CH677936A5 - - Google Patents

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CH677936A5
CH677936A5 CH3694/88A CH369488A CH677936A5 CH 677936 A5 CH677936 A5 CH 677936A5 CH 3694/88 A CH3694/88 A CH 3694/88A CH 369488 A CH369488 A CH 369488A CH 677936 A5 CH677936 A5 CH 677936A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
feed roller
shaft
licker
flake
feeding device
Prior art date
Application number
CH3694/88A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Leifeld
Original Assignee
Truetzschler & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/06Arrangements in which a machine or apparatus is regulated in response to changes in the volume or weight of fibres fed, e.g. piano motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

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CH 677 936 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Flockenspeisevor-richtung gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung ist zwischen dem unteren Ende des Füllschachtes und der Speisewalze der Karde ein Überführungselement für das Faserflockenvlies, z.B. ein Überführungs-biech, vorgesehen. Dadurch wird das aus den Ab-zugswalzen des Füllschachtes austretende Faservlies aus der senkrechten Richtung in eine etwa horizontal geneigte Richtung umgelenkt, wobei die innere Struktur des Faserflockenvlieses verändert wird. Es sind Umlenk-, Führungs- und Verdichtungselemente vorhanden, so dass die Gleichmäs-sigkeit des Faserbandes oder -vlieses beeinträchtigt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine verbesserte Gleichmäs-sigkeit des Faserbandes oder -vlieses ermöglicht.
Als Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen vorgeschlagen.
Erfindungsgemäss ist zwischen Vliesbildung und Klemmung zum Auskämmen am Vorreisser jedes sonst üblich© Zwischenelement, Führungsblech, Walze usw. fortgelassen. Der Verdichtungsmechanismus im Füllschacht, z.B. im unteren Speiseschacht einer Zwei-Schacht-Flockenbeschickung Karde (FBK), unterstützt zusammen mit der Schwerkraft das Einzugs- und Transportverhalten im System Speisewalze/Speisemulde (Speisetisch). Dadurch, dass die üblichen Umlenk-, Führungs- und Verdichtungselemente fehlen, entfallen vielfältige Verschiebungen im Vlies, die üblicherweise durch Strukturveränderungen auch Ungleichmässigkei-ten im Vlies erzeugen. So ist z.B. bekannt, dass die Verzugsgrössen zwischen FBK-Ablieferungswal-zen und Kardenspeisewalze grossen Einfluss auf die Kardenbandgleichmässigkeit haben. Dabei können durch ungünstige Verzüge grosse Fehler gemacht werden. Bev der erfindungsgemässen Vorrichtung entfallen nun diese Fehlerquellen. Selbst bei einem günstigen Verzug sind in der Praxis Um-orientierungen vorhanden, die nach der erfindungsgemässen Vorrichtung entfallen. Das Vlies gelangt gteichmässiger auf den Vorreisser, und zwar sowohl zeitlich als auch über die Breite gesehen. Der gleichmässige Transport über die Breite ist dadurch abgesichert, dass das Transportorgan, die Speisewalze in unmittelbarer Nähe zum Vorreisser steht. Infolgedessen sind bessere Usterwerte und CV-Werte gegeben.
Dadurch, dass das Schachtende oberhalb der Mitte des Vorreissers endet, ist es möglich, bei gleichem Durchmesser auf der Umfangsfläche des Vorreissers mehr Messer und Festkardiersegmen-te anzuordnen, so dass die Reinigung und Streichwirkung verbessert ist Sofern der Durchmesser des Vorreissers verkleinert wird, ist - bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit - eine höhere Drehzahl möglich. Dadurch entsteht eine höhere Fliehkraft, so dass die Abscheidung von Trash und dgl. verbessert ist
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist konstruktiv einfach und ermöglicht eine kompakte Bauweise.
Vorzugsweise ist das Schachtende schräg in be-zug auf den Vorreisser angeordnet. Zweckmässig ist das Schachtende nahezu senkrecht oberhalb des Vorreissers angeordnet. Bevorzugt ist der Füllschacht örtlich verlagerbar, z.B. seitlich wegschwenkbar, ausgebildet. Vorzugsweise ist der Füllschacht mit der Speisewalze örtlich verlagerbar, z.B. seitlich verschwenkbar, ausgebildet. Zweckmässig sind im Bereich des Schachtendes in mindestens einer Schachtwand Luftaustrittsöffnungen vorhanden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Karde mit der erfindungsgemässen Vorrichtung mit Speisewalze und Speisetisch,
Fig. 2 eine Ausführung mit Regeleinrichtung (Vliesdickenmessung und -korrektur),
Fig. 3 eine Vorrichtung mit Gegenwalze und Gleichlaufspeisung,
Fig. 4 eine Vorrichtung mit Gegenwalze und ße-genlaufspeisung,
Fig. 5 eine Vorrichtung mit Doppelwalzeneinzug mit zurückhaltenden Garnituren und
Fig. 6 eine Vorrichtung mit seitlich ausschwenkbarem unterem Bereich des Füilschachtes.
Fig. 1 zeigt eine Karde, z. B. Trützschler-EX-ACTACARD DK 715, mit Speisewalze 1, Speisetisch 2, Vorreisser 3, Trommel 4, Abnehmer 5, Abstreichwalze 6, Quetschwalzen 7, 8, Vliesleitelement 9, Flortrichter 10, Abzugswalzen 11, 12 und Wanderdeckel 13. Der Karde ist ein Flockenfüllschacht 14 vorgelagert, z.B. Trützschler-FBK. Die ortsfeste Speisewalze 1 wirkt mit dem beweglich gelagerten, durch eine Feder 15 belasteten Speisetisch 2 zusammen. Das untere Schachtende 14a endet im Bereich der Speisewalze 1, so dass die Speisewalze 1 das Fasermaterial 14b aus dem Füllschacht 14 abzieht. Das Schachtende 14a endet oberhalb des Mittelpunkts M des Vorreissers 3, etwas schräg in bezug auf den senkrechten Durchmesser des Vorreissers 3. Nach Fig. 2 ist der Füllschaeht 14 oberhalb des Vorreissers 3 angeordnet. Der untere Bereich der Schachtwand 14f ist über das Drehtager 17 beweglich und über die Feder 15 federbelastet. Das untere Ende der Schachtwand 14f ist als Speisetisch 2 ausgebildet, der mit der Speisewalze 1 zusammenwirkt. Der Spalt zwischen der Speisewalze 1 und dem Speisetisch 2 ist etwa senkrecht oberhalb des Mittelpunktes M des Vorreissers 3 angeordnet. Die Kurzperiodenregulierung ist dadurch verwirklicht, dass im Speisetisch 2 ein Messglied (induktiver Wegaufnehmer 18) für die Verlagerung in Abhängigkeit zur Fasermenge zugeordnet ist, das über eine Steuereinrichtung 19 mit dem Antriebsmotor 20 für die Speisewaize 1 in Verbindung steht Innerhalb des Speisetisches 2 ist eine durchgehende Öffnung 2a vorhanden, in der ein Fühlele-
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ment 21 angeordnet ist, an dem das Messgiied 18 befestigt ist.
Nach Fig. 3 sind im Bereich des unteren Endes 14a des Füllschachtes 14 zwei Luftaustrittsöffnungen 14c, 14d vorhanden. Am unteren Ende des Füllschachtes 14 sind die Speisewalze 1 und eine Gegenwalze 16 vorhanden. Die Speisewalze 1 dreht sich im Uhrzeigersinn (Pfeil A), die Gegenwalze 16 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil B). Dadurch, dass sich die Speisewalze 1 im Uhrzeigersinn und der Vorreisser 3 entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil C) dreht, ist eine Gleichlaufspeisung verwirklicht. Der Spalt zwischen der Speisewalze 1 und dem Speisetisch 2 ist nahezu senkrecht oberhalb des Vorreissers 3 angeordnet.
Nach Fig. 4 sind am unteren Ende des Füllschachtes 14 die Speisewalze 1 und die Gegenwalze 16 horizontal zueinander angeordnet. Die Speisewalze 1 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil A'), die Gegenwalze 16 dreht sich im Uhrzeigersinn (Pfeil B). Dadurch, dass sich sowohl die Speisewalze 1 als auch der Vorreisser 3 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, ist eine Gegenlaufspei-sung verwirklicht. Es ist ein Speisetisch 2 vorgesehen, wobei die Gegenlaufwalze 16 in eine konkave Ausnehmung des Speisetisches 2 eingreift und die Nase des Speisetisches 2 mit der Speisewalze 1 zusammenwirkt. Der Spalt zwischen dem Speisetisch 2 und der Speisewalze 1 ist schräg oberhalb des Mittelpunktes M des Vorreissers 3 angeordnet; der Abstand des Spalts vom Mittelpunkt ist mit a bezeichnet.
In Fig. 5 ist eine Zwei-Walzen-Speisung (Doppelwalzeneinzug) dargestellt, wie sie z.B. bei Krempeln von Bedeutung ist. Die beiden Walzen 1 und 16 weisen jeweils eine sog. zurückhaltende Garnitur auf, d.h. die Zähne der Garnitur sind gegen die Laufrichtung des Fasermaterials gerichtet. Der Spalt zwischen den beiden Walzen 1, 16 befindet sich etwa oberhalb des Mittelpunkts M des Vorreissers 3.
Fig. 6 zeigt eine Ausbildung, bei der die Speisewalze 1 und die Gegenwalze 16 schräg zueinander angeordnet sind. Der Speisetisch 2 weist eine konkave Ausnehmung 2c auf, der die konvexe Mantelfläche der Walze 16 gegenüberliegt. Der untere Bereich 14e des Füllschachtes 14 ist um ein Drehgelenk 17 in die gestrichelt gezeichnete Position des Füllschachtes 14' in Richtung des Pfeils D schwenkbar. Die Schwenkung kann auch ohne die Walzen 1, 16 erfolgen, d.h. die Walzen 1, 16 bleiben ortsfest. Der Spalt zwischen der Speisewalze 1 und dem Speisetisch 2 ist schräg oberhalb des Mittelpunktes des Vorreissers 3 angeordnet.
In Fig. 6 ist eine Ausbildung mit Zwei-Schacht-Flockenspeiser dargestellt, bei der ein unterer Speiseschacht 14 und ein oberer Reserveschacht 22 vorhanden sind, zwischen denen eine (langsam laufende) Einzugswalze 22 und eine (schnellaufende) Öffnerwalze 24 vorgesehen sind.
In den Walzen 1,3,4,5,6,7,8,11,12 und 16 sind gebogene Pfeile eingezeichnet, die die Drehrichtung der Walze anzeigen.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Flockenspeisevorrichtung mit einem Füllschacht, einlaufseitig angeordnet an einer Karde bzw. Krempel oder an einem Reiniger, bei der eine Speisewalze mit einem Gegenelement zusammenwirkt zur Veränderung der inneren Struktur von an die Speisewalze abzuliefernden Faserflockenvliesen, so dass die nach dem Kardieren, Krempeln oder Reinigen solcher Faserflockenvliese erhältlichen Faserbänder oder -Vliese vergleichmässigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Schachtende (14a) im Bereich der Speisewalze (1) der Karde endet, so dass die Speisewalze (1) das Fasermaterial aus dem Füllschacht (14) abzieht, und dass das Schachtende (14a) oberhalb des Mittelpunktes (M) eines Vorreissers (3) endet.
2. Flockenspeisevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schachtende (14a) schräg in bezug auf den Vorreisser (3) angeordnet ist.
3. Flockenspeisevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schachtende (14a) nahezu senkrecht oberhalb des Vorreissers (3) angeordnet ist,
4. Flockenspeisevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllschacht (14) örtlich verlagerbar, z.B. seitlich wegschwenkbar, ausgebildet ist.
5. Flockenspeisevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllschacht (14) mit der Speisewalze (1) örtlich verlagerbar, z.B. seitlich verschwenkbar, ausgebildet ist.
6. Flockenspeisevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Schachtendes (14a) in mindestens einer Schachtwand Luftaustrittsöffnungen (14c, 14d) vorhanden sind.
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