CH684345A5 - Verfahren und Vorrichtung zum Falten eines flachen, faltbaren Werkstücks. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung des Verfahrens und der Vorrichtung zum Handhaben bereits gesäumter Ärmel-Rohlinge, welche im U.S. Patent 4 800 830 (nachfolgend US 830 genannt) beschrieben sind. Dieses Patent wird hiermit als integrierender Bestandteil der Beschreibung dieser Anmeldung erklärt. Die Vorrichtung nach US 830 eignet sich zum Handhaben von Ärmel-Rohlingen, bei welchen der überlappende Saum oben auf dem Rohling liegt. Ein zum Säumen der Rohlinge für diese Vorrichtung geeigneter Saum ist z.B. der sogenannte 305 EFc-1-Typ. Zum Weitertransport des gefalteten Rohlings eignet sich beispielsweise eine Vorrichtung gemäss U.S. Patent 4 784 381 (nachfolgend '381 genannt).
Aus ästhetischen und Mode-Gründen haben Kleiderhersteller in letzter Zeit mehrheitlich Ärmel mit einem andern Typ von Saum verlangt. Bei der Herstellung dieses andern Typs verlässt der Ärmel-Rohling die Säummaschine mit der Aussenseite oben, d.h. das Überlappungsende des Saums liegt unterhalb des Rohlings. Ein Typ dieses Saums ist der sogenannte 406 EFa-1-Typ.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, die ein einfaches Wenden und Falten eines faltbaren Werkstücks, z.B. eines vorgesäumten Ärmel-Rohlings, ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 4 gelöst.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung,
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt,
Fig. 3 bis Fig. 10 Teilschnitte entsprechend Fig. 2 in verschiedenen Betriebsstellungen,
Fig. 11 eine Stirnansicht einer Stofführung,
Fig. 12 den Antrieb der Wendewalze,
Fig. 13 eine Draufsicht auf einen Ärmel-Rohling, und
Fig. 14 einen Schnitt durch den Ärmel-Rohling.
Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine Ärmel-Wende-Vorrichtung 10 gemäss der Erfindung. Die Vorrichtung ist dargestellt vor Beginn eines Nähzyklus, wobei ein bereits mit einem Saum versehener, flach liegender Ärmel-Rohling 12 aus einer Säumstation 40 austritt und gegen einen Schrittschalttisch 28 mittels eines Förderbandes 14 transportiert wird. Der Rohling 12 tritt aus der Säumstation 40 mit der Aussenseite oben aus. Dies kommt z.B. vor, wenn die Säummaschine einen Saum entsprechend 406 EFa-1 herstellt, bei welchem das gesäumte Material 200 vor und während des Säumvorgangs unterhalb des Rohlings 12 liegt, so dass die gesäumte Überlappung unterhalb des Restes des Ärmel-Rohlings 12 zu liegen kommt (Fig. 13 und 14). Um den Rohling für die nächste Nähoperation, nämlich das Nähen der Längsnaht, richtig zu positionieren, muss er deshalb gewendet werden.
Bei der Bewegung des Rohlings 12 gegen das Ende des Förderbandes 14 fährt er unter einem Fühler 54 hindurch, welcher die Vorrichtung steuert. Vorzugsweise ist der Fühler 54 eine photoelektrische Reflex-Lichtschranke, kann aber auch anders ausgebildet sein. Er tastet die Vorderkante 11 und die Hinterkante 13 des Rohlings 12 ab. Aus der gemessenen Geschwindigkeit des Förderbandes 14 und der bekannten Distanz des Fühlers 54 zu einer Klemmlinie an einer Klemmstange 24 und den Signalen des Fühlers 54 ermittelt ein Zentralrechner 22 das Zeitintervall zwischen der Feststellung der Vorderkante 11 und der Hinterkante 13 und somit die Länge des Werkstücks 12. Zusätzlich wird der Zeitpunkt ermittelt, an welchem der Rohling 12 an der Klemmstange 24 geklemmt werden muss, damit er um seine Mittelachse oder um irgendeine andere gewünschte Faltachse gefaltet werden kann. Diese Anordnung ermöglicht eine erhebliche Flexibilität der Vorrichtung 10, indem eine grosse Vielfalt von Rohlingsgrössen gewendet und gefaltet werden kann. Ausserdem ist die Vorrichtung 10 selbstanpassend, weil sie unabhängig von der variablen Distanz zwischen aufeinander folgenden Rohlingen diese exakt in der Mitte falten kann. Dies ermöglicht eine hohe Produktion.
Am Ende des Förderbandes 14 ist eine Wendewalze 16 angeordnet. Sie ist über einen Riementrieb 20 von einem Elektromotor 18 angetrieben. Vorzugsweise ist die Drehzahl des Motors 18 einstellbar und durch den Zentralrechner 22 geregelt. Die Wendewalze 12 ist vorzugsweise mit einem rutschfesten Material 220 (Fig. 12) beschichtet, wie z.B. Förderbandmaterial. Dies stellt sicher, dass der Rohling 12 ausgerichtet bleibt, während er über die Walze 12 geführt ist.
Unterhalb der Wendewalze 16 und vor deren Drehachse ist eine Klemmstange 24 angebracht. Sie dient zum Klemmen des Rohlings 12, sobald die richtige Länge davon zwischen der Klemmstange 26 und eine keilförmige Vorderfläche 36 einer Stofführung 30 abgesenkt wurde. Mehrere Abstreifarme 38 zwischen der Klemmstange 24 und der Wendewalze 16 stellen die Trennung des Rohlings 12 von der aufgerauhten, rutschfesten Oberfläche der Wendewalze 16 sicher.
Die Stofführung 30 ist mittels einer U-förmigen Schlitten- und Führungsanordnung 42 benachbart dem Schrittschalttisch 28 vertikal verschiebbar. Die Stofführung 30 kann mittels eines Zylinderaggregates 100 vertikal verschoben werden. Der Zylinder 100 hebt die Stofführung 30 von einer Grundstellung 130 in eine angehobene Stellung 136.
Zusätzlich ist die Stofführung 30 im U-förmigen Schlitten 42 mittels der Lager 44 schwenkbar gelagert, so dass sie innerhalb des Zwischenraums 26 verschwenken kann. Ein U-förmiger Halter 43 ist am unteren Ende der Stofführung 30 angebracht. Die Schwenkbewegung wird durch einen ersten Betätigungszylinder 102 und einen zweiten Betätigungszylinder 104 in Tandemanordnung gesteuert, welche am unteren Rand des Schlittens 42 befestigt sind. Die Betätigungsstange der Zylinder 102, 104 ist am Träger 43 angelenkt. Der erste Zylinder 102 bewegt die Stofführung 30 von ihrer Grundstel-
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lung 130 in eine Greifstellung 132. Bei ausgefahrenem erstem Zylinder 102 und Betätigung des zweiten Zylinders 104 wird die Stofführung 30 aus der Greifstellung 132 in eine Klemmstellung 134 gegen die Klemmstange 24 gepresst.
Die Stofführung 30 hat eine geradlinige, keilförmige Kante 32 mit einem Schlitz 34. Die Kante 32 ermöglicht ein sauberes Falten des Rohlings 12. Innerhalb der Stofführung 30 ist ein Mittelblatt 50 vertikal verschiebbar. Wenn das Mittelblatt 50 durch einen Zylinder 56 angehoben wird, ragt es durch den Schlitz 34 nach oben vor. In der zurückgezogenen Stellung ist es innerhalb der Öffnung 52 in der Stofführung 30.
In der Grundstellung 130 ist die Kante 32 unterhalb des oberen Randes des Schrittschalttisches 28. Wenn die Stofführung 30 gegen die Klemmstange 24 geschwenkt wird, liegt ihre Vorderfläche 36 linienförmig an dieser an. Damit wird eine sichere Klemmung des Rohlings 12 erreicht.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, wird der Rohling 12 auf dem Förderband 14 zur Wendewalze 16 transportiert. Die Vorderkante 11 des Rohlings 12 fällt abwärts in den Zwischenraum 26 zwischen der Wendewalze 16 und der Vorderseite 36 der Stoffführung 30. Der Rohling 12 gleitet über die Abstreifarme 38, so dass er von der Walze 16 abgelöst wird. Beim Absenken des Rohlings 12 liegt dieser an der Oberfläche der Klemmstange 24 an.
Weil die Fördergeschwindigkeit und der Abstand der Klemmstange 24 vom Fühler 54 bekannt sind, ermöglicht das Feststellen der Vorderkante 11 durch den Fühler 54 den Zentralrechner 22 zu bestimmen, wann die Vorderkante 11 des Rohlings 12 die Klemmstange 24 passiert. In diesem Moment betätigt der Zentralrechner 22 den ersten Betätigungszylinder 102 und schwenkt die Stofführung aus der Ausgangsstellung 130 in die Greifstellung 132 (Fig. 3). In dieser Greifstellung 132 ist die Stofführung 30 durch einen kleinen Spalt von der Klemmstange 24 beabstandet, so dass sich der Rohling 12 weiter ungehindert zwischen der Klemmstange 24 und der Stofführung 30 absenken kann. Durch den engen Spalt wird jedoch ermöglicht, dass die Stofführung 30 auf Kommando des Zentralrechners 22 sehr rasch gegen die Klemmstange 24 gepresst werden kann.
In Fig. 4 ist die Stofführung 30 in der Klemmstellung 134 gegen die Klemmstange 24 gepresst, so dass der Rohling 12 eingeklemmt ist. Weil der Fühler 54 vorgängig die Länge des Rohlings 12 gemessen hatte, und weil die Fördergeschwindigkeit des Förderbandes bekannt ist, kann der Zentralrechner 22 den zweiten Betätigungszylinder 104 genau dann betätigen, wenn die Mittelachse oder eine andere gewünschte Faltlinie 140 des Rohlings 12 an der Klemmstange 24 anlangt. Die Stofführung 30 wird dadurch aus der Greifstellung 132 in die Klemmstellung 134 geschwenkt. Wenn der Rohling geklemmt ist, überlappt die gewünschte Faltlinie 140 die Kante 132 der Stofführung 30.
Fig. 5 stellt den Wendevorgang des Rohlings 12 längs der Faltlinie 140 dar. Die hintere Hälfte des Rohlings 12 wird weiter durch das Förderband 14 und die Wendewalze 16 gefördert. Der Zentralrechner 22 erhöht nun die Drehzahl des Motors 18 und damit der Wendewalze 16. Dies verleiht der hinteren Hälfte des Rohlings einen vorwärtsgerichteten Impuls, so dass diese Hälfte über die Kante 32 der Stofführung 30 hinweggeschleudert wird. Das Umwenden kann unterstützt werden durch Blasdüsen 160, welche die hintere Hälfte des Rohlings 12 nach unten blasen, wenn diese durch die Wendewalze über die Kante 32 hinweggeschleudert wird. Die vordere Hälfte des Rohlings 12 bleibt eingeklemmt zwischen der Stofführung 30 und der Klemmstange 24. Der Rohling 12 ist somit umorientiert von einer «rechte Seite oben»-Position in eine «Innenseite aussen »-Position. Der Rohling 12 ist nun in zwei gleiche Hälften beidseits der Stofführung 30 zusammengefaltet.
Nach Beendigung des Wendevorgangs wird der Zylinder 104 deaktiviert und die Stofführung 30 in die Greifstellung 162 zurückgefahren (Fig. 6). Vorgängig wurde eine Greifeinrichtung 70 über die Greifstellung 132 bewegt. Die Greifeinrichtung 70 entspricht jener in US'381 beschriebenen und hat Klauen 72, 74 zum Ergreifen des Rohlings 12. Die Klauen 72, 74 befinden sich oberhalb des Schlitzes 34 in der Stofführung 30.
Wie in Fig. 7 gezeigt, wird das Mittelblatt 50 durch den Schlitz 34 mittels des Zylinders 56 angehoben, wodurch der Rohling 12 zwischen die Klauen 72, 74 geführt wird. Das Mittelblatt 50 betätigt die Klauen 72, 74 und schliesst diese, so dass der Rohling 12 dazwischengeklemmt ist. Das Mittelblatt 50 wird nun zwischen den beiden Lagen des Rohlings 12 herunter in den Schlitz 34 der Stofführung 30 zurückgezogen.
Sobald der Rohling 12 sicher ergriffen ist, bewegt sich die Greifeinrichtung 70 zum Schrittschalttisch 28. Gleichzeitig wird die Stofführung 30 durch den Zylinder 100 in ihre angehobene Position 136 hochgehoben und zugleich wird der Zylinder 102 deaktiviert, so dass die Stofführung 30 im Gegenuhrzeigersinn in die Grundstellung 130 zurückschwenkt. Die Lagen des Rohlings 12 hängen immer noch über die Seiten der Stofführung 30. Diese simultane Bewegung erfolgt, wenn die Greifeinrichtung 70 zum Schrittschalttisch 28 fährt.
In der angehobenen Stellung 136 ist die Kante 32 der Stofführung 30 annähernd auf gleicher Höhe wie die Oberfläche des Tisches 28. Die Greifeinrichtung 70 fährt weiter über den Tisch 28 in Richtung einer wählbaren Ablagestelle für den Rohling 12. Die angehobene Stellung der Stofführung 30 fördert die präzise Ablage und genaue Ausrichtung des Rohlings 12 auf dem Schrittschalttisch 28. Die Stofführung 30 führt sachte die zuvor geklemmte vordere Hälfte des Rohlings 12 über die Kante 32, wobei simultan dazu die hintere Hälfte des Rohlings 12 durch die Oberkante des Schrittschalttischs 28 auf dessen Oberfläche geführt wird. Dadurch wird ermöglicht, dass die beiden Lagen des Rohlings 12 separiert bleiben, bis sie auf dem Schrittschalttisch 28 plaziert sind. Dies ermöglicht Blasdüsen 144, 180 (beschrieben in US'830) die Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Rohlings gegen die Platte 150.
Sobald der Rohling 12 am vorbestimmten Ablageort auf dem Schrittschalttisch 28 angelangt ist,
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klemmt die Klammer 165 und die obere Stofführung 170 (wie beschrieben in US'830) das hintere Ende des Rohlings 12 gegen den Schrittschalttisch 28. Dies stellt sicher, dass am Rohling 12 keine Falten auftreten, welche eine Fehlnaht beim anschliessenden Nähvorgang verursachen könnten. Die kombinierte Bewegung der Greifeinrichtung 70 und der Klammer 165 setzt den Rohling 12 unter geringfügigen Zug, was sowohl eine gute Ausrichtung und eine flache Ablage auf dem Schrittschalttisch 28 sicherstellt.
Die Greifeinrichtung 70 langt nun an ihrer vorausbestimmten Abladestellung über dem Schrittschalttisch 28 an. Die Klauen 72, 74 öffnen und lassen den gefalteten Rohling 12 auf den Schrittschalttisch 28 fallen. Die Klammer 165 wird anschliessend angehoben, so dass der Rohling 12 flach auf dem Schrittschalttisch 28 liegt, mit welchem er zur nächsten Nähoperation, z.B. dem Nähen einer Längsnaht, geführt wird.
Die Stofführung 30 wird nun in ihre Grundstellung 130 abgesenkt und die Greifeinrichtung 70 in die Aufnahmestellung 132, so dass die Vorrichtung zum Umwenden und Falten des nächsten Rohlings bereit ist.
Claims (9)
1. Verfahren zum Wenden und Falten eines faltbaren Werkstücks (12) um eine vorbestimmte Faltlinie (140), gekennzeichnet durch folgende Schritte: das Werkstück wird über eine Wendewalze (16) geführt; der Vorderteil des Werkstücks (12) wird über eine Klemmstange (24) unterhalb der Wendewalze (16) herunterfallen gelassen; das Werkstück (12) wird mittels einer Werkstückführung (30) zu einem vorbestimmten Zeitpunkt entsprechend den Dimensionen des Werkstücks (12) und seiner Vorwärtsgeschwindigkeit gegen die Klemmstange (24) geklemmt; und die Drehzahl der Wendewalze (16) wird erhöht, so dass auf den ungeklemmten Hinterteil des Werkstücks (12) ein Impuls vermittelt wird, der diesen Hinterteil über die Werkstofführung (30) hinwegschleudert, so dass das Werkstück (12) in zwei um die vorbestimmte Faltlinie (140) gefaltete Lagen geteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Falten des Werkstücks (12) dieses längs der Faltlinie (140) zu einer Transporteinrichtung (70) angehoben wird, und dass das Werkstück (12) durch die Transporteinrichtung (70) ergriffen und zu einem Schrittschalttisch (28) geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass während des Transportes des Werkstücks (12) zum Schrittschalttisch (28) seine beiden Lagen getrennt geführt werden.
4. Wendevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch: einen Zentralrechner (22) zum Steuern des Bewegungsablaufs der Vorrichtung; eine Wendewalze (16), um dem Werkstück (12) einen Impuls zu verleihen, wobei die Wendewalze (16) mit einem durch den Zentralrechner (22) gesteuerten Motor (18) gekoppelt ist; eine Werkstückführung (30) mit einer keilförmigen Kante (32), um welche das Werkstück (12) zu falten ist, wobei die Werkstückführung (30) beabstandet von der Wendewalze (16) und unterhalb dieser schwenkbar gelagert ist, so dass die Kante (32) unterhalb der Wendewalze (30) ist, und wobei die Werkstückführung (30) mehrere einstellbare Stellungen hat; eine senkrecht unterhalb der Wendewalze (16) und horizontal zwischen deren Drehachse und der Werkstückführung (30) angeordnete Klemmstange (24); und einen Schwenkantrieb (102, 104) zum Verschwenken der Werkstückführung (30) gegen die Klemmstange (24), um das Werkstück (12) festzuklemmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückführung (30) in ihrem Innern ein Mittelblatt (50) aufweist, das durch einen Schlitz (34) längs der Kante (32) ausfahrbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Fühler (54) zum Bestimmen der Werkstücklänge aufweist, der in einem vorbestimmten Abstand von der Klemmstange (24) entfernt angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Werkstücklänge durch Messen des Zeitintervalls zwischen dem Feststellen der Vorderkante (11) und dem Feststellen der Hinterkante (13) des Werkstücks (12) bestimmt wird, das mit der gemessenen Werkstückgeschwindigkeit verknüpft wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine Transporteinrichtung (70) zum Transportieren des Werkstücks (12) im gefalteten Zustand von der Werkstückführung (30) zu einer Ablagefläche (28) aufweist, wobei das Werkstück (12) durch das Mittelblatt (50) gegen die Transporteinrichtung (70) anhebbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine Klemmeinrichtung (165) zum Klemmen des Werkstücks (12) auf der Ablagefläche (28) aufweist.
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