CH681579A5 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/022—Emergency operating parts, e.g. for stop-switch in dangerous conditions
-
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- H01H2003/024—Resetting of bistable emergency operating part by pulling it
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- H01H2003/0246—Resetting of bistable emergency operating part by rotating itself or an accessory
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
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CH 681 579 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Not-Aus-Schaltgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Not-Aus-Schaltgerät ist bekannt, bei dem ein Betätigungsstössel mit einem Drehknopf verbunden ist, wobei das Ausschalten durch einfaches Drücken des Drehknopfes erfolgt, wodurch der Betätigungsstössel dann in der Ausschaltposition verrastet. Aus dieser verrasteten Ausschaltposition ist der Betätigungsstössel über den Drehknopf in entsprechender Richtung zu drehen und kehrt dann unter der Einwirkung einer Rückstellfeder wieder in seine Ausgangsposition zurück. Durch Manipulation ist es hierbei möglich, das Öffnen des Öffnerkontaktes vor dem Rasten und dem Rückmeldekontakt (Schliesser) zu öffnen, wodurch eine mit dem Schaltgerät schaltbare Anlage zum Stillstand gebracht werden, aber eine Rückstellung des Schaltgeräts ohne weiteres erfolgen und damit ein Wiederanlauf der Anlage bewirkt werden kann.
Abgesehen davon sind Notschalter bekannt, die mit einem Kraftspeicher versehen sind, der dazu dient, den Betätigungsstössel aus einer nichtverra-steten Ausgangsstellung nach Überwinden eines Druckpunktes schlagartig (Sprungverhalten) in die Ausschaltposition zu bringen, während der Betätigungsstössel gegen die Kraft des Kraftspeichers herausgezogen werden muss, um wieder in die Ausgangsposition zu gelangen. Aber auch hierbei ist das Wiedereinschalten relativ einfach und nicht manipulationssicher.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Not-Aus-Schaltgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, das eine vergrösserte Sicherheit gegen Manipulation bzw. falsche Betätigung liefert.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der beigefügten Abbildung hälftig und teilweise im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Das dargestellte Not-Aus-Schaltgerät umfasst einen Montageflansch 1, der lösbar mit einer Betätigungseinrichtung 2 verbunden ist, die einen Drehknopf 3 umfasst, der mit einem (nicht dargestellten) Betätigungsstössel verbunden ist, wobei der Drehknopf 3 einerseits in Richtung des Pfeils 4 drehbar und andererseits in Richtung des Pfeils 5 eindrückbar ist. Die Betätigungseinrichtung umfasst ferner eine Rasteinrichtung (nicht dargestellt), die bewirkt, dass der Betätigungsstössel beim Eindrücken des Drehknopfes 3 entsprechend dem Pfeil 5 in der Ausschaltposition verrastet, während eine Rückstellfeder (nicht dargestellt) vorgesehen ist, die nach Drehen des Drehknopfes 3 in Richtung des Pfeils 4 zum Lösen der Verrastung auf den Drehknopf 3 einwirkt, um diesen in die Ausgangsposition zurückzustellen.
Ein weiteres Gehäuse 6 ist vorgesehen, das mit dem Montageflansch 1 einerseits über am Gehäuse
6 einseitig eingespannte Rastfedern 7, die mit entsprechenden Ausnehmungen am Montageflansch 1 zusammenwirken, und andererseits über eine Schraubverbindung mit dem Montageflansch 1 lösbar verbunden ist. Die Schraubverbindung erfolgt über entsprechende Nippel 8. Das Gehäuse 6 nimmt ein Sprungglied 9 auf, das über eine Schraube 10 mit dem Betätigungsstössel verbunden ist. Die Schraube 10 erstreckt sich in Axialrichtung des Betäti-gungsstössels und ist innerhalb einer Hülse 11 angeordnet, die von einer Axialbohrung 12 des Sprunggliedes 9 aufgenommen wird.
Das Sprungglied 9 besitzt zwei Schenkel 13, die sich im wesentlichen senkrecht zur Achse des Betä-tigungsstössels erstrecken und auf beiden Seiten hiervon angeordnet sind. Die Enden der Schenkel 13 sind in der Ausgangsposition in entsprechende Ausnehmungen 14 von zwei gegenüberliegend angeordneten Rastfedern 15 eingerastet, die mit einem Ende im Gehäuse 6 eingespannt sind, während das andere Ende durch zwei Führungsnocken 16 verschiebbar geführt ist.
Ferner sind zwei Zylinderstifte 17 in das Gehäuse 6 eingelegt, die sich durch die Schenkel 13 hindurch erstrecken und jeweils eine Schraubenfeder 18 führen. Die Schraubenfedern 18 stützen sich einerseits am Gehäuse 6 und andererseits an den Schenkeln 13 ab, so dass diese in die Ausschaltposition durch die stark ausgelegten Schraubenfedem 18 vorgespannt werden.
Wenn der Betätigungsstössel in Richtung des Pfeils 5 gedrückt wird, gelangen die Schenkel 13 infolge Deformation der Rastfedern 15 aus den Rast-ausnehmungen 14 heraus, so dass die Schraubenfedern 18 das Sprungglied 9 nach Überwindung der Rastung zwangsläufig und schlagartig in die Ausschaltposition bewegen.
Dagegen muss zum Wiedereinschalten der Drehknopf 3 erstens in Richtung des Pfeils 4 gedreht werden, um den Betätigungsstössel zu entrasten, und zweitens entgegen der Richtung des Pfeils 5 gezogen werden, um die Kraft der Schraubenfedern 18 zu überwinden und das Sprungglied 9 wieder in Rastposition bezüglich der Rastfedern 15 zu bringen. Hierdurch werden gleichzeitig die Schraubenfedern 18 wieder gespannt.
Die Schraubenfedern 18 sind insbesondere als Sicherheitsfedern ausgebildet, indem sie einerseits durch die Zylinderstifte 17 geführt und andererseits die Abstände zwischen ihren Windungen kleiner als der Durchmesser des Drahtes sind, aus dem die Federn hergestellt sind. Hierdurch können sich bei Federbruch die Schraubenfedern nicht ineinander drehen.
Die Schraube 10 kann mit einem selbstschneidenden Gewinde versehen sein.
Das Gehäuse 6 kann bei Bedarf an dem Montageflansch 1 angebracht werden, wobei ausserdem gegebenenfalls seitlich zum Gehäuse 6 zusätzliche gesonderte, mit Schaltelementen versehene Gehäuse auf dem Montageflansch angeordnet werden können, wobei diese Schaltelemente durch am Sprungglied 9 seitlich angebrachte Stege zwangsläufig betätigt werden.
Die Sprung- und Schaltelemente können auch bei
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entsprechenden Bauformen hintereinander angeordnet werden.
Das Sprungglied 9 kann auch mit einer Blattfedern, Zugfedern oder sonstigen Druckfedern umfassenden Federanordnung 18 ausgerüstet sein.
Claims (12)
1. Not-Aus-Schalter mit einem Montageflansch (1) und einem hierzu beweglichen Betätigungsstössel zum Bewirken einer Schaltfunktion, der aus einer die Einschaltstellung repräsentierenden Ausgangsposition gegen die Kraft einer Rückstellfeder in eine Ausschaltposition, in der er verrastet, drückbar sowie unter entrastendem Drehen in die Ausgangsposition rückstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsstössel mit einen Sprungglied (9) verbindbar ist, das in einem gesonderten Gehäuse (6) untergebracht in die Ausschaltposition durch eine Federanordnung (18) vorgespannt und in der Ausgangsposition durch eine Rasteinrichtung (15) in einer Raststellung eingerastet ist, wobei die Federanordnung (18) durch Ziehen des Betätigungsstössels beim Rücksteilen von diesem in die Ausgangsposition spannbar und das gesonderte Gehäuse (6) lösbar mit dem Montageflansch (1 ) verbunden ist.
2. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungglied (9) zwei im wesentlichen senkrecht zur Achse des Betätigungsstössels und auf beiden Seiten hiervon verlaufende Schenkel (13) aufweist, deren Enden in der Ausgangsposition mit der Rasteinrichtung (15) in Eingriff stehen.
3. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (15) zwei einseitig eingespannte Rastfedern umfasst.
4. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung (18) zwei Schraubenfedern umfasst, die sich gehäu-seseitig und an jeweils einem Schenkel (13) des Sprunggliedes (9) abstützen.
5. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfedern (18) Sicherheitsfedern sind.
6. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfedern (18) von Zylinderstiften (17) geführt sind.
7. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderstifte (17) die Schenkel (13) des Sprungglieds (9) führen.
8. Not-Aus-Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageflansch (1) und das Gehäuse (6) über eine Rastanordnung (7) miteinander verbindbar sind.
9. Not-Aus-Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastanordnung (7) einseitig eingespannte Rastfedern an einem Gehäuse (6) und zugehörige Rastausnehmun-gen am Montageflansch (1) umfasst.
10. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageflansch (1 ) mit dem Gehäuse (6) über eine Schraubverbindung verbindbar ist.
11. Not-Aus-Schalter nach einem der Ansprüche
8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungglied (9) mit dem Betätigungsstössel über eine axial verlaufende Schraube (10) versehraubbar ist, die von der Aussenseite des Gehäuses (6) für das Sprungglied (9) zugänglich ist.
12. Not-Aus-Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (10) innerhalb des Sprungglieds (9) von einer Hülse (11 ) umgeben ist.
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