CH687172A5 - Kuechen-Unterschrank mit Abfallbehaelter. - Google Patents
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Description
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CH 687 172 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Küchen-Unterschrank, insbesondere als Unterbau von Spülbecken, mit einem horizontal verfahrbaren Auszug, der vorn eine Türe und dahinter zumindest einen Abfallbehälter trägt.
Hausmüll entsteht in erster Linie in der Küche beim Putzen und Zubereiten von Lebensmitteln auf der Arbeitsplatte oder im Spülenbereich. Daher ist es üblich, die Abfalleimer in einem Küchen-Unter-schrank, insbesondere unterhalb des Spülbeckens unterzubringen.
Im einfachsten Fall haben die Unterschränke Türscharniere mit vertikaler Schwenkachse. Dabei ist aber der Unterschrank in seiner Tiefe schlecht zugänglich. Es ist daher auch bekannt, den Abfallbehälter an der Türe zu befestigen, so dass er beim Öffnen der Türe automatisch mit heraus geschwenkt wird.
Ausserdem sind Unterschränke mit Rollenauszügen bekannt. Sie bieten eine wesentlich bessere Zugänglichkeit über die Breite wie auch über die Tiefe des Rollenschrankes, so dass zwei ausreichend gross bemessene Abfallbehälter nebeneinander aufgestellt werden können. Dieses System eignet sich insbesondere für die getrennte Müllverwertung, wenn also der eine Abfallbehälter für organische, der andere für anorganische Abfälle zur Verfügung stehen soll.
Schliesslich ist es auch bekannt, bei beengten Platzverhältnissen in der Küche die Schranktüre an ihrem unteren Rand um eine horizontale Achse zu lagern, so dass sie an ihrem oberen Bereich aus dem Schrank herausgeklappt werden kann und der mit ihr verbundene Abfallbehälter von oben zugänglich wird und beschickt werden kann. Dabei ist jedoch der Unterschrank in seinem hinteren Bereich kaum noch nutzbar.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Unterschrank für Abfallbehälter anzugeben, der ein maximales Ausnutzen der Schranktiefe wie auch der Schrankbreite gestattet und daher optimal zur getrennten Müllbehandlung geeignet ist. Darüber hinaus soll sich der erfindungsgemässe Unterschrank durch eine besonders bequeme Handhabung bzw. Bedienung auszeichnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Türe und der Abfallbehälter über eine horizontale Kipplagerung mit dem Auszug verbunden sind, so dass sie oben ein Stück aus dem Unterschrank herausklappbar sind und dass das Herausklappen der Türe durch eine in der Geschlossenstellung der Türe wirksame Verriegelung arretierbar ist, die durch ein von aussen zu betätigendes Druckelement lösbar ist, worauf die Türe selbsttätig um ihre horizontale Kipplagerung herausklappt.
Die Erfindung besteht also nicht nur in der Kombination der bisher getrennten Öffnungsmechanismen Klapptüre und Auszugstüre am gleichen Türelement, sondern vor allem auch in der neuartigen Türverriegelung bzw. in der Auflösung dieser Verriegelung durch Druck von aussen. Es genügt also,
wenn man während der Putzarbeiten mit dem Fuss oder mit dem Knie gegen die Türe drückt, worauf diese selbsttätig herausklappt und den oder die Abfallbehälter über die gesamte Schrankbreite freigibt. Die Hausfrau braucht sich also nicht zu bücken, ihre Hände bleiben frei und der Türgriff wird nicht schmutzig.
Soll auch der rückwärtige Schrankraum genutzt werden, indem eventuell weitere Abfallbehälter oder andere Utensilien untergebracht sein können, so wird die herausgeklappte Tür zusätzlich nach aussen gezogen, so dass der Schrankraum in seiner ganzen Tiefe leicht von oben zugänglich wird.
Das selbsttätige Herausklappen der Türe nach Betätigung des Druckelementes und dem dadurch bewirkten Lösen der Verriegelung kann durch Federkraft, ebenso aber auch durch das Eigengewicht der Türe und des Abfallbehälters erfolgen. Für die letztgenannte Alternative empfiehlt es sich, dass die Kipplagerung Schwenkhebel aufweist, die einerseits am Auszug, andererseits an der Türe oder einem damit verbundenen Teil, insbesondere der Halterung der Abfallbehälter, derart angelenkt sind, dass die Türe beim Lösen der Verriegelung neben dem Herausklappen eine leichte Abwärtsbewegung durchführt. Diese Abwärtsbewegung wird zweckmässig dadurch sichergestellt, dass die genannten Schwenkhebel sich von ihrer Anlenkung am Auszug nach hinten erstrecken und beim Lösen der Verriegelung nach unten verschwenken. Dadurch kommt es zu einer kombinierten Bewegung des unteren Türendes nach aussen und nach unten. Ein eventuelles Scheuern der Türe am Korpus des Unterschrankes wird dadurch ausgeschlossen.
Eine besonders zweckmässige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, die Kipplagerung so zu gestalten, dass man für die äussere Begrenzung des Herausklappens der Türe keine Anschläge oder Stossdämpfer benötigt. Zu diesem Zweck weist die Kipplagerung zusätzliche Schwenkhebel auf, die im hinteren Bereich des Auszuges einerseits und an sich von der Tür nach innen erstreckenden Armen andererseits angelenkt sind und die beim Herausklappen der Türe nach oben schwenken und dabei eine Winkelstellung, in der sie mit den genannten Armen fluchten, überschreiten. Die zusätzlichen Schwenkhebel fungieren also ähnlich wie Kniehebel und bewirken - je stärker sie sich der Fluchtlinie mit den genannten Armen oder mit der zuvor erwähnten Kipplagerung nahe dem unteren Türende annähern - eine sanfte Verzögerung des Herausklappens der Türe. Da es zu keinem Stoss kommt, arbeitet die erfindungsgemässe Unterschrankkombination sehr leise. Ausserdem bleibt sie kostengünstig, weil die Dämpfung dank der Geometrie der Kipplagerung in diese integriert ist und somit keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden.
Konstruktiv besonders günstig ist es, wenn die genannten Arme, die mit der hinteren Kipplagerung zusammenwirken, zugleich als Träger für den oder die Abfallbehälter fungieren.
Für die Ausbildung des Druckelementes zum Lösen der Verriegelung zwischen Türe und Unterschrank bieten sich dem Fachmann verschiedene
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Möglichkeiten. Eine besonders günstige Ausgestaltung besteht darin, für das Druckelement einen sogenannten Druckschnäpper zu verwenden. Er hat die Eigenschaft, die Türe entgegen der auf sie einwirkenden Öffnungskräfte in der Geschlossenstellung zu halten; wird die Tür aber aus der Geschlossenstellung heraus weiter nach hinten gedrückt, so löst er die Verriegelung, so dass sie durch ihr Eigengewicht automatisch aufklappt. Zum erneuten Verriegeln braucht sie lediglich wieder in die Geschlossenstellung gedrückt zu werden.
Hinsichtlich der Position des Druckschnäppers oder allgemein der Verriegelung bieten sich mehrere Möglichkeiten. Wird sie zwischen der Türe, insbesondere dem oberen Bereich der Türe und dem Unterschrank angeordnet, so ist sie leicht zugänglich und aufgrund der relativ grossen Stellwege auch gut justierbar.
Stattdessen kann die Verriegelung aber auch an der Kipplagerung angreifen, insbesondere in diese integriert sein, indem einer der beim Aufklappen der Türe mitschwenkenden Hebel der Kipplagerung arretiert wird. Ebenso kann die Verriegelung auch zwischen dem Auszug einerseits und der Türe bzw. einem mit ihr verschwenkbaren Teil andererseits angeordnet werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung; Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Unterschrankes in geschlossenem Zustand;
Fig. 2 die entsprechende Seitenansicht bei herausgeklappter Türe;
Fig. 3 die entsprechende Ansicht bei herausgefahrenem Auszug;
Fig. 4 eine vergrösserte, schematische Darstellung der Kipplagerung;
Fig. 5 eine vergrösserte Darstellung des Druckschnäppers.
In Fig. 1 erkennt man einen herkömmlichen Unterschrank 1, der unten einen Sockel 2, oben eine Arbeitsplatte 3 aufweist. In die Arbeitsplatte 3 ist eine Spüle 4 eingebaut. Der Raum vor der Spüle 4 wird durch eine ortsfeste Blende 5 abgedeckt. Unterhalb dieser Blende schliesst sich eine Türe 6 an, hinter der zwei Abfallbehälter 7 und 8 untergebracht sind.
Wesentlich ist nun, dass die Türe 6 nicht unmittelbar mit einem im Unterschrank montierten Rollenauszug 9 verbunden ist, sondern unter Zwischenschaltung einer Kipplagerung 10. Ebenso wesentlich ist, dass die Türe 6 durch ein spezielles, auf Druck ansprechendes Verriegelungselement 11 in der Geschlossenstellung gehalten wird und die Mechanik der Kipplagerung 10 so ausgelegt ist, dass die Türe 6 beim Lösen des Verriegelungselementes 11 selbsttätig nach aussen klappt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Der Rollenauszug 9 ist in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Er besteht im Prinzip aus einem Paar gegenüberliegender, am Unterschrank montierter Führungsschienen 9a und einem Paar darauf horizontal verfahrbar gelagerter Laufschienen 9b (vergleiche Fig. 3).
Die Laufschienen 9b tragen die vorerwähnte Kipplagerung 10. Sie besteht aus einem Rahmen 12, der sowohl die Türe 6, wie auch den Abfallbehälter 7 trägt. Der Rahmen 12 ist nahe seinem vorderen und hinteren Ende jeweils über Hebel 13, bzw. 14, die sowohl am Rahmen 12, wie auch an den Laufschienen 9b angelenkt sind, schwenkbar gegenüber den Laufschienen 9b gelagert. Dabei erstrecken sich die Hebel 13 ausgehend von ihren Anlenkpunkten an den Laufschienen 9b nach hinten, die Hebel 14 hingegen ausgehend von den Anlenkpunkten an den Laufschienen 9b nach vorn. Des weiteren ist die Hebelgeometrie so gewählt, dass die Hebel 13 kürzer als die Hebel 14 sind und dass zumindest die Hebel 13 sich grob horizontal erstrecken, wenn sich die Türe 6 in der Geschlossenstellung befindet.
Wird nun durch Druck gegen die Türe 6 nach innen das Verriegelungselement 11, auf das später noch näher eingegangen wird, gelöst, so hat die beschriebene Hebelgeometrie zur Folge, dass der Rahmen 12 an seinem der Tür zugewandten Ende nach unten, an seinem nach innen liegenden Ende jedoch nach oben verschwenkt wird. Dieser Bewegungsablauf, der in Fig. 4 vergrössert dargestellt ist, geht so vonstatten, dass die Türe 6 mitsamt ihrem Abfallbehälter 7 selbsttätig herausklappt, weil ihr Schwerpunkt in herausgeklappter Position auf einem tieferen Niveau liegt, als in eingeklappter Stellung.
Der Hebel 14 führt beim Herausklappen der Türe eine Schwenkbewegung von einer nach unten geneigten Winkelstellung bis über die Horizontale durch, vergleiche Fig. 4. Im Verlauf dieser Schwenkbewegung überschreitet er die Fluchtlinie mit dem Rahmen 12 und von da an wird der Rahmen 12 wieder etwas nach links verschoben, wobei der gegenüberliegende Hebel 13 leicht angehoben wird. Dieses Anheben des Rahmens 12 wirkt der von der Tür und dem Abfallbehälter ausgeübten Gewichtskraft entgegen und bildet eine natürliche Abbremsung gegen Ende des Herausklappens. Ein Festanschlag oder ein spezielles Dämpfungsglied erübrigen sich also.
Die Hausfrau kann also, ohne die Hände zu benutzen, die Türe 6 in einem solchen Ausmass öffnen, dass der Abfallbehälter 7 bequem von oben zugänglich wird.
Soll auch der Raum hinter dem Abfallbehälter 7 genutzt werden, so wird die Türe 6 nach aussen gezogen, so dass sie mitsamt der Kipplagerung 10 und der Laufschiene 9b parallel verfahren wird. Diese Stellung ist in Fig. 3 dargestellt.
Das Schliessen der Türe 6 erfolgt in beiden Fällen durch einfaches Zurückklappen, wobei das Verriegelungselement 11 automatisch wirksam wird.
Ein Beispiel für ein an sich bekanntes Verriegelungselement ist in Fig. 5 dargestellt. Man sieht dort, dass es aus einem an der Innenseite der Türe 6 montierten Haken 15 einerseits und einem an der Seitenwand des Unterschrankes schwenkbar gelagerten Schnappriegel 16 andererseits besteht.
Der Haken 15 weist an seinem, dem Schnapprie5
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Der Schnappriegel 16 ist seinerseits um eine horizontale Drehachse 16a schwenkbar gelagert, jedoch mit soviel Spiel, dass er bei entsprechender Querkraft auch seitlich etwas ausweichen kann. Er wird durch eine Feder 16b nach unten gegen einen nicht sichtbaren Anschlag gedrückt. Mit seinem vorderen, abgewinkelten Ende 16c steht er in Flucht mit dem nach innen ragenden Teil des Hakens 15.
Die Funktion ist folgende: Wird die Türe 6 zugedrückt, so leitet das abgewinkelte Ende 16c des Schnappriegels auf der schrägen Anlauffläche 15a des Hakens nach oben, bis es in den vertikalen Schlitz 15b des Hakens einschnappen kann. Es liegt dann auf dem oberen Rand der seitlichen Ausbiegung 15c. In dieser Stellung ist die Türe 6 verriegelt. Sie hat dabei noch einige Millimeter Luft gegenüber der angrenzenden Seitenwand des Unterschrankes.
Zum Öffnen der Türe wird sie leicht nach innen gedrückt, bis die seitliche Ausbiegung 15c das abgewinkelte Ende 16c nicht mehr zu halten vermag. Der Schnappriegel 16 schnappt dann in seine untere Endposition, wobei das abgewinkelte Ende 16c in gleicher Höhe zu liegen kommt, wie die seitliche Ausbiegung 15c. Der Formschluss zwischen den Teilen 15 und 16 ist dann aufgehoben und die auf die Tür 6 wirksame Öffnungskraft - erzeugt durch die Kippmechanik, durch eine Feder oder auf andere Weise, ist dann in der Lage, den Haken 15 unter seitlicher Auslenkung des Schnappriegels 16 herauszuziehen. Die Türe 6 führt dann die zuvor beschriebene Kippbewegung durch in die in Fig. 2 dargestellte Position.
Selbstverständlich liegt es aber im Rahmen der Erfindung, die durch Druck von aussen zu lösende Türverriegelung auch durch andere Konstruktionen herbeizuführen.
Claims (13)
1. Küchen-Unterschrank (1), insbesondere als Unterbau von Spülbecken (4), mit einem horizontal herausfahrbaren Auszug (9), der vorn eine Tür (6) und dahinter zumindest einen Abfallbehälter (7) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Türe (6) und der Abfallbehälter (7) über eine Kipplagerung (10) mit horizontaler Achse mit dem Auszug (9) verbunden sind, so dass sie oben ein Stück aus dem Unterschrank herausklappbar sind und dass das Herausklappen der Türe (6) durch eine Verriegelung (11) arretierbar ist, die durch ein von aussen zu betätigendes Druckelement lösbar ist, worauf die Türe selbsttätig um ihre horizontale Kipplagerung herausklappt.
2. Unterschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Herausklappen der Türe (6) und des Abfallbehälters (7) beim Lösen der Verriegelung (11) durch Federkraft erfolgt.
3. Unterschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dass Herausklappen der Türe (6) und des Abfallbehälters (7) beim Lösen der Verriegelung (11) durch ihr Eigengewicht erfolgt.
4. Unterschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipplagerung (10) Schwenkhebel (13, 14) aufweist, die einerseits an dem herausfahrbaren Teil (9b) des Auszuges (9), andererseits an der Türe (6) oder einem damit verbundenen Teil (12) derart angelenkt sind, dass die Türe (6) beim Lösen der Verriegelung (11) neben dem Herausklappen eine leichte Abwärtsbewegung durchführt.
5. Unterschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel (13) sich von ihrer Anlenkung an dem herausziehbaren Teil (9b) des Auszuges (9) in das Innere des Unterschrankes erstrecken und beim Lösen der Verriegelung
(11) nach unten verschwenken.
6. Unterschrank nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipplagerung Schwenkhebel (14) aufweist, die im hinteren Bereich des herausziehbaren Teiles (9b) des Auszuges (9) einerseits und an sich von der Türe (6) nach innen erstreckenden Armen (12) andererseits angelenkt sind und die beim Herausklappen der Türe (6) nach oben schwenken und dabei eine Winkelstellung, in der sie mit den genannten Armen
(12) fluchten, überschreiten.
7. Unterschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (12) einen Träger für den Abfallbehälter (7) bilden.
8. Unterschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung (11) durch einen Druckschnäpper (15, 16) gebildet ist.
9. Unterschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung (11) zwischen dem oberen Bereich der Türe (6) und einer Seitenwand des Unterschrankes (1) positioniert ist.
10. Unterschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung zwischen der Türe (6) oder einem mit ihr verschwenkbaren Teil einerseits und dem Auszug (9) andererseits angeordnet ist.
11. Unterschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung auf die Kipplagerung (10) einwirkt.
12. Unterschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türe (6) selbst als Druckelement zum Lösen der Verriegelung (11) fungiert.
13. Kipplagerung für einen Küchen-Unterschrank gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| NV | New agent |
Representative=s name: COM PAT AG |
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| NV | New agent |
Ref country code: CH Representative=s name: R. A. EGLI & CO. PATENTANWAELTE |
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| PFA | Name/firm changed |
Owner name: NIRO-PLAN AG Free format text: NIRO-PLAN AG#BAARERSTRASSE 59#6300 ZUG (CH) -TRANSFER TO- NIRO-PLAN AG#FRANKE-STRASSE 2#4663 AARBURG (CH) |
|
| PL | Patent ceased |