Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rahmen mit darin aufgenommener Filterzelle, wobei jeder Rahmenschenkel aus einem Winkelprofil besteht, das mit einem Profilschenkel einen Randstreifen der Filterzelle übergreift und mit einem Profilschenkel über mindestens einen Teil der Zellenstärke die Filterzelle umschliesst.
Derartige Rahmen sind allgemein bekannt und erfordern aus Stabilitätsgründen eine Mindestprofilstärke, wodurch entsprechende Biegeradien eingehalten werden müssen, wenn die Rahmenschenkel aus Blech geformt werden sollen, was kostengünstiger ist als anderweitig hergestellte Profile. In Abhängigkeit von der Grösse des Biegeradius im Übergangsbereich der Schenkel des Winkelprofils muss zwischen den Stirnseiten der Filterzelle und den diesen gegenüberliegenden Seiten der die Filterzelle umschliessenden Profilschenkel ein Abstand eingehalten werden, damit der Randstreifen der Filterzelle dicht gegen den übergreifenden Profilschenkel angepresst werden kann. Dieser Abstand erschwert aber eine hinreichend genaue konzentrische Anordnung der Filterzelle innerhalb des Rahmens, wenn nicht zusätzliche, die Plazierung der Filterzelle definierende Führungsmittel vorgesehen werden.
Eine genaue Plazierung der Filterzelle innerhalb des Rahmens ist aber auch deshalb erforderlich, damit eine Dichtung zwischen dem Randstreifen der Filterzelle und dem übergreifenden Profilschenkel voll wirksam werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass er aus kostengünstigen Blechprofilen herstellbar ist und ohne besondere Zusatzteile eine konzentrische Anordnung der Filterzelle sowie unter Einsatz einer definiert plazierbaren Dichtung auch eine überprüfbare leckagefreie Anordnung der Filterzelle ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einem Rahmen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten gattungsgemässen Art ausgegangen, welcher erfindungsgemäss die im kennzeichnenden Teil desselben angegebenen Merkmale aufweist.
Der erfindungsgemässe Rahmen ermöglicht nicht nur in einfacher Weise die Bildung einer zur Filterzelle hin offenen Rille, um über die diese einen auftretenden Leckagestrom zu erfassen, sondern gewährleistet durch den zur Stirnseite der Filterzelle hin umgebogenen Randstreifen des umschliessenden Profilschenkels eine exakte Führung für die in den Rahmen einzusetzende Filterzelle, so dass diese auch bei einem grossen Biegeradius der Winkelprofilschenkel ringsum im erforderlichen Abstand vom Radienbereich plaziert wird, ohne dass diese konzentrische Anordnung eine besondere Aufmerksamkeit beim Einsatz der Filterzelle erfordert. Die freie Kante des einwärts umgebogenen Randstreifens bildet eine Zwangsführung für die Filterzelle und schliesst ungenaue Plazierung der Filterzelle gänzlich aus.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung gemäss Anspruch 2 ist der umgebogene Randstreifen des umschliessenden Profilschenkels in einem spitzen Winkel zum nicht umgebogenen Teil des umschliessenden Profilschenkels ausgerichtet.
Durch diese Ausgestaltung bildet der Rahmen mit seinen die Filterzelle umschliessenden Profilschenkeln eine etwa trichterförmig ausgebildete Einschuböffnung für die Filterzelle, so dass selbst ein ungenau eingeleiteter Einschubvorgang mit fortschreitender Einschubtiefe der Filterzelle in den Rahmen zwangsweise korrigiert wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 3 steht die Rille eines jeden Profilschenkels mit der Rille der übrigen Profilschenkel in Verbindung, wobei an den so aus den Rillen gebildeten Ringkanal ein Prüfröhrchen angeschlossen ist.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich nach dem Einsatz der Filterzelle in den Rahmen innerhalb der Prüfrille ein umlaufender freier Raum, der über das Prüfröhrchen an ein konventionelles Messgerät anschliessbar ist. Wird im freien Raum der Prüfrille ein Überdruck aufgebaut und aufrechterhalten, lässt sich bei einer auftretenden Leckage zwischen der Filterzelle und dem Rahmen mit Hilfe des Messgerätes ein Volumenstrom ermitteln, der dem Leckvolumen entspricht.
Zweckmässigerweise ist nach Anspruch 4 das Prüfröhrchen über einen Bogen durch eine Bohrung im übergreifenden Profilschenkel und sodann im wesentlichen gestreckt durch eine weitere Bohrung im umgebogenen Randstreifen des umschliessenden Profilschenkels geführt und schliesslich an ein Messgerät anschliessbar ausgebildet.
Durch diese Anordnung des Prüfröhrchens beansprucht dieses keinen zusätzlichen Platz und kann statt dessen den Freiraum ausnutzen, der ohnehin zwischen den Stirnseiten der Filterzelle und den umschliessenden Profilschenkeln vorhanden ist.
Nachfolgend wird anhand von zwei Zeichnungsfiguren ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Rahmens beschrieben.
Fig. 1 zeigt in einem Querschnitt den Rahmen mit eingesetzter Filterzelle und
Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstab eine Einzelheit "A" gemäss Fig. 1.
Eine konventionelle, quaderförmige Filterzelle 1 ist konzentrisch in einen rechteckförmigen Rahmen 2 eingesetzt.
Der Rahmen 2 ist aus Winkelprofilen 3 zusammengesetzt, wobei jeweils ein Profilschenkel 4 einen Randstreifen der Filterzelle 1 übergreift und ein Profilschenkel 5 die Filterzelle 1 mit Abstand umschliesst.
Der Profilschenkel 4 ist im Bereich eines einen Randstreifen der Filterzelle 1 abdeckenden Dichtungsprofils 6 mit einer sickenförmigen Rille 7 versehen, deren zur Filterzelle 1 weisender \ffnungsquerschnitt von dem Dichtungsprofil 6 abgedeckt wird, so dass ein Ringkanal 8 entsteht.
Durch die sickenförmige Form der Rille 7 verlaufen die flankierenden Kanten der Rille völlig plan und sind abgerundet. Aufgrund dieser Abrundungen kann sich das Dichtungsprofil 6 zwischen der Filterzelle 1 und dem Profilschenkel 5, ohne Beschädigung zu erfahren, sehr gut an die beidseitigen Flankenkanten anlehnen, wobei sich das Dichtungsprofil 6 geringfügig in die Rille 7 hineindrückt. Hierdurch wird erreicht, dass selbst bei relativ schwachen Anpresskräften auf die Filterzelle 1 bereits ein dichter Einsatz sichergestellt wird.
Der Profilschenkel 5 ist mit einem umgebogenen Randstreifen 9 versehen, der in einem spitzen Winkel zum nicht umgebogenen Teil des umschliessenden Profilschenkels 5 ausgerichtet ist und so eine Führung für die Filterzelle 1 bildet. Die Filterzelle 1 kann somit nur innerhalb der durch die freie Kante des durch den umgebogenen Randstreifen 9 gebildeten Schenkels 10 definierten Rahmenöffnung plaziert werden und gelangt dadurch zwangsweise zu einer ordnungsgemässen Positionierung.
Am Ringkanal 8 ist ein Prüfröhrchen 11 angeschlosssen, das über einen Bogen 12 durch eine Bohrung 13 im Profilschenkel 4 und über eine Kröpfung 14 durch eine Bohrung 15 im Profilschenkel 5 zu einem nicht dargestellten konventionellen Messgerät geleitet ist. Werden der Ringkanal 8 und das Prüfröhrchen 11 unter Über- oder auch Unterdruck gehalten, signalisiert ein vom Messgerät registrierter Volumenstrom eine entsprechende Leckage.