CH695501A5 - Vorrichtung am Ausgang einer Strecke zur Erfassung eines Faserverbands. - Google Patents
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Description
CH 695501 A5
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung am Ausgang einer Strecke zur Erfassung eines Faserverbands gemäss dem Oberbegriff von Patentspruch 1.
[0002] In der Praxis wird die Qualität von Streckenbändern am fertig geformten Band analysiert. Die Qualität des Faserbandes, insbesondere die Prüfkriterien CV-Wert der Massengleichmässigkeit, des Mischungsverhältnisses und die Bandnummernhaltung, wird im Zuge des Durchtritts durch den Bandtrichter gemessen. Dabei können Aussagen z.B. zu Bandmasseabweichungen immer nur über den gesamten Bandquerschnitt erfolgen.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine genauere Erfassung erlaubt und die Messung weiterer Merkmale des Faserverbandes und/oder des Fasermaterials ermöglicht.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Durch die erfindungsgemässen Massnahmen ist eine genauere Erfassung des Faserverbandes ermöglicht. Insbesondere erlaubt die breitere Form vor der Verdichtung im Bandtrichter über die Bilderfassung einen Zugang zu Details. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass je nach Auflösung eine Erfassung von der Einzelfassauswertung (Faserhäkchen) über Vlies-Imperfektionen, grössere Flächen (Wolkigkeit) bis zur Beurteilung des aus mehreren Faserbänder bestehenden Faserverbandes als Ganzes möglich ist. Die ausgewerteten Ergebnisse der Bildverarbeitung können zur optimalen Einstellung der Maschine herangezogen werden.
[0006] Die abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0008] Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht ein Streckwerk mit der erfindungsgemässen Vor richtung zwischen Ausgangswalze des Streckwerks und Eingangsöffnung der Vliesführung,
Fig. 2 ein Streckwerk wie Fig. 1, wobei die erfindungsgemässe Vorrichtung dem Vlies führer zugeordnet ist,
Fig. 3a, 3b Draufsicht im Schnitt und Vorderansicht der Vliesführung und
Fig. 4 das Streckwerk nach Fig. 1 und 2 mit Blockschaltbild einer elektronischen Steu er- und Regeleinrichtung und angeschlossener erfindungsgemässer Vorrichtung.
[0009] Nach Fig. 1 weist eine Strecke, z.B. Trützschler-Strecke HSR, ein Streckwerk 1 mit einem Streckwerkseinlauf und einem Streckwerksauslauf auf. Die Faserbänder 2 treten, aus Kannen kommend in eine Bandführung ein und werden, gezogen durch Abzugswalzen, an einem Messglied vorbeitransportiert (vgl. Fig. 4). Das Streckwerk 1 ist als 4-über-3-Streckwerk konzipiert, d.h. es besteht aus drei Unterwalzen I, II, III (I Ausgangs-Unterwalze, II Mittel-Unterwalze, III Eingangs-Unterwalze) und vier Oberwalzen 3, 4, 5, 6. Im Streckwerk 1 erfolgt der Verzug des Faserverbandes 2 aus mehreren Faserbändern. Der Verzug setzt sich zusammen aus Vorverzug und Hauptverzug. Die Walzenpaare 6/III und 5/II bilden das Vorverzugsfeld und die Walzenpaare 5/II und 3, 4/I bilden das Hauptverzugsfeld. Die verstreckten Faserbänder (Faservlies 14) erreichen im Streckwerksauslauf eine Vliesführung 7 und werden mittels der Abzugswalzen 8, 9 durch einen Bandtrichter 10 gezogen, in dem sie zu einem Faserband 11 zusammengefasst werden, das anschliessend über einen Kannenstock 12 in (nicht dargestellten) Kannen abgelegt wird. Mit A ist die Laufrichtung des Faserverbandes bezeichnet. Zwischen den Ausgangswalzen 3/I des Streckwerks 1 und der Eingangsgrösse 7a der Vliesführung 7 ist als elektronische Kamera 15 eine CCD-Kamera (Charge Coupled Device-Kamera) angeordnet, die mit einer elektronischen Auswerteeinrichtung 16 (Bildverarbeitungseinheit) in Verbindung steht, die an eine elektronische Steuer- und Regeleinrichtung (sh. Fig. 4) angeschlossen ist.
[0010] Entsprechend Fig. 2 ist in der Deckfläche (sh. Fig. 3b) und in der Bodenfläche 7f der Vliesführung 7 jeweils ein lichtdurchlässiges Fenster 17 bzw. 18 vorhanden. In einem Abstand aussen zur Deckfläche 7e sind die CCD-Kamera 15 und zwei Leuchtdioden (Light Emitting Diodes LED) 19, 20 dem Fenster 17 gegenüberliegend angeordnet. In einem Abstand aussen zur Bodenfläche 7f ist eine Leuchtdiode (LED) 21 dem Fenster 18 gegenüberliegend angeordnet. Auf diese Weise wird das in den Innenraum 7' der Vliesführung 7 eingetretene Faservlies 14 zwischen Eintrittsöffnung 7a und Austrittsöffnung 7b optisch erfasst. Die optische Achse der Kamera 15 steht senkrecht zur Laufrichtung B des Faservlieses 14. Die Deck- und Bodenflächen 7e bzw. 7f sind aufklappbar; durch die Fenster 17 und 18 erfolgen die Aufnahmen bei geschlossener Deck- und Bodenfläche 7e, 7f. Dadurch, dass sich Leuchtdioden 19, 20 auf der Seite der Kamera 15 und eine Leuchtdiode 21 auf der der Kamera 15 abgewandten Seite des Vliesführers 7 befinden, sind Aufnahmen im Auflicht und Durchlicht möglich. Die Aufnahmen erfolgen sowohl bei Liefergeschwindigkeit (900 m/min und mehr) als auch beim Hoch- und Herunterfahren der Geschwindigkeit des Faservlieses 14.
[0011] Nach Fig. 3a weist die Vliesführung 7 trichterähnliche Form auf und besitzt eine offene Seite 7a (eingangsseitige Öffnung) und eine Durchtrittsöffnung 7b. Der Innenraum 7' der Vliesführung 7 wird durch zwei stärker konkav zusammenlaufende Seitenflächen 7c, 7d und eine jeweils ebene Deckenfläche 7e und Bodenfläche 7f (vgl. Fig. 3b) gebildet. Die Deckenfläche 7e und die Bodenfläche 7f sind aufklappbar. Die eingangsseitige Öffnung 7a ist grösser als die Durch2
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trittsöffnung 7b. An die Durchtrittsöffnung 7b sind Überführungsrohre 22 und 23 angeschlossen, die das zusammenge-fasste Faservlies 14 in den Bandtrichter 10 (sh. Fig. 1 und 4) führen.
[0012] Im Betrieb tritt das aus dem Walzenpaar 3/I austretende Faservlies 14 durch die Eintrittsöffnung 7a in den Innenraum 7' ein, trifft auf die Innenflächen 7c auf, wird durch die Innenflächen zusammengeführt und in Richtung auf die Ausgangsöffnung 7b geleitet. Dabei wird das Faservlies 14 verdichtet, wobei Luft herausgepresst wird, die Richtung der Pfeile C und D durch die Eingangsöffnung 7a entgegen der Laufrichtung B in die Atmosphäre entweicht.
[0013] Nach Fig. 4 weist die Strecke das Streckwerk 1 auf, dem ein Streckwerkseinlauf 24 vorgelagert und ein Streckwerksauslauf 25 nachgelagert sind. Die Faserbänder 14" werden, gezogen durch Abzugswalzen 26, 27, an einem Messglied 28 vorbeitransportiert. Im Streckwerk 1 erfolgt der Verzug des Faserverbandes aus mehreren Faserbändern. Der Verzug setzt sich zusammen aus Vorverzug und Hauptverzug. Die Walzenpaare 6/III und 5/II bilden das Vorverzugsfeld, und die Walzenpaare 5/II und 3,4/1 bilden das Hauptverzugsfeld. Die verstreckten Faserbänder erreichen im Streckwerksauslauf 25 eine Vliesführung 7 und werden mittels der Abzugswalzen 8, 9 durch einen Bandtrichter 10 gezogen, in dem sie zu einem Faserband 11 zusammengefasst werden, das anschliessend in Kannen abgelegt wird.
[0014] Die Abzugswalzen 26, 27, die Eingangs-Unterwalze III und die Mittel-Unterwalze I, die mechanisch z.B. über Zahnriemen gekoppelt sind, werden von dem Regelmotor 31 angetrieben, wobei ein Sollwert vorgebbar ist. (Die zugehörigen Oberwalzen 6 bzw. 5 laufen mit.) Die Ausgangs-Unterwalze I und die Abzugswalzen 8, 9 werden von dem Hauptmotor 32 angetrieben. Der Regelmotor 31 und der Hauptmotor 32 verfügen je über einen eigenen Regler 33 bzw. 34. Die Regelung (Drehzahlregelung) erfolgt jeweils über einen geschlossenen Regelkreis, wobei dem Regelmotor ein Tachogenerator 35 und dem Hauptmotor 32 ein Tachogenerator 36 zugeordnet ist. Am Streckwerkseinlauf 24 wird eine der Masse proportionale Grösse, z.B. der Querschnitt der eingespeisten Faserbänder 14", von dem Einlaufmessorgan 28 gemessen. Am Streckwerksauslauf 25 wird der Querschnitt des ausgetretenen Faserbandes 11 von einem dem Bandtrichter 10 zugeordneten Auslaufmessorgan 37 gewonnen. Eine zentrale Rechnereinheit 38 (Steuer- und Regeleinrichtung), z.B. Mikrocomputer mit Mikroprozessor, übermittelt eine Einstellung der Sollgrösse für den Regelmotor 31 an den Regler 33. Die Messgrössen des Messorgans 28 werden während des Streckvorganges an die zentrale Rechnereinheit 38 übermittelt. Aus den Messgrössen des Messorgans 28 und aus dem Sollwert für den Querschnitt des austretenden Faserbandes 11 wird in der zentralen Rechnereinheit 38 der Stellwert für den Regelmotor 31 bestimmt. Die Messgrössen des Auslaufmessorgans 37 dienen der Überwachung des austretenden Faserbandes 11 (Ausgabebandüberwachung). Mit Hilfe dieses Regelsystems können Schwankungen im Querschnitt der eingespeisten Faserbänder 14" durch entsprechende Regelungen des Vorverzugsvorganges kompensiert bzw. eine Vergleichmässi-gung des Faserbandes 11 erreicht werden. Mit 39 ist eine Eingabevorrichtung und mit 16 ist schematisch die Bildverarbeitungseinrichtung (sh. Fig. 1) bezeichnet. Die Kamera 15 ist über die Bildverarbeitungseinrichtung 16 an die elektronische Steuer- und Regeleinrichtung angeschlossen. Auf diese Weise können die Ergebnisse der Bildanalyse in einem geschlossenen Regelkreis zur Optimierung des Streckprozesses Verwendung finden. Die Ergebnisse der Bildanalyse des Faservlieses 14 können in einem Speicher 47 abgelegt werden.
[0015] Gemäss dem Ausführungsbeispiel können mittels der CCD-Kamera 15 Bilder vom Vlies 14 aufgenommen werden. Es können auch mittels digitalisierter Fotodioden Bilder vom Vlies 14 aufgenommen werden. Die Auswertung der digitalen Bildinformationen erfolgt mittels Bildanalysesoftware online. Die Kameraachse steht vorzugsweise senkrecht zum Vlies 14. Die Kamera 15 kann längs der lichten Gestellweite der Maschine (LGW) verfahren werden, um Bilder über die Arbeitsbreite der Strecke aufzunehmen. Zweckmässig kann die Kamera 15 automatisch vom Vlies 14 weg bewegt oder eine Weitwinkeleinstellung an der Kamera vorgenommen werden, um die gesamte Vliesbreite gleichzeitig aufzunehmen. Auch kann die Kamera 15 schwenkbar sein, um Bilder über die Arbeitsbreite der Strecke aufzunehmen. Die Vliesführerklappen (Deckfläche 7e bzw. Bodenfläche 7f) sind durchsichtig, so dass bei geschlossener Vliesführung 7 Aufnahmen vom Vlies 14 erzeugt werden. Die Aufnahmen werden in Auflicht und Durchlicht angefertigt. Hierzu befinden sich LEDs auf der Kameraseite, bzw. auf der Streckwerksseite. Vliesaufnahmen sind bei Liefergeschwindigkeit und beim Hoch- und Herunterfahren möglich. Mit Vorteil werden im mittleren Vliesbereich Aufnahmen angefertigt, um das Vlies auf Wolkigkeiten hin zu untersuchen. Ursache hierfür können sein: schlechte Kurzfaserführung, schlechte Klemmung des Vlieses, falsche Streckwerkseinstellungen. Des Weiteren können Aufnahmen aus diesem Vliesbereich genutzt werden, um den Parallelisierungsgrad der Fasern, die Häkchenanzahl und Grösse, den Struktureinfluss des Materials und auftretende Staubentwicklung zu analysieren. Anhand all dieser Einflüsse kann die Güte des Streckprozesses ermittelt werden. Vorzugsweise werden auch Aufnahmen speziell aus dem Randbereich gemacht, um die Führung der Randfasern im Streckprozess analysieren zu können (geschlossenes oder lückenhaftes Vliesbild an den Rändern). Dadurch kann auch ermittelt werden, ob beim Abfahren des Vlieses über die Arbeitsbreite Streifigkeiten zu finden sind (längs der Fasern). Diese entstehen, weil die Bänder nicht ordnungsgemäss ins Streckwerk einlaufen, d.h. Bänder übereinander oder mit zu viel Abstand zueinander einlaufen. Durch die Analyse der gesamten Vliesbreite kann auch eine Bewertung des Anspannverzuges in diesem Bereich durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Ausrichtung der Bänder bzw. Fasern analysiert wird. Denn die Anzahl und die Position der schräg- bzw. gerade laufenden Bändern stellt ein Mass für den effektiven Anspannverzug dar. Der Abzugswalzenanspannverzug ist abhängig von den Parametern: Liefergeschwindigkeit, Verzug, Reibung, Bandnummer, Material, Verschmutzung usw.) Somit wird der reale Abzugswalzenanspannverzug objektiv erfasst. An der Steuerung 38 können Bilder zur Faserorientierung bei optimalem Anspannverzug hinterlegt werden. Insbesondere kann mittels eines geschlossenen Regelkreises der Abzugswalzenanspannverzug vollautomatisch oder halbautomatisch (Räderwechseln von Hand) gezielt optimiert werden.
[0016] Es können alle verfügbaren Zeilensensoren, wie LED-Zeilenkameras 15, Röntgen- und Infrarotzeilen, angeschlossen werden.
[0017] Die Erfindung wurde am Beispiel einer Regulierstrecke erläutert. Umfasst ist auch eine nicht-regulierte Strecke.
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Claims (50)
1. Vorrichtung am Ausgang einer Strecke zur Erfassung eines Faserbands (11) der ein aus den Ausgangswalzen (3/I) eines Streckwerks der Strecke austretendes Faservlies (14) z.B. aus Baumwolle oder Chemiefasern, eine Vliesführung (7) und einen Bandrichter (10) durchläuft und so der Faserverband (11) gebildet wird, und bei der die Qualität des Faserverbandes (11) messbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach den Ausgangswalzen (3/I) des Streckwerks (1) und vor der Eingangsöffnung des Bandtrichters (10) eine Messstrecke für das Faservlies (14) vorgesehen ist, der eine elektronische Kamera (15) zugeordnet ist, die mit einer elektronischen Auswerteeinrichtung (16) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) dem Faservlies (14) zwischen den Ausgangswalzen (3/I) des Streckwerks einer Durchtrittsöffnung (7b) der Vliesführung (7) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) der Vliesführung (7) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) dem zwischen den Ausgangswalzen (3/I) des Streckwerks einer Eingangsöffnung (7a) der Vliesführung (7) übergehenden Faservlies
(14) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) so augebildet ist, dass eine digitale Bilddatenverarbeitung erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das frei übergehende Faservlies (14) zwischen den Ausgangswalzen (3/I) des Streckwerks und der Vliesführung detektiert wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) mit einer Maschinensteuerung (38), z.B. einem Rechner, in Verbindung steht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) mit einem übergeordneten elektronischen Überwachungssystem, z.B. KIT, in Verbindung steht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) das Faservlies (14) in Längs- (A) und Querrichtung (a) erfasst.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) über die Breite (a) des Faservlieses (14) bewegbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Gutfasern und Leerstellen des Faservlieses (14) von der Kamera (15) erfassbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) das Faservlies (14) stichprobenartig detektiert.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass von der Kamera (15) optisch erfass-te Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) statistisch auswertbar sind.
M.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera
(15) in Form von Bilddaten optisch ertassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind und die Auswerteeinrichtung (16) eine Verteilung der Gutfasern im Faservlies (14) pro Flächeneinheit und/oder die Laufrichtung (A) des Faservlieses (14) zu ermitteln vermag.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinensteuerung (38) ein Mikrocomputer mit Mikroprozessor ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) ein Mikrocomputer mit Mikroprozessor ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswerteeinrichtung (16) eine Bildanalyse von mittels der Kamera (15) optisch erfassten und in elektrische Signale gewandelten Bilddaten erfolgt, und dass die Ergebnisse der Bildanalyse von der Auswerteeinrichtung (16) an die Maschinensteuerung (38) übergeben weden und in einem geschlossenen Regelkreis zur Optimierung der Verstreckung des Faservlieses (14) herangezogen werden.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer als CCD-Kamera Ausgebildeten Kamera (15) Bilder vom Faservlies (14) aufgenommen werden.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mittels digitalisierter Fotodioden als Kamera (15) Bilder vom Faservlies (14) aufgenommen werden.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die digitale Bilddatenverarbeitung in der Auswerteeinrichtung (16) mittels Bildanalysesoftware online erfolgt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass Bilder des Faservlieses (14) zwischen den Ausgangswalzen (3/I) des Streckwerks und der Vliesführung (7) aufgenommen werden.
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22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Kamera (15) senkrecht zum Faservlies (14) steht.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) längs der lichten Gestellweite verfahrbar ist, um Bilder vom Faservlies (14) über die Arbeitsbreite der Strecke aufzunehmen.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) automatisch vom Faservlies (14) weg verfahrbar ist, um die gesamte Vliesbreite (a) gleichzeitig aufzunehmen.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Weitwinkel-Einstellung an der Kamera (15) vorgenommen wird, um die gesamte Vliesbreite (a) gleichzeitig aufzunehmen.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) schwenkbar ist, um Bilder über die gesamte Vliesbreite (a) aufzunehmen.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Vliesführung (7) Vliesführerklappen (7e, 7f) aufweist und mindestens eine Vliesführerklappe (7e, 7f) durchsichtig ist, so dass bei geschlossener Vliesführung (7) Aufnahmen vom Faservlies (14) erstellbar sind.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen von Faservlies (14) in Auflicht und Durchlicht erstellt werden.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtdioden (19, 20) auf der gleichen Seite der Vliesführung (7) angeordnet sind wie die Kamera (15) und/oder Leuchtdioden (21) auf der der Kamera (15) gegenüberliegenden Seite der Vliesführung (7) angeordnet sind.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Kamera (15) Aufnahmen des Faservlieses (14) bei Liefergeschwindigkeit des Faservlieses (14) und/oder beim Hoch- und Herunterfahren der Strecke erstellt werden.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Kamera (15) Aufnahmen des Faservlieses (14) im mittleren Bereich des Faservlieses (14) erstellt werden.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, und von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung der Wolkigkeit des Faservlieses (14) herangezogen werden.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung des Parallelisierungsgrades der Fasern herangezogen werden.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines geschlossenen Regelkreises der Anspannverzug von dem Bandtrichter (10) nachgeschalteten Abzugswalzen (8, 9) vollautomatisch und/ oder halbautomatisch optimiert wird.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung der Häkchenzahl und/oder Häkchengrösse im Faservlies
(14) herangezogen werden.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera
(15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung der Struktur des Faservlieses (14) herangezogen werden.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung der Staubentwicklung herangezogen werden.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Kamera (15) Aufnahmen des Faservlieses (14) in mindestens einem Randbereich des Faservlieses (14) erfolgen, die in Form von optisch erfassten Bilddaten vorliegen.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Analyse der Führung der Randfasern in der Strecke herangezogen wird.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung von Streifigkeiten des Faservlieses (14) über die Arbeitsbreite (a) herangezogen werden.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Analyse der gesamten Vliesbreite zur Bewertung des Anspannverzuges des Faservlieses (14) im Bereich zwischen dem Ausgang des Streckwerks (1) und dem Bandtrichter (10) nachgeschalteten Abzugswalzen (8, 9) herangezogen wird.
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42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (14) von der Kamera (15) in Form von Bilddaten optisch erfassbar ist, die optisch erfassten Bilddaten in elektrische Signale umwandelbar sind, die von der Auswerteeinrichtung (16) zur Erfassung der Ausrichtung der Fasern im Faservlies (14) herangezogen werden.
43. Vorrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die erfasste Ausrichtung der Faser im Faservlies (14) in der elektronischen Steuer- und Regeleinrichtung (38) gespeichert (47) werden.
44. Vorrichtung nach einem der Ansprüchen 11 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenanteile der Gutfasern und der Leerstellen pro Flächeneinheit ermittelt werden.
45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung von Verdichtungen und Verdünnungen der Gutfasern pro Flächeneinheit des Faservlieses (14) ermittelt wird.
46. Vorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung von Verdichtungen und Verdünnungen der Gutfasern pro Flächeneinheit des Faservlieses (14) mit gespeicherten Vergleichswerten (14) verglichen werden.
47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung von Verdichtungen und Verdünnungen der Gutfasern pro Flächeneinheit des Faservliesses (14) mit einem homogenen Faservlies (14) mit statistischer Verteilung der Gutfasern pro Flächeneinheit verglichen wird.
48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) eine Zeilenkamera ist.
49. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) eine Diodenmatrix-kamera ist.
50. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (15) um einen Drehpunkt dreh- oder schwenkbar ist.
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