CH687191A5 - Vorrichtung zum Einfuelen von Fuelgut in eine Huelle, insbesondere einen Briefumschlag. - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuelen von Fuelgut in eine Huelle, insbesondere einen Briefumschlag. Download PDFInfo
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Description
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CH 687 191 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Gattung.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist aus der DE-OS 3 312 087 bekannt. Hierbei wird die Hülle von einem Stapel vereinzelt, die Verschlussklappe der Hülle geöffnet und diese dann flach liegend auf einer ersten, leicht ansteigenden Transportbahn einer Einfüllstation von unten zugeführt. Das Füllgut wird der Einfüllstation ebenfalls flach liegend auf einer zweiten, schräg abfallenden Transportbahn zugeführt. Die beiden Transportbahnen verlaufen in ihrem Endbereich im wesentlichen deckungsgleich übereinander. Auf der ersten Transportbahn wird die Hülle so transportiert, dass ihre Einfüllöffnung nach hinten weist. In die durch Saugmittel offengehaltene Hülle wird dann das Füllgut unter Venwendung von Einfüllführungen und Ausrichtnocken durch Anhalten der Hülle oder durch Erhöhung der Transportgeschwindigkeit des Füllgutes gegenüber derjenigen der Hülle eingefüllt. Beide Verfahrensweisen erfordern eine komplizierte Mechanik und eine präzise und dementsprechend aufwendige Steuerung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der einleitend genannten Gattung zu schaffen, die zu einem kontinuierlichen Einfüllvorgang bei hoher Taktgeschwindigkeit führen ohne hierzu eine komplizierte Kinematik und eine dementsprechend aufwendige Steuerung zu benötigen.
Die erfindungsgemässe Ausbildung der Vorrichtung ergibt sich durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Transportbahn für das Füllgut und diejenige für die Hülle höhengleich nebeneinander an der Einfüllstation enden zu lassen und diese im wesentlichen als dritte Transportbahn auszubilden, auf welcher das Füllgut rechtwinklig zur Transportbahn in die Hülle eingeschoben oder umgekehrt die letztere über das Füllgut geschoben wird. Dies ermöglicht es, alle Transportbahnen synchron laufen zu lassen, mit einfachen Positionierhilfen für die Hülle und das Füllgut auszukommen und hohe Taktgeschwindigkeiten zu erzielen.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer beispielhaft gewählten Ausführungsform schematisch vereinfacht dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch die dritte Transportbahn längs der Linie l-l in Fig. 1,
Fig. 3 einen im vergrösserten Massstab gehaltenen Schnitt durch die dritte Transportbahn, entsprechend der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch die dritte Transportbahn in vergrössertem Massstab,
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Teilbereich, jedoch im Querschnitt und
Fig. 6 eine Aufsicht auf einen Teilbereich der unterhalb der Transportebene der dritten Transportbahn angeordneten Führungsholme.
Bei der in Fig. 1 in der Aufsicht dargestellten Einfüllvorrichtung verläuft der Transportweg von links nach rechts. Die Vorrichtung umfasst eine erste Transportbahn 25, auf der hier als Einzelblätter dargestelltes Füllgut 3 flachliegend gefördert wird. Auf die Transportbahn 25 gelangt das Füllgut 3 aus einem oder mehreren der seitlich neben der Transportbahn 25 angeordneten Füllguteinzüge 21 bis 21"". Geeignete Steuerungen, die die richtige Reihenfolge bzw. Sortierung des Füllgutes sicherstellen, sind bekannt. Parallel und höhengleich zu der ersten Transportbahn 25 verläuft eine mit gleicher Geschwindigkeit angetriebene, zweite Transportbahn 23 für Hüllen 2, z.B. Briefhüllen, die von einem Hüllenstapel 38 einer Anlegestation 22 abgezogen werden. Wichtig ist, dass die Hülle 2 und das Füllgut 3 relativ zueinander ausgerichtet transportiert werden. Hierzu weist die erste Transportbahn 25 Mitnehmer 37 und die zweite Transportbahn 24 Mitnehmer 42 auf. Das Füllgut 3 bzw. die Hülle 2 liegen mit ihren bezogen auf die Förderrichtung hinteren Rändern formschlüssig gegen die betreffenden Mitnehmer an. Die Hüllen 2 sind so orientiert, dass ihre Einfüllöffnung dem Füllgut zugewandt ist.
Die erste und die zweite Transportbahn enden an der Einlaufseite einer Einfüllstation, die ihrerseits aus einer dritten Transportbahn 4 besteht. Auf dieser dritten Transportbahn, die anhand der weiteren Figuren noch näher beschrieben werden wird, wird das Füllgut 3 durch eine der Transportbewegung überlagerte, zu dieser rechtwinklige Verschiebebewegung in die Einfüllöffnung der offengehaltenen Hülle hineingeschoben. Die zeichnerisch dargestellten Briefhüllen passieren deshalb eine der dritten Transportbahn 4 vorgeschaltete Öffnungsvorrichtung 24 für die Verschlusslaschen 17 der Hüllen 2.
Ordnungsgemäss gefüllte Hüllen werden von der dritten Transportbahn an eine in deren Verlängerung liegende, vierte Transportbahn 39 übergeben, der eine Verschlussstation 26 zugeordnet ist und die an einer Ablage 27 endet. Nicht eingefülltes Füllgut 3' gelangt hingegen auf eine ebenfalls am Ende der dritten Transportbahn, jedoch seitlich neben der vierten Transportbahn 39 angeordnete Fehlablage 20.
Einzelheiten der dritten Transportbahn 4 sind in den Fig. 2 bis 6 dargestellt. Der Querschnitt in Fig. 2 zeigt, dass die dritte Transportbahn aus zwei voneinander beabstandeten, parallelen Traversen
28, 28' besteht, die über eine Anzahl von Quertraversen 30 miteinander verbunden sind. Die Traversen 28, 28' tragen innenseitig Zahnriemenführungen
29, 29', auf denen Zahnriemen 7, 7' laufen. Mit den Zahnriemen 7, 7' sind quer zu diesen angeordnete, voneinander gleichmässig beabstandete Führungsstangen 6 verbunden. Diese sind an ihren beiden Enden jeweils mit Kugellagern 31 bzw. 31' versehen, die auf entsprechenden, an den Zahnriemenführungen 29, 29' vorgesehenen Führungsbahnen laufen. Unterhalb der Führungsstangen 2 befinden sich voneinander beabstandete Führungsholme 12, 12' und 16. Die Führungsholme 12, 12' haben oberseitig jeweils eine Nut, in die der Führungszap-
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fen 11 eines auf der gezeichneten Führungsstange 6 angeordneten und längs dieser verschiebbaren Seitenschiebers 5 eingreift. Auch der Führungsholm 16 ist oberseitig mit einer Nut versehen, in die der Führungszapfen 15 eines auf der gleichen Führungsstange 6 angeordneten, ebenfalls längs dieser verschiebbaren Positionierschiebers 14 eingreift.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, sind sowohl die dort gezeichneten Seitenschieber 5, 5' als auch die Positionierschieber 14 nicht auf jeder Führungsstange sondern in einem an das Format des Füllgutes 3 bzw. der Hülle 2 angepassten Teilungsabstand angeordnet. Gleiches gilt für die den Mitnehmern 37 der ersten Transportbahn 25 entsprechenden Mitnehmer 34 und die den Mitnehmern 42 der zweiten Transportbahn 23 entsprechenden Mitnehmer 44, gegen die das Füllgut bzw. die Hüllen mit ihren jeweiligen Hinterrändern anliegen. Durch eine geschickte Wahl der durch die Führungsstangen vorgegebenen Grundteilung lässt sich erreichen, dass die Führungsstangen für alle üblichen Formate ein passendes Teilungsverhältnis haben, so dass ein einfaches Umsetzen der Seitenschieber, der Positionierschieber und der Mitnehmer genügt.
Wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich, bewegen sich die Positionierschieber 14 geradlinig in Trans-portichtung, und zwar geführt von dem ebenfalls geraden Führungsholm 16. Die Seitenschieber 5, 5' führen hingegen, entsprechend dem Verlauf des Führungsholm 12, während des normalen Einfüllvorganges eine Bewegung aus, die zunächst auf die Hüllen 2 zu gerichtet ist und nach dem vollständigen Einschieben des Füllgutes 3 im Endbereich der Einfüllstation wieder von den Hüllen 2 wegweist. In Abhängigkeit von der Stellung einer an der Einlaufseite der Einfüllstation vorgesehenen Weiche 19, 19', die anhand von Fig. 6 noch näher erläutert werden wird, können die Seitenschieber 5, 5', statt mit ihren Führungszapfen 11 in den Führungsholm 12 einzuspuren, auch in den Führungsholm 12' (siehe Fig. 2) eingespurt werden. Sie bewegen sich dann lediglich in Transportrichtung geradlinig weiter, so dass der Einfüllvorgang unterbleibt und das Füllgut statt dessen der Fehlablage 20 (siehe Fig. 1) zugeführt wird.
Fig. 3 zeigt den Übergabebereich zwischen der ersten Transportbahn 25 und der dritten Transportbahn 4 in vergrössertem Massstab im Schnitt entsprechend der Linie II-II in Fig. 1. Man erkennt, dass die erste Transportbahn 25 aus einem mit den Mitnehmern 37 bestückten Transportriemen 33 besteht, der über ein Riemenrad 36 umgelenkt ist. Der Übergabebereich wird überdeckt von einer Bürste 40, die dafür sorgt, dass das Füllgut 3 gegen die Mitnehmer 37 anliegt, nach Übergabe jedoch gegen die Mitnehmer 34 auf den Führungsstangen 6 der dritten Transportbahn 4. Der Zahnriemen 7 dieser dritten Transportbahn 4 ist über ein Zahnriemenrad 35 umgelenkt und in nicht näher dargestellter Weise mit den Führungsstangen 6 verbunden, die ein Sechskantprofil haben, das einer Verdrehung der Mitnehmer 34, 44 ebenso wie der Seitenschieber 5, 5' und der Positionierschieber 14 entgegenwirkt.
Zum Offenhalten der Hüllen 2 während des Einschiebens des Füllgutes 3 dient gemäss Fig. 2 eine die Teile 8, 9, 10 und 32 umfassende Sauganordnung sowie ein oberhalb der Führungsstangen 6 befindliches, in Transportrichtung verlaufendes Führungsblech 18, das in Richtung der Verschlusslaschen 17 der Hüllen 2 offen ist und erstere aufnimmt. Der Aufbau der Sauganordnung ergibt sich genauer aus den Fig. 4 und 5. Sie besteht aus einer Zahnriemenführung 32 für einen Saugzahnriemen 8. Zwischen der Zahnriemenführung 32 und dem Saugzahnriemen 8 befindet sich eine durchgehende Saugkammer 10, die über die angedeutete Bohrung mit einer entsprechenden Unterdruckquelle verbunden ist. Der Saugzahnriemen 8 hat seinerseits Bohrungen, die in die Kanäle von Saugstük-ken 9, 9' münden, die jeweils zwischen aufeinanderfolgenden Führungsstangen 6, 6', 6" angeordnet sind und bis in die Transportebene reichen. Der Saugzahnriemen 8 läuft dementsprechend synchron mit den Führungsstangen 6 bzw. den diese mitnehmenden Zahnriemen 7, 7'. Die Profilstücke 9 haben in der Transportebene der Hüllen 2 endende Saugöffnungen 91. Ausserdem weisen die Profilstücke 9 an ihrem dem Füllgut 3 zugewandten Längsrand eine Stufe auf, an der der gleichseitige Längsrand der Hülle 2 anliegt. An die Stufe schliesst sich eine in Richtung des Füllgutes 2 abfallende Keilfläche an, so dass das Füllgut 3 beim Einschieben in die Hülle 2 um einen geringen Betrag anhebt, so dass es sich nicht an dem Unterrand der Einfüllöffnung der Hülle 2 verfängt.
In Fig. 6 ist die schon erwähnte Weiche 19, 19' dargestellt. Die Transportrichtung verläuft auch hier von links nach rechts. Zur Erzielung einer Parallelverschiebung von jeweils aufeinanderfolgenden Seitenschiebern 5, 5' auf den Führungsstangen 6, 6' besteht der Führungsholm 12 in seinem sich dem anderen Führungsholm 16 (in Fig. 6 nicht dargestellt) annähernden Teil aus zwei parallelen Abschnitten 12', 12", an deren Anfängen sich eine erste Weiche 19 befindet, die entsprechend der Aufeinanderfolge der Seitenschieber 5, 5' zwischen den Abschnitten 12', 12" des Führungsholms 12 umschaltet. In Transportrichtung folgt auf die erste Weiche 19 eine zweite Weiche 19'. Wenn beide Weichen 19 und 19' von der gezeichneten Stellung auf Geradeauslauf umgestellt sind, werden die Führungszapfen (11 in Fig. 2) der Seitenschieber 5, 5' in den geradeaus weiterführenden Führungsholm 41 umgesteuert, so dass das Füllgut 3, statt in die Hülle geschoben zu werden, der Fehlablage 20 zugeführt wird.
Die beschriebene Kinematik, bei der das Füllgut sich auf die Hüllen zu bewegt, ist lediglich beispielhaft zu verstehen. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass sich statt dessen die Hüllen auf das Füllgut zu bewegen. Auch eine Lösung, bei der sowohl die Hüllen als auch das Füllgut quer zur Förderrichtung verschoben werden, ist realisierbar.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Einfüllen von Füllgut wie Einzelblätter oder Zeitschriften in eine Hülle, insbesondere einen Briefumschlag, mit einer ersten Trans5
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portbahn (25) für das Füllgut (3), einer zweiten, synchron zur ersten angetriebenen, mit der ersten höhengleichen und zu ihr parallelen Transportbahn (23) für die Hülle (2) und einer höhengleichen Einfüllstation, an der die beiden das für eine Hülle (2) bestimmte Füllgut (3) bzw. die betreffende Hülle (2) flachliegend und quer zur Transportrichtung aufeinander ausgerichtet fördernden Transportbahnen (25, 23) enden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllstation aus einer mit gleicher Geschwindigkeit wie die erste (25) und die zweite (23) Transportbahn laufenden dritten Transportbahn (4) besteht, dass die dritte Transportbahn (4) aus zwei parallelen, voneinander beabstandeten Zahnriemen (7, 7') und mit sich quer zur Transportrichtung zwischen diesen erstreckenden und jeweils mit diesen verbundenen, voneinander beabstandeten Führungsstangen (6) mit einem vom Kreisquerschnitt abweichenden Querschnitt besteht, auf denen an dem der Hülle (2) abgewandten Längsrand des Füllgutes (3) angreifende Schiebemittel (5, 5') und Positioniermittel (14) für den von der Einfüllöffnung der Hülle (2) abgewandten Hüllenrand in an das Format des Füllguts (3) und der Hüllen (2) angepassten Längsabständen angeordnet sind, und dass die Schiebemittel (5, 5') sowie die Positioniermittel (14) während des Transportes von Füllgut (3) und Hülle (2) quer zur Transportrichtung kontinuierlich relativ zueinander aufeinanderzu bewegbar sind, bis sich das Füllgut (3) vollständig in der Hülle (2) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebemittel je Führungsstange (6) einen längs dieser verschiebbaren Seitenschieber (5, 5') umfassen, und dass alle Seitenschieber (5, 5') formschlüssig mit einem gemeinsamen, ortsfesten Führungsholm (12) verbunden sind, der unterhalb der dritten Transportbahn (4) angeordnet ist und dessen Verlauf den Verschiebeweg der Seitenschieber (5, 5') auf den betreffenden Führungsstangen (6) bestimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniermittel je Führungsstange (6) einen längs dieser verschiebbaren Positionierschieber (14) umfassen, und dass alle Positionierschieber (14) formschlüssig mit einem gemeinsamen, ortsfesten Führungsholm (16) für die Positionierschieber (14) verbunden sind, dessen Verlauf die Stellung der Positionierschieber (14) auf den betreffenden Führungsstangen (6) bestimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsholm (16) für die Positionierschieber (14) parallel zur Transportrichtung der dritten Transportbahn (4) verläuft, und dass der Führungsholm (12) für die Seitenschieber (5, 5') sich über die Länge der dritten Transportbahn (4) zunächst dem Führungsholm (16) für die Positionierschieber (14) annähert und sich sodann wieder von diesem entfernt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsholm (12) für die Seitenschieber (5, 5') in seinem sich dem Führungsholm (16) für die Positionierschieber (14) annähernden Teil zur Erzielung einer Parallelverschiebung von jeweils zwei aufeinanderfolgenden Seitenschiebern (5, 5') aus zwei parallelen Abschnitten
(12', 12") besteht, an deren Anfang sich eine erste Weiche (19) befindet, die entsprechend der Aufeinanderfolge der Seitenschieber (5, 5') zwischen den Abschnitten (12', 12") des Führungsholms (12) umschaltet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg der Seitenschieber (5, 5') über am Anfang ihres Führungsholms angeordnete Weichen (19, 19') von seitlicher Verschiebung auf einen weiteren Führungsholm (41) für Geradeauslauf umsteuerbar ist, und dass sich an den weiteren Führungsholm (41) am Ende der dritten Transportbahn (4) eine Fehlablagestation (20) an-schliesst.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Transportbahnen (25; 23; 4) Mitnehmer (37; 42; 34, 44) aufweisen, gegen die das Füllgut (3) bzw. die Hüllen (2) mit ihren in Transportrichtung gesehen stromaufwärtigen Rändern formschlüssig anliegen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass unter der dritten Transportbahn (4) ein synchron mitlaufendes Saugförderband (8) angeordnet ist, gegen dessen in die Transportebene geführte Saugöffnung (91) die Unterseiten der Hüllen (2) anliegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugförderband (8) mit seiner Oberseite gegen die Unterseiten von Profilstük-ken (9) anliegt, deren Oberseiten in der Transportebene der Hüllen (2) liegen, und dass die Profilstücke (9) die Saugöffnungen (91) aufweisen sowie an ihrem dem Füllgut (3) zugewandten Längsrand eine Stufe zur Anlage des gleichseitigen Längsrandes der Hülle (2) und eine daran anschliessende, in Richtung des Füllgutes (3) abfallende Keilfläche haben.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der zweiten Transportbahn (23) eine Öffnungsvorrichtung (24) für die Verschlusslaschen (17) der Hüllen (2) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, dass sich oberhalb der dritten Transportbahn (4) ein die Verschlusslaschen (17) der Hüllen (2) aufnehmendes, in Transportrichtung verlaufendes Führungsblech (18) mit U-förmigem Profil befindet.
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