CH682356A5 - - Google Patents

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CH682356A5
CH682356A5 CH4509/89A CH450989A CH682356A5 CH 682356 A5 CH682356 A5 CH 682356A5 CH 4509/89 A CH4509/89 A CH 4509/89A CH 450989 A CH450989 A CH 450989A CH 682356 A5 CH682356 A5 CH 682356A5
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CH
Switzerland
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housing
support
cover plate
reactor
ultrasonic transducer
Prior art date
Application number
CH4509/89A
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Inventor
David Lee Richardson
Jack Phillip Clark
Balasubramanian Srikan Kowdley
Peter Michael Patterson
Richard Wesley Perry
Thurman Dale Smith
Original Assignee
Gen Electric
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    • G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
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    • G21C17/01—Inspection of the inner surfaces of vessels
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00—Indexing codes associated with group G01N29/00
    • G01N2291/02—Indexing codes associated with the analysed material
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    • G01N2291/0258—Structural degradation, e.g. fatigue of composites, ageing of oils
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00—Indexing codes associated with group G01N29/00
    • G01N2291/04—Wave modes and trajectories
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Description

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CH 682 356 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ultraschallinspektion eines Siedwasserreaktors gemäss Patentanspruch 1, und insbesondere gemäss Patentanspruch 7 auf eine Einrichtung zum Herabsenken und zur Ultraschallprüfung einer Schweiss-naht an einer Deckelplatte an einer Zugangsluke. Dabei werden durch Hitze beanspruchte Teile der Schweissnaht in bezug auf Spannungskorrosionsris-se durch eine fernbediente und automatische Ultraschallprüfungstechnik der offenbarten Einrichtung überprüft.
Siedwasserreaktoren sind mit erforderlichen Zugangsluken ausgestattet. Ein Beispiel einer derartigen Zugangsluke ist diejenige für den Kühlraumzugang unterhalb des Reaktorkerns. Dieser Raum befindet sich am Boden im entferntesten Teil eines Siedwasserreaktors.
Dieser Zugang wird nur während des Baus des Reaktors verwendet und ermöglicht den Zutritt von der Aussenseite des Reaktorbehälters, durch den Auslass für das umlaufende Wasser und durch eine Zugangsluke in den ringförmigen Umfangsanschlag, der den Oberteil des Raumes unterhalb des Reaktorkerns bildet.
Während des Baus wird die Zugangsluke dazu benutzt, die interne Fabrikation der Reaktorelemente innerhalb des Raumes durchzuführen. Diese Reaktorelemente innerhalb des Raumes schliessen die Führungsrohre für die Steuerstangen für das Gehäuse von zurückgezogenen Steuerstangen und Steuerstangenantrieben. Die gleichen Führungsrohre dienen als Träger für das Gewicht der darüber-liegenden Bündel von Brennstäben im Reaktorkern.
Wenn der Bau des Reaktors beendigt ist, wird der Zugang durch Schweissnähte und bei dauernder Überschwemmung geschlossen, wonach der Betrieb aufgenommen werden kann.
Im Siedewasserreaktor BWR 6 von der General Electric Company von Schenectady, New York, wird ein forcierter Umlauf des Kühlwassers innerhalb des Reaktors verwendet. Diese forcierte Kühlung benutzt eine Umfangs- und eine ringförmige, nach unten gerichtete Zone rund um den Kern, um die Strömung des Kühl- und Speisewassers vom Oberteil des Kerns durch einen Umfangsring zwischen einen Reaktorkernmantel auf der Innenseite und die Seitenwände des Reaktorbehälters auf der Aussenseite nach unten zu drängen. Von diesem definierten Ring fliesst das Wasser mittels einer Pumpe in den Raum, in dem die Führungsrohre unterhalb des Kerns angeordnet sind.
Zum Pumpen des Wassers innerhalb des Rings zwischen dem Kernmantel und den Behälterwänden werden Strahlpumpen benutzt. Die Strahlpumpen-einlässe oben am Ring drängen die Strömung nach unten, die sich durch Öffnungen in der nach unten gerichteten Umfangszone entlädt. Somit ist der unter dem Kern liegende Raum eine Zone mit relativ hohem Druck, im Vergleich zum Rest des Reaktors. Infolgedessen ist die Wasserströmung nach oben durch den Einlass durch die Führungsrohre der Steuerstangen durch den Kern, die Träger für die
Brennstäbe und dann durch die Brennstoffbündel gerichtet und somit die Kernzonen umgangen.
Die Strahlpumpen in den ringförmigen Zonen zwischen den Seiten des Kerns und der Innenseite der Behälterwand erfordern eine Wasserzufuhr unter einem hohen Druck, jedoch mit geringem Volumen für den Antrieb der Strahlpumpen. Typischerweise haben solche Pumpen einen Kühlmittelein-lass für den Empfang des zu pumpenden Wassers, eine Mischsektion, in die der gepumpte Wasserstrahl eingeführt wird, sowie eine Zerstäubungssektion, die den niedervolumigen Hochdruckpumpstrahl in eine hochvolumige Niederdruckströmung aus gemischtem Pumpwasser umwandelt und das vom Mischer der Pumpe strömende Wasser der Pumpe antreibt. Dadurch entsteht eine hochvolumige Niederdruckströmung in den Raum, die ausreicht, um eine forcierte Strömung nach oben durch den Kern zu verursachen.
Die Strahlpumpen werden durch äussere Rückflusspumpen angetrieben, wobei die Saugwirkung oder die Zufuhr für die Umwälzpumpe vom Umfangsring durch die Wände erfolgt. Dieser Umfangsring am Boden besteht aus einem ringförmigen Anschlag, der die Grenze zwischen dem unteren ausgefüllten Raum und dem oberen herunterkommenden Ring, bildet.
Die Auslässe für das Umlaufwasser fliessen durch die Seitenwände des Reaktorbehälters. Sie erzeugen eine Saugwirkung vom herunterkommenden Ring. Wasser für den Antrieb der Strahlpumpen wird durch den Umwälzwasserauslass zur Umwälzpumpe geleitet, durch die Pumpe gelassen und dann durch die Seitenwände des Reaktorbehälters wieder zur Strahlsektion der Strahlpumpen eingelassen.
Während des Betriebs des Reaktors bildet der ringförmige Anschlag eine Druckbarriere. Auf der unteren Seite des ringförmigen Anschlages befindet sich der ausgefüllte Raum, der den Hochdruckteil des Reaktors zur Erzwingung einer nach oben gerichteten Strömung durch den Kern dient. Auf der oberen Seite des ringförmigen Anschlages und innerhalb des nach oben sichtbaren Ringes befindet sich die Zone mit extrem niederem Druck. Dies ist die Zone, in welcher die Saugwirkung den Pumpen mit erzwungenem Umlauf zugeführt wird.
Es wurde festgestellt, dass die geschweisste Deckelplatte an der Zugangsluke leicht zu Rissen neigt. Im Material sind durch Hitze erzeugte Spannungen innerhalb und benachbart zur Schweissnaht vorhanden. Das Kühlwasser des Reaktors liefert die erforderliche chemische Grundlage für Risse wegen Spannungskorrosion mit kleinen Mengen von mitgerissenem Sauerstoff. Bei normaler Alterung zeigen die Schweissnähte der Deckelplatte für die Zugangsluke und das Material benachbart zu den Schweissnähten in bestimmten Reaktoren Spannungskorrosionsrisse.
Aus der vorangehenden Beschreibung lässt sich folgern, dass eine Inspektion der Schweissnaht der Deckelplatte an der Zugangsluke in zeitlichen Abständen erwünschenswert ist. Ausserdem ist der Zugang zu der Deckelplatte für die Inspektion alles andere als günstig.
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Die Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren zur Ferninspektion auf Spannungskorro-sionsrisse der Schweissnaht an der mit einer Dek-kelplatte verschlossenen Zugangsluke an einem Siedwasserreaktormantel und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens anzugeben.
Die offenbarte Einrichtung verwendet ein stromlinienförmiges Gehäuse mit einer Oberseite mit Ösen zur Befestigung von Absenkseilen an jedem Ende des Gehäuses. In der Mitte des Gehäuses erstreckt sich von dessen Boden ein mittiger und feststehender Anschlag mit einer Gummibasis. Der feststehende Anschlag und die Gummibasis ermöglichen es dem Gehäuse, auf dem Anschlag zu ruhen und sich relativ zu diesem und der Gummibasis zu rotieren. Ein erster Motor im Inneren des Gehäuses bewirkt eine Drehung desselben an einem Kegelrad, das am mittigen Auflager montiert ist. Ein zweiter Motor versetzt eine Gewindewelle in eine Drehbewegung und bewegt eine Gewindewelle mit einer befestigten Wandlermontageeinrichtung für einen Ultraschallwandler. Die Wandlermontageeinrichtung und der Wandler reagieren auf eine Drehbewegung der Gewindewelle mit einer Bewegung in der Längsrichtung des Gehäuses über eine Öffnung durch den Boden des Gehäuses. Ein fokussierter Ultraschallwandler wird über das zu inspizierende Metall hinweggeführt. Dieser Ultraschallwandler fo-kussiert den Schall durch das Wasser unter einem schrägen Winkel zum und vom Metall der Deckelplatte der Zugangsluke für eine Ultraschallprüfung auf Spannungskorrosionsrisse. Im Betrieb wird die Einrichtung mittels Seilpaare herabgesenkt, die an den beiden Ösen befestigt sind, aber unter Spannung von nur einem Seil zu einer Öse aufgehängt sind, wobei das stromlinienförmige Gehäuse vertikal angeordnet ist. Beim Herabsenken des Gehäuses in vertikaler Position können Hindernisse, wie die Führungsstange für den Dampfseparator und den Trockner sowie der Sprühring für das Speisewasser und den Kern, um gangen werden. Wenn er bis zur Umgebung des ringförmigen Anschlages und der zu inspizierenden Deckelplatte herabgesenkt ist, wird das schlaffe Seil rund um ein beliebiges Hindernis gelegt und danach gestrafft. Das Gehäuse wird dann herabgesenkt, indem die beiden Seile zu einer horizontalen Positionierung benutzt werden, um dadurch den Anschlag und den Gummifuss nach unten auszurichten. Das Herabsenken auf die zu inspizierende Deckelplatte wird durch Überwachung mit einer fernbedienten Kamera beendigt. Der mittige Anschlag befindet sich typischerweise in der Mitte der Deckelplatte. Probeabtastungen von beab-standeten Sektionen mit dem Ultraschallwandler werden zur genauen Zentrierung der Auflager und des Gummifusses bezüglich der Mitte der Deckelplatte durchgeführt. Nach Beendigung der erforderlichen Zentrierung findet eine Bewegung des Ultraschallwandlers in der Längsrichtung mit einer jeweils folgenden indexierten Rotation des Gehäuses um die gesamte Schweissnaht der zu inspizierenden Deckplatte statt. Dies ermöglicht eine Ultraschallüberwachung der Schweissnaht der Dek-kelplatte in bezug auf Spannungskorrosion.
Die vorliegende Erfindung ist eine einfache Einrichtung zur automatischen Ultraschallinspektion in einer eingetauchten Umgebung. Infolgedessen wird ein stromlinienförmiges Gehäuse benutzt. Das Gehäuse enthält im Oberteil zwei Befestigungspunkte für beabstandete Seile zum Herabsenken des Gehäuses mittels des einen oder anderen der beiden Seile. Von der Mitte des Gehäuses steht an dessen Boden eine Basis hervor. Die Basis hat einen Gummifuss zum Aufsetzen auf der zu inspizierenden Deckelplatte der Zugangsluke. Es ist ein erster Motor für den Antrieb einer Gewindewelle und ein Ultraschallwandleraufsatz in der Längsrichtung des Gehäuses vorgesehen. Der Ultraschallwandler ist nach unten und schräg zu dessen Pfad durch eine Öffnung im Boden des Gehäuses angeordnet. An jedem Ende des Ultraschallwandleraufsatzes sind Endschalter für die Umkehr der Abtastrichtung vorgesehen. Diese Endschalter sind im Betrieb mit der Befestigung am Auflager, typischerweise durch Erzeugung einer schrittweisen Drehbewegung am Ende von jeder Längsbewegung des Ultraschallwandlers, verbunden.
Ein Vorteil der offenbarten Einrichtung besteht darin, dass die Inspektion in automatischer Weise durchgeführt werden kann, sobald die Einrichtung in bezug auf die geschweisste, zu inspizierende Dek-kelplatte zentriert ist. Insbesondere findet mit jeder Längsbewegung des Wandlers auf dem Gehäuse eine Drehindexierung des Gehäuses durch gewählte, kleine Schritte über den Umfang der zu inspizierenden Deckelplatte statt.
Das neue Verfahren ermöglicht die Verwendung des Gehäuses mit dem Ultraschallwandler in der eingetauchten Umgebung innerhalb der entfernten Zone über dem unteren Raum. Dazu wird das Gehäuse mittels eines Seiles derart herabgelassen, dass das Gehäuse während diese Vorgangs vertikal ausgerichtet wird. In einer derartigen vertikalen Ausrichtung vermeidet das stromlinienförmige Gehäuse eine Verflechtung mit Komponenten im Reaktorinneren, wie z.B. mit Führungsstangen (zum Ausrichten des Trockners und des Dampfseparators) sowie der Speisewasser- und Kernsprühringe.
Beim Herabsenkens des vertikal ausgerichteten, stromlinienförmigen Gehäuses unter die Hindernisse wird das schlacke Seil rund um die Hindernise gelegt. Wenn es rund um alle Hindernisse gelegt ist, wird das Gehäuse anschliessend herabgesenkt, indem eine Aufhängung mit zwei Seilen benutzt wird. Das Gehäuse wird in eine horizontale Lage manipuliert, indem das Auflager gegen den Boden gerichtet wird. Danach wird die Einrichtung in bezug auf die Deckelplatte zentriert.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, dass die offenbarte Einrichtung durch Hindernisse hindurch zu entlegenen, zu inspizierenden Stellen geführt werden kann. Gleichzeitig und bei der Ankunft an der zu inspizierenden Deckelplatte kann die Einrichtung für die erforderliche, automatische Ultraschallinspektion horizontal angeordnet werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1A eine schrägbildliche Darstellung eines Reaktorbehälters im Längsschnitt,
Fig. 1B einen Ausschnitt aus Fig. 1A in grösserem Massstab,
Fig. 2 eine schrägbildliche Darstellung einer Einrichtung zur Inspektion einer Deckelplatte,
Fig. 3 eine Ansicht der Einrichtung nach Fig. 2 von unten,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Einrichtung nach Fig. 2, auf einer Deckelplatte, und
Fig. 5 einen Querschnitt zur Erläuterung der Wirkungsweise an einer Deckelplatte.
Fig. 1A zeigt einen Reaktorbehälter, von dem die Dampfkuppel D entfernt wurde. Der Dampftrockner und die Separatorvorrichtung sind entfernt. Der Trockner und der Separator sind in einem Becken benachbart zum Reaktor angeordnet.
Wartungspersonal M senkt ein Gehäuse H herunter, das mittels eines unter Zug stehenden Seiles vertikal angeordnet ist. Das Gehäuse passiert einen Speisewassersprühring F und den Sprühring C in vertikaler Stellung. Das Gehäuse wird auf diese Weise zu einem ringförmigen Anschlag L heruntergelassen, der den Boden eines nach oben exponierten Ringes bildet, der vom Kernmantel 14 definiert ist.
Im Betrieb fliesst Wasser im Inneren des Reaktorkerns von einem unteren ausgefüllten Raum nach oben durch den Behälterkern 15. Der im Behälterkern erzeugte Dampf strömt durch die Separatoreinheit und den Dampftrockner und dann nach aussen zur Turbinenausrüstung.
Das nicht in Dampf umgewandelte Kühlmittel strömt über die obere Führung 12 nach unten in den nach oben exponierten Ring, der durch den Kernmantel 14 begrenzt ist. Am Kernmantel 14 pumpen Strahlpumpen 13 das Kühlmittel hinunter zum Raum P, wo der gleiche Strömungsverlauf im Inneren des Reaktorkessel V sich endlos wiederholt.
Der Antrieb der Strahlpumpen ist leicht verständlich. Typischerweise fördert ein Wasserauslass 19 Wasser zu einer nicht gezeigten Hochdruckpumpe. Wasser, das von der Pumpe zurückfliesst, wird durch den Einlass 18 eingelassen, wo es die Strahlpumpe 13 antreibt. Diese Strahlpumpe 13 zieht das Fluid längs des nach oben sichtbaren Ringes, der durch den Kernmantel 14 begrenzt ist, und fliesst ferner durch Diffusorauslasslöcher im ringförmigen Anschlag L. Dadurch wird eine erzwungene Strömung längs der Seite des Kernmantels 14 erzeugt.
In Fig. 1B ist eine der zu inspizierenden Zugangsluken zu dem ausserordentlich ungünstigen gelegenen Reaktorteil gezeigt.
Wenn berücksichtigt wird, dass der Reaktor immer überflutet ist, sind die mit der Erfindung zu lösenden Probleme am besten anhand der Fig. 1B erläutert.
Das Speisewasser wird durch eine Öffnung 7 eingelassen und durch einen Speisewassersprühring 8 ausgelassen, wobei diese Einrichtung ein Hindernis darstellt.
Ein Sprühring 11 ist für Notfälle zur Aufrechterhaltung des Wassers am Reaktorkern während bestimmter Unglücksfälle vorgesehen, was ein weiteres Hindernis darstellt.
Schliesslich ist ein Führungsstab 25 zur genauen Positionierung sowohl der Separatoreinheit S als auch des Dampftrockners Y vorgesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Speisewassersprühring 8, der Sprühring 11 und der Führungsstab 25 Hindemisse bilden, welche das Gehäuse auf den Weg zum Ort der Ultraschallinspektion passieren müssen.
Infolgedessen wird das Gehäuse H, wie in Fig. 1 gezeigt, mit der Längsrichtung vertikal angeordnet für eine schraubenartige Bewegung rund um diese Hindernisse herabgesenkt. Typischerweise wird das Gehäuse mittels eines einzigen Seils 50 mit einem schlacken Seil 52 und dessen Steuerkabel 53 herabgelassen.
in Fig. 1B befindet sich das Gehäuse H in horizontaler Position, was durch die Aufhängung in den beiden Seilen 50 und 52 ermöglicht wird, wobei das Steuerkabel 53, wie bisher, nicht straff ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass vor dem Ausrichten des Gehäuses in die horizontale Lage das Seil beim Herunterlassen rund um die Hindernisse geführt wurde. Nach diesem Vorgang wird das Seil 52 straff gezogen und in der horizontalen Ausrichtung werden die beiden Seile 50, 52 für das erforderliche Herabsenken benutzt.
Aus Fig. 1B geht hervor, dass das Auflager P zur Deckelplatte 30 hin herabgesenkt wird. Fernsehüberwachung mit Beleuchtung sind bereits bekannt und werden deshalb nicht gezeigt. Vorangehend wurde erläutert, wie die Einrichtung Zugang zum ringförmigen Anschlag L erhält, nachfolgend wird nun die konstruktive Ausführung näher beschrieben.
Aus Fig. 2 geht hervor, dass das Gehäuse H ein Auflager P mit einem Gummifuss 60 einschliesst, wobei am Auflager P ein Lager 62 befestigt ist, an dem ein Kegelrad 64 angeordnet ist. Ein Motor M1 dreht ein darin eingreifendes Kegelrad 66. Ein Wellendecoder greift mittels Zahnräder 68 in die Drehbewegung des Motors M1 und durch das Steuerkabel 53 zeigt er die gesamte Drehung des Motors M1 und demzufolge die Drehbewegung des Gehäuses am Auflager P.
Somit kann das Gehäuse H am Auflager P rotieren.
Im Inneren umfasst das Gehäuse H erste und zweite Gleitwellen 70, 72, zwischen welchen eine Gewindewelle 74 montiert ist.
Ein Kugelschraubenstössel 75 folgt der Drehbewegung der Gewindewelle 74 und bewegt eine Wandlermontageeinrichtung 78 an den Gleitwellen 70, 72. Die Drehbewegung der Kugelschraube ist leicht verständlich.
Typischerweise bewirkt der Motor M2 eine Dre-bewegung der Gewindewelle 74. Die Wandlermontageeinrichtung 78 kreuzt die Kugelschraube. Dadurch findet eine Abtastung in der Längsrichtung des Gehäuses durch Bewegung eines Ultraschallwandlers an der Wandlermontageeinrichtung 78 statt.
In Fig. 3 ist eine Draufsicht des Gehäuses von unten gezeigt. Das Auflager P und das Gehäuse H
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sind dargestellt. Darin ist ersichtlich, dass der Wandler am Boden des Gehäuses eine lineare Abtaststrecke 90 hat.
Fig. 2 zeigt ferner einen ersten Endschalter 100 an einem Ende eines Weges, auf dem die Wand-lermontageeinrichtung bewegt wird, und einen zweiten Endschalter 102 am anderen Ende dieses Weges. Diese Endschalter werden von der Wandlermontageeinrichtung an den jeweiligen Enden der Abtaststrecke berührt. Bei der Berührung mit dem Endschalter ändert der Motor M2 seine Drehrichtung. Eine derartige Änderung kann zudem von einer Zählung vom Wellendecoder abhängig sein.
In Fig. 4 ist die Abtaststrecke, der ein Ultraschallwandler folgt, gezeigt.
Insbesondere ist die Deckelplatte 30 im ringförmigen Anschlag L gezeigt, der etwa auf die Mitte der Deckelplatte 30 ruht. Der Wandler legt zuerst einen Linearpfad 90' bzw. eine lineare Abtaststrecke zurück, wobei anschliessend der Endschalter 100 oder 102 betätigt wird. Bei der Berührung des Endschalters rotiert das Gehäuse H in kleinen Schritten.
Typischerweise werden diese Schritte in Bruchteilen von Zentimetern am Umfang der Schweissnaht gemessen. Am Ende dieser Rotation führt der Wandler eine zweite lineare Abtastbewegung entlang eines Linearpfades 90" aus. Normalerweise wird dieser Vorgang so lange wiederholt, bis der gesamte Deckel mittels Ultraschall abgetastet ist.
Fig. 5 zeigt eine typische Abtaststrecke für eine akustische Inspektion innerhalb der gezeigten Schweissnaht. Das Gehäuse H liegt über dem Dek-kel und ruht auf ihm. Ein derartiges Ruhen findet auf dem Auflager P statt, das nicht in dieser Fig. dargestellt ist.
An einer Wandlermontageeinrichtung ist ein Ultraschallwandler gezeigt. Dieser richtet einen fokus-sierten Ultraschallstrahl durch das Wasser im Inneren des Reaktors zur oberen Fläche der zu inspizierenden Abdeckung 112. Der Fokussierstrahl wird am Übergang zwischen Wasser und dem Metall der Abdeckung 112 gebrochen, was im spitzen und vergrösserten Auffallwinkel im Metall ersichtlich ist.
Der Auffallpfad und der reflektierte Pfad sind beide gleich und liegen somit innerhalb des Pfades 98. Schäden, wie Spannungskorrosionsrisse werden an der Dauer bis zur Rückkehr des Signals erkannt, was an sich schon bekannt ist. Deshalb wird die Aufnahme des Rissprofils des Deckels durch Registrierung des Rücksignais nicht weiter erläutert, wobei jedoch zu sagen ist, dass sich eine normale Stelle 110 für einen solchen Riss benachbart zur Schweissnaht im Metall des ringförmigen Anschlages L befindet.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Deckelplatte 30 auf dem Umfangsanschlag ruht. Der Umfangsanschlag bildet einen normalen Stützpunkt, wo eine Trennung der Deckelplatte 30 vom ringförmigen Anschlag L stattfindet.
Der Deckel 112 kann in verschiedenen Reaktoren unterschiedlich ausgeführt sein. Es wird aber angenommen, das die hier erläuterte Ausführung allgemein verwendbar ist.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Ultraschallinspektion von Schweissnähten an einer Deckelplatte (30) einer geschweissten Luke an einem ringförmigen Anschlag (L), der die Grenze zwischen einem unter dem überfluteten Behälterkern (15) eines Siedewasserreaktors liegenden, ausgefüllten Raum (P) und dem nach oben sichtbaren und überfluteten Mantelring zur Rezirkulation des Wassers für eine erzwungene Strömung bildet, wobei das Verfahren dann durchgeführt wird, wenn die Reaktordampfkuppel (D), der Dampftrockner und der Dampfseparator für den direkten Zugang zum Inneren des überfluteten Reaktors entfernt sind, dadurch gekennzeichnet, dass man:
a) ein eintauchbares Gehäuse (H) mit einer Oberseite mit mindestens einem Befestigungspunkt und einem an einer Unterseite des Gehäuses (H) angebrachten Auflager (P) benutzt, wobei sich das Gehäuse (H) drehbar auf dem Auflager (P) abstützt,
b) einen ersten Motor (M1) vorsieht, der am eintauchbaren Gehäuse (H) montiert ist, das mit dem Auflager (P) drehbar verbunden ist, um das Gehäuse (H) relativ zum Auflager (P) zu drehen,
c) einen Ultraschallwandler vorsieht, der an einer in der Längsrichtung verschiebbaren Gleitvorrichtung montiert ist, von einer Öffnung im Boden des eingetauchten Gehäuses (H) nach unten fo-kussiert ist und zur Registrierung von Metall in der Längsrichtung unter dem Gehäuse (H) dient, wenn es auf dem Auflager (P) auf Metall ruht,
d) einen zweiten Motor (M2) vorsieht, der auf dem Gehäuse (H) montiert und mit der in der Längsrichtung verschiebbaren Gleitvorrichtung verbunden ist, damit eine Längsverschiebung derselben zur Inspektion einer Schweissnaht unter dem Gehäuse (H) möglich ist,
e) das Gehäuse (H) von einem Stützpunkt im Oberteil des Reaktorbehälters in einen definierten Mantelring zwischen dem überfluteten Behälterkern (15) und einer Seitenwand des Reaktorbehälters auf den von oben sichtbaren ringförmigen Anschlag (L) des Mantelrings herabsenkt,
f) das Auflager (P) des Gehäuses (H) nach dem Herabsenken in der Mitte der zu inspizierenden Deckelplatte (30) plaziert, und g) den ersten Motor (M1) und den zweiten Motor (M2) kombiniert für eine Längsbewegung des Ultraschallwandlers und eine stufenweise Rotation des Gehäuses (H) um das Auflager (P) einsetzt, sowie den Ultraschallwandler für eine Ultraschallinspektion der Deckelplatte (30), der Schweissnaht der Deckelplatte (30) und des ringförmigen Anschlages (L) benachbart zur Deckelplatte (30) einsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite Leitungen zum Herabsenken des Gehäuses (H) benutzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (H) in vertikaler Ausrichtung herabgesenkt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Motoren (M1, M2) und den
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Ultraschallwandler mit Steuerkabeln (53) verbindet, um sie von oben zu steuern.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallwandler Ultraschall durch Wasser gegen das Metall der zu inspizierenden Deckelplatte (30) richtet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den Schall zur Inspektion der Schweissnähte unter einem Winkel gegen das Metall richtet.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5 zur Ultraschallinspektion einer Deckelplatte (30), die über einem Zugang an einer in Wasser eingetauchten Stelle in dem Siedewasserreaktor geschweisst ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist:
a) ein langgestrecktes Gehäuse (H) mit einer oberen Seite, einer Bodenseite und zwei Seiten, wobei die obere Seite jeweils an den Enden nach oben sichtbare Trägerpunkte zum Heben und Senken des Gehäuses aufweist, und dass das Gehäuse (H) an der Bodenseite ein vorstehendes Auflager (P) zur drehbaren Lagerung des Gehäuses (H) auf dem Auflager (P) beinhaltet,
b) einen ersten Motor (M1), der im Betrieb für eine Rotation des Gehäuses (H) auf dem Auflager (P) eingesetzt wird, wenn das Gehäuse (H) auf dem Auflager (P) ruht,
c) einen langgestreckten Schlitz zum Durchlassen von Ultraschall am Gehäuseboden zwischen dem Auflager (P) und einem Ende des Gehäuses (H),
d) eine Ultraschall-Wandlermontagevorrichtung (78) am Gehäuse (H) für eine hin- und hergehende Bewegung längs eines Schlitzes,
e) einen gerichteten Ultraschallwandler an der Wandlermontagevorrichtung (78) zu akustischen Untersuchungen von Metall durch Wasser, wobei sich das Metall unter dem Gehäuse befindet, und f) einen zweiten Motor (M2) zwischen dem Gehäuse (H) und der Wandlermontagevorrichtung (78) zur Erzeugung einer Relativbewegung derselben und des daran angebrachten Ultraschallwandlers in der Längsrichtung des Gehäuses (H), welches rotiert, um das Metall akustisch zu untersuchen, das um das Auflager (P) angeordnet ist.
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CH4509/89A 1989-01-03 1989-12-15 CH682356A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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CH4509/89A CH682356A5 (de) 1989-01-03 1989-12-15

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JP (1) JPH02226097A (de)
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