CH688324A5 - Hydraulische Steuereinrichtung - Google Patents
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Description
1
CH 688 324 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steuereinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Diese hydraulische Steuereinrichtung ist bekannt durch die EP 511 198 A1. Derartige hydraulische Steuereinrichtungen werden z.B. in der Hydraulik von Fahrzeugen, z.B. Eisenbahnwaggons eingesetzt, um Kräfte mit Fernbedienung auszuüben, z.B. zum Öffnen und Schliessen von Ladeklappen oder zum Betätigen von Arbeitsorganen.
Bei derartigen hydraulischen Steuereinrichtungen ist die Sicherung gegen Fehl- und/oder Falschsignale von besonderer Bedeutung. Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Steuereinrichtung so auszulegen, dass sie sicher ist und dass durch nur kurzzeitige Fembedienungsimpulse die richtige Funktion zur richtigen Zeit und am richtigen Ort dauerhaft ausgeführt wird.
Die Lösung ergibt sich aus dem Kennzeichen des Anspruchs 1. Die Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass der hydraulischen Steuereinrichtung Ventilgruppen zugeordnet sind, die für jeweils eine Schaltstellung nur durch ganz bestimmte und kurzzeitige Impulse angesteuert werden können. Es ist also dafür Sorge getragen, dass jedes fernbediente Ventil nur durch ein bestimmtes Fernbedienungssignal impulsweise angesteuert wird, und dass dadurch jedoch ein bestimmter, dem angesteuerten Ventil zugeordneter Schaltzustand ausgelöst wird.
Zur Erhöhung der Sicherheit gegen Fehlbedienungen dient die Ausgestaltung nach Anspruch 2.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Die Zeichnung stellt einen schematischen Schaltplan dar. Durch die hydraulische Steuerung wird die nicht dargestellte Klappe eines E isenbahn waggons mittels der hydraulischen Zylinder-Kolben-Einheit 1 betätigt. Die hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit ist durch Riegel 2 festgehalten. Riegel 2 kann durch den Entriegelungszylinder/-kolben 3 freigegeben werden. In der dargestellten Stellung ist die Waggonklappe geschlossen. Zum Öffnen muss der Kolben des Kraftgebers 1 nach - in der Zeichnung - links gefahren werden.
Hierzu muss zum einen Entriegelungszylinder 3 betätigt werden. Das geschieht über das Entriegelungsventil 4. Nach der Entriegelung kann der Kolben des Kraftgebers 1 nach links verfahren werden. Hierzu wird er durch das Öffnungsventil 5 angesteuert. Das Öffnungsventil 5 wird durch ein An-steuerventil 6 betätigt. Das Ansteuerventil 6 ist als Stösselventil ausgebildet, das durch die Schaltnokken eines Schaltkolbens 7 betätigt werden kann. Durch das Ansteuerventil 6 wird gleichzeitig das Entlastungsventil 8 angesteuert über welches der nicht druckbeaufschlagte Kolbenraum des Kraftgebers 1 entlastet wird. Zum Schliessen der Klappe -Bewegung des Kolbens 1 nach rechts - dient das Schliessventil 9. Das Schliessventil 9 wird durch ein Ansteuerventil 10 angesteuert. Das Ansteuerventil 10 ist ebenfalls als Stösselventil ausgebildet und wird durch einen anderen Nocken des Schaltkolbens 7 angesteuert, wenn der Schaltkolben 7 in seine Schliessstellung bewegt wird.
Zum Bewegen des Schaltkolbens 7 in Richtung Öffnen bzw. Schliessen dient jeweils ein Satz von ferngesteuerten Magnetventilen (Impulsventilen) mit einem zugeordneten Ein-/Ausventil (Dauerventil). Das Dauerventil 11 wird durch das ferngesteuerte Magnetventil 12 zum Schliessen der Klappe angesteuert. Dadurch wird die Schliessleitung 13 mit der Pumpenleitung 14 verbunden. Gleichzeitig wird der Selbsthaltekanal 15 mit Druck beaufschlagt und hierdurch das Dauerventil 11 in seiner Stellung gehalten. Über den Schliesskanal 13 wird der Schaltkolben 7 auf seiner - linken - Schliessseite mit Druck beaufschlagt. Durch das Impulsventil 16 wird das Dauerventil 11 im gegenteiligen Sinne betätigt und in die Neutralstellung gebracht. Dadurch wird die Schliessleitung mit dem Tankkanal 17 verbunden.
Das Impulsventil 18 dient zur Betätigung des Dauerventiles 19 und schaltet dieses zum Offnen der Klappe. Auch hier ist ein Selbsthaltekanal 20 vorgesehen. Das Impulsventil 21 schaltet das Dauerventil 19 im Neutralsinne und verbindet die Öffnungsleitung 22, die zu dem Zylinder des Schaltkolbens 7 führt, mit der Tankleitung 17.
Die Impulsventile werden ferngesteuert. Hierzu dient ein nicht dargestellter Sender, z.B. ein Magnet, der nahe der Fahrstrecke des Eisenbahnwaggons angeordnet ist. Dabei muss für jedes der Ventile 12, 16, 18, 21 ein spezifisches Signal ausgesandt werden, z.B. dadurch dass sowohl die Ventile als auch die zugeordneten Magneten in einer bestimmten Höhe angeordnet werden.
Um die Sicherheit des Systems weiter zu erhöhen, ist eine Freigabesteuerung vorgesehen. Sie umfasst insbesondere den Freigabekolben 23, der hydraulisch nach links und durch eine Feder nach rechts verschoben wird. In der hydraulisch bewirkten Stellung betätigt der Freigabekolben 23 mittels eines Nockens ein Freigabeventil 24. Hierdurch wird die Freigabeleitung 25 mit der Pumpenleitung 14 verbunden. Durch den Druck in der Freigabeleitung 25 wird ein Sperrventil 26 in seine Durchlassstellung geschaltet. Das Sperrventil 26 sitzt in der Verbindong 27 zwischen dem Entlastungsventil 8 und dem Zylinder der Zylinder-Kolben-Einheit 1.
Der Freigabekolben 23 wird durch einen weiteren Satz von Impulsventilen 28, 29 sowie ein zugeordnetes Dauerventil 30 über Freigabeleitung 31 angesteuert. Durch Ansteuern des Impulsventiles 28, z.B. über Funk oder induktiv durch Magnete wird das Dauerventil 30 auf Freigabe geschaltet und über die Selbsthalteleitung 32 in Dauerbetrieb gesetzt. Hierdurch wird die Freigabeleitung 31 mit Druck beaufschlagt und der Freigabekolben 23 gegen die Federkraft 33 mit Druck beaufschlagt und nach links verfahren. Hierduch wird das Freigabeventil 24 durch den am Kolben 23 angebrachten Nocken geschaltet. Die Freigabeleitung 25 wird mit Druck beaufschlagt und hierdurch das Sperrventil 26 auf Durchlass geschaltet. Erst hierdurch wird es möglich, den Kolben 1 der Zylinder-Kolben-Einheit zu betätigen und die Klappe zu öffnen.
Der Eisenbahnwaggon ist hinsichtlich seiner
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CH 688 324 A5
hydraulischen Druckversorgung autark. Er besitzt eine Pumpe 34, die beim Fahren angetrieben wird und einen Speicher 35 auflädt. Der Speicher 35 ist so ausgelegt, dass er im Stand eine ausreichende Druck- und Ölversorgung sicherstellt. 5
Auf weitere Einzelheiten der hydraulischen Schaltung ist nicht eingegangen, da diese Einzelheiten für die Erfindung nicht wesentlich sind.
Bezuaszeichenaufstelluna 10
1 Zylinder-Kolben-Einheit
2 Riegel
3 Entriegelungszylinder/-kolben
4 Entriegelungsventil 15
5 Öffnungsventil
6 Ansteuerventil
7 Schaltkolben
8 Entlastungsventil
9 Schliessventil 20
10 Ansteuerventil
11 Dauerventil
12 Magnetventil
13 Schliessleitung
14 Pumpenleitung 25
15 Selbsthaltekanal
16 Impulsventil
17 Tankkanal
18 Impulsventil
19 Dauerventil 30
20 Selbsthaltekanal
21 Impulsventil
22 Öffnungsleitung
23 Freigabekolben
24 Freigabeventil 35
25 Freigabeleitung
26 Sperrventil
27 Verbindung
28 Impulsventil
29 Impulsventil 40
30 Dauerventil
31 Freigabeleitung
32 Selbsthalteleitung
33 Feder
34 Pumpe 45
33 Speicher
Claims (2)
1. Hydraulische Steuereinrichtung zur fernbedien- 50 ten Betätigung eines hydraulischen Kraftgebers mit berührungslos fernbedienten Magnetventilen, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Schaltzustand des Kraftgebers ein Satz von je zwei fernbedienten magnetischen Impulsventilen vorgesehen ist; dass 55 ein Impulsventil eines jeden Satzes für die Einschaltung des Schaltzustandes und ein Impulsventil für die Ausschaltung des Schaltzustandes vorgesehen ist, dass jedem Satz der fernbedienten Magnetventile ein impulsbetätigtes, selbsthaltendes Ein/ 60 Ausventil als Dauerventil mit zwei selbsthaltenden Schaltstellungen zugeordnet ist und dass die beiden Schaltstellungen des Dauerventils durch jeweils eines der zugeordneten Impulsventile angesteuert werden. 65
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen dritten Satz von zwei fernbedienten Impulsventilen sowie ein weiteres, von diesen Impulsventilen angesteuertes impulsbetätigtes selbsthaltendes Dauerventil mit zwei selbsthaltenden Schaltstellen, dessen beiden Schaltstellungen durch jeweils eines der zugeordneten Impulsventile angesteuert werden und durch welches eine Freigabesteuerung betätigbar ist.
3
Applications Claiming Priority (1)
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Representative=s name: VT-VERKEHRS- UND INDUSTRIETECHNIK AG |
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