CH682705A5 - Käsefertiger. - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/06—Devices for dividing curdled milk
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Landscapes
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Description
1
CH 682 705 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Käsefertiger, umfassend einen Behälter mit einer sich aus zwei kreis-bogenabschnittsförmigen Wandteilen zusammensetzenden Behälterinnenwand und einem von dieser umgrenzten, mit einer verschliessbaren Ablauföffnung versehenen Behälterboden, und ein ortsfest oberhalb des Behälters abgestütztes Doppelrührwerk mit mindestens zwei Schneid- und Rührflügeln, die im Behälterinnenraum um zueinander parallele, jeweils im Kreismittelpunkt der kreisbo-genabschnittförmigen Wandteile angeordnete vertikale Drehachsen angetrieben um- und einander überlappende Arbeitskreise durchlaufen.
Bei der Käseherstellung wird nach der Dickle-gung der Milch (durch Zusatz eines Fermentes bewirkt), die gallerartige Masse in einem Käsefertiger in kleine Stücke zerschnitten. Nach Erreichen des richtigen Eindickungsgrades (der aufgrund von Erfahrungswerten des Käsermeisters oder auch mittels Messgeräten festgelegt wird) muss die Gallertmasse in möglichst kurzer Zeit in gleichmässige Stücke zerschnitten werden.
Sobald die einzelnen Gallert-Teile die richtige Grösse erreicht haben, wird der Schneideprozess beendet und die Masse wird nur noch gerührt. Infolge Austritts von Flüssigkeit schrumpfen nun die Gallerteile immer mehr zusammen.
Nachdem dann je nach Käsesorte genügend Flüssigkeit ausgetreten ist, wird die gesamte Masse, d.h. der Käsebruch inklusive Flüssigkeit aus dem Käsefertiger entnommen. Die Entnahme kann sowohl durch ein im Behälter angebrachtes Bodenventil oder über ein in die Mitte zu führendes und bis auf den Behältergrund gehendes Saugrohr geschehen. Wichtig ist dabei eine saubere, restlose Entleerung des Käsebruches, ohne dass dabei einzelne Käsebruchkörner ins Trockene zu liegen kommen, oder dass mit Flüssigkeit nachgespült werden muss.
Aus der CH-PS 428 305 und der US-PS 3 988 011 sind Käsefertiger gemäss Oberbegriff des Patentanspruches bekannt. Diese Käsefertiger mit einem flachen Behälterboden weisen eine Reihe von Nachteilen auf, welche Nachteile in der EP 133 587 geschildert sind.
In der EP 133 587 wird deshalb zur guten Ent-leerbarkeit und Stabilität des Käsefertigers vorgeschlagen, dass der Behälterboden aus zwei sich schneidenen Kegeln aufgebaut ist, deren Kegeiach-sen jeweils mit den Drehachsen der Schneid- und Rührflügel zusammenfallen.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass zwei Auslaufventile benötigt werden (Fig. 1 der EP 133 587), was aufwenig ist, oder dass relativ komplizierte Durchdringungen der beiden Kegel notwendig werden, wenn nur ein Auslauf realisiert werden soll (Fig. 3 bzw. Fig. 5 der EP 133 587). Diese Lösungen, wie auch die Lösung mit zwei Ausläufen, ergeben ferner stark unterschiedliche Höhen der Gallertmasse im Behälter. Es zeigt sich aber, dass bei bestimmten Käsesorten hoher Qualität der statische Druck der Einfüllhöhe einen Einfluss auf die Gallertbildung und auch auf die resultierende Käsequalität hat.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Käsefertiger zu schaffen, bei dem restlose Entleerbarkeit auf einfache Weise, hohe Stabilität und eine möglichst gleichmässige Füllhöhe, d.h. ein möglichst gleichmässiger statischer Druck in der Füllmasse, erzielt werden.
Dies wird bei einem Käsefertiger der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Ablauföffnung im wesentlichen der Mitte des Behälterbodens angeordnet ist, und dass der Boden vom unteren Rand der Behälterinnenwand zur Ablauföffnung hin ein Gefälle aufweist.
Mit einer Ablauföffnung im wesentlichen in der Mitte und einem Boden mit Gefälle werden sowohl die Nachteile der Käsefertiger mit flachem Boden (komplizierte, tendenziell schlechte Entleerung), als auch die Nachteile des Käsefertigers mit zwei nebeneinander liegenden kegelförmigen Bodenteilen (zwei Abläufe, stark unterschiedliche Höhe der Gallertmasse) vermieden.
Zwei bevorzugte Ausführungsformen sind möglich. Einmal ist die Höhe der Schnittlinie Behälterinnenwand - Behälterboden über der Ablauföffnung konstant. Der Boden weist dann eine sich ändernde Steigung auf, da der Abstand Ablauföffnung -Schnittlinie wegen der Grundform des Behälters entlang der Schnittlinie variiert. Im anderen Fall ist die Steigung des Bodens von der Ablauföffnung ausgehend konstant. Da der Abstand Ablauföffnung - Schnittlinie aber infolge der Grundform variiert, variiert demzufolge auch die Höhe der Schnittlinie relativ zur Ablauföffnung.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. 1 einen Vertikallängsschnitt durch einen Käsefertiger;
Fig. 2 eine schematische Aufsicht auf den Käsefertiger;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch eines der Schneidmesser der Schneid- und Rührflügel des Käsefertigers.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Käsefertiger 1. Dessen Behälterwandung 5 ist innen aus zwei kreisbogenabschnittsförmigen Wandteilen zusammengesetzt, wie aus Fig. 2 ersichtlich und auch aus dem Stand der Technik bekannt. Oberhalb des Behälters ist ein Doppelrührwerk mit den im Abstand 2 voreinander angeordneten Drehachsen 9 bzw. 10 vorgesehen.
Jedes Rührwerk weist einen Schneid- und Rührflügel 8 mit jeweils einem Rahmen 11 und einer Vielzahl von darin angeordneten Schneidmessern 15 auf, wie ebenfalls bekannt. In Fig. 1 ist eine ko-planare Stellung der beiden Rührflügel 8 in einer Behälterhälfte gezeigt; die entsprechende Stellung in der anderen Behälterhälfte ist strichliert angedeutet. In Fig. 2 sind ferner die Bahnen der einzelnen Schneidmesser 15 durch entsprechende Kreise angedeutet.
In der Mitte des Behälterbodens ist die Ablauföffnung 3 angeordnet; der Ablauf ist durch ein nicht dargestelltes Ventil zu schliessen bzw. zu öffnen.
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Der Boden 4 des Behälters steigt von der Ablauföffnung 3 gegen den unteren Rand 20 der Behälterwand 5 hin an, so dass sich die Ablauföffnung an der tiefsten Stelle des Behälters befindet.
Der Boden 4 kann von der Ablauföffnung aus in alle Richtungen mit der gleichen Steigung ansteigen. Da die Entfernung von der Ablauföffnung 3 zum unteren Rand 20 aber variiert, liegt die Schnittlinie des Bodens 4 mit der Wand 5 bzw. der Rand 20 entlang des Randes auf verschiedener Höhe gegenüber der Ablauföffnung 3. Der Punkt A bzw. A' (Fig. 2) des Randes 20 liegt am höchsten mit Bezug auf die Ablauföffnung 3, der Punkt B bzw. B' hat die geringste Höhe gegenüber der Ablauföffnung 3. Die Schnittlinie bzw. der Rand 20 verläuft zwischen A und B bzw. B' (gekrümmt) stetig fallend, zwischen B bzw. B' und A' stetig steigend. Im Längsschnitt von Fig. 1 ist die grösste Höhendifferenz ersichtlich.
Bei einer anderen, alternativen Ausführungsform ist die Höhe des Randes 20 über der Ablauföffnung 3 konstant. In diesem Fall ist die Steigung des Bodens 4 variabel, da der konstante Höhenunterschied zwischen Ablauföffnung 3 und dem Rand 20 auf unterschiedlich langen Strecken überwunden werden muss, einerseits z.B. entlang der Strecke a bzw. a' (ebenfalls in Fig. 2 eingezeichnet, welche für beide alternativen Ausführungsformen gleiche Gestalt hat), entlang welcher, da es die längste Strecke ist, der Boden jeweils die geringste Steigung (bzw. das geringste Gefälle vom Rand her gesehen) aufweist, andererseits entlang der Strecke b, b', wo die grösste Steigung auftritt. Die Steigungen im Zwischenbereich variieren stetig zwischen diesen Extremwerten. In Fig. 1, die bei dieser Variante ebenfalls gilt, ist derjenige Schnitt gezeigt, in welchem der Boden 4 die geringste Steigung aufweist.
Vorzugsweise ist um die Ablauföffnung 3 herum ein Bereich 14 vorgesehen, der ein flacheres Gefälle als der übrige Boden 4 aufweist, was in Fig. 1 durch die Winkel zur Horizontalen 6 bzw. 7 angedeutet ist. Dadurch wird erreicht, dass um die Ablauföffnung herum kein allzu grosser (hoher) Raum entsteht, der von den Schneid- und Rührflügeln nicht erfasst wird. Diese untergreifen einander jeweils mit der Ausformung 13.
Die untere, bodennahe Strebe 12 jedes Schneid-und Rührflügels verläuft parallel zum Boden 4. Bei der Variante mit variablem Gefälle des Bodens verläuft sie parallel zu derjenigen Fallinie mit dem geringsten Gefälle, entsprechend der Darstellung in Fig. 1.
Die einzelnen Schneidmesser 15 weisen vorzugsweise eine Querschnittform wie in Fig. 3 gezeigt auf. Die spitz zulaufende Kante 17 wirkt zum Schneiden bei der entsprechenden Drehung der Schneid- und Rührflügel, die gerundete Kante 16 wirkt zum Rühren bei entsprechender gegensinniger Drehung der Schneid- und Rührflügel.
Claims (7)
1. Käsefertiger, umfassend einen Behälter mit einer sich aus zwei kreisbogenabschnittsförmigen
Wandteilen zusammensetzenden Behälterinnenwand und einem von dieser umgrenzten, mit einer verschliessbaren Ablauföffnung versehenen Behälterboden, und ein ortsfest oberhalb des Behälters abgestütztes Doppelrührwerk mit mindestens zwei Schneid- und Rührflügeln, die im Behälterinnenraum um zueinander parallele, jeweils im Kreismittelpunkt der kreisbogenabschnittförmigen Wandteile angeordnete vertikale Drehachsen angetrieben um- und einander überlappende Arbeitskreise durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauföffnung (3) im wesentlichen in der Mitte des Behälterbodens (4) angeordnet ist, und dass der Boden vom unteren Rand (20) der Behälterinnenwand zur Ablauföffnung (3) hin ein Gefälle aufweist.
2. Käsefertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (20) in konstanter Höhe ab Ablauföffnung (3) liegt, und dass das Gefälle von jeweils einem Minimum in Behälterlängsrichtung (a, a') zu jeweils einem Maximum in Behälterquerrichtung (b, b') variiert.
3. Käsefertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefälle im gesamten Bo-denbereich im wesentlichen gleich ist, wodurch der untere Rand (20) entlang seines Umfanges in unterschiedlicher Höhe ab Ablauföffnung (3) liegt.
4. Käsefertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass um die Ablauföffnung herum ein Bereich mit geringerem Gefälle als das Gefälle des übrigen Bodens vorgesehen ist.
5. Käsefertiger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid- und Rührflügel (8) je einen Rahmen (11) mit einer unteren Strebe (12) aufweisen, welche parallel zur Fallinie des Bodens mit dem geringsten Gefälle verläuft.
6. Käsefertiger nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid- und Rührflügel je einen Rahmen (11) aufweisen, welcher sich im unteren Bereich in Richtung auf die Drehachse (9, 10) hin und unter den Arbeitsbereich des jeweils anderen Schneid- und Rührflügels erstreckt.
7. Käsefertiger nach einem der Ansprüche 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, dass die im Rahmen angeordneten Schneidemesser (15) im Horizontalquerschnitt als in Schneiderichtung spitzig zulaufend (17) und in Rührrichtung mit einer Rundung (16) versehen ausgestaltet sind.
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH172/92A CH682705A5 (de) | 1992-01-22 | 1992-01-22 | Käsefertiger. |
| DE4222619A DE4222619A1 (de) | 1992-01-22 | 1992-07-09 | Kaesefertiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH172/92A CH682705A5 (de) | 1992-01-22 | 1992-01-22 | Käsefertiger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH682705A5 true CH682705A5 (de) | 1993-11-15 |
Family
ID=4180906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172/92A CH682705A5 (de) | 1992-01-22 | 1992-01-22 | Käsefertiger. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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1992
- 1992-01-22 CH CH172/92A patent/CH682705A5/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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| DE4222619A1 (de) | 1993-07-29 |
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