CH687341A5 - Schalungsmatrize für einen Hohlraumboden. - Google Patents
Schalungsmatrize für einen Hohlraumboden. Download PDFInfo
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Description
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CH 687 341 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Schalungsmatrize für einen Hohlraumboden, mit einer im wesentlichen ebenen und biegesteifen starren Platte sowie mehreren auf der einen Seite der Platte an dieser befestigten becherförmigen Tragfüssen, die jeweils einen an der Platte anliegenden Aussenflansch aufweisen.
Eine Schalungsmatrize der genannten Art ist beispielsweise aus der EP-A 0 551 051 bekannt. Bei dieser ist die Platte beispielsweise aus gepresster Zellulose und die Tragfüsse aus einem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen hergestellt. Um die Tragfüsse an der Platte zu befestigen, weisen diese einen Aussenflansch auf, der zwischen Schichten der Platte eingreift und der mit diesen Schichten verleimt oder durch Heissfügen verbunden ist. Diese Verbindung ist an sich hinreichend, hat jedoch den Nachteil, dass sie in ihrer Herstellung aufwendig und insbesondere zeitaufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalungsmatrize der genannten Art zu schaffen, die einfacher herstellbar ist und ansonsten die Vorteile der bekannten Schalungsmatrize aufweist.
Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Schalungsmatrize gemäss Anspruch 1 gelöst. Es hat sich nun überraschend gezeigt, dass bei einer Platte aus gepresster Zellulose oder dergleichen die genannte Erweiterung der Durchbrüche durch axiales Verpressen der Zapfen erreicht werden kann. Die Durchbrüche können deshalb vor dem Verpressen der Zapfen zylindrisch sein. Solche zylindrische Durchbrüche können sehr einfach und kostengünstig durch Stanzen oder Bohren in die Platte eingearbeitet werden. Denkbar sind auch durch Stanzen in die Platte eingearbeitete Langlöcher oder Schlitze, die zu den Einfüllöffnungen der Tragfüsse hin offen sind. Die Zapfen können dann entsprechend im Querschnitt länglich ausgebildet sein. Die Zapfen lassen sich so verpressen, dass auf der Seite der Verpressung die Zapfen zur Oberseite der Platte im wesentlichen bündig sind. Ein Überstand, der beim Stapeln die Stapelhöhe vergrössern würde, wird damit vermieden. Wesentlich ist auch, dass an der Unterseite der Platte, an der die Füsse angebracht sind, keine Vorsprünge oder dergleichen vorhanden sind und somit die Unterseite absolut glatt sein kann. Damit wird ein Verhängen von Kabeln vermieden.
Es hat sich gezeigt, dass beim Verpressen der Zapfen in einer Platte aus Recycling-Zellulose ein im wesentlichen konischer Durchbruch entsteht. Der verpresste Zapfen ist dann im wesentlichen genau korrespondierend ebenfalls konisch. Ein verpresster Zapfen bildet somit mit der Platte eine formschlüssige feste Verbindung, die sich auch bei hoher Beanspruchung nicht löst und eine weitgehend dichte Anlage der Füsse an der Platte gewährleistet. Wie bereits erwähnt, ist die sehr einfache und schnelle Befestigung der Füsse an der Platte ein wesentlicher Vorteil der Erfindung. Dies insbesondere durch den Umstand, dass die Verpressung im wesentlichen bei Raumtemperatur erfolgen kann. Eine Behandlung in einem Ofen und Wartezeiten für Abkühlvorgänge und dergleichen werden somit bei der Erfindung vollständig vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes einer erfindungsgemässen Schalungsmatrize,
Fig. 2 schematisch das Aufsetzen eines Fusses auf die Platte,
Fig. 3 ein vergrösserter Ausschnitt der erfindungsgemässen Schalungsmatrize mit einem Zapfen vor dem Verpressen, und
Fig. 4 der in der Fig. 3 gezeigte Zapfen nach dem Verpressen.
Die hier nur teilweise gezeigte Schalungsmatrize 1 weist eine vergleichsweise starre Platte 3 aus gepresster Zellulose oder einem ähnlichen Werkstoff auf. An der Unterseite 3b der Platte 3 sind in bestimmten Abständen mehrere becherförmige Tragfüsse 2 aus Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, unlösbar befestigt.
Zum Herstellen eines Hohlraumbodens werden mehrere Schalungsmatrizen nebeneinander auf einen Unterboden 12 gestellt. Vorzugsweise sind zur Verbindung der Schalungsmatrizen randständige Füsse 2 benachbarter Schalungsmatrizen ineinander gestellt, was an sich bekannt und hier nicht dargestellt ist.
An jedem Fuss 2 ist ein Aussenflansch 8 angeformt, an dem wiederum mehrere, vorzugsweise drei im gleichen Abstand angeordnete senkrecht abstehende Zapfen 9 angeformt sind. Bei einem noch nicht an der Platte 3 befestigten Fuss 2 sind diese Zapfen 9 zylindrisch, wie die Fig. 2 zeigt. Ein Fuss 2 wird an der Platte 3 befestigt, indem die Zapfen 9 in korrespondierende zylindrische Ausstanzungen 5 der Platte 3 eingesetzt werden. Diese Ausstanzungen 5 sind im gleichen Abstand zueinander am Rand einer Ausnehmung 4 angebracht. Durch diese Ausnehmung 4 kann bei der Herstellung des Hohlraumbodens Beton in den Fuss 2 fliessen und diesen ausfüllen.
Die Zapfen 9 sind so lang, dass sie bei aufgesetztem Fuss auf der Oberseite 3a der Platte 2 vorstehen, wie die Fig. 3 zeigt. Zum Befestigen des Fusses 2 an der Platte 3 werden die Zapfen 9 in Richtung des Pfeils 11 mit einer hier nicht gezeigten Pressvorrichtung kalt verpresst. Die Zapfen 9 werden verpresst, bis sie mit der Oberseite 3a der Platte 3 im wesentlichen bündig sind, wie die Fig. 4 zeigt. Beim Verpressen der Zapfen 9 werden diese radial zu einer Ausnehmung 10 erweitert und verdrängen hierbei anliegendes Material der Platte 3. Die verpressten Zapfen 9' sind im wesentlichen konisch, wie die Fig. 4 zeigt. Die anfänglich zylindrischen Ausstanzungen 5 sind nach dem Verpressen korrespondierend zu den verpressten Zapfen 9' ebenfalls konische Durchbrüche 5'. Die verpressten Zapfen 9' und die Durchbrüche 5' bilden eine formschlüssige unlösbare Verbindung, die eine dichte und feste Anlage des Flansches 8 an der Platte 3 gewährleisten. In der Regel genügen drei Zapfen 9
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an einem Fuss 2. Denkbar sind jedoch auch Ausführungen mit mehr als drei Zapfen 9. Denkbar ist auch eine Ausführung, bei der die Zapfen an der Unterseite des Flansches 8 angebracht sind und somit von der Oberseite 3a in entsprechende Durchbrüche der Platte eingreifen.
Claims (7)
1. Schalungsmatrize für einen Hohlraumboden, mit einer im wesentlichen ebenen und biegesteifen Platte (3) sowie mehreren auf der einen Seite der Platte (3) an dieser befestigten becherförmigen Tragfüssen (2), die jeweils einen an der Platte (3) anliegenden Aussenflansch (8) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass am Flansch (8) mehrere Zapfen (9) angeformt sind, die in die Platte (3) eingreifen und jeweils gegen ihr freies Ende hin gegen einen korrespondierenden Durchbruch (5) der Platte (3) erweitert sind.
2. Schalungsmatrize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (8) an der Unterseite (3b) der Platte (3) flächig anliegt.
3. Schalungsmatrize nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (9') an der Oberseite (3a) der Platte (3) zu dieser im wesentlichen bündig sind.
4. Schalungsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (9') zu einer konischen Form kalt verpresst sind.
5. Schalungsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (9) an ihrem freien Ende eine Ausnehmung (10') aufweisen.
6. Schalungsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse (2) aus einem Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen, und die Platte (3) aus gepresster Zellulose bestehen.
7. Schalungsmatrize nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (5) Langlöcher sind.
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