindung, ähnlich derjenigen nach Fig. 1, jedoch mit vorn angeordnetem Federelement,
Fig. 4 eine Aufsicht der Skibindung nach Fig. 3, ohne Skischuh und in ihrer untersten Schwenkposition,
Fig. 5, 6 vereinfachte Darstellungen in Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Skibindung in zwei Schwenkpositionen und
Fig. 7 eine Aufsicht zu der Skibindung nach Fig. 5.
Die Erfindung ist auf alle der sehr zahlreichen Ausführungsformen gemäss der WO-A 87/06486 anwendbar, so dass zum Verständnis der sich zusammen mit der vorliegenden Beschreibung ergebenden Offenbarung weiterer Ausführungsformen auf diese Druckschrift verwiesen wird.
Somit wird zusätzlich zu dem grundsätzlich vorhandenen, auf mindestens eine der Gelenkverbindungen 1, 2 wirkenden Federelement 3, 3', 3" ein zweites, im folgenden «federelastisches Anschlagelement» 4, 4', 4" bezeichnetes Federelement so angeordnet, dass dessen Federkraft sich im oberen Endbereich der Schwenkbewegung des Skischuhs 5 zu derjenigen des ersten Federelementes 3, 3', 3" sprunghaft hinzuaddiert. Die folgende Beschreibung beschränkt sich deshalb auf nur zwei grundsätzliche Ausführungsformen einer an sich aus der WO-A 87/06 486 bekannten Skibindung.
Die Ausführungsform der erfindungsgemässen Skibindung nach Fig. 1 und 2 unterscheidet sich von der Skibindung nach Fig. 54 der WO-A 87/06 486 im wesentlichen durch die Art der Befestigung des Skischuhs 5, durch das federelastische Anschlagelement 4 sowie eine zusätzlich zu der Führung 6 für die erste Achse 7 vorgesehene kürzere Führung 8 für die zweite Achse 9.
Die erste Bindungseinheit 10 ist in Aufsicht T-för-mig, und ihre drei Schenkel 11-13 sind durch je eine Schraube am Ski 14 befestigt, die in die Schraubenlöcher 16-17 greifen. Der in Skilängsrichtung verlaufende Schenkel 11 der Bindungseinheit 10 dient der beweglichen Halterung und seitlichen Führung der zweiten Bindungseinheit 18 und greift hierzu in eine Führungsnut an der Unterseite der zweiten Bindungseinheit 18 ein. Entsprechend hat er für den Gleitkontakt mit den Seitenflächen 19, 20 der Führungsnut zwei zueinander parallele seitliche Führungsflächen 21, 22, die in Fig. 2 durch Strichlinien angedeutet sind.
Für die bewegliche Halterung der zweiten Bindungseinheit 18 greift die relativ zu dieser fest angeordnete Achse 7 in die schlitzförmige Führung 6 ein, so dass sie an deren zueinander und zur Ski-
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Oberseite parallelen Führungsflächen 24, 25 gleitend geführt ist, wenn die zweite Bindungseinheit 18 ihre vor- und zurückgleitende Kippbewegung ausführt.
In der untersten Schwenkposition oder Ausgangsposition der Skibindung befindet sich die Achse 7 am vorderen Ende der Führung 6, und der aus dickem Federdraht bestehende Federbügel 3 hält die zweite Bindungseinheit 18 und damit den an ihr mittels der Befestigungseinrichtung 27 lösbar befestigten Skischuh 5 mit Federvorspannung auf dem Ski 14 niedergedrückt. Infolge der aufwärtsschwenkenden Laufbewegung schwenkt der Skischuh 5 mit der zweiten Bindungseinheit mit seinem hinteren Ende nach oben, und da mit diesem hinteren Ende die Achse 9 des Federbügels 3 in Eingriff steht, gleitet dabei die Achse 7 der zweiten Bindungseinheit 18 in der Führung 6 nach hinten. Diese gleitende Veränderung der Position der Achse 7 in der Führung 6 hat zur Folge, dass sich der Hebelarm verkürzt, mit dem der Skischuh 5 entgegen der Kraft des Federbügels 3 nach oben geschwenkt wird, verbunden mit einer entsprechend geringeren Kraft, die durch den Skifahrer in die Bindung eingeleitet werden muss. Am Ende dieser Bewegung stösst die Achse 7 der zweiten Bindungseinheit 18 jedoch gegen das in der Führung befestigte, z.B. aus einem Hartgummikörper bestehende federelastische Anschlagelement 4, so dass die dem Aufwärtsschwenken folgende Bewegungsumkehrung beschleunigt eingeleitet wird und das Skifahren erleichtert wird. Wird eine bestimmte Grenzbelastung des Anschlagelementes 4 überschritten, so dass dieses nicht weiter federnd nachgibt, nimmt der Federbügel (3) diese als Zugkraft auf ihn übertragene Stossenergìe durch entsprechende federelastische Biegedeformation seiner hinteren Querschenkel 33, 34 auf. Dies bedeutet, dass im obersten Schwenkbereich gleichzeitig drei verschiedene Federsysteme zur Wirkung gelangen können, deren volle Wirkung stufenweise aufeinander folgt.
Die quer zum Ski 14 gerichteten Schenkel 12, 13 der ersten Bindungseinheit 10 halten die beiden abgebogenen inneren Enden 29, 30 des Federbügeis 3 und die Innenschenkel 31, 32 des Federbügels 3 stationär auf dem Ski 14. Somit sind beide Bindungseinheiten 10, 18 zusätzlich zu dem Eingriff der Achse 7 in die Führung 6 über als Kopplungselement dienenden Federbügel 3 und den Eingriff seiner Achse 9 in die Führung 8, d.h. über zwei Gelenkverbindungen 2,1, miteinander verbunden.
Die als kürzere Führung 8 ausgebildete Achsaufnahme erleichtert den Anfang der Schwenkbewegung, wenn sich die vordere Achse 7 noch am vorderen Ende der als längere Führung 6 ausgebildeten Achsaufnahme befindet, indem die Achse 9 in dieser Führung 8, den genannten Hebelarm verkürzend, nach vom gleitet, bevor die Achse 7 durch die Aufwärtsschwenkbewegung in der Führung 6 nach hinten gezogen wird.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 zeigt, dass der Federbügel 3' auch nach vorn gerichtet sein kann. Zur Vereinfachung der Darstellung ist der Verriegelungshebel 36 der Befestigungseinrichtung 27 in Fig. 3 nicht mit abgebildet.
Die Ausbildung der Befestigungseinrichtung 27 kann in Anpassung an einen marktüblichen Skischuh 5 verschieden ausgebildet sein. Sie hat beispielsweise, wie an sich bekannt, einen an einer Bindungseinheit 18 befestigten Fortsatz 37, der zwischen die Frontfläche 38 und den in die Sohle 39 des Skischuhs 5 eingeführten Bügel 40, 40' formschlüssig eingreift.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine zweite Bindungseinheit 18" ohne Darstellung ihrer Mittel für die Befestigung des Skischuhs.
Ihre Gelenkverbindung 2" hat im Unterschied zum zuvorbeschriebenen Ausführungsbeispiel keine Längsführung für die Achse 7". Stattdessen erfolgt der aufgrund der Schwenkbewegung erforderliche Distanzausgleich durch die verschiebbare Halterung des Federbügels 3", bzw. seiner Innenschenkel 31", 32" mit den Querschenkeln 33", 34" relativ zu einer am Ski stationär befestigten Federhalterungseinheit 42 der ersten Bindungseinheit 10" in einer Führung. Dieser auch als Kopplungelement zwischen beiden Bindungseinheiten 10", 18" dienende Federbügel 3" wird während der aufwärtsgerichteten Schwenkbewegung der zweiten Bindungseinheit 18" und des an ihr befestigten, nichtdargestellten Skischuhs in Längsrichtung des Skis nach vorn gezogen.
Um bei diesem Ausführungsbeispiel die aufwärts und nach vorn gerichtete Schwenkbewegung der zweiten Bindungseinheit 18" ebenfalls pufferartig zu begrenzen, ist hier das federelastische Anschlagelement 4" entweder am vorderen Ende der für die Querschenkel 33", 34" des Federbügels 3" vorgesehenen Führungsbahn 44 oder am inneren Ende der Innenschenkel 31", 32" des Federbügels 3" an der Stelle 41, z.B. als U-förmige Hartgummiplatte, angeordnet.
Aufgrund der mit der Gleitführung des Federbügels 3" verbundenen grösseren Reibungskräfte ist die Ausführungsform nach Fig. 1 oder 3 an sich vorzuziehen. Es versteht sich jedoch, dass auch weitere konstruktive Massnahmen zur Verringerung von Reibungskräften vorgesehen sein können, indem beispielsweise Kugellager oder dgl. angewandt werden und die Führung von Achsen somit auf einer Rollbahn erfolgt.
Statt der erwähnten Befestigung der Skibindung auf dem Ski mittels Schrauben, kann diese auch durch Kleben erfolgen, indem der Lagerbock 45 und die Federhalterungseinheit 42 an einer Klebeplatte 46 angeformt sind. Alle Teile der Skibindung sind, mit Ausnahme der aus rundem Stahldraht bestehenden Federbügel 3, 3', 3", vorzugsweise aus Kunststoffgefertigt.
Claims (7)
1. Skibindung für Langlaufskis, mit einer stationär am Ski befestigten ersten Bindungseinheit (10, 10', 10") und einer zweiten, lösbar am Skischuh (5) vorgesehenen oder einen festen Bestandteil desselben bildenden Bindungseinheit (18,18', 18"), wobei eine die schwenkende Laufbewegung des Skischuhs relativ zum Ski ermöglichende flexible Verbindung zwischen beiden Bindungseinheiten über zwei jeweils
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aus einer Achse und einer Achsaufnahme bestehende Gelenkverbindungen (1, 2; 1', 2'; 1", 2") und mindestens ein Federelement (3, 3', 3") erfolgt, deren Achsen (7, 9) bei abwärts auf den Ski geschwenkter Position des Skischuhs in Skilängsrichtung einen Abstand voneinander aufweisen, mindestens eine der Gelenkverbindungen durch das mindestens eine Federelement (3, 3', 3") in dieser Position des Skischuhs (5) mindestens angenähert senkrecht zum Ski belastet ist und mindestens eine der Achsen (7, 9) oder ein eine dieser Achsen (9) aufweisendes bewegliches Kopplungselement (3") in einer Führung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Endbereich der Bahn (6, 44), entlang der sich ein mit der Schwenkbewegung des Skischuhs (5) bewegendes Element (7, 33", 34") bewegt, ein federelastisches Anschlagelement (4, 4', 4", 41) befindet, so dass in einem obersten Schwenkbereich des Skischuhs (5) sich die Federkraft des Anschlagelementes (4, 4', 4", 41) zu der des Federelementes (3,3', 3") hinzuaddiert.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (4, 4') an der Position der Führungsbahn (6, 6') befestigt ist, die eine der Achsen (7, 7') oder der geführte Endteil (33", 34"; 31", 32") des Kopplungselementes (3") erreicht, wenn sich der Skischuh (5) in seinem obersten Schwenkbereich befindet.
3. Skibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement aus einem Federbügel (3") besteht, an dessen einem Ende sich eine der Gelenkverbindungen (1") befindet.
4. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Anschlagelement (4, 4', 4") aus einem Hartgummikörper besteht.
5. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsaufnahmen beider Gelenkverbindungen (1, 2) als längliche Führung (6, 8) für eine Achse (7, 9) mit unterschiedlicher Länge ausgebildet sind, wobei das federelastische Anschlagelement (4, 4') am hinteren Ende der längeren Führung (6) angeordnet ist.
6. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bindungseinheit (18,18') durch zwei zueinander parallele und in Skilängsrichtung verlaufende Seitenflächen (19, 20) der ersten Bindungseinheit (10) iängs-verschiebbar geführt ist.
7. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bindungseinheit (10) drei T-förmig zueinander angeordnete, auf der Skioberseite aufliegend befestigte Schenkel (11-13) aufweist, wobei ein in Skilängsrichtung gerichter Schenkel (11) als Führungsschenkel für die zweite Bindungseinheit (18) seitliche Führungsflächen (21, 22) aufweist und in eine von zueinander parallelen seitlichen Führungsflächen (19, 20) begrenzte, nach unten offene Nut der zweiten Bindungseinheit (18) eingreift.
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