CH697188A5 - Behälter für die Aufnahme eines auswechselbaren Tragsackes für Abfälle. - Google Patents

Behälter für die Aufnahme eines auswechselbaren Tragsackes für Abfälle. Download PDF

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CH697188A5
CH697188A5 CH7402004A CH7402004A CH697188A5 CH 697188 A5 CH697188 A5 CH 697188A5 CH 7402004 A CH7402004 A CH 7402004A CH 7402004 A CH7402004 A CH 7402004A CH 697188 A5 CH697188 A5 CH 697188A5
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Description


  [0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter für die Aufnahme eines auswechselbaren Tragsackes für Abfälle gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.

[0002] Derartige Behälter für als Plastiksäcke ausgebildete Tragsäcke für Abfälle sind in verschiedensten Ausgestaltungen bekannt und auf dem Markt erhältlich. Der Plastiksack wird in der Regel um den oberen Rand des Behälters gestülpt und allenfalls mittels zusätzlicher Befestigungselemente; wie z.B. eines Gummiringes, festgehalten, um beim Füllen offen gehalten zu werden. Neben dem normalen Abfall werden separat weitere Altstoffe wie Dosen, PET-Flaschen, Altglas etc. gesammelt, wozu oft herkömmliche Papiertragtaschen, wie sie in Supermärkten erhältlich sind, bevorzugt werden, da sie im Gegensatz zu den Plastiksäcken gewisse Stabilität aufweisen und von alleine stehen.

   Allerdings neigt auch eine Papiertragtasche, besonders wenn sie voll gefüllt ist, zum Kippen. Zudem muss die Papiertragtasche zum Befüllen stets von Hand offen gehalten werden.

[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zu schaffen, mit dem das Sammeln von Altstoffen vereinfacht wird.

[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Behälter mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

[0005] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Behälters bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

[0006] Dadurch, dass im erfindungsgemässen Behälter als Tragsack zum Sammeln von Altstoffen eine Papiertragtasche platzierbar ist, wobei der Behälter vier Wände und einen Boden aufweist, die in ihrer Grösse und Form im Wesentlichen der aufzunehmenden Papiertragtasche entsprechen,

   und die Mittel zum Offenhalten der aufgenommenen Papiertragtasche zwei gegenüberliegenden Längswänden des Behälters zugeordnet sind, wird das Füllen einer solchen Papiertragtasche wesentlich vereinfacht und die Gefahr, dass die Papiertragtasche umkippt und unvorgesehenerweise ausleert, praktisch eliminiert.

[0007] In einer besonders bevorzugten Weise kann der Behälter erfindungsgemäss einen Teil einer Behälteranordnung zum getrennten Sammeln von Altstoffen bilden, die aus einer Anzahl von in einer einfachen Weise miteinander verbindbaren Behältern zusammengesetzt werden kann, wobei die Behälter mit ihren Längswänden aneinandergereiht oder schräg aufeinandergestapelt werden können.

[0008] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.

[0009] Es zeigen:

  
<tb>Fig. 1<sep>ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Behälters in perspektivischer Darstellung;


  <tb>Fig. 2<sep>einen Zuschnitt zur Herstellung des Behälters nach Fig. 1 aus einem falzbaren Material;


  <tb>Fig. 3a<sep>in perspektivischer Darstellung einen Teil des Behälters nach Fig.1 sowie einer im Behälter platzierten Papiertragtasche;


  <tb>Fig. 3b<sep>in perspektivischer Darstellung eine Halterung am Behälter zum Überstülpen von Tragschlaufen der Papiertragtasche;


  <tb>Fig. 4<sep>schematisch das Zusammenfügen von zwei nebeneinander angeordneten Behältern in perspektivischer Darstellung;


  <tb>Fig. 5<sep>schematisch das Zusammenfügen von zwei aufeinandergestapelten Behältern in perspektivischer Darstellung;


  <tb>Fig. 6<sep> in perspektivischer Darstellung eine Behälteranordnung mit drei nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen Behältern; und


  <tb>Fig. 7<sep>in perspektivischer Darstellung eine Behälteranordnung mit drei zu einem Stapel aufeinandergeschichteten Behältern.

[0010] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemässen Behälter 1 für die Aufnahme einer herkömmlichen Papiertragtasche, wie sie in Supermärkten erhältlich ist. Der Behälter 1 ist vorzugsweise als eine Faltschachtel aus einem falzbaren Material wie Karton, Wellpappe oder Kunststoff ausgebildet und wird mit Vorteil aus einem einstückigen Zuschnitt gefalzt, dessen mögliche Ausführungsform in Fig. 2 dargestellt ist. Grundsätzlich weist der Behälter 1 vier Wände 2, 3, 4, 5 und einen zumindest annähernd rechteckförmigen Boden 6 auf, wobei der Boden 6 als ein aus Teilen 2a, 3a, 4a und 5a (Fig. 2) zusammensteckbarer Steckboden ausgebildet ist.

   Die Wände 2, 3, 4, 5 und der Boden 6 entsprechen in ihrer Grösse und Form im Wesentlichen der Grösse und Form der im Behälter 1 platzierbaren Papiertragtasche. Zur Verbindung der Zuschnitt-Aussenwände 3, 4 ist eine Klebkante 9 vorhanden. Bei Nichtgebrauch, Transport oder Entsorgung des Behälters 1 kann der Steckboden wieder auseinandergesteckt und die Faltschachtel zu einem flachen Gebilde zusammengelegt werden. Auch für den Vertrieb ist die Ausführung des Behälters 1 als platzsparende Faltschachtel von Vorteil.

[0011] Zwei gegenüberliegende, die Breitseiten des Behälters 1 bildende Behälter-Längswände 2, 4 weisen in ihrem oberen Bereich jeweils eine im Wesentlichen T-förmige Halterung 7, 8 auf. Die Halterungen 7, 8 sind zum Offenhalten der Papiertragtasche vorgesehen, damit diese nicht jedesmal beim Füllen von Hand aufgemacht und gehalten werden muss.

   Wie aus Fig. 3a ersichtlich, können Tragschlaufen 11, 12 der im Behälter 1 platzierten Papiertragtasche 10 über die Halterungen 7, 8 gestülpt werden.

[0012] Die Halterungen 7, 8 ragen als im Wesentlichen T-förmige Vorsprünge von den Oberkanten 2b, 4b der Längswände 2, 4 weg und weisen jeweils einen Hals 7a, 8a und einen Kopf 7b, 8b auf. Der Hals 7a, 8a, dessen Breite der Innenbreite der Papiertaschen-Tragschlaufen 11, 12 entspricht, ist jeweils über je eine Schrägkante 7c, 8c mit dem beidseitig gerundeten Kopf 7b, 8b verbunden.

[0013] Die Halterungen 7, 8 sind im Halsbereich leicht nach innen, ins Behälter-Innere biegbar (vgl. Fig 3a und 3b).

   Die Biegekanten 7d, 8d der Halterungen 7, 8 liegen etwas tiefer als die Oberkanten 2b, 4b der Längswände 2, 4, und der Übergang von den Oberkanten 2b, 4b zu den Biegekanten 7d, 8d wird durch Schrägkanten 2c, 4c gebildet, die zusammen mit den Schrägkanten 7c, 8c der Halterungen 7, 8 je einen Schlitz bilden. Wie insbesondere aus Fig. 3b ersichtlich, wo die Halterung 7 strichpunktiert vor der Biegung angedeutet und mit voller Linie im gebogenen Zustand gezeigt wird, werden beim Eindrücken der Halterungen 7, 8 nach innen die vorstehend erwähnten Schlitze zwischen den Schrägkanten 2c, 7c aufgeweitet und die Tragschlaufe 11 der Papiertragtasche kann problemlos über den Kopf 7b gestülpt und in die Schlitze eingelegt werden. Durch leichtes Zurückbiegen der Halterung 7 werden die Schlitze wieder enger und die Tragschlaufe 11 darin sozusagen eingeklemmt.

   Analog verhält es sich mit der Halterung 8 und der Tragschlaufe 12. Beim Herausnehmen der Papiertragtasche 10 aus dem Behälter 1 werden die Halterungen 7, 8 wieder leicht nach innen gedrückt und die Tragschlaufen 11, 12 aus den dadurch erweiterten Schlitzen befreit und problemlos wieder von den Halterungen 7, 8 über die gerundeten Köpfe 7b, 8b abgestreift.

[0014] Der Abstand der Biegekannten 7d, 8d von den Oberkanten 2b, 4b ist so bemessen, dass die im Behälter 1 platzierte Papiertragtasche 10 mit ihrer Oberkante 10b (Fig. 3a) die Biegekannten 7d, 8d nicht überragt.

[0015] Die T-förmigen Halterungen könnten auch als nach innen biegbare Einschnitte im oberen Bereich der Längswände 2, 4 ausgeführt sein (d.h.

   nicht als von der Oberkante 2b, 4b vorstehende Vorsprünge ausgebildet sein), was zwar herstellungstechnisch einfacher (keine Vorsprünge) jedoch insofern ungünstiger wäre, als dass die Oberkante der Papiertragtasche allenfalls zu tief im Behälter liegen würde, was zu Problemen bei der Entnahme der gefüllten Papiertragtasche führen könnte.

[0016] Theoretisch wären auch andere Mittel zum Offenhalten der Papiertragtasche als die T-förmigen Halterungen denkbar (z.B. könnten die Längswände der Papiertragtasche mit speziellen Klemmmitteln an den Längswänden 2, 4 des Behälters gehalten werden.

   Die erfindungsgemässe Lösung mit den T-förmigen Vorsprüngen zum Überstülpen von Tragschlaufen ist jedoch besonders einfach und ermöglicht eine problemlose Entnahme der gefüllten Papiertragtasche.

[0017] Der erfindungsgemässe Behälter 1 für die Aufnahme der Papiertragtasche 10 ist zum Sammeln von Altstoffen wie Dosen, PET-Flaschen, Altglas etc. vorgesehen. In einem Haushalt fallen mehrere Sorten von Altstoffen an, die man getrennt zu sammeln pflegt. Der Behälter 1 kann erfindungsgemäss einen Teil einer Behälteranordnung zum getrennten Sammeln von Altstoffen bilden, die aus einer Anzahl von miteinander verbundenen, vorzugsweise mit ihren Längswänden 2, 4 aneinandergereihten oder aufeinandergestapelten Behältern 1 für Papiertragtaschen besteht.

   Zu diesem Zweck ist mindestens eine der beiden Längswände 2, 4 mit mindestens einem seitlich vorstehenden Vorsprung und die andere Längswand mit mindestens einer entsprechenden Öffnung bzw. einem Schlitz versehen, in die der Vorsprung des benachbarten Behälters hineingefügt werden kann und dadurch eine lösbare Verbindung der beiden benachbarten Behälter bewerkstelligt wird. Im Folgenden wird nun beschrieben, wie der in Fig. 1 dargestellte und aus dem Zuschnitt nach Fig. 2 angefertigte Behälter 1 beispielsweise ausgestaltet werden kann, um mit einem weiteren, gleichen Behälter 1 ¾ gemäss Fig. 4 oder 5 besonders einfach verbunden werden zu können.

[0018] Gemäss Fig. 1 ist die eine Längswand 4 des Behälters 1 mit einem Paar von in gleicher Höhe angeordneten, hakenförmigen Vorsprüngen 15, 16 ausgestattet, die in die Längswand 4 eingestanzt sind (vgl.

   Fig. 2), und die mit Vorteil direkt den Kanten zwischen der Längswand 4 und der benachbarten Schmalseiten-Wand 5 bzw. Klebekante 9 zugeordnet sind, so dass sie beim Falzen direkt als Verlängerung der Schmalseiten-Wand 5 bzw. Klebekante 9 von der Längswand 4 wegragen (sie könnten allerdings durchaus auch in einem Abstand von den Kanten angeordnet und um eine Biegekante nach aussen herausbiegbar sein). Die hakenförmigen, nach oben offenen Vorsprünge 15, 16 weisen Auflageflächen 15a, 16a auf. Die andere Längswand 2 des Behälters 1 ist mit zwei übereinander angeordneten Paaren von eingestanzten, jeweils in gleicher Höhe angeordneten Öffnungen bzw.

   Schlitzen 17, 18 bzw. 19, 20 versehen, wobei die oberen Flächen 17a, 18a des oberen Öffnungspaares 17, 18 gleich hoch liegen wie die Auflageflächen 15a, 16a der gegenüberliegenden Vorsprünge 15, 16.

[0019] Wie in Fig. 4 angedeutet, können die hakenförmigen Vorsprünge 15, 16 des einen Behälters 1 in das obere Öffnungspaar 17, 18 des anderen Behälters 1 ¾ eingefügt und dieser mit den Flächen 17a, 18a auf den Auflageflächen 15a, 16a aufgehängt werden. Somit kann eine Reihe von nebeneinander angeordneten Behältern gebildet werden. Fig. 6 zeigt als Beispiel eine Behälteranordnung mit drei auf diese Weise miteinander verbundenen Behältern 1, 1 ¾, 1 ¾ ¾.

[0020] Die Behälter 1, 1 ¾, 1 ¾ ¾ können aber auch mit ihren Längsseiten 2 bzw. 4 aufeinandergestapelt werden.

   Wie der Fig. 5 zu entnehmen ist, werden dabei vorzugsweise die mit den hakenförmigen Vorsprüngen 15, 16 versehenen Längswände 4 der Behälter nach oben gerichtet und die Vorsprünge 15, 16 in die Öffnungen bzw. Schlitze des daraufliegenden Behälters eingefügt, und zwar in die Öffnungen bzw. Schlitze des in der Höhe versetzten, unteren Öffnungspaares 19, 20, damit die entlang der Längswände 2, 4 gegenseitig versetzten Behälter unter einem Winkel von vorzugsweise 10 deg. bis 45 deg. zu einem vertikalen Stapel aufeinandergeschichtet werden können. Eine Behälteranordnung mit drei aufeinandergestapelten Behältern 1, 1 ¾, 1 ¾ ¾ ist in Fig. 7 dargestellt. Der unterste Behälter 1 wird auf einem die Neigung bestimmenden Sockel 22 aufgestellt.

   Die daraufliegenden Behälter 1 ¾, 1 ¾ ¾ werden - mit ihren Böden 6 nach unten gerichtet - auf die hakenförmigen, nach oben offenen Vorsprünge 15, 16 des jeweils darunterliegenden Behälters 1, 1 ¾ aufgehängt, wobei die oberen Flächen 19a, 20a ihrer Öffnungen bzw. Schlitze 19, 20 auf den Auflageflächen 15a, 16a der Vorsprünge 15, 16 aufliegen.

   Der Sockel kann auch mit den Vorsprüngen 15, 16 ausgestattet sein, auf welche der unterste Behälter 1 aufhängbar ist, was jedoch aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist.

[0021] Erfahrungsgemäss können bis zu fünf Behälter 1 problemlos aufeinander zu einem selbststehenden Turm gestapelt werden.

[0022] Die dargestellte Anordnung von hakenförmigen Vorsprüngen 15, 16 und von entsprechenden, höhenversetzten Öffnungspaaren 17, 18; 19, 20 stellt nur eine mögliche Ausführungsvariante dar, mit welcher das Zusammensetzen von mehreren Behältern zu einem Stapel oder einer Reihe besonders einfach ist.

[0023] Es könnte beispielsweise aber auch jede der beiden Längsseiten nur mit einem Vorsprung ausgestattet sein, wobei die Vorsprünge den diagonal gegenüberliegenden Kanten (Längswand/Schmalseitenwand) zugeordnet wären, und nicht mehr in der gleichen Höhe liegen würden.

   Jede Längsseite würde zwei in der Höhe versetzte Öffnungen bzw. Schlitze aufweisen, die bei der anderen Kante liegen würden, als der Vorsprung. Dabei könnte der eine Vorsprung nach oben und der andere nach unten offen sein. Um zwei nebeneinander angeordnete Behälter zu verbinden, würde man den höher liegenden, nach oben offen Vorsprung der einen Längswand des einen Behälters in die obere Öffnung der anderen Längswand des anderen Behälters und gleichzeitig den dieser anderen Seite zugeordneten, tiefer liegenden Vorsprung (nach unten offen) des anderen Behälters in die tiefer liegende Öffnung des ersten Behälters stecken.

   Der andere Behälter wäre dann auf dem höher liegenden Vorsprung des ersten Behälters, aufgehängt und mit dem anderen, tiefer liegenden Vorsprung auf eine Auflagefläche der unteren Öffnung des ersten Behälters aufgesetzt.

[0024] Zum Stapeln würde man den höher liegenden Vorsprung der einen Längswand des einen Behälters in die untere Öffnung der anderen Längswand des anderen Behälters und gleichzeitig den dieser anderen Seite zugeordneten, tiefer liegenden Vorsprung in die obere Öffnung des ersten Behälters stecken.

[0025] Ansteile der hakenförmigen Vorsprünge 15, 16 könnten auch andere Steckelemente vorgesehen sein, wobei jedoch die hakenförmige Ausbildung ein besonders schonendes Zusammen- und Auseinanderstecken ermöglicht.

[0026] Die Ausbildung des erfindungsgemässen Behälters 1 als Faltschachtel ist nicht zwingend notwendig.

   Er könnte durchaus auch aus Metall oder einem nicht falzbaren Kunststoff bestehen, was jedoch aus ökologischen Gründen nicht unbedingt von Vorteil wäre. Karton lässt sich mit wenig Energieaufwand herstellen, ist wiederverwertbar und daher ein idealer Werkstoff für dieses Produkt. Neben den bereits erwähnten Vorteilen ist noch zu erwähnen, dass eine aus mehreren derartigen Behältern 1 erfindungsgemäss zusammengesetzte Behälteranordnung bei Bedarf problemlos, ohne Demontage, umplatziert werden kann.

Claims (13)

1. Behälter für die Aufnahme eines auswechselbaren Tragsackes für Abfälle, mit Mitteln zum Offenhalten des aufgenommenen Tragsackes bei seinem Füllen, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter (1; 1 ¾; 1 ¾ ¾) eine Papiertragtasche (10) als Tragsack zum Sammeln von Altstoffen platzierbar ist, wobei der Behälter (1; 1 ¾; 1 ¾ ¾) vier Wände (2, 3, 4, 5) und einen zumindest annähernd rechteckigen Boden (6) aufweist, die in ihrer Grösse und Form im Wesentlichen der aufzunehmenden Papiertragtasche (10) entsprechen, und dass die Mittel zum Offenhalten der aufgenommenen Papiertragtasche (10) zwei gegenüberliegenden Längswänden (2, 4) des Behälters (1; 1 ¾; 1 ¾ ¾) zugeordnet sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Offenhalten der aufgenommenen Papiertragtasche (10) durch zwei im Wesentlichen T-förmige Halterungen (7, 8) im oberen Bereich der Behälter-Längswände (2, 4) gebildet sind, die zum Überstülpen von Tragschlaufen (11, 12) der Papiertragtasche (10) vorgesehen sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1; 1 ¾; 1 ¾ ¾) als eine Faltschachtel aus einem falzbaren Material wie Karton, Wellpappe oder Kunststoff ausgebildet ist.
4. Behälter nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die T-förmigen Halterungen (7, 8) als vom oberen Rand (2b, 4b) der Behälter-Längswände (2, 4) vorstehende Vorsprünge ausgebildet sind.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die T-förmigen Halterungen (7, 8) jeweils einen Hals (7a, 8a) aufweisen, dessen Breite der Innenbreite der aufgenommenen Papiertragtaschen-Tragschlaufe (11, 12) entspricht, wobei die Halterungen (7, 8) im Halsbereich nach innen, ins Behälterinnere, biegbar sind, und ein über je eine Schrägkante (7c, 8c) mit dem Hals (7a, 8a) verbundene T-Kopf (7b, 8b) der jeweiligen Halterung (7, 8) beidseitig gerundet ist, zum einfacheren Überstülpen und Abstreifen der Tragschlaufe (11, 12).
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegekanten (7d, 8d) der Halterungen (7, 8) etwas tiefer angeordnet sind als die oberen Ränder (2b, 4b) der Behälter-Längswände (2, 4), wobei der Übergang von den oberen Rändern (2b, 4b) zu den Biegekanten (7d, 8d) ebenfalls durch Schrägkanten (2c, 4c) gebildet ist, die zusammen mit den Schrägkanten (7c, 8c) der Halterungen (7, 8) je einen Schlitz bilden, in welchem die Tragschlaufe (11, 12) der aufgenommenen Papiertragtasche einklemmbar ist.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Längswände (4, 2) des Behälters (1) mit mindestens einem seitlich vorstehenden Vorsprung (15, 16) versehen und die andere Längswand (2, 4) mindestens eine entsprechende Öffnung bzw. einen Schlitz (17, 18, 19, 20) aufweist, in die der Vorsprung (15, 16) eines benachbarten Behälters (1 ¾) hineinsteckbar ist zur lösbaren Verbindung der beiden benachbarten Behälter (1, 1 ¾).
8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Längswand (4) des Behälters (1) mit einem Paar von in gleicher Höhe angeordneten Vorsprüngen (15, 16) versehen ist und die andere Längswand (2) zwei übereinander angeordnete Paare von Öffnungen bzw. Schlitzen (17, 18; 19, 20) aufweist, wobei die Vorsprünge (15, 16) und die Öffnungen (17, 18; 19, 20) jeweils im Kantenbereich Längswand/Schmalseitenwand angeordnet sind und zur Verbindung zweier Behälter (1, 1 ¾) die Vorsprünge (15, 16) eines Behälters (1) in die Öffnungen eines der beiden Öffnungspaare (17, 18; 19, 20) des anderen Behälters (1 ¾) hineinsteckbar sind.
9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (15, 16) als Haken ausgebildet sind, aufweiche der benachbarte Behälter (1') mit seinen Öffnungen bzw. Schlitzen (17, 18; 19, 20) aufhängbar ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter samt der seitlichen Vorsprünge (15, 16) und der Halterungen (7, 8) aus einem einstückigen Zuschnitt falzbar ist und zum Vertrieb oder bei Transport, Nichtgebrauch oder Entsorgung zu einem flachen Gebilde zusammenlegbar ist.
11. Behälteranordnung umfassend mehrere mit ihren Längswänden (2, 4) nebeneinander gereihte und miteinander verbundene Behälter (1, 1 ¾, 1 ¾ ¾) nach einem der Ansprüche 7 bis 10.
12. Behälteranordnung umfassend mehrere zu einem Stapel aufeinandergeschichtete Behälter (1, 1 ¾, 1 ¾ ¾) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei welchem die Behälter mit ihren Seitenwänden (2, 4) aufeinanderliegend in einer Schrägstellung gehalten werden, derart, dass ihr Boden (6) jeweils nach unten gerichtet ist, wobei die vorzugsweise als nach oben offene Haken ausgebildeten Vorsprünge (15, 16) jeweils der nach oben gerichteten Längswand (4) des jeweiligen Behälters zugeordnet sind und in Höhenrichtung des daraufliegenden Behälters versetzte Öffnungen bzw. Schlitze (19, 20) desselben hineinragen, wobei der unterste Behälter (1) auf einem die Neigung bestimmenden Schrägsockel (22) gehalten ist.
13. Behälteranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Behälter (1, 1 ¾, 1 ¾ ¾) zu der horizontalen Ebene 10 deg. bis 45 deg. beträgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITPI20090051A1 (it) * 2009-05-04 2010-11-05 Corsonna Spa Scatole per rifiuti differenziati

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ITPI20090051A1 (it) * 2009-05-04 2010-11-05 Corsonna Spa Scatole per rifiuti differenziati

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