CH682594A5 - Visieraufsatz. - Google Patents

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CH682594A5
CH682594A5 CH400490A CH400490A CH682594A5 CH 682594 A5 CH682594 A5 CH 682594A5 CH 400490 A CH400490 A CH 400490A CH 400490 A CH400490 A CH 400490A CH 682594 A5 CH682594 A5 CH 682594A5
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CH
Switzerland
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iris diaphragm
visor
iris
filter
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Application number
CH400490A
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English (en)
Inventor
Walter Gehmann
Original Assignee
Walter Gehmann
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/46Sighting devices for particular applications
    • F41G1/467Sighting devices for particular applications for bows

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

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CH 682 594 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Visieraufsatz für Bo-gen-Vorbauvisiere, gebildet aus einer Gewindestange, an deren Ende das Visier angebracht ist.
Beim jagdmässigen Bogenschiessen nimmt der Schütze keinen bewussten Zielvorgang mehr vor, sondern bringt Ziel und Pfeilspitze unbewusst in eine durch lange Übung und Erfahrung korrekte Schusslage. Beim sportlichen Schiessen hingegen genügt dieses instinktmässige Anvisieren nicht, sondern hier bedient man sich einer Zielvorrichtung, gebildet aus einem körpernahen, beim «Nockpunkt» liegenden Zielpunkt und einem am Scheitel des Bogens angeordneten, einstellbaren Visier, im allgemeinen einem Perlkornvisier. Das Auge des Schützen visiert hierbei mit dem Perlkornvisier als Mittelpunkt das Ziel beziehungsweise das Zentrum der Schiessscheibe an, wobei sich bei korrekter Einstellung des Visiers die je nach Entfernung und Bogen-spannung angemessene Überhöhung der Ab-schuss-Flugbahn ergibt. Schwierigkeiten bereitet bei dieser Visiervorrichtung das Anvisieren des Zielpunktes mittels des Perlkornvisiers, wobei zu beachten ist, dass der Schütze diesen Visiervorgang bei voller Kraftentfaltung absolvieren muss. Kann er die korrekte Visierlinie - Perlkornvisier - Scheibenzentrum - in Ruhelage noch einhalten, so gelingt das unter Umständen dann nicht mehr, wenn der Bogen gespannt wird. Wandert jedoch das Perlkornvisier zu weit vom Zielfeld weg, ist es sehr schwierig, den Bogen wieder in die korrekte Schussiage zu verbringen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Visier beziehungsweise einen Visieraufsatz, der in ein Vorbauvisier einzufügen ist, anzugeben, der stets das gesamte Zielfeld überblicken lässt und trotzdem ein Zentrieren der Waffe auf den Mittelpunkt der Zielscheibe zulässt. Erreicht wird dies in erfindungs-gemässer Weise dadurch, dass das Visier eine in ihrem Öffnungsdurchmesser einstellbare Irisblende ist.
Im Gegensatz zu dem bisher stets verwendeten Perlkornvisier, das auf den Mittelpunkt des Zielfeldes beziehungsweise der Schiessscheibe einzustellen ist, lässt die erfindungsgemässe Irisblende das Zielfeld vollkommen frei, so dass es stets überblickt werden kann, umschliesst jedoch den Mittelpunkt des Zielfeldes beziehungsweise der Schiessscheibe so, dass auch mit dieser Irisblende ein genaues Erfassen des Zielpunktes möglich ist. Tatsächlich er-fasst das menschliche Auge den Mittelpunkt eines Kreises, solange dessen Durchmesser nicht zu gross ist, intuitiv, so dass es hierbei keiner weiteren Hilfsmittel, beispielsweise eines Balkenkreuzes etc., bedarf. Dies insbesondere dann, wenn beim sportlichen Bogenschiessen auf eine Zielscheibe mit hellem, kreisförmigem Zielfeld geschossen wird und die Irisblende mit geringem Abstand dieses helle, kreisförmige Zielfeld umfasst. Diese konzentrische Zielerfassung, bei der Ziel und Visierung einen gemeinsamen Mittelpunkt aufweisen, hat sich auch ansonsten beim sportlichen Schiessen sehr bewährt. Der Vorteil bei dem Irisblenden-Visier besteht auf jeden Fall darin, dass das Zielfeld immer auch unter Anspannung beim Spannen des Bogens im Blickfeld gehalten und damit unschwer die Waffe zentriert werden kann.
Der besondere Vorteil der Irisblende besteht noch darin, dass der scheinbaren Zielfeldgrösse durch Verändern des Öffnungsdurchmessers der Irisblende nachgegangen werden kann, so dass die Irisöffnung stets so einzustellen ist, dass sie das runde Zielfeld einer Schiessscheibe mit geringem Abstand umgibt, also das Zentrieren der Waffe auf einfachste Art und Weise zulässt. Möglich ist das Verstellen der Irisblende durch einen an ihr angebrachten, seitwärts abstehenden Stift. Da dieser Stift jedoch ein bestimmtes Gewicht hat, kann durch Vibrationen oder Anschlagen des Bogens eine unerwünschte Verstellung erfolgen. Um dies zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, dass die Irisblende von einem Einstell-Rändel-ring umfasst ist, durch den der Öffnungsdurchmesser der Irisblende einzustellen ist.
Das sportliche Bogenschiessen findet stets auf festgelegten Entfernungen statt, also üblicherweise auf 30, 50, 70 oder 90 Meter. Die scheinbare Grösse des Zielfeldes verändert sich selbstverständlich mit der Entfernung, so dass dann auch die Öffnung der Irisblende diesem scheinbaren Zielfeld jeweils angepasst werden muss. Dem wird einem weiteren Erfindungsmerkmal nach dadurch Rechnung getragen, dass einmal auf der Irisblende Einstellmarkierungen angebracht sind und zum anderen auch eine Rastmöglichkeit vorgesehen ist. Zudem kann ausserdem die jeweils gewählte Blendengrösse durch erfindungsgemässe Mittel festgestellt werden, um mit Sicherheit ein selbsttätiges Verstellen der Irisblende während des Schiessens zu verhindern.
Um Blendungen zu vermeiden empfiehlt es sich, die Irisblende in ein Korntunnel einzufügen.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann an die Irisblende beziehungsweise das Korntunnel auch noch ein Färb- und/oder Polarisationsfilter angefügt sein, so dass bei bestimmten Lichtverhältnissen zu grelles Licht abgedunkelt oder Reflexionen ausgeschaltet werden können.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 und
Fig. 2 jeweils eine Ausführung mit Rändelring und
Fig. 3 eine solche mit einem Stellstift.
An einer Gewindestange (1) ist eine Irisbiende (2) angebracht, die über einen Rändelring (3) hinsichtlich ihrer Blendenöffnung, wie durch die Pfeile 4, 5 angedeutet, zu verstellen ist. Auf dem Körper der Irisblende sind Einsteilmarkierungen angebracht, um die scheinbare Grösse des Zielfeldes mit der Iris-Einstellung in Deckung zu bringen. Ist die gewünschte Einstellung gefunden, kann diese durch eine Kontermutter (7) (Fig. 1 ) fixiert werden.
Fig. 2 zeigt eine an der Rändelung des Rändelrings (3) anliegende, federbelastete Rastklinke (6) die, wie gestrichelt dargestellt ist, radial ausweichen kann. Durch diese Rastklinke (6) ist es möglich,
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den Rändelring und damit die Blendenöffnung rastend zu verstellen und entsprechend der Rändeleinteilung auch wiederum Markierungen auf dem Körper der Irisblende anzubringen. Um eine einmal gefundene Einstellung zu fixieren, dient auch hier die Kontermutter (7), die das radiale Ausweichen der Rastklinke (6) verhindert. Damit kann auch bei dieser Ausführung bereits schon vor dem Schiessen eine bestimmte Blendenöffnung entsprechend der Markierung rastend eingestellt und festgestellt werden.
Eine ähnliche Ausführung ist in Fig. 3 gezeigt, wo wiederum an der Gewindestange (1) eine Irisblende (2) angebracht ist, die nunmehr aber keinen Rändelring (3) aufweist, sondern durch einen Stellstift (8), auf den eine Feststellmutter (9) aufzuschrauben ist, hinsichtlich der Blendengrösse, wie dies der Pfeil 10 zeigt, eingestellt werden kann. Hierbei wird der Feststellstift (8) durch Anlegen der Feststellmutter (9) auf den Körper der Irisblende (2), wie dies die durchgezogene (linke) Darstellung zeigt, festgelegt. Zum Verstellen kann diese Feststellmutter (9), wie dies die gestrichelte (nach rechts verschwenkte) Darstellung zeigt, gelöst werden. Auch hier ist also wieder die Wahl einer bestimmten Blendengrösse und das eindeutige Festlegen dieser Blendengrösse möglich.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Visieraufsatz für Bogen-Vorbauvisiere, gebildet aus einer Gewindestange, an deren Ende das Visier angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Visier eine in ihrem Öffnungsdurchmesser einstellbare Irisblende (2) ist.
2. Visieraufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Körper der Irisblende (2) Einstellmarkierungen angebracht sind.
3. Visieraufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Blendengrösse über eine Rastklinke (6) rastbar ist.
4. Visieraufsatz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Blendengrösse mittels einer Feststellschraube (7, 9) feststellbar ist.
5. Visieraufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Irisblende (2) in ein Korntunnel eingefügt ist.
6. Visieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Irisblende (2) von einem Einstell-Rändelring (3) umfasst ist.
7. Visieraufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Irisblende (2) Färb- und/oder Polarisationsfilter anfügbar sind.
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CH400490A 1990-04-10 1990-12-18 Visieraufsatz. CH682594A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE9004149U DE9004149U1 (de) 1990-04-10 1990-04-10 Visierachse

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CH682594A5 true CH682594A5 (de) 1993-10-15

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ID=6852794

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CH400490A CH682594A5 (de) 1990-04-10 1990-12-18 Visieraufsatz.

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DE (2) DE9004149U1 (de)

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DE4040642C2 (de) 1998-04-09
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