CH683113A5 - Kaltfassade aus Verkleidungselementen und zu deren Befestigung. - Google Patents

Kaltfassade aus Verkleidungselementen und zu deren Befestigung. Download PDF

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CH683113A5
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CH
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screw
fastening
strip
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cold
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CH197390A
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Hermann Oberauer
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Bug Alutechnik
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
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Description

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CH 683 113 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Kaltfassade aus Verkleidungselementen, und Schraubleisten zu deren Befestigung, wobei die Schraubleiste vertikal angeordnet und als im wesentlichen U-förmiges Strangpressprofil ausgebildet ist und wobei an den vom Baukörper wegstehenden Schenkeln in Längsrichtung der Schraubleiste verlaufende und zu den freien Längsrändern der Schenkel hin offene Nuten vorgesehen sind, die als Schraubrillen für die Aufnahme von Schrauben zur Befestigung von Fassadenelementen und/oder von wenigstens zwei Halteschlitten für diese ausgebildet sind und wobei an den lotrechten Rändern der Verkleidungselemente angeordnete Abkantungen wenigstens vier paarweise nach innen weisende Halterungen angeordnet sind.
Aus der AT-PS 385 205 ist eine vertikal ausgerichtete, auf einem Baukörper zu befestigende Profilleiste, die als U-förmiges Strangpressprofil ausgebildet ist, zur Befestigung von Fassadenelementen bekannt. In den vom Baukörper wegstehenden Schenkeln sind in Längsrichtung verlaufende Nuten vorgesehen, die als Schraubrillen für die Aufnahme von Schrauben und/oder Halteteilen zur Befestigung von Fassadenelementen ausgebildet sind. In den Nuten sind Haken befestigt, in die an den Fassadenelementen befestigte Auflager eingreifen. Es ist einerseits ein hoher Arbeitsaufwand bei der massgenauen Anordnung der Haken an der Profilleiste erforderlich, da der vertikale Abstand der Haken an der Profilleiste dem Abstand der an dem Fassadenelement angeordneten Auflager entsprechen muss und anderseits die Profilleiste umständlich am Baukörper zu befestigen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kaltfassade aus Verkleidungselementen und Schraubleisten zu deren Befestigung anzugeben, welche einfach und schnell an einem Baukörper zu befestigen ist und eine variable aber einfache Fixierung von Verkleidungselementen ermöglicht. Erfin-dungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der vertikale Abstand zwischen den Halterungen kleiner ist als der vertikale Abstand der unteren Enden der Hakenöffnungen der Halteschlitten. Dadurch, dass nur mehr ein Paar von sich an den Längsrändern gegenüberliegenden Bolzen in den Hakenöffnungen der Halteschlitten aufliegen und dass die anderen Paare von Bolzen gleitend in den Halteschlitten geführt sind, wird der erforderliche Messaufwand wesentlich verringert.
Um das Justieren der Halteschlitten entsprechend dem vertikalen Abstand der Bolzen noch mehr zu erleichtern, kann vorgesehen sein, dass am Halteschlitten dem vertikalen Abstand der Bolzen entsprechende Markierungen angeordnet sind, wobei eine Markierung als Fixpunkt einem Bolzen und die zweite Markierung als Gleitpunkt dem anderen Bolzen zugeordnet ist. Durch diese Markierungen wird ermöglicht, dass für die Anordnung der Halteschlitten an der Schraubleiste der gleiche Messabstand wie für die Bolzen verwendet wird, wobei am oberen Halteschlitten die untere der beiden Markierungen als Fixpunkt zur Vermessung verwendet wird und für den unteren Halteschlitten die obere der beiden Markierungen als Messpunkt verwendet wird, wodurch sich ohne weiteres ein konstanter Freiraum zwischen dem unteren Ende der Hakenöffnung des unteren Halteschlittens und dem Bolzen ergibt, der zum Ausgleichen von Wärmedehnungen und Fertigungstoleranzen dient.
Wenn die zur Aufnahme für die Halteschlitten dienenden Nuten in den Schenkel der Schraubleiste einen T-förmig hinterschnittenen Querschnitt aufweisen, und sich an ihrem offenen Ende hin keilförmig erweitern, können die entsprechend profilierten Halteschlitten wahlweise für die linke oder die rechte Schraubleiste verwendet werden. Die keilförmige Erweiterung ermöglicht ein leichteres Ansetzen der Schrauben zur Befestigung der Halteschlitten an der Schraubleiste.
Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe mittels einer Kaltfassade nach Anspruch 1 gelöst.
Wenn in der dem Baukörper zugewandten Rückseite der Schraubleiste Aufnahmenuten und hakenförmige Ansätze für die Baukörperbefestigung mittels z.B. Hammerkopf- bzw. Sechskantschrauben oder Eindrehankern angeordnet sind, wird die Befestigung der Schraubleiste am Baukörper wesentlich vereinfacht, wobei zusätzlich vorgesehen sein kann, dass die Schraubleisten an durchgehenden, sich quer zu den Schraubleisten erstreckenden Montageleisten, die über Befestigungswinkel am Baukörper befestigt sind, befestigt sind.
Wenn vorgesehen ist, dass an der Aussenseite der vom Baukörper wegstehenden Schenkel T-för-mig hinterschnittene Aufnahmenuten vorgesehen sind, in die Köpfe von Schrauben eingreifen, mittels derer die Schraubleiste an Befestigungswinkeln, die mit dem Baukörper verbunden sind, angeschraubt ist, und dass zwischen den sich gegenüberliegenden Befestigungswinkeln und zwischen den Befestigungswinkeln und dem Baukörper ein Dämm-schichtformteil angeordnet ist, dann kann die Baukörperisolierung im Haltebereich bereits mit der Befestigung der Schraubleiste am Baukörper vorgenommen werden, wodurch eine aufwendige Anpassarbeit der Baukörperisolierung im Haltebereich vermieden wird.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen.
Es zeigt:
Fig. 1 weitgehend schematisiert ein Verkleidungselement, das über Schraubleisten an einem Bauwerk befestigt ist;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Schraubleiste mit daran befestigten Verkleidungselementen;
Fig. 4 einen Schnitt durch die Schraubleiste und daran befestigte Verkleidungselemente;
Fig. 5 eine weitere Befestigungsart einer Schraubleiste mit daran befestigten Verkleidungselementen am Baukörper;
Fig. 6 einen Schnitt durch die Schraubleiste und die Verkleidungselemente entlang der Linie Vl-Vl in Fig. 5;
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Fig. 7 eine vergrösserte Ansicht eines Halteschlittens;
Fig. 8 eine vergrösserte Ansicht eines Bolzens;
Fig. 9 eine vergrösserte Ansicht eines Eindrehankers;
Fig. 10 ein Detail der Befestigung eines Verkleidungselementes an der Schraubleiste;
Fig. 11 eine weitere Ausführungsform einer Schraubleiste im Schnitt;
die Fig. 12 und 13 eine weitere Befestigungsmöglichkeit der Schraubleiste am Baukörper mit eingefügtem Dämmschichtformteil;
die Fig. 14 und 15 zwei zur Befestigung der Schraubleiste an Montageleisten dienende Gleitteile und
Fig. 16 die Befestigung einer Schraubleiste an einer Montageleiste mit Hilfe des Gleitteils aus Fig. 14.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ist ein Verkleidungselement 6 über Bolzen 9 und Halteschlitten 10 an zwei Schraubleisten 2 befestigt. Die Schraubleisten 2 wiederum sind über eine Montageleiste 50 und Befestigungswinkel 11 an einem Baukörper 1 befestigt. Das Verkleidungselement 6 ist weiters über einen Flansch 4 mit den Schraubleisten 2 über Schrauben 5 verbunden.
An Abkantungen 12 der Verkleidungselemente 6 sind die Bolzen 9 angeschraubt. Diese Bolzen 9 wirken mit hakenförmigen Halteschlitten 10 (siehe auch Fig. 7) zusammen, die in T-förmig hinter-schnittenen Nuten 13, die in vom Baukörper 1 wegragenden Schenkeln 14 der Schraubleisten 2 ausgebildet sind, geführt und befestigt sind.
In Fig. 3 ist der Eingriff der mit dem Verkleidungselement 6 verbundenen Bolzen 9 mit den mit der Schraubleiste 2 verbundenen Halteschlitten 10 gezeigt. Die Bolzen 9 sind zwischen Nasen 15 der Halteschlitten 10 und der Schraubleiste 2 geführt. Der obere Bolzen 9 liegt am unteren Ende 38 der Hakenöffnung 16 des oberen Halteschlittens 10 auf und bildet somit ein Fixlager, wogegen der untere Bolzen 9 zwischen der Nase 15 und der Schraubleiste 2 gleitend geführt ist und nicht am unteren Ende 38 der Hakenöffnung 16 anliegt.
Am Halteschlitten 10 sind zwei Markierungen 17 und 18 (siehe auch Fig. 7) angebracht, von denen die untere Markierung 18 der Mittellinie des oberen Bolzens 9, der den Fixpunkt bildet, entspricht und die obere Markierung 17 der Mittellinie des unteren, gleitend gelagerten Bolzens 9 entspricht. Der Abstand zwischen der unteren Markierung 18 des oberen Halteschlittens 10 und der oberen Markierung 17 des unteren Halteschlittens 10 entspricht dem Abstand zwischen den Bolzen 9, wodurch eine vereinfachte Vermessung und Justierung der Halteschlitten 10 an der Schraubleiste 2 ermöglicht ist. Die Halteschlitten 10 sind über in die in den Nuten 13 geführten Führungsteile 19 des Halteschlittens 10 eingedrehte Schrauben 45 an der Schraubleiste 2 befestigt.
Die Schraubleiste 2 ist, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, an einer durchgehenden horizontal ausgerichteten Montageleiste 50 angeschraubt, die wiederum mit am Baukörper 1 angeschraubten Befesti-
gungswinkein 11 verschraubt ist. Dazu ist an der dem Baukörper 1 zugewandten Rückseite der Schraubleiste 2 eine T-förmige Nut 20 vorgesehen, in die der Kopf 21 einer Hammerkopf- oder Sechskantschraube 22 eingeschoben werden kann. Über diese Schraube 22 wird die Schraubleiste 2 mit der Montageleiste 50 verbunden. Um Einbautoleranzen auszugleichen, ist die Schraube 22 durch ein Langloch 23 in der Montageleiste 50 gesteckt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die in den Schenkeln 11 der Schraubleiste 2 angeordneten Nuten 13 T-förmig hinterschnitten, wodurch die entsprechend profilierten Führungsteile 19 der Halteschlitten 10 in den Schenkeln 14 der Schraubleiste 2 geführt sind. An ihren Aussenseiten erweitern sich die Nuten 13 keilförmig. Die Bolzen 9 (siehe auch Fig. 8) besitzen an ihrem freien Ende eine Verdickung 24, wodurch ein unbeabsichtigtes seitliches Aushängen der Bolzen 9 aus den Halteschlitten 10 verhindert wird. An ihrem an den Abkantungen 12 der Verkleidungselemente 6 anliegenden Ende weisen die Bolzen 9 einen Vierkant 25 auf, der die Montage an der Abkantung 12 erleichtert. Die Bolzen 9 sind über Schrauben 39 mit den Abkantungen 12 verbunden. Die Bolzen 9 sind vorzugsweise aus be-schichtungsbeständigem Kunststoff hergestellt, wodurch eine Beschichtung des Kopfes der in den Bolzen 9 eingedrehten Schraube 39 und des Bleches des Verkleidungselementes bei bereits angeschraubtem Bolzen 9 möglich ist, was besonders bei breiten Fugen von Vorteil ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Befestigung wird die Schraubleiste 2 über einen Eindrehanker 26 an der Montageleiste 50 befestigt. Dazu sind an der Rückseite der Schraubleiste 2 hakenförmige Ansätze 27 angeformt, hinter denen Nasen 28 des Eindrehankers 26 geführt sind. Zwischen den Nasen 28 ist am Eindrehanker 26 eine Ausnehmung 29 (siehe Fig. 9) für die T-förmige Nut 20 angeordnet. Der Eindrehanker 26 wird über Schrauben, die durch Langlöcher 30 im Eindrehanker geführt sind, an der Montageleiste 50 befestigt. Die Schraubleiste 2 wird vorzugsweise einmal durch eine in die Nut 20 eingesetzte Schraube 22 im oberen Bereich der Schraubleiste 2 fest an der Montageleiste 50 befestigt. Als weitere Gleitlager der Schraubleiste 2 an der Montageleiste 50 dienen dann ein oder mehrere Eindrehanker 26, wodurch Montageungenauigkeiten und Wärmedehnungen ausgeglichen werden.
Die Verkleidungselemente 6 werden über ihre Flansche 4 mit Schrauben 5, die durch Langlöcher 7 in den Flanschen 4 gesteckt sind, an der Schraubleiste 2 befestigt, wobei die Schrauben 5 in die Nuten 13 der Schraubleiste 2 eingeschraubt werden (siehe Fig. 10). Durch die Langlöcher 7 ist ein Ausgleich von Montageungenauigkeiten gewährleistet.
In Fig. 11 ist eine Ausführungsform der Schraubleiste 2 mit breiter Rinne dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind an der dem Baukörper 1 zugewandten Rückseite der Schraubleiste 2 neben der T-förmigen Nut 20 und den hakenförmigen Ansätzen 27 noch zwei weitere T-förmige Nuten 31 angeformt, die sich an der Rückseite und an der
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Aussenkante in Längsrichtung der Schraubleiste 2 erstrecken. Durch die zusätzliche Anordnung dieser beiden T-förmigen Nuten 31 wird die Verwendung dreier Schrauben nebeneinander zur Befestigung der Schraubleiste 2 an der Montageleiste 50 und somit eine stärkere Befestigung ermöglicht.
In den Fig. 12 und 13 ist eine Schraubleiste 2 dargestellt, die über zwei L-förmige Befestigungswinkel 32 am Baukörper 1 befestigt ist. Zwischen den L-förmigen Befestigungswinkeln 32 und dem Baukörper 1 und im zwischen dem Baukörper 1 den L-förmigen Befestigungswinkeln 32 und der Schraubleiste 2 gebildeten Raum ist ein Dämm-schichtformteil 35 aus feuer- und druckfestem Isoliermaterial angeordnet. Da der Formteil 35 bereits mit der Befestigung der Schraubleiste 2 und den Befestigungswinkeln 32 am Baukörper angebracht wird, ist eine nachträgliche aufwendige Anpassarbeit der Baukörperisolierung im Haltebereich nicht mehr erforderlich.
Zur Befestigung der L-förmigen Befestigungswinkel 32 an der Schraubleiste 2 sind an der Aussen-seite der Schenkel 14 T-förmige Nuten 34 angebracht, in die Schrauben mit ihren Köpfen eingeschoben werden. Die Schrauben ragen durch Langlöcher 33 in den Befestigungswinkeln 32, womit die Schraubieiste 2 mit den L-förmigen Befestigungswinkeln 32 fest verschraubt werden kann. Zur besseren Stabilisierung können die Berührungsflächen des Befestigungswinkels 32 und die Flanken der Schraubleiste 2 mit feinen Längsrippen 36 ausgestattet sein.
In den dem Baukörper 1 zugekehrten Schenkeln der Befestigungswinkel 32 sind Langlöcher 37 vorgesehen, durch welche die Befestigungswinkel 32 mit dem Baukörper 1 verbindende Schrauben gesteckt werden.
In Fig. 14 ist ein im Querschnitt rechteckförmiger länglicher Distanzblock 39 dargestellt, der zwischen Ansätze 44 der Aufnahmenuten 20, 31 an der dem Baukörper 1 zugekehrten Rückseite der Schraubleiste 2 eingeschoben wird. Der Distanzblock 39 weist etwa in der Mitte eine Bohrung 40 auf, in die eine Schraube 22 (siehe Fig. 16), die durch ein Langloch 23 in der Montageleiste 50 ragt, eingeschoben werden kann. Der Distanzblock 39 ist in der Dicke so ausgebildet, dass beim Befestigen nur die Montageleiste 50 mit dem Schraubenkopf 21 und dem Distanzteil 39 zur Anlage kommt und die Schraubleiste 2 an der Nut 20, 31 somit vertikal gleiten kann.
In Fig. 15 ist ein Gleitteil 41 mit T-förmigem Querschnitt gezeigt, an dem etwa in der Mitte seiner Längserstreckung ein Gewindebolzen 42 angeordnet ist. Der Gleitteil wird in eine der Aufnahmenuten 20, 31 an der Rückseite der Schraubleiste 2 eingeschoben und sein Gewindebolzen 42 durch ein Langloch 23 an der Montageleiste 50 gesteckt. Die Dicke des Absatzes 43 des Gleitteils 41 ist wiederum so ausgebildet, dass sie beim Befestigen der Schraubleiste 2 an der Montageleiste 50 eine vertikal gleitende Befestigung der Schraubleiste 27 ermöglicht. Die Teile 39 und 41 können sinngemäss auch für die seitlichen Aufnahmenuten 34 an den Schenkeln 14 der Schraubleiste 2 verwendet werden.
Bevorzugt wird diese gleitende Befestigung der Schraubleiste 2 bei sehr langen Ausführungen zum Ausgleich von Längsdehnungen oder bei Baudehnfugen immer in Verbindung mit einer fixen Ver-schraubung wie in Fig. 4 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Kaltfassade aus Verkleidungselementen (6) und Schraubleisten zu deren Befestigung, wobei die Schraubleiste (2) vertikal angeordnet und als im wesentlichen U-förmiges Strangpressprofil ausgebildet ist und wobei an den vom Baukörper (1) wegstehenden Schenkeln (14) in Längsrichtung der Schraubleiste (2) verlaufende und zu den freien Längsrändern der Schenkel (14) hin offene Nuten (13) vorgesehen sind, die als Schraubrillen für die Aufnahme von Schrauben zur Befestigung von Verkleidungselementen (6) und/oder von wenigstens zwei Halteschlitten (10) für diese ausgebildet sind und wobei an den lotrechten Rändern der Verkleidungselemente (6) angeordneten Abkantungen (12) wenigstens vier paarweise nach innen weisende Halterungen (9) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Abstand zwischen den Halterungen kleiner ist als der vertikale Abstand der unteren Enden (38) der Hakenöffnungen (16) der Halteschlitten (10).
    2. Kaltfassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen als Bolzen (9) ausgebildet sind.
    3. Kaltfassade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteschlitten (10) dem vertikalen Abstand der Halterungen (9) entsprechende Markierungen (17, 18) angeordnet sind, wobei eine Markierung (18) als Fixpunkt der einen Halterung (9) und die zweite Markierung (17) als Gleitpunkt der anderen Halterung (9) zugeordnet ist.
    4. Kaltfassade nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme für die Halteschlitten (10) dienenden Nuten (13) in den Schenkel (14) der Schraubleiste (2) einen T-förmig hinterschnittenen Querschnitt aufweisen und sich an ihrem offenen Ende keilförmig erweitern.
    5. Kaltfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (9) mit der Abkantung (12) des Verkleidungselementes (6) verschraubte Bolzen sind, die an ihrem freien, nach innen weisenden Ende eine Verdickung (24) und an ihrem an der Abkantung (12) der Verkleidungselemente (6) anliegenden Ende einen Mehrkant (25) aufweisen.
    6. Kaltfassade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (9) an der Abkantung (12) des Verkleidungselementes (6) aus be-schichtungsbeständigem Kunststoff besteht und dass die in die Bolzen (9) eingeschraubten Schrauben (12) die gleiche Beschichtung wie das Blech des Verkleidungselementes (6) aufweisen.
    7. Kaltfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der dem Baukörper (1) zugewandten Rückseite der Schraubleiste (2) Aufnahmenuten (20, 31) und hakenförmige Ansätze (27) für die Baukörperbefestigung mittels
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    Hammerkopf- bzw. Sechskantschrauben (22) oder Eindrehankern (26) angeordnet sind.
    8. Kaltfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubleiste (2) an durchgehenden sich quer zu den Schraubleisten (2) erstreckenden Montageleisten (50), die über Befestigungswinkel (11) am Baukörper (1) befestigt sind, angeschraubt ist.
    9. Kaltfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubleiste (2) über mit ihren Köpfen (21) in die Aufnahmenuten (20, 31) eingreifende Schrauben (22) an den Montageleisten (50) angeschraubt ist.
    10. Kaltfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleitenden Befestigung der Schraubleiste (2) zwischen den Montageleisten (10) und den Aufnahmenuten (20, 31) rechteckförmige Distanzblöcke (39) mit Bohrungen (40) für Schrauben (22) geführt sind.
    11. Kaltfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleitenden Befestigung der Schraubleiste (2) an den Montageleisten (10) in den Aufnahmenuten (20, 31) im Querschnitt T-förmige Gleitteile (41) mit daran befestigten Gewindebolzen (42) geführt sind.
    12. Kaltfassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der in die hakenförmigen Ansätze (27) an der Rückseite der Schraubleiste (2) eingreifende Eindrehanker (26) an der Montageleiste (10) befestigt, z.B. angeschraubt ist.
    13. Kaltfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussensei-te der vom Baukörper (1) wegstehenden Schenkel (14) T-förmig hinterschnittene Aufnahmenuten (34) vorgesehen sind, in die Köpfe von Schrauben eingreifen, mittels derer die Schraubleiste (2) an Befestigungswinkeln (32), die mit dem Baukörper (1) verbunden sind, angeschraubt ist, und dass zwischen den sich gegenüberliegenden Befestigungswinkeln (32) und zwischen den Befestigungwinkeln (32) und dem Baukörper (1) ein Dämmschichtform-teil (35), der vorzugsweise einteilig ausgebildet ist, angeordnet ist.
    14. Kaltfassade nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleitenden Befestigung der Schraubleiste (2) zwischen den Befestigungswinkeln (32) und den Aufnahmenuten (34) rechteckförmige Distanzteile (39) mit Bohrungen (40) für Schrauben geführt sind.
    15. Kaltfassade nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleitenden Befestigung der Schraubleiste (2) an den Befestigungswinkeln (32) in den Aufnahmenuten (34) im Querschnitt T-förmige Gleitteile (41) mit daran befestigten Gewindebolzen (42) geführt sind.
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