CH684015A5 - Palisadenelement. - Google Patents
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- E04—BUILDING
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- E04H17/00—Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/02—Retaining or protecting walls
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Description
1
CH 684 015 A5
2
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Palisadenelement gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Palisadenelemente sind bekannt. Eine Ausführungsform ist in der EP-A 0 212 037 beschrieben. Dieses Element ist ein Prisma mit annähernd quadratischer oder rechteckiger Grundfläche. Die vier Seitenflächen sind leicht konvex gewölbt und haben entweder eine Einbuchtung parallel zur Hauptachse oder eine Rippe. Einbuchtung und Rippe bilden ein Verzahnungsmittel wenn eine Palisadenwand gebaut wird. Im Innern ist ein zylindrischer Hohlraum, der entweder die ganze Höhe des Prismas oder nur einen Teil der Höhe ausmacht. Für Elemente mit durchgehendem Hohlraum ist eine Kappe zum Verschliessen der oberen Öffnung vorgesehen. Beim Aneinanderreihen solcher Palisadenelemente ergeben sich beidseitig tiefe Spalten zwischen jeweils sich folgenden Elementen. Darin kann sich Schmutz ansammeln, der für allerlei Getier Nahrung ist und daher für Menschen und die Umgebung einen nachteiligen Einfluss ausüben kann.
Es ist dementsprechend eine Aufgabe der Erfindung ein Palisadenelement zu schaffen, mit dem daraus hergestellte Wände jeden beliebigen Winkel zwischen 0 Grad und 90 Grad haben kann.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 gelöst. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeilspiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Grundriss des Palisadenelementes;
Fig. 2 einen Grundriss der Palisadenwand gemäss Fig. 1, und
Fig. 3 eine Ansicht auf eine Palisadenwand.
Das Palisadenelement 1 gemäss Fig. 1 kann als nahezu quadratisches Zentralprisma 2 betrachtet werden an das auf drei seiner Seiten je ein Formteil 3, 4, 5 einstückig verbunden ist. Diese Formteile 4 und 5 haben eine identische Form. Wobei, wenn je ein Anschlusszwischenteil 6, 7, die als zwei spiegelbildliche Parallelogramme abgesehen werden können, bei diesen Formteilen 4, 5 weggedacht werden. Alle drei Formteile 3, 4 und 5 sind identisch und je aus fünf geraden Seiten gebildet, die jeweils einen Winkel von 135 Grad einschlies-sen. Die zwei Anschlusszwischenteile 6, 7 haben einen stumpfen Winkel von ebenfalls 135 Grad, so dass der spitze Winkel 45 Grad ist. Die aneinander-stossenden Seiten der Anschlusszwischenteile 6, 7, d.h. deren kürzere Seiten 8 schliessen dann mit den beidseits anstossenden Seiten 9 der drei Formteile 3, 4 und 5 jeweils Winkel a von 225° ein.
Wie Fig. 1 rechts von diesem Palisadenelement 1 zeigt, kann ein weiteres Palisadenelement 10 als geradlinige Fortführung einer Wand oder, wie links oben, mit einem Palisadenelement 20 gezeigt ist, kann eine rechtwinklige Absetzung der Wand gebildet werden.
Der Grundriss nach Fig. 2 einer Palisadenwand zeigt im Abschnitt A eine rechtwinklige Abwinkelung der Palisadenwand und im Abschnitt B eine gerade fortlaufende Palisadenwand. Im Abschnitt C sind drei unterschiedliche Winkel dargestellt, nämlich im Anschluss an Abschnitt B eine 45° Eckausbildung mit komplexer Form, dann eine 135° Eckausbildung mit konkaver Ecke und schliesslich eine Eckausbildung 90° mit ebenfalls konkaver Ecke. Im Abschnitt D ist wieder eine konvexe Ecke mit dargestellt, so dass der Abschnitt E parallel zum Abschnitt B gerichtet ist.
Wie dieser Grundriss deutlich zeigt, ergeben solche erfindungsgemässe Palisadenelemente eine massive Wand, indem immer die ganzen Palisadenelemente senkrecht zur Aussenfläche angeordnet sind und zwei sich folgende Palisadenelemente ineinander verzahnt sich gegenseitig teilweise überdecken. Einzig beim Übergang von Abschnitt C zu Abschnitt E, also im Abschnitt D, ist die Wand nicht mit sich überlappenden Palisadenelementen gebildet, sondern die Palisadenelemente in diesem Abschnitt D sind dargestellt, dass sich durch eine einfache Versetzung durch kurvige Wände errichtet werden können.
Wie übrigens deutlich auch mit Fig. 3 zusammen ersichtlich ist, finden sich zwischen zwei sich folgenden Palisadenelementen lediglich Schattenfugen, die einer derart erstellten Wand ein lebendiges Aussehen erteilen.
Die Palisadenelemente können aus Zementbeton oder auch aus Kunstharzbeton gefertigt sein.
Claims (4)
1. Palisadenelement, gekennzeichnet durch ein Stangenmodul (1), gebildet aus drei an drei Seiten eines quadratischen Prismas angeordneten und einstückig damit verbundenen prismatischen Formteilen (3, 4, 5), deren Kontur mit ebenen Flächen gebildet ist, wobei zwischen zwei benachbarten Formteilen (3, 4, 5) jeweils eine Einbuchtung vorhanden ist, deren Kontur durch drei aneinander an-stossende ebene Flächen (8, 9) der Formteile (3, 4, 5) gebildet ist, derart, dass mehrere solcher Palisadenelemente (1), mit den Formteilen (3, 4, 5) in die Einbuchtungen eingreifend, eine geschlossene Wand bilden können.
2. Element nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der prismatischen Formteile (3, 4, 5) jeweils aus fünf Flächen gebildet ist, wobei zwischen zwei aneinander angrenzenden Flächen je ein Winkel (a) von 135° vorhanden ist und diese Formteile einen Vorsprung bilden, dass zwischen zwei aneinanderstossenden Formteilen (3, 4; 4, 5) je eine Einbuchtung (8, 9, 9) gebildet ist, und die aneinander anstossenden Flächen (8, 9) der Einbuchtung unter sich je einen Winkel (7) von 225° einschliessen.
3. Element nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Seite des quadratischen Prismas, an die kein Formteil angeformt ist, durch eine gerade ebene Wand (11) gebildet ist, die mit je einer daran anstossenden Fläche von zwei der prismatischen Formteile eine konkave Nische (12) bildet und mit diesen Flächen (13, 14) der Formteil (4, 5) je einen Winkel von 225° einschliesst.
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4. Element nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Zement- oder Kunststoff-gebundenem Beton, aus einem Kunstharz, aus Keramik, aus Holz oder aus Metall hergestellt ist.
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Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| CH2098/91A CH684015A5 (de) | 1991-07-15 | 1991-07-15 | Palisadenelement. |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH2098/91A CH684015A5 (de) | 1991-07-15 | 1991-07-15 | Palisadenelement. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH684015A5 true CH684015A5 (de) | 1994-06-30 |
Family
ID=4225837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH2098/91A CH684015A5 (de) | 1991-07-15 | 1991-07-15 | Palisadenelement. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Family Cites Families (4)
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1991
- 1991-07-15 CH CH2098/91A patent/CH684015A5/de not_active IP Right Cessation
-
1992
- 1992-07-01 EP EP19920810501 patent/EP0524141A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0524141A1 (de) | 1993-01-20 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |