CH693848A5 - Handwerkzeugmaschine. - Google Patents

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CH693848A5
CH693848A5 CH02282/99A CH228299A CH693848A5 CH 693848 A5 CH693848 A5 CH 693848A5 CH 02282/99 A CH02282/99 A CH 02282/99A CH 228299 A CH228299 A CH 228299A CH 693848 A5 CH693848 A5 CH 693848A5
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CH
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blocking
blocking member
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CH02282/99A
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Gerhard Meixner
Ludwig Thome
Georg Hansis
Thomas Klaas
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Bosch Gmbh Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/02Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with rotating grinding tools; Accessories therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  



   Stand der Technik  



   Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff  des Anspruchs 1. Es ist schon eine Handwerkzeugmaschine bekannt (DE  19 540 718 A1), deren Antriebsstrang im unbeherrschten Betriebsfall,  wie er sich zum Beispiel durch ein sich plötzlich zu drehen beginnendes  Maschinengehäuse nach Festsitzen des Werkzeuges ergeben kann, schlagartig  mit dem Maschinengehäuse blockiert wird. Die Handwerkzeugmaschine  ist hierzu mit einer Detektionseinrichtung ausgestattet, die den  unbeherrschten Betriebszustand erkennt und dann mittels einer Blockiereinrichtung  den Antriebsstrang mit dem Maschinengehäuse formschlüssig verbindet.

    Die Blockiereinrichtung weist hierzu ein im Maschinengehäuse radial  in Richtung auf ein Antriebsglied im Antriebsstrang verschiebbar  gelagertes Sperrglied auf, das radial in formschlüssigen Eingriff  mit einer am Antriebsglied ausgebildeten Sperrverzahnung bringbar  ist. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass die radiale Anordnung  des Sperrgliedes zur Sperrverzahnung einen relativ grossen radialen  Bauraum erforderlich macht. Der Eingriff des Sperrgliedes erfolgt  dabei relativ nahe zu einer Drehachse des Antriebsstranges, sodass  hohe Blockierkräfte auf das Sperrglied wirken, die eine besonders  stabile Auslegung der Blockiereinrichtung erfordern.

   Darüber hinaus  sind bei dieser Lösung relativ hohe Ausrückkräfte erforderlich, um    das Sperrglied nach dem Blockieren des Antriebsstrangs mit dem  Maschinengehäuse wieder ausser Eingriff mit der Sperrverzahnung zu  bringen.  Vorteile der Erfindung  



   Die erfindungsgemässe Handwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des  Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass die Nachteile des Standes der Technik  vermieden werden. Insbesondere erlaubt die erfindungsgemässe Anordnung  von Sperrglied und Blockierglied eine Senkung der infolge ihres Eingriffs  entstehenden Bauteilbeanspruchungen. Daneben ist gewährleistet, dass  die Blockiereinrichtung nach dem Auslösen der Blockiereinrichtung  wieder störungsfrei in ihre Ausgangsstellung bringbar ist. Darüber  hinaus gestattet die axiale Anordnung der Blockiereinrichtung einen  flexiblen und raumsparenden Aufbau der Handwerkzeugmaschine. 



   Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Massnahmen sind  vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1  angegebenen Handwerkzeugmaschine möglich.  Zeichnung  



   Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt  und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen  Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Bohrgerät, Fig. 2 einen Schnitt  durch eine Blockiereinrichtung des Bohr-geräts gemäss einem ersten  Ausführungsbeispiel, Fig. 3 und 4 verschiedene Zahnpaarungen von  Blockierglied und Sperrglied gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel,  Fig. 5 einen Schnitt durch eine Blockiereinrichtung gemäss einem  zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 6 zwei Ansichten des Sperrgliedes  aus Fig. 5, Fig. 7    zwei Ansichten des Blockiergliedes aus Fig.  5, Fig. 8 einen Schnitt durch eine Blockiereinrichtung gemäss einem  dritten Ausführungsbeispiel, Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Blockierglied  nach Fig. 8 und Fig. 10 einen Teilschnitt durch die Blockiereinrichtung  nach Fig. 8.

    Beschreibung des Ausführungsbeispiels  



   In Fig. 1 ist ein Bohrgerät 10 als Beispiel für eine erfindungsgemäss  ausgestaltete Handwerkzeugmaschine dargestellt. Das Bohrgerät 10  hat einen elekt-rischen Antriebsmotor 11, der innerhalb eines Maschinengehäuses  12 untergebracht ist. Der Antriebsmotor 11 weist eine Motorwelle  16 auf, die um eine Motorachse 21 drehbar ist. An das Maschinengehäuse  12 sind ein Handgriff 13 und ein Hilfshandgriff 14 angesetzt. 



   Ein vom Antriebsmotor 11 abzugebendes Antriebsdrehmoment ist von  einem Ritzel 17, das auf der Motorwelle 16 sitzt, auf ein Zahnrad  18 übertragbar. Vom Zahnrad 18 gelangt das Drehmoment über eine Überlastkupplung  19 auf eine Zwischenwelle 20. Die etwa parallel zu der Motorachse  21 liegende Zwischenwelle 20 steht über ein Kegelradgetriebe 22 mit  einer Bohrspindel 23 in Getriebeverbindung. Die Bohrspindel 23 ist  endseitig mit einer Werkzeugaufnahme 26 für ein Bohrwerkzeug 27 versehen,  das zur Bearbeitung eines Werkstücks 49 dient. Die Teile Motorwelle  16, Ritzel 17, Zahnrad 18, Überlastkupplung 19, Zwischenwelle 20,  Kegelradgetriebe 22 und Bohrspindel 23 bilden Antriebsglieder eines  Antriebsstrangs 25 zum drehenden Antrieb der Werkzeugaufnahme 26  beziehungsweise des darin aufgenommenen Bohrwerkzeugs 27.

   Das Maschinengehäuse  12 und die Bohrspindel 23 können zusätzlich ein nicht näher dargestelltes  Schlagwerk aufnehmen, sodass das Bohrgerät 10    dann auch als Schlagbohrmaschine  beziehungsweise als Bohrhammer eingesetzt werden kann. 



   Im Maschinengehäuse 12 ist eine Blockiereinrichtung 30 für den Antriebsstrang  des Bohrgeräts 10 angeordnet. Die Blockiereinrichtung 30 ist mittels  einer Detektionseinrichtung 40 ansteuerbar, die einen als Beschleunigungsmesser  ausgebildeten Sensor 46 und eine Auswerteeinrichtung 47 aufweist.  Die Detektionseinrichtung 40 ist dabei dazu ausgebildet, einen unbeherrschten  Betriebszustand des Bohrgeräts 10 zu erkennen und in diesem Fall  ein elektrisches Auslösesignal an die Blockiereinrichtung 30 abzugeben.  Die Blockiereinrichtung 30, die später anhand von mehreren Ausführungsbeispielen  näher erläutert wird, vermag dann den Antriebsstrang 25 mit dem Maschinengehäuse  12 formschlüssig zu kuppeln, sodass der Antriebsstrang 25 blockiert  wird.

   Auf diese Weise ist dann das Bohrwerkzeug 27 mit dem Maschinengehäuse  12 drehfest verbunden, was bei einem im Werkstück 49 festsitzenden  Bohrwerkzeug 27 verhindert, dass das Bohrgerät 10 um eine Längsachse  44 der Bohrspindel 23 herumgeschleudert wird. Die zwischen Blockiereinrichtung  30 und Antriebsmotor 11 sitzende Überlastkupplung 19 verhindert im  Blockierfall, dass ein Antriebsdrehmoment auf die Zwischenwelle 20  bzw. auf die Bohrspindel 23 übertragen wird. Über eine Motorsteuerung  48 ist der Antriebsmotor 11 im Blockierfall abschaltbar. 



   In Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Blockiereinrichtung  30 dargestellt. Bei diesem und allen nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen  sind gleiche und gleich wirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen  gekennzeichnet. Die Blockiereinrichtung 30 weist einen Elektromagneten  31 auf, der an einem im Maschinengehäuse 12 festgelegten Gehäuseteil  15 befestigt ist. Der Elektromagnet 31 ist als bipolarer Hubmagnet  ausgebildet, der eine einen    Magnetanker bildende Schaltstange  32 zwischen zwei axialen Endstellungen hin- und herbewegen kann.  In Fig. 2 ist die Schaltstange 32 in einer ausgerückten Stellung  gezeigt, in der der Antriebsstrang 25 nicht blockiert ist. 



   Die Schaltstange 32 ist in Verlängerung zur Zwischenwelle 20 symmetrisch  angeordnet und fluchtet mit der Zwischenwelle 20. Die Schaltstange  32 trägt an ihrem der Zwischenwelle 20 zugewandten Ende ein Sperrglied  33. Das Sperrglied 33 ist dabei axial verschiebbar an die Schaltstange  32 angelenkt und wird von einer Druckfeder 34a in einer vorderen,  der Zwischenwelle 20 zugewandten Position gehalten. Das Sperrglied  33 hat an seinem der Zwischenwelle 20 abgewandten Ende einen nach  innen ragenden Bund 35, der einen axial festgelegten Sperrstein 36  am Ende der Schaltstange 32 hintergreift. Das Sperrglied 33 ist damit  axial in Grenzen gegen die Kraft der Druckfeder 34a verschiebbar  an der Schaltstange 32 gehalten.

   Ein leistenförmiger Vorsprung 42  am Sperrglied 33 greift dabei radial in eine Führungsnut 41 im Gehäuseteil  15 ein und bildet auf diese Weise eine Verdrehsicherung für das Sperrglied  33 gegenüber dem Maschinengehäuse 12. 



   An seiner der Zwischenwelle 20 zugewandten Stirnseite 37 trägt das  Sperrglied 33 eine aus einer Mehrzahl von Sperrzahnen 39 bestehende  Sperrverzahnung 38. Dem Sperrglied 33 liegt ein Blockierglied 43  gegenüber, das mit einer Blockierverzahnung 28 versehen ist, die  aus einer Mehrzahl von Blockierzähnen 29 gebildet ist. Die Blockierverzahnung  28 ist dabei an einer dem Kegelradgetriebe 22 abgewandten Stirnseite  52 der Zwischenwelle 20 ausgebildet, sodass das Blockierglied 43  in diesem Fall von der Zwischenwelle 20 selbst gebildet wird. Das  Blockierglied 43 und das Sperrglied 33 bilden eine gemeinsame Eingriffsachse  45, die mit einer Drehachse 24 des Blockiergliedes 43 fluchtet. Im    Beispielsfall hat das Blockierglied 43 diesselbe Drehachse 24  wie die Zwischenwelle 20. 



   In Fig. 3 ist ein erstes Beispiel einer Zähne-paarung 28, 38 gezeigt,  bei der die Sperrverzahnung 38 aus zwei einander gegenüberliegenden  Sperrzähnen 39 gebildet ist, während die Blockierverzahnung 28 insgesamt  sechs gleichmässig über die Stirnseite der Zwischenwelle 20 verteilte  Blockierzähne 29 aufweist. Die Sperrzähne 39 und die Blockierzähne  29 sind dabei nach radial innen zur Eingriffsachse 45 hin konusförmig  verjüngt. 



   In Fig. 4 ist ein zweites Beispiel einer Zähne-paarung 28, 38 gezeigt,  bei der die Blockierverzahnung 28 ebenfalls insgesamt sechs Blockierzähne  29 umfasst, während die Sperrverzahnung 38 statt zwei nun sechs Sperrzähne  39 aufweist. Auf Grund der höheren Zähnezahl lässt sich die Beanspruchung  des Sperrgliedes 33 insgesamt gegenüber der Ausführung mit zwei Zähnen  erhöhen. 



   In beiden Fällen funktioniert die Blockiereinrichtung 30 gleichermassen:  Im Blockierfall wird der Elektromagnet 31 derart von der Auswerteeinrichtung  47 angesteuert, dass die Schaltstange 32 in Richtung ihrer zweiten  Endstellung (Blockierstellung) axial auf die Blockierverzahnung 28  zu verstellt wird. Da das Sperrglied 33 und die Schaltstange 32 mit  axialem Spiel miteinander gekoppelt sind, erreicht die Schaltstange  32 ihre Endstellung unabhängig davon, ob die Sperrverzahnung 38 mit  der sich drehenden Blockierverzahnung 28 tatsächlich in Eingriff  gelangt. Aufgrund der Vorspannung der Druckfeder 34a wird dann das  Sperrglied 33 in Richtung auf die Blockierverzahnung 28 gedrängt,  sodass die Sperrverzahnung 38 nach kurzer Relativverdrehung des Blockiergliedes  mit der Blockierverzahnung 28 in Eingriff gelangt. 



     Zum Aufheben des Blockiereingriffs von Sperrverzahnung 38 und  Blockierverzahnung 28 erhält der Elektromagnet 31 ein entsprechendes  Ausrücksignal von der Auswerteeinrichtung 47, durch das die Schaltstange  32 in ihre Ausgangsstellung (Ausrückstellung) axial zurückversetzt  wird. Dabei zieht die Schaltstange 32 das Sperrglied 33 über den  Formschluss von Ringbund 35 und Sperrstein 36 aus dem formschlüssigen  Eingriff mit der Blockierverzahnung 28 heraus. Auf Grund der symmetrischen  axialen Anordnung der Blockierverzahnung 28 und der Sperrverzahnung  38 unter Ausbildung einer Mehrzahl an Zähnen 29, 39 kann die Belastung  jedes einzelnen Zahnes 29, 39 verringert werden und einem Festklemmen  der Verzahnungen 28, 38 miteinander entgegengewirkt werden.

   Auf diese  Weise ist ein störungsfreies automatisches Zurücksetzten des Sperrgliedes  33 in die Ausgangsstellung dauerhaft gewährleistet. 



   In Fig. 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Blockiereinrichtung  30 dargestellt. Auch bei dieser Ausführung fluchtet die Eingriffsachse  45 mit der Drehachse 24 des Blockiergliedes 43, d.h. das Sperrglied  ist symmetrisch zum Blockierglied 43 angeordnet. Der Elektromagnet  31 ist jedoch einpolig ausgebildet, das heisst, die Schaltstange  32 ist mit einer Federkraft beaufschlagt. 



   Im Beispielsfall nach Fig. 5 ist die Schaltstange 32 von einer Druckfeder  34b beaufschlagt, die die Schaltstange 32 in eine blockierfreie Ausgangsstellung  drängt. Zum Einrücken des Sperrgliedes 33 wird der Elektromagnet  31 bestromt, sodass die Schaltstange 32 dann entgegen der Federkraft  der Druckfeder 34b in Richtung auf das Blockierglied 43 verschoben  wird und das Sperrelement 33 in Eingriff mit der Blockierverzahnung  28 gebracht wird. 



     Die Schaltstange 32 trägt das Sperrglied 33 axial fest über eine  Gewindeverbindung. Das Sperrglied 33 ist mit einer Aussenverzahnung  54 versehen, die fünf radial abstehende Sperrzähne 39 hat, wie sie  in Fig. 6 dargestellt sind. Über die Sperrzähne 39, von denen zwei  in die Längsnuten 41 im Gehäuseteil 15 eingreifen, ist das Sperrglied  33 gegenüber dem Maschinengehäuse 12 verdrehgesichert. 



   Die Blockierverzahnung 28 ist hier an einem separaten Blockierglied  43 ausgebildet, das mit der Zwischenwelle 20 drehfest gekoppelt ist.  Das Blockierglied 43 ist hierzu auf einen endseitig angeordneten  Zapfen 57 auf der Zwischenwelle 20 aufgepresst. Die Blockierverzahnung  28 ist als Innenverzahnung 55 im Blockierglied 43 ausgebildet, wie  aus Fig. 7 hervorgeht. Die Blockierzähne 29 erstrecken sich daher  entsprechend radial nach innen. 



   Die Funktion der Blockiereinrichtung 30 ist dabei ähnlich dem ersten  Ausführungsbeispiel. Sobald die Detektionseinrichtung 40 einen unbeherrschten  Betriebsfall erkennt, wird der Elektromagnet 31 entsprechend angesteuert.  In diesem Fall reicht es aus, den Elektromagneten 31 zu bestromen,  sodass die magnetische Anziehungswirkung ein Verschiebung der Schaltstange  32 bewirkt und das Sperrglied 33 in Richtung auf die Blockierverzahnung  28 axial verschoben wird. Nach kurzer Relativverdrehung zwischen  dem sich drehenden Blockierglied 43 und dem im Gehäuseteil 15 in  Drehrichtung des Blockiergliedes 43 festgelegten Sperrglied 33 kommen  die Sperrverzahnung 38 und die Blockierverzahnung 28 miteinander  in Eingriff, sodass dann die Zwischenwelle 20 mit dem Maschinengehäuse  12 undrehbar verbunden ist. 



   Zum Ausrücken des Sperrgliedes 33 wird der Elektromagnet 31 wieder  entsprechend angesteuert, indem die Bestromung abgeschaltet wird,  sodass die Vorspannung der Druckfeder 34b    die Schaltstange 32  in ihre in Fig. 5 gezeigte Ausgangsstellung zurückdrängt. 



   Vorteilhaft ist bei dieser Ausführung, dass bei genügend grossem  Durchmesser der Blockierverzahnung 28 des Blockiergliedes 43 die  Aussenfläche des Blockiergliedes 43 als Funktionsträger z.B. für  Lagerungs- und Dichtungszwecke zur Verfügung steht und somit eine  geringe axiale Erstreckung des Blockiergliedes 43 bzw. der Zwischenwelle  20 ermöglicht wird. Da die Blockierkraft gleichmässig auf alle Sperrzähne  verteilt wird, ist die entstehende Flächenpressung an dem Zahn optimal  klein. 



   In Fig. 8 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Blockiereinrichtung  30 dargestellt. Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Ausführungen  ist hier die Eingriffsachse 45 zur Drehachse 24 des Blockiergliedes  43 parallel versetzt. Der Elektromagnet 31 mit der Schaltstange 32  ist dementsprechend parallel zur Drehachse 24 versetzt. 



   Das Sperrglied 33 ist zapfenförmig ausgeführt und wird direkt vom  eingriffseitigen Ende der Schaltstange 32 gebildet. Die Schaltstange  32 wird von der Druckfeder 34b entgegen der Eingriffrichtung mit  einer Kraft beaufschlagt. Die Blockierverzahnung 28 wird durch eine  Mehrzahl von Ausnehmungen 51 gebildet, die in einer Ringscheibe 53  als Blockierglied 43 gleichmässig in Umfangsrichtung verteilt sind.  Die Ringscheibe 53 ist dabei drehfest mit der Zwischenwelle 20 verbunden.  Die Ringscheibe 53 kann gleichzeitig als ausgangsseitiges Antriebsteil  in der Überlastkupplung 19 Verwendung finden, was ein zusätzliches  Bauteil erspart. 



   In Fig. 9 ist die Ringscheibe 53 in Draufsicht dargestellt. Erkennbar  sind die Ausnehmungen 51, die regelmässig in Umfangsrichtung der  Ringscheibe 53 verteilt sind und als    Langlöcher ausgebildet sind.  Der Elektromagnet 31 befindet sich dabei parallel versetzt zur Drehachse  24 der Zwischenwelle 20. Wegen des Paralellversatzes zur Drehachse  24 benötigt der das Sperrglied 33 bildende Zapfen 50 hier keine Verdrehsicherung  gegenüber dem Gehäuseteil 12. Infolge des relativ grossen Radialabstandes  von der Drehachse 24 des Blockiergliedes 43 sind die auf das Sperrglied  33 und das Blockierglied 43 wirkenden Blockierkräfte reduziert, sodass  ein einzelnes Sperrglied 33 ausreichend ist.

   Der grosse Radialabstand  hat darüber hinaus den Vorteil, dass der bei vorgegebener Reaktionszeit  der Blockiereinrichtung 30 zurückgelegte Drehwinkel des Blockiergliedes  43 wegen der grösseren Anzahl der den Sperrzähnen der Blockierverzahnung  entsprechenden Ausnehmungen 51 kürzer ist. Durch eine geringe Anzahl  Bau-elemente entsteht so eine kompakte und kostengünstige Lösung.                                                              



   Fig. 10 zeigt die Ringscheibe 53, die von dem das Maschinengehäuse  12 bzw. das mit diesem verbundene Gehäuseteil durchragenden Zapfen  50 formschlüssig undrehbar festgelegt ist. Das Sperrglied 33 ist  in einem Durchbruch 56 im Maschinengehäuse 12 längsverschieblich  geführt. 



   Wegen der unsymmetrischen Anordnung kann die Blockiereinrichtung  30 mit Ringscheibe 53 gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel auch  direkt an der Bohrspindel 23 des Bohrgeräts 10 vorgesehen werden,  ungeachtet des üblicherweise in Verlängerung der Bohrspindel 23 angeordneten  Schlagwerksantriebes. 



   Die Erfindung ist nicht auf Bohrgeräte beschränkt, sondern kann auch  bei anderen Handwerkzeugmaschinen, wie beispielsweise Winkelschleifern,  Verwendung finden.

Claims (11)

1. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohrgerät oder Winkelschleifer, mit einem Maschinengehäuse (12), mit einem darin untergebrachten Antriebs strang (25) zwischen einem Antriebsmotor (11) und einer Werkzeugaufnahme (26), mit einer Detektions-einrichtung (40) zum Erkennen eines unbeherrschten Betriebszustandes der Handwerkzeugmaschine, und mit einer Blockiereinrichtung (30), die im unbeherrschten Betriebszustand den Antriebsstrang (25) mit dem Maschinengehäuse (12) beziehungsweise einem gehäusefesten Bauteil (15) formschlüssig verbindet, wobei wenigstens ein in Drehrichtung des Antriebsstranges (25) gehäusefestes Sperrglied (33) und wenigstens ein im Antriebsstrang (25) mitdrehendes Blockierglied (43) miteinander in Eingriff bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) und das Blockierglied (43) axial in Richtung einer Drehachse (24)
des Blockiergliedes (43) miteinander in Eingriff bringbar sind.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) mit dem Blockierglied (43) eine Eingriffsachse (45) bildet, die mit der Drehachse (24) des Blockiergliedes (43) fluchtet.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) eine Sperrverzahnung (38) aufweist, die mit einer Mehrzahl an Sperrzähnen (39) versehen ist, und dass das Blockierglied (43) eine Blockierverzahnung (28) hat, die ihrerseits mit einer Mehrzahl an Blockierzähnen (29) versehen ist.
4.
Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrverzahnung (38) und die Blockierverzahnung (28) jeweils an den Stirnseiten von Sperrglied (33) und Blockierglied (43) ausgebildet sind, wobei die Sperrzähne (39) und die Blockierzähne (29) jeweils axial vorstehen.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrverzahnung (38) und die Blockierverzahnung (28) als Radialverzahnung ausgebildet sind, wobei die Sperrzähne (39) und die Blockierzähne (29) radial ausgerichtet sind und einerseits als Innenverzahnung und andererseits als Aussenverzahnung ausgebildet sind.
6. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) mit einer Schaltstange (32) gekoppelt ist, die als Magnetanker eines Elektromagneten (31) axial verstellbar ist.
7.
Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Sperrglied (33) und Schaltstange (32) eine Druckfeder (34a) angeordnet ist, die das Sperrglied (33) in Richtung auf das Blockierglied (43) mit einer Einrückkraft beaufschlagt.
8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33), fest mit der Schaltstange (32) verbunden ist und dass die Schaltstange (32) von einer Druckfeder (34a) in Richtung auf das Blockierglied (43) mit einer Ausrückkraft beaufschlagt ist.
9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) mit dem Blockierglied (43) eine Eingriffsachse (45) bildet, die zur Drehachse (24) des Blockiergliedes (43) parallel versetzt ist.
10.
Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierglied (43) als Ringscheibe (53) ausgebildet ist und eine Mehrzahl in Umfangsrichtung der Ringscheibe (53) verteilter stirnseitiger Ausnehmungen (51) zum axialen Eingriff des Sperrgliedes (33) hat.
11. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (33) durch einen Zapfen (50) gebildet ist, der eingriffseitig an der Schaltstange (32) angeformt ist, wobei das Sperrglied (33) in einem Durchbruch (56) im Maschinengehäuse (12) längsverschieblich geführt ist.
CH02282/99A 1999-01-12 1999-12-10 Handwerkzeugmaschine. CH693848A5 (de)

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