CH692152A5 - Vorrichtung zur Ueberwachung und Steuerung der Dichte von ungebrannten Anodenblöcken. - Google Patents

Vorrichtung zur Ueberwachung und Steuerung der Dichte von ungebrannten Anodenblöcken. Download PDF

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CH692152A5
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CH168797A
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Heinz Caspelherr
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Deutz Ag
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/022Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space whereby the material is subjected to vibrations
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
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Description

Die Erfindung ist auf eine Vorrichtung zur Überwachung und Steuerung der Dichte von ungebrannten Anodenblöcken, insbesondere für die Aluminium-Schmelzflusselektrolyse, bei ihrer Abformung und Verdichtung im Formkasten einer Rüttelmaschine, vorzugsweise einer Drehtischrüttelmaschine, gerichtet, wobei die Dichte der Anodenblöcke durch ständige Messung der Höhe des Anodenblocks während seiner Abformung berechnet und gesteuert wird und die Messung der Höhe mithilfe einer mit dem Deckgewicht des Formkastens verbundenen Deckgewichtsstange erfolgt.
Um bei der Abformung von Anodenblöcken durch Rüttelverdichtung heisser körniger Rohmassen mit Bindemitteln zu gewährleisten, dass die abgeformten Anodenblöcke hinsichtlich ihrer Dichte und Endhöhe innerhalb der vorgegebenen Toleranzgrenzen liegen und die Produktion von fehlerhaften Ausschussanodenblöcken selbst bei sich ändernden Parametern wie Temperatur, Bindemittelmenge und Körnungsaufbau der Rohmassen vermieden wird, wird in der DE 4 109 464 A1 vorgeschlagen, während des Abformvorgangs die Höhe der Anodenblöcke ständig zu messen und aus der ermittelten Höhe und dem Abfüllgewicht der Anodenblöcke die aktuelle Dichte zu berechnen.
Die Berechnung geschieht in einem Mikroprozessor, in den die Daten der Höhenmessung einfliessen und der dann den Rüttelvorgang des gemessenen Anodenblocks und das Abfüllgewicht der jeweils nächstfolgenden Anodenblöcke steuert. Um während des Rüttelvorgangs die Höhe des Anodenblocks kontinuierlich zu messen, ist eine nach oben ragende Deckgewichtsstange mit dem Deckgewicht des Formkastens verbunden. Ein geeigneter Sensor, der am ortsfesten Maschinengerüst der Rüttelmaschine angeordnet ist, beispielsweise ein mit einem Reflektor zusammenarbeitender optoelektrischer Sensor, tastet während des Rüttelvorgangs (Verdichtungsvorgangs) die Position der Deckgewichtsstange ab.
Aber auch andere Messsysteme, wie beispielsweise induktive oder kapazitive Wegaufnehmer, können zur Messung der Position der Deckgewichtsstange, d.h. der Höhe des Anodenblocks, zur Anwendung gelangen. Nachteilig bei diesen Systemen sind neben ihrer grossen Empfindlichkeit gegen Verschmutzung (Staub, Bindemitteldämpfe) und Erschütterungen, wie sie im Allgemeinen im rauen Betrieb von Rüttelmaschinen gegeben sind, ferner, dass sie einen grossen Messbereich, der bis zu 600 mm betragen kann, messtechnisch abdecken müssen und weiterhin, dass, da der Messsensor der genannten Messsysteme am ortsfesten Maschinengerüst der Rüttelmaschine angeordnet ist, die vertikale Rüttelbewegung des Rütteltisches in den Messwert mit einfliesst. Dies führt durch die damit verknüpften Änderungen des Abstandes zwischen dem ortsfesten Maschinengerüst und dem Rütteltisch häufig zu Fehlmessungen, die umso grösser sind, je grösser die Amplitude der Tischschwingung ist.
Daher ist das bekannte System mit ortsfest am Maschinengerüst angeordnetem Sensor für weichere Federsysteme, wie sie in neueren Anlagen eingesetzt werden (Luftkissensysteme), zur Höhenmessung während des Vibrationsvorgangs nicht mehr geeignet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die bekannte Vorrichtung der DE 4 109 464 A1 zur kontinuierlichen Höhenmessung der Blockanoden während ihrer Verdichtung beim Rüttelvorgang so weiterzubilden, dass eine einwandfreie kontinuierliche Höhenbestimmung der Blockanode ohne prozessbedingte Höhenmessungsschwankungen ermöglicht wird und weiterhin, dass die Messvorrichtung gegenüber Einflüssen, die im Betrieb der Rüttelmaschine begründet sind, wie Verschmutzung und Erschütterungen, weitgehend unempfindlich ist.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Durch die erfindungsgemässen Massnahmen, die Deckgewichtsstange, die über die gesamte Höhenmessstrecke mehrere unter ihrer Oberfläche eingearbeitete Messmarkierungen aufweist, von einem ringförmigen Formkörper, der einen berührungslos messenden, auf die Messmarkierungen ansprechenden elektronischen Sensor enthält und der auf der Haube des Formkastens montiert ist, berührungslos zu umschliessen, werden mit Vorteil die geschilderten Nachteile der bekannten Messanordnung aus der DE 4 109 464 A1 behoben. Denn durch die berührungslose Messung mit einem Sensor, der innerhalb eines ringförmigen Formkörpers eingearbeitet ist und der auf Messmarkierungen anspricht, die gleichfalls eingearbeitet sind, und zwar unter der Oberfläche der Deckgewichtsstange, ist ein Messsystem gegeben, das weitgehend gegenüber Verschmutzungen durch Bindemitteldämpfe und Stäube unempfindlich und störsicher im rauen Betrieb der Anodenabformung arbeitet.
Mit Vorteil sind bei diesem Messsystems mehrere Messmarkierungen in der Deckgewichtsstange eingearbeitet, sodass trotz der bis zu 600 mm langen Messstrecke mit hoher Empfindlichkeit die Höhe über die gesamte Messstrecke gemessen werden kann.
Schliesslich wird durch die Massnahme, den Sensor nicht wie bei der bekannten Messanordnung der DE 4 109 464 A1 am ortsfesten Maschinengerüst der Rüttelmaschine anzuordnen, sondern auf die Haube des Formkastens zu montieren, erreicht, dass alle vertikalen Änderungen der Höhenlage der Deckgewichtsstange infolge von Vibrationen, Schwingungen und Höhenänderungen durch den Rüttelvorgang und/oder durch die Federelemente des Rütteltischs, die nicht von einer Höhenänderung der Blockanode verursacht werden, in gleicher Weise auch die Höhenlage des den elektronischen Sensor enthaltenden ringförmigen Formkörpers verändern, sodass diese Höhenänderungen nicht mehr in den Messwert einfliessen, sodass nun nur noch die tatsächliche Höhenänderung der Blockanode als Messwert erfasst wird.
Da der Sensor im ringförmigen Formkörper allen Rüttelbewegungen der Rüttelmaschine unterworfen wird, ist er besonders robust konstruiert und stellt damit ein gegenüber Erschütterungen unempfindliches elektronische Bauteil dar, das wartungsfrei zuverlässige Messwerte auch im schwingenden Zustand liefert.
Wegen der aufgezwungenen Bewegung des Sensors infolge des Rüttelvorgangs ist die Übertragung der Messsignale vom Sensor zum Mikroprozessor nicht mit einer starren Leitung möglich. Erfindungsgemäss wird deshalb die Übertragung mit einer flexiblen Übertragungsleitung durchgeführt oder aber es wird mit Vorteil erfindungsgemäss die Übertragung drahtlos, beispielsweise über Funkwellen, vorgenommen.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden an einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnungsfigur näher erläutert.
In der Zeichnungsfigur ist schematisch ein Teil einer Rüttelmaschine in einem Vertikalschnitt dargestellt, und zwar im geschlossen Zustand während des Rüttelvorgangs.
Auf der Deckplatte 18 eines Rütteltisches 20 ist ein Formkasten 16 aufgesetzt, in dem die zu verdichtende heisse körnige Rohmasse mit Bindemittel 11 eingefüllt und mit dem Deckgewicht 17 belastet ist. Eine Haube 15 schliesst von oben den Formkasten gasdicht ab; unten liegt der Formkasten über eine Ringdichtung 19 gasdicht auf der Rütteltischplatte auf. Auf diese Weise wird verhindert, dass Bindemitteldämpfe, die während des Rüttelvorgangs aus der heissen körnigen Rohmasse mit Bindemittel 11 freigesetzt werden, unerwünscht austreten können. Durch Federelemente 23, auf die der Rütteltisch 20 auf einem Fundament 22 angeordnet ist, wird in Verbindung mit Schwingungserreger 21 der Rütteltisch 20 in vertikale Schwingungen versetzt, deren Amplitude durch die Federkonstante der Federelemente 23 festgelegt ist. Während des Rüttelvorgangs werden mit dem Rütteltisch 20 auch alle auf der Deckplatte 18 des Rütteltisches 20 angeordneten Anlagenteile (Formkasten 16, Haube 15, Deckgewicht 17, Deckgewichtsstange 10) sowie die eingefüllte körnige Rohmasse mit Bindemittel 11 gemeinsam in Schwingungen versetzt, wodurch die körnige Rohmasse mit Bindemittel 11 infolge der auf ihr liegenden Gewichtskraft von Deckgewicht und Deckgewichtsstange verdichtet und abgeformt wird.
Auf der Haube 15 ist nun erfindungsgemäss ein ringförmiger Formkörper 13 so angeordnet, dass er die Deckgewichtsstange 12 berührungslos umschliesst. Im Formkörper 13 ist ein elektronischer Sensor 14 so eingearbeitet, dass er auf Messmarkierungen 12, die unter der Oberfläche der speziell gefertigten Deckgewichtsstange 10 über eine gesamte Messstrecke angeordnet sind, anspricht und ein entsprechendes Messsignal über eine flexible Leitung 24 zu einem in der Zeichnung nicht dargestellten Mikroprozessor übermittelt.
Da der im Formkörper 13 enthaltene Sensor 14 in gleicher Weise wie die übrigen Anlagenteile, insbesondere in gleicher Weise wie die Deckgewichtsstange 10, in Schwingungen versetzt wird, wird als Messsignal nur die tatsächliche Höhenlage der Deckgewichtsstange übermittelt.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur Überwachung und Steuerung der Dichte von ungebrannten Anodenblöcken, insbesondere für die Aluminium-Schmelzflusselektrolyse, bei ihrer Abformung und Verdichtung im Formkasten einer Rüttelmaschine, vorzugsweise einer Drehtischrüttelmaschine, wobei die Dichte der Anodenblöcke durch ständige Messung der Höhe des Anodenblocks während seiner Abformung berechnet und gesteuert wird und die Messung der Höhe mithilfe einer mit dem Deckgewicht des Formkasten verbundenen Deckgewichtsstange erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckgewichtsstange (10), die über die gesamte Höhenmessstrecke mehrere unter ihrer Oberfläche eingearbeitete Messmarkierungen (12) aufweist, von einem auf der Haube (15) des Formkastens (16) eines Rütteltisches (20) montierten ringförmigen Formkörper (13), in dem ein berührungslos messender, auf die Messmarkierungen (12) ansprechender, elektronischer Sensor (14) eingearbeitet ist und die Messsignale des Sensors (14) in einen Mikroprozessor einfliessen, berührungslos umschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (14) über eine flexible Übertragungsleitung (24) mit dem Mikroprozessor lösbar verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messsignale des Sensors (14) drahtlos zum Mikroprozessor übermittelbar sind.
CH168797A 1996-07-31 1997-07-10 Vorrichtung zur Ueberwachung und Steuerung der Dichte von ungebrannten Anodenblöcken. CH692152A5 (de)

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