CH691492A5 - Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen. - Google Patents

Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen. Download PDF

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CH691492A5
CH691492A5 CH02989/95A CH298995A CH691492A5 CH 691492 A5 CH691492 A5 CH 691492A5 CH 02989/95 A CH02989/95 A CH 02989/95A CH 298995 A CH298995 A CH 298995A CH 691492 A5 CH691492 A5 CH 691492A5
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CH
Switzerland
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air
supply line
air supply
oscillatable
line section
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Application number
CH02989/95A
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Inventor
Peter Schmuck
Original Assignee
Mayer Textilmaschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/002Climatic conditioning or removing lint or dust
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen, wie Textilmaschinen oder Spulengatter, bei der eine schwenkbare, mit Druckluft versorgbare Luftdüse auf den Arbeitsbereich gerichtet ist und ein schwingfähiger Leitungsabschnitt mit einem Ende an einer Luftzuleitung angebracht ist, am anderen Ende die Luftdüse trägt und durch die hindurchströmende Druckluft in Schwingung versetzbar ist. 



  Zahlreiche Fadenarten, beispielsweise Fasergarn, führen bei ihrer Verarbeitung zu erheblichen Verschmutzungen der Fadenleitorgane, Fadenbremsen, Fadenklemmen u.dgl. Diese werden deshalb durch Abblasen gereinigt. 



  So ist eine Reinigungsvorrichtung für Textilmaschinen bekannt (Patents Abstract of Japan 60-45 621), bei der der eine Schenkel eines Winkelrohres am unteren Ende einer Luftzuleitung angelenkt ist, während der andere Schenkel die Luftdüse bildet. Dieses Winkelrohr kann durch Luftpulsationen, die mithilfe einer durch einen Exzenterantrieb verstellbaren Drossel erzeugt werden, in Schwingungen versetzt werden. Diese sind auf die senkrecht zur Schwenkachse verlaufende Ebene beschränkt. Hierdurch ist der Reinigungsbereich begrenzt. Das Winkelrohr kann ferner mit einem Gewicht beschwert sein. 



  Des Weiteren ist eine Abblasvorrichtung für ein Spulengatter bekannt (DE-GM 9 306 680.5), bei der vertikal verlaufende Bremsstangen durch Rohre gebildet sind, welche als Luftzuleitung dienen. Die Luftdüsen sind als übereinander angeordnete Bohrungen in der Rohrwand ausgebildet und lenken einen Luftstrahl jeweils auf eine Fadenklemme. Dies ergibt einen sehr begrenzten Reinigungsbereich. Es ist daher zusätzlich vorgesehen, den durch mehrere Düsen gebildeten Luftvorhang schwenkbeweglich und/oder quer zur Fadenlaufrichtung translatorisch beweglich auszubilden. Hierfür bedarf es aber zusätzlicher Antriebsmittel, die den konstruktiven Aufwand erheblich vergrössern. 



  Es ist auch bekannt, bei einer Textilmaschine eine mit Blasluft arbeitende Reinigungsvorrichtung vorzusehen (DE-GM 7 506 402). Diese Reinigungsvorrichtung ist auf einem längs der Textilmaschine verfahrbaren Wagen angeordnet. Damit sie während der Fahrt nicht mit anderen Bauteilen, z.B. einer Fadenanknüpfmaschine, kollidiert, ist eine aufwändige Ausweichkonstruktion vorgesehen. 



  Um den Arbeitsbereich einer Saug- oder Blaslufteinrichtung an Textilmaschinen zu vergrössern, ist es bekannt, einen flexiblen Schlauch zu verwenden, der mit seinem einen Ende an einer maschinenseitigen Anschlussstelle für Saug- oder Blasluft verbunden ist und an seinem anderen Ende ein Mundstück trägt (DE-GM 1 684 506). Das Mundstück kann daher über einen der Länge des flexiblen Schlauchs entsprechenden Arbeitsbereich hinweg bewegt werden und beispielsweise eine Vielzahl von Spulstellen reinigen. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Abblasvorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben, die auf einfache Weise grössere Arbeitsbereiche zu reinigen vermag. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der schwingfähige Leitungsabschnitt ein Schlauch aus elastischem Material ist. 



  Angeregt von der Beaufschlagung durch die hindurchströmende Druckluft vollführt die Luftdüse Pendelschwingungen, wobei der aus der Luftdüse austretende Luftstrahl im gesamten Schwingbereich wirksam ist. Die Schwingungsanregung erfolgt automatisch, weil schon kleine Unregelmässigkeiten im Bereich des schwingfähigen Leitungsabschnitts, wie sie immer vorhanden sind, ausreichen, um beim Einschalten der Druckluftzufuhr die Schwingung in Gang zu setzen und anschliessend aufrecht zu erhalten. Insgesamt kann daher eine verhältnismässig grosse Fläche von Verunreinigungen frei geblasen werden, ohne dass es zusätzlicher Antriebsmittel bedarf. Die Konstruktion ist insgesamt sehr einfach aufgebaut und billig. 



  Weil der schwingfähige Leitungsabschnitt ein Schlauch aus elastischem Material ist, wird der Leitungsabschnitt über seine gesamte Länge verformt, was zur Folge hat, dass die Luftdüse um einen grösseren Winkel verschwenkt wird als bei einem starren Rohr. Ausserdem besitzt ein solcher elastischer Leitungsabschnitt keine ausgeprägte Schwingebene. Vielmehr schwingt er willkürlich nach allen Richtungen, was zu einem sehr grossen Reinigungsbereich führt. 



  Vorteile bietet es auch, dass am freien Ende des schwingfähigen Leitungsabschnitts ein Gewicht angebracht ist. Durch Wahl der Länge des schwingfähigen Leitungsabschnitts kann dann die Schwingweite und durch Wahl der Grösse des Gewichts die Schwingfrequenz frei gewählt werden. 



  Insbesondere kann das Gewicht durch ein als Luftdüse wirkendes Rohr gebildet sein. Man benötigt daher für das Gewicht kein Zusatzelement. 



  Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn der Schlauch mit einem Ende auf die Luftzuleitung und mit dem anderen Ende auf die Luftdüse aufgesteckt ist. Durch einfache Steckverbindungen werden die Teile zusammengefügt. 



  Günstig ist es, dass der schwingfähige Leitungsabschnitt hängend an der Luftzuleitung angebracht ist. Die hängende Anbringung erlaubt es, besonders weiche Materialien für den schwingfähigen Leitungsabschnitt zu verwenden und auf diese Weise den Blasbereich zu vergrössern. 



  Vorzugsweise ist die Luftzuleitung durch einen Rohrbogen gebildet, der mit einem horizontalen Schenkel an einer vertikal verlaufenden Hauptzuleitung anschliesst. Dies ergibt eine einfache Konstruktion, bei der eine gemeinsame Hauptzuleitung für mehrere übereinander angeordnete Blasbereiche verwendet werden kann. 



  Mit Vorteil ist die Luftzuleitung an ein Luftdrucksystem angeschlossen, das einen Luftdruck von maximal 1,5 bar führt. Dieser relativ geringe Druck führt in Verbindung mit dem relativ kleinen Querschnitt in der Luftdüse zu ausreichend hohen Strömungsgeschwindigkeiten, sodass sich eine hohe Effektivität ergibt. 



  Des Weiteren empfiehlt sich ein Steuergerät, das die Luftzufuhr jeweils nur für wenige Sekunden freigibt. Beispielsweise genügt es bei einem Spulengatter, wenn in vorbestimmten Zeitabständen, beispielsweise alle 15 Min., die Abblasvorrichtung für 3 bis 5 Sek. wirksam gemacht wird. Es wird daher nur wenig Luft verbraucht. 



  Durch den einfachen Aufbau der Abblaseinrichtung können die Herstellungskosten niedrig gehalten werden. Durch den geringen Druckluftverbrauch ergeben sich geringe Betriebskosten. 



  Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Abblasvorrichtung, 
   Fig. 2 eine Vorderansicht dieser Abblasvorrichtung und 
   Fig. 3 die Abblasvorrichtung der Fig. 2 im Betrieb. 
 



  In einem nicht näher veranschaulichten Spulengatter oder dergleichen befinden sich Fadenleitorgane 1, die im Laufe der Zeit verschmutzen und daher den zu reinigenden Arbeitsbereich 2 bilden. Einer vertikalen Hauptzuleitung 3 wird Druckluft aus einem Druckluftsystem 4 über ein Steuergerät 5 zugeführt. Die Hauptzuleitung 3 ist an ihrem oberen Ende 6 verschlossen und trägt an mehreren vertikal übereinander angeordneten Stellen je eine Luftzuleitung 7 in der Form eines Rohrbogens. Ein schwingfähiger Leitungsabschnitt 8 aus elastischem Material, also ein Schlauchabschnitt, ist mit seinem oberen Ende 9 auf die Luftzuleitung gesteckt, während in das untere Ende 10 ein als Rohr ausgebildetes Gewicht 11 eingesteckt ist, das gleichzeitig eine Luftdüse 12 bildet. 



  Wird nun, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, vom Steuergerät 5 die Luftzufuhr eingeschaltet, wird der elastische Leitungsabschnitt 8 mit der daran angebrachten Luftdüse 12 zu Pendelschwingungen angeregt, wie dies durch die Darstellungen A und B veranschaulicht ist. Diese Schwingungen verlaufen nicht nur in der Zeichenebene, sondern auch senkrecht dazu und in beliebiger Richtung, weil der schwingfähige Leitungsabschnitt insgesamt als elastischer Schlauch ausgebildet ist. Wenn Druckluft aus der Luftzuleitung 7 in den Leitungsabschnitt 8 strömt, ergibt sich aufgrund immer vorhandener kleiner Abweichungen von der Punktsymmetrie eine Schwingungsanregung, die in eine Folge von willkürlichen Schwingungsbewegungen grosser Amplitude übergeht. 



  Versuche haben gezeigt, dass ein grosser Arbeitsbereich 2 sauber gehalten werden kann, wenn nur alle 15 Min. die Druckluft für 3 bis 5 Sek. eingeschaltet wird. Hierbei genügen auch sehr geringe Luftdrücke, weil diese in Verbindung mit dem kleinen Innenquerschnitt des Gewichts 11 zu ausreichend grossen Strömungsgeschwindigkeiten führen, was eine hohe Effektivität ergibt. Der Arbeitsbereich 2 wird daher automatisch in ähnlicher Weise frei geblasen, wie dies bisher von Hand erfolgte. 

Claims (8)

1. Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen, wie Textilmaschinen oder Spulengatter, bei der eine schwenkbare, mit Druckluft versorgbare Luftdüse auf den Arbeitsbereich gerichtet ist und ein schwingfähiger Leitungsabschnitt mit einem Ende an einer Luftzuleitung angebracht ist, am anderen Ende die Luftdüse trägt und durch die hindurchströmende Druckluft in Schwingung versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingfähige Leitungsabschnitt (8) ein Schlauch aus elastischem Material ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende (10) des schwingfähigen Leitungsabschnitts (8) ein Gewicht (11) angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (11) durch ein als Luftdüse (12) wirkendes Rohr gebildet ist.
4.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch mit einem Ende (9) auf die Luftzuleitung (7) und mit dem anderen Ende (10) auf die Luftdüse (12) aufgesteckt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingfähige Leitungsabschnitt (8) hängend an der Luftzuleitung (7) angebracht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuleitung (7) durch einen Rohrbogen gebildet ist, der mit einem horizontalen Schenkel an einer vertikal verlaufenden Hauptzuleitung (3) anschliesst.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuleitung (7) an ein Luftdrucksystem (4) angeschlossen ist, das einen Luftdruck von maximal 1,5 bar führt.
8.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Steuergerät (5), das die Luftzufuhr jeweils nur für wenige Sekunden freigibt.
CH02989/95A 1994-11-10 1995-10-23 Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen. CH691492A5 (de)

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DE4440077A DE4440077C1 (de) 1994-11-10 1994-11-10 Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen

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CH02989/95A CH691492A5 (de) 1994-11-10 1995-10-23 Abblasvorrichtung zum Reinigen von Arbeitsbereichen fadenverarbeitender Einrichtungen.

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DE (1) DE4440077C1 (de)
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IT1281024B1 (it) 1998-02-11
ITTO950905A0 (de) 1995-11-09
JPH08209471A (ja) 1996-08-13
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