CH682247A5 - - Google Patents

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CH682247A5
CH682247A5 CH1830/91A CH183091A CH682247A5 CH 682247 A5 CH682247 A5 CH 682247A5 CH 1830/91 A CH1830/91 A CH 1830/91A CH 183091 A CH183091 A CH 183091A CH 682247 A5 CH682247 A5 CH 682247A5
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CH
Switzerland
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cloth
rollers
pulling
pulling device
cover element
Prior art date
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CH1830/91A
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English (en)
Inventor
Albin Uebelhart
Original Assignee
Sonne Regen Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B2009/583Cords or cables

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)

Description

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CH 682 247 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Zugvorrichtung zum Ein- und Ausziehen eines Abdeckelementes, vorzugsweise eines Tuches für einen Store, mit wenigstens einem an dem zu verschiebenden Abdeckelementende angreifenden, auf Rollen auf- bzw. abwickelbaren Seilzug, der durch ein an einer verschiebbaren Rolle angreifendem Federelement eine ständige Zugkraft auf das Abdeckelement ausübt; sowie ein dazugehöriger Store.
Eine gattungsgemässe Zugvorrichtung eignet sich insbesondere für Stören, bei denen zumindest teilweise ein horizontaler oder leicht schräg abfallender Verlauf der Ausziehung des vor Sonne schützenden Tuches erfolgt. Bei einer solchen bekannten Zugvorrichtung greift beidseitig an dem zu verschiebenden Tuchende ein Stahlband an, das über Umlenkrollen auf einer seitlich an der das Tuch aufwickelnden Welle achsgleich angebrachten Rolle auf- bzw. abwickelbar ist. Zur Erzeugung der Verspannung des Stahlbandes und damit auch des Tuches weist diese herkömmliche Zugvorrichtung eine Umlenkrolle auf, welche das Stahlband um 180° umlenkt und mit einer Gasdruckfeder verbunden ist. In beidseitig zum Tuch angeordneten Führungsschienen ist je eine solche Zugvorrichtung integriert. Dies hat jedoch den Nachteil, dass mit einer solchen Anordnung der Zugvorrichtung zum einen in ihrem Querschnitt relativ massive Führungsschienen benötigt werden und zum andern auch die erwähnte Welle zum Aufwickeln des Tuches seitlich mit der an ihr angebrachten Aufwickelrollen für das Stahlband ziemlich massiv werden. Dies kann beispielsweise bei Stören, die bei Wintergärten ausserhalb der Fenster aufmontiert werden, zu Platzschwierigkeiten führen. Nebst dem ist es auch vom ästhetischen Gesichtspunkt her nicht ideal, wenn solche massive Führungsschienen und Wellen benötigt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zugvorrichtung nach der eingangs beschriebenen Gattung sowie ein dazugehöriger Store zu schaffen, die bei verbesserter Funktionstüchtigkeit geringere Platzanforderungen benötigen und überdies sehr einfach und damit kostengünstig sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der an dem zu verschiebenden Abdeckelementende angreifende Seilzug mit seinem anderen Ende in die Endstellung des ausgezogenen Abdeckelementes geführt ist und unmittelbar oder über eine oder mehrere Umlenkrollen um wenigstens zwei Rollen herum ein- oder mehrmals aufgewickelt ist, welche mittels einer Verschiebeeinrichtung um einen Hub gegeneinander verschiebbar angeordnet und vom Federelement auseinandergedrückt sind.
Dadurch lässt sich der Seilzug dieser erfin-dungsgemässen Zugvorrichtung unabhängig und in sich geschlossen auf- resp. abwickeln, wodurch die Zugvorrichtung minimalste Platzanforderungen beansprucht und auch in manchen Fällen einen unpro-blematerischen Einbau einer Store ermöglicht.
Die Erfindung ist in idealer Weise erfüllt, wenn die Zugvorrichtung für die genannte Verschiebeeinrichtung sowie für das Federelement eine den Hub und in jeder Hubstellung eine Federkraft erzeugenden Gasdruckfeder verwendet wird, an der vorzugsweise beidseitig je eine in einem Schlitten drehbar gelagerte Rolle befestigt ist, welche dabei von dem Seil vorteilhaft mehrmals umwickelt und zusammen mit der Gasdruckfeder in einem Gehäuse untergebracht sind.
Das Gehäuse seinerseits ist bei einer vorzugsweisen Anordnung in einem Hohlprofil eingesetzt, welches an dem zu verschiebenden Tuchende lösbar befestigt ist und in seiner Länge annähernd der Tuchbreite entspricht. Der Seilzug ist beidseitig aus dem Hohlprofil herausgeführt und über Umlenkrollen jeweils in der Endstellung des ausgezogenen Tuches befestigt.
Bei einer anderen Anordnung ist das Gehäuse in seiner Längsausdehnung in Verstellrichtung und zudem seitlich des Tuches plaziert.
Eine gesamte Store mit einer erfindungsgemäs-sen Zugvorrichtung hat eine das Tuch auf- oder abwickelbare, drehgelagerte Antriebswelle sowie davon ausgehend beidseitig das verschiebbare Tuchende lagernde Führungsschienen, die entlang einer zu schützenden Fläche angebracht sind. Die Zugvorrichtung ist dabei als unabhängige Einheit von der das Tuch aufwickelnder Antriebswelle vorgesehen und sie ermöglicht damit geringe Platzanforderungen und eine vorzügliche Funktionstüchtigkeit.
Das am Tuchende befestigte Gehäuse ist beidseitig von je einem an ihm lösbar befestigten Gleitelement gehalten, welches mindestens ein, vorzugsweise zwei in der Führungsschiene laufende Gleiter aufweist, die je eine Umlenkrolle drehbar lagern, vermittels derer der Seilzug von seinem der Endstellung des ausgezogenen Tuches entsprechenden Abschluss auf die in dem Gehäuse gelagerten Rollen umgelenkt wird.
Ausführungsbeispiele sowie weitere Vorteile der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Store mit einer erfindungsgemässen Zugvorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt der erfindungsgemässen Zugvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf vom Seilzug umwickelten Rollen einer Zugvorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt der Zugvorrichtung nach der Linie iV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt der Zugvorrichtung nach der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 eine seitliche Ansicht der Zugvorrichtung nach dem Pfeil VI in Fig. 2,
Fig. 7 eine entsprechende seitliche Ansicht, jedoch mit gekrümmter Führungsschiene und
Fig. 8 einen Schnitt einer Zugvorrichtung, die seitlich entlang der Führungsschiene angeordnet ist.
Fig. 1 zeigt eine Store 10, wie sie auch unter dem Begriff Markise oder Pergola bekannt ist und deren eigentlicher Zweck darin besteht, einen Raum
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vor Sonneneinstrahlung zu schützen, wenn dies gewünscht ist. Um das zu erreichen, kann ein Tuch 15 oder ähnliches, beispielsweise eine Lamellenstore, entlang von beidseitig zum Tuch 15 angeordneten Führungsschienen 12 ausgezogen werden. Das Tuch 15 ist dabei an einer von Hand oder maschinell drehangetriebenen Antriebswelle 16 auf- oder abwickelbar, wobei darunter ein Auf- oder Abrollen oder eine Faltung oder dergleichen zu verstehen ist. Letztere wie auch die Führungsschienen 12 können mittels Konsolen 13 beispielsweise an einer nicht näher gezeigten Konstruktion eines Wintergartens oder dergleichen befestigt sein. Das Tuch 15 ist an seinem den Führungsschienen 12 entlang zu verschiebenden Ende 15' lösbar an einem seiner Breite annähernd entsprechenden Hohlprofil 22 einer er-findungsgemässen Zugvorrichtung 20 befestigt, währenddessen das gegenüberliegende Tuchende an der obgenannten Antriebswelle 16 lösbar festgehalten ist. Mit der Zugvorrichtung 20 wird insbesondere erreicht, dass das Tuch 15 in dem vom horizontalen nur wenig geneigten oberen Führungsschienenverlauf einwandfrei und vorteilhaft gestreckt verschiebbar ist. Die von der Zugvorrichtung selbsterzeugte ständige Zugkraft bewirkt, dass das Tuch eigentlich stets ausgezogen werden möchte, dem wirkt jedoch der Antrieb der Welle 16 entgegen. Bei Betätigung des Antriebes verringert dieser seine Gegenkraft derart, dass das Tuch mit einer bestimmten Geschwindigkeit ausfährt. Hingegen beim Aufwickeln wird entsprechend vom Antrieb eine die Zugkraft der Zugvorrichtung übersteigende Gegenkraft erzeugt.
Gemäss der Fig. 2 weist die Zugvorrichtung 20 beidseitig an dem Hohlprofil 22 je ein Gleitelement 23 mit je zwei Gleitern 24 und 25 auf, die und damit auch das Tuch 15 in den Führungsschienen 12 verschiebbar geführt sind. Nach der Erfindung hat die Zugvorrichtung 20 einen Seilzug 30, der beidseitig vom unteren Ende der Führungsschienen 12 ausgeht, über Umlenkrollen 26, 27 an den Gleitern 24, 25 ins erwähnte Hohlprofil 22 geführt ist und folglich darin um zwei in dem im Hohlprofil 22 befestigten Gehäuse 22' verschiebbarer Rollen 31 herum aufgewickelt und als ein Drahtseil zusammengeführt ist. Die Rollen 31 sind dabei in einem Schlitten 31' drehbar gelagert. Eine als Verschiebeeinrichtung und als Federelement ausgebildete Gasdruckfeder 35 ist mit den Rollen 31 verbunden und bewirkt, dass einerseits eine gleichmässige Spannkraft in jeder Hubstellung auf den um die Rollen 31 gewickelten Seilzug 30 erzeugt wird und andererseits durch deren mögliche Hubverstellung, bspw. 500 Millimeter, der um die beiden Rollen 31 geführte Seilzug 30 je nach Verschieberichtung des Tuches 15 an die Führungsschienen freigegeben oder von diesen zurückgenommen wird. Damit wird ermöglicht, dass der Seilzug von der obersten bis zur untersten Position des Tuches genügend Drahtseil freigeben oder aufnehmen kann und dass er dabei stets gleichmässig gespannt ist. Ferner könnten auch zwei oder mehrere Gasdruckfedern 35 zwischen den Rollen 31 vorgesehen sein, um die Auf- resp. Abwicklung des Seilzuges noch verlängern zu können. Die Enden des Seilzuges 30 sind mittels an den unteren Enden der Führungsschienen 12 arretierbaren Klemmen 28 fixiert. Der Seilzug ist von diesen Enden aus jeweils über die obere Umlenkrolle 26 zurück auf die untere Umlenkrolle 27 und von dieser aus um 90° abgewinkelt durch eine Bohrung des Gleitelementes 23, 23' auf die Rollen 31 geführt und er weist dabei ein Drahtseil auf, könnte im Prinzip aber auch ein Band, eine Kette oder etwas ähnliches vorgesehen haben, die jeweils aus Metall oder Kunststoff gefertigt sein können. Die Zugvorrrich-tung 20 ist damit als von der das Tuch aufwickelbaren Antriebswelle 16 unabhängige Einheit vorgesehen und erlaubt somit minimalste Abmessungen der Führungsschienen 12.
Ferner könnten bei Bedarf für eine Zugvorrichtung auch zwei oder mehrere Gasdruckfedern oder sogar gesamte Zugvorrichtungen in serieller oder paralleler Anordnung vorgesehen sein, dadurch insbesondere der Verschiebeweg des Seilzuges vergrössert und die Zugkraft verändert würde.
In Fig. 3 ist schematisch gezeigt, wie Rollen 31 vom Seilzug 30 umwickelt sind. Jede Rolle ist dabei viermal vom Drahtseil umschlungen. Es versteht sich von selbst, dass je mehr Windungen vorgesehen sind, umso grösser der Verschiebungsweg des Tuches bei vorausgesetztem gleichen maximalen Hub der Gasdruckfeder ist. Es ist daher ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, als man sich den in der Praxis bei Stören sehr unterschiedlichen Ausziehlängen und Zugkräften auf einfachste Weise anpassen kann. Überdies erlauben die Gasdruckfedern mit ihrer Vielfalt von erhältlichen Typengrössen und Federdruckleistungen eine flexible Anpassung an die geforderten Verhältnisse.
Fig. 4 zeigt das mit dem Tuch 15 mittels einer Ke-derverbindung lösbar verbundene, aus einem Aluminiumprofil bestehendes Hohlprofil 22 im Schnitt. Es präsentiert sich im wesentlichen aus einem rechteckigen Kasten, der an jeder Ecke eine Längsnut 36 vorgesehen hat, wobei in zwei gleichseitig (oder diagonal) angeordneten, jeweils ein eine Festspannschraube 41 enthaltender Bolzen 29 eines Gleitelelementes 23 fixiert ist. Zudem ist darin über den Schlitten 31' die verschiebbare und drehgelagerte Rolle 31 gezeigt, die sechsmal vom Seilzug 30 umwickelt ist.
In Fig. 5 ist zentral im Hohlprofil 22 die Gasdruckfeder 35 dargestellt, die zwischen dem Seilzug 30 angeordnet ist und mit der die Kompaktheit der Zugvorrichtung 20 verdeutlicht ist. Ferner ist auch noch die hinter der Gasdruckfeder 35 verschiebbare zweite Rolle 31 ersichtlich.
In Fig. 6 ist die Anordnung des Gleitelementes 23 in der geradlinig verlaufenden Führungsschiene 12 verdeutlicht. Der obere Gleiter 24 des Gleitelementes 23 besteht aus einem Zapfen und aus einer auf letzterem drehbar gelagerter Umlenkrolle 26, die zusammen nutensteinförmig in die von der Führungsschiene 12 gebildete Längsnut eingreifen. Demgegenüber hat der untere zapfenförmig ausgebildete Gleiter 25 eine gabelförmige Aussparung, in der wiederum eine Umlenkrolle 27 drehbar gelagert ist. Der Seilzug 30 erstreckt sich in der Führungsschiene 12 bis zur Umlenkrolle 26 und von dieser wieder zurück zur unteren Umlenkrolle 27. Der Gleiter 25
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ist überdies drehbar im Gleitelement 23 gelagert, damit sich deren Umlenkrolle 27 dem sich einstellenden Winkel des Seilzuges anpassen kann.
Gemäss Fig. 7 schert ein inneres Teil 23' des sich aus zwei gleichen Teilen zusammensetzenden Gleitelementes 23 um die Achse des oberen Gleiters 24 aus, wenn es sich in der gekrümmten Führungsschiene 12 befindet, Dadurch ist gesichert, dass sich das Hohlprofil 22 in dem gekrümmten Teil der Führungsschienen nicht verkeilt.
Abschliessend ist in Fig. 8 noch ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem sich das Gehäuse 52 einer Zugvorrichtung 50 parallel und am unteren Ende der Führungsschiene 12 erstreckt und befestigt ist. Nebst dem besteht der einzige Unterschied dieser Zugvorrichtung 50 in dem anders geführten Seilzug 55. Dieser ist zwar wiederum um die Rollen 31, die von einer Gasdruckfeder 35 verschiebbar geführt und durch eine Federkraft verspannt sind, aufgewickelt. Dessen eines Ende 56 ist aber im Gehäuse 52 während dessen anderes Ende 57 an einem am Tuch lösbar befestigten Stab 60 durch nicht näher gezeigte Klemmittel befestigt ist. Der Seilzug 55 ist unten aus dem Gehäuse 52 und über zwei Umlenkrollen 58 in die Führungsschiene bis zum Stab 60 hin geführt. Der Stab 60 ist dabei in der Führungsschiene 12 gleitend gelagert und durch den Seilzug 55 nach dem gleichen Prinzip wie bei erste-rem Ausführungsbeispiel nach unten gezogen, wodurch das Tuch in jeder ausgezogenen Stellung annähernd gleich gespannt ist. Hierzu ist jedoch für beide Führungsschienen je eine separate Zugvorrichtung 50 vorzusehen. Diese Ausführung ist vorteilhaft für schmale Stören mit grosser Ausladung vorgesehen. Die Führungsschienen können prinzipiell horizontal, senkrecht oder in einem beliebigen Winkel angeordnet sein.
Ferner könnte die Zugvorrichtung 50 in Richtung und am unteren Ende einer Führungsschiene angeordnet sein, aufgrund dessen keine Umlenkrollen benötigt würden. Sie könnte aber auch losgelöst von der Store, beispielsweise an einer Wand, befestigt sein, wobei die Store auch ohne Führungsschienen ausgebildet sein könnte.
Diese erfindungsgemässe Zugvorrichtung liesse sich grundsätzlich auch für andere Zwecke als für Stören einsetzen, so zum Beispiel für das Öffnen und Schliessen von Toren irgendwelcher Art.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Zugvorrichtung zum Ein- und Ausziehen eines Abdeckelementes, vorzugsweise eines Tuches für einen Store, mit wenigstens einem an dem zu verschiebenden Abdeckelementende angreifenden, auf Rollen auf- bzw. abwickelbaren Seilzug, der durch ein an einer verschiebbaren Rolle angreifendem Federelement eine ständige Zugkraft auf das Abdeckelement ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem zu verschiebenden Abdeckelementende (15') angreifende Seilzug (30, 55) mit seinem anderen Ende in die Endstellung des ausgezogenen Abdeckelementes (15) geführt ist und unmittelbar oder über eine oder mehrere Umlenkrollen (26, 27, 58) um wenigstens zwei Rollen (31) herum ein- oder mehrmals aufgewickelt ist, welche mittels einer Verschiebeeinrichtung um einen Hub gegeneinander verschiebbar angeordnet und vom Federelement auseinandergedrückt sind.
2. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebeeinrichtung sowie das Federelement aus mindestens einer den Hub und in jeder Hubstellung eine Federkraft erzeugenden Gasdruckfeder (35) gebildet sind.
3. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, zum Ein- und Ausziehen eines Tuches als Abdeckelement, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rollen (31) des Seilzuges (30) je in einem Schlitten (31') drehbar gelagert und mittels der dazwischen befindlichen Gasdruckfeder (35) gemeinsam in einem Gehäuse (22') gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, wobei letzteres in ein am Tuchende (15') lösbar befestigtes und quer zur Tuchverschiebung verlaufendes Hohlprofil (22) eingesetzt ist.
4. Zugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, zum Ein- und Ausziehen eines Tuches als Abdeckelement, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (30) beidseitig je eine Ende hat, das in der Endstellung des ausgezogenen Tuches (15) befestigt und von dort aus über Umlenkrollen (26, 27) jeweils auf die im Gehäuse (22') gelagerten Rollen (31 ) umgelenkt und zusammengeführt ist.
5. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, zum Ein- und Ausziehen eines Tuches als Abdeckelement, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (52) in seiner Längsausdehnung in Verstellrichtung und zudem seitlich des Tuches (15) angeordnet ist und der darin um die Rollen (31 ) herum aufgewickelte Seilzug (55) mit seinem einen Ende (56) am Gehäuse (52) und gegenüberliegend über wenigstens eine in der Endstellung des ausgezogenen Tuches (15) drehbar gelagerten Umlenkrolle (58) zu dem zu verschiebenden Tuchende (15') geführt und dort befestigt ist.
6. Zugvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig zum Tuch (15) je eine Zugvorrichtung (50) angeordnet ist.
7. Zugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (30) ein Drahtseil, ein Band oder eine Kette aufweist, die aus Metall oder Kunststoff bestehen.
8. Store mit einem Tuch als Abdeckelement sowie einer Zugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer das Tuch auf- oder abwickelbaren, drehgelagerter Antriebswelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugvorrichtung (20, 50) als unabhängige Einheit von der das Tuch (15) aufwickelnder Antriebswelle (16) vorgesehen ist.
9. Store nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das am Tuchende (15') befestigte Hohlprofil (22) beidseitig von je einem an ihm lösbar befestigten Gleitelement (23) gehalten ist, welches mindestens einen, vorzugsweise zwei in einer jeweils seitlich zum Tuch (15) angeordneten Führungsschiene (12) laufende Gleiter (24, 25) aufweist, welche je eine Umlenkrolle (26, 27) drehbar lagern, vermittels derer der Seilzug (30) in der Führungsschiene (12) in die Endstellung des ausgezogenen Tuches (15)
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10. Store nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest das eine Gleitelement (23) aus zwei Teilen zusammensetzt, bei dem das innere, mit dem Hohlprofil (22 ) verbundene Teil (23') gegenüber dem äusseren Teil um die Achse des oberen Gleiters (24) gelenkig gelagert ist.
11. Store nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (52) seitlich am Ende einer Führungsschiene (12) fixiert ist und der Seilzug (55) vom Gehäuse (52) ausgehend über daran befestigte Umlenkrollen (58) in die Führungsschiene (12) umgelenkt und bis zu einem an dem zu verschiebenden Tuchende (15') lösbar befestigten Stab (60) geführt und daran befestigt ist.
12. Store nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Antriebswelle (16) auf- oder abwickelbare Tuch (15) aufrollbar oder faltbar ist.
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