CH690272A5 - Aufsatzteil für Kehrichtbehälter, insbesondere für im Haushalt verwendete Kehrichtbehälter. - Google Patents

Aufsatzteil für Kehrichtbehälter, insbesondere für im Haushalt verwendete Kehrichtbehälter. Download PDF

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CH690272A5
CH690272A5 CH02869/96A CH286996A CH690272A5 CH 690272 A5 CH690272 A5 CH 690272A5 CH 02869/96 A CH02869/96 A CH 02869/96A CH 286996 A CH286996 A CH 286996A CH 690272 A5 CH690272 A5 CH 690272A5
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CH02869/96A
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Peter Weber
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Peka Metall Ag
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Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Aufsatzteil für Kehrichtbehälter, insbesondere für im Haushalt verwendete Kehrichtbehälter, in welche ein Kehrichtsack einsetzbar ist, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 



  In den heutigen Haushalten sind die Kehrichtbehälter in den meisten Fällen in Einschubelementen untergebracht, die in entsprechenden Küchenmöbeln eingebaut sind. Meistens werden in diese Behälter Kehrichtsäcke eingesetzt, in welche dann der sich ansammelnde Kehricht eingefüllt wird. 



  Um Geruchsemissionen des so eingefüllten Kehrichts möglichst zu vermeiden, erhalten diese Behälter während des Einschiebens in das entsprechende Küchenmöbel oder im eingeschobenen Zustand eine Abdeckung aufgesetzt. 



  Insbesondere der Abfall, der aus Verpackungen jeglicher Art anfällt und der insbesondere aus Kunststoff besteht, hat die Tendenz, sich nach dem Zusammenknüllen und nachdem er in den Kehrichtbehälter geworfen wurde, volumenmässig wieder auszudehnen. Dies führt einerseits dazu, dass ein derartiger Kehrichtbehälter relativ rasch überquillt, andererseits aber in einem Kehrichtsack möglichst viel Abfall aufgenommen werden soll. Ein Stopfen des im Behälter enthaltenen Kehrichts bringt nicht viel, da sich die vorgängig genannten zusammengeknüllten Abfallprodukte wieder ausdehnen werden. Zudem ist ein mit viel Kraftaufwand ausgeführtes Stopfen insbesondere bei in Einschubmodulen eingesetzten Kehrichtbehältern nicht möglich, da deren Führungen nicht ausgelegt sind, um übermässige Beanspruchungen auszuhalten. 



  Neben dem Überquellen des im Behälter enthaltenen Abfalls wird zudem ein gutes Verschliessen des Behälters durch die Abdeckung im eingeschobenen Zustand des Einschubmodules verunmöglicht, wodurch störende Geruchsemissionen auftreten können. 



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, einen Aufsatzteil für einen Kehrichtbehälter zu schaffen, mit welchem ein Überquellen dieses Behälters verunmöglicht wird, wodurch die obengenannten Nachteile vermieden werden können. Zusätzlich soll eine gute Halterung des in den Kehrichtbehälter eingesetzten Kehrichtsackes gewährleistet sein, ohne dass ein Gummizug oder dergleichen erforderlich ist. 



  Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die in der Kennzeichnung des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. 



  Durch diese Ausgestaltung des Aufsatzteiles, der auf den Kehrichtbehälter aufgesetzt werden kann, wird die Einfüllöffnung und demzufolge der \ffnungsquerschnitt verkleinert. Dadurch wird Raum gebildet, der durch den in den \ffnungsquerschnitt hineinragenden Bereich abgedeckt ist, unter welchen der obengenannte, zusammengeknüllte und zum Ausdehnen neigende Abfall gestopft werden kann, und der durch den Aufsatzteil in diesem Bereich zurückgehalten wird. 



  Dieser Effekt wird in vorteilhafter Weise noch dadurch verbessert, wenn der Bereich, der in den \ffnungsquerschnitt hineinragt, die Form eines Kegelstumpfes aufweist, der gegen den inneren Raum des Behälters gerichtet ist. Hiermit wird zusätzlich eine Erleichterung des Einfüllens von Kehricht durch die trichterförmige Wirkung des Kegelstumpfes erreicht. 



  Zur Halterung des Aufsatzteiles auf den Kehrichtbehälter sind Haltemittel vorgesehen, die in vorteilhafter Weise aus mindestens zwei Lappen bestehen, die mit Schnapphaken versehen sind. Beim Aufsetzen des Aufsatzteils auf den Behälter schnappen diese in Nocken ein, die entsprechend am Behälter angebracht sind. Zum Lösen dieser Schnapphaken können diese in einfacher Weise aus den Nocken gehoben werden, wonach der Aufsatzteil vom Behälter abgenommen werden kann. 



  Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen. 



  Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Aufsatzteiles wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert. 



  Es zeigt 
 
   Fig. 1 einen Kehrichtbehälter mit eingesetztem Kehrichtsack und aufgesetztem erfindungsgemässen Aufsatzteil in räumlicher Darstellung; 
   Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch den oberen Teil des Kehrichtbehälters mit aufgesetztem Aufsatzteil und ungestopftem Kehrichtmaterial; und 
   Fig. 3 die Schnittdarstellung gemäss Fig. 2, wobei hier der Kehricht in den Behälter gestopft worden ist und durch den Aufsatzteil zurückgehalten wird. 
 



  In den in Fig. 1 dargestellten Kehrichtbehälter 1 ist in bekannter Weise ein Kehrichtsack 2 eingesetzt, dessen oberer Rand aussen über den Rand des Kehrichtbehälters 1 gestülpt ist. Der Kehrichtbehälter 1 hat in diesem Ausführungsbeispiel eine zylindrische Form, er kann aber auch viereckig sein oder irgendeine andere Form aufweisen. Dieser Kehrichtbehälter 1 kann beispielsweise in einem nicht dargestellten Einschubteil für ein Küchenmöbel eingesetzt sein, wobei beim Einschieben bzw. im eingeschobenen Zustand des Einschubteils ins Küchenmöbel die \ffnung des Kehrichtbehälters 1 mit einer Abdeckung abgedeckt wird. 



  Auf den Kehrichtbehälter 1 aufgesetzt ist ein Aufsatzteil 3. Dieser Aufsatzteil 3 umfasst einen Ringkörper 4, der in der durch den \ffnungsquerschnitt 5 (Fig. 3) gebildeten Ebene liegt. 



  Über den Umfang verteilt sind am Ringkörper 4 drei Haltemittel 6 angebracht, mit welchen der Aufsatzteil 3 im auf den Kehrichtbehälter 1 aufgesetzten Zustand festgehalten wird, wie nachfolgend noch beschrieben wird. 



  Innenseitig am Ringkörper 4 ist ein Bereich 7 angebracht, welcher in den \ffnungsquerschnitt 5 (Fig. 3) des Kehrichtbehälters 1 hineinragt. Dieser  Bereich 7 weist in diesem Ausführungsbeispiel die Form eines Kegelstumpfes auf, dessen sich verjüngender Endbereich 8 gegen den inneren Raum des Kehrichtbehälters 1 gerichtet ist. 



  Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, bestehen die Haltemittel 6 jeweils aus einem Lappen 9, der aussenseitig am Ringkörper 4 und senkrecht dazu angebracht ist. Der Lappen 9 ist mit einem Schnapphaken 10 versehen, der in einen am Kehrichtbehälter 1 angebrachten Nocken 11 eingeschnappt ist. In vorteilhafter Weise ist dieser Nocken 11 als am Kehrichtbehälter 1 umlaufender Wulst ausgebildet. 



  Der die Form eines Kegelstumpfes aufweisende Bereich 7, welcher in den \ffnungsquerschnitt 5 des Kehrichtbehälters 1 hineinragt, ist so ausgebildet, dass zwischen einer Mantellinie des Kegelstumpfes und der durch den \ffnungsquerschnitt 5 gebildeten Ebene ein Winkel  alpha  entsteht, der vorzugsweise etwa 30 DEG aufweist (Fig. 3). 



  Zum Aufsetzen des Aufsatzteils 3 auf den Kehrichtbehälter 1 wird dieser auf den oberen Rand des Kehrichtbehälters 1 aufgelegt, wonach er dann angedrückt wird, sodass die Lappen 9 der Haltemittel 6 beim Überfahren der Nocken 11 zurückfedern und dann zurückschnappen, wodurch die Schnapphaken 10 unter die Nocken 11 eingreifen und der Aufsatzteil 3 festgehalten wird. Dies wird beim eingesetzten Kehrichtsack 2 vorgenommen, sodass der Kehrichtsack 2 durch den Aufsatzteil 3 am oberen Rand des Kehrichtbehälters 1 zusätzlich gehalten ist. Zum Lösen des Aufsatzteils 3 können die Lappen 9 leicht zurückgebogen werden, sodass die Schnapphaken 10 ausser Eingriff mit den Nocken 11 geraten, der Aufsatzteil 3 kann dann vom Kehrichtbehälter 1 abgehoben werden. Der Aufsatzteil 3 ist hierzu aus einem elastischen Material, vorzugsweise Kunststoff gefertigt. 



  Bei einer zylindrischen Form des Kehrichtbehälters 1 und einer entsprechend kreisförmigen Aussenform des Aufsatzteiles 3 sind in vorteilhafter Weise drei Haltemittel 6 vorgesehen, sodass insbesondere beim Lösen des Aufsatzteiles 3 vom Kehrichtbehälter 1 es genügt, wenn ein Lappen 9 zurückgebogen wird. Bei viereckigen Kehrichtbehältern 1 und entsprechend geform ten Aufsatzteilen können beispielsweise vier Haltemittel 6 vorgesehen sein, die jeweils an einer Seite des Viereckes angeordnet sind, es ist aber auch denkbar, dass nur zwei Haltemittel 6 vorgesehen sind, die einander gegenüberliegend sind, und dass zur Führung des Aufsatzteils 3 an den beiden anderen Seiten des Vierecks lediglich Führungselemente vorgesehen sind, die beispielsweise die Form des genannten Lappens 9 aufweisen können, wobei aber auf das Anbringen eines Schnapphakens 10 verzichtet würde. 



  In Fig. 2 ist Kehricht 12 angedeutet, wie er sich beispielsweise während des Einfüllvorganges in den Kehrichtbehälter 1 verhält. Wenn er nun durch die \ffnung des Aufsatzteiles 3 hindurchgestopft wird, dehnt er sich unterhalb des Aufsatzteiles 3 im Kehrichtbehälter 1 seitlich aus, er gelangt hierbei in den vom Aufsatzteil 3 abgedeckten Bereich 13, wodurch bewirkt wird, dass der Kehricht 12 daran gehindert wird, wieder über den \ffnungsquerschnitt 5 des Kehrichtbehälters 1 zu quellen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. 



  Mit diesen einfachen Mitteln kann wirkungsvoll erreicht werden, dass der Kehricht 12 im Kehrichtbehälter 1 bzw. Kehrichtsack 2 zurückgehalten wird, auch wenn er gestopft wird. Neben dem besseren Auffüllen des Kehrichtsackes 2 wird somit erreicht, dass der \ffnungsquerschnitt 5 im Wesentlichen frei bleibt, damit die genannte Abdeckung den Kehrichtbehälter 1 gut verschliessen kann, womit Geruchsemissionen vermieden werden. 

Claims (9)

1. Aufsatzteil für Kehrichtbehälter, insbesondere für im Haushalt verwendete Kehrichtbehälter, in welche ein Kehrichtsack einsetzbar ist, und der Aufsatzteil im Wesentlichen einen Ringkörper umfasst, der eine äussere Form aufweist, die im Wesentlichen der Form des \ffnungsquerschnitts des Kehrichtbehälters entspricht, und der mit Haltemitteln ausgestattet ist, mit welchen dieser im auf den \ffnungsquerschnitt des Kehrichtbehälters aufgesetzten Zustand gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Ringkörper (4) mindestens ein Bereich (7) angebracht ist, welcher in den \ffnungsquerschnitt (5) des Kehrichtbehälters (1) hineinragt.
2. Aufsatzteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in den \ffnungsquerschnitt (5) hineinragende Bereich (7) als Ringfläche ausgebildet ist.
3.
Aufsatzteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfläche die Form eines Kegelstumpfes aufweist, dessen sich verjüngender Endbereich (8) gegen den inneren Raum des Kehrichtbehälters (1) gerichtet ist.
4. Aufsatzteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen einer Mantellinie des Kegelstumpfes und der durch den \ffnungsquerschnitt (5) bestimmten Ebene gebildete Winkel ( alpha ) zwischen 10 DEG und 45 DEG liegt.
5. Aufsatzteil nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in den \ffnungsquerschnitt (5) hineinragende Bereich (7) den \ffnungsquerschnitt (5) auf etwa die Hälfte verkleinert.
6.
Aufsatzteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (6) aus mindestens zwei am Aufsatzteil (3) befestigten Lappen (9) bestehen, die mit Schnapphaken (10) versehen sind, welche beim Aufsetzen des Aufsatzteils (3) auf den Kehrichtbehälter (1) lösbar in entsprechend am Kehrichtbehälter (1) angebrachte Nocken (11) einschnappen.
7. Aufsatzteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Schnapphaken (10) versehenen Lappen (9) im auf den Kehrichtbehälter (1) aufgesetzten Zustand aussenseitig an der Wandung des Kehrichtbehälters (1) anliegen.
8. Aufsatzteil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Aufsatzteil (3) Führungselemente vorgesehen sind, welche den Aufsatzteil (3) im auf den Kehrichtbehälter (1) aufgesetzten Zustand zusammen mit den Lappen (9) der Haltemittel (6) positionieren.
9.
Aufsatzteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus Kunststoff gebildet ist.
CH02869/96A 1996-01-09 1996-11-21 Aufsatzteil für Kehrichtbehälter, insbesondere für im Haushalt verwendete Kehrichtbehälter. CH690272A5 (de)

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