LU102268B1 - Raffstore und Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores - Google Patents

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LU102268B1
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Alfred Schellenberg
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Schellenberg Alfred Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Raffstore aufweisend Lamellen und eine Unterschiene, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist. Der Raffstore zeichnet sich dadurch aus, dass die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels einer Kopplungsvorrichtung einstellbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.

Description

03.12.2020 019A0056LU 1 LU102268 Beschreibung Titel: Raffstore und Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores Die Erfindung betrifft einen Raffstore aufweisend Lamellen und eine Unterschiene, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, Die Erfindung betnfft außerdem ein Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores, das eine Unterschiene aufweist, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist.
Ein Raffstore ist eine außen vor einem Fenster oder einer Tür eines Gebäudes anzubringende Sonnenschutzvorrichtung mit horizontal ausgerichteten, zueinander parallelen Lamellen, die zumeist von flexiblen Leitern gehalten werden, die im ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand der Lamellen gewährleisten und das Einstellen des Lamellenwinkels ermöglichen. Am unteren Ende befindet sich zumeist eine Unterschiene, die zumeist mittels zweier Zugmittel hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist. Durch Einziehen der Zugmittel in die Antriebsvorrichtung, beispielsweise durch Aufwickeln auf eine Wickelwelle der Antriebsvorrichtung, wird die Unterschiene nach oben gezogen, wobei sich die Lamellen zu einem Stapel aufeinander legen. Zumeist sind die Lamellen seitlich in Linearführungen geführt. Raffstores werden auf Maß passgenau für die jeweilige Fenstersituation bzw. Türsituation hergestellt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit anzugeben, die Herstellung eines für die jeweilige Anwendungssituation passenden Raffstores zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird durch einen Raffstore gelöst, der dadurch
03.12.2020 019A0056LU 2 LU102268 gekennzeichnet ist, dass die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels einer Kopplungsvorrichtung einstellbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
In verfahrensmäBiger Hinsicht wird die Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass de maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels einer Kopplungsvorrichtung eingestellt wird, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
Die Erfindung ermöglicht es insbesondere, einen bereits hergestellten und funktionsfähigen Raffstore auf einfache Weise umzurüsten, um diesen dann an die jeweilige Situation am Einbauort, insbesondere an die Höhe der jewelligen Gebdudedffnung, beispielsweise eine Fensterhöhe oder eine Türhôhe, nachträglich individuell anpassen zu können.
Ein erfindungsgemäber Raffstore kann nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken Insbesondere dadurch hergestellt werden, dass in einen Raffstore, insbesondere einen von vielen Raffstores, die einheitlich gleich oder zumindest in gleicher Größe vorproduziert werden, für jedes Zugmittel eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung zum einstellbaren Verbinden des Zugmittels mit der Unterschiene eingebaut wird. Dies ermöglicht es, den Raffstore an die Höhe der jeweiligen Geb&udedffnung, insbesondere die Fensterndhe bzw. Türhöhe, anpassen zu können. Der Einbau der erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung kann insbesondere auch in einen bereits vorhandenen und funktionsfähigen Raffstore nachträglich erfolgen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass eine bereits vorhandene Verbindung des Zugmittels mit der Unterschiene
03.12.2020 019A0056LU 3 LU102268 entfernt und stattdessen eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung eingefügt wird.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Unterschiene einen Hohlraum auf, in dem die Kopplungsvorrichtung angeordnet ist.
Beispielsweise kann der Hohlraum zwischen einem Basisteil und einem Deckelteil der Unterscheine angeordnet sein.
Eine solche Ausführung hat den besonderen Vorteil, dass die Kopplungsvorrichtung bzw. die mehreren Kopplungsvorrichtungen vor Verschmutzung, Beschädigung und Manipulation geschützt untergebracht ist bzw. sind.
Da die Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels in aller Regel nur selten, nämlich bei der Installation des Raffstores, vorgenommen wird, ist es nicht von Nachteil, wenn die Kopplungsvorrichtung nicht unmittelbar erreichbar ist, sondern beispielsweise erst nach dem Entfernen eines Deckelteils der Unterschiene.
Bei einer besonderen Ausführung weist die Unterschiene ein senkrecht zu seiner Langserstreckungsrichtung gewôlbtes Basisteil und ein senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung gewôlbtes Deckelteil auf, zwischen denen der Hohlraum ausgebildet ist.
Insbesondere kann das Deckelteil die gleiche Form aufweisen und/oder aus dem gleichen Material hergestellt sein, wie die Lamellen des Raffstores, was die Herstellung und vereinfacht,
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist das Deckelteil rastend und/oder reibschlüssig, insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbar, an dem Basisteil festlegbar und/oder festgelegt.
Vorzugsweise ist das Deckelteil ohne zusätzliche Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, an dem Basisteil festlegbar und/oder festgelegt, Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Deckelteil ausschließlich rastend und/oder reibschlüssig an dem Basisteil festlegbar und/oder
03.12.2020 019A0056LU 4 LU102268 festgelegt ist.
Auf diese Weise ist es vorteilhaft vermieden, weitere Befestigungsmittel zum Befestigen des Deckelteils vorsehen zu müssen.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die entlang der Langserstreckungsrichtung verlaufenden Seitenkanten des Deckelteils die entlang der Längserstreckungsrichtung verlaufenden Seitenkanten des Basisteils, insbesondere einrastend und/oder klemmend, Übergreifen, wenn das Deckelteil an dem Basisteil festgelegt ist.
Vorzugsweise weist die Unterschiene, beispielsweise in dem Deckelteil, eine Öffnung auf, durch die hindurch das Zugmittel zu der Kopplungsvorrichtung verläuft.
Vorzugsweise entspricht die Form der Öffnung der Querschnittsform des Zugmittels.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die Unterschiene mittels der Kopplungsvorrichtung, Insbesondere stufenlos, an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar.
Dies ermöglicht es, auf einfache Weise die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrchtung bis zur Unterschiene und/oder den maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels einzustellen.
Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das Zugmittel frei durchziehbar durch de an der \Unterschiene festgelegte Kopplungsvorrichtung hindurch geführt ist, so dass die Unterschiene durch ein Ziehen des hindurch geführten freien Endes des Zugmittels nach oben angehoben und durch ein Absenken des freien Endes des Zugmittels nach unten abgelassen werden kann.
Sobald die einzustellende maximale Ausgabelänge und/oder der einzustellende maximalen Abstand erreicht ist, kann die Kopplungsvorrichtung in die Festlegeeinstellung umgeschaltet werden, wodurch die freie Durchziehbarkeit aufgehoben und das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung festgelegt wird.
Das Festlegen des Zugmittels ermöglicht es, dass die Unterschiene frei mit der
03.12.2020 019A0056LU LU102268 gewünschten maximalen Ausgabelänge und/oder dem gewünschten maximalen Abstand zur Antriebsvorrichtung an dem Zugmittel hängen kann, 5 Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung reib und/oder formschlüssig festgelegt ist oder festlegbar ist. Beispielsweise kann die Kopplungsvorrichtung derart ausgeführt sein, dass das Zugmittel innerhalb der Kopplungsvorrichtung eingeklemmt werden kann, um die vorgenommene Einstellung festzulegen. Es kann alternativ oder zusätzlich auch vorgesehen sein, dass das Zugmittel innerhalb der Kopplungsvorrichtung durch eine Formschlussverbindung, beispielsweise durch einen in das Zugmittel eingreifenden, insbesondere spitzen, Dorn oder durch mehrere in das Zugmittel eingreifende, insbesondere spitze, Dorne, arretiert kann, um die vorgenommene Einstellung beizubehalten und das Zugmittel festzulegen. Bei einer besonders einfach bedienbaren Ausführung ist die Kopplungsvorrichtung selbsthemmend ausgebildet und/oder angeordnet. Beispielsweise kann die Kopplungsvorrichtung einen Freilauf beinhalten, der ein Durchziehen des Zugmittels ausschließlich in einer Richtung erlaubt, während das Durchziehen in der anderen Richtung blockiert wird. Hierbei kann jedoch vorgesehen sein, dass die Blockierung durch einen Eingriff des Benutzers manuell wieder gelöst werden kann. Beispielsweise kann der Freilauf einen federbelasteten, schräggestellten und drehbar gelagerten Dorn aufweisen, der durch die Federbelastung an dem Zugmittel anliegt. Die Ausrichtung des Dorns ist hierbei derart gewählt, dass er bei einem Ziehen an dem Zugmittel in einer Richtung in das, beispielsweise als textiles Band ausgebildete, Zugmittel eingreift und bei einem Ziehen an dem Zugmittel in der anderen Richtung an dem Zugmittel entlang gleitet.
Insbesondere kann die Kepplungsvorrichtung auch derart ausgebildet sein, dass ein Teil der Unterschiene zum Herstellen einer Klemm- und/oder
03.12.2020 019A0056LU 6 LU102268 Formschlussverbindung verwendet wird.
Beispielsweise kann die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass eine Festlegung durch Umschalten der Kopplungsvorrichtung in eine Festlegeeinstellung herbeiführbar ist, bei der das Zugmittel zwischen einem Teil der Kopplungsvorrichtung und einem Teil der Unterschiene eingeklemmt wird und/oder bei der ein Teil der Unterschiene, beispielsweise wenigstens ein Dorn, in das Zugmittel eingreift.
Bei einer vorteilhaften Ausführung kann die Kopplungsvorrichtung wahlweise, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstdrungsfrei, zwischen einer Freigabeeinstellung, in der die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung einstellbar ist, und einer Festlegeeinstellung, in der die maximale Ausgabeldnge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung fixiert ist, umgeschaltet werden.
Die Kopplungsvorrichtung kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass das Umschalten durch Betätigen eines Schaltelements, beispielsweise durch das Umlegen eines Hebels oder durch das Einschieben eines Klemmelements oder das Drehen eines Nockens, vorgenommen werden kann.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass sich eine eingestellte Relativstellung des Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zu der Unterschiene durch den Umschaltvorgang von der Freigabeeinstellung in die Festlegeeinstellung nicht verändert.
Hierfür kann die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass bei dem Umschaltvorgang keine Kräfte auf das das Zugmittel ausgeübt werden, die eine Verschiebung des Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung bewirken.
Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass keine unsymmetrischen Verschiebekrâfte auf das Zugmittel ausgeübt werden, Insbesondere kann die Kopplungsvorrichtung vorteilhaft derart
03.12.2020 019A0056LU 7 LU102268 ausgebildet sein, dass beim Umschaltvorgang in Bezug auf die Verschieberichtung, vorzugsweise ausschließlich, symmetrisch entgegengesetzte Kräfte auf das Zugmittel ausgeübt werden, so dass sich diese gegenseitig aufheben und eine ungewollte Verschiebung des Zugmittels relativ zur Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zur Unterschiene vermieden ist.
Wie bereits erwähnt kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel durch die Kopplungsvorrichtung hindurch verläuft und/oder dass das Zugmitte! wenigstens in die Kopplungsvorrichtung hinein verläuft.
Bei einer besonderen Ausführung Ist wenigstens ein Teil des Zugmittels in der Freigabeeinstellung durch die Kopplungsvorrichtung hindurch bewegbar, um die Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung vornehmen zu kônnen.
Es kann auch vorgesehen sein, dass das Zugmittel lediglich in die Kopplungsvorrichtung hinein verläuft und das nicht tragende Ende des Zugmittels in der Kopplungsvorrichtung angeordnet bleibt.
Beispielsweise kann die Kopplungsvorrichtung einen, insbesondere — selbsthemmenden, Aufwickelmechanismus für das freie Ende des Zugmittels aufweisen.
Mit einem solchen Aufwickelmechanismus kann eine besonders präzise Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximalen = Abstandes zwischen der \Unterschiene und der Antriebsvorrichtung vorgenommen werden.
Wenn die Unterschiene bei dem Einstellvorgang angehoben werden soll, wird ein Teil des Zugmittels aufgewickelt.
Wenn die Unterschiene bei dem Einstellvorgang abgesenkt werden soll, wird das Zugmittel abgewickelt.
Bei einer ganz besonders vorteithaften Ausführung kann das Zugmittel in der Freigabeeinstellung gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch die Kopplungsvorrichtung hindurch bewegt werden
03.12.2020 019A0056LU 8 LU102268 und/oder in die Kopplungsvorrichtung hinein bewegt werden. Der Widerstand kann insbesondere derart gewählt sein, dass er gerade so ausreicht die Unterschiene zu halten. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass bis zum Erreichen der endgültigen Einstellung fortlaufend die jeweils gerade vorgenommene Einstellung überprüft (und erforderlichenfalls korrigiert] werden kann, ohne dass jeweils die Gefahr der versehentlichen Zerstörung der gerade vorgenommene Einstellung besteht. Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein Schaltelement, mittels dem zwischen der Freigabeeinstellung und der Festlegeeinstellung umgeschaltet werden kann, in eine Zwischenstellung überführt werden kann, in der beispielsweise eine geringere Klemmkraft auf das Zugmittel ausgeübt wird, als in der Festlegeeinstellung. Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Raffstore derart ausgebildet, dass die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung werkzeugfrei eingestellt werden kann. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Kopplungsvorrichtung werkzeugfrei bedienbar ist. Eine solche Ausführung ist einfach und unkompliziert bedienbar. Insbesondere ist der Einstellvorgang in ganz besonders vorteilhafter Weise vereinfacht, weil der Benutzer kein zusätzliches Werkzeug balancieren und handhaben muss, während er gleichzeitig die noch nicht festgelegte Unterschiene in der eingestellten Position halten muss.
Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Raffstore derart ausgebildet, dass die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung zerstörungsfrei eingestellt werden kann. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Kopplungsvorrichtung zerstörungsfrei bedienbar ist. Insbesondere sind vorzugsweise keine Rastelemente zum Festlegen des Zugmittels vorhanden, die nur durch ein Zerstören gelöst werden können. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass eine vorgenommene Einstellung
03.12.2020 019A0056LU 9 LU102268 wieder korrigiert werden kann, ohne Teile des Raffstores, insbesondere Teile der Unterschiene oder Teile der Kopplungsvorrichtung oder die gesamte Kopplungsvorrichtung, zerstören und austauschen zu müssen.
Vorzugsweise ist der Raffstore derart ausgebildet, dass die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels verändert werden kann, ohne einen Knoten, insbesondere einen Knoten in dem Zugmittel, öffnen zu müssen. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung knotenfrei an der Unterschiene festgelegt ist oder festlegbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung ohne Stoffschlussverbindung an der Unterschiene festgelegt ist oder festlegbar ist.
Wie bereits erwähnt kann die Kopplungsvorrichtung vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass das Zugmittel in der Festlegeeinstellung durch Reitoschluss und/oder durch Formschluss innerhalb der Kopplungsvorichtung festgelegt ist. Besonders sicher bedienbar und zuverlässig ist eine Ausführung, bei der die Festlegeeinstellung durch einen Rastvorgang, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrel wieder lösbar, arretierbar ist. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass eine einmal vorgenommene Einstellung erhalten bleibt Und sich nicht ungewollt verändert, Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein Schaltelements beim Erreichen der Festlegeeinstellung einrastet. Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass das Schaltelement werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei wieder aus der eingerasteten Stellung entfernt und in die Freigabeeinstellung überführt werden kann, Die Kopplungsvorrichtung kann einen Durchgangskanal aufweisen, durch
03.12.2020 019A0056LU 10 LU102268 den hindurch das Zugmittel verläuft. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Zugmittel in der Freigabeeinstellung frei oder gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch den Durchgangskanal hindurch bewegbar ist, während es in der Festlegeeinstellung, beispielsweise durch ein Verengen des Durchgangskanals, festgelegt ist. Der Durchgangskanal kann in einem Querschnitt umlaufend geschlossen oder auch einseitig offen ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Durchaangskanal derart ausgebildet, dass das Zugmittel bei einem Einstellvorgang seitlich geführt bleibt.
Die Kopplungsvorrichtung kann vorteilhaft wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche Kopplungsvorrichtungselemente aufweisen, Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel zwischen den Kopplungsvorrichtungselementen einklemmbar ist, um die vorgenommene Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung beizubehalten und das Zugmittel festzulegen.
Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass wenigstens eines der Kopplungsvorrichtungselemente dazu ausgebildet ist, in das Zugmittel einzugreifen, um dieses relativ zu der Unterschiene festzulegen. Beispielsweise kann das Kopplungsvorrichtungselement einen, insbesondere spitzen, Dorn aufweisen, der in der Festlegeeinstellung in das, beispielsweise als Band ausgebildete, Zugmittel eingreift, Zum Einklemmen des Zugmittels kann eines der Kopplungsvorrichtungselemente als ein, Insbesondere beweglich gelagertes, Keilelement ausgebildet sein. Das Keilelement kann beispielsweise derart beweglich gelagert sein, dass die Durchlassbreite eines Durchgangskanals für das Zugmittel durch eine Bewegung des Keilelements verringert werden kann, um eine Klemmkraft auf das
03.12.2020 019A0056LU 11 LU102268 Zugmittel ausüben zu können.
Alternativ oder zusätzlich ist es beispielsweise auch möglich, dass eines der Kopplungsvorichtungselemente als ein, insbesondere exzentrisch, drehbar gelagertes Klemm- und/oder Formschlussbauteil, insbesondere als drehbar gelagerter Nocken, ausgebildet ist.
Das Klemm- und/oder Formschlussbauteil kann derart, insbesondere exzentrisch, drehbar gelagert sein und/oder eine derartige, insbesondere von der Kreisform abweichende, Querschnittform aufweisen, dass die Durchlassbreite eines Durchgangskanals für das Zugmittel durch eine Drehbewegung des Klemm- und/oder Formschlussbauteils verringert werden kann, um eine Klemmkraft auf das Zugmittel ausüben zu können und/oder um in das Zugmittel, beispielsweise mit einem Dorn, eingreifen zu können.
Insbesondere können auch zwei Klemm- und/oder Formschlussbauteile vorhanden sein, die spiegelsymmetrisch angeordnet sind.
Die Klemm- und/oder Formschlussbauteile können vorteilhaft derart angeordnet sein, dass beim Umschaltvorgang in Bezug auf die Verschieberichtung des Zugmittels, vorzugsweise ausschließlich, symmetrisch entgegengesetzte Kräfte auf das Zugmittel ausgeübt werden, so dass sich diese gegenseitig aufheben.
Auf diese Weise wird vorteilhaft vermeiden, dass sich das Zugmittel durch den Festlegevorgang relativ zu der Kopplungsvorrichtung verschiebt.
Bei einer vorteilhaften Ausführung kann das Zugmittel durch eine Festiegebewegung der gesamten Kopplungsvorrichtung retativ zu der Unterschiene festgelegt werden.
Die Kopplungsvorrichtung kann, wie bereits erwähnt, auch derart ausgebildet sein, dass das Zugmittel durch eine Festlegebewegung wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung, beispielsweise eines Schaltelements, relativ zu der Unterschiene festlegbar ist.
Entsprechend kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel durch eine Freigabebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der
03.12.2020 019A0056LU 12 LU102268 Kopplungsvorrichtung relativ zu der Unterschiene für einen Einstellvorgang der maximalen Ausgabelänge und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung freigebbar ist.
Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass sie, vorzugsweise formschlüssig, werkzeugfrei an der Unterschiene festgelegt werden kann.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften besonderen Ausführung weist die Kopplungsvorrichtung wenigstens ein Befestigungselement auf, das mit einem Gegenbefestigungselement der Unterschiene zusammen wirkt, Um die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Befestigungselement und das Gegenbefestigungselement durch eine, insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbare, Formschlussverbindung und/oder Kraftschlussverbindung zusammen wirken, Das Gegenbefestigungselement kann vorteilhaft als Leiste ausgebildet sein, die entlang ihres freien Endes eine Abwinklung oder einen Haken aufweist. Das Befestigungselement kann vorteilhaft wenigstens eine Aufnahme für die Abwinklung oder den Haken aufweist, Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Gegenhaltelement in die Aufnahme eingesteckt werden kann, um die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen. Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Unterschiene zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselement auf, die entlang ihres freien Endes entgegengesetzt ausgerichtete, insbesondere voneinander weg gerichtete, Abwinklungen aufweisen. Bei dieser Ausführung weist das Befestigungselement vorzugsweise zwei Aufnahmen zur Aufnahme der der Abwinklungen auf. Insbesondere kann vorteilhaft
03.12.2020 019A0056LU 13 LU102268 vorgesehen sein, dass die Gegenbefestigungselemente in die Aufnahmen eingesteckt werden können, um die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen.
Die Kopplungsverrichtung kann vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass sie, insbesondere als Ganzes, unabhängig von dem Zugmittel, insbesondere unabhängige vom Vorhandensein des Zugmittels, (beispielsweise, wie oben beschrieben, mit Hilfe eines Befestigungselements und eines Gegenbefestigungselements) an der Unterschiene festlegbar ist. Dies ermöglicht es beispielsweise, zunächst die Kopplungsvorrichtung (bzw. mehrere Kopplungsvorrichtungen) an der Unterschiene festlegen zu können und anschließend die Unterschiene mit dem Zugmittel {bzw. den Zugmitteln) zu verbinden. Allerdings ist die Kopplungsvorrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, dass es (alternativ oder zusätzlich} möglich Ist, zunächst das Zugmittel (vorzugsweise mit einer nachträglichen Einstellmöglichkeit hinsichtlich der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder hinsichtlich des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels) mit der Kopplungsvorrichtung zu verbinden und anschließend die Kopplungsvorrichtung an der Unterschiene festzulegen.
In besonders vorteilhafter Weise kann die Kopplungsvorrichtung linear verschiebbar an der Unterschiene befestigt sein oder festlegbar sein. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass sich die Kopplungsvorrichtung in Horizontalrichtung eigenständig ausrichten kann. Das Zugmittel kann insbesondere als Band oder als Seil oder als Kette, insbesondere als Kugelkette, ausgebildet sein. Grundsätzlich gibt es hinsichtlich der Art des Zugmittels keine besonderen Beschränkungen. Vorzugsweise weist der Raffstore zumindest zwei, Insbesondere zueinander
03.12.2020 019A0056LU 14 LU102268 parallel verlaufende und/oder gleich lange, Zugmittel auf, die die Unterschiene mit der Antriebsvorrichtung verbinden. Hierbei kann vorteilhaft insbesondere vorgesehen sein, dass die maximale Ausgabelänge jedes Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels jeweils einer Kopplungsvorrichtung veränderbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet, Eine solche Ausführung ermöglicht ein einfaches Einstellen derart, dass die Unterschiene letztlich exakt waagerecht ausgerichtet ist.
Dies kann beispielsweise so geschehen, dass zunächst die maximale Ausgabelänge eines ersten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines ersten Zugmittels mittels einer ersten Kopplungsvorrichtung eingestellt wird, und dass danach, während die Unterschiene bereits an dem ersten Zugmittel mit der korrekten Einstellung frei hängt, diejenige maximale Ausgabelänge eines zweiten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder derjenige maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines zweiten Zugmittels mittels einer zweiten Kopplungsvorrichtung eingestellt wird, bei der die Unterschiene eine waagerechte Ausrichtung aufweist, Der erfindungsgemäße Raffstore kann vorteilhaft als Vorbauraffstore oder als Fassadenraffstore oder als Aufsatzraffstore ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Raffstore zum Befestigen an oder in einer Gebäudeaußenwand, insbesondere in einer Fenster- oder Türnische, ausgebildet ist.
Die Antriebsvorrichtung des Raffstores weist vorzugsweise wenigstens einen elektrischen Antriebsmotor auf, der eine Wickelwelle direkt oder
03.12.2020 D19A0056LU 15 LU102268 indirekt antreibt. Dem Antriebsmotor kann ein Getriebe triebtechnisch nachgeschaltet sein. Von besonderem Vorteil Ist eine Kopplungsvorrichtung zum Verbinden eines Zugmittels mit einer Unterschiene für einen erfindungsgemäßen Raffstore. Die Verwendung jeweils einer derartigen Kopplungsvorrichtung zum Festlegen des Zugmittels ermöglicht es Insbesondere, bereits vorhandene Raffstores umzurüsten. Beispielsweise ist es auf diese Weise ermöglicht, einen bereits an einem Gebäude verbauten Raffstore von dem Gebäude zu demontieren, in erfindungsgemdaBer Weise umzurüsten und hinsichtlich der Größe anzupassen, um den Raffstore an einer anderen Gebäudeöffnung oder an einem anderen Gebäude wieder neu zu installieren.
Im Hinblick auf das erfindungsgemäße Verfahren kann Insbesondere vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Anzahl der Lamellen an die mittels der Kopplungsvorrichtung einzustellende oder eingestellte maximale Ausgabelänge des Zugmittels und/oder an den einzustellenden oder eingestellten maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung durch Hinzufügen weiterer Lamellen oder durch Entfernen von Lamellen angepasst wird. Die Anpassung erfolgt vorzugsweise derart, dass bei Vollauszug (also bei maximaler Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder bei maximalem Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung) keine Lamelten mehr aufeinander liegen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorteilhaft beinhalten, dass zunächst eine Antriebsvorrichtung des Raffstores (vorzugsweise bei derart eingezogenen Zugmitteln, dass alle Lamellen zu einem Block zueinander gezogen sind) an der Außenseite eines Gebäudes montiert wird. Hierbei ist vorzugsweise auf eine exakt horizontale Ausrichtung zu achten, um zu
03.12.2020 019A0056LU 16 LU102268 gewährleisten, dass die Lamellen des Raffstores später ebenfalls stets exakt waagerecht ausgerichtet sind. Danach erfolgt vorzugsweise ein vollständiges Ausfahren der Zugmittel bis zur maximalen Ausgabelänge und/oder bis zum maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung. Insbesondere falls die Zugmittel jeweils noch nicht mit einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung mit der Unterschiene verbunden sind, kann, beispielsweise mit einer Schere, ein Durchtrennen aller Zugmittel jeweils zwischen der Oberseite der Unterschiene, insbesondere einem Deckel der Unterschiene, und der untersten der Lamellen erfolgen. Dies ermöglicht es, falls erforderlich, die Unterschiene einfach Öffnen und erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtungen installieren zu können.
Danach kann die einzustellende maximale Ausgabelänge und/oder des einzustellenden maximalen Abstandes aller Zugmittel bestimmt werden. Es kann sich der weitere Schritt des Entfernens der untersten Lamellen bzw. des Einfügens weiterer Lamellen im Bereich zwischen der ursprünglichen maximalen Ausgabelänge und der einzustelenden maximalen Ausgabelänge und/oder im Bereich zwischen dem ursprünglichen maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung und dem einzustellenden maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung anschließen. In dem Fall, dass eine kürzere als die ursprüngliche Länge des Raffstores benötigt wird, werden Lamellen entfernt. Für den Fall, dass Lamellen entfernt wurden, werden danach die unteren Abschnitte aller Leitern des Raffstores, die im ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand benachbarter Lamellen zueinander gewährleisten und das Einstellen des Lamellenwinkels ermöglichen, entsprechend der Anzahl der entfernten Lamellen gekürzt oder in der Unterschiene
03.12.2020 019A0056LU 17 LU102268 angeordnet.
Danach kann der weitere Schritt des Verbindens des freien Endes des mit der = Antriebsvorrichtung verbundenen = Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung mit der Unterschiene erfolgen.
Wenn der Raffstore bereits Zugmittel aufweist, die mittels erfindungsgemdBen Kopplungsvorrichtungen mit der Unterschiene Verbunden sind, kann der Schritt des Durchtrennens der Zugmittel entfallen.
In diesem Fall kann nach einer Anpassung der Anzahl der Lamellen das Einstellen die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung(en) erfolgen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung und nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass eine Vielzahl von gleichen Raffstores, die jeweils eine Unterschiene aufweisen, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, vorproduziert werden und dass jeweils danach das Einstellen der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximale Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels erfolgt.
Diese Vorgehensweise ermöglicht eine kostengünstige Massenproduktion, bei der weitgehend Gleichteile verwendet werden, wobei dennoch Im Ergebnis vorteilhafter Weise individuell an die jeweilige Montagesituation angepasste Raffstores zur Verfügung stehen.
Dies ermöglicht es in vorteilhafter Weise insbesondere auch für Kleinserien oder Einzelstücke die Vorteile einer Massenproduktion ZU Nutzen.
03.12.2020 019A0056LU 18 LU102268 In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen = Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Dabei zeigen: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemaBen, ausgefahrenen Raffstores in einer Seitenansicht, Fig.2 das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäBen, eingefahrenen Raffstores, Fig. 3 das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäBen, ausgefahrenen Raffstores in einer Draufsicht,
Fig. 4 bis 7 Unterschiedliche Schritte zum Modifizieren des Raffstores, Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung der Unterschiene und der Kopplungsvorrichtung,
Fig. 9 eine Detaildarstellung eines als Keilelement ausgebildeten Kopplungsvorrichtungselements der Kopplungsvorrichtung, Fig. 10 eine weitere Detaildarstelung des als Keilelement ausgebildeten Kopplungsvorrichtungselements der Kopplungsvorrichtung, Fig. 11 eine perspektivische Darstellung des Basisteils der Unterschiene und der Kopplungsvorrichtung,
Fig. 12 eine Querschnittsdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäfen
03.12.2020 019A0056LU 19 LU102268 Kopplungsvorrichtung, Fig. 13 eine Querschnittsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung In der Freigabeeinstellung, Fig. 14 eine Querschnittsdarstellung des weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung in der Festlegeeinstellung.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, vollständig ausgefahrenen Raffstores in einer Seitenansicht. Der Raffstore weist eine Antriebvorrichtung 1 mit einem {in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmotor 2 auf, der eine Wickelwelle 3 zum Aufwickeln eines Zugmittels 4 antreibt. Die Antriebsvorrichtung weist darüber hinaus ein Antriebsvorrichtungsgehäuse 5 auf. Der Antriebsmotor 2 kann als Getriebemotor ausgebildet sein.
Der Raffstore weist mehrere Lamellen 6 auf. Die Lamellen 6 weisen Jeweils Öffnungen 7 auf, durch die das Zugmittel 4 zu einer Unterschiene 8 verläuft. Die Lamellen 6 sind von zwei flexiblen, aus Seilen gebildeten Leitern ? gehalten, die im dargestellten ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand der Lamellen 6 gewährleisten und das Einstellen des Lamellenwinkels ermöglichen. Die Leitern 9 weisen jeweils zwei vertikal verlaufende Halteseile 10 sowie zwischen den Halteseilen 10 quer verlaufende Querseile 11 auf. Auf den Querseilen 11 liegen die Lamellen 6 auf.
In der Unterschiene sind zwei Kopplungsvorrichtungen 12 (von denen in Figur 1 nur eine zu sehen ist} angeordnet, die jeweils eines der Zugmittel 4 mit der Unterschiene verbinden. Die maximale Ausgabelänge 13 des Zugmittels 4 von der Antriebsvorrichtung 1 bis zur Unterschiene 8 und der
03.12.2020 019A0056LU 20 LU102268 maximale Abstand 14 zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 in der Vertikalebene des Zugmittels 4 kann mittels der Kopplungsvorrichtung 12, insbesondere stufenlos, eingestellt werden, was weiter unten an Hand der Figuren 4 bis 7 beispielhaft erläutert wird.
Die Unterschiene 8 weist ein Basisteil 15 auf, das mit einem Deckelteil 16 verschlieBbar ist. Auch das Deckelteil 16 weist eine Öffnung 7 für das Zugmittel 4 auf.
Figur 2 zeigt den Raffstore im eingefahrenen Zustand, wobei die Halteseile 10 und die Querseile 11 der Leitern 9 der besseren Ubersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Das Einfahren des Raffstores erfolat dadurch, dass die Zugmittel 4 durch Aufwickeln auf die Wickelwellen 3 eingezogen werden, bis sämtliche Lamellen 6 unmittelbar übereinander liegen Innerhalb des Antriebsvorrichtungsgehäuses 5 angeordnet sind.
Figur 3 zeigt den Raffstore schematisch frontal mit einem Einblick in das Antriebsvorrichtungsgehäuse 5 der Antriebsvorrichtung 1. Die Leitern 9 und die Verstellmechanik zum Einstellen des Lamellenwickels sind in dieser Figur der besseren Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet. In Figur 3 ist zu erkennen, dass der Antriebsmotor 2 zwei Wickelwellen 3 antreibt, auf die die Zugmittel, die insbesondere als Zugbänder ausgebildet sein können, aufwickelbar sind. Die Lamellen 6 sind endseitig abwechselnd links und rechts in Führungsschienen 17 seitlich geführt.
In den Figuren 4 bis 7 ist beispielhaft dargestellt, wie der Raffstore modifiziert werden kann. In einem ersten Schritt, der in Figur 4 dargestellt ist, wird das Deckelteil 16 von der Unterschiene 8 entfernt, so dass die Kopplungsvorrichtung 12 zugänglich wird. In einem nächsten Schritt wird die unterste Lamelle 6 {falls erforderlich mehrere untere Lamellen 6) entfernt und die Leitern ? entsprechend gekürzt, was in Figur 5 dargestellt ist.
03.12.2020 019A0056LU 21 LU102268 Anschließend wird die Kopplungsvorrichtung 12 von der Festlegeeinstellung in eine Freigabeeinstellung überführt, in der die maximale Ausgabelänge und der maximale Abstand zwischen der Unierschiene 8 und der Antriebsvorrichtung | einstellbar ist.
In der Freigabestellung kann das Zugmittel 4 durch die Kopplungsvorrichtung 12 hindurchgezogen werden, so dass sich die Kopplungsvorrichtung 12 samt dem daran festgelegten Basisteil 15 nach oben bewegen.
Sobald die einzustellende maximale Ausgabelänge und/oder der einzustellende maximale Abstand zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 erreicht ist, wird die Kopplungsvorrichtung 12 wieder von der Freigabeeinstellung zurück in die Festlegeeinstellung umgeschaltet, Anschließend kann dieselbe Prozedur in Bezug auf das andere Zugmittel 4 und die andere Kopplungsvorrichtung 12 vorgenommen werden.
Nach dem Einstellen der neuen maximalen Ausgabelänge und/oder des maximalen Abstands zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung | werden die freien Enden der Halteseile 10 der Leitern 9 in das Basisteil 15 gelegt, was in Figur 6 dargestellt ist.
Anschließend wird das Basisteil 15 wieder mit dem Deckelteil 16 verschlossen, was in Figur 7 zu sehen ist.
Figur 8 zeigt eine Querschnittsdarstellung der Unterschiene 8 und der Kopplungsvorrichtung 12. An dem Basisteil 15 sind zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselemente 18 angeordnet, die entlang ihres freien Endes jeweils eine Abwinklung 19 aufweisen.
Die Abwinklungen 1? sind einander entgegengesetzt ausgerichtet.
Die Kopplungsvorrichtung 12 weist Befestigungselemente 20 mit Aufnahmen 21 für die Abwinklungen 19 der Gegenbefestigungselemente 18 auf.
Die Kopplungsvorrichtung 12 kann linear entlang den als Leisten ausgebildeten Gegenbefestigungselementen 18 (senkrecht zur Zeichenebene) relativ zu
03.12.2020 019A0056LU 22 LU102268 dem Basisteil 15 bewegt werden. Innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 ist ein Bolzen 13 angeordnet, um den herum das Zugmittel 4 gelegt ist. Das Zugmittel 4 verläuft durch eine Öffnung 22 in die Kopplungsvorrichtung 12 hinein. Das freie Ende des Zugmittels 4 verläuft durch die Öffnung 22 aus der Kopplungsvorrichtung 12 hinaus. Zwischen dem Bolzen 13 und einem Gehäuse 23 der Kopplungsvorrichtung 12, welches die Offnung 22 aufweist, ist ein als Keilelement 24 ausgebildetes Kopplungsvorrichtungselement 25 angeordnet, welches parallel zur Längserstreckungsrichtung des Bolzens 13 (senkrecht zur Zeichenebene) verschoben werden kann, um das Zugmittel 4 zwischen dem Bolzen 13 und dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 - je nach Schieberichtung - entweder freigeben oder einklemmen zu können.
Figur ? zeigt das Keilelement 24 schematisch in einer Detaildarstellung. Das Keilelement 24 weist einen Schlitz 26 für das Zugmittel 4 auf. Darüber hinaus weist das Keilelement 24 eine Einbuchtung 27 für den Bolzen 13 auf. Die Schenkel des Keilelements 24 sind keilformig ausgebildet, was insbesondere in Figur 10 zu erkennen ist. Figur 11 zeigt in einer perspektivischen Darstellung das Basisteil 15 der Unterschiene 8 sowie schematisch die Kopplungsvorrichtung 12 samt dem Keilelement 24. Die Kopplungsvorichtung 12 kann in Richtung der Langserstreckung des Basisteils 15 aufgeschoben und auf diese Weise an dem Basisteil 15, linear verschiebbar, befestigt werden. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zunächst das Zugmittel 4 durch die Öffnung 22 gefädelt und anschließend um den Bolzen 13 gelegt und das freie Ende wieder durch die Öffnung 22 hinausgefädelt wird und dass anschließend das Keilelement 24 eingefügt wird, bevor die Kopplungsvorrichtung 12 durch Aufschieben mit dem Basisteil 15 verbunden wird. Die zweite (in dieser Figur nicht dargestellt)
03.12.2020 019A0056LU 23 LU102268 Kopplungsvorrichtung 12 kann in analoger Weise von der anderen Seite des Basisteils 15 aufgeschoben werden.
Figur 12 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung 12.
Diese Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Kopplungsvorrichtungsgehduse 23 mit einer Öffnung 22 auf, durch die ein Zugmittel 4 in das Innere der Kopplungsvorrichtung 12 hinein und wieder aus der Kopplungsvorrichtung 12 hinaus gefädelt ist. Das durch die Kopplungsvorrichtung 12 verlaufende Zugmittel 4 ist Innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 um einen Bolzen 13 gelegt.
Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein als Klemmkeil 28 ausgebildetes Kopplungsvorrichtungselement 25 auf. Der Klemmkeil 28 weist einen Schlitz 29 auf, durch den der zum Bolzen 13 laufende Teil des Zugmittels 4 sowie der vom Bolzen 13 kommende Teil des Zugmittels 4 verlaufen. Es sind nach innen gerichtete Anschläge 30 an dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 vorhanden. Der Klemmkeil 28 kann mittels einer Festlegebewegung 31 parallel zu der Langserstreckungsrichtung des Bolzens 13 verschoben und so zwischen den Anschlägen 30 und dem Bolzen 13 eingeklemmt werden, wobei gleichzeitig das Zugmittel 4 zwischen dem Bolzen 13 und dem Klemmkeil 28 eingeklemmt und somit die Festlegeeinstellung herbeigeführt wird.
Durch ein Verschieben des Klemmkeils 28 in die entgegengesetzte Richtung kann die Freigabeeinstellung herbeigeführt werden, die es ermöglicht, das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung 12 zu verschieben und die maximale Ausgabelänge 13 des Zugmittels 4 von der Antriebvorrichtung 1 zur Unterschiene 8 und/oder den maximalen Abstand 14 zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvomchtung 1 in der Vertikalebene des Zugmittels 4 einzustellen.
03.12.2020 019A0056LU 24 LU102268 Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Befestigungselement 20 mit einer Aufnahme 21 für die Abwinklung 19 eines ansonsten nicht dargestellten Gegenbefestigungselements der Unterschiene 8 auf.
Figur 13 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung 12 in einer Freigabeeinstellung. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Kopplungsvorrichtungsgehduse 23 mit einer Öffnung 22 auf. Das Zugmittel 4 verläuft durch die Öffnung 22 in die Kopplungsvorrichtung 12 hinein und ist innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 um einen drehbar gelagerten, im Querschnitt elliptischen Nocken 32 gelegt. Das freie Ende des Zugmittels 4 verläuft durch die Öffnung 22 wieder aus dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 hinaus.
An dem Basisteil 15 sind zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselemente 18 angeordnet, die entlang ihres freien Endes jeweils eine Abwinklung 19 aufweisen. Die Abwinklungen 19 sind einander entgegengesetzt ausgerichtet. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist Befestigungselemente 20 mit Aufnahmen 21 für die Abwinklungen 19 der Gegenbefestigungselemente 18 auf. Die Kopplungsvorrichtung 12 kann linear entlang den als Leisten ausgebildeten Gegenbefestigungselementen 18 [senkrecht zur Zeichenebene} relativ zu dem Basisteil 15 bewegt werden.
Die Kopplungsvorrichtung 12 kann durch Drehen des Nockens 32 um eine Drehachse 33, die seiner Längsmittelachse entspricht {und senkrecht zur Zeichenebene verläuft) in die Festlegeeinstetlung überführt werden, was in Figur 14 dargestellt ist. In der Festlegeeinstellung ist das Zugmitte! 4 zwischen dem Kopplungsvorrichtungsgehduse 23 und dem Nocken 32 eingeklemmt, während das Zugmittel 4 in der Freigabeeinstellung, die in Figur 13 dargestellt ist, nicht zwischen dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 und dem Nocken 32 eingeklemmt ist.
03.12.2020 019A0056LU 25 LU102268 Bezugszeichenliste: 1 Antriebsvorrichtung 2 Antriebsmotor 3 Wickelwelle 4 Zugmiitel 5 Antriebsvorrichtungsgehause 6 Lamelle 7 Offnung 8 Unterschiene 9 Leiter 10 Vertikale Halteseile 11 Querseile 12 Kopplungsvorrichtung 13 Maximale Ausgabelänge des Zugmittels 14 Maximaler Abstand zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 in einer Vertikalebene des Zugmittels 4 15 Basisteil 16 Deckelteil 17 Führungsschiene 18 Gegenbefestigungselement 19 Abwinklung 20 Befestigungselement 21 Aufnahme 22 Öffnung 23 Kopplungsvorrichtungsgehduse 24 Keilelement 25 Kopplungsvorrichtungselement 26 Schlitz 27 Einbuchtung 28 Klemmkeil 29 Schlitz
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Claims (58)

03.12.2020 Q19A0056LU 27 LU102268 Patentansprüche
1. Raffstore aufweisend Lamellen und eine Unterschiene, die mittels wenigstens eines Zugmittels hangend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels einer Kopplungsvorrichtung einstellbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
2. Raffstore nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschiene einen Hohlraum aufweist, in dem die Kopplungsvorrichtung angeordnet ist.
3. Raffstore nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum zwischen einem Basistell und einem Deckelteil ausgebildet ist.
4. Raffstore nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil und/oder das Deckelteil gewôlbt ausgebildet sind.
5. Raffstore nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil rastend und/oder reibschlüssig, Insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbar, an dem Basisteil festgelegt ist oder festlegbar ist.
6. Raffstore nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschiene eine Öffnung aufweist, durch die hindurch das Zugmittel zu der Kopplungsvorrichtung verläuft.
7. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschiene mittels der
03.12.2020 019A0056LU 28 LU102268 Kopplungsvorrichtung, insbesondere stufenlos, an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar ist.
8. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung reib und/oder formschlüssig festgelegt ist oder festlegbar ist.
9, Raffstore nach einem der Ansprüche ! bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei, zwischen a. einer Freigabeeinstellung, in der die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung einstellbar ist, und b. einer Festlegeeinstellung, in der die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung festgelegt ist, umschaltbar ist.
10. Raffstore nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich eine eingestellte Relativstellung des Zugmiitels relativ zu der Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zu der Unterschiene durch den Umschaltvorgang vom der Freigabeeinstellung in die Festlegeeinstellung nicht verändert.
11. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel durch die Kopplungsvorrichtung hindurch verläuft und/oder dass das Zugmittel in die Kopplungsvorrichtung hinein verläuft.
12. Raffstore nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Zugmittels in der Freigabeeinstellung durch die Kopplungsvorrichtung hindurch bewegbar ist und/oder dass ein
03.12.2020 019A0056LU 29 LU102268 Teil des Zugmittels in der Freigabeeinstelung in die Kopplungsvorrichtung hinein oder hinaus bewegbar ist.
13. Raffstore nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel in der Freigabeeinstellung gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch die Kopplungsvorrichtung hindurch bewegbar ist und/oder das da Zugmittel in der Freigabeeinstelung gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand in die Kopplungsvorrichtung hinein bewegbar ist.
14, Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Ausgabelänge und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei einstellbar ist.
15. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei bedienbar ist.
16. Raffstore nach einem der Ansprüche % bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel in der Festlegeeinstellung durch Reibschluss und/oder durch Formschluss innerhalb der Kopplungsvorrichtung festgelegt ist.
17. Raffstore nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegeeinstellung durch einen Rastvorgang, Insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei wieder lösbar, arretierbar ist.
18, Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche Kopplungsvorrichtungselemente aufweist,
03.12.2020 019A0056LU 30 LU102268
19. Raffstore nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel zwischen den Kopplungsvorrichtungselementen einklemmbar ist.
20. — Raffstore nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kopplungsvorrichtungselemente dazu ausgebildet ist, in das Zugmittel einzugreifen, um dieses relativ zu der Unterschiene festzulegen.
21. Raffstore nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kopplungsvorrichtungselemente als ein, inspesondere beweglich gelagertes, Keilelement ausgebildet ist.
22. Raffstore nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kopplungsvorrichtungselemente als ein, insbesondere exzentrisch, drehbar gelagertes Klemm- und/oder Formschlussbauteil, insbesondere als drehbar gelagerter Nocken, ausgebildet ist.
23. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass a. das = Zugmittel durch eine Festlegebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens ei.es Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu der Unterschiene festlegbar ist und/oder dass b. das Zugmittel durch eine Freigabebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorchtung relativ zu der Unterschiene für einen Einstellvorgang der maximalen Ausgabelänge und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung freigebbar ist.
24. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung einen,
03.12.2020 019A0056LU 31 LU102268 insbesondere selbsthemmenden, Aufwickelmechanismus für das freie Ende des Zugmittels aufweist.
25. Raffstore nach einem der Ansprüche | bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens ein Befestigungselement aufweist, das mit einem Gegenbefestigungselement der Unterschiene zusammen wirkt.
26. Raffstore nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenbefestigungselement als Leiste ausgebildet ist, die entlang ihres freien Endes eine Abwinklung oder einen Haken aufweist.
27. Raffstore nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselemente vorhanden sind, die entlang ihres freien Endes entgegengesetzt ausgerichtete, insbesondere voneinander weg gerichtete, Abwinklungen aufweisen.
28. Raffstore nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement wenigstens eine Aufnahme für die Abwinklung oder den Haken aufweist.
29, Raffstore nach einem der Ansprüche | bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung linear verschiebbar an der Unterschiene festgelegt ist.
30. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel als Band oder als Seil oder als Kette ausgebildet ist.
31. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei, insbesondere zueinander paraltel verlaufende und/oder gleich lange, Zugmittel vorhanden sind, die die Unterschiene mit der Antriebsvorrichtung verbinden.
32. Raffstore nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Ausgabelänge jedes Zugmittels von der
03.12.2020 019A0056LU 32 LU102268 Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels jeweils einer Kopplungsvorrichtung veränderbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
33. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Raffstore als Vorbauraffstore oder als Fassadenraffstore oder als Aufsatzraffstore ausgebildet ist und/oder dass der Roffstore zum Befestigen an oder in einer GebäudeauBenwand, ausgebildet ist.
34. Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung wenigstens einen elektrischen Antriebsmotor aufweist, der eine Wickelwelle antreibt.
35. Kopplungsvorrichtung zum Verbinden eines Zugmittels mit einer Unterschiene für einen Raffstore nach einem der Ansprüche 1 bis 34,
36. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung einen Durchgangskanal und/oder einen Eingang für ein Zugmittel aufweist.
37. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass a. die Kopplungsvorrichtung dazu ausgebildet ist, ein Zugmittel reib und/oder formschlüssig festzulegen, und/oder dass b. ein Zugmittel durch Reibschluss und/oder durch Formschluss innerhalb der Kopplungsvorrichtung festlegbar ist.
38. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei, zwischen
03.12.2020 019A0056LU 33 LU102268 a. einer Freigabeeinstellung, in der ein durch die Kopplungsvorrichtung verlaufendes Zugmittel nicht festgelegt ist, oder b. einer Festlegeeinstellung, in der ein durch die Kopplungsvorrichtung verlaufendes Zugmittel festgelegt ist, umschaltbar ist.
39. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sich eine eingestellte Relativstellung eines Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zu einer mit der Kopplungsvorrichtung verbundenen Unterschiene durch den Umschaltvorgang vom der Freigabeeinstellung in die Festlegeeinstellung nicht verändert.
40. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil eines Zugmittels in der Freigabeeinstellung durch einen Durchgangskanal der Kopplungsvorrichtung hindurch bewegbar ist und/oder dass ein Teil eines Zlugmittels in der Freigabeeinstellung in die Kopplungsvorrichtung hinein oder hinaus bewegbar ist.
4). Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel in der Freigabeeinstellung gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch die Kopplungsvorrichtung hindurch bewegbar ist und/oder in die Kopplungsvorrichtung hinein oder hinaus bewegbar ist.
42. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei bedienbar ist.
43. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegeeinstellung durch einen
03.12.2020 019A0056LU 34 LU102268 Rastvorgang, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei wieder lösbar, arretierbar ist.
44. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche Kopplungsvorrichtungselemente aufweist.
45. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zugmittel zwischen den Kopplungsvorrichtungselementen einklemmbar ist.
46. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kopplungsvorrichtungselemente dazu ausgebildet ist, in ein Zugmittel einzugreifen, um dieses festzulegen.
47. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 44 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kopplungsvorrichtungselemente als ein, insbesondere beweglich gelagertes, Keilelement ausgebildet ist.
48. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 44 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kopplungsvorrichtungselemente als ein, insbesondere exzentrisch, drehbar gelagertes Klemm- und/oder Formschlussbauteil, insbesondere als drehbar gelagerter Nocken, ausgebildet ist.
49. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung dazu ausgebildet ist, dass a. ein Zugmittel durch eine Festlegebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu einer Unterschiene festlegbar ist und/oder dass
03.12.2020 019A0056LU 35 LU102268 b. ein Zugmittel durch eine Freigabebewegung = der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu einer Unterschiene für einen Einstellvorgang freigebbar ist.
50. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung einen, insbesondere selbsthemmenden, Aufwickelmechanismus für das freie Ende des Zugmittels aufweist.
51. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens ein Befestigungselement aufweist, das dazu ausgebildet ist mit einem Gegenbefestigungselement einer Unterschiene zusammen zu wirken, um das die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen.
52. Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores, das eine Unterschiene aufweist, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, Insbesondere eines Raffstores nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass de maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels einer Kopplungsvorrichtung, insbesondere einer Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 51, eingestellt wird, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
53. Verfahren nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Lamellen an die mittels der Kopplungsvorrichtung einzustellende oder eingestellte maximale Ausgabelänge des Zugmittels und/oder an den einzustellenden oder eingestellten
03.12.2020 019A0056LU 36 LU102268 maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung durch Hinzufügen weiterer Lamellen oder durch Entfernen von Lamellen angepasst wird.
54. Verfahren nach Anspruch 52 oder 53, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a. Befestigen der Anfriebsvorrichtung an der Außenseite eines Gebäudes, b. Vollständiges Ausfahren bis zur maximalen Ausgabelänge und/oder bis zum maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung, c. Bestimmen der einzustellenden maximalen Ausgabelänge und/oder des einzustellenden maximalen Abstandes aller Zugmittel zur Antriebsvorrichtung, d. Entfernen der untersten Lamellen bzw. Einfügen weiterer Lamellen im Bereich zwischen der ursprünglichen maximalen Ausgabelänge und der einzustelenden maximalen Ausgabelänge und/oder im Bereich zwischen dem ursprünglichen maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung und dem einzustellenden maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung.
55. Verfahren nach Anspruch 54, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt des Durchtrennens des Zugmittels zwischen der Oberseite, insbesondere einem Deckel, der Unterschiene und der untersten der Lamellen sowie den weiteren Schritt des Verbindens des freien Endes des mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung mit der Unterschiene.
56. Verfahren nach Anspruch 54 oder 55, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Abschnitte aller Leitern des Raffstores, die im ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand benachbarter Lamellen zueinander gewährleisten und das Einstellen des
03.12.2020 019A0056LU 37 LU102268 Lamellenwinkels ermöglichen, entsprechend der Anzahl der entfernten Lamellen gekürzt werden oder in der Unterschiene angeordnet werden.
57. Verfahren nach einem der Ansprüche 52 bis 56, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die maximale Ausgabelänge eines ersten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines ersten Zugmittels mittels einer ersten Kopplungsvorrichtung, Insbesondere einer Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 51, eingestellt wird, und das danach diejenige maximale Ausgabelänge eines zweiten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder derjenige maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines zweiten Zugmittels mittels einer zweiten Kopplungsvorrichtung, Insbesondere einer Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 51, eingestellt wird, bei der die Unterschiene eine waagerechte Ausrichtung aufweist.
58. Verfahren nach einem der Ansprüche 52 bis 57, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von gleichen Raffstores, die jeweils eine Unterschiene aufweisen, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, vorproduziert werden und dass jeweils danach das Einstellen der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximale Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels erfolgt.
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