CH691380A5 - Vorrichtung zum Abscheiden von aufgelösten Faserflocken aus einem Luftstrom. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von aufgelösten Faserflocken aus einem Luftstrom gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Aus der DE-OS 3 504 607 ist ein Kardenspeiser mit einem oberen Reserveschacht und einem unteren Speiseschacht bekannt. Der Speiseschacht weist ein oberes offenes Einlassende und ein unteres offenes Auslassende auf. Dem Einlassende ist eine Flockenzuspeisevorrichtung zugeordnet, die aus einer Einzugswalze und einer \ffnerwalze besteht. Unterhalb des Auslassendes sind zwei Abzugswalzen angeordnet, von denen das Faserflockenvlies einer bekannten Karde zugeführt wird. Weiterhin sind ein geschlossenes System bildende Umluftelemente zur Aufrechterhaltung eines Luftstromes im Speiseschacht in Richtung auf das Auslassende vorgesehen. Diese Umluftelemente umfassen Luftaustrittsöffnungen (Trennwände), die im Speiseschacht zwischen Einlassende und Auslassende in der Wand angeordnet sind. Eine ausserhalb des Speiseschachtes angeordnete Luftleitung weist ein erstes offenes, den Luftableitkammern für die Luftaustrittsöffnungen zugeordnetes Ende und ein zweites offenes, dem Einlassende des Speiseschachtes zugeordnetes Ende auf. In der Luftleitung ist ein Ventilator angeordnet, um Luft auf einem geschlossenen Weg in das Einlassende des Speiseschachtes, aus dem Speiseschacht durch die Luftaustrittsöffnungen heraus, durch die Luftableitkammern und die Luftleitung zu fördern. Oberhalb des Reserveschachtes verläuft eine Transportleitung zum pneumatischen Transport der Faserflocken vom vorgelagerten Feinöffner zu mehreren Reserveschächten. Innerhalb der Luftleitung zwischen dem Ventilator und dem Einlassende des Speiseschachtes ist eine Luftverteileinrichtung zur gleichmässigen Verteilung der Luft über die Breite angeordnet. Der Ventilator hat eine Saug- und eine Blasseite. Im unteren Bereich des Speiseschachtes sind als Trennwände zwei Kämme angeordnet. Zwischen senkrechten Stegen weist die Trennwand (Kamm) senkrecht verlaufende, etwa 2,5 bis 5 mm weite Schlitze auf, deren Weite kleiner als die abzulagernde Flockengrösse ist. An jede Trennwand ist eine kastenförmige Luftableitkammer mit rechteckigem Querschnitt angeschlossen, die über die Breite - der Trennwand zugekehrt - eine Lufteintrittsöffnung aufweist, der in einem Abstand eine ebene Begrenzungswand der Kammer gegenüberliegt. Die Boden- und die Deckwand der Kammer sind ebenfalls eben ausgebildet. Die Luft tritt unter einem rechten Winkel durch die Kämme hindurch in die Luftableitkammern ein. Die kastenförmigen Kammern sind an ihrer einen Stirnseite über einen ausserhalb der Seitenwand des Füllschachtes verlaufenden Verbindungskanal miteinander verbunden. Die Abluftleitung ist an diese Stirnseiten der Kammern angeschlossen. Ein Nachteil der kastenförmigen Kammern besteht darin, dass sie Ecken aufweisen und einen grossen Querschnitt besitzen. Dadurch ist die Strömungsgeschwindigkeit in der Kammer relativ gering, sodass sich in den Ecken Schwerteile (Trash) ablagern können, die langfristig Fasern ansammeln und Verstopfungen bewirken können. Es kommt hinzu, dass sich bei geringer Luftströmung an den Innenwänden in der Baumwolle vorhandene klebrige Substanzen in unerwünschter Weise absetzen können. Weiterhin zieht der grosse Querschnitt einen Druckverlust nach sich, was zu hohem Energieaufwand für die Luftabsaugung führt. Schliesslich stört, dass sich durch die Ecken Luftwirbel ausbilden können, die einer stromlinienförmigen Ableitung der Luft entgegenstehen. Ausserdem ist die kastenförmige Luftableitkammer konstruktiv und fertigungstechnisch aufwändig. Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine verbesserte Ableitung der von den Flocken abgetrennten Luft erlaubt und Störungen durch Ablagerungen u.dgl. in den Luftleitelementen vermeidet. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Die unmittelbare Nachschaltung der und die hohe Strömungsgeschwindigkeit in der Luftableitkammer ermöglichen eine wesentlich verbesserte Ableitung der von den Flocken abgetrennten Luft. Die hohe Strömungsgeschwindigkeit verhindert Ablagerungen von Schwerteilen (Trash), sodass sich keine unerwünschten Faseransammlungen bilden können und Verstopfungen vermieden werden. Die ständige schnelle Strömung auf allen inneren Oberflächen durch Fasern und Partikel bewirkt ausserdem einen Putz- und Schmirgeleffekt, was in besonders vorteilhafter Weise die Anlagerung in der Baumwolle vorhandener klebriger Substanzen an den Innenwänden verhindert. Dadurch werden das gefährliche Anhaften von Faseransammlungen vermieden und zugleich der Wartungsaufwand wesentlich reduziert. Schliesslich ist die erfindungsgemässe Vorrichtung einfach aufgebaut, sodass auch aus diesem weiteren Grunde ein störungsfreier Betrieb ermöglicht ist. Ausserdem besteht ein geringer Druckverlust, wodurch der Energieaufwand für den Luftransport erheblich reduziert ist. Zweckmässig vermag der Luftstrom die Luftleitung mit hoher Strömungsgeschwindigkeit zu durchströmen. Vorzugsweise ist der Querschnitt der Luftableitkammer gering. Bevorzugt ist der Querschnitt der Abluftleitung gering. Mit Vorteil weist die Luftableitkammer, z.B. Absaughaube, mindestens teilweise eine gewölbte Innenoberfläche auf. Zweckmässig trifft der Luftstrom etwa tangential zur Innenoberfläche in die Luftableitkammer ein. Vorzugsweise sind der Strömungsquerschnitt der Luftableitkammer und der Querschnitt der angeschlossenen Abluftleitungen, z.B. Absaugrohre, ähnlich gross. Mit Vorteil sind die Querschnitte der Luftableitkammern und der Abluftleitungen nahezu gleich. Zweckmässig ist der Lufteintritt in die Luftableitkammer tangential in Umfangsrichtung eines angenäherten Kreisquerschnitts ausgebildet. Vorzugsweise erfolgt die Luftabführung aus der Luftableitkammer im rechten Winkel zu dem eintretenden Luftstrom und achsial. Bevorzugt erfolgt die Luftabführung auf beiden Seiten der Luftableitkammer. Mit Vorteil erfolgt die Luftabführung auf Grund des Überdruckes im Füllschacht. Zweckmässig erfolgt die Luftabführung auf Grund einer der Luftableitkammer nachgeschalteten Saugluftquelle, z.B. Ventilator oder Klimaanlage. Vorzugsweise erfolgt die Luftabführung durch Druck im Füllschacht und durch Saugzug im Anschluss an die Luftableitkammer. Bevorzugt werden die Beschickungsluft des Füllschachtes und die Saugluft im Anschluss an die Luftableitkammer von demselben Ventilator erzeugt und ist ein geschlossener Luftkreislauf vorhanden. Mit Vorteil ist die Verbindung zwischen dem Ventilatoreingang und dem Luftableitkammerausgang mit nur jeweils einem Rohr oder Schlauch pro Absaugseite der Luftableitkammer dargestellt. Zweckmässig erfolgt die Saugrohrverbindung zwischen dem Ventilator und der Luftableitkammer auf kurzem Weg mit möglichst wenigen Umlenkungen. Vorzugsweise sind im Saugbereich des Systems keine wesentlichen Querschnittserweiterungen vorhanden. Bevorzugt ist die Strömungsgeschwindigkeit im Saugsystem näherungsweise überall gleich hoch. Mit Vorteil ist die Strömungsgeschwindigkeit im gesamten Saugbereich grösser als 4 m/sec. Zweckmässig beträgt die Strömungsgeschwindigkeit im gesamten Saugbereich 6 bis 20 m/sec. Vorzugsweise ist die Luftableitkammer luftdicht mit dem Luftaustritt des Füllschachtes verbunden. Bevorzugt ist die Luftableitkammer zu Reinigungszwecken schwenkbar ausgeführt. Mit Vorteil befindet sich die Trennung für den Schwenkvorgang an den beiden Enden der Luftableitkammer im Übergang zu dem Saugrohr- oder -schlauch. Zweckmässig erfolgt beim Schwenken keine Trennung. Vorzugsweise sind flexible Schläuche eingesetzt. Dadurch können die Schläuche verbunden bleiben, da die Flexibilität der Schläuche einen entsprechenden Weg freigeben. Bevorzugt ist der Ventilator auf seiner Druckseite unmittelbar an die Einblaseinrichtung des Füllschachtes angeschlossen. Mit Vorteil ist die Luftableitkammer aus einem Aluminium-Strangpressprofil hergestellt. Zweckmässig ist die Luftableitkammer aus einem durchsichtigen Werkstoff, z.B. Glas oder Kunststoff, hergestellt. Vorzugsweise ist die Luftableitkammer bei einer Flockenbeschickungseinrichtung für Karden beim Unterschacht eingesetzt. Bevorzugt ist die Luftableitkammer bei einer Flockenbeschickungseinrichtung beim Oberschacht eingesetzt. Mit Vorteil ist die Luftableitkammer bei Füllschächten für Reiniger eingesetzt. Zweckmässig ist die Luftableitkammer bei Füllschächten für \ffner eingesetzt. Vorzugsweise ist der Lufteintrittsöffnung der Luftableitkammer an ihrer einen Kante eine schräg verlaufende Luftleitfläche zugeordnet. Bevorzugt ist der Lufteintrittsöffnung der Luftableitkammer an ihrer anderen Kante eine schräg verlaufende Luftleitfläche zugeordnet. Mit Vorteil strömt die Luft unter einem spitzen Winkel in die Luftableitkammer ein. Zweckmässig durchströmt die Luft wendelförmig den Innenhohlraum der Luftableitkammern. Mit Vorteil ist der Füllschacht zum Verdichten seines Fasergutes an seinem oberen Ende mit einer das Fasergut mit durchströmender Luft (Verdichtungsluftstrom) beaufschlagenden Einrichtung versehen. Bevorzugt ist ein geschlossenes Umluftsystem vorhanden. Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 Seitenansicht einer Flockenspeisereinrichtung mit der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 1a einen Kamm als luftdurchlässige Trennwand, Fig. 1b die Verstellbarkeit eines Kamms mit Luftableitkammer in Form einer Absaughaube, Fig. 2 die erfindungsgemässe Vorrichtung nach Fig. 1 mit Luftströmen, Fig. 3 perspektivische Darstellung eines Flockenfüllschachtes mit Absaughaube, Fig. 4 perspektivische Darstellung der Absaughauben mit Abluftleitungen, Fig. 5 perspektivische Darstellung der Flockenspeiseeinrichtung nach Fig. 1 mit geschlossenen Umluftelementen, Fig. 6a, 6b die Luftsammelkammer mit Prallelement, Fig. 7 den verschwenkbaren oberen Kammkasten mit verschwenkbarer Saughaube und Fig. 8a bis 8c die Verschwenkung des Kammkastens und der Saughaube. Vor einer Karde 1, z.B. Trützschler EXACTACARD DK, ist nach Fig. 1 ein senkrechter Reserveschacht 2 vorgesehen, der von oben her mit fein aufgelöstem Fasergut beschickt wird. Die Beschickung kann beispielsweise über einen Kondenser durch eine Zuführ- und Verteilerleitung 3 erfolgen. Im oberen Bereich des Reserveschachtes 2 sind Luftaustrittsöffnungen 4 vorhanden, durch die die Transportluft G nach Trennung von den Faserflocken aus und in eine Absaugeinrichtung 5 eintritt (Pfeil H). Das untere Ende des Reserveschachtes 2 ist durch eine Einzugswalze 6 abgeschlossen, die mit einer Einzugsmulde 7 zusammenwirkt. Durch diese Einzugswalze 6 wird aus dem Reserveschacht 2 das Fasergut I einer darunter befindlichen, mit Stiften 8b oder Sägezahndraht belegten schnell laufenden \ffnerwalze 8 zugeführt, die auf einem Teil ihres Umfanges mit einem unteren Speiseschacht 9 in Verbindung steht. Die in Richtung des Pfeils 8a umlaufende \ffnerwalze 8 fördert das von ihr erfasste Fasergut in den Speiseschacht 9. Der Speiseschacht 9 weist am unteren Ende eine entsprechend dem eingezeichneten Pfeil umlaufende Abzugswalze 10 auf, die das Fasergut der Karde 1 vorlegt. Dieser Kardenspeiser kann z.B. ein Trützschler Kardenspeiser EXACTAFEED FBK der Firma Trützschler, Mönchengladbach, sein. Die Einzugswalze 6 dreht sich langsam im Uhrzeigersinn (Pfeil 6a), und die \ffnerwalze 8 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil 8b), sodass eine entgegengesetzte Drehrichtung verwirklicht ist. Die Wände des Speiseschachtes 9 sind im unteren Teil bis zu einer gewissen Höhe mit Luftaustrittsöffnungen 11a, 11b in Form von Kämmen (Fig. 1a) versehen. Oben steht der Speiseschacht 9 mit einem kastenförmigen Raum 12 in Verbindung, an dessen einem Ende 12a der Ausgang eines Ventilators 13 angeschlossen ist. Durch die umlaufende Einzugswalze 6 und die umlaufende \ffnerwalze 8 wird laufend in der Zeiteinheit eine bestimmte Menge Fasergut in den Speiseschacht 9 befördert und eine gleiche Menge Fasergut durch die Abzugswalze 10 aus dem Speiseschacht 9 herausgefördert und der Karde 1 vorgelegt. Um diese Menge gleichmässig zu verdichten und konstant zu halten, wird durch den Ventilator 13 über den kastenförmigen Raum 12 durch eine am anderen Ende 12b des kastenförmigen Raumes 12 vorgesehene Verengung 14 (Breitschlitzdüse) das Fasergut im Speiseschacht 9 mit durchströmender Luft beaufschlagt. In den Ventilator 13 wird Luft aus den Saugschläuchen 15c, 16c angesaugt und durch die im Speiseschacht 9 befindliche Fasermasse 20 hindurchgedrückt, wobei die Luft dann aus den Luftaustrittsöffnungen 11a, 11b am unteren Ende des Speiseschachtes 9 austritt (Pfeil F). An jede Luftaustrittsöffnung 11a, 11b ist eine Luftableitkammer 21a bzw. 21b angeschlossen, die über ihre Stirnseite an den das Fasergut mit Luft beaufschlagenden Ventilator 13 angeschlossen ist. Die \ffnerwalze 8 ist von einem Gehäuse 16 mit einer Wandfläche und die Einzugswalze 6 von einem Gehäuse 17 mit einer Wandfläche umgeben, wobei die Wandbereiche dem Umfang der Walzen 6 bzw. 8 angepasst sind und diese umfassen. In Drehrichtung 8a der \ffnerwalze 8 gesehen, ist das Gehäuse 16 durch eine Abscheideöffnung 18 für das Fasermaterial unterbrochen. An die Abscheideöffnung 18 schliesst sich der Wandbereich 16 bzw. der Kanal 19 an, der bis zu der Einzugswalze 6 reicht. Am unteren Ende des der Einzugswalze 6 gegenüberliegenden Wandbereiches ist die Einzugsmulde 7 angeordnet. Die Kante 7a der Einzugsmulde 7 weist in Drehrichtung 8a der \ffnerwalze 8. Die Ebene durch die Drehachse der Einzugswalze 6 und der \ffnerwalze 8 ist unter einem Winkel, z.B. von 35 DEG , gegenüber der Vertikalebene durch die Drehachse der \ffnerwalze 8 in Drehrichtung der \ffnerwalze 8 geneigt. Der Raum 19, der kanalartige Raum 18 und der Speiseschacht 9 hängen miteinander zusammen und gehen ineinander über. Die Wandfläche 9a des Speiseschachtes 9 kann in Breitenrichtung verstellt werden (Fig. 1b). Der Verdichtungsluftstrom A1 tritt auf der Blasseite des Ventilators 13 aus, durch den kastenförmigen Raum 12 hindurch über die Leitung 12b in die Breitschlitzdüse 14 ein (Pfeil A2). Im weiteren Verlauf strömt der Verdichtungsluftstrom (Pfeil A) durch den Raum 19 an derjenigen Seite der Einzugswalze 6 und der \ffnerwalze 8, auf der der zweite Schacht (Speiseschacht 9) beginnt, zuerst an der Einzugswalze 6 und anschliessend an der \ffnerwalze 8 entlang. Dabei ist der Verdichtungsluftstrom A2, A3 entgegen der Drehrichtung 6a gerichtet und bläst dadurch an der Einzugswalze 6 noch anhaftende Flocken zurück. Die schnell laufende \ffnerwalze 8 reisst einen Luftstrom B mit. Der Verdichtungsluftstrom A3 strömt in Richtung auf die \ffnerwalze 8 und trifft mit dem Luftstrom B unter einem stumpfen Winkel zusammen. Anschliessend werden die Luftströme A3 und B zu einem Luftstrom C vereinigt, der in Drehrichtung 8a der \ffnerwalze 8 in den kanalartigen Raum 18 mit einer Engstelle a eintritt und durch diesen durchfliesst. Dabei wird der vereinigte Luftstrom C in sich und in Richtung der oberen \ffnung des Speiseschachtes 9 ausgerichtet und strömt von der \ffnerwalze 8 leicht in der anderen Richtung abbiegend als Luftstrom D in den Speiseschacht 9. Dabei führt der Luftstrom D die von der \ffnerwalze 8 abgeschleuderten Faserflocken mit. Dadurch, dass sich der kanalartige Raum 18 in Richtung Speiseschacht 9 durch eine Biegung der Wandfläche 18a nach aussen vom Abstand a auf den Abstand b erweitert, kann sich der mit Faserflocken beladene Luftstrom D von der \ffnerwalze 8 weg ausbreiten; er wird nicht von der \ffnerwalze 8 wieder auf eine Umlaufbahn mitgerissen, sondern in den Raum 19 tritt nur ein abgezweigter, geringer Restluftstrom ein. Die \ffnerwalze 8 fördert die Faserflocken in die Luftströme C und D. Der kanalartige Raum 18 erstreckt sich im Wesentlichen über den seitlichen Bereich der \ffnerwalze 8, sodass die der Verdichtung im Speiseschacht 9 dienenden Luftströme A3, C und D entlang der \ffnerwalze 8 wirken. Dadurch wird die der Fliehkraft folgende Ablösung der Faserflocken aus den Nadeln 8b der \ffnerwalze 8 pneumatisch unterstützt. Fig. 2 zeigt den unteren Bereich des Füllschachtes 9 (Speiseschacht) mit einer am unteren Ende anschliessenden, eine Wattebahn bildenden Abzugseinrichtung (Abzugswalze 10, Speisemulde 10a). Als luftdurchlässige Trennwände zum Abscheiden der Faserflocken 20 aus dem Flocken-Luft-Strom D sind zwei Kämme 11a, 11b vorhanden. Ein Teil der Luft des Flockenluftstroms D biegt oberhalb der Flockenfüllung 20 ab und tritt unter einem spitzen Winkel durch die Schlitze der Kämme 11a, 11b hindurch in den besaugten lnnenhohlraum 21 min min der Absaughauben 21a bzw. 21b ein (Pfeil F min ). Der Luftstrom F min strömt dabei an einer Luftleitfläche 23a bzw. 23b entlang, die von der einen Seite her die Lufteintrittsöffnung 21 min min min begrenzt. Der andere Teil der Luft des Flocken-Luft-Stroms D tritt durch die obere Begrenzung in den oberen Bereich der Flockenfüllung 20 ein, biegt dann ab und tritt unter einem spitzen Winkel ebenfalls durch die Schlitze der Kämme 11a, 11b hindurch in den Innenhohlraum 21 min min der Absaughaube 21a bzw. 21b ein (Pfeil F min min ). Der Luftstrom F min min strömt dabei etwa tangential an einer Luftleitfläche 22a entlang, die von der anderen Seite her die Lufteintrittsöffnung 21 min min min begrenzt. Die Luftströme F min und F min min vereinigen sich sodann zum Luftstrom F1 bzw. F2, der entsprechend der Wölbung der lnnenoberfläche 21 min einen bogenförmigen Verlauf annimmt. Zugleich wirkt der Saugluftstrom des Ventilators 13 in axialer Richtung der Absaughaube 21a bzw. 21b, sodass der Luftstrom F1 bzw. F2 etwa wendelförmig durch den Innenhohlraum 21 min min hindurch in die angrenzende Abluftleitung 15a bzw. 16a strömt. Die Luftableitkammer 21a, 21b in Form einer Absaughaube ist der Trennwand 11a, 11b unmittelbar angrenzend nachgeschaltet. Der Luftstrom F1, F2 durchströmt den Innenhohlraum 21 min min mit verhältnismässig hoher Strömungsgeschwindigkeit, wobei der Luftstrom F1, F2 fliesst, aber keine Wirbel bildet. Der Querschnitt des Innenhohlraums 21 min min ist annähernd kreisförmig ausgebildet. Die Abströmung des Luftstroms F1, F2 in achsialer Richtung der Absaughaube 21a, 21b bildet mit der Einströmrichtung der Luftströme F min , F min min einen rechten Winkel. Die Absaughaube 21a, 21b ist gegen den Speiseschacht 9 luftdicht abgedichtet. Die Absaughaube 21a, 21b ist einstückig aus einem Aluminium-Strangpressprofil hergestellt. Nach Fig. 3 ist an die Absaughaube 21b die Abluftleitung 16a angeschlossen. Der Luftstrom F fliesst wendelförmig in axialer Richtung durch die Absaughaube 21b hindurch. Die Absaughauben 21a, 21b sind gegen die Aussenwand des Schachtes 9 jeweils durch eine Dichtung 24, z.B. aus Gummi o.dgl., abgedichtet. Entsprechend Fig. 4 sind zwei Absaughauben 21a, 21b vorhanden, an deren beiden Enden jeweils Abluftleitungen 15a, 16a bzw. 15b, 16b angeschlossen sind, die in eine gemeinsame Abluftleitung 15c bzw. 16c einmünden. Die Abluftleitungen 15c, 16c münden jeweils mit ihrem einen Ende in eine Luftsammelkammer 25, die an den Ventilator 13 (vgl. Fig. 5) angeschlossen ist. Nach Fig. 5 ist ein geschlossener Kreislauf für die Luftströme A1 bis F vorhanden (Umluftsystem). Die Luftströme nehmen folgenden Verlauf: Austritt aus der Blasseite des Ventilators 13, Durchtritt durch den kastenförmigen Raum 12 und die Breitschlitzdüse 14 in den Raum 19, von dort durch den Raum 18 in den Schacht 9, anschliessend durch die Kämme 11a, 11b in die Absaughauben 21a, 21b, weiterhin durch die Abluftleitungen 15a, 15b, 15c; 16a, 16b, 16c in die Sammelkammer 25 und von dort in die Ansaugseite des Ventilators 13. Zwischen der Blasseite des Ventilators 13 und der Eintrittsöffnung des kastenförmigen Raumes 12 ist ein sich in Strömungsrichtung erweiterndes etwa pyramidenstumpfförmiges Leitungselement 26 vorgesehen, mit dem der Luftstrom A1 über die Breite des Schachtes 9 verteilt wird. In Bezug auf die Einzugswalze 6 und die \ffnerwalze 8 sind der Walzengrundkörper jeweils mit durchgezogener Linie und der äussere Umfang der Zähne (Garnitur), Nadeln o.dgl. strichpunktiert dargestellt. Die ausgesparten Pfeile (A1, A2, A3, B, C, F1, F2, H) geben die Luftströme, die gefüllten Pfeile (I, K) geben die Faserflockenströme und die halb gefüllten und halb ausgesparten Pfeile (D, G) geben die Faserflocken im Luftstrom wieder. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann bei allen Füllschächten für Faserflocken, bei denen die Luft von den Faserflocken getrennt werden soll, angewandt werden. Solche Füllschächte finden ausser bei Flockenbeschickungen für Karden noch in der Putzerei, z.B. bei der Beschickung von Reinigungsmaschinen, \ffnungsmaschinen o.dgl. Anwendung. In der Luftsammelkammer 25 ist entsprechend Fig. 6a, 6b ein Prallelement 27, z.B. ebenes Prallblech, senkrecht an der Wand 25a angeordnet. In der Wand 25b ist eine \ffnung 28 vorhanden, die zu dem Ventilator 13 (sh. Fig. 5) führt. Die Luftströme F3 und F4 treffen im Wesentlichen senkrecht auf das Prallelement 27 auf, werden dabei gebremst, werden durch Ansaugung in Richtung des Ventilators 13 umgelenkt und treten als Luftströme F5 bzw. F6 durch die \ffnung 28 hindurch in die Ansaugseite des Ventilators 13 ein. Nach Fig. 7 ist eine Halteeinrichtung 29 (oberer Kammkasten) vorgesehen, die um ein ortsfestes Drehlager 30 in Richtung der Pfeile L, M schwenkbar ist. An der Halteeinrichtung 29 ist ein Drehlager 31 angeordnet, um das die Absaughaube 21b in Richtung der Pfeile N, O schwenkbar ist. Fig. 8a zeigt die Halteeinrichtung 29 in geschlossener Position, wobei entsprechend Fig. 7 der Kamm 11b in Verlängerung und fluchtend mit der Wand 9a des Speiseschachtes 9 ausgerichtet ist. Nach Fig. 8b ist die Absaughaube 21b - nach Lösung der Befestigung - um das Drehlager 31 in Richtung des Pfeils N aufgeschwenk, sodass die Eingangsöffnung der Absaughaube 21b von dem Kamm 11b abgetrennt ist. Entsprechend Fig. 8c ist die Halteeinrichtung 29 - nach Lösung der Befestigung - um das Drehlager 30 in Richtung des Pfeils L aufgeschwenkt, wodurch der Kamm 11b von der Wand 9a entfernt ist. Gemäss Fig. 8b und 8c sind das Halteelement 29 und die Absaughaube 21b nacheinander und gemeinsam geschwenkt. Mit 24 und 32 sind Gummidichtungen zur Vermeidung von Druckluftfehlströmungen bezeichnet. In entsprechender Weise kann eine (nicht dargestellte) schwenkbare Halterung für den Kamm 11a und die Absaughaube 21a vorgesehen sein.
Claims (45)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von aufgelösten Faserflocken aus einem Luftstrom, bestehend aus einem oder mehreren hintereinander an eine Transportleitung angeschlossenen Füllschacht bzw. Füllschächten mit jeweils einer am unteren Ende anschliessenden, eine Wattebahn bildenden Abzugseinrichtung und aus mindestens einer luftdurchlässigen Trennwand zum Abscheiden der Faserflocken aus dem Luftstrom und Ableiten des Luftstroms aus dem Füllschacht oder den Füllschächten, bei der jeder Trennwand eine Luftableitkammer mit einer Lufteintrittsöffnung zugeordnet und an jede Luftableitkammer eine Abluftleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21 b) der Trennwand (11a, 11b) unmittelbar nachgeschaltet ist und der Luftstrom (F1, F2) den Innenhohlraum (21 min min ) der Luftableitkammer (21a, 21b) mit einer Strömungsgeschwindigkeit grösser als 4 m/sec.
zu durchströmen vermag.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom (F1, F2) die Abluftleitung (15a, 15b, 15c; 16a, 16b, 16c) mit einer Strömungsgeschwindigkeit grösser als 4 m/sec. zu durchströmen vermag.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b), z.B. Absaughaube, mindestens teilweise eine gewölbte lnnenoberfläche (21 min ) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom (F) etwa tangential zur Innenoberfläche (21 min ) in die Luftableitkammer (21a, 21b) eintritt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Querschnitt der angeschlossenen Abluftleitung, z.B.
Absaugrohr (15a, 15b, 15c; 16a, 16b, 16c) ähnlich gross sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Abluftleitung (15a, 15b, 15c; 16a, 16b, 16c) ähnlich gross sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteintritt in die Luftableitkammer (21a, 21b) tangential in Umfangsrichtung eines angenäherten Kreisquerschnitts ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabführung (F1, F2) aus der Luftableitkammer (21a, 21b) im rechten Winkel zu dem eintretenden Luftstrom (F min , F min min ) achsial erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabführung auf beiden Seiten der Luftableitkammer (21a, 21b) erfolgt.
10.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabführung auf Grund des Überdruckes im Füllschacht (9) erfolgt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Luftabführung auf Grund einer der Luftableitkammer (21a, 21b) nachgeschalteten Saugluftquelle, z.B. Ventilator (13) oder Klimaanlage erfolgt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabführung durch Druck im Füllschacht (9) und durch Saugzug im Anschluss an die Luftableitkammer (21a, 21b) erfolgt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom (A1, A2, A3) des Füllschachtes (9) und Saugluft (F) im Anschluss an die Luftableitkammer (21a, 21b) von demselben Ventilator (13) erzeugt werden und ein geschlossener Luftkreislauf vorhanden ist.
14.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen einem Eingang des Ventilators (13) und einem Ausgang der Luftableitkammer (21a, 21b) mit nur jeweils einem Rohr oder Schlauch pro Absaugseite der Luftableitkammer dargestellt ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Saugrohrverbindung zwischen dem Ventilator (13) und der Luftableitkammer (21a, 21b) auf kurzem Weg mit wenigen Umlenkungen erfolgt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Saugrohrverbindung keine wesentlichen Querschnittserweiterungen vorhanden sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsgeschwindigkeit in der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Saugrohrverbindung annähernd überall gleich hoch ist.
18.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsgeschwindigkeit in der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Saugrohrverbindung grösser als 4 m/sec ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsgeschwindigkeit in der Luftableitkammer (21a, 21b) und der Saugrohrverbindung etwa 6 bis 20 m/sec beträgt.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) luftdicht mit dem Luftaustritt (11a, 11b) des Füllschachtes (9) verbunden ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) zu Reinigungszwecken schwenkbar ist.
22.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Trennung für den Schwenkvorgang an den beiden Enden der Luftableitkammer (21a, 21b) im Übergang zu dem Absaugrohr oder Schlauch befindet.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schwenken keine Trennung zwischen Luftableitkammer (21a, 21b) und Absaugrohr oder Schlauch erfolgt.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch oder die Schläuche flexibel sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (13) auf seiner Druckseite unmittelbar an eine Einblaseinrichtung (12) des Füllschachtes (9) angeschlossen ist.
26.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) aus einem Aluminium-Strangpressprofil hergestellt ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) aus einem durchsichtigen Werkstoff, z.B. Glas oder Kunststoff, hergestellt ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) bei einer Flockenbeschickungseinrichtung für Karden (1) beim Füllschacht (9) eingesetzt ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) einer Flockenbeschickungseinrichtung bei einem als Reserveschacht (2) dienenden Füllschacht eingesetzt ist.
30.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) bei Füllschächten für Reiniger eingesetzt ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammer (21a, 21b) bei Füllschächten für \ffner eingesetzt ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteintrittsöffnung (21 min min ) an ihrer einen Kante eine schräg verlaufende Luftleitfläche (22a, 22b) zugeordnet ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteintrittsöffnung (21 min min ) an ihrer anderen Kante eine schräg verlaufende Luftleitfläche (23a, 23b) zugeordnet ist.
34.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft (F min , F min min ) unter einem spitzen Winkel in die Luftableitkammer (21a, 21b) einströmt.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft (F1, F2) wendelförmig den Innenhohlraum (21 min min ) der Luftableitkammern (21a, 21b) durchströmt.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllschacht (9) zum Verdichten seines Fasergutes (20) an seinem oberen Ende mit einer das Fasergut (20) mit durchströmender Luft beaufschlagenden Einrichtung (12, 13) versehen ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass ein geschlossenes Umluftsystem vorhanden ist.
38.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftleitungen (15c, 16c) mit ihrem einen Ende an eine Sammelkammer (25) angeschlossen sind, der der Ventilator (13) mit seiner Ansaugseite nachgeordnet ist.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftleitungen (15a, 15b; 16a, 16b) einstückig ausgebildet sind.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftableitkammern (21a, 21b) mit einer Dichtung (24) gegen die Wand des Füllschachtes (2, 9) abgedichtet sind.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Luftsammelkammer (25) ein Prallelement (27), z.B. Prallblech, vorhanden ist.
42.
Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Prallelement (27) senkrecht an einer Wand (25a) befestigt ist.
43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halteeinrichtung (29) für einen Kamm (11a, 11b) um die Luftableitkammer (21a, 21b) vorhanden ist.
44. Vorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (29) um ein Drehlager (30) schwenkbar (L, M) ist.
45. Vorrichtung nach Anspruch 43 oder 44, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteeinrichtung (29) ein Drehlager (31) angeordnet ist, um das die Luftableitkammer (21b) schwenkbar (N, O) ist.
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