DE4143473C2 - Küchenunterschrank mit Abfallbehälter - Google Patents
Küchenunterschrank mit AbfallbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kipplagerung für einen
Küchen-Unterschrank, der einen horizontal verfahrbaren
Auszug aufweist, welcher vorn eine Türe und dahinter zu
mindest einen Abfallbehälter trägt.
Hausmüll entsteht in erster Linie in der Küche beim
Putzen und Zubereiten von Lebensmitteln auf der Arbeits
platte oder im Spülenbereich. Daher ist es üblich, die
Abfalleimer in einem Küchen-Unterschrank, insbesondere
unterhalb des Spülbeckens unterzubringen.
Im einfachsten Fall haben die Unterschränke Türscharniere
mit vertikaler Schwenkachse. Dabei ist aber der Unter
schrank in seiner Tiefe schlecht zugänglich. Es ist daher
auch bekannt, den Abfallbehälter an der Türe zu befesti
gen, so daß er beim Öffnen der Türe automatisch mit
herausgeschwenkt wird.
Außerdem sind Unterschränke mit Rollenauszügen bekannt.
Sie bieten eine wesentlich bessere Zugänglichkeit über
die Breite wie auch über die Tiefe des Rollenschrankes,
so daß zwei ausreichend groß bemessene Abfallbehälter
nebeneinander aufgestellt werden können. Dieses System
eignet sich insbesondere für die getrennte Müllverwer
tung, wenn also der eine Abfallbehälter für organische,
der andere für anorganische Abfälle zur Verfügung stehen
soll.
Schließlich ist es auch bekannt, bei beengten Platzver
hältnissen in der Küche die Schranktüre an ihrem unteren
Rand um eine horizontale Achse zu lagern, so daß sie an
ihrem oberen Bereich aus dem Schrank herausgeklappt wer
den kann und der mit ihr verbundene Abfallbehälter von
oben zugänglich wird und beschickt werden kann. Dabei ist
jedoch der Unterschrank in seinem hinteren Bereich kaum
noch nutzbar.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden Er
findung darin, eine Kipplagerung für einen einen Abfallbehälter
aufnehmenden Unterschrank anzugeben, mit der ein maxima
les Ausnutzen der Schranktiefe wie auch der Schrankbreite
gestattet ist, so daß sich der Schrank dann optimal zur
getrennten Müllbehandlung eignet. Darüber hinaus soll
sich die erfindungsgemäße Kipplagerung durch eine be
sonders bequeme sowie eine betriebssichere Handhabung
bzw. Bedienung auszeichnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Kipplagerung mit einer horizontalen Achse ausgebildet
und an dem Auszug befestigt ist und diesen mit der Tür
und dem Abfallbehälter verbindet, so daß Tür und Abfall
behälter oben ein Stück aus dem Unterschrank heraus
klappbar sind, wobei das Herausklappen der Türe durch
eine in der Geschlossenstellung der Türe wirksame Verrie
gelung arretierbar ist, die durch ein von außen zu be
tätigendes Druckelement lösbar ist, worauf die Türe
selbsttätig um die horizontale Kipplagerung herausklappt.
Der Vorteil der Erfindung liegt damit darin, daß es
genügt, wenn man während der Putzarbeiten mit dem Fuß
oder mit dem Knie gegen die Türe drückt, worauf diese
selbsttätig herausklappt und den oder die Abfallbehälter
über die gesamte Schrankbreite freigibt. Die Hausfrau
braucht sich also nicht zu bücken, ihre Hände bleiben
frei und der Türgriff wird nicht schmutzig.
Soll auch der rückwärtige Schrankraum genutzt werden,
indem eventuell weitere Abfallbehälter oder andere Uten
silien untergebracht sein können, so wird die herausge
klappte Tür zusätzlich nach außen gezogen, so daß der
Schrankraum in seiner ganzen Tiefe leicht von oben zu
gänglich wird.
Das selbsttätige Herausklappen der Türe nach Betätigung
des Druckelementes und dem dadurch bewirkten Lösen der
Verriegelung kann durch Federkraft, ebenso aber auch
durch das Eigengewicht der Türe und des Abfallbehälters
erfolgen. Für die letztgenannte Alternative empfiehlt es
sich, daß die Kipplagerung Schwenkhebel aufweist, die
einerseits am Auszug, andererseits an der Türe oder einem
damit verbundenen Teil, insbesondere der Halterung der
Abfallbehälter, derart angelenkt sind, daß die Türe beim
Lösen der Verriegelung neben dem Herausklappen eine
leichte Abwärtsbewegung durchführt. Diese Abwärtsbewegung
wird zweckmäßig dadurch sichergestellt, daß die genannten
Schwenkhebel sich von ihrer Anlenkung am Auszug nach hin
ten erstrecken und beim Lösen der Verriegelung nach unten
verschwenken. Dadurch kommt es zu einer kombinierten Be
wegung des unteren Türendes nach außen und nach unten.
Ein eventuelles Scheuern der Türe am Korpus des Unter
schrankes wird dadurch ausgeschlossen.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung
besteht darin, die Kipplagerung so zu gestalten, daß man
für die äußere Begrenzung des Herausklappens der Türe
keine Anschläge oder Stoßdämpfer benötigt. Zu diesem
Zweck weist die Kipplagerung zusätzliche Schwenkhebel
auf, die im hinteren Bereich des Auszuges einerseits und
an sich von der Tür nach innen erstreckenden Armen ande
rerseits angelenkt sind und die beim Herausklappen der
Türe nach oben schwenken und dabei eine Winkelstellung,
in der sie mit den genannten Armen fluchten, überschrei
ten. Die zusätzlichen Schwenkhebel fungieren also ähnlich
wie Kniehebel und bewirken - je stärker sie sich der
Fluchtlinie mit den genannten Armen oder mit der zuvor
erwähnten Kipplagerung nahe dem unteren Türende annähern
- eine sanfte Verzögerung des Herausklappens der Türe. Da
es zu keinem Stoß kommt, arbeitet die erfindungsgemäße
Kipplagerung sehr leise. Außerdem bleibt sie kosten
günstig, weil die Dämpfung dank der Geometrie der Kippla
gerung in diese integriert ist und somit keine zusätz
lichen Bauteile benötigt werden.
Konstruktiv besonders günstig ist es, wenn die genannten
Arme, die mit der hinteren Kipplagerung zusammenwirken,
zugleich als Träger für den oder die Abfallbehälter fun
gieren.
Für die Ausbildung des Druckelementes zum Lösen der Ver
riegelung zwischen Türe und Unterschrank bieten sich dem
Fachmann verschiedene Möglichkeiten.
Eine Ausgestaltung besteht darin, für das Druckelement
einen sogenannten Druckschnäpper zu verwenden. Er hat die
Eigenschaft, die Türe entgegen der auf sie einwirkenden
Öffnungskräfte in der Geschlossenstellung zu halten; wird
die Tür aber aus der Geschlossenstellung heraus weiter
nach hinten gedrückt, so löst er die Verriegelung, so daß
sie durch ihr Eigengewicht automatisch aufklappt. Zum er
neuten Verriegeln braucht sie lediglich wieder in die Ge
schlossenstellung gedrückt zu werden.
Hinsichtlich der Position des Druckschnäppers oder allge
mein der Verriegelung bieten sich mehrere Möglichkeiten,
z. B. kann die Verriegelung an der Kipplagerung angreifen,
insbesondere in diese integriert sein, indem einer der
beim Aufklappen der Türe mitschwenkenden Hebel der Kipp
lagerung arretiert wird. Ebenso kann die Verriegelung
auch zwischen dem Auszug einerseits und der Türe bzw.
einem mit ihr verschwenkbaren Teil andererseits angeord
net werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbei
spieles anhand der Zeichnung; Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Unterschrankes in ge
schlossenem Zustand;
Fig. 2 die entsprechende Seitenansicht bei herausge
klappter Türe;
Fig. 3 die entsprechende Ansicht bei herausgefahrenem
Auszug;
Fig. 4 eine vergrößerte, schematische Darstellung der
Kipplagerung;
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Druckschnäp
pers.
In Fig. 1 erkennt man einen herkömmlichen Unterschrank
1, der unten einen Sockel 2, oben eine Arbeitsplatte 3
aufweist. In die Arbeitsplatte 3 ist eine Spüle 4 einge
baut. Der Raum vor der Spüle 4 wird durch eine ortsfeste
Blende 5 abgedeckt. Unterhalb dieser Blende schließt sich
eine Türe 6 an, hinter der zwei Abfallbehälter 7 und 8
untergebracht sind.
Wesentlich ist nun, daß die Türe 6 nicht unmittelbar mit
einem im Unterschrank montierten Rollenauszug 9 verbunden
ist, sondern unter Zwischenschaltung einer Kipplagerung
10.
Im hier dargestellten Beispiel wird die Türe 6 durch ein
spezielles, auf Druck ansprechendes Verriegelungselement
11 in der Geschlossenstellung gehalten und die Mechanik
der Kipplagerung 10 ist so ausgelegt, daß die Türe 6 beim
Lösen des Verriegelungselementes 11 selbsttätig nach
außen klappt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Der Rollenauszug 9 ist in zahlreichen Ausführungsformen
bekannt. Er besteht im Prinzip aus einem paar gegenüber
liegender, am Unterschrank montierter Führungsschienen 9a
und einem paar darauf horizontal verfahrbar gelagerter
Laufschienen 9b (vergleiche Fig. 3).
Die Laufschienen 9b tragen die vorerwähnte Kipplagerung
10. Sie besteht aus einem Rahmen 12, der sowohl die Türe
6 wie auch den Abfallbehälter 7 trägt. Der Rahmen 12 ist
nahe seinem vorderen und hinteren Ende jeweils über Hebel
13 bzw. 14, die sowohl am Rahmen 12 wie auch an den
Laufschienen 9b angelenkt sind, schwenkbar gegenüber den
Laufschienen 9b gelagert. Dabei erstrecken sich die Hebel
13 ausgehend von ihren Anlenkpunkten an den Laufschienen
9b nach hinten, die Hebel 14 hingegen ausgehend von den
Anlenkpunkten an den Laufschienen 9b nach vorn. Deswei
teren ist die Hebelgeometrie so gewählt, daß die Hebel 13
kürzer als die Hebel 1 4 sind und daß zumindest die Hebel
3 sich grob horizontal erstrecken, wenn sich die Türe 6
in der Geschlossenstellung befindet.
Wird nun durch Druck gegen die Türe 6 nach innen das Verriegelungselement
11 auf das später noch näher einge
gangen wird, gelöst, so hat die beschriebene Hebelgeome
trie zur Folge, daß der Rahmen 12 an seinem der Tür zuge
wandten Ende nach unten, an seinem nach innen liegenden
Ende jedoch nach oben verschwenkt wird. Dieser Bewegungs
ablauf, der in Fig. 4 vergrößert dargestellt ist, geht
so vonstatten, daß die Türe 6 mitsamt ihrem Abfallbehäl
ter 7 selbsttätig herausklappt, weil ihr Schwerpunkt in
herausgeklappter Position auf einem tieferen Niveau
liegt als in eingeklappter Stellung.
Der Hebel 14 führt beim Herausklappen der Türe eine
Schwenkbewegung von einer nach unten geneigten Winkel
stellung bis über die Horizontale durch, vergleiche Fig.
4. In Verlauf dieser Schwenkbewegung überschreitet er die
Fluchtlinie mit dem Rahmen 12 und von da an wird der
Rahmen 12 wieder etwas nach links verschoben, wobei der
gegenüberliegende Hebel 13 leicht angehoben wird. Dieses
Anheben des Rahmens 12 wirkt der von der Tür und dem Ab
fallbehälter ausgeübten Gewichtskraft entgegen und bildet
eine natürliche Abbremsung gegen Ende des Herausklappens.
Ein Festanschlag oder ein spezielles Dämpfungsglied erüb
rigen sich also.
Die Hausfrau kann also, ohne die Hände zu benutzen, die
Türe 6 in einem solchen Ausmaß öffnen, daß der Abfallbe
hälter 7 bequem von oben zugänglich wird.
Soll auch der Raum hinter dem Abfallbehälter 7 genutzt
werden, so wird die Türe 6 nach außen gezogen, so daß sie
mitsamt der Kipplagerung 10 und der Laufschiene 9b para
llel verfahren wird. Diese Stellung ist in Fig. 3 darge
stellt.
Das Schließen der Türe 6 erfolgt in beiden Fällen durch
einfaches Zurückklappen, wobei das Verriegelungselement
11 automatisch wirksam wird.
Ein Beispiel für ein an sich bekanntes Verriegelungsele
ment ist in Fig. 5 dargestellt. Man sieht dort, daß es
aus einem an der Innenseite der Türe 6 montierten Haken
15 einerseits und einem z. B. an dem Auszug 9 schwenkbar
gelagerten Schnappriegel 16 andererseits besteht.
Der Haken 15 weist an seinem, dem Schnappriegel zuge
wandten Ende eine schräge Anlauffläche 15a auf, an die
sich zur Türe hin ein vertikaler Schlitz 15b anschließt,
der seinerseits im unteren Bereich einen Versatz zur Türe
hin durchführt und an der der Türe abgewandten Seite von
einer seitlichen Ausbiegung 15c begrenzt wird.
Der Schnappriegel 16 ist seinerseits um eine horizontale
Drehachse 16a schwenkbar gelagert, jedoch mit soviel
Spiel, daß er bei entsprechender Querkraft auch seitlich
etwas ausweichen kann. Er wird durch eine Feder 16b nach
unten gegen einen nicht sichtbaren Anschlag gedrückt. Mit
seinem vorderen, abgewinkelten Ende 16c steht er in
Flucht mit dem nach innen ragenden Teil des Hakens 15.
Die Funktion ist folgende: Wird die Türe 6 zugedrückt, so
leitet das abgewinkelte Ende 16c des Schnappriegels auf
der schrägen Anlauffläche 15a des Hakens nach oben, bis
es in den vertikalen Schlitz 15b des Hakens einschnappen
kann. Es liegt dann auf dem oberen Rand der seitlichen
Ausbiegung 15c. In dieser Stellung ist die Türe 6 ver
riegelt. Sie hat dabei noch einige Millimeter Luft gegenüber
der angrenzenden Seitenwand des Unterschrankes.
Zum Öffnen der Türe wird sie leicht nach innen gedrückt,
bis die seitliche Ausbiegung 15c das abgewinkelte Ende
16c nicht mehr zu halten vermag. Der Schnappriegel 16
schnappt dann in seine untere Endposition, wobei das ab
gewinkelte Ende 16c in gleicher Höhe zu liegen kommt, wie
die seitliche Ausbiegung 15c. Der Formschluß zwischen den
Teilen 15 und 16 ist dann aufgehoben und die auf die Tür
6 wirksame Öffnungskraft - erzeugt durch die Kippmecha
nik, durch eine Feder oder auf andere Weise - ist dann in
der Lage, den Haken 15 unter seitlicher Auslenkung des
Schnappriegels 16 herauszuziehen. Die Türe 6 führt dann
die zuvor beschriebene Kippbewegung durch in die in Fig.
2 dargestellte Position.
Selbstverständlich liegt es aber im Rahmen der Erfindung,
die durch Druck von außen zu lösende Türverriegelung auch
durch andere Konstruktionen herbeizuführen.
Claims (10)
1 . Kipplagerung für einen Küchen-Unterschrank (1) , der
einen horizontal herausfahrbaren Auszug (9) aufweist, der
vorn eine Tür (6) und dahinter zumindest einen Abfallbe
hälter (7) trägt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kipplagerung mit horizontaler Achse ausgebildet
und an dem Auszug (9) befestigt ist und diesen mit der
Türe (6) und dem Abfallbehälter (7) verbindet, so daß Tür
und Abfallbehälter oben ein Stück aus dem Unterschrank
herausklappbar sind, wobei das Herausklappen der Türe (6)
durch eine Verriegelung (11) arretierbar ist, die durch
ein von außen zu betätigendes Druckelement lösbar ist,
worauf die Türe selbsttätig um die horizontale
Kipplagerung herausklappt.
2. Kipplagerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Herausklappen der Türe (6) und des Abfallbehäl
ters (7) beim Lösen der Verriegelung (11) durch Feder
kraft erfolgt.
3. Kipplagerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß daß Herausklappen der Türe (6) und des Abfallbehäl
ters (7) beim Lösen der Verriegelung (11) durch ihr
Eigengewicht erfolgt.
4. Kipplagerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie Schwenkhebel (13, 14) aufweist, die einerseits an
dem herausfahrbaren Teil (9b) des Auszuges (9), anderer
seits an der Türe (6) oder einem damit verbundenen Teil
(12) derart angelenkt sind, daß die Türe (6) beim Lösen
der Verriegelung (11) neben dem Herausklappen eine leich
te Abwärtsbewegung durchführt.
5. Kipplagerung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkhebel (13) sich von ihrer Anlenkung an dem
herausziehbaren Teil (9b) des Auszuges (9) in das Innere
des Unterschrankes erstrecken und beim Lösen der Verrie
gelung (11) nach unten verschwenken.
6. Kipplagerung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie Schwenkhebel (14) aufweist, die im hinteren
Bereich des herausziehbaren Teiles (9b) des Auszuges (9)
einerseits und an sich von der Türe (6) nach innen er
streckenden Armen (12) andererseits angelenkt sind und
die beim Herausklappen der Türe (6) nach oben schwenken
und dabei eine Winkelstellung, in der sie mit den
genannten Armen (12) fluchten, überschreiten.
7. Kipplagerung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (12) einen Träger für den Abfallbehälter (7)
bilden.
8. Kipplagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung (11) durch einen Druckschnäpper (15,
16) gebildet ist.
9. Kipplagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung zwischen der Türe (6) oder einem mit
ihr verschwenkbaren Teil einerseits und dem Auszug (9)
andererseits angeordnet ist.
10. Kipplagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung auf die Kipplagerung (10) einwirkt.
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