CH688384A5 - Glaselement mit integrierter Store. - Google Patents
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Description
Technisches Gebiet Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Fenstertechnik. Sie betrifft ein Glaselement mit integrierter Store, umfassend wenigstens zwei Glasplatten, welche parallel zueinander und voneinander beabstandet angeordnet sind, einen zwischen den Glasplatten randseitig umlaufenden ersten Abstandhalter, welcher die Glasplatten auf Abstand hält und aus einem horizontalen unteren Teilstück und zwei vertikalen seitlichen Teilstücken besteht, und welcher mit den Glasplatten dichtend verbunden ist und mit diesen zusammen einen ersten Luftzwischenraum einschliesst, und eine als längliche Einheit ausgebildete Store, welche im oberen Teil des Glaselementes zwischen den Glasplatten und zwischen den beiden oberen Enden der seitlichen Teilstücke horizontal verlaufend angeordnet ist. Ein solches Glaselement ist z.B. aus der Druckschrift WO-91/14 069 bekannt. Stand der Technik Seit langem werden im Baubereich Isolierglasfenster eingesetzt, bei denen zwei oder mehr Glasplatten durch Luftzwischenräume voneinander getrennt hintereinander angeordnet sind. Mit einer solchen Mehrfachverglasung lassen sich erhöhte Anforderungen hinsichtlich Wärme- und Schallschutz erfüllen. Die Zwischenräume sind meist hermetisch abgeschlos sen und mit einem trockenen Gas gefüllt. Es gibt jedoch auch Glaselemente (insbesondere mit grösseren Scheibenabständen), bei denen die Zwischenräume zum Druckausgleich mit dem Aussenraum in Verbindung stehen. Das Eindringen von Feuchtigkeit wird in diesen Fällen durch geeignete, mit einem Trockenmittel gefüllte Zwischenstücke, z.B. in Form von Filterpatronen, verhindert. Die Isolierglasfenster sind üblicherweise nicht für eine Regulierung des Lichteinfalls ausgerüstet. Eine solche Regulierung wird dann durch ein Rollo, eine Store, oder eine vergleichbare Vorrichtung erzielt, welche vor oder hinter dem Fenster angebracht ist. Die Verwendung von separaten Elementen für den Lichteinfall (Fenster) und die Lichtregulierung (Rollo, Store etc.) hat jedoch Nachteile. Das nachträgliche Anbringen einer Vorrichtung zur Lichtregulierung bedeutet erhöhten Montageaufwand. Weiterhin beansprucht die separate Vorrichtung mehr Platz. Schliesslich ist die Vorrichtung ausserhalb des Fensters weitgehend ungeschützt und verschmutzt leicht. Man hat deshalb bereits verschiedentlich vorgeschlagen, eine Vorrichtung zur Lichtregulierung, insbesondere in Form einer mit Lamellen versehenen Store, so in ein Isolierglaselement zu integrieren, dass sie zwischen zwei Glasscheiben angeordnet ist. Die Vorrichtung wird dann einfach zusammen mit dem Glaselement montiert, sie beansprucht keinen zusätzlichen Raum und ist der Verschmutzung entzogen. Die Integration der Store kann auf unterschiedliche Weise realisiert werden. Eine bekannte Möglichkeit besteht darin, die Store vollständig innerhalb des geschlossenen, umlaufenden Abstandhalterrahmens anzuordnen, der die zwei Glasplatten auf Abstand hält und mit ihnen verklebt ist und den isolierenden Zwischenraum bildet. Als Beispiel für diese Art der Integration seien die Druckschriften EP-B1 0 109 382 und EP-B1 0 198 972 genannt. Problematisch ist bei dieser Lösung die Wartung oder Reparatur der Store, weil hierzu das ganze Glaselement auseinandergebaut werden muss. Um dieses Problem zu beseitigen, ist in der EP-B1 0 330 943 vorgeschlagen worden, im Abstandhalterrahmen eine dicht verschliessbare \ffnung vorzusehen, durch welche die Store im Bedarfsfall zugänglich ist, ohne dass das Glaselement zerlegt werden muss. Die \ffnung im Rahmen und der zugehörige Deckel müssen jedoch, um gasdicht zu schliessen, genau gearbeitet sein und erfordern daher einen erheblichen zusätzlichen Aufwand bei der Herstellung des Glaselementes. Eine andere bekannte Möglichkeit der Integration besteht darin, die Store teilweise oder ganz in den Abstandhalterrahmen zu integrieren. In der EP-B1 0 345 007 ist nur der Antrieb im Rahmen untergebracht, während sich die eigentliche Store im Inneren des Rahmens befindet. In der BE-A 854 963 und in der eingangs genannten WO-91/14 069 bildet das Rollo bzw. die Store direkt das obere Querstück des Abstandhalterahmens und ist entsprechend mit den auf Abstand gehaltenen Glasplatten verklebt. Obgleich hierdurch der Rahmen selber einfach gehalten werden kann, ist eine einfache Zugänglichkeit zu Wartungs- oder Reparaturzwecken nicht mehr gegeben. Darstellung der Erfindung Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Glaselement mit integrierter Store zu schaffen, dass gleichzeitig einen einfachen Rahmenaufbau aufweist und einen leichten Zugang zur integrierten Store gewährleistet, ohne dass das Glaselement vollständig demontiert werden muss. Die Aufgabe wird bei einem Glaselement der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die seitlichen Teilstücke des ersten Abstandhalters in einem Abstand von ihrem oberen Ende, welcher der Höhe der Store entspricht, jeweils einen nach innen vorspringenden Absatz aufweisen, die Store mit ihren seitlichen Enden auf den Absätzen aufliegt, der erste Luftzwischenraum zum Druckausgleich mit dem Aussenraum über Mittel zur Trocknung der Luft in Verbindung steht, und der erste Luftzwischenraum oberhalb der auf den Absätzen aufliegenden Store mit einer Dampfsperre verschlossen ist. Kern der Erfindung ist, dass bei der Integration der Store auf ein mit den Glasplatten verklebtes oberes Querstück des Abstandhalterrahmens vollständig verzichtet wird. Durch einfach anzubringende Absätze an den Seitenteilen des Rahmens wird eine Auflagemöglichkeit für die vorzugsweise kastenartige Store geschaffen, welche lose in die Absätze eingesetzt wird. Ermöglicht wird der Verzicht auf das Querstück durch den vorgesehenen Druckausgleich mit Lufttrocknung zwischen Innen- und Aussenraum des Glaselementes. Die durch das fehlende Querstück gebildete \ffnung am oberen Rand des Glaselementes wird über dem Storenkasten lediglich durch eine einfache Dampfsperre verschlossen, die das Eindringen von Feuchtigkeit durch diese \ffnung verhindert. Im Bedarfsfall kann die Dampfsperre leicht aufgeschnitten und der Storenkasten zur Wartung oder Reparatur herausgenommen werden. Als Store kann eine Standardstore eingesetzt werden, da sie nicht speziell auf den Einsatz zwischen den Glasplatten vorbereitet sein muss. Eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Glaselementes zeichnet sich dadurch aus, dass die seitlichen Teilstücke des ersten Abstandhalters oberhalb des Absatzes jeweils in ein Seitenteil übergehen, welches die auf den Absätzen aufliegende Store seitlich führt. Hierdurch wird auf einfache Weise und ohne zusätzliche Vorrichtungen eine seitliche Führung der eingesetzten Store erreicht. Eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Glaselementes nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperre im wesentlichen aus einer mit den Glasplatten verklebten Metallfolie besteht. Eine solche Art der Dampfsperre ist einfach anzubringen, aber auch leicht zu entfernen, wenn die integrierte Store zugänglich gemacht werden soll. Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist hinter der zweiten Glasplatte und in einem Abstand parallel dazu eine dritte Glasplatte angeordnet, werden die zweite und dritte Glasplatte durch einen randseitig umlaufenden zweiten Abstandhalter auf Abstand gehalten, und ist der zweite Abstandhalter mit der zweiten und dritten Glasplatte dichtend verbunden und schliesst zusammen mit diesen einen zweiten Luftzwischenraum ein. Hierdurch werden für das Glaselement nach der Erfindung die Vorteile einer Dreifachverglasung nutzbar gemacht. Eine Weiterbildung dieser Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass auch der zweite Luftzwischenraum zum Druckausgleich mit dem Aussenraum über Mittel zur Trocknung der Luft in Verbindung steht, und dass auch zwischen der zweiten und der dritten Glasplatte Mittel zur Veränderung des Lichteinfalls angeordnet sind. Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Kurze Erläuterung der Figuren Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen Fig. 1 in der Frontalansicht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für ein Glaselement nach der Erfindung; Fig. 2 in einem vergrösserten Ausschnitt die obere linke Ecke des Glaselementes nach Fig. 1 mit dem auf dem Absatz aufliegenden Storenkasten; Fig. 3 im Schnitt den beispielhaften Aufbau eines Glaselementes mit Dreifachverglasung, wie es für die Realisierung der Erfindung geeignet ist; Fig. 4 im Schnitt entlang der Linie IV-IV das Glaselement aus Fig. 1; und Fig. 5 in einem vergrösserten Ausschnitt den Storenkasten mit der darüberliegenden Dampfsperre aus Fig. 4. Wege zur Ausführung der Erfindung In Fig. 1 ist in der Frontalansicht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für ein Glaselement nach der Erfindung dargestellt. Das Glaselement 1 umfasst wenigstens zwei Glasplatten 2 (2a und 2b in Fig. 3-5), die parallel zueinander und in einem Abstand voneinander angeordnet sind. Der Abstand (A in Fig. 3) zwischen den Glasplatten 2a, b wird durch einen ersten Abstandhalter 3 eingestellt, der randseitig zwischen den Glasplatten 2a, b umläuft und mit den Glasplatten 2a, b jeweils durch eine Verklebung 13 bzw. 14 fest verbunden ist. Der Abstandhalter 3 bildet keinen allseitig geschlossenen Rahmen, sondern setzt sich zusammen aus einem horizontalen unteren Teilstück 3b und zwei vertikalen seitlichen Teilstücken 3a und 3c. Die Glasplatten 2a, b und der Abstandhalter 3 umschliessen einen ersten Luftzwischenraum 16 (Fig. 3 und Fig. 4), der mit trockener Luft gefüllt ist. Ein oberes horizontales Teilstück, welches den Rahmen schliessen würde, fehlt. An seine Stelle tritt eine längliche Store 4, die in einem rechteckigen Storenkasten 5 untergebracht ist. Die Store 4 umfasst in üblicher Weise eine Vielzahl von parallelen, um ihre Längsachse verkippbaren horizontalen Lamellen 8, die aus dem Storenkasten herauskommend nacheinander ihre Endposition einnehmen, wenn der untere Balken 9 an den Bändern 18 heruntergelassen wird. Die Store 4 wird mittels eines integrierten Antriebes 7 betätigt, der in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist. Der Antrieb 7 enthält vorzugsweise einen Elektromotor, der über nach aussen geführte Zuleitungen Energie erhält. Die Store 4 liegt mit den seitlichen Enden des Storenkastens 5 lose auf zwei nach innen vorspringenden Absätzen 10a und 10b auf. Die Absätze 10a, b (10 in Fig. 2) sind in den oberen Enden der seitlichen Teilstücke 3a und 3c des Abstand halters 3 untergebracht. Sie haben einen Abstand vom oberen Ende, welcher der Höhe des Storenkastens entspricht, so dass der zwischen den Glasplatten 2a, b eingesetzte Storenkasten 5 auf der Vorder- und Rückseite vollständig von den Glasplatten 2a, b abgedeckt ist (siehe Fig. 5). Oberhalb der Absätze 10a, b gehen die Teilstücke 3a, c in Seitenteile 12 bzw. 12a, b über, welche die auf den Absätzen lose aufliegende Store 4 seitlich führen. Der Storenkasten 5 ist mit den Glasplatten 2a, b nicht verklebt. Er kann daher jederzeit zu Wartungs- oder Reparaturarbeiten nach oben zwischen den Glasplatten 2a, b herausgenommen werden. Günstig für den Zugang ist es weiterhin, wenn der Storenkasten 5 - wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich - nach oben offen ausgebildet und durch eine plattenförmige Storenkastenabdeckung 6 abgedeckt ist. Der erste Luftzwischenraum 16 ist zum Druckausgleich über Mittel zur Trocknung der ausgetauschten Luft mit dem Aussenraum verbunden. Diese Druckausgleichs-Verbindung über eine (im Abstandhalter untergebrachte) interne oder externe Trockenmittelsäule ist in den Figuren der Einfachheit halber nicht dargestellt. Sie kann ähnlich realisiert werden, wie dies im Europäischen Patent EP-B1 0 117 885 oder im Schweizerischen Patent CH-A5 661 769 beschrieben ist, weshalb auf diese Druckschriften als Referenz ausdrücklich Bezug genommen wird. Der Druckausgleich ermöglicht einen grossen Abstand A zwischen den Glasplatten 2a, b. Daher können auch grössere Standardstoren im Rahmen der Erfindung zum Einsatz kommen. Insbesondere können Glaselemente mit grossem Plattenabstand, die zwischen den Glasplatten eine gespannte Folie aufweisen, für die Erfindung modifiziert werden, indem anstelle der Folie die Store im Luftzwischenraum untergebracht wird. Wie bereits oben beschrieben worden ist, ist der Abstandhalterrahmen mit seiner dichten Verklebung wegen der Store im oberen Querbereich unterbrochen. Damit dort keine Feuchtigkeit in den Luftzwischenraum 16 eindringen kann, ist über dem eingesetzten Storenkasten 5 eine Dampfsperre 11 vorgesehen (Fig. 4 und 5). Die Dampfsperre 11 besteht vorzugs weise aus einer verklebten Metallfolie, die den gesamten Bereich zwischen den Glasplatten 2a, b überdeckt. Hinsichtlich der konkreten Ausführung der Dampfsperre 11 wird auf das Europäische Patent EP-B1 0 470 373 verwiesen, auf welches als Referenz ebenfalls ausdrücklich Bezug genommen wird. Die erfindungsgemässe integrierte Store lässt sich mit Erfolg bei Glaselementen mit zwei Glasplatten einsetzen. Sie kann aber auch bei Elementen mit Dreifachverglasung mit Vorteil eingesetzt werden, wie dies aus Fig. 3 bis 5 ersichtlich ist. Mit der zweiten Glasplatte 2b ist hier eine dritte Glasplatte 2c über einen zweiten umlaufenden und allseitig geschlossenen Abstandhalter 15 thermisch isoliert verbunden (verklebt). Hierdurch wird ein zweiter Luftzwischenraum 17 gebildet, der vorzugsweise zum Druckausgleich ebenfalls mit dem Aussenraum über Trocknungsmittel in Verbindung steht. Mit der Dreifachverglasung können erhöhte Anforderungen an Wärme- und Schallisolierung erfüllt werden. Desgleichen ist es denkbar, zwischen der zweiten und der dritten Glasplatte 2b bzw. 2c ebenfalls integrierte Mittel zur Veränderung des Lichteinfalls vorzusehen. So kann dort eine zweite Store in der gleichen Weise eingebaut sein, wie zwischen der ersten und zweiten Glasplatte 2a bzw. 2b. Es ist aber auch denkbar, zur Änderung des Lichteinfalls (Lichtumlenkung) feststehende Lichtumlenkungselemente 19 einzusetzen, wie dies in Fig. 4 gestrichelt angedeutet ist. Der Abstandhalter 3 kann ein Aluminium- oder Kunststoffprofil sein, welches direkt mit dem Glas verklebt oder beidseitig in mit dem Glas verklebte Profilleisten eingeschoben ist. Der Abstandhalter 3 kann - wie in Fig. 3 gezeigt - einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Er kann aber auch andere, kompliziertere Profile haben, wie das in Fig. 4 dargestellte trapezförmige, welches für Glaselemente mit gespannter Zwischenfolie üblich ist. Die Dicke B der Glasplatten beträgt vorzugsweise 6 mm, der Abstand A für den ersten Luftzwischenraum 16 beispielsweise 40 mm, der Abstand C für den zweiten Luftzwischenraum 20-26 mm. Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung ein Glaselement mit integrierter Store, welches sich durch folgende Charakteristika auszeichnet: - es ist ein druckentspanntes System mit externer oder interner Trockenmittelsäule - der Austausch der Store oder des Antriebs (Motors) ist möglich, ohne dass die technischen Grundwerte des Elementes bezüglich Wärme- und Schallisolation geändert werden (es geht kein Gas verloren) - die Dampfsperre, die vorzugsweise nur aus einer verklebten Metallfolie besteht, kann sehr einfach demontiert bzw. montiert werden, um die Store oder den Antrieb (Motor) zu wechseln - es ist eine Kombination von 3 Glasplatten und einer Store oder von zwei Glasplatten und einer Store möglich - bei der Dreifachverglasung ist auch der zweite Luftzwischenraum, in dem nicht unbedingt eine Store ist, druckentspannt - der gesamte Luftzwischenraum kann wegen der Druckentspannung einen Abstand (A + C) > 40 mm haben, während herkömmliche geschlossene Systeme kleiner gleich 36 mm haben - bei einer im Abstandhalter integrierten Trockenmittelsäule, die über eine bis vier Seiten geführt wird, ergibt sich eine Lebenserwartung von > 30 Jahren - das System ist nur mit Luft gefüllt - der Storenkasten ist nur eingelegt und positioniert, aber nicht verklebt oder kraftschlüssig fixiert, d.h. über ein spezielles Eckstück im Abstandhalter kraftschlüssig verbunden - die Lamellenbreite der Store kann je nach Konstruktion (2 oder 3 Glasplatten) bis zu 70 mm betragen - es ist auch möglich, dass die beiden Luftzwischenräume je mit einer Store ausgerüstet werden, damit eine optimale Lichtumlenkung ermöglicht werden kann - es kann auch ein Luftzwischenraum mit fixen Lichtlenkungselementen versehen und der andere Luftzwischenraum mit oder ohne Store ausgerüstet werden -der Abstandhalter dient vorzugsweise als Auflage und als seitliche Führung für den Storenkasten. Bezeichnungsliste 1 Glaselement 2; 2a-c Glasplatte 3; 3a-c Abstandhalter 4 Store 5 Storenkasten 6 Storenkastenabdeckung 7 Antrieb 8 Lamelle 9 Balken 10; 10a, b Absatz 11 Dampfsperre 12; 12a, b Seitenteil 13, 14 Verklebung 15 Abstandhalter 16, 17 Luftzwischenraum 18 Band 19 Lichtlenkungselement A, C Abstand (zwischen Glasplatten) B Dicke der Glasplatte
Claims (12)
1. Glaselement (1) mit integrierter Store (4), umfassend wenigstens zwei Glasplatten (2; 2a, b), welche parallel zueinander und voneinander beabstandet angeordnet sind, einen zwischen den Glasplatten (2; 2a, b) randseitig umlaufenden ersten Abstandhalter (3; 3a-c), welcher die Glasplatten (2; 2a, b) auf Abstand hält und aus einem horizontalen unteren Teilstück (3b) und zwei vertikalen seitlichen Teilstücken (3a, c) besteht, und welcher mit den Glasplatten (2; 2a, b) dichtend verbunden ist und mit diesen zusammen einen ersten Luftzwischenraum (16) einschliesst, und eine als längliche Einheit ausgebildete Store (4), welche im oberen Teil des Glaselementes (1) zwischen den Glasplatten (2;
2a, b) und zwischen den beiden oberen Enden der seitlichen Teilstücke (3a, c) horizontal verlaufend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Teilstücke (3a, c) des ersten Abstandhalters (3) in einem Abstand von ihrem oberen Ende, welcher der Höhe der Store entspricht, jeweils einen nach innen vorspringenden Absatz (10; 10a, b) aufweisen, die Store (4) mit ihren seitlichen Enden auf den Absätzen (10; 10a, b) aufliegt, der erste Luftzwischenraum (16) zum Druckausgleich mit dem Aussenraum über Mittel zur Trocknung der Luft in Verbindung steht, und der erste Luftzwischenraum (16) oberhalb der auf den Absätzen (10; 10a, b) aufliegenden Store (4) mit einer Dampfsperre (11) verschlossen ist.
2.
Glaselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Teilstücke (3a, c) des ersten Abstandhalters (3) oberhalb des Absatzes (10; 10a, b) jeweils in ein Seitenteil (12; 12a, b) übergehen, welches die auf den Absätzen (10; 10a, b) aufliegende Store (4) seitlich führt.
3. Glaselement nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Store (4) in einem rechteckigen Storenkasten (5) untergebracht ist.
4. Glaselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Storenkasten (5) nach oben offen ausgebildet und durch eine plattenförmige Storenkastenabdeckung (6) abgedeckt ist.
5. Glaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Store (4) ein elektrischer Antrieb (7) integriert ist.
6.
Glaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperre (11) im wesentlichen aus einer mit den Glasplatten (2; 2a, b) verklebten Metallfolie besteht.
7. Glaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der zweiten Glasplatte (2b) und in einem Abstand parallel dazu eine dritte Glasplatte (2c) angeordnet ist, dass die zweite und dritte Glasplatte (2b bzw. 2c) durch einen randseitig umlaufenden zweiten Abstandhalter (15) auf Abstand gehalten werden, und dass der zweite Abstandhalter (15) mit der zweiten und dritten Glasplatte (2b bzw. 2c) dichtend verbunden ist und zusammen mit diesen einen zweiten Luftzwischenraum (17) einschliesst.
8.
Glaselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auch der zweite Luftzwischenraum (17) zum Druckausgleich mit dem Aussenraum über Mittel zur Trocknung der Luft in Verbindung steht.
9. Glaselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch zwischen der zweiten und der dritten Glasplatte (2b bzw. 2c) Mittel zur Veränderung des Lichteinfalls angeordnet sind.
10. Glaselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Veränderung des Lichteinfalls eine weitere Store oder feststehende Lichtlenkungselemente (19) umfassen.
11. Glaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Trocknung der Luft eine Trockenmittelsäule umfassen.
12. Glaselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenmittelsäule in den Abstandhalter (3 bzw. 15) integriert ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| NV | New agent |
Representative=s name: PATENTS & TECHNOLOGY SURVEYS SA |
|
| PUE | Assignment |
Owner name: GEILINGER AG TRANSFER- VISIONWALL CORPORATION |
|
| PCAR | Change of the address of the representative |
Representative=s name: PATENTS & TECHNOLOGY SURVEYS SA, CH |
|
| PL | Patent ceased |