CH687095A5 - Scharnier. - Google Patents

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CH687095A5
CH687095A5 CH357093A CH357093A CH687095A5 CH 687095 A5 CH687095 A5 CH 687095A5 CH 357093 A CH357093 A CH 357093A CH 357093 A CH357093 A CH 357093A CH 687095 A5 CH687095 A5 CH 687095A5
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CH
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hinge plate
collar member
pivot pin
intermediate hinge
movable
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CH357093A
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Michiharu Tazaki
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Kyoei Ind
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Hinge Accessories (AREA)

Description

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CH 687 095 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Scharnier gemäss Oberbegriff des Anspruches 1.
Solche Scharniere sind insbesondere für Türen von Möbelstücken jeglicher Art geeignet.
Scharniere mit nur einem Drehpunkt sind bekannt und werden für Möbeltüren weitherum gebraucht. Mit diesem Scharniertyp ist eine Türseite bezüglich eines Möbelkörpers schwenkbar. Damit die Türe um 180 Grad geöffnet und wieder geschlossen werden kann, ist eine Drehpunkt-Unterstützungseinheit notwendig. Da diese aber von der Vorderseite der Türen hervorsteht, ist die ästhetische Erscheinung erheblich beeinträchtigt. Weiter stellt eine von der Vorderseite der Tür hervorstehende Drehpunkt-Unterstützungseinheit ein störendes Hindernis dar.
Die ungeprüfte japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung (Kokai) Nr. 62-94270 beschreibt einen zweistufigen Typ eines Öffnungs- und Schliess-scharniers, das vom Anmelder der vorliegenden Anmeldung entwickelt worden ist. Dieses zwei Phasenscharnier enthält eine stationäre Scharnierplatte oder Körperscharnierplatte, die am Möbelkörper befestigt ist. Eine Zwischenscharnierplatte wird an einem Ende zur feststehenden Scharnierplatte um einen ersten Drehbolzen gedreht. Ein zweiter Drehbolzen steht vom anderen Ende der Zwischenscharnierplatte vor. Eine bewegliche Schamierplatte ist an einer Seite an der Tür befestigt und bezüglich der Zwischenscharnierplatte durch einen zweiten Drehbolzen drehbar, wobei die Distanz zur Zwischenscharnierplatte aufrechterhalten wird. Die Zwischenscharnierplatte ist mit einer vorstehenden Anschlagkante versehen, die die Drehung der Zwischenscharnierplatte hinsichtlich der feststehenden Scharnierplatte um mehr als 90 Grad aus der geschlossenen Position verhindert. Ein erstes und zweites Kragenglied (Büchsen), die aus Kunststoff hergestellt sind, sind über einem zweiten Drehbolzen zwischen der Zwischenscharnierplatte und der beweglichen Scharnierplatte angeordnet. An den aneinanderstehenden Enden des ersten und zweiten Kragengliedes werden in der Richtung des Kreisumfanges zusätzlich wellenförmige Kurvenflächen gebildet. Das erste Kragenglied ist zur beweglichen Scharnierplatte gesichert, während das zweite Kragenglied mit einem Metallanschlag ausgerüstet ist, welcher genau in die dafür vorgesehene Aussparung in der Zwischenscharnierplatte passt. Zwischen der Zwischenscharnierplatte und dem zweiten Kragenglied ist eine Feder plaziert, die das zweite Kragenglied gegen das erste Kragenglied presst.
Diese Scharniere werden gewöhnlich an zwei Orten befestigt, an der Oberseite und an der Unterseite einer Tür. An der oberen Ecke und unteren Ecke sind die Türen mit Aussparungen versehen, die die Zwischenscharnierplatte dieser Scharniere aufnehmen. Wird dieser Scharniertyp benutzt, so erfolgt zuerst durch eine Drehung der Zwischenscharnierplatte um den ersten Drehbolzen um ungefähr 90 Grad aus der geschlossenen Position ein Öffnen der Tür mit der Zwischenscharnierplatte bis zu 90
Grad aus der geschlossenen Position bezüglich des Möbelkörpers. In dieser Stellung sind das erste und das zweite Kragenglied in eingepasstem Zustand durch die Kraft der Feder zusammengepresst, so dass eine freie Drehung der beweglichen Scharnierplatte hinsichtlich der Zwischenscharnierplatte nicht möglich ist.
Wenn die Zwischenscharnierplatte um ca. 90 Grad aus der geschlossenen Position aus gedreht wird, bewegt sich der zweite Drehbolzen zur Vorderseite des Möbelkörpers, so dass durch eine weitere Drehung der Tür mit der beweglichen Scharnierplatte um ca. 90 Grad hinsichtlich der Zwischenscharnierplatte um den zweiten Drehbolzen, die Tür bis zu 180 Grad aus Sicht des Möbelkörpers geöffnet werden kann. Wenn die Tür mehr als 90 Grad gedreht wird, dreht sich das erste Kragenglied und drückt das zweite Kragenglied in axialer Richtung gegen die Feder und der Stopper ragt aus dem Führungsteil heraus und stösst gegen die Vorderkante der feststehenden Schamierplatte. Dadurch ist die Zwischenscharnierplatte blockiert und kann in der Richtung zur geschlossenen Position von der um ca. 90 Grad geöffneten Position, nicht mehr gedreht werden. Andererseits, wenn die Tür in der geschlossenen Position ist, ist die Zwischenscharnierplatte in der Türaussparung untergebracht. So ist es möglich, zu verhindern, dass der zweite Drehbolzen usw. von der Vorderseite der Tür hervorsteht.
Bei diesen bekannten zweistufigen Scharnieren sind die feststehende Scharnierplatte, die Zwischenscharnierplatte und die bewegliche Scharnierplatte aus Metall hergestellt, um sicher zu stellen, dass die gewünschte Stabilität erreicht wird, während die Kragenglieder, mit der gegensätzlichen und darum aufeinanderpassenden Wellenform an ihren Stirnseiten, aus Kunststoff gefertigt sind. Andererseits ist der Stopper aus Metall gefertigt und in eine L-Form gepresst. Der Metallstopper enthält eine angeformte Bodenplatte, die ein rundes Loch aufweist. Eine hohle Achse passend in das runde Loch ist in dem zweiten Kunststoffkragenglied geformt und ein Vorsprung, der am äusseren Umfang der Achse des Kunststoffkragengliedes angeformt ist, wirkt mit einer Nut zusammen, die in dem runden Loch der Bodenplatte des Metallstopper so gebildet ist, dass das zweite Kunststoffkragenglied in der Drehung bezüglich des Metallstoppers eingeschränkt ist.
In diesem konventionellen zweistufigen Scharnier sind der Metallstopper und das zweite Kragenglied getrennt gefertigt, so dass der Nachteil besteht, dass die Anzahl der Teile des Scharniers und die Kosten hoch sind. Das zweite Kunststoffkragenglied ist in der Drehung nur hinsichtlich des Stoppers beschränkt, und zwar aufgrund des Zusammenwirkens des Vorsprunges am äusseren Umfang der hohlen Achse und der Einführungsnut der unteren Platte des Metallstoppers. Wenn der Anschlag des zweiten Kunststoffkragengliedes zerstört wird, ist das Kragenglied in der Drehung nicht mehr eingeschränkt bezüglich des Stoppers und der Stopper würde nicht mehr korrekt funktionieren.
Im konventionellen zweistufigen Öffnungs- und
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Schliessscharnier, gleitet der Metallstopper an der inneren Fläche der Führungsnut des Metalles der Zwischenscharnierplatte und steht an der Vorderkante der feststehenden Metallscharnierplatte an, wenn er aus der Führungsnut hervorkommt, dadurch entsteht der Nachteil eines metallischen Schiebegeräusches oder eines auffallenden Metallgeräusches während des Betätigens der Tür.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Scharnier der genannten Art so zu verbessern, dass es kostengünstig und dauerhaft ist und weniger Geräusche während des Gebrauchs macht.
Die Aufgabe wird bei dem eingangs genannten gattungsgemässen Scharnier gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Im Scharnier, das den obengenannten Aufbau hat, ist der Kunststoffstopper, der in die Führungsaussparung der Zwischenscharnierplatte passt, mit dem zweiten Kragenglied aus einem Stück hergestellt, so dass die Zahl der Teile reduziert wird. Es ist möglich, das zweite Kragenglied und den Stopper miteinander stark genug zu fertigen, so dass es möglich ist, einem schlechten Funktionieren des Stoppers vorzubeugen, und die Dauerfestigkeit des Scharniers zu verbessern. Zusätzlich, auch wenn die Zwischenscharnierplatte und die feststehende Scharnierplatte aus Metall gemacht sind, ist es möglich, die metallischen Gleitgeräusche oder ein metallisches auffallendes Geräusch des Stoppers zu verhindern.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Scharnieres sind in den Ansprüchen 2 bis 5 beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 ein Scharnier an der Oberseite einer Schranktür in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 die Anordnung der Hauptteile des Scharniers an der Oberseite der Tür in teilweise geschnittener Vorderansicht;.
Fig. 3 das Scharnier im Schnitt III-III der Fig. 2.
Fig. 4 das Scharniers und die Tür auseinandergezogener schaubildlicher Darstellung.
Fig. 5 die Drehbewegung der Tür und des Scharniers in Ansicht von oben.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 5, umfasst das Scharnier 10 eine feststehende Scharnierplatte 11, die am Körper 4 des Schrankes durch Schrauben 7 befestigt ist. Eine Zwischenscharnierplatte 12 ist um einem ersten Drehbolzen 13 an einem Ende der feststehenden Scharnierplatte 11 drehbar. Die Zwischenscharnierplatte 12 ist am anderen Ende mit einem zweiten Drehbolzen 14 versehen, der zum Beispiel durch Verstemmen befestigt ist und sich nach unten erstreckt. Eine Befestigungsplatte 8 ist in einer Aussparung 6 befestigt, die an der oberen Ecke der Tür 5 angebracht ist. Eine bewegliche Schamierplatte 15 ist mit Schrauben 9 an der Befestigungsplatte 8 montiert und ist bezüglich der Zwischenscharnierplatte 12 durch den zweiten Drehbolzen 14 drehbar, wobei ein bestimmter Abstand von der Zwischenscharnierplatte 12 aufrechterhalten wird. Die Zwischenscharnierplatte 12 ist in der Aussparung 6 der Tür 5 untergebracht, wenn die Tür in geschlossener Position ist.
An der Vorderkante der Zwischenscharnierplatte
12 ist eine Anschlagkante 16 angeformt, die als Anschlag dient, welcher an einem Ende der feststehenden Scharnierplatte 11 ansteht, wenn die Zwischenscharnierplatte 12 um den ersten Drehbolzen
13 um ca. 90 Grad aus der geschlossenen Position gedreht wird. Dadurch wird jede weitere Drehung der Zwischenscharnierplatte 12 beschränkt. Die Anschlagkante 16 befindet sich in der Aussparung 6 der Tür 5, wenn die Zwischenscharnierplatte 12 in der geschlossenen Position ist. Dann ist die vordere Fläche der Anschlagkante 16 im wesentlichen in der gleichen Ebene positioniert, wie die vordere Fläche der Tür 5 und verschliesst die Öffnung der Aussparung 6 an der Vorderseite der Tür.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist der erste Drehbolzen 13 an der feststehenden Scharnierplatte 11 vorstehend angeordnet, gesichert zum Beispiel durch Verstemmen, und erstreckt sich nach unten. Er passt drehbar ein Lagerloch 17, das in der Zwischenscharnierplatte 12 eingelassen ist. Am vorderen Ende des Bolzens 13 ist ein Vorsprung 18 angeordnet, welcher in radialer Richtung vorsteht. Wie in Fig. 3 gezeigt ist eine Einführungsnut 19 im Lagerloch 17 der Zwischenscharnierplatte 12 angeordnet, in welche der Vorsprung 18 in axialer Richtung eingeführt werden kann. An der Bodenfläche der Zwischenscharnierplatte 12, welche zur beweglichen Scharnierplatte 15 weist, ist eine kreisförmige Aussparung 20 gebildet, welche mit dem Lagerloch 17 und der Einführungsnut 19 zusammenhängt und den Vorsprung 18 des ersten Drehbolzens 13 aufnimmt.
Wie aus den Fig. 3 und 4 deutlich ersichtlich ist, ist der Vorsprung 18 in einer solchen Stellung angeformt, dass er in die Einführungsnut 19 dann eingesetzt werden kann, wenn die Zwischenscharnierplatte 12 in der geschlossenen Position ist und die feststehende Scharnierplatte 11 am Schrankkörper 4 befestigt ist. Wenn die feststehende Scharnierplatte 11 am Schrankkörper 4 befestigt ist, indem die Tür 5 mit daran befestigter beweglicher Scharnierplatte 15 und die Zwischenscharnierplatte 12, in die geschlossene Position gebracht ist, ist es möglich, den ersten Drehbolzen 13 durch das Lagerloch 17 der Zwischenscharnierplatte 12 leicht durchzuführen. Wenn die Tür 5 aus der geschlossenen Position gedreht wird, bewegt sich der Vorsprung 18 aus der Einführungsnut 19 und gelangt in die Aussparung 20, so dass der Vorsprung 18 dazu dient, zu verhindern, dass der Drehbolzen 13 herausgezogen werden kann.
Da der Vorsprung 18 in der Aussparung 20 untergebracht ist und der Vorsprung 18 und der Drehbolzen 13 nicht von der unteren Fläche der Zwischenscharnierplatte 12 nach unten vorstehen, kann der Freiraum zwischen der unteren Fläche der Zwischenscharnierplatte 12 und dem unteren Teil der Aussparung 6 an der Tür 5 klein gemacht werden. Dadurch ist es möglich, dass die ästhetische Erscheinung an der Vorderseite der Tür 5 nicht beeinträchtigt wird.
Weiter ist die Aussparung 20 an der Seite des
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Zentrums des Lagerloches 17 angeordnet, die dem zweiten Drehbolzen 14 zugewandt ist, so kann die Zwischenscharnierplatte 12 kleingehalten werden.
Das erste und das zweite Kragenglied 21 und 22 sind aus Kunststoff gefertigt und über den zweiten Drehbolzen 14 zwischen der Zwischenscharnierplatte 12 und der beweglichen Scharnierplatte 15 ein-gepasst. An den aneinanderstossenden Enden des ersten und des zweiten Kragengliedes 21 und 22 sind die gegensätzlich wellenförmigen Steuerflächen 23 und 24 in der Umfangsrichtung gleich geformt.
Am ersten Kragenglied 21 ist ein Basissitz 25 vorhanden, welcher an der oberen Fläche der beweglichen Schamierplatte ansteht. An der unteren Fläche des Basissitzes 25 sind Stifte 27 angebracht, die in entsprechende Löcher 26 passen, die in der oberen Fläche der beweglichen Scharnierplatte 15 eingelassen sind. Dieser Basissitz 25 und die Stifte 27 sind mit dem ersten Kragenglied 21 einstückig aus Kunststoff gefertigt.
Am zweiten Kragenglied 22 ist ein Kunststoffstopper 29 einstückig angeformt, welcher mit einer Führungsaussparung 28 in der Zwischenscharnierplatte 12 gleitend zusammenwirkt. Zwischen der Zwischenscharnierplatte 12 und dem Kragenglied 22 ist eine Feder 30 angeordnet, welche das zweite Kragenglied 22 gegen das erste Kragenglied 21 presst. Die Feder 30 ist vorzugsweise eine Druck-Schraubenfeder, die über den zweiten Drehbolzen 14 zwischen dem zweiten Kragenglied 22 und der Zwischenscharnierplatte 12 geschoben ist. Das erste Kragenglied 21 steht dauernd unter der Kraft der Feder 30, so dass die Sicherungsstifte 27 an den Sicherungslöchern 26 nicht ausser Eingriff geraten.
Die bewegliche Scharnierplatte 15 besteht aus einem Flachstück 31 und einem Zylinder 32, der sich von der Flachstück 31 in Richtung Boden erstreckt. Der Zylinder 32 enthält ein Lagerloch 33, welches an der Ober- und Unterseite offen ist. Der zweite Drehbolzen 14 hat einen Bolzenabschnitt 34 mit grossem Durchmesser, der drehbar in das erste und zweite Kragenglied 21 und 22 passt und einen Bolzenabschnitt 35 mit einem kleinen Durchmesser, welcher drehbar in das Lagerloch 33 des Zylinders 32 der beweglichen Scharnierplatte 15 passt. Der Absatz zwischen den beiden Bolzenabschnitten 34,
35 steht an der Oberfläche der beweglichen Scharnierplatte 15 an, wodurch der Abstand zwischen der Zwischenscharnierplatte 12 und der beweglichen Scharnierplatte 15 konstant bleibt. Der Drehbolzen 14 wird an einem Herausziehen aus der beweglichen Scharnierplatte 15 durch einen Spannring
36 gehindert, der am vorderen Ende des Drehbolzens angeordnet ist.
Ein weiteres Scharnier (nicht gezeigt), das im wesentlichen gleich konstruiert ist, wie das Scharnier 10, ist im Ausschnitt an der unteren Ecke der Türe 5 untergebracht, an der Tür 5 und dem Körper 4 befestigt ist und (spiegelbildlich) in der senkrechten Richtung symmetrisch hinsichtlich des Scharniers 10.
Im Scharnier 10, das wie obengenannt konstruiert ist, dreht sich die Zwischenscharnierplatte 12
um ca. 90 Grad von der geschlossenen Position aus um den ersten Drehbolzen 13, wenn die Tür 5 aus der geschlossenen Position zur offenen Position um ca. 90 Grad gedreht wird. Dabei werden die wellenförmigen Steuerflächen 23 und 24 des ersten und zweiten Kragengliedes 21 und 22 durch die Kraft der Feder 30 im eingepassten Zustand gehalten, so dass die freie Drehung der beweglichen Scharnierplatte 15 hinsichtlich der Zwischenscharnierplatte 12 eingeschränkt ist. Deshalb dreht die Türe zusammen mit der Zwischenscharnierplatte 12, wenn die Türe 5 aus der geschlossenen Position in die um ca. 90 Grad geöffnete Position geschwenkt wird. Wenn sich die Zwischenscharnierplatte 12 zusammen mit der Tür 5 zur um ca. 90 Grad geöffneten Position dreht, steht die angeformte Anschlagkante 16 an der Zwischenscharnierplatte 12 gegen den Endteil der feststehenden Scharnierplatte 11 an und dadurch ist das Weiterdrehen der Zwischenscharnierplatte 12 blockiert.
Wie in Fig. 5 gezeigt, bewegt sich der zweite Drehbolzen 14 zur Vorderseite des Schrankkörpers 4, wenn die Zwischenscharnierplatte 12 um ca. 90 Grad aus der geschlossenen Position ausgeschwenkt wird. Durch weiteres Schwenken der Tür 5 um weitere 90 Grad hinsichtlich der Zwischenscharnierplatte 12 zusammen mit der beweglichen Schamierplatte 15 um den zweiten Drehbolzen 14, ist es möglich, die Tür 5 bis zu 180 Grad bezüglich des Schrankkörpers zu öffnen, ohne mit der angrenzenden Tür (siehe Fig. 5) in Berührung zu kommen. Wenn die Tür 5 weitere 90 Grad geschwenkt wird, dreht sich das erste Kragenglied 21, während es gleichzeitig das zweite Kragenglied 22 nach oben in axialer Richtung gegen die Feder 30 stösst, so dass der Stopper 29 zusammen mit dem zweiten Kragenglied 22 in den Führungsteil 28 vor-stösst und an dem vorderen Rand der feststehenden Schamierplatte 11 ansteht. Deshalb wird die Zwischenscharnierplatte 12 in der Drehung in Richtung der offenen Position von ca. 90 Grad zur geschlossenen Position begrenzt und in dieser Position arretiert. Andererseits, wenn die Tür 5 in der geschlossenen Position ist, wird die Zwischenscharnierplatte 12 in der Aussparung 6 der Tür 5 so untergebracht, dass es möglich ist zu verhindern, dass der zweite Drehbolzen 14 usw. von der Vorderseite der Tür 5 vorsteht.
Wie oben erklärt, ist das zweite Kragenglied 22 mit dem Kunststoffstopper 29, der in die Führungsaussparung 28 der Zwischenscharnierplatte 12 hineingeleitet, einstückig gefertigt, so dass die Zahl der Teile verringert werden kann. Das zweite Kragenglied 22 und der Stopper 29 können stabil genug einstückig hergestellt werden, so dass es möglich ist, ein schlechtes Funktionieren des Stoppers 29 zu verhindern und die Dauerfestigkeit des Scharniers 10 zu verbessern. Auch wenn die Zwischenscharnierplatte 12 und die feststehende Scharnierplatte 11 aus Metall gefertigt sind, ist es möglich, das Auftreten von irritierenden metallischen Gleitgeräuschen oder metallische auffallende Geräusche des Stoppers 29 zu verhindern.
Die obigen Ausführungen wurden basierend auf den dargestellten Figuren gemacht, aber die vorlie-
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den dargestellten Figuren gemacht, aber die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die obengenannten Beispiele begrenzt. Verschiedene Modifikationen können zu den grundlegenden Elementen der vorliegenden Erfindung innerhalb des Bereiches der beigefügten Ansprüche gemacht werden. Zum Beispiel kann der einschränkende Anschlag von einem getrennten Vorsprung an der Zwischenscharnierplatte oder der feststehenden Scharnierplatte angebracht werden, anstelle der Anschlagkante der Zwischenscharnierplatte. Weiter kann die Feder, die das zweite Kragenglied 22 gegen das erste Kragenglied 21 presst, durch eine elastische Hülse aus Gummi oder dergleichen ersetzt werden. Weiter kann die vorliegende Erfindung auch bei Raumtüren zusätzlich zu den Möbeltüren oder bei Doppeltüren zusätzlich zu Einzeltüren angewendet werden.
Wie bereits klar aus dem obigen Ausführungen hervor geht, ist für den vorliegenden Fall folgendes von besonderer Bedeutung: Da das zweite Kragenglied, das mit dem ersten Kragenglied zusammenwirkt, und der Stopper, der in die Führungsaussparung in der Zwischenscharnierplatte gleitet, einstückig aus Kunststoff gefertigt sind, ist es möglich, ein zweistufiges Scharnier bereitzustellen, das niedrig im Preis, überlegen in der Dauerfestigkeit ist und irritierende Geräusche während des Betriebes reduziert.
Aufstellung der Bezugszeichen
4 Schrankkörper
5 Tür
6 Aussparung
7 Schraube
8 Befestigungsplatte
9 Schraube
10 Scharnier
11 feststehende Schamierplatte
12 Zwischenscharnierplatte
13 erster Drehbolzen
14 zweiter Drehbolzen
15 bewegliche Scharnierplatte
16 Anschlagkante
17 Lagerloch
18 Vorsprung
19 Einführungsnut
20 bogenförmige Aussparung
21 erstes Kragenglied
22 zweites Kragenglied
23 Steuerfläche
24 Steuerfläche
26 Sicherungslöcher
27 Sicherungsstifte
28 Führungsaussparung
29 Kunststoffstopper
30 Druck-Schraubenfeder
31 Flachstück
32 hohler Zylinder
33 Lagerloch
34 Bolzenabschnitt mit grossem Durchmesser
35 Bolzenabschnitt mit kleinem Durchmesser

Claims (5)

Patentansprüche
1. Scharnier, mit einer feststehenden, an einem Körper (4) zu befestigenden Scharnierplatte (11), ferner mit einer Zwischenscharnierplatte (12), die an einem Ende mittels eines ersten Drehbolzen (13) an der feststehenden Scharnierplatte (11) angelenkt ist, ferner mit einer beweglichen Scharnierplatte (15), die an einer Seite einer Türe (5) zu befestigen ist und mit der Zwischenscharnierplatte (12) durch einen zweiten Drehbolzen (14) drehbar verbunden ist, welcher am anderen Ende der Zwischenscharnierplatte (12) befestigt ist, ferner mit einem Anschlag (16), welcher eine Schwenkbewegung der Zwischenscharnierplatte (12) um mehr als 90 Grad aus der geschlossenen Position hinsichtlich der feststehenden Scharnierplatte (11) beschränkt, gekennzeichnet durch:
- ein erstes und ein zweites aus Kunststoff hergestelltes Kragenglied (21, 22), die über den zweiten Drehbolzen (14) zwischen der Zwischenscharnierplatte (12) und der beweglichen Schamierplatte (15) angeordnet sind und an den aneinanderstehenden Enden in Umfangsrichtung wellenförmige Steuerflächen (23, 24) aufweisen, wobei das erste Kragenglied (21) an der beweglichen Scharnierplatte (15) befestigt ist und das zweite Kragenglied (22) einen Kunststoffstopper (29) aufweist, der mit dem zweiten Kragenglied (22) aus einem Stück gefertigt ist und der in eine Führungsaussparung (28) in der Zwischenscharnierplatte (12) gleitend eingreift;
- eine Feder (30), die das zweite Kragenglied (22) auf das erste Kragenglied (21) presst und zwischen der Zwischenscharnierplatte (12) und dem zweiten Kragenglied (22) angeordnet ist und welche durch ihre Federkraft das erste und das zweite Kragenglied (21, 22) in zusammengefügtem Zustand hält, wenn die Zwischenscharnierplatte (12) gedreht wird, das Ganze derart, dass die freie Drehung der beweglichen Schamierplatte (15) bezüglich der Zwischenscharnierplatte (12) beschränkt ist und dass bei einem Ausschwenken der Tür (5) um mehr als 90 Grad der Plastikstopper (29) durch das Drehen des ersten Kragengliedes (21) bezüglich des zweiten Kragengliedes (22) in axialer Richtung bewegt und aus der Führung (28) hervorsteht, um an einer vorderen Kante der feststehenden Schamierplatte (11) anzustehen, wodurch das Drehen der Zwischenscharnierplatte (12) aus der um 90 Grad geöffneten Position in die geschlossene Position beschränkt ist.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kragenglied (21) aus einem Stück mit dem Basissitz (25) gebildet ist, welcher an der beweglichen Scharnierplatte (15) ansteht und Sicherungsstifte (27) aufweist, welche in Löcher (26) in der beweglichen Scharnierplatte (15) eingreifen.
3. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (30) eine Druck-Schraubenfeder ist, die über dem zweiten Drehbolzen (14) zwischen dem zweiten Kragenglied (22) und der Zwischenscharnierplatte (12) eingefügt angeordnet ist.
4. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
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5. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Drehbolzen (14) einen Bolzenabschnitt (34) mit einem grossen Durchmesser, welcher drehbar in dem ersten und zweiten Kragenglied (21, 22) angeordnet ist, und einen Bolzenabschnitt (35) mit einem kleinen Durchmesser hat, welcher drehbar in einem Lagerloch in der beweglichen Scharnierplatte (15) angeordnet ist, und wobei der Absatz zwischen den Bolzenabschnitten (34, 35) an der beweglichen Scharnierplatte (15) ansteht und die Distanz zwischen der Zwischenscharnierplatte (12) und der beweglichen Scharnierplatte (12) konstant hält.
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- der erste Drehbolzen (13) an der feststehenden Schamierplatte (11) befestigt ist und drehbar in ein Lagerloch (17) passt, welches in der Zwischenscharnierplatte (12) angeordnet ist,
- die Spitze des ersten Drehbolzens (13) einen radialen Vorsprung (18) aufweist und das Lagerloch (17) der Zwischenscharnierplatte (12) eine Einführungsnut (19) enthält, in welche der Vorsprung (18) in axialer Richtung eingesetzt ist,
- die Zwischenscharnierplatte (12) an der der beweglichen Scharnierplatte zugewandten Seite mit einer bogenförmigen Aussparung (20) versehen ist, welche mit dem Lagerloch (17) und der Einführungsnut (19) zusammenhängt und zur Aufnahme des Vorsprungs (18) des ersten Drehbolzens (13) dient, wobei die Aussparung (20) zwischen dem Zentrum des Lagerlochs (17) und dem zweiten Drehbolzen (14) angeordnet ist.
CH357093A 1993-02-17 1993-11-30 Scharnier. CH687095A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5149693A JP3288107B2 (ja) 1993-02-17 1993-02-17 扉の蝶番装置

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CH357093A CH687095A5 (de) 1993-02-17 1993-11-30 Scharnier.

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