CH685275A5 - Verfahren zur Gewinnung von Samen mit hoher Keimfähigkeit aus den Zapfen von Koniferen. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Samen mit hoher Keimfähigkeit aus den Zapfen von Koniferen. Download PDFInfo
- Publication number
- CH685275A5 CH685275A5 CH3409/93A CH340993A CH685275A5 CH 685275 A5 CH685275 A5 CH 685275A5 CH 3409/93 A CH3409/93 A CH 3409/93A CH 340993 A CH340993 A CH 340993A CH 685275 A5 CH685275 A5 CH 685275A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- cones
- seeds
- yield
- irradiated
- catalase
- Prior art date
Links
- 230000035784 germination Effects 0.000 title claims abstract description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 19
- 241000218631 Coniferophyta Species 0.000 title abstract description 3
- 102000016938 Catalase Human genes 0.000 claims abstract description 17
- 108010053835 Catalase Proteins 0.000 claims abstract description 17
- 241000218652 Larix Species 0.000 claims abstract description 13
- MHAJPDPJQMAIIY-UHFFFAOYSA-N Hydrogen peroxide Chemical compound OO MHAJPDPJQMAIIY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 10
- 235000008331 Pinus X rigitaeda Nutrition 0.000 claims abstract description 8
- 241000018646 Pinus brutia Species 0.000 claims abstract description 8
- 235000011613 Pinus brutia Nutrition 0.000 claims abstract description 8
- 241000218657 Picea Species 0.000 claims abstract description 6
- OYPRJOBELJOOCE-UHFFFAOYSA-N Calcium Chemical class [Ca] OYPRJOBELJOOCE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 239000011575 calcium Substances 0.000 claims description 3
- 229910052791 calcium Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 claims description 2
- ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N Potassium Chemical compound [K] ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000011591 potassium Substances 0.000 claims 1
- 229910052700 potassium Inorganic materials 0.000 claims 1
- 235000005590 Larix decidua Nutrition 0.000 abstract description 14
- 159000000001 potassium salts Chemical class 0.000 abstract description 2
- 159000000007 calcium salts Chemical class 0.000 abstract 1
- 230000001678 irradiating effect Effects 0.000 abstract 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 abstract 1
- AXCZMVOFGPJBDE-UHFFFAOYSA-L calcium dihydroxide Chemical compound [OH-].[OH-].[Ca+2] AXCZMVOFGPJBDE-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 8
- 239000000920 calcium hydroxide Substances 0.000 description 8
- 229910001861 calcium hydroxide Inorganic materials 0.000 description 8
- 241000894007 species Species 0.000 description 5
- 235000008124 Picea excelsa Nutrition 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 241001235216 Larix decidua Species 0.000 description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 3
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 2
- 244000193463 Picea excelsa Species 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 230000004060 metabolic process Effects 0.000 description 2
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 2
- 241000218642 Abies Species 0.000 description 1
- UXVMQQNJUSDDNG-UHFFFAOYSA-L Calcium chloride Chemical compound [Cl-].[Cl-].[Ca+2] UXVMQQNJUSDDNG-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 102000004190 Enzymes Human genes 0.000 description 1
- 108090000790 Enzymes Proteins 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 235000021336 beef liver Nutrition 0.000 description 1
- 239000001110 calcium chloride Substances 0.000 description 1
- 229910001628 calcium chloride Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 229930002875 chlorophyll Natural products 0.000 description 1
- 235000019804 chlorophyll Nutrition 0.000 description 1
- ATNHDLDRLWWWCB-AENOIHSZSA-M chlorophyll a Chemical compound C1([C@@H](C(=O)OC)C(=O)C2=C3C)=C2N2C3=CC(C(CC)=C3C)=[N+]4C3=CC3=C(C=C)C(C)=C5N3[Mg-2]42[N+]2=C1[C@@H](CCC(=O)OC\C=C(/C)CCC[C@H](C)CCC[C@H](C)CCCC(C)C)[C@H](C)C2=C5 ATNHDLDRLWWWCB-AENOIHSZSA-M 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000006731 degradation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000010297 mechanical methods and process Methods 0.000 description 1
- 230000005226 mechanical processes and functions Effects 0.000 description 1
- 108091008695 photoreceptors Proteins 0.000 description 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 1
- 230000005562 seed maturation Effects 0.000 description 1
- 210000000582 semen Anatomy 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000007873 sieving Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C1/00—Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
Description
1
CH 685 275 A5
2
Beschreibung
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von Samen mit hoher Keimfähigkeit aus den Zapfen der Koniferenarten Lärche (Larix decidua) und Unterarten, Föhre (Waldkiefer, pinus silve-stris) und Unterarten, Fichte (picea abies) und Unterarten, Tanne (abies abies). Diese Samen finden ausgedehnte Anwendung bei der Produktion von Forstpflanzen für Aufforstungen und für die Bepflan-zung von Parkanlagen und Ziergärten.
Die rationelle Gewinnung dieser Samen aus den Zapfen der genannten Baumarten stösst auch heute noch auf beträchtliche Schwierigkeiten. Ein wichtiger Schritt bei der Samengewinnung ist die Freisetzung der Samen aus den Zapfen. In der Natur erfolgt diese Freisetzung allmählich - in der technischen Produktion sollen alle Samen möglichst gleichzeitig freigesetzt werden. Die Tatsache, dass Samen durch Erwärmen auf 50°C, allerdings unter Beeinträchtigung der Keimfähigkeit, in den Zapfen gelockert werden, wird derzeit für die technische Gewinnung von Lärchen- und Föhrensamen benutzt. Insgesamt gliedert sich das derzeit übliche technische Verfahren in mindestens zwei Schritte:
1) Klengung durch Erwärmen der Zapfen auf die gewünschte Temperatur und Abtrennung der dabei ausfallenden Samen durch ein Rüttelsieb.
2) Klengung durch Zerkleinern der Zapfen und Abtrennung und Reinigung der Samen durch verschiedene mechanische Verfahrensschritte (Sieben, Windsichten, u.a.).
Durch diese Verfahren werden je nach Baumart und Standort Ausbeuten an Samen von 20-60% mit einer Keimkraft von 30-60% erhalten. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass eine grosse Zahl an Samen bei der Zerkleinerung der Zapfen beschädigt wird, woraus eine verminderte Keimfähigkeit der Samen resultiert.
Die gegenständliche Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur Samengewinnung, bei dem der Zerkleinerungsschritt gänzlich vermieden werden kann, bei insgesamt stark verbesserter Ausbeute und Keimkraft der Samen. Die Samenfreisetzung wird beträchtlich erleichtert, wenn kleine Aststücke mit den Zapfen verbunden bleiben (2-5 cm Länge). Doch gelingt die Samenfreisetzung auch aus direkt am Zapfenende (Zapfenboden) vom Baum getrennten Zapfen in sehr guter Ausbeute.
Das Verfahren unterscheidet sich von anderen derzeit verwendeten Verfahren dadurch, dass zur Erleichterung der Samenfreisetzung aus den vollkommen geschlossenen Zapfen das Enzym Katalase, Lösungen von Kalzium- und Kaliumsalzen, sowie Licht der Wellenlängen von 400-750 nm und auch Wasserstoffperoxid verwendet werden. Diese Zusätze werden auch in diversen Kombinationen mit einer Temperaturbehandlung verwendet, wobei die Temperaturen von minus 20°C bis plus 40°C variieren. Welche Kombination der erwähnten Parameter zu einer maximalen Samenfreisetzung führt, hängt von der Baumspezies ab, von der die Zapfen stammen. Aber auch innerhalb der Spezies hat der
Standort der Bäume, z.B. die Höhenlage, grossen Einfluss auf die zu wählende Kombination der erwähnten Parameter, die dann zu einer maximalen Samenfreisetzung führen. So ist z.B. ein Kälteschock für die Samenfreisetzung aus den Zapfen von Lärchen der Hochlage (über 1400 m) günstig, während bei Lärchen aus anderen Lagen eine solche Behandlung nur geringe Vorteile bringt.
Belichtung erleichtert in jedem Fall und bei allen untersuchten Baumarten die Samenfreisetzung.
Das Licht der angegebenen Wellenlängen wirkt hierbei auf Photorezeptoren, die aus dem Abbau von Pflanzenpigmenten, insbesondere des Chlorophylls, entstanden sind. Die schon mit Weisslicht feststellbare positive Wirkung auf die Samenfreisetzung verstärkt sich bei Anwendung von blauem Licht in hohem Mass. Das Aufsprühen von Katala-selösung auf die geschlossenen Zapfen verbessert weiters die Ausbeute an freigesetzten Samen. Das Enzym Katalase ist in engem Zusammenhang mit dem intermediären Wasserstoffperoxid-Stoffwech-sel zu sehen und hat daher auch grossen Einfluss auf Samenreifung und Samenruhe. Durch die Ka-talasebehandlung wird gleichzeitig die Keimfähigkeit der Samen verbessert.
Ein Zusatz der genannten Salze, besonders der des Kalziums, wirkt aktivierend auf diverse Enzyme des Zapfens und des Samenstoffwechsels, wodurch sowohl die Samenfreisetzung als auch die Keimfähigkeit der Samen positiv beeinflusst werden.
Im folgenden werden einige Beispiele zur Gewinnung von Samen aus den Zapfen der genannten Koniferen und deren Keimfähigkeit angegeben. Die Keimfähigkeit der gewonnenen Samen wurde nach der aligemein üblichen Methode getestet.
Peispiel 1
1 kg Lärchenzapfen (Larix decidua) von Bäumen der Tieflage werden mit Blaulicht (25 Watt) 12 Stunden bestrahlt. Dabei werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb bewegt. Die Temperatur überschreitet dabei nicht 40°C. Die freigesetzten Samen fallen durch die Löcher des Siebes in einen darunter liegenden Behälter. Ausbeute 60-75%. Nach 6 Tagen sind 75% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 2
1 kg Lärchenzapfen (Larix decidua) Tieflage werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase aus Rinderleber pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb mit Blaulicht (25 W) 6 Stunden bestrahlt. Die Temperatur überschreitet dabei nicht 40°C. Ausbeute an freigesetzten Samen: 90-95%. Nach 6 Tagen sind 85-90% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 3
1 kg Lärchenzapfen Tieflage werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase 0.074 g Kalziumhydroxid pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb 6 Stunden mit Blaulicht (25 W) belichtet. Während der ganzen Be5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 685 275 A5
4
lichtungszeit bleibt die Temperatur unter 40°C. Nach 6 Tagen sind 85-90% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 4
1 kg Lärchenzapfen werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase, 0.074 g Kalziumhydroxid und 6 g Wasserstoffperoxid im Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen mit Blaulicht (25 W) auf einem Rüttelsieb 12 Stunden belichtet. Während der ganzen Belichtungszeit bleibt die Temperatur unter 40°C. Ausbeute an freigesetzten Samen 95-99%. Nach 6 Tagen sind 85-95% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 5
1 kg Lärchenzapfen der Mittellage werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid im Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb 6 Stunden mit Blaulicht (25 W) bestrahlt. Während der ganzen Belichtungsdauer bleibt die Temperatur unter 40°C. Ausbeute an freigesetzten Samen 95%. Nach 6 Tagen sind 85% der so gewonnen Samen gekeimt.
Beispiel 6
1 kg Lärchenzapfen der Hochlage (über 1300 m) werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid im Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb 12 Stunden mit Blaulicht (25 W) belichtet. Während der ganzen Belichtungsdauer bleibt die Temperatur unter 40°C. Ausbeute an freigesetzten Samen 60-70%. Nach 6 Tagen sind 65-70% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 7
1 kg Lärchenzapfen der Hochlage werden eine Woche bei minus 20°C gelagert. Anschliessend werden sie mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb 12 Stunden mit Blaulicht (25 W) belichtet. Während dieser Zeit bleibt die Temperatur immer unter 40°C. Ausbeute an freigesetzten Samen 70-80%. Nach 6 Tagen sind 70-80% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 8
1 kg Föhrenzapfen (Pinus silvestris) von Bäumen der Mittel- oder Tieflage werden mit Blaulicht 12 Stunden bestrahlt (25 W). Die Zapfen liegen dabei auf einem Rüttelsieb. Die Temperatur wird während der ganzen Belichtungsdauer unter 40°C gehalten. Ausbeute an freigesetzten Samen: 80%. Nach 8 Tagen sind 80% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 9
1 kg Föhrenzapfen der Mittel- oder Tieflage werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid oder 0.15 g Kalziumchlorid pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb 12 Stunden mit Blaulicht (25 W) belichtet. Während der ganzen Belichtungsdauer wird die Temperatur unter 40°C gehalten. Ausbeute an freigesetzten Samen 95%. Nach 8 Tagen sind 85% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 10
1 kg Föhrenzapfen von Bäumen der Hoch läge werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb mit Blaulicht (25 W) 12 Stunden bestrahlt. Während der ganzen Belichtungsdauer wird die Temperatur unter 40°C gehalten. Die Ausbeute an freigesetzten Samen beträgt 75-85%. Nach 8 Tagen sind 70-90% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Beispiel 11
1 kg Zapfen von Fichten (Picea abies) werden mit einer Lösung, die 3000 Einheiten Katalase und 0.1 g Kalziumhydroxid pro Liter enthält, besprüht. Danach werden die Zapfen auf einem Rüttelsieb mit Blaulicht (25 W) 5 Stunden bestrahlt. Während der ganzen Belichtungsdauer wird die Temperatur unter 40°C gehalten. Die Ausbeute an freigesetzten Samen beträgt 85-95%. Nach 6 Tagen sind 85-95% der so gewonnenen Samen gekeimt.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Gewinnung von Samen aus Zapfen der Koniferenarten Lärche, Föhre, Fichte und Tanne mit hoher Keimfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mit sichtbarem Licht bestrahlt werden, um die Samenfreisetzung zu erleichtern und damit die Ausbeute an freigesetzten Samen zu erhöhen.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mit einer Katalaselösung besprüht werden oder ihnen eine Katalaselösung durch das an dem Zapfen hängende kurze Aststück zugeführt werden, um eine weitere Erhöhung der Ausbeute an freigesetzten Samen, gleichzeitig aber auch eine Verbesserung der Keimfähigkeit zu erreichen.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalaselösung Salze des Kalziums und/oder des Kaliums zugesetzt werden.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalaselösung Wasserstoffperoxid zugesetzt wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen, insbesondere die Zapfen von Bäumen aus Hochlagen, durch Lagerung bei tiefen Temperaturen vorbehandelt werden.510152025303540455055606535CH 685 275 A56. Verfahren gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung bei ca. -20°C erfolgt.7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mit Blaulicht bestrahlt werden.8. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mit Licht im Wellenlängenbereich 400-750 nm bestrahlt werden.9. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur während der Bestrahlung 40°C nicht übersteigt.10. Samen, erhalten nach dem Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Samen eine Keimfähigkeit im Bereich von 70-95% aufweisen.51015202530354045505560654
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT48092A AT396414B (de) | 1992-03-11 | 1992-03-11 | Verfahren zur gewinnung von samen hoher keimfähigkeit aus den zapfen von koniferen |
| PCT/AT1993/000043 WO1993017543A1 (de) | 1992-03-11 | 1993-03-10 | Verfahren zur gewinnung von samen hoher keimfähigkeit aus den zapfen von koniferen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH685275A5 true CH685275A5 (de) | 1995-05-31 |
Family
ID=3491728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH3409/93A CH685275A5 (de) | 1992-03-11 | 1993-03-10 | Verfahren zur Gewinnung von Samen mit hoher Keimfähigkeit aus den Zapfen von Koniferen. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0606403A1 (de) |
| AT (1) | AT396414B (de) |
| CH (1) | CH685275A5 (de) |
| WO (1) | WO1993017543A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT403641B (de) * | 1995-10-09 | 1998-04-27 | Fuchs Norbert Mag | Pflanzenkeimlinge sowie verfahren zu deren herstellung |
| AT1050U1 (de) * | 1995-10-09 | 1996-10-25 | Fuchs Norbert Mag | Pflanzenkeimlinge sowie verfahren zu deren herstellung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU33071A1 (de) * | ||||
| DE2730054C2 (de) * | 1977-07-02 | 1979-04-26 | Carl Sperling & Co, 3140 Lueneburg | Verfahren zur Langzeitlagerung von Saatgut |
-
1992
- 1992-03-11 AT AT48092A patent/AT396414B/de not_active IP Right Cessation
-
1993
- 1993-03-10 EP EP93905075A patent/EP0606403A1/de not_active Withdrawn
- 1993-03-10 CH CH3409/93A patent/CH685275A5/de not_active IP Right Cessation
- 1993-03-10 WO PCT/AT1993/000043 patent/WO1993017543A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1993017543A1 (de) | 1993-09-16 |
| EP0606403A1 (de) | 1994-07-20 |
| AT396414B (de) | 1993-09-27 |
| ATA48092A (de) | 1993-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3786482T2 (de) | Von Chitin abgeleitete Pflanzenwachstumsregulatoren. | |
| Bould et al. | Leaf analysis as a guide to the nutrition of fruit crops. X. Magnesium and phosphorus sand culture experiments with apple | |
| DE102011014576B4 (de) | Zusammensetzung zur Behandlung von Pflanzen und Früchten sowie Verfahren zur Erhöhung des Ernteertrags und zur Verlängerung der Lagerungszeit der geernteten Produkte | |
| DE69009885T2 (de) | Desodorierende Zusammensetzung zur Spirella-Überwachung. | |
| Swetha | Propagation of Indian lavender (Bursera delpechiana Poiss. Ex Engl.) through cuttings under mist | |
| Reidel et al. | Sensitivity of yield determinants to potassium deficiency in ‘Nonpareil’almond (Prunus dulcis (Mill.) DA Webb) | |
| AT396414B (de) | Verfahren zur gewinnung von samen hoher keimfähigkeit aus den zapfen von koniferen | |
| EP4021186B1 (de) | Biostimulanzmittel zur behandlung von pflanzen und/oder von pflanzensaatgut | |
| Othman et al. | Rooting of Hardwood Cuttings of Grape (Vitis vinifera L.) Response to Pre-treatments and Rooting Media. | |
| DE3781936T2 (de) | Pilzanbau. | |
| DE3117909A1 (de) | Verfahren zum verbessern des fruchtansatzes durch beleuchten zum unterbrechen der nacht | |
| Avenant et al. | EFFECT OF GIBBERELLIC ACID AND CPPU ON COLOUR AND BERRY SIZE OF ´ REDGLOBE´ GRAPES IN TWO SOIL TYPES | |
| DE69925509T2 (de) | Verfahren zum ex vitro säen und keimen von somatischen pflanzenembryonen | |
| DE60013580T2 (de) | Verbesserung des keimens von somatischen pflanzlichen embryonen durch vorbehandlung | |
| DE69427899T2 (de) | Baumschutz-überzugsmittel und baumschutzverfahren | |
| DE3504170A1 (de) | Klon von crambe maritime und verfahren zu seiner vegetativen vermehrung | |
| Gjerstad et al. | Growth response and physiology of tree seedlings as affected by weed control | |
| Kapadnis et al. | Effect of plant growth regulators on growth, fruit setting and quality of guava (Psidium guajava L.) in meadow orchard | |
| Laltlanhlui et al. | Evaluation of propagation technique of Dragon fruit (Hylocereus polyrhizus) on various media | |
| Kumarasinghe et al. | Effect of epidermal mucous secretion of earthworms and other selected organic substances on rooting of semi-hardwood cuttings of Citrus aurantifolia and top cuttings of dracaena sanderiana | |
| Kavoosi et al. | Effects of topping date and preharvest irrigation cut-off on some qualitative and quanitative characteristics of table grapes (Vitis Vinifera L.) Cv. Askari | |
| DE69406424T2 (de) | Verfahren zur regeneration von kokospflanzen aus explantaten | |
| Kaviani et al. | Improvement of rooting in forsythia× intermedia cuttings by plant growth regulators | |
| DE4103597C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur autovegetativen Vermehrung von Buchen | |
| DE60315031T2 (de) | Molluskizid-abgabesystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |