CH682933A5 - Kontrollschacht für ein Abwasserrohrsystem. - Google Patents

Kontrollschacht für ein Abwasserrohrsystem. Download PDF

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CH682933A5
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Peter Aepli
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Eternit Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories

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Description

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CH 682 933 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kontrollschacht für ein Abwasserrohrsystem mit doppelwan-digen Zu- und Abflussrohren. Bei heutigen Abwasserrohrsystemen werden von Seiten der Behörden immer mehr Bedingungen an den Bau, die Kontrolle, den Unterhalt und gegebenenfalls die Sanierung der Rohrsysteme gestellt. Eine der Bedingungen besteht darin, dass in gewissen Abständen des Rohrsystems Kontrollschächte einzubauen sind, welche jederzeit eine Überprüfung der Dichtheit der Rohre zwischen zwei solchen Schächten erlauben.
Bei besonders kritischen Anlagen wird heute zudem gefordert, dass die Zu- und Abflussrohre als doppelwandige Rohre ausgeführt werden, um so eine grössere Sicherheit zu erzielen.
In der Regel werden heute die doppelwandigen Rohre durch den Kontrollschacht hindurchgeführt, wobei das Innenrohr (Mediumrohr) geschlossen durch den Schacht hindurchführt, während das Aus-senrohr (Schutzrohr) jeweils an das Schachtrohr anzuschliessen ist, derart, dass der Rohrzwischenraum frei in das Schachtinnere führt. Am Boden eines solchen Schachtes befinden sich Vertiefungen für die Leckwassererkennung.
Damit eine solche Kontrolle der Dichtigkeit überhaupt möglich ist, muss der Schacht so aufgebaut sein, dass sämtliche Fugen dicht sind und zudem muss der Schacht am oberen Ende ebenfalls mit einer Schachtabdeckung dicht abgeschlossen sein (es darf kein Regenwasser eindringen).
Die Schächte werden üblicherweise aus einem Bodenelement und mehreren übereinander angeordneten, das Schachtrohr bildenden Rohrelementen gebildet, welche an den Fugen möglichst dicht miteinander verbunden werden. Es versteht sich von selbst, dass damit Unsicherheiten entstehen und undichte Stellen auch im Schachtrohr selbst liegen können.
Auf jeden Fall ist die Erstellung eines die Anforderungen erfüllenden Schachtrohres mit einem relativ grossen Aufwand verbunden. Eines der grössten Probleme liegt dabei im dichten Anschluss des Aussenrohres an entsprechende Öffnungen im Schachtboden oder im Schachtrohr. Um bezüglich Dichtheit sichere Anschlüsse zu erhalten, ist mit einem grossen Aufwand zu rechnen.
Bei solchen Systemen besteht zudem der Nachteil, dass es kaum möglich ist, beispielsweise Zuflussrohre auf verschiedenen Niveaus einzuführen und zum Beispiel mit einem gemeinsamen Abflussrohr zu verbinden. Zumindest ist die Erstellung eines solchen Systems mit ausserordentlich hohen Kosten verbunden. Es ist auch kaum möglich, in einen einmal bestehenden Kontrollschacht neue Zu-bzw. Abflussrohre anzuschliessen (es sei denn, die ganze Schachtkonstruktion werde ersetzt).
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, einen Kontrollschacht für ein Abwasserrohrsystem mit doppelwandigen Zu- und Abflussrohren zu schaffen, welche eine Dichtheitskontrolle im Schacht erlaubt, ohne dass dazu ausserordentliche Vorkehren zu treffen wären. Der neue Kontrollschacht ist auch geeignet, jederzeit neue Zuflussrohre aufzunehmen,
ohne dass damit mit beinahe unüberwindlichen Schwierigkeiten zu rechnen wäre.
Gemäss der Erfindung zeichnet sich der Kontrollschacht dadurch aus, dass der Schacht aus einem einteiligen Schachtrohr und einem Deckel mit Öffnungen für den Durchtritt von Gas und Regenwasser besteht, welches Schachtrohr lediglich mit einem Schachtboden zu verbinden ist, dass ferner das Schachtrohr an vorbestimmten Stellen mit frei ins Schachtinnere mündenden, nach aussen abstehenden doppelwandigen Rohranschlussstutzen mit am äusseren Ende angebrachten Rohrkupplungen versehen ist, wobei der Ringspalt zwischen Aussen-rohr und Innenrohr jedes Stutzens am innenliegenden Ende mit einem dichtenden ringförmigen Verschlussdeckel versehen ist, wobei beim Abflussrohrstutzen im oberen Bereich dieses Verschlussdek-kels ein Lüftungshahn eingebaut ist, und dass der Rohrzwischenraum jedes Zuflussstutzens über eine aus einem möglichst tiefen Punkt des Zwischenraumes ins Schachtinnere führende Abzweigleitung mit einem ebenfalls im Schachtinnem angeordneten, als Leckwasser-Kontrollrohr dienendes Standrohr in Verbindung steht.
Der Vorteil dieser Schachtkonstruktion liegt darin, dass ein Schachtrohr, insbesondere wenn es beispielsweise aus Faserzement hergestellt ist, ohne weiteres einteilig ausgebildet werden kann, was den dichten Anschluss, vorzugsweise bereits im Werk, an ein Bodenelement erleichtert, und dass eine Schachtalpdeckung vorgesehen werden kann, welche mit Öffnungen für den Durchtritt von Gas und Regenwasser ausgerüstet ist. Bei bisherigen Konstruktionen war der dichte Abschluss insofern ein Problem, als sich eventuell bildende Gase sehr nachteilig auswirken konnten. Da die doppelwandigen Rohranschlussstutzen auf ausserordentlich einfache Weise mit den eigentlichen Zu- und Abflussrohren gekuppelt werden können (mittels bekannter Doppelwand-Rohrkupplungen) und zudem das Innenrohr (Mediumrohr) nicht geschlossen durch den Schacht führt, kann ohne weiteres auch Regenwasser in den Schacht eindringen. Dieses gelangt mit dem übrigen Abwasser schliesslich durch das Abflussrohr zur Kläranlage.
Damit trotzdem eine Dichtigkeitskontrolle jederzeit möglich ist, wird beim erfindungsgemässen Kontrollschacht der Rohrzwischenraum beim Anschluss an den Schacht abgeschlossen, jedoch bei den Zuflussrohren der Zwischenraum über in das Schachtinnere führende Abzweigleitungen mit jeweils einem im Innern des Schachtes angeordneten Kontroll-Standrohr verbunden. Die Leckwassererkennung erfolgt somit hier mitttels eines Standrohres.
Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass alle diese Komponenten, insbesondere die doppelwandigen Rohranschlüsse und die Abzweigleitung für das Kontroll-Standrohr bereits im Werk, zumindest aber vor dem Absenken des Schachtrohres an letzterem angebracht werden können. Dadurch wird der Einbau eines Kontrollschachtes und der Anschluss der Doppelwandrohre ausserordentlich einfach gestaltet.
Wie bereits erwähnt, können insbesondere das
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Schachtrohr, die Anschlussstutzen und die Abzweigleitung aus Faserzement erstellt werden, was ein besonders wasserdichtes Material hoher Festigkeit darstellt.
Die Abzweigleitung aus dem schachtnächsten Bodenabschnitt des Aussenrohres des jeweiligen Zuflussstutzens kann entweder unterhalb des letzteren durch die Wand des Schachtrohres ins Schachtinnere zum Standrohr führen, oder aber aus dem tiefstliegenden Abschnitt des Ringspaltver-schlussdeckels direkt ins Schachtinnere zum Standrohr führen, wobei letztere Lösung sich besonders bei grossen Rohrdurchmessern (relativ grosser Rohrzwischenraum) eignet.
Aus der Konstruktion ergibt sich ein besonders einfaches Betriebsverfahren für einen in ein Abwasserrohrsystem eingebauten Kontrollschacht, wobei auf ausserordentlich einfache Weise die Dichtheit der doppelwandigen Zuflussrohre kontrolliert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch etwas näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen schematisierten Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Kontrollschacht mit zwei Zuflussrohren und einem Abflussrohr, und
Fig. 2 einen Vertikalschnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt rein schematisch einen Querschnitt durch einen Kontrollschacht nach der Erfindung. Das eigentliche Schachtrohr 1 aus Faserzement ist mit zwei doppelwandigen Anschlussstutzen 2, 3 für Zuflussrohre und einem ebenfalls doppelwandigen Anschlussstutzen 4 für ein im Durchmesser grösseres Abflussrohr versehen. Selbstverständlich können sich die Stutzen auf verschiedenen Niveaus befinden, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Die Anschlussrohrstutzen 2, 3, 4 bestehen ebenfalls aus Faserzement und sind mittels geeigneter Klebmassen in entsprechende Öffnungen im Schachtrohr 1 eingesetzt und befestigt. Als Klebemittel eignen sich bekannte Zweikomponentenkleber, welche besonders geeignet sind, Faserzementstoffe dicht und fest miteinander zu verbinden. Am jeweils äusseren Ende der Anschlussstutzen befinden sich ebenfalls bekannte Rohrkupplungen, welche es erlauben, doppelwandige Zu- oder Abflussrohre auf einfachste Weise anzuschliessen.
Diese Rohrkupplungen sind schematisch mit 2', 3' und 4' bezeichnet. Um das Einsetzen der Innenrohre (Mediumrohr) in das jeweilige Aussenrohr (Schutzrohr) zu vereinfachen, sind auf der Aussen-seite des Innenrohres sogenannte Gleitschuhe 2", 3" und 4" angeordnet. Entsprechende Gleitschuhe sind selbstverständlich auch am Aussenumfang der Innenrohre der eigentlichen doppelwandigen Zu-und Abflussrohre vorgesehen, um deren Montage zu vereinfachen. Der jeweilige Rohrzwischenraum der Anschlussstutzen ist am inneren Ende, d.h. beim Eintritt in das Schachtinnere, mit einem ringförmigen Deckel 5, 6 bzw. 7 verschlossen. Diese Deckel sind ebenfalls dicht mit den beiden Rohrwänden verbunden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, münden die nach aussen abstehenden doppelwandigen Rohranschlussstutzen 2, 3, 4 frei ins Schachtinnere. Damit wird sich der Inhalt des Innenrohres (Mediumrohr), d.h. das eigentliche Abwasser frei in den Schacht ergiessen und durch das am tiefsten Punkt angeordnete Abflussrohr wieder aus dem Schacht-innern entleeren (gegebenenfalls geführt durch am oder auf dem Boden vorgesehene Führungen).
Im oberen Bereich jedes ringförmigen Verschlussdeckels 5, 6 der Zuflussstutzen 2, 3 ist jeweils ein Füllhahn 8, 9 für das Einfüllen von Wasser für Druckproben vorgesehen (diese Füllhahnen 8, 9 könnten auch an anderen Stellen in den Rohrzwischenraum führen), während im oberen Bereich des ringförmigen Verschlussdeckels 7 des Abflussstutzens 4 ein Lüftungshahn 10 eingebaut ist (dieser dient der Entlüftung bei Dichtigkeitskontrollen). Besonders wichtig ist jedoch, dass jeder Rohrzwischenraum der Zuflussstutzen über eine aus einem möglichst tiefen Punkt des Zwischenraumes ins Schachtinnere führende Abzweigleitung 11 bzw. 12 mit einem ebenfalls im Schachtinnern angeordneten, als Leckwasser-Kontrollrohr dienendes Standrohr 11' bzw. 12' in Verbindung stehen.
Dank dieser Konstruktion wird jedes Leckwasser aus dem Rohrzwischenraum in das entsprechende Standrohr geführt und kann dort visuell festgestellt werden. Dies ist dann ein Anzeichen dafür, dass entweder das Innenrohr oder das Aussenrohr einen Defekt aufweisen.
Dank dieser Konstruktion, welche auch in Fig. 2 im Vertikalschnitt ersichtlich ist, ist es möglich, einen Kontrollschacht praktisch im Werk fertigzustellen (inklusive gegebenenfalls die dichte Verbindung mit dem Schachtboden) und dass schliesslich nur noch die Zu- bzw. Abflussrohre mittels den vorgesehenen Rohrkupplungen anzuschliessen sind.
Der Erfindungsgegenstand bietet somit nicht nur ein bezüglich Dichtheit vorzügliches Bauelement, da praktisch keine störungsanfälligen Fugendichtungen vorhanden sind, sondern er bildet auch einen Kontrollschacht, welcher praktisch im Werk anschlussfertig erstellt werden kann.
Der Schachtdeckel braucht nicht mehr wie bei bekannten Konstruktionen absolut dicht zu ver-schliessen, sondern er kann ohne weiteres Öffnungen für den Abfluss von Regenwasser aufweisen, da zur Feststellung der Dichtheit der Rohrsysteme keine Bodenvertiefungen für die Leckwassererkennung mehr erforderlich sind. Die Leckwassererkennung erfolgt in den Standrohren (welche wegen gegebenenfalls eindringendem Regenwasser und wegen der Druckproben mit einem passenden Deckel versehen sind).
Fig. 2 der Zeichnung macht deutlich, wie die Abzweigleitung 11 aus dem tiefsten Punkt des Rohrzwischenraumes des Anschlussstutzens 2 durch die Schachtwand 1 hindurch zum Standrohr 11' führt. In diesem Standrohr 11 ', welches mit einem Deckel 13 versehen ist, kann eventuelles Leckwasser bei periodischen Kontrollen problemlos erkannt werden. Zum Feststellen, welches der Rohre, d.h. das Innenrohr oder das Aussenrohr leck ist, kann der Rohrzwischenraum jederzeit und ohne Betriebsun-
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terbruch vom Wartungspersonal Kontroll-Druckproben unterzogen werden. Zu diesem Zweck wird nach dem Öffnen des Lüftungshahns (am entfernten Ende des Zuflussrohres, d.h. im vorangehenden Kontrollschacht) durch den entsprechenden Füllhahn 8 bzw. 9 Wasser eingeführt (Prüfüberdruck: 0,5 bar), wobei selbstverständlich das Standrohr zu verschliessen ist.
Aus Fig. 2 geht ebenfalls hervor, dass der Anschluss der Rohrstutzen auf beliebigen Höhen und unter beliebigen Neigungen erfolgen kann, da ein Verkleben der aus Faserzement bestehenden Anschlussstutzen mit dem Schachtrohr 1 mittels bekannter Kleber ohne weiteres möglich ist.
Grundsätzlich ist es auch denkbar, falls der Rohrzwischenraum genügend gross ist, die Abzweigleitung 11 direkt aus dem ringförmigen Verschlussdeckel 5 am innern Ende des jeweiligen Rohrstutzens direkt zum Standrohr 11' zu führen, d.h. ohne dass ausserhalb des Schachtes eine zusätzliche Rohrleitung zuzuführen ist.
Sowohl die Abzweigleitung 11 als auch das Standrohr 11' werden auf geeignete Weise am Schachtrohr oder am Schachtboden befestigt.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Kontrollschacht für ein Abwasserrohrsystem mit doppelwandigen Zu- und Abflussrohren, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht aus einem einteiligen Schachtrohr (1) und einem Deckel mit Öffnungen für den Durchtritt von Gas und Regenwasser besteht, welches Schachtrohr (1) lediglich mit einem Schachtboden zu verbinden ist, dass ferner das Schachtrohr (1) mit frei ins Schachtinnere mündenden, nach aussen abstehenden doppelwandigen Rohranschlussstutzen (2, 3, 4) mit am äusseren Ende angebrachten Rohrkupplungen (2', 3', 4') versehen ist, wobei der Ringspalt zwischen Aussenrohr und Innenrohr jedes Stutzens (2, 3, 4) am innenliegenden Ende mit einem dichtenden ringförmigen Verschlussdeckel (5, 6, 7) versehen ist, wobei beim Abflussrohrstutzen (4) im oberen Bereich dieses Verschlussdeckels (7) ein Lüftungshahn (10) eingebaut ist, und dass der Rohrzwischenraum jedes Zuflussstutzens (2, 3) über eine aus einem tiefliegenden Punkt des Zwischenraumes ins Schachtinnere führende Abzweigleitung (11; 12) mit einem ebenfalls im Schachtinnern angeordneten, als Leck-wasser-Kontrollrohr dienendes Standrohr (11', 12') in Verbindung steht.
2. Kontrollschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schachtrohr (1), Anschlussstutzen (2, 3, 4), Abzweigleitung (11, 12) und gegebenenfalls das Kontroll-Standrohr (11', 12') aus Faserzement bestehen.
3. Kontrollschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigleitung (11, 12) aus dem schachtnächsten Bodenabschnitt des Aussenrohres des jeweiligen Zuflussstutzens (2, 3), unterhalb des letzteren durch die Wand des Schachtrohres (1) hindurch ins Schachtinnere zum Standrohr (11', 12') führt.
4. Kontrollschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigleitung (11,
12) aus dem tiefstliegenden Abschnitt des Ring-spaltverschlussdeckels (5, 6) direkt ins Schachtinnere zum Standrohr (11', 12') führt.
5. Verfahren zum Betrieb eines in ein Abwasserrohrsystem eingebauten Kontrollschachtes nach einem der Ansprüche 1-4, wobei Füllöffnungen für Wasser vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kontrolle der Dichtheit der doppelwandigen Zuflussrohre (2, 3) wie folgt vorgegangen wird:
a) das Standrohr (11', 12'; 13) wird periodisch visuell überwacht;
b) bei Feststellen einer Undichtheit wird der Zwischenraum des doppelwandigen Zuflussrohres (2, 3) mit Wasser gefüllt, und zwar durch Einfüllen des Wassers über die Füllöffnungen und unter gleichzeitiger Öffnung des Lüftungshahns am entfernten Rohrende, worauf eine Druckprobe durchgeführt wird.
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