CH694846A5 - Kopfkissen. - Google Patents

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CH694846A5
CH694846A5 CH23822000A CH23822000A CH694846A5 CH 694846 A5 CH694846 A5 CH 694846A5 CH 23822000 A CH23822000 A CH 23822000A CH 23822000 A CH23822000 A CH 23822000A CH 694846 A5 CH694846 A5 CH 694846A5
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Description


  



   Die Erfindung betrifft ein Kopfkissen gemäss Oberbegriff des Anspruches  1. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopfkissen so auszugestalten,  dass es unterschiedlichen ergonomischen Erfordernissen angepasst  werden kann. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss im Wesentlichen gelöst durch  die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1. 



   Dadurch, dass die Einlage aus drei einzeln austauschbaren Einlegeplatten  ausgebildet ist, können die einzelnen Einlegeplatten unterschiedlich  gestaltet sein und/oder aus unterschiedlichem Material bestehen,  wodurch sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten der Einlegeplatten  ergibt, die den unterschiedlichen ergonomischen Erfordernissen Rechnung  tragen, wie Anpassung an die Körpergrösse, das Körpergewicht, die  Kopf- und Halsform und dergleichen. 



   Die Erfindung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert.  Es zeigen      Fig. 1 in einer schematischen perspektivischen  Ansicht das Kissen mit den einzelnen Einlegeplatten,     Fig. 2  einen Querschnitt durch das Kissen, und      Fig. 3 eine schematische  Darstellung der Kopfauflage auf dem Kissen.  



   In Fig. 1 ist mit 1 eine Hülle aus beispielsweise abgestepptem und  wattiertem Stoff bezeichnet, in der eine Einlage 2 aus drei einzelnen  Einlageplatten angeordnet ist. Das Kissen hat eine Rechteckform und  die Hülle 1 weist vorzugsweise auf einer Längsseite einen Reissverschluss  oder eine mit Knöpfen versehene Öffnung auf, damit die Einlage 2  herausgenommen    und in anderer Anordnung der einzelnen Einlegeplatten  relativ zueinander wieder eingelegt werden kann. 



   Die obere Einlegeplatte 3 weist auf der Oberseite, auf der der Kopf  zum Aufliegen kommt, zwei unterschiedlich hohe Wellungen 4 und 5  auf, wie dies insbesondere Fig. 2 zeigt. Diese unterschiedlich hohen  Wellungen erstrecken sich über die Breite des Kissens und dienen  für eine niedrigere bzw. höhere Kopflagerung, wie dies Fig. 3 zu  entnehmen ist. Vorzugsweise besteht die obere Einlegeplatte 3 aus  einem festeren Material, insbesondere aus Schaumstoff. Um dennoch  die Kopfauflage auf der oberen Einlegeplatte 3 weich und flexibel  zu gestalten, sind rillenförmige Einkerbungen 6 auf der Auflageseite  ausgebildet.

   Diese Einkerbungen 6, die eine Tiefe haben können, die  etwa der Hälfte der Dicke der Einlegeplatte 3 entspricht, verlaufen  parallel zu den beiden Wellungen 4 und 5 und vorzugsweise schräg  zur Oberfläche, so dass sich leicht verformbare, durch die einzelnen  Einkerbungen 6 voneinander getrennte Lippen 7 ergeben. 



   Die untere Einlegeplatte 8 besteht vorzugsweise aus einem weicheren  Material, insbesondere aus Latex. Bei dem in Fig. 1 wiedergegebenen  Ausführungsbeispiel sind auf der Oberseite der Einlegeplatte 8 Ausnehmungen  9 in der Form von Sacklochbohrungen angedeutet, durch die die Einlegeplatte  8 zusätzlich weicher und anschmiegsamer ausgebildet wird. Solche  Ausnehmungen 9 können auch auf der Unterseite der Einlegeplatte 8  vorgesehen sein. Die Einlegeplatte 8 ist vorzugsweise keilförmig  gestaltet, wobei in den Darstellungen der Fig. 1 und 2 der dünnere  Bereich der Einlegeplatte 8 unter der niedrigeren Wellung 5 der oberen  Einlegeplatte 3 liegt. 



   Zwischen den beiden Einlegeplatten 3 und 8 ist eine mittlere Einlegeplatte  10 angeordnet, die vorzugsweise dünner ausgebildet ist als die obere  und untere Einlegeplatte 3 bzw. 8. Diese mittlere Einlegeplatte 10  besteht vorzugsweise aus Schaumstoffmaterial und sie ist insbesondere  keilförmig gestaltet, wobei in der Anordnung nach den Fig. 1 und  2 die grössere Dicke an der Vorderseite unter der niedrigeren Wellung  5 und die kleinere Dicke zwischen den beiden dickeren Abschnitten  der Einlegeplatten 3 und 8 liegt. Bei dieser mittleren Einlegeplatte  10 kann ein weicheres Schaumstoffmaterial als bei der oberen Einlegeplatte  3 verwendet werden. 



   Die mittlere Einlegeplatte 10 weist auf der Ober- wie auf der Unterseite  eine wellenförmig gestaltete Oberfläche auf, wobei die Unterseite  der Einlegeplatte 3 und die Oberseite der Ein   legeplatte 8 entsprechend  wellenförmig gestaltet sind, so dass die drei Einlegeplatten 3, 10  und 8 formschlüssig miteinander in Eingriff treten und auf diese  Weise beim Gebrauch nicht relativ zueinander verschoben werden können.  Diese Wellung der Oberflächen erstreckt sich vorzugsweise über die  gesamte Oberfläche der einzelnen Einlegeplatten. 



   Die obere Einlegeplatte 3 und die untere Einlegeplatte 8 sind an  den Längsrändern abgerundet ausgebildet, so dass sich insgesamt eine  angenehm runde Kissenform ergibt, während die mittlere Einlegeplatte  10 mit einer geraden Seitenfläche versehen sein kann, wie dies Fig.  1 und 2 zeigen. 



   Wie die Querschnittsansicht in Fig. 2 zeigt, ist die obere Einlegeplatte  3 insgesamt ebenfalls etwa keilförmig gestaltet, so dass in Verbindung  mit den beiden anderen keilförmig gestalteten Einlegeplatten 8 und  10 die Höhe des Kissens im Nackenbereich durch die relative Anordnung  der Einlegeplatten zueinander sehr unterschiedlich gestaltet werden  kann. 



   Die einzelnen Einlegeplatten können aus der Hülle 1 herausgenommen  und in unterschiedlicher Anordnung relativ zueinander wieder in die  Hülle eingelegt werden. So kann beispielsweise die mittlere Einlegeplatte  10 umgedreht werden, so dass der dünnere Abschnitt vorne unter der  niedrigeren Wellung 5 liegt und damit das Kissen im Nackenbereich  flacher gestaltet wird. Ebenso kann die obere Einlegeplatte 3 umgedreht  werden, so dass für eine höhere Nackenabstützung die höhere Wellung  4 in den Nackenbereich zu liegen kommt. Ebenso ist es möglich, die  mittlere Einlegeplatte 10 auch herauszunehmen. Die gegenüberliegenden  Flächen der oberen und unteren Einlegeplatten 3 und 8 sind in der  Wellung so ausgebildet, dass sie formschlüssig ineinander passen.                                                              



   Durch die beschriebene Ausgestaltung werden insgesamt 24 unterschiedliche  Kombinationsmöglichkeiten der drei Einlegeplatten erreicht, die eine  optimale Anpassung des Kissens an ergonomische und individuelle Erfordernisse  und Bedürfnisse ermöglichen. Damit kann das Kissen den verschiedenen  Ansprüchen an eine kopf-, wirbelsäulen- und schultergerechte Lagerung  angepasst werden. Zugleich wird eine ideale Abstützung der Halswirbelsäule  sowie eine Entspannung der Muskulatur durch die Form des Kissens  erreicht, wie sie für einen entspannten Schlaf wesentlich sind. 



     Es ist auch möglich, einzelne der Einlegeplatten 3, 10 und 8 bei  einem vorhandenen Kissen gegen eine Einlegeplatte aus einem beispielsweise  steiferen Material auszutauschen. Damit kann das Kissen den unterschiedlichen  Anforderungen an Körpergrösse, Körpergewicht hinsichtlich Einsinktiefe  der Schultern in die Matratze, hinsichtlich Kopf- und Halsform und  Alter angepasst werden, um einen entspannten Schlaf zu gewährleisten.                                                          



   Vorzugsweise werden die drei Einlegeplatten 3, 10 und 8 von einem  schlauchförmigen Netz umgeben, in das die Einlegeplatten eingesteckt  werden und das für einen zusätzlichen Zusammenhalt der drei Einlegeplatten  dient. Hierdurch wird die Handhabung der Einlage 2 beim Herausnehmen  aus der Hülle 1 und beim Wiedereinsetzen erleichtert. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht die obere Einlegeplatte  3 vorzugsweise aus einem viskoelastischen Schaumstoff mit einem Raumgewicht  von 60 kg und einer Stauch-Härte von 2,5 kPa. Der viskoelastische  Schaumstoff ermöglicht durch Wärme und Druck eine gute Anpassung  an die Kopfform, weil dieser Schaumstoff keinen Gegendruck erzeugt.  Die mittlere Einlegeplatte 10 besteht vorzugsweise aus einem Material,  dessen Eigenschaften zwischen denen des festeren Materials der oberen  Einlegeplatte 3 und denen des weicheren Materials der unteren Einlegeplatte  8 liegen. So hat der Schaumstoff vorzugsweise ein Raumgewicht von  45 kg und eine Stauch-Härte von 1,4 kPa. 



   Die untere Einlegeplatte 8 aus weicherem Material besteht vorzugsweise  aus Latex mit einem Raumgewicht von 35 kg und einer Stauch-Härte  von 1,3 kPa.

Claims (7)

1. Kopfkissen mit einer Hülle (1) und einer Einlage (2), wobei die Einlage (2) drei übereinanderliegende Einlegeplatten (3, 10, 8) umfasst, von denen die für die Kopfauflage dienende äussere Einlegeplatte (8) aus einem weichen Material besteht, und die Einlegeplatten einzeln austauschbar sind und in unterschiedlicher Weise relativ zueinander angeordnet werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die der weichen Einlegeplatte (8) gegenüberliegende äussere Einlegeplatte (3) aus einem festen, vorzugsweise viskoelastischen Material besteht, und die beiden äusseren Einlegeplatten (3, 8) jeweils auf der Aussenseite eine Abrundung an den Längsrändern und eine Wellung (4, 5) für eine bequeme Kopfauflage aufweisen.
2.
Kopfkissen nach Anspruch 1, wobei die mittlere Einlegeplatte (10) auf beiden Seiten eine wellenförmig gestaltete Oberfläche aufweist, die einer wellenförmig gestalteten Oberfläche der angrenzenden beiden Einlegeplatten (3 und 8) entspricht.
3. Kopfkissen nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei die mittlere Einlegeplatte (10) keilförmig gestaltet ist.
4. Kopfkissen nach den Ansprüchen 1 bis 3, wobei die untere Einlegeplatte (8) keilförmig gestaltet ist.
5. Kopfkissen nach den vorhergehenden Ansprüchen, wobei die obere Einlegeplatte (3) keilförmig gestaltet ist.
6. Kopfkissen nach den vorhergehenden Ansprüchen, wobei die obere Einlegeplatte (3) auf der Oberseite zwei unterschiedlich hohe Wellungen (4, 5) aufweist.
7.
Kopfkissen nach den vorhergehenden Ansprüchen, wobei die obere Einlegeplatte (3) auf der Oberseite mit Einkerbungen (6) zur Erhöhung der Flexibilität versehen ist.
CH23822000A 1999-12-16 2000-12-07 Kopfkissen. CH694846A5 (de)

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