CH695175A5 - Verfahren zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke sowie Wertscheibe, Abrechnungsstelle, Datenbank und Kontrollmittel hierfür. - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke sowie Wertscheibe, Abrechnungsstelle, Datenbank und Kontrollmittel hierfür. Download PDF

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CH695175A5
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CH8752000A
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Wolfgang Beier
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Cit Alcatel
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B15/00Arrangements or apparatus for collecting fares, tolls or entrance fees at one or more control points
    • G07B15/06Arrangements for road pricing or congestion charging of vehicles or vehicle users, e.g. automatic toll systems

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description


  



   Die Erfindung betrifft zunächst ein System zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen  Fahrtstrecke eines Fahrzeuges gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs  1. Für die Strassengebührenerhebung ist generell anzustreben, dass  neben einem vollautomatischen System mit einem entsprechenden Gerät  im Fahrzeug ein zweites System zur Verfügung steht, das ohne jede  Einrichtung im Fahrzeug auskommt. Letzteres ist vor allem für Fahrzeuge  erforderlich, bei denen sich die Ausstattung mit einem Fahrzeuggerät  nicht lohnt oder für den Fall, dass eine solche Zusatzausrüstung  nicht zumutbar ist, nämlich im Wesentlichen für ausländische Fahrzeuge.                                                        



   Nach einem bekannten Verfahren ist vorgesehen, dass der Fahrzeugführer  oder der Disponent einer Spedition vor Antritt einer Fahrt eine Art  Fahrberechtigungsticket für das entsprechende Autobahnstück kauft.  Die Daten des Fahrberechtigungstickets, insbesondere das zugeordnete  Autobahnstück, werden zusammen mit dem Kennzeichen des Fahrzeuges  zentral in einer Datenbank gespeichert. Bei Kontrollen kann das Kennzeichen  des Fahrzeugs mit dem Inhalt der Datenbank verglichen werden, ohne  dass das Fahrzeug zu diesem Zweck anhalten muss. Nachteilig bei diesem  Verfahren ist neben der geringen Flexibilität hinsichtlich Streckenänderung  vor allem die Betrugsgefahr. Beispielsweise    könnte das Fahrtberechtigungsticket  nach der Fahrt als noch nicht benutzt zurückgegeben werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System der eingangs  genannten Gattung anzugeben, welches eine flexiblere Anwendung bei  verbesserter Manipulationssicherheit gestattet. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale  des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Bezahlung der Benutzungsgebühr  nach Beendigung der Fahrt und in Abhängigkeit von der tatsächlich  benutzten gebührenpflichtigen Fahrtstrecke ergibt sich ein flexibles  und benutzerfreundliches System. Streckenänderungen oder der kurzfristige  Antritt einer nicht geplanten Fahrt sind problemlos möglich. Dabei  wird vorausgesetzt, dass immer ein ausreichender Vorrat an Wertscheiben,  die bei gebührenpflichtigen Streckenabschnitten anstelle der Tachoscheiben  zu verwenden sind, vorhanden ist. Des Weiteren wird vorausgesetzt,  dass das Fahrzeug mit einem Fahrtenschreiber der üblichen Bauart  ausgestattet ist. Diese Bedingung dürften alle schweren LKW erfüllen;  und nur für diese Fahrzeuge ist das Gebührenerfassungssystem vorgesehen.

    Um die auf Autobahnen beziehungsweise auf gebührenpflichtigen Strassen  zurückgelegte Strecke manipulations-sicher zu erfassen, reicht es,  die bisher benutzten Tachoscheiben durch gegen Vervielfältigung geschützte  Wertscheiben zu ersetzen. Diese Wertscheiben sollten sich optisch  auffällig von den üblichen Tachoscheiben unterscheiden. Beispielsweise  könnten die Wertscheiben die Struktur von Geldscheinen haben. Das  Wechseln der Scheiben beim Auffahren auf eine gebührenpflichtige  Strasse beziehungsweise beim Verlassen einer solchen Strasse muss  so organisiert sein, dass dadurch nicht die Sicherheit des Strassenverkehrs  beeinträchtigt ist. Vorzugsweise sollte dafür gesorgt sein, dass  das Fahrzeug auf jeden Fall Gelegenheit hat, zum Wechseln der Scheiben  anzuhalten.

   Nach Beendigung der Fahrt oder innerhalb einer bestimmten  vorgegebenen Frist nach Beendigung der Fahrt, müssen die gebrauchten  Wertscheiben zwecks Abrechnung der Strassenbenutzungsgebühren einer  Abrechnungsstelle zugeführt werden. Dazu kann der Fahrer oder der  Disponent die    Strassenbenutzungsgebühren direkt in der Abrechnungsstelle  entrichten. Denkbar ist aber auch eine Art automatisches Abbuchungsverfahren,  bei dem die Spedition regelmässig die gebrauchten Wertscheiben an  eine Abrechnungsstelle schickt, welche anhand der auf der Wertscheibe  gespeicherten Daten eine Abbuchung der entsprechenden Gebühr von  einem Konto der Spedition veranlasst. Gleichzeitig schickt die Abrechnungsstelle  der Spedition neue Wertscheiben zur zukünftigen Benutzung. 



   Gemäss Anspruch 2 sind die Wertscheiben im Wesentlichen identisch  mit den Tachoscheiben. Aufgezeichnet wird die Fahrtstrecke nicht  als Ortskurve, sondern als Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der  Uhrzeit. Die Fahrtstrecke, das heisst die Länge der zurückgelegten  gebührenpflichtigen Strecke ergibt sich dann als Integral der Geschwindigkeit  über die Zeit. 



   Die Registriernummern der Wertscheiben und deren Zuordnung zur Fahrzeugkennzeichnung  gemäss Anspruch 3 gestattet auf einfache Weise eine eindeutige und  nachvollziehbare Verfolgung der "Lebensgeschichte" einer Wertscheibe.  Falls diese innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne, beispielsweise  ein halbes Jahr, nach ihrer Ausgabe noch nicht an die Abrechnungsstelle  zurückgegeben oder geschickt worden ist, kann beispielsweise ein  automatisches Erinnerungsverfahren mit dem Halter des Fahrzeugs des  registrierten Fahrzeugkennzeichens eingeleitet werden. 



   Um akzeptable Gebührengerechtigkeit zu erreichen, können die Wertscheiben  gemäss Anspruch 4 Fahrzeugklassen und gegebenenfalls auch gemäss  Anspruch 5 Tarifgebieten zugeordnet sein. 



   Zentraler Einrichtungsgegenstand der Abrechnungsstelle ist eine Vorrichtung  zum Auslesen der auf der benutzten Wertscheibe gespeicherten Fahrtstreckendaten  gemäss Anspruch 6. Diese Vorrichtung könnte zum Beispiel als eine  Art Scanner mit angeschlossenem Rechner ausgebildet sein. Dabei werden  die Daten der Wertscheibe in den Rechner eingelesen, welcher die  Länge der gefahrenen Strecke mittels oben genannter    Integrationsformel  ermittelt. Die Streckenlänge ist dann die Grundlage für die Höhe  der zu entrichtenden Streckenbenutzungsgebühren. 



   Die Abrechnungsstelle kann über einen Datentransfer oder andere Kommunikationsmittel  mit einer zentralen Datenbank gemäss Anspruch 7 in Verbindung stehen.  Diese Datenbank dient zur Speicherung der Fahrtstreckendaten und  des Fahrzeugkennzeichens. Die Fahrtstreckendaten können dabei auch  als Zeitintervall, für das die Abrechnung erfolgt ist, vereinfacht  werden, wodurch eine erhebliche Menge Speicherplatz eingespart wird.                                                           



   Die in der zentralen Datenbank gespeicherten Daten ermöglichen im  Zusammenwirken mit der Streckenüberwachungsvorrichtung gemäss Anspruch  8 eine einfache Kontrolle der vorgeschobenen Benutzung der Wertscheibe.  Falls von der Streckenüberwachungsvorrichtung ein Fahrzeug identifiziert  wurde, das wertscheibenpflichtig ist und für das bis zu einem bestimmten  Zeitpunkt, beispielsweise eine Woche, nach dieser Identifizierung  noch keine Strassenbenutzungsgebührenabrechnung für den Zeitpunkt  der Identifizierung feststellbar ist, kann ein Ordnungswidrigkeitsverfahren  oder dergleichen eingeleitet werden. In dem Fall ist davon auszugehen,  dass das betreffende Fahrzeug entweder ohne Wertscheibe auf einer  gebührenpflichtigen Fahrtstrecke unterwegs war oder dass die Abrechnung  der benutzten Wertscheibe noch nicht erfolgt ist. 



   Gemäss Anspruch 9 kann die Kontrolle mittels Feststationen oder Mobilstationen  erfolgen. Feststationen können zum Beispiel als am Strassenrand installierte  fotografische Geräte mit Zeitparameter ausgebildet sein. Um bewusste  Manipulationen im Bereich der möglicherweise bekannten Standorte  dieser Feststationen, beispielsweise Abschattung des Nummernschildes,  zu vermeiden, sollten nach Art der mobilen und festen Geschwindigkeitskontrollen  sporadisch auch Fahrzeuge im Einsatz sein, die die Ist-Zeit-/Fahrzeugkennzeichen-Wertepaare  an beliebigen Orten automatisch ermitteln können. 



     Als weitere Kontrollmöglichkeit, bei der eine zentrale Datenbank  entbehrlich ist, bietet sich natürlich auch die Möglichkeit an, stichprobenweise  Fahrzeuge aus dem Verkehr zu winken und direkt zu kontrollieren,  ob eine Wertscheibe verwendet wird. Eine nach dieser Kontrolle eingesetzte  Wertscheibe und Zurückstellung der Uhr vor den Kontrollzeitpunkt  lässt sich als unzulässige Manipulation leicht feststellen, indem  die Zeitaufzeichnung der normalen Tachoscheiben mit der Zeitaufzeichnung  der Wertscheibe verglichen wird, wobei im Falle einer Manipulation  eine zeitliche Überschneidung, quasi gleichzeitige Benutzung der  Tachoscheibe und der Wertscheibe, festgestellt werden müsste. 



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines figürlich dargestellten  Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   Die Figur zeigt eine schematische Darstellung der wesentlichen Bestandteile  eines Systems zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke.  Im Wesentlichen besteht dieses System aus Abrechnungsstellen 1, Fahrzeugen  2, die mit einem Fahrtenschreiber mit austauschbaren Tachoscheiben  3 ausgestattet sind, Streckenüberwachungsvorrichtungen 4 im Bereich  einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke 5 und einer mit einer Vergleichsvorrichtung  6 verbundenen zentralen Datenbank 7. Der Fahrtenschreiber wird üblicherweise  mit allgemein nutzbaren Tachoscheiben 3 benutzt, die das Fahrzeug  2, insbesondere ein Lastkraftwagen, als Vorrat mit sich führt, wobei  auf der Tachoscheibe 3 die Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der  Uhrzeit aufgezeichnet wird.

   Um die, beispielsweise auf einer Autobahn,  zurückgelegte gebührenpflichtige Fahrtstrecke 5 manipulationssicher  zu erfassen, ersetzt der Fahrer die bisher benutzten Tachoscheiben  3 durch gegen Vervielfältigung geschützte Wertscheiben 3'. Innerhalb  einer vorgegebenen Frist nach Beendigung der Fahrt, beispielsweise  7 Tage, bringt der Fahrer oder der Disponent einer Spedition die  gebrauchten Wertscheiben 3' zu der Abrechnungsstelle 1. Dort wird  die Wertscheibe 3' ausgewertet, indem aus den aufgezeichneten Daten  - Geschwindigkeit und Zeit - die gefahrene Strecke ermittelt wird.  Entsprechend dieser Streckenlänge und gegebenenfalls zusätzlich von  der    Fahrzeugklasse und/oder vom Tarifgebiet abhängig, stellt die  Abrechnungsstelle 1 einen Betrag für die Benutzung der gebührenpflichtigen  Fahrtstrecke 5 in Rechnung.

   Ausserdem wird von der Abrechnungsstelle  1 das Zeitintervall, für das Strassenbenutzungsgebühren bezahlt wurden,  und das Kennzeichen des Fahrzeugs 2 via Datenleitung 8 oder Funk  an die zentrale Datenbank 7 übermittelt. Der Fahrer beziehungsweise  Disponent erhält neue Wertscheiben 3' für den zukünftigen Gebrauch.  Dabei müssen die Wertscheiben 3' dem Fahrzeugkennzeichen zugeordnet  sein und dürfen nur in der Reihenfolge ihrer Registriernummern verwendet  werden. Die Zuordnung der ausgegebenen Wertscheiben 3' zu dem Fahrzeugkennzeichen  wird in einer Datenbank der Abrechnungsstelle 1 abgespeichert und  dient zur Überprüfung des Verbleibs der ausgegebenen Wertscheiben  3'. 



   Ein vorteilhaftes Kontrollverfahren der ordnungsgemässen Benutzung  der Wertscheiben 3' greift auf die in der zentralen Datenbank 7 gespeicherten  Daten zurück. Die Streckenüberwachungsvorrichtung 4 erkennt ein Fahrzeug  2, das zum Kreis der gebührenpflichtigen Fahrzeuge gehört und registriert  das Fahrzeugkennzeichen und die Ist-Zeit, zu der das Fahrzeug 2 den  Standort der Streckenüberwachungsvorrichtung 4 passiert hat. Dieser  Beweismitteldatensatz wird zunächst in der Streckenüberwachungsvorrichtung  4 oder nach Übermittlung 9 zur zentralen Datenbank 7 in dieser zwischengespeichert.

    Wenn in der vorgegebenen Zeit, zum Beispiel eine Woche, in der zentralen  Datenbank 7 nicht die Meldung der Abrechnungssteile 1 eingegangen  ist, dass zu der registrierten Zeit von dem "geblitzten" Fahrzeug  eine Wertscheibe 3' benutzt wurde, wird der vollständige Beweismitteldatensatz  von der Streckenüberwachungsvorrichtung 4 beziehungsweise von der  zentralen Datenbank 7 angefordert und zur Einleitung von Sanktionen  verwendet. Ob eine korrekte Benutzung der Wertscheibe 3' stattgefunden  hat, ermittelt die Vergleichsvorrichtung 6, indem anhand des Parameters  Fahrzeugkennzeichen die von der Streckenüberwachungsvorrichtung 4  ermittelte Zeit, zu der das Fahrzeug 2 registriert wurde, als Zeitpunkt  innerhalb eines Zeitintervalls, für das Strassenbenutzungsgebühren  bezahlt    wurden, gesucht wird.

   Vorausgesetzt wird, dass der Fahrtenschreiber  nicht manipuliert ist und die Wertscheibe 3' sowie die normalen Tachoscheiben  3 nicht gefälscht werden, um einen zusammenhängenden Zeitraum vorzutäuschen.  Dieser Täuschungsversuch kann jedoch durch bekannte Massnahmen beliebig  verkompliziert werden. 



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das vorstehend angegebene  Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,  welche auch bei grundsätzlich anders gearteter Ausführung von den  Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.

Claims (9)

1. Verfahren zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke (5) eines Fahrzeuges (2), wobei das Fahrzeug (2) einen Fahrtenschreiber mit austauschbaren Tachoscheiben (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass als Wertscheiben (3') ausgebildete Tachoscheiben vorgesehen sind, die bei Befahren der gebührenpflichtigen Fahrtstrecke (5) zu benutzen sind und die nach der Benutzung einer -Abrechnungsstelle (1) zur Bezahlung einer Strassenbenutzungsgebühr entsprechend der auf der Wertscheibe (3') aufgezeichneten Fahrtstrecke vorzulegen sind, wobei gegebenenfalls zusätzlich eine zentrale Datenbank (7) zur Speicherung der Fahrtstreckendaten und des Fahrzeugkennzeichens und Kontrollmittel zur Überprüfung der ordnungsgemässen Benutzung der Wertscheibe (3') vorgesehen sind.
2.
Wertscheibe (3') zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertscheibe (3') zur Aufzeichnung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke (5) vorgesehen ist, wobei die Wertscheibe (3') anstelle einer Tachoscheibe (3) in einen Fahrtenschreiber einsetzbar ist.
3. Wertscheibe (3') nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertscheiben (3') fortlaufende Registriernummern aufweisen und Fahrzeugkennzeichen zugeordnet werden.
4. Wertscheibe (3') nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertscheiben (3') Fahrzeugklassen zugeordnet sind.
5. Wertscheibe (3') nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertscheiben (3') Tarifgebieten zugeordnet sind.
6.
Abrechnungsstelle (1) zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Auslesen der auf einer benutzten Wertscheibe (3') gespeicherten Fahrtstreckendaten vorgesehen ist.
7. Datenbank (7) zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Datenbank (7) Mittel zur Speicherung der Fahrtstreckendaten und des Fahrzeugkennzeichens aufweist.
8.
Kontrollmittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollmittel als Streckenüberwachungsvorrichtung (4) mit Ist-Zeit/Fahrzeugkennzeichenerfassungsmitteln und Datenübertragungsmitteln zur Übertragung der erfassten Daten an die zentrale Datenbank (7) ausgebildet sind, wobei in der zentralen Datenbank (7) anhand des Fahrzeugkennzeichens ein Vergleich der gespeicherten Fahrtstreckendaten mit dem von der Streckenüberwachungsvorrichtung (4) empfangenen Daten erfolgt.
9. Kontrollmittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strassenüberwachungsvorrichtung(en) (4) als Fest- und/oder Mobilstation(en) ausgebildet ist (sind).
CH8752000A 1999-05-12 2000-05-04 Verfahren zur Ermittlung einer gebührenpflichtigen Fahrtstrecke sowie Wertscheibe, Abrechnungsstelle, Datenbank und Kontrollmittel hierfür. CH695175A5 (de)

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