CH678539A5 - - Google Patents

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CH678539A5
CH678539A5 CH38789A CH38789A CH678539A5 CH 678539 A5 CH678539 A5 CH 678539A5 CH 38789 A CH38789 A CH 38789A CH 38789 A CH38789 A CH 38789A CH 678539 A5 CH678539 A5 CH 678539A5
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CH
Switzerland
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asphalt
roads
ceiling
airfields
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CH38789A
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Stefan Hollnsteiner
Peter Hueppi
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Ccp Construction And Chemical
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/22Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
    • E01C11/224Surface drainage of streets
    • E01C11/225Paving specially adapted for through-the-surfacing drainage, e.g. perforated, porous; Preformed paving elements comprising, or adapted to form, passageways for carrying off drainage
    • E01C11/226Coherent pavings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/18Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and bituminous binders
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    • E01C7/187Repairing bituminous covers, e.g. regeneration of the covering material in situ, application of a new bituminous topping

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  • Road Repair (AREA)

Description

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CH 678 539 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zusammenhängende Decke für Strassen und Flugplätze bestehend aus einer Tragschicht, einer Asphaltbetonschicht und einer bituminösen Fahrbahnschicht sowie ein Verfahren zur Herstellung der Decke sowie deren bevorzugte Anwendung.
Es ist seit Ende der siebziger Jähre bekannt, Vliese, auch Geotextilien genannt in Fahrbahndecken einzubauen. Hauptsächlich dienen diese Vliese der Instandhaltung und Sanierung von Strassen und verhindern während mehrerer Jahre die Rissbildung und Rissfortpflanzung (vgl. Colombier R. «Using a Geotextiie to Prevent Shrinkage Cracks of Rigid Pavements», II. int. Conf. on Geo-textiles, Las Vegas 1982).
Die bekannten Verfahren zur Sanierung von Strassen beruhen auf einer ersten Ausbesserung der Risse und Schlaglöcher durch Verfüllen mit einem bituminösen Fugenfüiier. Anschliessend wird auf die zu sanierende Strasse Bitumen oder eine bitumenhaltige Emulsion mit einer Temperatur von ca. i50°C aufgesprüht, und hier das Vlies hineingelegt und verklebt Darüber kann in konventioneller Art eine Asphaltbetondecke maschinell aufgebracht werden, welche in der Regel eine Dicke von wenigstens 5 cm aufweist.
Bei höhengebundenen Fahrbahnen, beispielsweise auf Brücken, in Tunnels oder Unterführungen oder bei entsprechenden Randbereichen muss bei einer Sanierung die oberste Asphaltbetonschicht abgefräst (geschält) werden, damit das vorgegebene Höhenprofil nicht überschritten wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Decke für Strassen und Flugplätze zu schaffen, deren physikalische Eigenschaften gegenüber dem bekannten verbessert sind und welche die Ausbildung von Deckschichten, reduzierter Dicke, erlaubt.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf die Asphaltbetonschicht ein Vlies oder Gewebe aufgebracht ist und dass die darüberliegende bituminöse Fahrbahnschicht ein poröser Walzasphalt ist
Die guten physikalischen Eigenschaften der As-phaltbetonschicht erlauben in Verbindung mit einem Vlies und/oder Gewebe, welches eine wasserabführende Sperrschicht bildet, die Reduktion der Dicke der Deckschicht, ohne Nachteile in bezug auf deren Lebensdauer in Kauf nehmen zu müssen.
Die Walzasphaltdeckschicht nach Anspruch 2 ist besonders geeignet, da sie optimale physikalische Eigenschaften aufweist und mit dem darunterliegenden Vlies oder Gewebe eine mechanisch einwandfreie Verbindung eingeht.
Besonders günstig ist die Verwendung von handelsüblichen polyolefinen Copolymeren gemäss Anspruch 3, da diese aufgrund ihres ausgezeichneten Klebeverhaltens eine nochmalige Reduktion der Schichtdicke erlaubt.
Wirtschaftlich optimal sind die in Anspruch 4 aufgeführten Schichtdicken.
Das Verfahren nach Anspruch 5 lässt sich leicht und rationell handhaben und basiert auf dem Einsatz bekannter technischer Mittel. Bisher war es
üblich, dass auf das Vlies bzw. Gewebe ebenfalls bituminöses Bindemittel aufgesprüht wurde. Dieser Schritt erweist sich hier als überflüssig.
Der Einsatz eines temporären Separators, Anspruch 6, dient der Begeh- und Befahrbarkeit der ausgelegten Schicht bei oder vor dem Einsatz der Maschinen zur Ausbringung des Walzasphalts. Dies erfolgt durch das Aufsprühen von in Wasser gelösten Tensiden, welche die gleiche Polarität wie das Vlies bzw. das darin vorhandene Bitumen aufweisen und damit eine vorübergehende Hydrophobierung bewirken.
Eine bevorzugte Anwendung des Verfahrens ist die Sanierung einer höhengebundenen Fahrbahndecke (vgl. Anspruch 7), wie sie für Tunnels oder Brücken und Unterführungen etc. erforderlich sind, ohne dass die alte Asphaltbetondeckschicht abgetragen wird.
Die Verbesserung der Rolleigenschaften, Anspruch 8, beruht auf der hohen Ebenheit der erzielten Schicht und ihrer optimalen Griffigkeit für moderne Fahrzeugreifen.
Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 9 empfiehlt sich vor allem in bewohnten Gebieten oder auf sehr verkehrsreichen Strassen und kann leicht nachträglich erfolgen. Sie beruht auf der schallwellenabsorbierenden Wirkung der Poren im Walzasphalt.
Die dünne Walzasphaltschicht verhindert weitgehend Aquaplaning, da einerseits Oberflächenwas-ser über das bitumenimprägnierte Vlies seitlich ab-fliessen kann und andererseits durch die Sprühwirkung der Pneus, bei resultierenden Drucken bis 12 bar, eine Selbstreinigung der Schicht erfolgt. -Es ergibt sich die Wirkung eines optimalen Drâina-gebelags, vgl. Anspruch 10. Es können somit besonders gefährdete Stellen wie Kurven und/oder Strassen mit nur geringer Überhöhung (Bombierung) partiell, sehr wirtschaftlich saniert werden.
Nachfolgend werden anhand von Figuren Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 den grundsätzlichen Schichtaufbau einer erfindungsgemässen Strassendecke und
Fig. 2 eine Variante einer sanierten Strassendecke, mit zusätzlicher Ausgleichsschicht.
In beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Mit 1 ist eine poröse Walzasphaltdeckschicht bezeichnet, welche Mineralstoffe 2, Füller und Splitt aufweist, welche mit einer bituminösen Ummantelung
3 umschlossen sind. Die Schicht bildet sowohl an ihrer Oberfläche als auch im Innern zahlreiche Poren
4 und ist auf einem Vlies 5, einem handelsüblichen Geotextil, aufgebaut. Darunter befindet sich eine Asphaltbetonschicht 6; im vorliegenden Fall eine alte Deckschicht, auf welcher eine Klebeschicht 7 aus Bitumen, zur Verklebung des Vlieses 5, aufgebracht wurde. In der Asphaltbetonschicht befinden sich Risse 8, ausgefüllt mit Bitumen, und Risse 8' mit teilweisen Hohlräumen. Das Ganze ruht auf einer im Strassenbau üblichen Tragschicht 9 mit Zuschlag-
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Stoffen 10, in welcher ebenfalls Risse 11 vorhanden sind.
Die Darstellung Fig. 2 zeigt einen ebensolchen Schichtaufbau, nur wurde hier eine Ausgleichschicht 12 zum Ausgleich grösserer Unebenheiten in der Asphaltbetonschicht 6 aufgebracht.
In beiden Fällen wurden Geotextilien des Typs Po-lyfelt PGM14 (Chemie Linz AG, A-4021 Linz) verwendet und deren Einbauhinweise berücksichtigt.
In der Asphaitbetonschicht 1, Fig. 1, wurde Splitt 3/6 verwendet, in derselben Schicht, Fig. 2, Splitt 6/10. Die Ummantelung wurde bei beiden Schichten mittels einer Mischung aus 93 Gew.-% Bitumen Qualität B80/100 und 7 Gew.-% Betaplast (Handelsmarke für ein amorphes polyolefines Copolymer der Firma Hüppi AG, Winterthur) ausgeführt. Im Splitt befindet sich ein Mineralstoff-Füller mit einer Korn-grösse von 0,02 bis 0,08 mm mit einem Anteil von 10 Gew.-%.
Es hat sich erwiesen, dass zum einwandfreien Kleben des Vlieses 5 ein Auftrag von Bitumen, je nach Ebenheit der darunterliegenden Asphaitbetonschicht 6, von 500 g/m2 bis 2500 g/m2 genügt. Anstelle von Bitumen kann ein Bindemittel auf Bitumenbasis und/oder eine handelsübliche bituminöse Emulsion verwendet werden. Der Eintrag einer Ausgleichschicht 12 empfiehlt sich nur bei grösseren Schäden in der alten Deckschicht.
Die Herstellung der Waizasphaitschicht als solche ist bekannt, in einer beheizten, rotierenden Trommel werden bei Temperaturen von ca. 180°C das Bitumen und die Copolymere den Mineralien (Füller und Splitt) zugeführt und so lange durchmischt, bis eine allseitige Ummantelung dieser Stoffe entsteht. Das Einbringen in die Strassendecke erfolgt maschinell in bekannter Weise anschliessend oder nach einer Abkühlphase zeitlich verzögert.
Der Erfindungsgegenstand lässt sich sowohl zur Sanierung von bestehenden Strassen oder Plätzen verwenden, kann aber in ebensolcher Weise für Neuanlagen eingesetzt werden, wobei hier durch den Einbau des wasserableitenden Vlieses 5 die Asphaitbetonschicht 6 gegenüber der konventionellen in ihrer Dicke reduziert werden kann.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Zusammenhängende Decke für Strassen und Flugplätze bestehend aus einer TragsChicht, einer Asphaltbetonschicht und einer bituminösen Fahrbahnschicht, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Asphaitbetonschicht (6) ein Vlies (5) oder Gewebe aufgebracht ist und dass die darüberliegende bituminöse Fahrbahnschicht ein poröser Walzasphalt (1) ist.
2. Decke für Strassen und Flugplätze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Walzasphaltfahrbahnschicht (1) aus 5 bis 15 Gew.-% Mineralstoff-Füller mit einer Korngrösse von bis zu 0,1 mm, aus 60 bis 80 Gew.-% Splitt von bis zu 10 mm Teilchenlänge und 5 bis 35 Gew.-% Bindemittel besteht.
3. Decke für Strassen und Flugplätze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel zu 90 bis 95 Gew.-% Bitumen und zu 5 bis 10 Gew.-% aus amorphen polyolefinen Copolymeren besteht
4. Decke für Strassen und Flugplätze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzasphaltfahrbahnschicht (1) eine Dicke von 1,5 cm bis 4 cm aufweist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Decke nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Asphaitbetonschicht ein bituminöses Bindemittel aufgebracht wird, auf welches ein Vlies oder ein Gewebe gelegt wird, welches mittels einer elastischen Walze auf der Asphaitbetonschicht eben ausgelegt, geglättet und angepresst wird und dass anschliessend die poröse Walzasphaltfahrbahnschicht maschinell aufgebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf das verlegte Vlies bzw. Gewebe eine wässrige, Tenside enthaltende Lösung, als temporärer Separator aufgesprüht wird.
7. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 5 zur Sanierung einer höhengebundenen Fahrbahndecke.
8. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 5 oder 6 zur Verbesserung der Rolleigenschaften auf der Fahrbahndecke.
9. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 5 oder 6 zur Reduktion der Fahrgeräusche auf der Fahrbahndecke.
10. Verwendung der Decke gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6 als wasserabführende Schicht.
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