CH687663A5 - Tisch. - Google Patents
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B3/00—Folding or stowable tables
- A47B3/06—Folding or stowable tables with separable parts
Landscapes
- Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
Description
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CH 687 663 A5
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Beschreibung
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Tisch mit mindestens zwei, im Abstand übereinander angeordneten Tischplatten.
Stand der Technik
Tische sind in den vielfältigsten Variationen bekannt. Es existiert dabei in der Regel ein Zusammenhang zwischen technischer Konstruktion und ästhetischer Gestaltung. Mit anderen Worten: Je nach gewünschtem ästhetischem Gesamteindruck ändert sich die Bauweise.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Tisch mit einfacher, naturnaher Erscheinungsform zu schaffen, der sich nicht nur durch die Einfachheit der Form sondern auch eine einfache technische Konstruktion auszeichnet.
Gemäss der Erfindung besteht die Lösung darin, dass bei einem Tisch der eingangs genannten Art die obere Tischplatte durchgehende, die Enden der Tischbeine aufnehmende Ausnehmungen aufweist und dass sie von den Tischbeinen abhebbar unterstützt ist.
Der Kern der Erfindung ist also darin zu sehen, dass die obere Tischplatte im Prinzip nur auf das durch die untere Tischplatte und die Tischbeine gebildete Gestell aufgelegt ist, wobei aber gleichzeitig eine Ausrichtung resp. eindeutig definierte Lage zwischen Tischplatte und Tischbeinen gegeben ist. Durch die Tatsache, dass die obere Tischplatte keine Sacklöcher, sondern durchgehende Löcher resp. Ausnehmungen für die Tischbeine aufweist, ergibt sich zusätzlich ein ansprechendes ästhetisches Moment.
Vorzugsweise sind die Tischbeine an ihren oberen Enden jeweils mit einem Verjüngungsbereich versehen, auf welchem die obere Tischplatte abgestützt ist. Der Verjüngungsbereich kann z.B. durch eine Abstufung des Durchmessers des Tischbeins gebildet sein. In diesem Fall wird die Ausnehmung durch ein zylindrisches Loch gebildet. Es ist aber auch möglich, die oberen Enden kegelstumpfförmig zu gestalten, wobei die Ausnehmungen entsprechend konisch geformt sind. Ferner ist auch eine sphärische Abrundung der Enden der Tischbeine denkbar. Es ist nicht in jedem Fall zwingend, die Ausnehmung oberflächenmässig an die Form der Enden anzupassen. Es lassen sich durch geschickt gewählte Abweichungen (z.B. kugelförmiges Ende in kegeliger oder zylindrischer Bohrung) u.U. interessante ästhetische Effekte erzielen.
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Tischbeine durch beide Tischplatten hindurchgeführt. Dort wo sie durch die Tischplatte hindurchgehen, sind sie vorzugsweise verjüngt. Vorzugsweise ist die Stirnseite der oberen Enden der Tischbeine im wesentlichen flach und bündig mit der Tischoberfläche.
Eine besonders einfache Art die untere Tischplatte zu befestigen resp. zu fixieren besteht darin, dass die Tischbeine je zwei axial verschraubbare Teile aufweisen, zwischen welchen die genannte Platte fixiert ist.
Zur Erzielung einer schlichten, naturnahen Erscheinung sind die Tischbeine vollständig aus Holz und die Tischplatten aus Glas gefertigt. Anstelle einer Glasplatte kann natürlich auch eine Holz-, Kunststoff- oder Steinplatte treten. Auch die Tischbeine können aus einem anderen Material gefertigt sein. Vorzugsweise bestehen Tischbeine und -platten aus verschiedenen Materialien (Kontrasteffekt).
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Tischbeine jeweils nur aus zwei Teilen, wobei die untere Platte unmittelbar, d.h. ohne Hilfsteile zwischen den Teilen der Tischbeine gehalten ist. Die obere Tischplatte ist ihrerseits unmittelbar auf die Enden der Tischbeine aufgesetzt. Es werden also insbesondere keine Zwischenscheiben, Gummiringe, Keile, Dübel oder dergleichen gebraucht.
Im Sinn einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht ein Tischbein aus zwei axial ineinander schraubbaren Teilen, zwischen welchen eine untere Tischplatte festklemmbar ist. Insbesondere besteht ein solches zweiteiliges Tischbein ausschliesslich aus Holz.
Aus der Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen Tisches;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Verbindung zwischen Tischbein und Tischplatten.
Grundsätzlich sind in den Zeichnungen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
In den Fig. 1 und 2 ist ein Tisch mit zwei übereinander angeordneten Tischplatten 1, 2 gezeigt. Beide bestehen z.B. aus Glas. Die untere Tischplatte 2 ist flächenmässig kleiner als die obere und befindet sich in einem Abstand von ca. 10 bis 20 cm unterhalb der oberen Tischplatte 1.
Der Tisch hat vier runde Beine 3.1, ..., 3.4. Sie sind durch beide Tischplatten 1, 2 hindurchgeführt. Dies ist in Fig. 2 im einzelnen dargestellt. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht das dargestellte Tischbein 3.4 aus zwei Teilen 13.1, 13.2. Der untere Teil 13.1 weist an seinem oberen Ende einen Zapfen 9 auf, dessen Querschnitt gegenüber dem restlichen Teil reduziert ist. Dadurch entsteht ein ringförmig umlaufender Absatz 7. Auf diesem ruht die untere Tischplatte 2.
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Der Zapfen 9 ragt durch eine in der unteren Tischplatte 2 vorgesehene, durchgehende Ausnehmung 5 hindurch. Ferner ist er an seiner Aussen-seite mit einem Gewinde 10 ausgestattet.
Der zweite Teil 13.2 weist an seiner unteren Seite ein Sackloch 14 auf, welches ein Innengewinde hat. Die beiden Teile 13.1, 13.2 sind also durch das Gewinde 10 in axialer Richtung gegeneinander ver-schraubbar. Zwischen ihnen wird die untere Tischplatte 2 festgeklemmt.
Der zweite Teil 13.2 des Tischbeins 3.4 weist an seinem oberen Ende ebenfalls einen Zapfen 8 auf. Auch der hat gegenüber dem restlichen Teil 13.2 einen reduzierten Querschnitt, so dass ein Absatz 6 zur Stützung der oberen Tischplatte 1 gebildet wird.
Der Zapfen 8 ist zylindrisch und passt spielarm in eine entsprechend geformte durchgehende Ausnehmung 4 der Tischplatte 1. Er ist gerade so lang wie die Tischplatte 1 dick ist. Somit ist seine im wesentlichen flache Stirnseite 12 bündig mit der Tischoberfläche 11.
Alle Tischbeine 3.1 3.4 sind in der gleichen
Art mit den Tischplatten 1.2 verbunden.
Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Tisch ohne Werkzeuge und ohne Hilfsteile zusammensetzbar. Zunächst wird durch das Anschrauben der zweiteiligen Tischbeine 3.1 3.4
an die untere Tischplatte 2 eine Art Untergestell aufgebaut. Es ist dabei zu beachten, dass das Gewinde 10 ein Holzgewinde ist und ohne Probleme von Hand festgezogen werden kann. Auf dieses Untergestell wird sodann die obere Tischplatte 1 aufgelegt. Die oberen Enden (d.h. die Zapfen (8)) der Tischbeine kommen dabei in die Ausnehmungen (4) zu liegen. Auf diese Weise ist nicht nur die relative Position zwischen oberer Tischplatte 1 und den Tischbeinen eindeutig definiert, sondern die Tischbeine 3.1, ..., 3.4 erhalten eine zusätzliche Fixierung resp. Ausrichtung. Da die obere Tischplatte 1 in keiner Weise festgeleimt oder festgeklemmt, sondern nur aufgelegt resp. aufgesetzt ist, kann sie jederzeit ohne Werkzeuge abgehoben werden.
Das erfindungsgemässe Prinzip kann in vielfältiger Weise abgewandelt werden. So können z.B. die beiden Teile der Tischbeine durch einen Bajonett-verschluss oder in anderer vorteilhafter Weise verbunden werden.
Es ist ohne Probleme möglich, die beiden Tischplatten 1 und 2 unterschiedlich dick zu gestalten. Insbesondere kann die untere Tischplatte 2 durch eine dickere oder dünnere ersetzt werden, ohne dass dadurch an den Tischbeinen 3.1 3.4 etwas verändert werden müsste. Es ist einfach dafür zu sorgen, dass das Sackloch 14 genügend tief und der Zapfen (9) genügend lang sind.
Im Prinzip lassen sich auf die erfindungsgemässe Weise auch Tische mit mehr als 2 Tischplatten erstellen (regalartige Tische). Anwendungsmässig ist die Erfindung weder auf Ess-, Besprechungs-, Aus-stellungs-, noch auf Salontische beschränkt. Es ist daher auch klar, dass statt rechteckige Tischplatten auch runde, boots-, wankel- oder schweifförmige eingesetzt werden können. Auch braucht der Tisch nicht vierbeinig zu sein, sondern kann auch drei-, zwei- oder im Extremfall sogar einbeinig sein (wobei je nach Umständen geeignet grosse Tischfüsse vorzusehen sind). Auch mehr als vier.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass durch die Erfindung ein einfaches, je nach Umständen naturnahes Möbelstück geschaffen worden ist, das im Prinzip ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammensetzbar ist.
Bezugszeichenliste
1, 2 Tischplatte
3.1, ..., 3.4 Tischbein
4, 5 Ausnehmung
6, 7 Absatz
8, 9 Zapfen
10 Gewinde
11 Tischoberfläche
12 Stirnseite
13.1, 13.2 Teil
14 Sackloch
Claims (10)
1. Tisch mit mindestens zwei im Abstand übereinander angeordneten Tischplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Tischplatte (1) durchgehende, die Enden (8) der Tischbeine (3.4) aufnehmende Ausnehmungen (4) aufweist und dass sie von den Tischbeinen (3.1, ..., 3.4) abhebbar unterstützt ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (3.4) an ihren oberen Enden einen Verjüngungsbereich (6) aufweisen, auf welchem die obere Tischplatte (1) abgestützt ist.
3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verjüngungsbereich durch eine Abstufung (6) des Querschnitts des Tischbeins (3.4) gebildet ist.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (3.1, ..., 3.4) durch beide Tischplatten (1, 2) hindurchgeführt (4, 5) sind.
5. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden (8) der Tischbeine (3.4) im wesentlichen flache Stirnseiten (12) haben, die bündig mit der Tischoberfläche (11) sind.
6. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (3.1
3.4) je zwei axial verschraubte Teile (13.1, 13.2) aufweisen, zwischen welchen die untere Tischplatte (2) fixiert ist.
7. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (3.1
3.4) aus Holz bestehen.
8. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1, 2) aus Glas bestehen.
9. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (3.1, ..., 3.4) nur aus zwei Teilen (13.1, 13.2) bestehen, wobei die untere Tischplatte (2) unmittelbar zwischen den Teilen (13.1, 13.2) gehalten und die obere Tischplatte (1) unmittelbar auf die Enden (8) der Tischbeine (3.1, ..., 3.4) aufgesetzt ist.
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10. Tischbein, für einen Tisch nach Anspruch 1, bestehend aus mindstens zwei axial ineinander schraubbaren Teilen (13.1, 13.2), zwischen welchen eine untere Tischplatte (2) festgeklemmbar ist und auf dessen einen Teil (13.2) eine obere Tischplatte (1) aufsetzbat ist.
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CH 687 663 A5
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Country Status (2)
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