CH682406A5 - Halterung für Oberwalzen eines Spinnereimaschinen-Streckwerkes in ihrem Trag- und Belastungsarm. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Halterung für Oberwalzen eines Spinnereimaschinen-Streckwerkes in ihrem Trag- und Belastungsarm.
Bei einer bekannten Halterung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art (DE-PS 1 200 179) sind der Lenker und der Schieber Bauteile, die aus einem plattenförmigen metallischen Material ausgestanzt und dann durch mehrstufige Biegeprozesse zum Fertigteil geformt werden. Zum Festhalten der in den Sattel des Lenkers eingesetzten Oberwalzenachse ist dem Sattel eine besondere Rastfeder zugeordnet. Das andere Ende des Lenkers ist zu einem Schwenklagersitz geformt, der zur Montage des Lenkers im Schieber fluchtend zu im Schieber befindlichen Löchern für einen in sie und den Schwenklagersitz einzuschiebenden Zapfen zu legen ist, der schliesslich im Schieber verprägt wird. Bei dieser Montage wird auch die Druckfeder eingesetzt, deren Widerlager am Lenker und am Schieber besonders ausgebildete Ausprägungen sind bzw. durch zusätzliche Bauteile (Fe-dertelier) gebildet werden. Auch zur Festlegung der Mutter für die den Schieber im Trag- und Belastungsarm haltende Schraube sind besondere Formgebungen im Schieber und besondere Gestaltungen der Mutter und entsprechende Montagearbeiten erforderlich. Zum im Falle des Abhebens der Oberwalzen von den Unterwalzen erfolgenden Begrenzen der durch die Druckfeder noch erfolgenden Schwenkbewegung des Lenkers im Schieber ist im vorbekannten Falle eine besondere Rastfeder am Lenker angeordnet, die Vorsprünge aufweist, die mit am Schieber ausgebildeten Teilen zusammenwirken.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sowohl den aufwendigen Herstellungspro-zess für eine Halterung der zur Rede stehenden Art wesentlich zu vereinfachen als auch ihre Montage zu erleichtern.
Diese Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 genannte Erfindung gelöst.
Die Fertigung des Lenkers und des Schiebers als einstückige Kunststoffteile reduziert ihre Herstellung auf jeweils nur einen einzigen Arbeitsvorgang. Die Materialwahl erschliesst Formgebungsmöglichkeiten für diese Teile, die bei metallischem Ausgangsmaterial durch Verformungsprozesse nicht verwirklicht werden könnten. Bei im Spritzverfahren hergestellten Kunststoffteilen können kleinere Fertigungstoleranzen verwirklicht werden, wodurch auch die zusammengefügte Halterung mit höherer Präzision hergestellt werden kann. Ausserdem kann eine dem Kunststoffmaterial innewohnende Eigenelastizität durch entsprechende Formgebungen nutzbar gemacht werden. Letzteres erfolgt anspruchsgemäss durch die Gestaltung des einen Lenkerendes zu einer Lagerschale für ein verrastendes Aufsetzen auf einen im Schieber ausgeformten Lagerzapfen, wodurch die Montage des Lenkers in den Schieber durch lediglich dieses verrastende Aufsetzen erfolgt, wobei zugleich auch noch die Druckfeder montiert werden kann, deren Widerlager in Form eines in das Innere der Feder eingreifenden Ansatzes oder in Form einer die Feder aussen umgreifenden Ein-senkung am Lenker und am Schieber an- bzw. eingeformt werden können. Durch in ebenso einfacher Weise mögliches Entrasten kann der Lenker wieder aus seinem Sitz auf dem Lagerzapfen gelöst werden, z.B. deswegen, um eine Druckfeder anderer Kraft einsetzen zu können oder um in den gleichen Schieber einen anderen Lenker zu montieren. Durch die in den Schieber eingeformte Tasche für ein formschlüssiges Festhalten der in sie einzuschiebenden Mutter ergibt sich ein einfacher Montagevorgang und in ebenso einfacher Weise ein fester Sitz für die Mutter und die Möglichkeit, eine normale, handelsübliche Mutter verwenden zu können. Schliesslich ist es bei aus einem Kunststoff bestehendem Lenker und Schieber in einfacher Weise möglich, Anschläge für das Begrenzen der Schwenkbewegung des Lenkers im Schieber anzuformen.
Die in Ausgestaltung der Erfindung gemäss Anspruch 2 vorgesehene Ausbildung der Aufnahme als Halteschale für die in sie verrastende Oberwalzenachse nutzt die Eigenelastizität des Materials Kunststoff auch am anderen Ende des Lenkers aus. Die sonst erforderliche Rastfeder, die besonderen Gestaltungen am Lenker für deren Festlegung und die Montagehandgriffe entfallen dadurch.
Die im Anspruch 3 genannte Ausgestaltung der Erfindung ergibt den Vorteil, unmittelbar in der zu einem geschlossenen Aussenring gestalteten Aufnahme die Achse sogenannter Festwalzen lagern zu können.
Die erfindungsgemässe Halterung ist insbesondere für eine Bestückung mit Zwillings-Oberwalzen bestimmt, bei denen also im Sattel das Mittenstück einer Oberwalzenachse sitzt, die an jedem ihrer beiden Enden eine Obenwalze trägt.
Es ist bekannt, Zwillings-Oberwalzen als sogenannte Los- oder Festwalzen auszubilden. Bei den in der Praxis überwiegend angewendeten Loswalzen sitzt die Oberwalzenachse unverdrehbar fest im Sattel, und an ihren Enden trägt sie in einer Gleitoder in einer Wälzlagerung die dann unabhängig voneinander drehbaren Oberwalzen. Bei Festwalzen sitzen dagegen die beidendigen Oberwalzen fest oder schwergängig gleitend auf ihrer Oberwalzenachse, die in einer Gleit- oder einer Wälzlagerung in einem mittig auf ihr angeordneten Aussenring lagert, der seinerseits im Sattel des Lenkers unverdrehbar festgelegt ist.
Durch die Ausgestaltung gemäss Anspruch 3 kann also bei Festwalzen der sonst erforderliche Aussenring für die Oberwalzenachse entfallen, und die Achse kann nun direkt in der zum Aussenring ausgebildeten Aufnahme montiert werden, wobei die dann bestehende Materialpaarung Kunststoff/ Metall günstige Gleitlaufeigenschaften ergibt.
Die durch die erfindungsgemässe Kunststoffausbildung der Halterungsteile mögliche Gestaltung, wie sie in Fortbildung der Erfindung gemäss Anspruch 4 vorgesehen ist, ergibt für beide Gestaltungsarten der Aufnahme Vorteile hinsichtlich einer sicheren Festhaltung bzw. einer stabilen Lagerung der jeweils eingesetzten Oberwalzenachse.
Auch die gemäss Anspruch 5 vorgesehene Wei-
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tergestaltung der Erfindung nutzt die durch die Materialwahl Kunststoff gegebenen Gestaltungsmöglichkeiten für den Lenker und seine Aufnahme aus. Auf die an der Aufnahme angeformten Achsstummel können hülsenartige Innenringe für wälzgelagerte Oberwalzen aufgepresst werden. Im Falle einer Gleitlagerung der Oberwalzen können, wie die Fortbildung der Erfindung gemäss Anspruch 6 vorsieht, die Achsstummel auch als Gleitlagersitz für direkt auf sie aufzusetzende Oberwalzen ausgebildet sein. In beiden Gestaltungsfällen wird der Aufwand für eine besondere Oberwalzenachse erspart.
Die im Anspruch 7 genannte Weiterentwicklung der Erfindung dehnt die Anwendungsmöglichkeiten von Kunststoff-Halteschalten für in sie verrastende Oberwalzenachsen auch auf an sich bekannte sogenannte Sattelbrücken (DE-GM 1 903 409) aus, die als solche zugleich insgesamt auch als ein einstückiges Kunststoff-Bauteil gestaltet sind, einschliesslich eines Formstückes, das seinerseits verrastend in die Halteschale des Lenkers einsetzbar ist. Hier ergibt sich, in gleicher Weise wie bei der erfindungsgemässen Ausbildung von Lenker und Schieber, eine wesentliche Minderung des Herstellungsaufwandes für eine Sattelbrücke mit an dieser vorzusehenden Halteschalen für das Einsetzen zweier Oberwalzenachsen, wodurch ein eigener Lenker für die zweite Oberwalze eingespart wird.
Die Gestaltung einer Tasche für die Mutter, wie sie in der Weiterbildung der Erfindung gemäss Anspruch 8 vorgesehen ist, ergibt den Vorteil, dass die Mutter zwar leichtgängig und deswegen in günstiger Weise in ihren formschlüssigen Sitz eingebracht werden kann, schliesslich aber verrastet in ihm festgehalten ist. Auch hierfür wird die Eigenelastizität des Kunststoffmaterials ausgenutzt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von vier Beispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ein Teilstück eines Trag- und Belastungsarmes mit einer in ihm befestigten Halterung für Obenwalzen, wobei die Teile in einer Lage dargestellt sind, die sie in der Betriebsstellung des Streckwerkes, also unter Belastungsdruck stehend, einnehmen;
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Teile;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 und 2 dargestellten Schieber und Lenker, teilweise aufgebrochen;
Fig. 4 als zweites Beispiel für eine Lenkergestaltung in Seitenansicht ein Teilstück eines Lenkers mit einem Sattel für eine direkte Lagerung einer Festwalzen tragenden Obenwaizenachse;
Fig. 5 als drittes Beispiel für eine Lenkergestaltung eine Vorderansicht eines Teilstückes eines Lenkers, an den Achsstummel für das Aufsetzen einer im Schnitt dargestellten Oberwalze angeformt sind;
Fig. 6 als viertes Beispiel in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine der Fig. 1 entsprechende Halterung, jedoch mit einem gegenüber dieser anders geformten Lenker mit einer in dessen Halteschale eingesetzten, Oberwalzen tragenden Sattelbrücke.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 das angedeutete Teilstück eines Trag- und Belastungsarmes bezeichnet, der in bekannter Weise schwenkbar am Gestell einer Spinnereimaschine gelagert und in seiner Betriebsstellung dargestellt ist. Die Figuren zeigen nur eine von mehreren im Trag- und Belastungsarm 1 befestigten Halterungen für Oberwalzen. Letztere liegen bei Betrieb des Streckwerkes unter Belastungsdruck auf maschinenfest gelagerten, angetriebenen Unterwalzen.
Die wesentlichen Bauteile der Halterung für die Oberwalzen sind ein im Trag- und Belastungsarm 1 befestigter Schieber 2 und ein in diesem schwenkbar gelagerter Lenker 3. Beide Teile 2 und 3 sind jeweils einstückig aus einem Kunststoff gefertigte Bauteile.
Der Schieber 2 hat, wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich, in gleicher Weise wie der Trag- und Belastungsarm 1 einen nach unten offenen U-förmigen Querschnitt, und er liegt mit den Aussenflächen seiner durch einen Steg 4 verbundenen beiden Schenkel längsverschieblich an den Innenflächen der beiden Schenkel des Trag- und Belastungsarmes 1. Mittels einer Schraube 5 ist der Schieber 2 im Arm 1 befestigt. Mit ihrem Schaft ragt die Schraube 5 durch einen Längsschlitz 6 im Arm 1 und ein Loch im Steg 4 des Schiebers 2 und greift in eine Mutter 7, die formschlüssig in einer Tasche 8 des Schiebers 2 festgehalten ist. Die Tasche 8 ist der der axialen Dicke der Mutter 7 angepasste Abstandsraum zwischen dem Steg 4 und einer Wand 9, die zum Steg 4 parailelverlaufend im Schieber 2 ausgebildet ist. Die Tasche 8 ist zur Rückfläche 10 des Schiebers 2 hin offen, und die von dort in sie einzuschiebende Mutter 7, die, wie aus Fig. 3 ersichtlich, Vierkantform hat, liegt an in der Wand 9 ausgebildeten Seitenkanten 11 an und ist dadurch formschlüssig drehgesichert. An die Innenfläche der Wand 9 ist eine in den Einschiebeweg der Mutter 7 ragende Rastnase 12 angeformt, die unter Nutzung der Elastizität der Wand 9 von der Mutter 7 beim Einschieben verdrängbar ist und die in der in den Figuren dargestellten Endstellung die Mutter 7 verrastet festlegt.
Im Schieber 2 ist ausserdem ein sich zwischen seinen beiden Schenkeln erstreckender Lagerzapfen 13 ausgebildet, der die Schwenkstelle für den Lenker 3 ist, an dessen einem Ende eine Lagerschale 14 für ein verrastendes Aufsetzen auf den Lagerzapfen 13 ausgeformt ist. Bei diesem einfachen Montagevorgang für den Lenker im Schieber kann zugleich auch eine den Belastungsdruck erzeugende Druckfeder 15 montiert werden, für deren Abstützung und Festlegung am Schieber 2 und am Lenker 3 Widerlager 16 bzw. 17 in Form von an diesen Teilen ausgebildeten, in das Innere der Feder greifenden Vorsprüngen vorgesehen sind.
Zum Begrenzen der unter der Kraft der Druckfeder 15 erfolgenden Schwenkbewegung des Lenkers 3 im Schieber 2, die sich dann ergibt, wenn der Trag- und Belastungsarm 1 in seine Nicht-Betriebs-stellung geschwenkt wird, sind am Schieber 2 und
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am Lenker 3 beidseits Anschläge 18 bzw. 19 ausgebildet. In der gezeichneten Betriebsstellung (Fig. 1 und 2) besteht zwischen diesen Anschlagpaaren 18 bzw. 19 Spaltabstand, beim Hochschwenken des Trag- und Belastungsarmes 1 kommen die Anschläge 19 am Lenker 3 aber zur Auflage auf die Anschläge 18 des Schiebers 2, wodurch die Schwenkbewegung begrenzt ist.
Die am freien Ende des Lenkers 3 befindliche Aufnahme ist in Form einer Halteschale 20 für ein verrastendes Einsetzen einer Oberwalzenachse 21 ausgebildet, die dann ohne andere Haltemittel lösbar festsitzt. Eine Oberwalze 22 ist nur angedeutet.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, ragt diese Halteschale 20 beidseits über den Lenker 3 hinaus. Das wirkt sich begünstigend für einen festen Sitz der Oberwalzenachse und für die Belastungsdruckübertragung auf sie aus.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Ausbildung als Halteschale 20 ist insbesondere für das Einsetzen einer Loswalzen tragenden Oberwalzenachse geeignet. Die Halteschale kann aber auch so gross ausgebildet werden, dass sie dafür geeignet ist, den Aussenring einer in diesem lagernden Achse für Festwalzen aufzunehmen.
Für diesen Anwendungsfall ist es jedoch günstiger, die Aufnahme des Lenkers so zu gestalten, wie aus Fig. 4 ersichtlich.
Das dargestellte Teilstück eines Lenkers 103, der sonst so wie oben beschrieben gestaltet und gelagert ist, ist an seinem aufnahmeseitigen Ende zu einem geschlossenen Aussenring 23 für eine seitlich in ihn einzuschiebende, dann in ihm gleitend lagernde Oberwalzenachse 24 für auf dieser sitzende Festwalzen 25 ausgebildet. Unter Wegfall eines besonderen Aussenringes ist die Achse 24 der Festwalze 25 also direkt in den am Lenker 103 ausgebildeten Aussenring 23 eingesetzt und in ihm montiert.
Der Aussenring 23 kann, in gleicher Weise wie die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Halteschale 20, beidseits über den Lenker 103 hinausragen. Das wirkt sich auch hier begünstigend aus, nämlich mindernd für den Flächendruck innerhalb des Gleitlagers.
In Fig. 5 ist in Vorderansicht ein Teilstück eines Lenkers 203 dargestellt, der sonst so, wie anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert, gestaltet und gelagert ist. An die Aufnahme dieses Lenkers 203 sind aber beidseits Achsstummel 26 für das Aufsetzen von Oberwalzen angeformt. Für den dargestellten Fall einer Gleitlagerung von Oberwalzen 27 auf dem Achsstummel 26 ist von diesem ein Lagerstummel 28 abgesetzt, auf dem der Kunststoffkörper der Oberwalze 27 gleitend sitzt. Mit geringem axialen Spiel ist die Oberwalze 27 zwischen der am Übergang vom Achsstummel 26 zum Lagerstummel 28 bestehenden Kante und einem auf das freie Ende des Achsstummel 26 aufgepressten Lagerring 29 festgelegt, dessen äusserer Umfangsmantel mit geringem Spaltabstand dem Innenmantel der Oberwalze gegenübersteht. Die Oberwalze ist eine sogenannte Ballonwalze, d.h., sie hat einen elastischen, gewölbten Mantel 30.
Im in Fig. 6 dargestellten vierten Beispiel ist der
Lenker 303 prinzipiell so gestaltet und gelagert, wie schon anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert.
Die Aufnahme des Lenkers ist als Halteschale 320 ausgebildet, und die in ihr verrastend getragene Achse ist ein an einer Sattelbrücke 31 ausgebildetes Formstück 32 mit den Abmessungen eines Achsstückes. Die Sattelbrücke 31 und das Formstück 32 sind ein einstückig aus einem Kunststoff hergestelltes Bauteil, an das ausserdem zwei zueinander parallele Halteschalten 33 und 34 angeformt sind, die für ein verrastendes Festhalten eingesetzter Achsen 35 bzw. 36 von Oberwalzen 37 bzw. 38 bestimmt sind. Die Sattelbrücke 31 ist pendelnd beweglich in der Halteschale 320 festgehalten, und diese Beweglichkeit ist durch an der Sattelbrücke 31 ausgebildete Anschlaglappen 39 und 40 begrenzt, deren Endkanten mit entsprechendem Spaltabstand dem Aussenmantel der Halteschale 320 gegenüberstehen und beim Auftreffen auf diesen die weitere Pendelbewegung verhindern.
Claims (8)
1. Halterung für Obenwalzen eines Spinnereimaschinen-Streckwerkes in ihrem Trag- und Belastungsarm mit einem Lenker, der um einen Lagerzapfen begrenzt schwenkbar in einem Schieber lagert, der mittels einer Schraube, die in eine im Schieber festgelegte Mutter eingreift, im Trag- und Belastungsarm befestigt ist, wobei die Belastungskraft von einer Druckfeder erzeugt ist, die mit ihren Enden in am Lenker und am Schieber vorgesehenen Widerlagern liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker (3, 103, 203, 303) und der Schieber (2) jeweils einstückig aus einem Kunststoff gefertigte Teile sind, wobei am Lenker einen Endes eine Aufnahme für die Oberwalzenachsen (21, 24, 26, 28, 35, 36), anderen Endes eine Lagerschale (14) für ein verrastendes Aufsetzen auf den Lagerzapfen (13) des Schiebers ausgebildet ist und wobei am Lenker und am Schieber die Widerlager (17, 16) für die Druckfeder (15) und Anschläge (19, 18) als Begrenzer für die Schwenkbewegung des Lenkers im Schieber angeformt sind.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme als Halteschale (20, 320) für die in sie verrastende Oberwalzenachse (21) bzw. für ein Formstück (32) ausgebildet ist (Fig. 1 bis 3 sowie 6).
3. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme als geschlossener Aussenring (23) für die seitlich in ihn einzuschiebende, dann in ihm gleitend lagernde Oberwalzenachse (24) ausgebildet ist (Fig. 4).
4. Halterung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme beidseits über den Lenker (3, 103, 203) hinausragt.
5. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Aufnahme Achsstummel (26) für das Aufsetzen von Oberwalzen angeformt sind (Fig. 5).
6. Halterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsstummel (26) als Gleitlagersitze (28) für aufzusetzende Oberwalzen (27) ausgebildet sind.
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7. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verrastend in der Halteschale (320) des Lenkers (303) getragende Achse ein an einer Sattelbrücke (31) ausgebildetes Formstück (32) ist, wobei Sattelbrücke und Formstück ein einstückig aus einem Kunststoff hergestelltes Bauteil ist, an das ausserdem zwei zueinander parallele Halteschalen (33, 34) für in sie verrastende Oberwalzenachsen (35, 36) angeformt sind (Fig. 6).
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an die Innenfläche einer Wand (9) der einseitig offen ausgebildeten Tasche (8) eine in den Einschiebeweg der Mutter (8) ragende Rastnase (12) angeformt ist, die von der Mutter verdrängbar ist und die in der Endstellung der Mutter diese verrastet festlegt.
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