CH680735A5 - - Google Patents
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- CH680735A5 CH680735A5 CH4326/89A CH432689A CH680735A5 CH 680735 A5 CH680735 A5 CH 680735A5 CH 4326/89 A CH4326/89 A CH 4326/89A CH 432689 A CH432689 A CH 432689A CH 680735 A5 CH680735 A5 CH 680735A5
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- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C27/00—Making jewellery or other personal adornments
- A44C27/001—Materials for manufacturing jewellery
- A44C27/002—Metallic materials
- A44C27/003—Metallic alloys
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
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10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
CH 680 735 A5
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Goldlegierung zur Schwarzfärbung, einen daraus hergestellten Gegenstand und ein Verfahren zur Herstellung desselben. Solche gefärbte Goldlegierungen können eine glänzende schwarze Oberflächenschicht aufweisen und in Ornamenten aus einem Edelmetall angewendet werden.
Verarbeitete Gegenstände aus 18-karätigem Gold, d.h. einer Legierung, welche einen Goldanteil von 75 Gew.-% aufweisen, sind als Schmuckstücke aus Gold auf dem Markt weit verbreitet. Das 18-karätige Gold ist gekennzeichnet, in dass es die stabilsten mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften besitzt, ausgezeichnet verarbeitbar ist und ein einfaches Ändern des Farbtones erlaubt. Die verarbeiteten Gegenstände aus Gold weisen von sich aus einen Goldton auf und aufgrund dieses Farbtons werden sie als Schmuckstücke sehr geschätzt. In den letzten Jahren sind verarbeitete, geformte Gegenstände aus Gold zunehmend in bezug auf ihre Formgebung kompliziert geworden und der Bedarf für solche Gegenstände mit einer erhöhten Anzahl Farbtonvarianten ist gestiegen.
Die Farbtöne der gegenwärtig erhältlichen Erzeugnisse aus Goldlegierung, welche diesen Bedarf erfüllen, sind eine grüngelbe Farbe der Au-Ag-Legierung (Metal data Book, Seite 186, Maruzen, 1984), eine gelbe Farbe der Au-Ag-Cu-Legierung (ibid.), eine rote Farbe der Au-Cu Legierung (ibid.) und eine leicht gelbweisse Farbe der Au-Cu-Ni-Legierung (ibid.). Kürzlich sind eine purpurrote Farbe der Au-Al-Legierung (Metal, Nov. Ausgabe, Seite 30, Agne's, 1984) und eine gelblichgrüne Farbe der Au-Cd-Le gierung (Nonferrous Metals, II, Seite 231, zusammengestellt durch die Japan Metaliurgical Society, 1986) entwickelt worden.
Weil nur fünf Farben zur Verfügung stehen (weiss, gelb, rot, purpurrot und gelblichgrün) sind jedoch in bezug auf Farbvarianten von Schmuckstücken aus Gold, die erhalten werden können, Grenzen gesetzt. Folglich ist zunehmend erkannt worden, dass es erwünscht ist, Goldlegierungen zu entwickeln, welche Farben aufweisen, die von den obengenannten Farben verschieden sind, insbesondere Goldlegierungen mit einer schwarzen Farbe, welche einen sehr feinen Kontrast zur Goldfarbe bildet.
Ziel der Erfindung ist, das oben erwähnte Ziel zu erreichen.
Die erfindungsgemässe Goldlegierung ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gekennzeichnet.
Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher erläutert.
Diese Erfindung ist auf der Entwicklung einer neuen Goldlegierung zur Schwarzfärbung gegründet. Die Goldlegierung dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Gold und 5 bis 65 Gew.-% mindestens eines farbgebenden metallischen Elementes enthält, das aus der Gruppe bestehend aus Cu, Fe, Co und Ti ausgewählt ist. Falls der Anteil des farbgebenden metallischen Elementes weniger als 5 Gew.-% beträgt, kann die Legierungszusammensetzung nicht die schwarze Schicht auf der Oberfläche annehmen, welche durch die farbgebende Behandlung beabsichtigt ist. Falls dieser Anteil mehr als 65 Gew.-% beträgt, ist die erzeugte Goldlegierung nicht mehr imstande, die ausgezeichneten charakteristischen Eigenschaften beizubehalten, welche der Goldlegierung dieser Erfindung eigen ist.
Ein Teil des Goldes in der Goldlegierung kann durch mindestens ein Glied ersetzt werden, das aus den Elementen der Platingruppe ausgewählt ist (Pt, Pd, Rh, Ir, Ru und Os) und Ag und Ni. In diesem Falle ist es notwendig, dass die Goldlegierung das Gold in einem Verhältnis von mindestens 38 Gew.-% zur Summe der Menge des Goldes und der Menge des mindestens eines Elementes aufweist, das aus der Gruppe umfassend die Platinelemente, Ag und Ni ausgewählt ist. Falls der Anteil weniger als 28 Gew.-% beträgt, wird die endgültig hergestellte Goldlegierung nicht länger die charakteristische Güte von karäti-gem Gold beibehalten. Wenn ein Teil des Goldes durch mindestens ein Glied der Gruppe, bestehend aus den Platinelementen, Ag und Ni ersetzt ist, ist es notwendig, dass der Anteil des farbgebenden metallischen Elementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gew.-% im Falle von Cu, 3 bis 40 Gew.-% im Falle von Fe, 3 bis 40 Gew.-% im Falle von Co oder 1 bis 10 Gew.-% im Falle von Ti ist. Es ist weiter eine grundsätzliche Notwendigkeit, dass der insgesamte Anteil der Komponentelementen, die vom Gold verschieden sind, sich im Bereich von 5 bis 65 Gew.-% befindet.
Nachfolgend wird nun die Herstellung der Goldlegierung gemäss dieser Erfindung beschrieben.
Die Goldlegierung gemäss dieser Erfindung kann erhalten werden, indem die metallischen Komponentelementen in Verhältnissen kombiniert werden, welche der beabsichtigten Zusammensetzung der Legierung entspricht und dass die damit gebildete Zusammensetzung in einem Vakuum (Unterdruck) oder in einer Umgebung von einem chemisch trägen Gas innerhalb eines Lichtbogenofens geschmolzen wird, der einen wassergekühlten Kupferschmelztiegel oder einen Hochfrequenz-Induktionsofen enthält.
Allgemein beträgt die Menge der Zusammensetzung, die in einer Charge geschmolzen werden kann, ungefähr 50 bis 100 g.
Das Gold, das Cu, Fe, Co und Ti als farbgebende metallische Elemente und das Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni als Legierungselemente, die anstelle eines Teiles des Goldes verwendbar sind, sollten wunschgemäss so rein wie möglich sein. In der Praxis können sie, jedoch, Verunreinigungen in einem Ausmass enthalten, dass das Bilden der schwarzen Schicht der erzeugten Goldlegierung und der charakteristischen Güte der Goldlegierung nicht nachteilig beeinflusst sind.
Die Verunreinigungen, die in der Goldlegierung gemäss der vorliegenden Erfindung enthalten sein könnten, sollten folgende Grenzwerte (in ppm) nachfolgend angeführt nicht übersteigen.
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5
10
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25
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CH 680 735 A5
Mg < 3, Ca < 1, Al < 1, Cr < 1, Pb < 0,3, C <40, S < 10, P < 10, Si < 10 und Mn < 10.
Nachfolgend wird nun das Verfahren zur Herstellung eines verarbeiteten Gegenstandes aus einer Goldlegierung beschrieben, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht aufweist und aus der oben beschriebenen Goldlegierung hergestellt wird.
Der Block aus einer Goldlegierung, der durch das Schmelzen der Komponentelemente in einer Gussform, wie oben beschrieben, erhalten wird, wird unter einem Unterdruck oder in einer Umgebung eines chemisch trägen Gases geschmolzen, beispielsweise Argongas und die damit entstandene Schmelze wird in eine Gussform gegossen, welche aus zweckdienlichen, feuerfesten Stoffen hergesteilt ist, beispielsweise Magnesia, Zircon, Aluminiumoxid, Mullit oder Kieselerde, in diesem Falle ist es wünschenswert, dass während dem Giessen, um die Fülleigenschaften der Schmelze in der Höhlung der Gussform zu verbessern, unter Druck stehendes chemisch träges Gas oder Zentrifugalkraft angewendet wird.
Danach wird das entsprechend erhaltene Gussstück der jeweiligen zweckdienlichen Endbearbeitung unterworfen, beispielsweise einem Feilen, Abschruppen, einem Polieren mittels einem Schleifstein und einem Polieren.
Nachfolgend wird das gefertigte Gussstück in einer Umgebung oder einer oxidierenden Umgebung erwärmt, weiche bei einem Druck gehalten wird, die höher oder tiefer als der Partialdruck des Sauerstoffes in der Umgebung ist und danach im Medium Luft, Öl oder Wasser zweckdienlich gekühlt.
Die Temperatur der Erwärmung ist tiefer als der Schmelzpunkt der Legierungszusammensetzung des Gussstückes. Um genauer zu sein weist diese Temperatur einen Wert ungefähr im Bereich von 700°C bis 950°C auf, wenn das Erwärmen in der natürlichen Umgebung durchgeführt wird. Im allgemeinen beträgt die Temperatur nicht weniger als 700°C. Die Dauer der Erwärmung ist durch die Grösse des Gussstückes bestimmt sowie durch das Ausmass der Schwarzfärbung des Erzeugnisses. Das Ausmass der Schwarzfärbung steigt beispielsweise proportional zur Dauer des längeren Wärmens. Falls beispielsweise der verarbeitete Gegenstand ein kleines Erzeugnis ist, beispielsweise ein Ring oder eine Brosche, bewegt sich die Zeitdauer der Erwärmung allgemein im Bereich von 20-30 Minuten. Wenn der verarbeitete Gegenstand etwas grösser ist, genügt eine Zeitdauer der Erwärmung im Bereich von 30-60 Minuten.
Ais Folge der Wärmebehandlung, die wie oben beschrieben durchgeführt wird, nimmt die Oberflächenschicht des verarbeiteten Gegenstandes eine schwarze Farbe an.
Falls die schwarze Farbe, die sich auf der Oberfläche des verarbeiteten Artikels nach der Beendigung der Behandlung zur Entwicklung der Schwarzfärbung nach einem leichten Polieren einen noch ungenügenden Glanz aufweist, kann ein genügender Glanz erhalten werden, wenn man die polierte Oberfläche des verarbeitenden Gegenstandes während einer kurzen Zeitdauer der Flamme eines Gasbrenners aussetzt, wobei Stadtgas oder flüssiges Propangas verwendet wird und darauf die Oberfläche poliert.
Der Zusatz von Zink zielt hauptsächlich auf ein Entgasen der Legierungzusammensetzung. Wenn Zink während dem Herstellen der Goldlegierung hinzugegeben wird, kann die sonst mögliche Erscheinung kleiner Blasen auf der Oberfläche des Erzeugnisses verhindert werden. Falls die Menge von entsprechend hinzugegebenem Zink weniger als 0,5 Gew.-% beträgt, wird der Zweck dieser Zugabe nicht erhalten. Umgekehrt, falls die Menge mehr als 10 Gew.-% beträgt, beeinflusst die übergrosse Menge Zink die physikalischen Eigenschaften der Goldlegierung nachteilig.
Nachfolgend wird nun die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Beispiele und Vergleichsbeispiele mehr im einzelnen beschrieben. Die Arbeitsbeispiele betreffen Goldlegierungen von 18 Karat, 14 Karat und 10 Karat, welche allgemein zur Anwendung kommen. Goldlegierungen der Zusammensetzungen dieser Erfindung erzeugen ähnliche Wirkungen. Die Goldlegierungen und die verarbeiteten Gegenstände aus Goldlegierungen gemäss der vorliegen den Erfindung werden sehr einfach hergestellt, ohne dass irgendwelche besondere Rohstoffe oder Vorrichtungen notwendig sind. Daher kann die Ausübung der vorliegenden Erfindung sehr einfach durchgeführt werden. (Beispiele) A. Die nachfolgenden Arbeitsbeispiele beinhalten Goldlegierungen von 18 Karat (Au-Anteil 75 Gew.-%), die herkömmlichste Au-Güte.
BEISPIEL 1
Ein Gemisch, das aus 75 g reinem Au und 25 g Elektrolyt-Co bestand, wurde in einer Umgebung von Argongas durch ein Lichtbogenschweissverfahren geschmolzen. Die damit erhaltene Legierung wurde bei Unterdruck in einer Gussform in einem Schleudergussverfahren gegossen, welche durch das verlorene Wachsverfahren hergestellt worden war. Die gegossenen Erzeugnisse (Ring und Brosche) wurden gefeilt und geschliffen, um die Oberfläche fertig zu bearbeiten, danach zur Farbgebung während 20 Minuten bei einer Temperatur von 800°C Luft ausgesetzt und darauf mit Wasser gekühlt. Als die verarbeiteten Gegenstände danach durch ein Polieren wieder blank geputzt wurden, nahmen sie eine leuchtend schwarze Farbe an. Damit wurden verarbeitete Gegenstände aus einer Goldlegierung erhalten, die alle eine glänzende schwarze Oberflächenschicht enthielten. Die Dicke der schwarzen Oberflächenschichten betrug ungefähr 3-4 um. Diese schwarzen Oberlfächenschichten waren aus Au, welches CoO enthielt, zusammengesetzt.
3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
CH 680 735 A5
BEISPIELE 2 bis 16
Gemische aus reinem Gold und verschiedenen Elementen wurden in derselben Weise geschmolzen, wie im Beispiel 1 offenbart ist. Die daraus hervorgegangenen Goldlegierungen wurden gegossen. Die Gussstücke (Ring und Brosche) wurden Luft ausgesetzt und danach abgekühlt, so wie dies im Beispiel 1 erklärt worden ist. Als Folge davon wurden verarbeitete Gegenstände aus einer Goldlegierung erhalten, die jeweils eine glänzende schwarze Oberflächenschicht enthielten.
Die Zusammensetzungen der Legierungen, die Bedingungen der Wärmebehandlung und die schwarzen Oberflächenschichten waren wie in der nachstehenden Tabelle 1 dargestellt ist.
4
en o
à
4* O
CO O
ro tn to o
Tabelle 1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
Reines Au
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
Sauerstoff
25
15
5
15
freies Kupfer
Elektrolyse
25
15
15
7
24
10
13
9
Eisen
Elektrolyse
25
15
18
20
20
10
5
Kobalt
Reines Ti
25
8
5
2
1
Reines Ag
10
10
17
10
Elektrolyse
10
10
Nickel
Reines Zn
1
Erwärmungs
800
850
750
800
800
850
850
800
850
900
900
800
800
850
900
800
temperatur
(°C)
Dauer Erwär
20
20
30
20
20
30
20
20
20
15
15
20
20
20
15
20
mung (Min.)
Kühlmedium
Wasser
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Wasser
Dicke der
3-4
2-3
3-4
3-4
3-4
2-3
2-3
3-4
3-4
3-4
2-3
3-4
3-4
3-4
3-4
3-4
schwarzen
Oberflächen
schicht (um)
Zusammen
Au
Au
Au
Au
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au
Au, Ni
Au
Au
Au
Au
Au
Au
Au, Ag setzung
CoO
Ti02-x
Fe3Ü4
CuO
Fe3Û4
CoO
TiOa-x
NiO
Fe304
Fe304
CoO
CoO
F63O4
F63O4
FB3O4
CoO
Ag20*
Ag20*
CuO
CoO
TiOa-x
CuO
ZnO*
CuO
CoO TÌO2-X
F63O4 TÌO2-X
* kleine Menge
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
CH 680 735 A5
BEISPIELE 17 bis 31
Verarbeitete Gegenstände aus einer schwarzgefärbten Goidlegierung wurden erhalten, indem das Vorgehen gemäss Beispiel 1 befolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Zusammensetzungen der Legierungen gemäss der Tabelle 2 verändert wurden. Die damit entstandenen schwarzen Oberflächenschichten wurden gemessen und hatten eine Dicke von 3 bis 4 um und boten eine schöne Erscheinung.
6
CTI Ol
•ta» Ol
CO O
f\3 Ol ro o
Tabelle 2
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Reines Au
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
Sauerstofffreies
5
5
10
5
5
5
5
3
2
Kupfer
Elektrolyse
10
5
8
10
7
9
6
5
Eisen
Elektrolyse
10
5
8
10
20
15
10
6
10
5
Kobalt
Reines Ti
5
2
2
2
1
1
5
1
1
Reines Ag
10
10
10
10
10
10
10
10
15
10
10
10
Elektrolyse
5
5
5
2
3
3
Nickel
Reines Zn
1
1
1
Erwärmungs
750
800
720
800
750
800
750
730
800
800
750
800
800
800
800
temperatur (°C)
Dauer Erwärmung
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
(Min.)
Kühlmedium
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Dicke der schwarzen
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4—6
4-6
4-6
4—6
Oberflächenschicht
(lim)
Zusammensetzung
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag Au
Au
Au
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ag
CoO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CoO
F63O4
TÌO2-X
Fe304
CoO
CoO
CuO
Fe304
TÌO2-X
F93O4
CoO
F63O4
Fe304
CoO
CoO
CoO
TÌO2-X
F63O4
CoO
TÌO2-X
TÌO2-X
CoO
TÌO2-X
Fe3Û4
TÌO2-X
TÌO2-X
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
CH 680 735 A5
BEISPIEL 32
Ein Gemisch aus 75 g reinem Au, 10 g reinem Pd und 15 g Elektrolytkupfer wurde geschmolzen und in derselben Weise gegossen, wie das beim Beispiel 1 gezeigt worden ist. Die Gussstücke (Ring und Brosche), welche entsprechend erhalten wurden, wurden zur Farbgebung während 20 Minuten bei einer Temperatur von 800°C Luft ausgesetzt, danach in Luft abgekühlt und wieder durch ein Polieren geglänzt. Die Folge davon war, dass schöne glänzende schwarze Erzeugnisse erhalten wurden. Die schwarzen Oberflächenschichten, welche durch die Behandlung zur Farbgebung erhalten wurden, wiesen eine Dicke von 3-4 um auf und waren aus Au, Pd und CoO zusammengesetzt.
BEISPIELE 33 BIS 42
Verarbeitete Gegenstände aus einer Goldlegierung, welche eine glänzende schwarze Oberflächenschicht aufwiesen, wurden erhalten, indem gemäss dem Beispiel 1 vorgegangen wurde, mit der Ausnahme, dass die Zusammensetzungen der Legierungen verändert wurden. Die Zusammensetzung der Legierungen, die Temperaturbedingungen und die schwarzen Oberflächenschichten waren, wie in der Tabelle 3 gezeigt ist.
8
CJ1 U1
Ol o
•tk. U1
4». o
03 O
ro
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TO O
Tabelle 3
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
Reines Au
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
Sauerstofffreies
20
5
10
Kupfer
Elektrolyse
15
20
5
10
9
Eisen
Elektrolyse
15
10
15
10
10
5
Kobalt
Reines Ti
8
5
Reines Pt
5
5
5
5
Reines Pd
10
10
17
10
10
10
10
Reines Rh
5
1
Erwärmungs
800
850
850
800
850
900
900
800
850
900
800
temperatur (°C)
Dauer Erwärmung
20
20
20
20
20
15
15
20
20
15
20
(Min.)
Kühlmedium
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Wasser
Wasser
Dicke der schwarzen
3-4
2-3
2-3
3-4
3-4
3-4
2-3
3-4
3^t
3-4
3-4
Oberflächenschicht
(M-m)
Zusammensetzung
Au.Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pt
Au, Ph
Au, Pd
Au, Pt
Au, Pd
Au,Pt
Au, Pd
Au, Pd
CoO
Fe304
Ti02-x
CuO
F63O4
Fe304
CoO
CoO
F83O4
Pt
Rh
CoO
TÌO2-X
CuO
CuO
CoO
Fe3Ü4
CoO
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
CH 680 735 A5
BEISPIELE 43 bis 57
Gefärbte, verarbeitete Gegenstände aus einer Goidlegierung wurden erhalten, indem gemäss dem Vorgehen nach Beispiel 1 vorgegangen wurde, mit der Ausnahme, dass die Zusammensetzungen der Legierungen gemäss der Tablle 4 variiert wurden. Die damit erhaltenen schwarzen Oberflächenschichten wurde gemessen und hatten eine Dicke von 4 bis 6 [im und hatten ein schönes Aussehen.
10
Tabelle 4
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
Reines Au
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
75
Sauerstofffreies
5
5
10
5
5
5
5
3
2
Kupfer
Elektrolyse
9
5
5
7
9
6
5
Eisen
Elektrolyse
10
5
8
10
20
10
10
6
10
5
Kobalt
Reines Ti
5
2
2
1
1
1
5
1
Reines Pt
5
8
1
1
Reines Pd
10
10
5
10
10
10
5
5
5
10
5
6
6
6
Reines Ir
1
Reines Ag
10
10
6
5
5
Elektrolyse
5
5
3
3
Nickel
Reines Zn
1
Erwärmungs
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
750
temperatur (°C)
Dauer Erwärmung
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
(Min.)
Kühlmedium
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Dicke der schwarzen
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
4-6
Oberflächenschicht
(um)
Zusammensetzung
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pd
Au, Pt
Au, Pd
Au, Ag
Au, Pd
Au, Pd
Au, Ag
Au, Pd
Au, Pd
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CuO
CoO
CuO
Pd
Ni
Ag, Ni
Pd, Pt
Ag, Ni
Ag, Ni
CoO
F03O4
TÌO2-X
F63O4
CoO
TÌO2-X
Fe304
CuO
Fe304
CoO
FesOij.
TÌO2-X
Fe304
CoO
Fe304
CoO
TÌO2-X
CoO
CoO
CoO
CoO
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
CH 680 735 A5
B. Die nachfolgenden Arbeitsbeispiele betreffen 14 Karat Goldiegierungen (Au Anteil 58,3 Gew.-%).
Verarbeitete Gegenstände aus einer Goldlegierung, welche eine schwarze Oberflächenschicht hatten, wurden erhalten, indem gleich wie im Beispiel 1 dargestellt ist, vorgegangen wurde, mit der Ausnahme, dass das reine Au mit verschiedenen Elementen gemäss der Tabelle 5 gemischt wurde. Die schwarzen Oberflächenschichten dieser Erzeugnisse hatten alle ungefähr eine Dicke von 5 bis 6 um.
12
4
en ui
Ol o
co en
N> Ol ro o
Tabelle 5
u
58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75
Reines Au 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3 58.3
Sauerstoff- 41.7 10 20 10 20 10 10 10
freies Kupfer
Elektrolyse 15 20 5 20 5 10
Eisen
Elektrolyse 41.7 15 21.7 36.7 21.7 15 15 20 20 20 20 15 15
Kobalt
Reines Ti 5 2 2
Reines Pt 21.7 14.7 5 3.7
Reines Pd 21.7 21.7 6.7 6.7 10 10
Reines Rh 2 1.7 o
Reines Ru 3 a>
Reines Ag 26.7 26.7 21.7 o
Elektrolyse 31.7 16.7 ca
Nickel £
Reines Zn 3 3 oi
Erwärmungs- 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720 720
temperatur
(°C)
Dauer Erwär- 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 mung (Min.)
Dicke der 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 5-6 schwarzen Oberflächenschicht (um)
Zusammen- Au Au Au, Ag Au, Ni Au, Ag Au Au Au Au, Ag Au, Ni Au, Pd Au, Pd Au, Pt Au, Pt Au, Pt Au, Pd Au, Pt Au, Pd setzung CoO CuO CoO CuO F83O4 Fe3Û4 CoO CuO Fea04 CuO Fe304 CoO CuO Rh Pd Fe304 Pd Rh
CoO TÌO2-X CoO CoO CoO F63O4 CuO CoO CuO CuO
CoO CoO TÌO2-X CoO CoO Ru02 TÌO2-X
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
CH 680 735 A5
C. Die nachfolgenden Arbeitsbeispiele betreffen 10 Karat Goldlegierungen (Au Anteil 41,7 Gew.-%).
Verarbeitete Gegenstände aus Goldlegierungen, welche eine schwarze Oberflächenschicht aufwiesen wurden erhalten, indem gemäss dem Vorgehen des Beispieles 1 vorgegangen wurde, mit der Ausnahme, dass reines Au mit verschiedenen Elementen vermischt wurde, wie in der Tabelle 6 gezeigt ist. Die schwarze Oberflächenschichten aller dieser Erzeugnisse hatten eine Dicke von ungefähr 5 bis 6 um.
14
<
<T> Ol
Ol O
Ol o
CO
o r\D
Ol
Tabelle 6
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
Reines Au
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
41.7
Sauerstofffreies
58.3
10
10
10
5
Kupfer
Elektrolyse
20
5
20
5
Eisen
Elektrolyse
58.3
20
26.6
26.6
20
15
15
15
Kobalt
Reines Ti
10
5
Reines Pt
38.3
5
7
Reines Pd
38.3
23.3
28.3
15
Reines Ru
3.3
Reines Ag
38.3
48.3
16.7
10
10
Elektrolyse
38.3
16.7
5
Nickel
Reines Zn
3
Erwärmungstemperatur
700
700
700
700
700
700
700
700
700
700
700
700
(°C)
Dauer der
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30
Erwärmung (Min.)
Kühlmedium
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
Dicke der schwarzen
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
Oberflächenschicht (um)
Zusammensetzung
Au
Au
Au, Ag
Au, Ni
Au, Ag
Au, Ag
Au, Ni
Au, Pd
Au, Pt
Au, Ag
Au, Ni
Au, Ag
CoO
CuO
CoO
Fe3Ü4
TÌO2-X
CoO CuO TÌO2-X
CuO
Fea04
CoO
Fea04
Fe304
Pd
CuO
CoO
Pt, Pd
CoO
Fe304
Pt, Pd Ru CuO CoO
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
CH 680 735 A5
VERGLEICHSBEISPIELE 1 bis 4
Verarbeitete Gegenstände aus Goldlegierungen wurden erhalten, indem gemäss dem Beispiel 1 vorgegangen wurde, mit der Ausnahme, dass reines Au mit verschiedenen Elementen vermischt wurde wie in der Tabelle 7 gezeigt ist. Die Oberflächenschichten, welche auf diesen verarbeiteten Gegenständen entstanden, hatten eine Farbe, welche gelb gemischt mit grau hatte. Die schwarzen Oberflächenschichten, welche gemäss dieser Erfindung erhalten werden, wurden durch diese verarbeiteten Gegenstände nicht erhalten.
Tabelle 7
Vergleichsbeispiel Nr. Zusammensetzung
1
2
3
4
Reines Au
75
75
75
75
Sauerstofffreies Kupfer
1
Elektrolyse Eisen
3
1
Elektrolyse Kobalt
3
2
1.5
Reines Ti
0.5
Reines Pt
10
Reines Pd
10
Reines Ag
22
12
12
12
Elektrolyse Nickel
10
Claims (9)
1. Goldlegierung zur Schwarzfärbung, gekennzeichnet durch einen Anteil Gold und mindestens ein farbgebendes metallisches Element der Gruppe Cu, Fe, Co und Ti, welches farbgebendes Element in einer Konzentration im Bereich von 5 bis 65 Gew.-% vorhanden ist.
2. Goldlegierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anteil Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-%.
3. Goldlegierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens ein Legierungselement der Gruppe Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni, wobei das Gold im Verhältnis von mindestens 38 Gew.-% zur Summe der Menge dieses Goldes und der Menge des Legierungselementes enthalten ist, der Anteil des farbgebenden metallischen Elementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gew.-% im Falle von Cu, 3 bis 40 Gew.-% im Falle von Fe, 3 bis 40 Gew.-% im Falle von Co, oder 1 bis 10 Gew.-% im Falle von Ti beträgt, und der Gesamtanteil von Komponentenelementen in der Goldlegierung, die von Gold verschieden sind, im Bereich von 5 bis 65 Gew.-% vorhanden ist.
4. Goldlegierung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-%.
5. Verarbeiteter Gegenstand aus einer Goldlegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er eine glänzende schwarze Oberflächenschicht aufweist.
6. Verfahren zur Herstellung des geformten Gegenstandes nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Goidlegierung geformt wird und die geformte Goldlegierung in einer oxidierenden Umgebung bei einer Temperatur wärmebehandelt wird, die nicht höher als die Schmelztemperatur der Goldlegierung ist, und dass danach die dabei hervorgegangene Goldlegierung abgekühlt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Bilden der Goldlegierung Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-% zugegeben wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Goldlegierung geformt wird, die geformte Goldlegierung in einer oxidierenden Umgebung bei einer Temperatur wärmebehandelt wird, die nicht höher als die Schmelztemperatur der Goldlegierung ist, und dass danach die dabei hervorgegangene Goldlegierung abgekühlt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Formen der Goldlegierung Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-% zugegeben wird.
16
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