CH679287A5 - - Google Patents

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CH679287A5
CH679287A5 CH3603/89A CH360389A CH679287A5 CH 679287 A5 CH679287 A5 CH 679287A5 CH 3603/89 A CH3603/89 A CH 3603/89A CH 360389 A CH360389 A CH 360389A CH 679287 A5 CH679287 A5 CH 679287A5
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Kazuhiko Uemoto
Toshiaki Tanaka
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Mitsubishi Electric Corp
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    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H1/00—Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
    • B23H1/02—Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply, control, preventing short circuits or other abnormal discharges
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23H1/00—Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

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CH 679 287 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkenerosionsmaschine gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, insbesondere mit Mitteln zur Unterdrückung von Funkstörungen infolge elektromagnetischer Wellen, die beim Betrieb einer Funkenerosionsmaschine auftreten.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt einer konventionellen Funkenerosionsmaschine, wie sie z.B. in der japanischen Patentanmeldung (OPI) Nr. 15 300/1983 beschrieben ist (OPI heisst «ungeprüft veröffentlicht»). In Fig. 1 bezeichnet die Ziffer 1 einen Bearbeitungsbehälter, in der Folge einfach Behälter genannt; Ziffer 2 eine ebene Werkplatte ganz unten im Behälter 1 ; 3 ein Werkstück auf der Werkplatte 2; 4 eine Bearbeitungselektrode (hiernach einfach Elektrode genannt), welche über dem Werkstück 3 gehalten ist, 5 eine Bearbeitungsflüssigkeit im Behälter 1; 6 eine Bearbeitungs-Leistungseinheit ausserhalb des Behälters 1, 7 elektrische Leitungen, die den Strom von der Leistungseinheit zum Behälter 1 und zur Elektrode 4 führt; und 8 ein abgeschirmter Raum, der die Leistungseinheit 6 und den Behälter 1 umschliesst.
In der konventionellen Funkenerosionsmaschine, die in dieser Art konstruiert ist, sind das Werkstück 3 und die Elektrode 4 in der Bearbeitungsfiüs-sigkeit eingetaucht, wobei sie durch einen schmalen Spalt voneinander getrennt sind; eine pulsierende Spannung wird darauf von der Leistungseinheit 6 über die Leitungen 7 durch das Werkstück 3 und die Elektroden 4 geschickt. Daraus ergibt sich zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 eine elektrische Entladung; d.h., ein Bearbeitungsstrom fliesst in einem geschlossenen Kreis durch eine der Leitungen 7, die Elektrode 4, das Werkstück 3 und die andere Leitung 7, wobei das Werkstück 3 bearbeitet wird. Wenn die elektrische Entladung stattfindet, oder die Spannung steigt oder fällt, werden vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4, oder aber von den Leitungen 7 elektromagnetische Wellen ausgesandt. Wenn sich nun eine NC-Werkzeugmaschine oder eine Vorrichtung zum Empfang von Signalen, wie Fernseh- oder Radioapparat in der Nähe der Funkenerosionsmaschine befindet, so können die elektromagnetischen Wellen eine Fehlfunktion der Werkzeugmaschine, oder Störungen in der signalempfangenden Vorrichtung verursachen, d.h., es kann eine Funkstörung entstehen. Wie jedoch oben beschrieben wurde, befinden sich der Bearbeitungsbehälter mit dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 sowie die Leistungseinheit 6 im abgeschirmten Raum 8, wodurch die elektromagnetischen Wellen, die vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4, oder von den Leitungen 7 ausgestrahlt werden, abgeschirmt werden, so dass sie nicht ausserhalb des Raumes gelangen. Das heisst, dass die Funkstörung durch die elektromagnetischen Wellen verhindert wird.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine andere, konventionelle Funkenerosionsmaschine, wie sie in den japanischen Patentanmeldung (OPI) Nummern 69 301-1979, 69 302/1979 und 293 722/1986 beschrieben worden ist. In Fig. 2 sind Teile, wie sie bereits in Fig. 1 dargestellt worden sind, mit denselben Referenzziffern bezeichnet. Zusätzlich bezeichnet Ziffer 9 in Fig. 2 einen Servoträger für den Antrieb der Elektrode 4; Ziffer 10 einen elektrisch leitenden Deckel, welcher den Behälter 1 so überspannt, dass der Servoträger 9 den Deckel 10 durchstösst.
In der konventionellen Funkenerosionsmaschine gemäss der Fig. 2 werden elektromagnetische Wellen, die vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 ausgestrahlt werden, durch den elektrisch leitenden Deckel 10 so abgeschirmt, dass sie nicht ins Äussere gelangen; das heisst, dass Funkstörungen infolge elektromagnetischer Wellen verhindert werden.
Bei der Funkenerosionsmaschine im ersten Beispiel befinden sich die Leistungseinheit 6 und der Behälter 1 innerhalb des abgeschirmten Raumes 8. Dies hat den Nachteil, dass die Funkenerosionsmaschine mit dem abgeschirmten Raum 8 darum herum einen relativ grossen Raum beansprucht und dass die Installation durch eine geübte Person ausgeführt werden muss, mit dem Ergebnis, dass der Betrieb der Funkenerosionsmaschine teuer zu stehen kommt. Bei der Funkenerosionsmaschine im zweiten Beispiel ist der Behälter 1 mit dem elektrisch leitenden Deckel 10, der vom Servoträger 9 der Elektrode 4 durchstossen wird, abgedeckt. Deshalb besteht bei dieser Funkenerosionsmaschine die Schwierigkeit, dass, wenn eine Bearbeitung stattfindet und der Träger 9 senkrecht zu seiner Achse bewegt wird, die Bewegungsfreiheit des Trägers 9 infolge des Deckels 10 eingeschränkt ist. Damit die elektromagnetischen Wellen vom Deckel 10 erfolgreich abgeschirmt werden können, muss er unter dem gleichen Potential stehen wie der Behälter 1, d.h., er muss die ganze Zeit hindurch geerdet sein. Zusätzlich muss der Deckel 10 so beschaffen sein, dass auch im Bereich des Gliedes, das zum Öffnen und Schliessen des Deckels 10 nötig ist, keine elektromagnetischen Wellen hinausdringen können. Folglich ist diese Funkenerosionsmaschine ebenfalls nachteilig, indem die Konstruktion des Deckeis unvermeidbar schwierig ist.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben beschriebenen Schwierigkeiten, die einer konventionellen Funkenerosionsmaschine innewohnen, zu vermeiden. Genauer gesagt ist es die Aufgabe der Erfindung, eine einfach zu konstruierende und in den Herstellungskosten günstige Funkenerosionsmaschine zu schaffen, bei der die während der Bearbeitung auftretenden elektromagnetischen Wellen im Bearbeitungsbehälter abgeschirmt werden und so das Auftreten von Funkstörungen vermieden wird.
Diese Aufgabe wird gemäss den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist durch die im Patentanspruch 4 aufgeführten Merkmale gekennzeichnet.
In der erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine schwimmen eine Anzahl von abschirmenden Schwimmkörpern, die zumindest eine Oberfläche aus einem Material mit grosser magnetischer Per5
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meabilität besitzen müssen, so auf der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit im Behälter, der ebenfalls aus einem Material mit grosser magnetischer Permeabilität bestehen muss, dass die abschirmenden Schwimmkörper miteinander und mit der Seitenwand des Behälters in Kontakt stehen, so dass das Innere des Behälters durch die magnetischen Abschirmmittel, bestehend aus dem Behälter und den mit ihm in Kontakt stehenden, abschirmenden Schwimmkörpern, magnetisch abgeschirmt ist. Demzufolge schirmen die Mittel die elektromagnetischen Wellen, welche während der Bearbeitung vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück und der Elektrode ausgesandt werden, ab; das heisst, dass das Ausdringen von elektromagnetischen Wellen aus dem Behälter verhindert wird.
In einer anderen erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine schwimmen eine Anzahl von abschirmenden Schwimmkörpern aus einem elektrisch leitenden und ferromagnetischen Werkstoff so auf der Bearbeitungsflüssigkeit im Behälter, dass sie die ganze Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit bedecken, wobei eine Anzahl von Elektromagneten an der Innenwand des Behälters so angebracht sind, dass sie bündig mit der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit sind und unter dem gleichen Potential stehen wie der Behälter. Eine Steuervorrichtung für die Elektromagnete bewirkt, dass die letzteren ein schwaches, magnetisches Feld erzeugen und die abschirmenden Schwimmkörper, die die ganze Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit bedecken, erregen. Das hat zur Folge, dass sie in Kontakt zueinander bleiben, so dass der Behälter, die Elektromagnete und die abschirmenden Schwimmkörper unter dem gleichen Potential stehen, was wiederum bedeutet, dass das Innere des Behälters elektromagnetisch abgeschirmt ist. Deshalb wird das Ausdringen von elektromagnetischen Wellen, welche im Zwischenraum zwischen dem Werkstück und der Elektrode erzeugt werden, verhindert.
Die Erfindung wird anhand von Figuren beispielsweise näher erläutert. In den beiiegenden Zeichnungen ist:
Fig. 1 ein Schnitt, der ein Beispiel einer konventionellen Funkenerosionsmaschine zeigt;
Fig. 2 ein Schnitt, der ein anderes Beispiel einer konventionellen Funkenerosionsmaschine zeigt;
Fig. 3 ein Schnitt, der die erste Konfiguration dieser Erfindung zeigt;
Fig. 4 ein Schnitt, der die zweite Konfiguration dieser Erfindung zeigt; und
Fig. 5 ein Schnitt, der einen Zustand der zweiten Konfiguration zeigt, bei dem eine Abschirmung von Radiowellen nicht notwendig ist.
Fig. 3 ist ein Schnitt, der eine erste Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. In Fig. 3 sind Teile, die bereits in den Fig. 1 und 2 beschrieben worden sind und die funktionell gleich sind, auch mit den gleichen Kennziffern bezeichnet. Des weiteren bedeuten in der Fig. 3 die Ziffer 1 einen Behälter, der aus einem Material von hoher magnetischer Permeabilität besteht; 5 ist eine isolierende Bearbeitungsflüssigkeit; 11 eine Leitungsabschirmung zwischen der Leistungseinheit 6 und dem Behälter 1, um die Leitungen 7 zwischen der Leistungseinheit 6 und dem Behälter 1 abzuschirmen; 12 eine Dichtung zur Durchführung der Leitungen 7 in den Behälter 1; 13 ein Elektrodenschaft aus isolierendem Material, um die Elektrode 4 mit dem Servoträger 9 zu verbinden; 14 abschirmende, ferromagnetische Schwimmkörper, beispielsweise Ferrit-Perlen aus ferroma-gnetischem Material mit 4-5 mm Durchmesser, wobei die Ferrit-Perien hohl sind, damit sie auf der Bearbeitungsflüssigkeit schwimmen; und 15 ein Ab-fiuss für die Bearbeitungsflüssigkeit im Boden des Behälters 1.
Die Arbeitsweise der Funkenerosionsmaschine laut oben beschriebener Konstruktion wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 beschrieben.
Die Elektrode 4 wird in der Bearbeitungsflüssigkeit 5 mit einem kleinen Zwischenraum gegenüber dem Werkstück 3 gehalten. Unter diesen Bedingungen schwimmen die Ferrit-Perlen 14 so auf der Bearbeitungsflüssigkeit, dass sie einander und die Wände des Behälters 1 berühren; das heisst, sie bedecken die gesamte Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit 5; genauer ausgedrückt heisst das, dass die Ferrit-Perlen 14 die Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit von der Umwelt trennen. In diesem Fall sind die Ferrit-Perlen, welche sich gegenseitig berühren, in magnetischem Kontakt mit den Wänden des Behälters 1 ; das heisst, die Innenseite mit der Bearbeitungsflüssigkeit ist magnetisch abgeschirmt.
Wenn nun eine pulsierende Spannung von der Leistungseinheit 6 über die Leitungen zwischen die Elektrode 4 und das Werkstück 3 über die Leitungen 7 angelegt wird, ergibt sich eine Funkenentladung im Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4; das heisst, ein Bearbeitungsstrom fliesst in einem geschlossenen Kreislauf von einer Leitung 7 über die Elektrode 4, das Werkstück 3 und die andere Leitung 7 und bearbeitet so das Werkstück. Während der Funkenerosionsbearbeitung werden elektromagnetische Wellen vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 sowie von den Leitungen 7 abgestrahlt. Diese elektromagnetischen Wellen sind durch die magnetischen Abschirmmittel, bestehend aus der Anzahl von Ferrit-Perlen 14 und der Leitungsabschirmung 11 abgeschirmt und werden absorbiert. Demzufolge werden ausserhalb des Behälters 1 keine elektromagnetischen Wellen ausgestrahlt. Der Grund, warum Ferrit-Perlen als abschirmende Schwimmkörper verwendet werden liegt darin, dass Ferrit ein Material ist, das elektromagnetische Wellen äusserst wirkungsvoll abschirmt.
Die elektromagnetischen Wellen können über die Leitungen 7 zur Leistungseinheit 6 zurückkehren; sie werden jedoch durch das Gehäuse oder andere Teile, wie Trenntransformator und Filter abgeschirmt, wobei die Strahlung der elektromagnetischen Wellen auf ein Mass reduziert wird, dass andere Apparate rund um die Funkenerosionsmaschine in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden.
Fig. 4 ist ein Schnitt, der die zweite Ausführung der Erfindung zeigt, und Fig. 5 ist ein Schnitt, der
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den einen Zustand dieser Ausführung zeigt, wo keine elektromagnetische Abschirmung notwendig ist. Teile der Fig. 4 und 5, die funktionell jenen in Fig. 3 entsprechen, werden mit der gleichen Ziffer bezeichnet. In diesen Figuren bezeichnet die Ziffer 1 einen elektrisch leitfähigen Behälter; 16 eine Anzahl Elektromagnete, z.B. acht, die an der inneren Wand des Behälters 1 in gleichem Abstand zueinander angebracht und bündig mit der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit 5 sind. Jeder der Elektromagnete hat eine Oberfläche aus elektrisch leitfähigem Material, eine Spule und einen inneren Kern, welche letzteren von der Oberfläche isoliert sind. Weiter bezeichnen in den Fig. 4 und 5 die Ziffer 17 eine Steuervorrichtung für die Elektromagnete, die das Ein- und Ausschalten sowie die Magnetfeldstärke der Elektromagnete steuert; 18 bezeichnet die Steuerleitungen, durch welche die Elektromagnete mit der Steuervorrichtung 17 verbunden sind.
Die Arbeitsweise der Funkenerosionsmaschine, welche gemäss der zweiten Ausführung konstruiert ist, wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben.
Die Elektrode 4 und das Werkstück 3 werden in der Bearbeitungsflüssigkeit 5 mit einem kleinen Zwischenraum dazwischen aufgestellt. Unter dieser Bedingung schwimmen eine Anzahl Ferrit-Perlen 14 so auf der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit 5, dass sie deren ganze Oberfläche bedecken. Dann wird die Steuervorrichtung 17 für die Elektromagnete in Betrieb genommen, so dass die 8 Elektromagnete 16 ein schwaches elektromagnetisches Feld um sich herum erzeugen. Daraus ergibt sich, dass die Ferrit-Perlen 14 durch die elektromagnetischen Felder erregt werden und sich über die ganze Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit 5 so ausdehnen, dass sie sich gegenseitig berühren und so die Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit 5 von der Umwelt trennen. In diesem Falle kommt der N-Pol des einen Magneten eines sich diametral gegenüberliegenden Magnetpaares 16 gegenüber dem S-Pol des andern Magneten zu liegen. Andererseits ist die Anzahl der sich berührenden Ferrit-Perlen 14, über die Oberflächen der Elektromagnete 16 in elektrischem Kontakt mit der Wand des Behälters 1, so dass sie dasselbe Potential aufweisen, wie der geerdete Behälter 1. Dadurch ist das Innere des Behälters 1 durch den Behälter 1 und die Anzahl der Ferrit-Perlen 14 abgeschirmt.
Wenn nun von der Leistungseinheit 6 eine pulsierende Spannung durch die Leitungen 7 zwischen das Werkstück 3 und die Elektrode 4 wird, stellt sich eine Funkenentladung im Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 ein; das heisst, der Bearbeitungsstrom fliesst in einem geschlossenen Kreislauf über eine der Leitungen 7, durch die Elektrode 4 und das Werkstück 3 über die andere der Leitungen 7. Während des Funken-erosionsbearbeitungsvorganges werden elektromagnetische Wellen vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück 3 und der Elektrode 4 sowie von den Leitungen 7 ausgesandt. Diese werden abgeschirmt und absorbiert durch die magnetischen Abschirmmittel, bestehend aus der Anzahl von Ferrit-Perlen 14 und der Leitungsabschirmung 11 abgeschirmt und absorbiert; das heisst, sie werden durch die Abschirmmittel geerdet. Der Grund, warum Ferrit-Per-len als abschirmende Schwimmkörper verwendet werden, liegt darin, dass Ferrit, elektrisch leitfähig und ferromagnetisch, ein Material ist, das elektromagnetische Wellen äusserst wirkungsvoll abschirmt.
Wenn nach einer durchgeführten Funkenerosionsbearbeitung die elektromagnetische Abschirmung des Behälters 1 nicht mehr notwendig ist, wenn zum Beispiel die Bearbeitungsflüssigkeit 5 abgelassen werden soll, werden zuerst durch die Steuervorrichtung 17 die Elektromagnete 16 abgeschaltet und die Ferrit-Perlen 14 freigegeben werden; d.h., die Ferrit-Perlen können sich voneinander lösen. Dann wird wiederum die Steuervorrichtung 17 betätigt, damit die Elektromagnete 16 ein starkes Magnetfeld erzeugen und die Ferrit-Perlen 14, die auf der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit schwimmen, wie in Fig. 5 gezeigt, anziehen. In diesem Zustand kann dann die Bearbeitungsflüssigkeit leicht durch den Auslauf 15 am Grunde des Behälters 1 abgelassen werden.
Wenn man nun wiederum einen Bearbeitungspro-zess einleiten und deshalb das Innere des Behälters 1 elektromagnetisch abschirmen will, wird wiederum Bearbeitungsflüssigkeit 5 in den Behälter 1 gegeben, bis das Niveau der Elektromagnete 16 erreicht ist. Dann wird die Steuervorrichtung 17 für die Elektromagnete 16 betätigt, so dass die Ferrit-Perlen 14 wiederum frei auf der Bearbeitungsflüssigkeit 5 schwimmen, worauf erneut die Steuervorrichtung 17 betätigt wird, damit die Elektromagnete 16 ein leichtes Magnetfeld erzeugen, wie bereits oben beschrieben. So ist dann das Innere des Behälters 1 wiederum so abgeschirmt, dass die elektromagnetischen Wellen nicht mehr nach aussen dringen können.
In den beiden der oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsarten bestehen die abschirmenden Schwimmkörper aus Ferrit-Perlen, die hohl sind, damit sie auf der Bearbeitungsflüssigkeit schwimmen; es ist jedoch möglich, hier Änderungen vorzunehmen, ohne dass man von der ursprünglichen- Idee abweicht. Die Ferrit-Perlen können ersetzt werden durch Ferrit-Schwimmkörper in der Form dünner Plättchen oder Scheibchen. Selbstverständlich können die Ferrit-Perlen auch mit einem Material ersetzt werden, dessen spezifisches Gewicht geringer ist, als jenes der Bearbeitungsflüssigkeit 5, und das dann mit Ferrit überzogen wird. Es kann überhaupt jedes Material verwendet werden, das elektrisch leitfähig, ferromagnetisch und so aufbereitet ist, dass es auf der Bearbeitungsflüssigkeit 5 schwimmen kann.
Wie oben beschrieben worden ist, schwimmen in der erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine eine Anzahl abschirmender Schwimmkörper, bei denen zumindest die Oberfläche aus einem magnetischen Material mit hoher magnetischer Permeabilität besteht, so auf der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit, dass sie sich gegenseitig berühren und auch mit dér Wand des Behälters in Verbindung stehen und somit das Innere des Behälters magnetisch abschirmen. Deshalb dringen die
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vom Zwischenraum zwischen der Elektrode und dem Werkstück abgestrahlten, elektromagnetischen Wellen nie ausserhalb des Behälters. Das heisst, dass der Behälter als Abschirmraum der konventionellen Funkenerosionsmaschine dient. Daraus folgt, dass nicht nur der Platz, der für einen abgeschirmten Raum benötigt wird, sondern auch das Material dazu nicht mehr nötig sind. Funkstörungen infolge Ausstrahlung von elektromagnetischen Wellen können mit einfachen Mitteln und geringen Kosten vermieden werden.
Des weiteren werden in der erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine eine Anzahl von Elektromagneten entlang der inneren Wand des Behälters so angebracht, dass sie bündig mit der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit im Behälter sind und sich ihre Oberflächen unter dem gleichen Potential befinden wie der Behälter. Im weiteren schwimmen eine Anzahl von abschirmenden Schwimmkörpern aus einem elektrisch leitfähigen und ferritischen Material so auf der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit, dass sie die ganze Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit abdecken. Wenn die Steuervorrichtung für die Elektromagnete so betätigt wird, dass letztere ein schwaches Magnetfeld erzeugen, berühren sich die abschirmenden Schwimmkörper gegenseitig, stehen auch mit der Wand des Behälters in Verbindung und befinden sich alle auf dem gleichen Potential wie der Behälter, wobei die elektromagnetischen Abschirmmittel verhindern, dass elektromagnetische Wellen, welche während des Bearbeitungsvorganges vom Zwischenraum zwischen dem Werkstück und der Elektrode ausgestrahlt werden, ins Äussere gelangen. So wirkt auch hier der Behälter als Abschirmraum der konventionellen Funkenerosionsmaschine, mit dem Ergebnis, dass Funkstörungen infolge Abstrahlung von elektromagnetischen Wellen während des Bearbeitungsvorganges mit einfachen Mitteln und geringen Kosten verhindert werden können.
Ferner können bei der Erfindung die magnetischen Kräfte der Elektromagneten an der Innenwand des Behälters durch die Steuervorrichtung so manipuliert werden, dass die aus der Wand des Behälters und den abschirmenden Schwimmkörpern bestehenden Abschirmmittel mit Leichtigkeit aktivierbar und deaktivierbar sind.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Funkenerosionsmaschine, worin eine Bearbeitungselektrode und ein zu bearbeitendes Werkstück in einer in einem Bearbeitungsbehälter vorhandenen Bearbeitungsflüssigkeit eingetaucht sind, und wo eine pulsierende Spannung durch eine Stromleitung zwischen der erwähnten Bearbeitungselektrode und dem erwähnten Werkstück angelegt ist, wobei zwischen den beiden eine Funkenentladung stattfindet, dadurch gekennzeichnet, dass um das erwähnte Werkstück zu bearbeiten, Mittel zur magnetischen Abschirmung eines Innenteils des Bearbeitungsbehälters vorhanden sind, welcher eine Anzahl von abschirmenden Schwimmkörpern aufweist, von denen zumindest die Oberfläche aus einem magnetischen Material von hoher magnetischer Permeabilität besteht, wobei die abschirmenden Schwimmkörper die Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit so bedecken, dass sie in Kontakt miteinander und mit der Wand des erwähnten Bearbeitungsbehälters sind und dass der Bearbeitungsbehälter aus einem magnetischen Material von hoher magnetischer Permeabilität ist.
2. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromleitung magnetisch abgeschirmt ist und dass die Abschirmmittel mit dem Bearbeitungsbehälter einen in sich geschlossenen magnetischen Kreis bilden.
3. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abschirmenden Schwimmkörper hohle Ferrit-Perlen sind.
4. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Elektromagneten vorhanden und auf der Innenseite des Bearbeitungsbehälters so angebracht sind, dass sie bündig mit der Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit im Bearbeitungsbehälter sind, wobei die Oberfläche der Elektromagnete das gleiche Potential aufweisen, wie der Bearbeitungsbehälter; dass Steuermittel für die Elektromagnete vorhanden sind, mit welchen die letzteren an- und abschaltbar sind und die magnetische Kraft jedes einzelnen der Elektromagnete steuerbar ist; und dass die abschirmenden Schwimmkörper elektrisch leitend und ferritisch sind, wobei die abschirmenden Schwimmkörper so auf der Bearbeitungsflüssigkeit im Bearbeitungsbehälter schwimmen, dass sie die ganze Oberfläche der Bearbeitungsflüssigkeit im Bearbeitungsbehälter bedecken, wenn die Steuermittel für die Elektromagnete die letzteren zum Erzeugen eines schwachen Magnetfeldes ansteuern.
5. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromleitung magnetisch abgeschirmt ist und dass die Abschirmmittel mit dem Bearbeitungsbehälter einen in sich geschlossenen magnetischen Kreis bilden.
6. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die abschirmenden Schwimmkörper hohle Ferrit-Perlen sind.
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